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für -tu Kreis tfiefceu.

Ve>ugspre!r: monatl. Nik. t.SL meitei- )tt« Nk. 4 6 Durch Abtzote- u. ^veD-fteilen msnall ML 1.1 e Dur h di« Mt. vrettel- jähri. alt^chi. Oeiteüg. Feruj-precv - Anschlüsse: für die Schr<M< -nun 113 ^erK»<i, ^ esched l j te U«ä 1 Auichr.tr fÖr l'ratotu.idj* richierr. Anzeiger rmetze».

Erster Blatt

168. Jahrgang

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Ceneral-Anzeiger flr

5rctt°g, 5 ZllN M»

Vankverkehr: Gewerdedank Gießen

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^nnuowe o^s Lnzeiz«,

\ lue laqr^mtmmec bif zum Nachm1tt«g ooiiKt ol)neicbetirTbuibttcl)feil A«iie»;r8iie: für örtliche Än-mgrn 26 31.,iür au-wärttg« 30 Ps., ^ür Reklamen Mk. 1. : bei Piagoor- schrist 20/ Aussnüaa. HauptschriitleNer: Au^. Goe»z. Keraill wörtlich fül Politik u. Feuilleton: Aug. Ittoet); otabt >d Land, Ber>nischteSu.Ae- richtdiaal. W. Meyer; Anzeigenteü: d Beck;

sämtlich in Siieben.

izauoä.

ejcheilert.

MDV.) GrsßeS Hsupt-uartier. 4. IM. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

HeereSgruppe Kronprinz Rupprecht.

Die GeftchtStärigkrit lebte am Abend in einzelnen Ab­schnitten auf. Seit frühem Morgen starkes Feuer des Fein­des beiderseits der Somme. Hier haben sich Justmteriekämpfe entwickelt. -

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Heftige Teilangrifse der Franzosen nördlich der Aisne. Oeftlüh von Mvulin-sous-Touvern wurde der Feind im Ge­genstoß in unseren vorderen Kampflinien abgcwiesen. Im übrigen brachen seine Angriffe vor unseren Hindernissen zusammen. Enieute Vorstöße des Gegners westlich von Cha- teau-Thierry scheiterten.

Heeresgruppen Gallwih und Herzog Alb recht.

Ein starker Vorstoß des Feindes auf dem östlichen Maasufer wurde abgewiesen. Im Sundgau machten wir bei

erfolgreicher Unternehmung Gefangene.

*

Leutnant Ndet errang seinen 40., Leutnant Numry

seinen 29. und 39. Luftsieg.

Der Erste Cenernlauartiermeister Ludendorff

»

Der AVendberlcht.

Berlin, 4. Juli, abends. (WTB. Amtlich.) Beiderseits der Sonmre wurden starke englische Teil- avsrifse in unserem KampfZelärwe zum Scheitern gebracht.

Derparlamentarische Skandal", mit dem Herr Scheidemann am Dienstag im Reichstag durch sein ganzes Auftreten gedroht hat, indem er wohl hoffte, andere Grup­pen der Mehrheit würden ihnr verständnisvoll sekundieren, ist durch das Eingreifen des Vizekanzlers v. Paper ziemlich harmlos geblieben, und es wird der Sozialdemokratie vord­erst nicht gelingen, auf das Volk weiterhin zersetzend einzu- wirkcn. Im Gegenteil, die Freunde und Schürer der innen­politischen Schadenfeuer sind in ihren Beniühungen etwas ab gekühlt worden. Die Auslegung, die derVorwärts" den Scheideinannschen Ausführungen über die Politik der ,Mahrheitsosfensive" gibt, wird überall da auf Abweisung und Abneigung stoben, wo unnützes und nur dem Feind willkommenes Gerede verabscheut wird. DerVorwärts" schreibt u. a.:

Die Politik derWahrheilSosfensive", wie sie der soziak- demokratisckie Redner verlangt hat, fordert das Eingeständ-, uis, daß die wirtscha ftl i chen Kräfte des deutschen! Volkes nicht unerschöpflich sij.Nd und daß die Ab­sperrung von den überseeischen Rohstoffmärkten immer empfind-- nütt>. Je offener wilr über diesen Punkt reden, defto chers werden wir bei unseren Gemiern Glauben finden, wenn wir ihnen sagen, daß dieser drückende Zustand uns nochauf Jahre hin­aus nur zu stärkeren militärischen Anstrengungen, nicht aber zu nrtfm C^ngehyn auf entehrende, die deutscl-en Volktzürteneffein dauernd schL>igerü>e Bedingungen veranlassen könnte."

