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IJ&«rmft*fct, 4. Juki. < Dfe frencrteffte

beit TOiäbmgm btAher mtbestrastat Baumeister Otto Bomborn in Jugenhetm «. b. B. Weyen schwerer U r kunde nf dl^ f 8 Zu 2 Wocheir Gefängnis. (£x hatte tu entern Brief mit

t scher Namensrmterschrift einen Darmstädter' KavrÄnrtal^ niit bent er (wschäftttchk Disferetrzen gehabt hatte, beim General- rourmando als Drückeberger demuMert.

Weihnachts-Liebesgaben für unsere Feldgrauen.

I Darm stabt, den 4. Juki 1918.

Der L an des verei n v om Roten Kreu z hatte aus heute vormtttag lOVs Uhr in denMisersaal" EinLadung ergehen lassen füF 11 , Besprechung rilber die Beschaffung non Liebesgaben für das deesj alnnge Weihnachtsfest. An Stelle des verlinderten Vorsitzenden . ^ GeNlerE'eutttatrts Korwan > leitete Kvnsisto-

rlalprastdent ^r Nebel die Versammlung und begründe die Er­schienenen, die Vertreter der Bahörd eii (Provinzial- und Kreis- direrwren), ime die Deleaierteii der emzelnen Zweigvereine vom Roten Kreuz, Und des dVoe-F-vauenvereius

Oberbürgermeister i. R. Schäfer erstattete sodann den Be­richt über die ln Frankfurt gefaßten Beschlüsse der RotcwKreuz- Vcrerm im Bezirk des 18. Armeekorps. Es sei Grundsatz, daß leder Korpsbeztrk dieienigeii Trnppcitteile nrit Liebesgaben versorge, deren Ersatztruppenteile irr seinem Bezirke lägen. Wegen der in- Nigerr Vermisclmng hessischer und tnchthessischer Truppenverbände tm 18. Armeekorps könne nicht vermieden werden, daß hessische Lrelxsgabenkisten an nichthessische Truppenteile kämen imd um­gekehrt^ A/tc Kisten müßten also im ganzen Korpsbezirk einheitlich setll. Ailßer den Truppen im Felde feien ttoch zu be denket: mit ^.redesgaben die Kriegslazarette, die beiden hessischen Lazarettzüge^. dre hessischen Internierten in der Schweiz, seruer sei ein Beitrag zu lersteu sür die Flotten mm m schäften. Für die Lazarette in der _werde in M cicm Jahre eine W eihnachtsbeisteuer!

von 3,50 (gegen 2 Mark im Lorstchve) gewährt. Me diese Zwecke erforderten 1916 für den hessischer Landesvere« einen Auf­wand von 140 000 Mk. Sondersammlungen für Spezialtruppen (Eisenbahner, Flieger) werden diesmal im 18. Korpsbezirk nicht gattet. Der GesttnÄMr-oand für die im Felde stchenta: Truppen­teile darf aus nrilitärrsAxen Gründen nicht genamtt werden. Ter Außvand ist infolge der allgnrveinen Preissteigerung auf 6 Matt pro Mann gestiegen (einschließlich Verpackung), and zwar für einen GebrauelB- und einen t^i^ßgeMtsiand. Cs dürfen diesmal keine Pappschaclüeln vewloendet werden, sondern Kisten für 50 und 125 Mann. Tie Lieferzeit (10. November) ist unbedingt ein- zlchalten. Tie.Diateriatienabteilung ist erbötig, ,oie voriges Jahr zun: SelbstSosdetrpreis .tat Emkartf und Versand für die Zweig- vereine zu übernttMen. Ter Umschlag erfolgte auch diesmal rmch der Steuettrast der Städte im Kreise. Tic Untervetteilung ans die Gemeinden müßtelt die Kreisdirtttoren vornehmen. Tie Ge­meinden rt üssen ihre Zuschüsse erhölsen. Mehrere Zweigvereine und ein Ott dürfen kenre Tvppelsammblngen vornehnien. Vor OttspEeten, wie sie besottders in Rheinhessen üblich seien, müsse entschiede g-Qvarnt werde::. Tarunter leiden die allgemeine:: Sammlungen in den betreffenden Orten not. Sie sind ein Unrecht gegen die anderen. Tie Empfänger von Otts Paketen erführen eine Toppelv-ersorgnng duvch die Deimatgeineinde imd die all­gemeine Sammlung, wMrerck die .Heintadzem-em.de nichts zur all­gemeinen Versorgung beistetrere. Die Versorgmtg unserer Feld­grauen mit WeihnaDsUebesgaben erfordett diesmal beträchtliche) Summen. Llber sie müsset mtfgebracht werden. Das Wörtchen unmöglich" gibt es nicht.

