«bg. Gro- 4x aßcftöt tf Mr wetaöt, daß der ReichS-
Vo^ler fick» wn der der Rki'ÄZtaqsvesvlutton wsILftu tvrll.
D-amü schließt die allgemeirre BespnÄilMw.
Ter Etat des Reichskanzlers, der ReiäMarztei und des Auswärtigen Amtes werde» genehmigt, ebenso ohne wesentliche Eröct^ niTig der Etat des ReiicWmilitäryerichrs, des Rechnungshofes des DaMchen Reiches, der der Schulden- und der der ailgem-ernen Fmanzverwaltung. , , t _ ,,
Damit ftt die zweite Lesrmg des Etats beendet. Schluß 5ffz Uhr. Nächste Sitzung, Mittwoch, 3. Juli, 2 Uhr nachm stta-ys. T-a-gesordrnnrg i ,Dritte Lesiurg des Etats.
*
Aus dem Ernährungsausschuh des Reichstags.
Berlin, 24. Juni. Im Ernährungsvusfchuß des Reichstags vrachte Geheimrat v. Eynern Mitteilungen, über den Oelfruchtanban: Der Anbau ist infolge dauernder Anregung gegenüber dem Anbau von 1915 erheblich vermehrt »vorden Im Jahre 1913 rvarrn mit Oelfrüchten bebaut rund i>4 000 Hettar und 17 000 Hektar mit Gespinstpflanzen; im Jahre 1917 waren bebaut 82 000 Heltzar mit Oelfrüchten und 33000 vektar jmt Gespinstpflanzen. Einer weiteren starken Vermehrung des OÄ- sruchtbaues stehen entgegen der Samenmangel, das starke Htrfi'M bei diesem Anbau, die verschiedenen klimatischer Verhältnisfe imd der Mangel an Spezi-ttkeurwrifien in der Landwirtschaft^ der uer Behandlung dieser Frucht. Der Landwirt soll einen -leck der lelbstgebautnl Oclfrüchte für sich Malten. Nicht äweamäßig er- scheint es, unter einer Bevölkerung Oes zu verteilen. Es M bflter, best Ocl mit Knocheir-extrakten, fauxcn Pstanzenstosfen und iüajier vir Margarine zu verarbeiten, weil die zur Verteilung gelangende Menge größer ist. Die MargarmeTabrikativ'.t^ hat nur durch die starke Hercutziehung der Erzeugnisse des O ff ftnchtbaues erbe lick gefördert werden kvrcnen. Der KriegsauSscbuß für Oae Uno Felle fördert durch Abschluß von Anbauvertrügen >md, durch reichliche Belieferung mit künstlichen DüngeMitteln den rüwan. Oelmühlen mußten während des Kohlen mangels vielfach ge- schtosien werden. Soweit sie ohne Kohlen betrieben roerden können, steht ihrer Eröffnung regelmäßig nichts an Wege. Darüber, » der Landwirt das Getreide zu entteftnen hat, bestimmen kw£m unsere VerwalürngÄrehöeden: «ne zentrale Regebrng ist nrcht
Prvkitwut Kt steigern, sondern darum, eine der IvkMkgsten vaterländischen Aufgaben m erfüllen. Uns leitet der Wunsch, die Dolks-
ernährnng im stwiege wie im Frieden soweit wie möglich durch die heimische Erzeugung zu sich ern."
Handel.
Das 25jährige Bestehn des ftittzin.-Wefts. Kalktensyndikats.
Essen (Siuhc), 26. Juni. (WTB.) Vor Eintritt in die Tages- h«h,runy der hsntigen Bersammittcng der Zechenbesitzer fand aus Anlaß des f ü n f u n d z wa n z i g j ä hrr gen Bestehens des Rheinisch- Westfälischen K o hke n s y n di ka t s eine Ehrung für Herrn Geheimrat L. Kirdorf statt. In dankbarm Erinnerung an bk großen mrd unvergänglichen Verdienste um die (iüündung, die Emrichttmg und die mehr als ftmsundzwanzigjährige Leitung des Rheim sch-Westfülischen KvHlenshndiÜarts stellen die beteiligten Zechenbesitzer aus chren Mitteln ihrem Vorsitzenden Herrn Gsheimrat E. Kirdorf eine Summe von einer Million Mark zur Errickffn:rg einer E. Kirdorf-Stistmrg zur Verfügung, mit der Maß- embc. über die Verwendung für Wohl fahrtszwecke im Kreise des rheinis ch-wests'Äischen Bergbaues nach freiem Ermessen zar bestimmen.