Eine netteWahrhcitsoffensivc"! Wenn es wahr ist, dast wir, wie das sozialdemokratische Blatt zugibt, im schlimmsten Fall noch jahrelang durclchalten können, so ist »6 lediglich eine Offensive gegen uns selber, wenn wir dem Heind gleichwohl zu seiner Ermutigung sagen, daß unsere wirtschaftlichen Kräftenicht unerschöpflich" seien. Durch welch ein ungereimtes Zeugunterstützt" derVor­wärts" die Rede des sozialdemokratischen Führers! Das Blatt gibt selbst zu, daß das gegnerische Auslandkaum die Gunst des Augenblicks erkennen und ergreifen iverde", und ss flogt dcrrmn wärürch zu:Der Friede jetzt könnte nur möglich werden durch eine propagandistisch fortreißende Ge­walt, die von der deutschen Regierung selbst ausginge".

Affo roohl neue Fr iedenscrngxlbote, neue Freibriefe für die Feinde zur beliebigen Foctsttzung des Krieges! Im Grunde merrren die radikalen Umstürzler wohl, die Regierung werde ihre internationale Propaganda unterstützen, und sie die Skrupellosigkeit vonKriegsgewinnlern", die ft'ir ihre Theorien und Utopien die Konjunktur wahrnehmen wol- feit. Man braucht nur auf den unter den neuesten Meldun­gen ätzenden Beschluß der e n g l i s ch e n Gewerkschaft- l e r zu verweisen, die jede internationale Konferenz ver- loerfen, solange Deutschland noch nicht den bekannten Gang nad) Canossa angetrctcn hat um die ganze Weltverloren- heit derVonoärts"-Leute richtig einzuschätzen!

Der Ssterreichisch.ungKrische Tage-berrcht. Wien, 4. Juli. (WTV.) Amtlich wird verlautkmrt: Der GMützLÄmpf ist an ^hlreick-en Abschnitten der

Südfront sutzevord-rntlich rese. Mi Nksgo und auf

Monle Sistmol ststeitkrtnr englische Stvßtruppuntcrr.etnnen. Im Alündungsgcbiet des Piave dauern die Kämpft an.

Neuer Kriegsrat in Versailles.

Genf, 5. Juli. (B. T.) Ter italienische Mimsterpräsiderrt Or­lando imd der Munster S o n n i n o sind in BersaiNes einge­troffen, um an dem dort stattsmdenden interalliierten Kriegsrat teilznuehiTien.

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Dir englischen Arbeiter und die FriedenSfrage.

London, 4. Juli. (Neut-er.) Der Vollzugsausschuß des all­gemeinen Gewerkschastsbundes spr.cl-t in dem Bericht, der der heute erösfneten Jahreskonfevcnz in Leicestier vorgelegt wird, über den F e h l s ch l a g d e r B e st r e b u n g e n, eine Arbeiter- kouferenz der kriegführcnsden Länder l)erbeizufüh- ren. Ter Vorstand des Verbanves ist in seiner Haltung durch die Haltung des amcritanischi'n Arbeiterverbarides und der ganzen amerikanischen Nation bestärkt worden. Ter Bericht fährt fort: Die Fiordorring der Arbeiter, auf jeder Friedenskonferenz ver­treten zu sein, ist gerechtfertigt. Wer nur die Nationen, nicht die Parteien, sind berechtigt, Friedensbedingungcn vorzufchlagen. Des­wegen ist es für jede Arbeiterpartei unmöglich, ihrerseits Friedens­bedingungen zu bestimmen. Eine A r b e i t e r k o n f e r e n z zur Besprechu«^ der Friedensbedingungen ist ssrvohl würdelos wie vergeblich, solange Belgien, Serbien, Ru­mänen und yflißland unter deutschem Druck sdel-en und Provinzen Frankreichs und Italiens in deutscher Hand sind.