Oberbürgermeister Dr. G l ä s s i n g - Darmstadt: Die öffent­lichen Verwaltungen roerden Eire Pflicht ttm. Darmstadt hat dieses Jahr 60 000 Mark bewilligt gegen 40000 im Vorjahre. Es emp­fehlen sich vieUeicht Liebesgaben. in Geld Sehr viele preußische Städte ichiäen direkt an ihre Truppenteile. Wir haben den Wunsch,

daß ttrnlichft heffffche Truppen von uns beschentt werden. -

Oberbürgermeister S chüfer: Vom Mckitärpakttamt geschieht alles

mögliche. Die Trnwpertteile vergessen vielfach, die Quittungs­formulare einzu schirren. Hof rat Levi - Worms ist für einen einheitlichen Landesaufruf mit örlticl-en Zusätzen. Dr. Reben- ti s ch-Offenbach ist liegen Geldgeschenke, gegen die noch mehrere Redner sind. Mehrere Redner bezweifeln, ob Rauchmalerialien zu beschasfeir seien. Man solle Bücher, Spiele, Mundharmonikas geben. (Oebrbürgernleister Schäfer: Auf je 5 Mann wird ein Buch gegeben.) Kreisdirekbor v. Hahn- Heppenheim: Ist ein Opsettag beabsichtigt? Die Sammlungen drängen sich vielfach zusammen. Kreisdirektor Gräff - Dieburg: Auf die Beiträge der politisck-en Gemeinden können wir in meinem Kreis nicht verzichten. Kortsistorialpräsident Dr. Nebel: Ob Umlage aus die Gemeinden oder Sammlung, bleibt den Kreisen überlassen. Hinsichtlich eines Opsertages empfiehlt Geh. Kommerzienrat Herdt- Mainz Gwßherzogs Gebuttstag. L e v i - Worms hält den Termin für ru spät. Pfarrer Ka h n-Ortenberg: Es muß besser bekannt werden, daß die Weihnachtsgeschenke vom Roten Kreuz stammen. Llpotheler Georgi: In Friedberg hat man mit tat Opfettagen schlechte Erfahrungen gentacht. Fürstin zu Erbach- Schön berg: Empfiehlt sich vielleicht der Gebuttstag der Groß- herzogin? Es wird beschlossen, im allgemeinen an Großherzvgs Geburtstag als Termin für tat Opfertag festzuhalten. Medi­zinalrat Dr. Vogt-Butzbach empfiehlt noch eifrigere We»bung in der Tagespresse. Bürgermeister Schäfer weist darauf hin, daß die Klagen, das Rote .Kreuz tue nichts für die Truppen, uw« berechtigt seien. Der Landesverem sei jeder Klage nachgegangen. Es hat sich immer heraus gestellt, daß es Vetteumdtmgen itxrren, deren Urheber bestraft wurden.

Nachdem die Aussprache einmütige Zustimmung zu den Vor­schlägen des Referenten ergeben hatte, schloß der Vorsitzende tnit ^ onkesworlen ta Versammlung.

Am 1. Juli starb im Reserve-Lazarett Dessau im Alter von 37 Jahren an den Folgen seiner am 1. Mai d. J. erlittenen Verwundung mein herzensguter, lieber Mann, unser lieber Vater, Bruder, Schwager und Onkel, der

Wehrmann Heinrich Duil!

Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille,

Mit ihm sinken alle meine Hoffnungen in ein frühes Grab.

im Namen der Hinterbliebenen in tiefem Schmerz:

Badenburg, den 5 . Juli 1918. Wilhelmine Duill ged. Sommerlad und Kinder Paula und Ottilie.

Die Beerdigung findet am Sonntag dem 7. Juli 1918, nachmittags 3 Uhr, von der Badenburg aus statt bossd

*f*V*i.'

t

Todes-Anzeige,

Heute mittag 5 Uhr entschlief sanft unsere liebe, gute, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Katharina Schmidt geh. Bitmwlir

wohlvorbereitet mit den hl. Sterbesakramenten, im Alter von 77 Jahren.

In tiefem Schmerz:

Lina Kinkel geb. Schmidt

Wilhelm Kinkel, z. Z. im Felde

Kurt Kinkel.

Gießen (Kaiser-Allee 6), den 4. Juli 1918.

Die Beerdigung findet in der Stille statt.

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Verwandten, Freunden und Bekannten dw 'chmerzliche Mitteilung, daß unser liebes, gutes Kind, mein liebes Brüderchen, unser Enkel. Ur­enkel, Pate und Onkel

Heinrich

nach kurzem Kranksetn an einer starken Lungen- ^ enlzundung, int Al.er von 2*/ 2 Jahren, gestern RJ nacht mnft entschlafen ist.

In tiefem Schmerz:

Familie Ferdinand Schmidt Familie Heinrich Jost (Straßenwart)

Fam. Cliristovb Schmidt Ww., Alten-Buseck und alle Bnaeböriacn.

Rödgen, Alten-Buseck, den 4. Juli 1918.

Die Beerdigung findet Samstag nachntittag 2 Uhr in Rödgen statt.

DanksaKNNg.

. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem Verluste unseres lieben Entschlafenen

Km» Axt»« Nit» UN

Metzgcrmeister

sowie für die schönen Kranz- und Blumenspenden, ferner für die trostreichen Worte des Herrn Psarrers Weber am Grabe sagen wir aus diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Lang-Göns, Leihgestern, den 5. Juli 1918.

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Wegen Sterbefans bleibt der Nestaurationsbetrieb auf der Babenvurg am Sonntag dem 7. d. M. geschloffen. stwou

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am SamStag d. 6. Juli t abdS.8r,UbrimPostkell«

Zahlreiches Erscheinen e wünscht, [som] BerVontac

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Lertung :

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SamStag den 6. J»lj. abends 7'/, Ubr:

Gastspiel ton Mitgli^ern ta

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Ein derbes Stückt n 5 Bilde r n

von Jrirdrich «mchier.