Me Ders-cmnrckuirg beschloß sodann die Richtpreise für die Nächsten beider: Monate unverändert zu lassen.
Ter Antrag .des Eisen- und Stahlwerk H o e s ch, gemäß § 18 des Syndikatsvettrages die Schachtanlagen der Gewerkschaft Fürst Leopold und seinck eigenen Schacht aulageu als ein Ganzes zu betrachten, würde angenommen.
noraesehen. .. . t A
Ein Vertreter der R e i chs stelle für S ve ,) «fett e: htWe
aus. daß Molkereien zur Erfassung von Mich und Butter besonders günstige Vorbedingung seien. Nack, eingehender Darlegun g u rerl die Einrichtung und Tätigkeit von Milchsammelstellen, Entrahmungsstellen, den Anschluß von Kuhhaltern an bestehende Molke- reigeiwssenschasten und einer Erörterung über das Preisvernait- nis zwischen frischer Milch und Butter, sowie einer Darstellung über die Aussichten für die Einfirhr auslälünscher Butter betonte er, daß gerade bei der Ablieferung von Milch und Butter du Nercho- stelte besonders ans die Arbeitsfreudit>teit der Landwirtschaft, die er voll anerkennt, angenüesen sei. Ans die Tätigkeit der Remsorett fimiie nicht ganz verzichtet werden. Wenn hin und wieder Mitzgrstse erfolgt seien, so sei dafür der Weg der Beschwerde offen. Me Ber- öffentlich:mg über d:e Erttägnisse der Molkereigenvstenschoß :>n Kreise Hameln könne nicht auf die Verhältnisse des ganzen Reiche^ verallgemeinert werden, tveii Hameln besonders gute Werdegelegen- l>eit habe. Bei der in der Presse verbreiteten Berechnung einer allgemeine,: Anwendung des im ^kreise Hameln mrgewanvten Sy- stemes sei übersehen morde::, daß dieser Bereckswung der drrrchßapntt- iiche Milchertrag nicht eines Jahres, sondern ernmer mckchrerchster Monate, Juli und Andrst, zugrunde gelegt sei. Auch se: dl? Zahl der Milchkühe um 2 Millionen zu hoch in Ansatz gebracht worden.
Berlin, 26. Juni. Der Ernährungsausschuß des Reichstags hat heute eine Entschließung gegen den Schleichhandel und eine zur Getreideablieferung angenommen, und Beschlüsse zur Pre:sregel:mg und ülwr den Anbau von Oelsamen, vor allem des Rapses, gefa ßt.
Gründung einer Gesellschaft zur Förderung der La'rdwirtscivast.
Berlin , 26. Juni. (WTB.) Im Sitzungssaal des Llbgvvrd- \
! hiESw-chsm m ftnem Lehrbüch düütschm Leben« Ter Natur- nne Au-abl ' Achter ist über die Zeit zum Kultinckchrer geworden. Mit den Jah- K r® bewußter, nfätml chm Läuterung und Erziehung als seine smr,ü 'Vertrete- poetische Smdimg, er betmtto die Tcnde::z schlechthin als Forderung i dichü'Zschen Schssstms. Man wird mit ihm hierüber rechen dürfen, i U.U auch, daß in: Fluß seiner fruchtbaren Arbeit manches kraft, kstrasen pertung war rrn Nnttrst^aatsserretar anweiTno.^ v.:nw ^ hinausgegangen ist, aber er steht unbestritten nebe,: den
Peter Rosegger
Graz, 26. Juni. Peter Nvsegger ist m Krieglaich ge- fivrben.
