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** pberhessisichier Statt fixere im. Einige seither uus-

aestzÄtzcn BÄder VE Prof. M. Fritz imd Pa.nl Sogisser bletben nur noch morgen, Mittwoch, ausgestellt. Die Aiussteklimg ist von 11 bis 1 und am stäachrmttag von 3 bis 5 ll.hr geöffnet. Am Donnerstag wird eine teilweise Aendermrg der Ausstellung Vvr- Wmsmme».

*** T ie Einlieferungsfrist von Z weimark-- StÄcken läuft mit denc 1. Juli 191.8 ab. Nach diesem Termin bis zum 1. Juli 1919 werden nur solche Zweinurrk-Stücke seitens der Reichsbankanstalten augemmmven, für die glaubhaft gemacht imrd, daß sie aus dem Ausland oder aus dem deutschen Lchutz- gMet kommen. . ,

** E i n z i e hun g d e r N i ck e l m ünzen. Tie dftckelntünzcn, die sichnock im Verkehr befinden, sollen möglichst sclMll emgezogen werden. Alle Postkassen haben daher für die schleimige Wetter­führung zu sorgen, daß die vorhandeiien oder noch em gehenden, Nickel niünzen alsbald an die Stellen weitergeführt werden, die zirr Entgegennahme der Barüberschüsse bestimmt sind.

Kreis Schotten.

© S chv tten, 24. Juni. Tie Kr-eisfürsorgesdelle mit den ihr ungegliederten vier Bezirksfürsorgest-ell-en hat in dar Bereich ihrer Ausgaben kürzlich auch die r so r ge für die Lungen­kranken im Kreise miteffGegriffen. Zur Forderung dieser wi^ch- tigen Angelegenheit imd zur Klärung der dabei sich ergebender Fragen soll demnächst hier eine größere Versammlung von ^lerzterr, Pfarrern und sonstigen Persönlichkeiten, die irr der Fürsorge be­reits tätig sind, stattsrnden. .

e. Altenhain, 25. Juni. Hier starb der krngiährtge Bürgermeister Kcmrad Schleuning.

Kreis Friedberg.

. Bntzb ach, 24. Jurri. (Aus der Gemeinderats - sitzung vom 19. Juni 1918.) Für die Stadtkasse ist bei darr Vorschußverein Butzbach ein Konto eingerichtet. Die Gesuche der hiesigen Banken um Errichtung eines solchen wurden deshalb abgelehnt. Das Einzugsgeld für neu aufzrmehrneirde Ortsbürger wurde aus 200 Mk. und das Feuereimergeld von 12 auf 50 Mk. erhöht. Nach einer längeren Aussprache über die hiesigen W-asser- verhältnisse wurde eine Kommission gebildet, die ermächtigt ist, Verhandlungen zur Regelrmg der Wasserverhältnisse einzuleiten.

Hessen Nassau.

--Diez a. L., 24. Juni. Ter Kreistag des UntertaunuskreiseS bewilligte für die Bestreitung der Kriegerfarniliar-llnterstügingen zwei Millionen Mark und für den Anlauf von Brotgetreide 600000 Ätark.

X Fulda, 25. Juni. Kürzlich ist der Hüttner Th. D r u f ch e l aus Müs von einem in der Umgebung von Großenlüder die Jagd ausübenden Fuldaer Barmten angesthysfal. woroen. Ter Verletzte begab sich, in ein hiesiges' Krankenhaus, in dem er wenige Tage nach seiner Einlirserung angeblich an Blutvergiftung gestorben ist. Tie Leiche ist jetzt aus 'Veranlassung der StaatsaMvaltschaft wieder ausgegraben worden, da festgestellt werden soll, ob der aufgetretene Verdacht, TrusclM sei an den Folgerc der Schustverletzung ge- stlvrben und dadurch das Opfer der Unvorsichtigkeit des Jägers ge­worden, begründet ist.

Kassel, 25. Juni Aus dein hiesigen Militärfriedhof wurde in Gegenwart der Militärbehörden ein großes Denkmal zum Gedäehuiis der im Weltkrieg gefallenen Krieger enthüllt.

ü Marburg, 21. Juni. Im hiesigen Kreise wurden bis -jetzt übn fünf Zentner Frauenhaar gesammelt und auf dem Landrat samt abseliesert.

= A us dem Taunus, 25. Juni. Nicht nur nn Harz, ionveM auch im Hochtaunus sind am letzten Sonntag, dem ersten SonnnersonTrtag 1918, erhebliche Schneefälle medergr- gangen. Wie vom Feldberg gemeldet wiro, setzte der erste Schneefall bei fein stünnischem Nördoft, der den Äufemhalt auf der Kuppe lmchoz»! unmöglich machte, mittags um 12 Uhr ein. Die Flocken; steten so dicht und schwer, daß in lvenigen Mstruten das Gebirge bis auf 600 Meter herun ter in e ine blerrbend weiße Wirrterlandsthast crugctriä'ft war. Glücklicherweise schmolz der Schnee ebenso ge- fchmö-de wie er gekommen war. Dann setzte zwischen 3 und 4 Uhr der Anette Schnoeßrll nrit gleicher Stärke ein und Tyielt etwa 2025 Minuten an. Das Thermometer zeigte 56 Grad. Nach kurzer Zeit waren auch die Spuren dieses Sneesturmes ver- fchwunüen (Sin Schnee soll im R o s e n mo nat imi> am' Sonnen­wendtag in unserer Gegend gehört zu den allergrößten Sellenheiten rmd ist, soweit wir unterrichtet sind, bisher noch nicht vor ge kommen.

fytn&el.

