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(WTB.) Gro hes Hauptquartier, 2. Juli. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz Heeresgruppe Kronprinz Ru pp recht.

An Pielien Stellen der Front leiteten starke Feuer- lwerfalle Unternkl^mrnOen des Feindes ein-, sie wurden ab- gewiesen

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Westlich der Oise und südlich der Aisne rege Erkun- dungstatigteit. Starte» Dellangriffe des Feindes südlich des Ourcq und westlich von Chateau-Thierry tourden in unserem Kawpßgelände zum Scheitern gebracht.

Leutnant Udel errang seinen 37. und 38., Leutnant Kroll seinen 28. und 29. Lustsieg.

Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff. j

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Der Abendbericht.

Berlin. 2. Juli, abends. (WTB. Amtlich.)

Ron den Kmnpsfwsuerl nichts Neues.

Die -cyesbern vervifsentlühöe kur^e Notiz des Wolff- Bureaus über die von Generalseldmarschall v. Hindeuburg cmaerorvaede Besft;deümg Kuollmds lleß schon erkennen, welch! «nßerLnd-Lirtlich beLeallskMws Werk htver vorbereitet wird. ErfrruHchkuw-eiisse findet: deren auch die UnorÄnimg überall in der Presse reichen Auklang, und Berliner Blätter bringen heute rveitere Mitteilungen über die Vor­geschichte der HinLenbinr-gischen Verfügurrg. Nnchdenr im Sounner 1915 die deiurschen Druppen Kurland von der rnssisechm ' errschcrft befreit Hallen, tva.ten rm .herbst deZ-^ selberr Fähiges in Kurland Kreisversammlnngen der N i t t e rg«u t s b e s i tz e r gjusttmTnen und beschlossen, im Falle einer Angliederinng Kurlands an das Deutsche Reich ein Drittel ihres Landbesitzes zu den vor dem .Kriege übilichen Preisen zu A'nsied- luugsAweck-en zur Verfügung zu stellen. Am 22. Septernber 1917 stellte auch der außerordent-- liche Landtag der kurländischen Ritter- und Landschaft sich auf den Boden dieser bedeutungsvollen Entschließung und beschloß, einen dreigliedrigen Älusschuß einzusetzen, dessen Aufgabe es fein sollte, die Ausführung dieses Beschlusses der Nitttergrttsbesitzer in die .Wege zu leiten. Den hon diesem Ausschuß ausgearbeiteten Vorschlag hat die allgenreine Kon­ferenz der kurländischen Ritter-- und Landschaft in der am £>. Dezember 1917 tagenden Versammlung angenommen und das Ritterschaftskmnitee beauftragt, alle Schritte zu unter­nehmen, nur die für die Siedlung als rrotwendig dargeleg­ten gesetzlichen Bestimmungen herbeizusühren. Auf Grund dieser Beschlüsse wandte sich das Ritterschastskomitee an die deutsche Militärverwaltung mit der Bitte, die Beschlüsse durch Erlaß einer Verordnung auf eine gesetzliche Grund­lage zu bringen.

BÄnenöens 1 v>ert und für die buwccnkratisch-parlarnen- ta rische Arbeitsweise der soziaildemobvatischen Führer be- ^.nchnend ist der Einspruch,. den derVorwärts" gegen die Versüg:mg Hrndenbürgs erhebt:

Es scheint uns aus versassungsvechtlickieir Gründen nicht mög­lich, ifk Frage der Siedlung in Kurland so brrzerhand aus dein Amor i; nun gslvsge zu erledige, Itrie das anscheinend geschehen soll. Die baltische".,. Barone sollen ein Drittel ihres Grundbesitzes gegen Bezahlung l-ergeben, der Plan einer unentgeltlichen Hergabe, U^ie sie diese Kreise selber ursprünglich als Tank für die Einbczie- l-un Kintands in die deutsche Machtsphrre in Aussicht gestellt traben, ist esfenbar als zubolschewistisch" fallengelassen wprden. Solle?! -aber die Güter bezahlt werden, so ist es doch das Reich, das zunächst mittelbar oder unmittelbar

('fe&er dazu hergibt. Daraus ergibt sich ganz Non selber Reckst ?rud Pflicht des Reichstages, in dieser Sache mitzu­reden. ?hber auch abgesehen vom rein FmMrziellen handelt es sich um eine ^Fvage, die für das Geschick von vielen Hundert-, tausenl' Rei--! Baugehörigen entscheidend werden Va-nn. Auch deshalb ip eine Ausschaltung des Reichstages bei ihrer Lösung nicht -angängig. Schließlich l)ot die ganze Frage abar noch eine hoch- pvriaslcha Bed-rmtuirg: -es wird lster eine Mie Ostnravknipoliftk Inauguriert, die nrit der pr-eußisch-pol:nsä>en Ostnlarknipolitik ge- ünste P-vullelen anfweist. Nicht z-nletft a?ls diesem .Grunde ist « nie ichrrst parlarnentarische .Kontvolle des lln.ternehr.ums not- ^vem>tg."