Der Wailddilchcher vion Krieglach ist mm dalnngegangen. kurz vor der Sichlwelle seines 75. Geburtstages. Mt ihm ist ein Dichter des Volkes, ein Mensch mit warmem Herzen und tiefem Verständnis für die Seele des Bllres, von uns geschieden. Kein Stürmer undfDränger war Rosegger, kein Erzähler, den die Moderne mit sicht riß, sondern ein -ck^rr Dicher,^ groß geworden m harter Lebcns- (diote »ML erstarkt tm Kampf für seine Ideale. — Am 31. Juli 1843 als Sohn eines G-Lbirgsi^nceru geboren, war Rosegger selbst als Bauer bis -u fernem 16^ Levensjahre tätig. Z:.r Kathrern am Haukrstein erlernt: rr das Sch'Mderhändmerk mib kam 22jährig nach Graz, das seine zweite Heimat werden sollte. Dort entdeckte der Leiter der Grazer Tagesv-oft, Dr. Sv-llkoda, die große, schrist- stell er ischie Begabmrg Roseggers und förderte der: jrvkgeu Dichter. Durch Vernkiltluug des damaligen Klerikevs Falb, des später so berichml gervordenen Wetterpwphet'e::, erhielt er eine Freistelle in der rieuerrick-ttten Akademie für Handel und Indrrstric und konnte nun fein Wissen ergänzen oder vielmehr seine Bildung überhaupt erst beginn«:. In jener Zeit führte ihm sein chitiges Geschick den s^fllerteu Dichiler Robert Hamerlckrg zu, der Roseggers ersten Gedich'band „Zsther imb .Hackbrett" 1870 mit ernene Geleitwort in die Welt lstnaussandte. Der Erfolg ivar, durchsästagLNd, so tstaß sich Peter Itosegger fiv' das Dichten als Beruf entscheiden konnte. Den ersten großen Erfolg brachten 1875 „Die Schriften des Dorfschickmeisters", ein Werk, das den Diesternamen Roseggers erweiterte und ihn hinaustrug über die Grenzen seiner Heimat m die deutsche Weit. Wrs seit dieser Zeit Rosegger geleistet hat. wieviel schäme und innige Erzählurcgen er dein deutschen Volke ge- schenkt bat, das weiß fast jeder. Rvstgger gehörte zu den populärsten Erzählen:. „Die SckwiftTN des ,Waldschulmeisttrs", „Heidepeters Gabriel", „Das Buch d-er Novellen", „Mlerhand Leute", „Oie- schichten m:d Gestalten aus den 'Alpen" inib zahlreiche andere Werke ivrrden in der deutschen, schlichten,, volkstümlichen Erzäh- dmgsliterattcr uiwergänglich bleiben.
Des Dichters äicßeres Leben teilte sich seit fernem 50. Geburtstag zwischen .Krieglach und Graz. Im Sommer das eine, und das 'w:dere im Winter. Beides seine geliebte Heimat, die er in seiner Jugend nur selten zu kurzen Reisen verlassen hatte, um vom Heimweh überwältigt, stets den kürzesten Weg zn ilyr zurückzufinden. Sv verwurzelt steht er in ihr. Aus ihr fk:ttet seine Kraft, mit der er, ein Wegweiser, sein dnrtsches Volk' begleitet, selber beirtfd} bis in den fcu; in „Heimgärtners Tagebuch" hat er znsammengc-
^k N.n-snnmck:i^a oreustischer -Landwirte ' flössen, was dieser .Kri^ ihm gab an kleinen täglichen Begebnissen,
1 - r KSrd^r die, mit reine« köstlichem Dnnwr errWt. über das Nachdenkliche
ng einer Ge:ettlcyalr zur p o r o e r u n g oer - <x>n+-,rr.
schaftsminiüer v. Eisenhart und Kultusmi'chster Dr.
w«ren persönlich erscküenen. Die Versammln na wurde nnt einer %b\ spräche des Staatsministers Freiherrn v. Schorlemer-Lies-w eröffnet, in der (er u. a. sagte.' „Der Landwirtsehast erwächst die Ar?f- gabe, uichi allein die Wunden, die ihr der Krieg geschlagen hat, wieder auszuheilen, nicht allem die alte Leistungsfähigkeit wieder zu erlangen, sondern darüber hinaus sich völlig veränderten Wirt- 'fchcistsbedingungen anz:wassen und eine :veitere S t e i g e r u n g der> Errrage in allen, auch in den kkeimten Betrieben sobald tvie möglich zu erveichm. Die letzten Jahrzehnte der ^friedlichen Entwicklung haben uns gezeigt, daß die Lrudwirffchost imstaide war, ohne namkaffe Uusde.munci der Fläche, fast :rur mit Hüte einer besseren Kultur und vrtter schärfster Ausmrtzung der z-:rr Vc-rfügung stehenden Roh- und Hillsstofdie Erträge so zu heben, daß auch die ftetig zunehmende Bevölkerung fast von ihr allein mit den wrenc- behrlichste:: Nahrungsmittkln unterhalten tverden konnte. Das war mw möglich durch das verständnisvolle Zuslnnnmnw-irken von land- Wirtsck>aitlick^r Praxis und Wissenschaft, mit tatkräitiger Hilfe Md Hcngabe der die tmchwirtscha'ttick-e Eneugung belebenden Ivifsen- schaftlichen Forschu:rg. Dem gleichen Ziele zuzustreben, ist der Zweck und die Ausgabe der Gesellschaft, die mit dem Namen „Preußische Fvrschungsgesekychmt für die Landwirtschaft" unter ihrer Mitwir- f mg ins Leben gerrcken werden soll. Nicht darum handelt es sich, das Einkommen des Landwirtes zu bessern oder seine angeblick-e
besten rnfterer Zeit, und lioch steht er mit dem Wort, daS er ein- n?sl von sich sprach: „Ich habe vieles aus inrcerer Notwendigkeft, manches aus Erwerbsbedürfnis, nichts aus Elwgeiz geschrieben." G>n Wort, das den Dichter und den Manschen ehrt.