*

Die russische Sowjetre-irrung gege« England.

M o § k -a u, 30. Juni. Nach einer M^dung dar Moskauer Zei­tungSwoboda Rosstj" hat Tschitscherin folgende Note an den englischen Vertreter gerichtet:

Nach dam Milben des arbeitenden Volkes, das sich seiner Jntevesseneml^it und Solidarität mit den Arlx-itenn-assen der gan­zen Mett bewußt ist, hrl die russische sozialistische föderative Rat- re publik die Reihen der kämpfenden Mächte verlassen und hat den 5äeiegsznstand aufgegeben, dessen fernere Andauer die innere Lage Rußlands unnröglich lnackrte. Das ArdeitSvolk Rußlands utw die Keinen Willen ausführrnde Sdegierrrng der Arbeiter und Bauec» toachret nur danach, in Frieden und Freundschaft mit alßm übrigen Völkern zu leben. 5temem einzi^eri Volk droht das Arbeitsvolk Rußlands mit Krieg und keinerlei Gäfahr kann von dieser Seite Großbritannien drv^r. Mit um so größerer Cutscknedenheit muß die Arbeiter- und Bauernregieeung Rußlands gec^en den durch keinerlei aggressive Handlung rufsisch:r>cits hervorgernseneri Ein- brnchenglisch erbe waffneterTr uppen protestieren, die soeben erst am M u rm a n gelmrdet sind.

Ten Streitkräfteir der russischen ReMblik ist der Schutz des Murmangebictes gegerr jeden fteirrdlärrdi schon Nnbnrch auferlegt and chese il-re Pflicht werden die Rattvupven rsvveigerlich> er- st'illen und bis zuletzt ihren RLvoüetivrispfüchden zum Ähutze des Rates Rußlands ncvclSonrm«r. Drs BolKwimnissariat des Aeußcru bestelltem der «rtsch^-denshen Weise darauf, daß in Murmmrsk, einer Stadt des neutralen Rußlands, sich keine bctvasfneten Stneit- llräfte Gr»ßbrit.Mnie7ls oder irgsndsireer anderen fremdländisch«: Mgcht aufli-alten, imd .indem -Ä rVch.:mls senren schon mehrst ch vargebrachten Protest gegen: die Arrwesenheit i c n g l i s ch e r Kriegsschiffe in Murmans Häfen lvve-derhvlt, spricht sie gleiä>- zeitig die bestimmte Erwartung aus, daß die großbritarmtfck^ Re- giermrg ihre der mtemn£k»taten Lxvge Rußlaichs ivid«-rsprschenden Maßnal.men zuräeknimmt, damit das Arbeitsvolk RuUanvs, dos den heißen Wunsch hegt, in mrgestörteir frenndschaftlick>en Be­ziehungen mit Ga-oßbribrnnien zu v-crbleiben, nicht .p^en seinen Willeri in eine Lage Drängt Ußrd, die seinem akeranfrichltig- sten Dest»eben nicht erLspricht."

Das englische Eingreifen an der Mnrmanküste.

Stockholm, 4. Juli. (WTB.) Nach einer Nachricht aus Helsingchrs ist der Moskauer Regierwrg genreldet ivvrden, daß m Ar changelsk ein englisch eSGeschwader von dreizehn Kriegsschiffen eingetroffen ist.

.Ar^ Petersburg »vird berichtet: Eine Berstmml'inrg von Vertretern der Verwaltringsräte von 37 Gemeinen Nordrußl^ erließ einen Ausnff cm alle, in dem der Di stri ktS-Ausschu ß von Mur man des Doppelspiels beschädigt wird. In dem Anfrnf heißt es, daß sich der Vorsitzende dieses LluLsclstsses den Eng­ländern verkauft l>abe und dicnVle Bezielumgen zu dch einflischen RegiermngSverstetern pflege. Sem und seiner (^llefttr- nungsgenossen Ziel sei, die Derbbrdung zwiscl-en England und den T s ch e ch o- S l o wa ken herzuftellen, um die Revolution in Ruß­land zu ersticken. Alle nördlichen Distrikts rate werd^m zrrm stärk­sten Widerstand gegen den Vormarsch der englischen Truppen mrsge fordert und sollen zu diesem Zivecke die Brücken sprerrgen und die Eisenbahnlinien zerstören.