Daß, derVorwärts" diebaltischen Barone" ir lotm würde) war ja Al -erwarten. Daß das in Frage tc Land aber von ihnen zju alten Friedenspreisen zu ßyaffen ist, dagegen würde doch Uiohl ailch der Reichs: vorn strängtellei i Stan-dpunkt" aus nichts einweni tonnen. DieVoss. Zch." hat über diese Einwände - Vo>'.oarll" eine Aeußeruiig dos Reichstonuniss-ars l ,^llegchasine?i eftrgeholt, nnd dieser stellt darin zunä- J ' _ ülC Lkki^aii onsbehörde sei völkerrechtlich als einz lieuuen, wahre»id der Dauer der Besetzung Verordirnngen eruaWen.^Mit dein Mrshoren der Besetzung nnterliec L'wordnungei! der Bestätigung oder Alifhebv cm ein tretenden gesetzgebende'I Körpersch-aste

Das; Mrttel des Reiches in Anspruch genourmen wert w-ile,!' oavon kann auch keine Rede sein. Die Landgesellsch Kurland lji. eine Privat rechtliche Verein igun deren L>ache es^ sein wird, sich, die erforderlichen K <mie zur Durchstlyrung der ganzen Operation auf d 1 r e i e n K a p i t a l m a r k t zu beschaffen.^Die weiteren 3 mngungeii des grostzügigen, für die deutsche Zukunft Küsten so hervorragend förderlichen Siedlungsrverkes geht a der vorn Generalqnartiermeister H>chndorff erlassenen, v> 1». V^unl d. I. oalrerten Verordnung hervor:

.. Niltermcksbesiker, desse: .R'famlgru.'db

ß* 3 i*m 1000 LvsstAbm (M 360 Hektar) ervelcht.

verpflichtet, an die La?rdgesell scha.ft §urland als Trä­gerin des Ausiedln^ngsuuter nehn-ers in Kurland -n BesiedlungKz^veckeu ein Drittel seines Gesamar-eüs, und zwar.für Zwecke der Besiedlung geeignetes Land, int bes Kaufvertrages zu überlassen. T-er Grloerbsprns für die Lachrsellschaft Kurland !I>at dem Friedenspreis des Jahres , *1. 4 zu entsprochen. Im Falle der Nichbeini guug -obliegt die PreiMetzuug bestintnrden Ausschlüssen. Tie Verpflichtung zur Landabgoi ist zunächst in dem Umfange zu erfüllen, daß jedes beteiligte Gut ein Viertel seiner Fläche an die Landgesellschst Kurland ver­täust. Dieser steht in Höhe der bzutvetLnden Guts-

slüche ein Lieferungsanspruch- z-u, H, iwitn er bis dahin nicht geltend gemacht worden ist, chr Jahre nach dem allgemeinen Friedeusschlnß erlischt. .. Dien der Abtretung von 25 v. H. der Fläche der beteiligten Güjbean der Ges.rmlfläche von 33 V. v. H. des kur ländischen Grund-böses fehlende Fläche soll nach Möglichkeit freihändig «zum Friedenseis des Jahres 1914 drirch die Landgesellschaft Kurland ern-ortn ,verden. Die Land- g-esellschaft Kürlcvrd hat bis Ende 1943 d Recht, in alle Kauf­verträge, die sich auf ländlickse Liegeusck-afll beziehen, als Käuferin r einzutreten. . . . Ferner hat die Landgellschast das Recht, bei I Z:vangsversteigerurg nach ersvlgtem Zuschge als Erwerberin ein- ! znlrele^. Die Bercvdnnng gilt auch für ie im Herzogtum Kur­land belegenert Fidstkommisse."