Und er :aar beides.
ALLS St<rdt rrnS L'KMd.
Gießen, den 27. Juni 1918.
** Amtliche Personalnach r ichten. Der Groß-- herzog empfing zum Bortrag: den Minister des Jnrrern Dr. von Hombergk zu Vach und den Vorstand des Kabinetts Wirkl. Geh. Rat v. Römheld. — Das Ehrenzeichen für Aiiä- glieder freiwilliger Feuerwehren wurde durch den Großher- zog Heinrich Gaul und Karl Schstvamr zu Lollar verliehen. — Am 17. Juni d. I. wurde der Wingertwart bei der Wcin- baudomänenverroaktung, Georg Becker zu Bodeul)eim, auf sein Nachsuchen vom I.Juli 1918 an in den Ruhestand versetzt.
** Daru m soll das Altpapier gesammelt werden? Obwohl sich allmählich die allgemeine Papier- kuappheit allgemein beurerkbar macht, werden noch iuimer
große Mengen Papier achtes fvrtgeworfen, BriefumfchLcim, Einwickelpapier, Broschüren und Packpapier werden noch immer in den Papierkorb gesteckt, D^itn verbrannt ooex bra- Mülleimer einverleibt. Große Men^ wertvoller Ro.Kosfe gehen auf diese ?krt nutzlos zugrunde. Denn heute ist auch die kleinste Menge Altpapier äuMrft wichtig, um wieder Papier daraus herzustellen, da die in Betracht komme:ü^n Roh- sw sie .Holzschliff und Zellstoff sehr knapp geworden sind und die Luntpen filr wichtigere Zlvecke des Heeresbeoarfs Ber- rvenduug finden. Außerdem wird auch der für das ge',amte Wirtschaftsleben (Kleider, Wäsch', Bindfaden, Säcke, Treib- rimTren, Pferdegeschirre) so wichtige Papierstoff aus Al^- vapier gewonnen. Es ist darum Ehrenpflicht fite erw- teilten, mit den vorhandenen Papierbeständen hauszuhalten, ^ sparsam umzugehen und vor allem aber kein Papier statt- i zuwerfen. — Sammelt auch die kleinsten Neste und gebt fie euren Kindern für die Absallfammlung mit zur Schule oder verkauft sie dem Lumpensammler!
5. Generalver?amm!«y: der Zmi?a?faße der hessischen landNirischaflttchen Eenosienschafien.
I. D a r m st a d t, 26. J mri^
Auch die dritte Jahresversammlung deS hessischen lcrndwtt^- schaftlichen Genossenschaftswesens, die General»ers«mm- lang der Zentralkasse, die heute vormittag im „Kaffer- saal" stattfand, wies den gleichen starken Besuch aus wie dre Versammlung des Vortages. .
Ter Vorsitzende des Aufsichtsratcs, Mrgernreifver Becker- Sprendlingen (Rheinh.). begrüßte die Erschienenen, die Bertrttrr' der Behörden und befreundeten .Institute.