Washington, 3. Juli. (WTB.) Reuter. Der jetzt in Wo- logda beflndliche Botschafter der Bereinigten Staaten, Francis, meldet dem Staatsdepartement, das; die Bolschcwiki die Mit­glieder der Arcl-angeln'sclTen pwvinzialnr Regierirng verhaßten. Auch die Duma in Mvlogda tvurde mit Festnahme bedroht.

Einbruch in das Palais der deutschen Botschaft in Rom.

B e r l i n, 4. Juli. Am 24. Juni abends 8 Uhr versam­melten sich ungefähr 200Mensctien vor dem Botschastspalais, erbrachen mit Gewalt eine Tür und drangen in die Botschaft ein. In verschiedenen Räumen wurden die Möbel umgelvvr- ftn, Bücher zerrissen und Schubladen geöfftret. Bedauer- lick>erweift wurden auch drei große Bilder der kaiserlick^en Familie und verschiedene Krmstgegenstände vernichtet. Ver­schiedene Gegenstände sind arch verschvunden. Besonders be­zeichnend erscheint es bei diesem Zwischenfall, daß die Poli­zei viel zu spät einschritt und den Pöbel gewähren ließ. Der

schweizerische Gesandte in Rom ist unverzüglich bei

der italienisck-en Negierung vorstellig geworden ur^d hat sich der Augelegerch'it in dankenswerter Weise angenommen. Wie es hl'ißt, wurde der zuständige Polizeikomnnssar, der die Schuld an dem zu späten Eingreifen der Polizei trägt, seines Amtes enthoben rmd seiner Besoldung für verlusttg crNärt.

Rücktritt des holländischen Kabinett».

H a a g, 4. Juli. (WTB.) Korrespyndenz-Bureau. DaS Minv- sterium hat mit der Begründung, daß mit den Neuwahlen die Zeit, ftir die das ailßerparlainentarische Kabinett die Regierungsgcsäm^' übeimommen hat, abgelauseil ist, die Kötligm um seine Einlassung gebeten.

Haag, 4. Juli. (Korr.-Bur.) Tie .Königin hat das Temissüms- gesuch des Ministeriums zur Ki'inrtnis genommen urrd die Attnister beauftragt, einftrveilen die lausenden (Zjeschäfle sortzusühreu.

A m ft e r d a m, 4. Juli. Tie Wahlen habcm nicht daS von ihnen ernwrtete Ergebnis einer kmiservativ-klerikalcn Ndelrrhieit gehabt. Tie katholische Partei ist zwar von 2b auf 30 Sitze in der Kammer gestiegen, die Antfrevolutionäre von 11 auf 13. Rechnet man jedoch die drei konservativ-klerikalen Parteien, tzie Katho­liken, die Antirevolutionäre imd die christlich, historische Bar-tei zu­sammen, so erhalten sie nicht mehr als 50 Sitze. EinAlöntschei- dende Niederlage bedeutet das Wahlergebnis für die beiden.flibc-ra-- len Parteien, die die Hauptstützen des Ministrriunrs Eort van der Linde waren. Tie liberalen Unionrsten und die Freiltbcralen hatten zusammen 31 Sitze: jetzt verfügen sie rrur über 10. Tie sozial­demokratische Arbeiterpartei Nnrd 7 Abgeordnete mehr in dis Kammer schicken, im ganzen 22. Die sozialdenwkritische Partes und die sozialistische Pattei, die bisl>cr nicht m der Kammer ver­treten waren, haben zwei bzw. einen Sitz erhalten. Bon acht Ab­geordneten wird jeder eine besondere Pattei. d. h. eine Interesse»- gruppe vertreten. Vorlauffg steheir sich also die Parteien der Linken und der Rechten gleich stark ^egerrübcr.

Amsterdam, 4. Julr. Bei den gestrigen Wahlen füL die Zweite Kammer wurde zum ersten Male in Holland auch ein weiblicher Abgeordneter, Frau Grom^eweg (Soziakdemo- kratische Arbeiterpartei) gewähtt.

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Die parlamentarische Lage 1» Oefierr^ich.