Aus der in. ll)oem Inhalte afäm schon wiedergegebe­nen Verfügung Hitdenburgs sind fyende trefflichen Sätze noch hervorz-uheben:

Wenn die von Rn^lmrd jahrhmertelang vernachlässigtest Randstaaten in den schltzenden .Kreis des mischen Wirtschaftslebens treten, der deutsche ünnemnartt sich huen ersfchließt, deurschg Organisation ihnen Straßen, Eisenbahm und Mnäle schafft und ver veullwe Kredit ihner den llebergan zu erhöhter Wirtschafte kraft ermöglicht, soll das deutsche Volk,,' die Älllg-enteinheit best Nutzen davon haben. Nicki- einer?men Schicht von Besitzern darf Vorbehalten bleiben, die Vorteile der Narodmmg für sich vorweg^ zunehmen, indem sic den chrch Deutschlars Siege erhöhten Wert des Bodens in spekulativen Verkäufen anmtzLn.

Die zu hohen Preisen, vetmrsten und it Hypotheken belasteten Güter wären keine geeignet Grmrdlao für ein gesundes Ge­schlecht. Ten Siedler?? umreit'euer errichte Hofe mrr eine schwere Last. Sol äuge die landoirtsckiastlM! Erzen Misse hohe Preise haben, kömrten sie bestehn. Jedc wirtschaftliche Rückschlags aber würde sie zertrüminerir. r ^t Sto' ans den eigenen Boden, die Freude am eigenen Hianse ^äre thrn. llnMrfrredenheit und Gvpll gegen die Befreier loäreu « Fgen. Gewiß wirch mau ein! allmähliches Steigen der Bodeich-eif-nicht verhindern können, aber es ist keineswags gleichgültig, wlc-lu Bevölkerungsklassen und luelchen Bevülkerungsmengen die stunden Bodenprcise zugute kommen. Volkswohlstand besteht nichü'. einer lleinen Zahl von Gr-otzkapitalisven, sondern in einer möchst großen Zahl leistungs­fähiger, selbständiger, heintfester und imfroher Staatsbürger, die dem Staat das liefern, ums er in allerterLinie brauckst: Menschen, gesund an Leib und Seele. Solch ein Ghlecht von Siedlern läßt sich nur begründen, wenn die Spü'ulati serugehallan wird. Also trägt die M i l i t ä r v e r w a l^ u it g d-en östlichen Randstaatcu gerade jetzt, wo der llckergang JÜriedlichcr Siedluugsarbeit angebahnt werden sott, eine schoerÄe ran t w o r t u n g. Mit unbeugsamer -Energie ist alles zurm^»eiseu, was wltor den Ein­wohnern die Bodenspeblläti-on IvecklDurkch tzielbewuhte Hand­habung der vom GeueralquarLiermeist und vom Oberbeschlslzaber Ost..erlassenen VecoMtmrgen sntd dgememsichädlicheu' Gefahren der Bodeumeissteigernng zu bamunstud einer gesunden Besied­lung des Landes die Wege sreizuhaltei

Der Sflerreichisch-nngarhe Tagesbericht.

Wien, 2. Juli. (WTB.) ntlich wird verlautbart: Die Artillerietütigkit ist an der ganzen italienischen Front sehr re. Sie steigerte süß- hlltte früh zwischen Brenta und Pive und an dem unteren Piave zu namh-afler Stärke. Gröre Jnfanteriekampfstgnd- lungen sind gestern tagsüber uutllieben.

Der Cl des Generalstabes.

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^Larienischer^erichr

vom 1. I.

zpfischen Truppen. M.an beurteilt in Amerika die Lage in Europa vollständig -s-alich. Alle Einzel vor stoße mrd örtlichen Angriffe der Alliierten ini Westen iuud in Italien ändern nichts cm der Tatsache, Idaß trotz der Mr Schau getragenen Sicherhell doch alle Mkiisrten luuter dem Fortschreiten der deutschen Offensive bangen."

Die amerikanische Karte.

Bern, 2. Juli. (WTB.) InLe Poputaire" äußert sich P r e s s e m a n e in einem stark zensurierten Artikel über die Frage nach den 'Effektivbeständen und der ssgenannten amerikanischen Karte. Die Alliierten hätten gleichviel Trup­pen auf der Westfront wie die Mittelntächte. Dies könnte uns über^ das Schicksal von Paris beruhigen, wenn einzig 'die Tapferkeit der Soldaten der ausschlaggebende Faktor wäre. Aber es spielen andere Faktoren mit, die für uns sehr un­günstig sind, über die wir uns jedoch nicht aussprechen dür­fen. Jmnöerhin sind unsere Armeen stark genug, den Stoß abzufangen. Die Frage nach der Wiederaufsüllung unserer Lücken bleibt indessen bestehen. Man muß es uns ersparen, unsere Hilfstruppen, unsere Zurückgestellten, neuerdings nachzumustern. Frankreich, hat genug geblutet. Wir müssen jetzt die amerikanische Karte ausspielen. Wir werden gewinnen oder verlieren, je nachdem wir sie zu gebrauchen wissen. Gehen wir vorsichtig damit um, denn die Entente konnte militärisch geschlagen werden, bevor die versprochene Aushilfe sich voll vertoirklichte! Dann wären alle unsere Trümpfe nutzlos gewesen. Deshalb muß die amerikanische Karte zunächst auf diplomatischem Gebiet gespielt werden: so kann man vielleicht Menschenleben retten.