lÄ^dann ergänzte und erweiterte Direktor Mager den Geschäftsbericht jür 1 91 7, der den Genossenschaften bereits vor Wochen zugestellt worden ist. Tie Entwicklung im ne::en Jahr bervegc sich immer iwch in aussteigcnder Linie. Bis jv.iti 25. wurden tm neitm Jahr 892 Millionen Mark gegenüber 495 ÄA- lionen Mark in: Vorjahr umgesetzt. Tie Summe der Einlagen der Genossenschaften hatte Ende März d. I. — kurz vor der 8. Kriegsanleihe — die Rekordzisfer von 56 Millionen Mark erreicht. Trotzdem firr die 8. Kriegsanleihe 40ff 2 Millionen Mark aufgebracht wurden, haben die Einlagen der (5kmr ensch^ste» am Berichtstag bereits wieder den Betrag von 47 Millionen Mark gegenüber 17 Mlllionen Mark zu dem gleichen Zeitpunkt deS Vorjahres erreicht. Bei Genossenschaften stehen nur noch 1 ÜÄitfwi Mark aus gegenüber 2V, Millionen Mar? am gleickren Tag des Vorjahres. Ter eigene Besitz an Kriegsanleihen und laug- fristigen preußischen und deutschen Schatzanweisungen beträ-t heute rund 19 Millionen Mark, die Einlagen bei Banken ximp 15 Millionen Mark, die lmverzinslickien Neichsschatzevtwe»- sungen mit Berpstick-tung für die 9. Kriegsanlsthe 15*/* Millionen Mark. In bezug ans den bargeldlosen Verkehr empfahl Direkter Mager dringend die Beachtting dev bei bem Verbände und der Zentralkasse kostenlos zu beziehenden beiden Broschüren „VottvOL über bargelLlosen Verkehr von Tirektm' Mager, gef-alten auf dem Verbandstag am 28. Dezember 1916" und das „Merkblatt für den Ueberweisungs- und Scheckverkehr" des Reichsverbandes. Auch soll jede Kreditgenossenschaft die Eröffivmg ein»s Postscheckkvntos beantrag::, allein schon zur Emvtehlutm dieser Einricl^una fm solchen Dorfbeivvhnrrn, für tecfdie die Denntzung des PostXhe^- kmttos Sinn lmt. Zuletzt begründete Direktor Mager :wch die Herabsetzung des Zinsfußes für Guthaben in laufender Nechnun« von 4 Prozent aus 3^/^ Prozent, die mit dem 1. Juli 1916 gleichzeitig mft dem Fortstall der Provision von ffi» PrvMtt ans der .Habenseite oder dem mittleren^ Guthaben in Kraft treten stell Bei einem Schuldzinsfuß von 5 Prozent rechnet die Zentralkaffe vom 1. Juli ab nur noch ffra Provision aus der höchsten Schuld während des Halbjahres. ^ Beifall.»
Lehrer O sen l o ch-Finthen gab der Ge:mstuung AnAunK darüber, daß das l^ssische landwirffchaftliche Genossenictzaftswesen den Zusammenbruch der LandwirffchaftsLan? so rasch übertmmden habe.
Reichs bau kassessvr Meck er worb eindringlich für eftre nachdrückliche F-örderuug des bargeldlosen Verkehrs, der eine vaterländische Notwendigkeit ist.
Der Vorsft.e:ü>e des Aufsichtsrates erstattet Bericht über die Tätigkeit des Aussichtsrales. Hierauf lvird die Jakresrechmrug! und Bilanz genehmigt. Ebenso die vorgeschtagene GLrftnnvettei- !,mg. Ein Antrag aus der Bersamrnlkma, statt 4-Prozent 5 Prozent Dividende zu gewähren, ivird zurückgezogen und zugunsten der Zirrückvergättmg der Bettöge, welche eine Reihe von Genosstn schäften in 1914 für den Aufkauf renitenter G!äubigergenossew- schaften der Landwrrffchaftlichen Genossenschaft; ufgehrrHt'D >ml>en. (Siehe unten.) Die drei ausscheideudeu r.ttsmite
glieder HirschArheilgen, Solms-NierUein und 2o ch -Auerbach a.,B. werven durch Zurufe wiesergewädl ' ic.iskerrcht
wird genehmigt. Der Gesamlletrag, welchen u und Spar
einlagen nicht überschreiten sollen, wird aui 50 Millionen Mark festgesetzt.
Seinerzeit haben 173 Genossenschaften 117_0Ü9 Mark rftifso bracht (während sich 140 ausschlossen), um den er Mv
wirtschaftsbank zu vermeiden. Die Generalversammlung erteilt einstimmig die Ermächtigung, nach Llbschluß der Halbjahrsbilanzj diese Summe Kurüc^uzahlen. ^
Auf Anttag vm: O senlo ch-'Ai n t heu werden die Tagegelder des Aufsichtsrats und des Vorstandes um 35 Prozent erhö Damit ist die Tagesordmmg erschöpft und die Versammlung wird geschlosse::.
Berlin, 27. Juni. Dem B. T. zufolge :neri>et lwB Äatlfci Journal fu*3 Madrid: In den Pyrenäen iß starker Schneefell eingetreten. Die Temperatur sank aus 10 Kältegrade.
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