Wien, 3. Juli. (WTV. Nichtainllich.) Nach einer Meldurql derNeuen fteien Preffe" hatte der srül-ere AttnislXTr des Aus^ lvättigen Gjraf Czernin eine längere Besprechung mit dem Ministerpräsidenten v. Seidl er.

W i e n, 3. Juli. (WTB. Nickstamtlich) Wie dem Wiener k. k. Korrespoudenzbureau von zuständiger Seite mit geteilt wird, ist Gras Czernin auf seine Bitte und mit Wiffen des Mmisters des Auswärtigen vom Kaiser in Privat-Audienz emp­fangen worden. Die Audienz hatte einen gänzlich uiwsstrielleni Charakter: damit entfallen alle an sie gekirüpsten Kombinatiomm.

Die wirtschastlifchc Annäherung zwischen Deutschland und Oeftcrreich-Nngarn.

Berlin, 5. Juli. Heute fand im Reichswirt- schastsamt eine im einzelnen streng vertrauliche Besprechung über die wirtschaftlickie Annäl)erung zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn statt. Geladen tvnrßn Vertreter der Wirtschastsvcrbände, der Landwirtschaft, des Handels und der Industrie. Nach ein­leitenden Worten des Staatssekretärs des Reickiswirtschafts- aintes wurde von Vertretern der Regierung ein kurzer Uebei> blick über die bisher geleisteten Vorarbeiten gegeben, die teils in Verhandlungen der maßgebenden dcutsck)en Stellen unter sich, teils in Borbesvrechungen mit unserem Bundes­genossen gedielien sind und die die Erstellung eines ein­heitlichen Zollgesetzes und Zollschemas sowie die Durchführung eirves einl-eitlickien Zollverfahrens urnfassen, ferner die Vereinheitlichung der gesetzlichen Regelung auf dem Gebiete des Gewerbes und Handels, in weiterer Linie den gewerblichen R^lKsschutz der Statistik und der Verkehrs­und Schifsahrtsverhält-nisse anbahnten. In einer für den 8. Juli 1918 in S a l z b u r g anberaumten Zusammenkunft von Vertretern Dentschlmids und Oesterreich-Ungarns sollen nunmehr die Grurrdsätze festgelegt werden, nach denen die späteren Einzelverhandlungen erfolgen sollen. Die vorliegen­den Fragen werden einer eingehenden Besprechung unlev- zogen. Wie in dieser Sitzung wird auch künftiglsin den Wird- chastsverbänden imd Interessenten Gclegenhcil gegeben wer- >en, sich zu allen einschlägigen Fragen zu äußern und ihre Gesichtspunkte und Wünsche zum Ausdruck zu bringen.

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Förderung der Berkehröpeziehuugen zwischen Deutsch- land und den verbündeten Ländern.

Budapest, 3. Jrili. (WTB.) In diesem Tagen fanden dccnchj Direktor Shtthmacher vom Bund deutscher Verkehrst vereine als Generalsekoetär dar bcmts-chpöspwreichisck)«! Verkehrs- vereinigrmg hier Berchandlimgen statt zur Borbercitrrmi von Maß- rcahmm zur wochselse itigeir Förderung der Ve^hrsbeziehnuqenl zwischen Teatschlarrd ^nrd den vcrbüubaten Ländern. Nach eine« Ltuösprachc im irucplttsckstn Hairdelsimursterirnu, wo Lchubmacher vom ungorischrm Handels mini fturr eurpfmdgeu nyrrde, fanden B». prechungen mit der Verwaltung ^ ,per in^arrscken Staatsbadn, der städtisckMn Berlvaltreng inrd mit Vertretern der bedeu-lendsten Neiseunten^lnmmgen statt. Es wurie an allm? Stellen cme lieber- einsbinnuung in den Richtlinien für die ^rkehrStverbmrg

erzielt und eine Grundlage für die g^Teuseiti^' Fördernicg dieses Besp!^'chl,ngen :mter Waveinra voller Selbs>bndu.kkttt in der Tättg- feit der einzelnen La»»de^Dramnsationeu erreicht Für ''Anfang Ok­tober d. I. ist eine Tagmrg des großer Ai^schisses des deutsch- chiterreichisch^lrnsa«istl^-n BerM)rsvn-eins jn Budai»ost.in ShllsOcht fljwnawoi.