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Amerikanische Heeresausgaben.

sW-ashingto n, 2. Juli. (WTB.) Reuter. Die An­leihe k o m m i s s i o n erstattete dem Repräsentantenhausc einen günstigen Bericht über ein neues dringendes Gesetz, worin die ZusatzsunuM p>on 927 Millionen Dollar für militärische Einrichtungen vorgesehen wird.

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Eine drohende Streikbewegnng in Amerißa.

Washington, 2. Juli. (WTB.) Reuter. Wilson kündigte im Reprasentantenhause tan, daß die Mgierung Maßnahmen bezüglich des sTeleg r aphen- und Tele­phon d i e n st e s plane. Man wird versullzen, m dieser Woche ein Gesetz durchzubringen, sdas den Präsidenten ermächtigt,, die Mtwiendigen Schritte >zu ergreifen, um dem drohenden Streik auf den großen Telegraphenlinien zu begegnen.

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Das englisch-amerikanische Verhältnis.

Bern, 1. Juli. (WTB.) Der Neuyorker Berichterstatter der Dally News" drahtet, durch die Ankündigsmg der englffchen Regierung, daß die Homerule für Irland satten gelassen worden sei, loerde die ganze hoffnungsvolle englische PropogaWa in den Vereinigten Staaten zur Beselligmrg amerikanischer MG- verständnisse und zur Befestigung der englffch-amerckantsche-t Freundschaft, für die derzeit 'u .a. 180 Briten Bortragsreffen, ausgeführt haben, in Frage gestellt und die brllische Diplomatie in Amerika stark gehemmt. Der erste Erfolg der Ankündigung sei die Stiftung v-vrr 20000 Dollar für den irischen Partciftmds durch hervorragend Amerikaner geweserr. Die Zeitungen beob­achteten die größte Znrückhaltimg, uni England nicht Verlegenheiten zu bereiten. Trotzdem sei es klar, daß in vielen Kreisen sich die Herzlichkeit des englisch-amerikanischen Verhältnisses abkühlen werde. DieChicago Tribüne" sck-reiot, die Entscheidung über die Homerule werde in den Bereinigten Staaten eine tiefe Ent­täuschung Hervorrusen, da Anrerika daran wesentlich, wenngleich nur mittelbar, interessiert sei. Tie Wehrpflicht für'Irland, sagt das Blatt, war ein furchtbarer Schlag für unser Vertrauen. Ihre Zurücknahme ist ausreichend, um in Friedensseiten das Prestige irgendeiner Zeitung zu zerstören, und ist auch jetzt nicht angetan, bas Ansehen Lloyd.Georges zu erhöhen.

Die Londoner Arbeiterkonferenz.

Auf dem Asiago-Platecuc ergrll unsere tapferen Truppen gestern die Offensive. Der fürchterli Cvl del Rosso wicrde im Sturm genommen. Der Col D^el c wurde der Sckiauplatz harter Kämpfe nxihrend des ganzen ges. Die Tapferkeit unserer Truppen behauptete sich schließlich gn den hartnäckigen Wider­stand des Feindes. Die itmstrittenStellung blieb in unseren Händen. Gegen Mittag, am Pachnng und am Abend richtete der Feind zwei starke Angriffe gsr den Monte di Val Bella: aber dse feindlichen Masseillngemäht im Feuer unserer Artillerie, wurden glatt durch unseJnsanterie aufgehalten ruid gezwungen, zu weichen. ^)ie Fliegersteiligten^sich mit Kühnheit ml allen Phasen des Kampfes. DVerluste des Feindes am 29. Juni und am gestrigen Tage ib außergewöhnlich schwer. 88 Offiziere und 1953 Mann wurdigefangengenommen. Unsere Verluste blieben dank dem errtscheiiden Angriffsgeist und der vopzüglickien Zusammenarbeit unser Artillerie leicht. An der übrigen Front blieb die Gesechtstätist gestern in den gewohnten Grenzen. Im Daone-Tal und ller Gegend des Nozzola (Judikarien) überraschten wir einige ine feindlicl)e Posten, wobei wir einige Gesandelte machten unMasckinengewehre nahmen. In der Gegend der Zuglva wurd«eindliche Erkundungsabtei­lungen zurückgewiesen.

Ftalier

Bern, 2. Juli. Nach italienischMlättern ist in Italien ein Ausschuß von 6700 Mitgliedernr Prüfung der n a ch d e m Kriege zu lösenden Fragelebildet worden, dem Pec- lönlichkeiten aller Parteien aus Kamr lmd Seitat, Finanz, In­dustrie, Landwirtschaft und Verwalg angehöretr. Die Psressej bemcnrgelt den treuen Ausschuß.

Die Amerikaner an e Westfront.

i. Köln , 3. Juli. DieKöln. Vtz-tg." meldet aus Ba fei: In seinem militärischen Bericht sagt ^rst Egli in denBasler Nachrichten" über die Bewertung dertorikanischen'H x f f e an der Westfront:

Bis jetzt ist den amerikanischeLruppAi anscheinend noch nirgeud-Z eru größerer Fwutabschnllt ständig Mkvectraut lvordeiu llebevall sind sie fest LelÄtitzt valt i«o^

!Hj.a a g, 3. Juli. (L.-A.) Wie aus einem Artikel dee englischen ZeitschriftNation" hervorgeht, ist der Bepsturf der A rbe i terko n seren z in wesentlichen Punkten an­ders gewesen, als Rente r und die rechLssr^hend-e englische Presse es dargestellt haben. Biele Redlrer bedauerten die maßst volle Sprache der.Entschließung und forderten einen voll­ständigen Bruch mit der -Regierung.

Die englischen Bemühungen an der MurmEMfte-

2. Juli. (WTB.) Im Unter hause fragte der Abg. King (lib.) den Staatssekvetär des Auswärtigen, ob ihm folgende Taffachetk bekannt seien: Die ruffische Stwistrschernng I>at>e die Unabhängigkeit Finnlands anerLaurrt. Diese Xbmb hängigkeit wurde der sinnländifckieu Sowjet-Regietamit gew^chrt. dia durch die ffnnländischen Bürgerlichen mit deutscher Hilfe befeirigt war. Die rusffiche Sowjet-Regierung lch-rte es ab, die Unab­hängigkeit Finnlands zti ratifizieren und legte bei der d«chch«i Regterung Protest dagegen ein, daß deutsche U-Boote die Mur­in an käste benutzten und daß dll U-Boote mit fimlländischer Uuter- ftützung arbeiteten,. Kritg ftagtc au, ob England oder die B»k- bündeten der rpffischen Sowjet-Regierung maritime und 'nnli- täriichc Utnterstützung angeboten habe oder artbieten werde, um die Häsen der Murman-Küstc Rußland gegen Finnland und den deutschen Einfluß zu erhallen. Lord Robert Ce eil antwortete, dte angeführten Tatsachert seien im wesertttichen richtig. FaSls die' Sorvfet-Regterung eine Llnfforderung zum maritimen oder will- tarn,chen Verstände ergehen ließe, um russisches Gebiet gegen Teuftclstand zu vertmdigert, werde sie sympathftckrc Erwäguno sinder, - aber er set zurzett nicht in der Lage, lveiüre Erttärrmg«: abzng-Smu Stockholm, 2. Juki. WjieSvenska Drgbladet" auo SM* srngfors erfahrt, er^äMt ein Petersburger Gelehrter, der von einer wirtichastllchen Ez-pedifton aus Nordrußlaitd zurückgekehrr ist von den Krtegsvorbercitungcn der Entente an M r r . r m a 11 J 11 Ta nach Hegen in den Mnrm-anhäfcn zwei e«<r >

l^slh-e nnd »wer französische Kriegsschiffe und in der Petfchengabucht eru französisches. In Kandsbaks ?) ist ein Panzerzn g mi, Ettglmtdrrn, Franzosau, Serben wvb :)Uif£at «tgekvmmen. Kant ft'dturch eine Garnison vort Engländern ckt eure slarkc venvandell worden. Infolge der regelutäßigeti Zu-<

suhr aus England sntd die Vorräte an Lebcirsmitteln restlich