Frankfurt a. M., 24. Juni. (WTB.) Unter dem.Vorsitz des Syikdikus Mieesmann hat hier eine Versammlung von Ver­tretern der hessischen Handelskammern und hessi­schen Textilinduftriellen stat tgesunden, in demnach einge'henler Besprechung der die Uebergangswirtscyaft für das Textilgebiet betveffenden Fragen däe Gründung eines Ver­bandes hessischer Textilctrdustrieller beschlossen wurde. Dieser soll die Interessen der gesamter! hessisck-en Textilindustrie in allen. Fragen der Uebergangswirtschafl und künftigen Fri'denswrrtsckiaft b'ertreten und Awar sowohl die der werterarbeitenden wie der still gelegten Betriebe. Zum Vorsitzenden des vorlänffgen Aus­schusses wurde Heu Otto Schäfer in Büdingen gewählt.

Grctzener Stra?kammer.

Ter 17 Jahre alte Hilfsschlosser Wilhelm K. von Klein- Linden hat am 25. Januar l. I. dem Bäcker Ludwig I. X. daselbst ans dessen Laden. 2 Pfund .Hefe und einen Küchen, sowie aus der Scheuer eine Ackerleine im Merle von 30 Mk. entwendet. Beim Absatz der Deine in.Gießen war ihm der 18 Jahre alte AushilfsHeizer Wilhelm N.' von Gießen behilflich, beide wurden aber hierbei ertappt. R 1 . erhielt wegen schweren Diebstahls einen Monat Gefängnis und N. wegen Hehlerei eine Wo-ck-e Gefängnis.

Wegen versuchter Abtreibung der Leibesfrucht -erlstelt die Peter K. Ehefrau in Nicder-Mörlen 2 M-onate Gefängnis und ihre Schwester, die. H. Sch. Witwe in Berlin-Schöneberg, wegen Beihilfe hierzu 4 Wochen Gefängnis.

Ter Zuchthausgefangene Friedrich Schr. von Altenbreitungen, der zurzeit eine ihm tvegeu Diebstahls zuerkaunte Zuchthausstrafe von 10 Jahren verbüßt, entfloh am 5.. März l. I. gelegentlich der Außenarbeit (Holzmachm) und kam aus seiner Flucht nach Ockstadt. Un! sich in den Besitz von Zioilkleidern zu setzen, ent­wendete er^ hier Anzüge, würbe aber hierbei überrascht, so daß er nur einen alten Rock mitnehmen konnte. Bei der Verfolgung soll er einen seiner Verfolger nrit einem Beile, das er bei sich führte, bedroht haben. Wegen schwercm Diebstahls erhielt er ein Jahr uni) 3 Monate Gefängnis, bezüglich her Bedrohung wurde er freige­sprochen.

Das Dienstmädchen Marie W. von Battenberg, die Fabrik­arbeiterin Elisabeth B., Musketier Karl R. und Frau Marie K alle in Gießen, !>aöen im März l. I. bei dem Ockouomen Adolf B. dahier, vei dem die W. bedienst?t wai^ verschiedenes Bett­zeug, 5 Flascküen Wein, 1 Flasckie El-ampagrrer, 29 Eier, einen Stallhasen und dgl. entwendet. Tie gestohlenen Sachen wurden in die Wohnung der Frau K. verbracht, woselbst auch der Hase zube- reitet und am folgenden Abend mit samt den Eiern verzehrt wurde: als Getränk diente der gestohlene Wein. Tie 3 erstgenannten Angeklagten hatten sich wegen Diebstahls und die Angeklagte K. wegen Hehlerei zu verantworten. ES erhielten die W. 3 Monate, die B. 2 Monate, R. 1 Monat und die K. 6 Wochen Gefängnis.

Tic Berufung der Elisabeth E. zu Bad Wildungen, die vom Schöffengericht Büdingen wegen Diebstahls eines Huhnes zu fünf Tagen Gefängnis verurteilt worden ist, wurde kostenfällig ver­worfen, da die Angeklagte trotz ordnungsmäßiger Ladung nicht er­schienen war und ihr Ausbleiben nicht genügend entschuldigt hatte.

R.M. K. Darm sta dt, 24. Juni. Das Militärgericht der 25. Division beschäftigte ftch dieser Tage auch mit der Anklage gcgen Bezirksfeldwebel Joh. Büttner aus Dannstadt, der als Leiter des Meldeamtes Ofsenbach a. M. verschiedene Militär- .dienstpslichstge aus Grund salsck!>er Eintragungen in die Stammrolle usw. vom Heeresdienst befreit, Gelder dafür in Empfang ipommoi und sich anderer damit zusammenhMgeicder Vergehen schuldig ge­macht hatte. Er wurde unter Versagung mildernder Umstände in der bis zuin Albend dauernden uni er Ausschluß der Oeffenlliächeit geführte)'. Verhandlung zu einer Gesamtstrafe von 3 Jahren Zucht- l>aus, Tegradation, Emtsernung gru.' dem .Heere und Verlust der bür-erliaMn Ehrenrechte auf 5 Jahre verurteilt. Die Bestzechnngs- gelder verfallen der Staatsraste. Ter mitschuldige Unteroffizier Fr. Noll erhält 2 Jahre 2 Nücmate Zuchthaus irnd die gleichen Neb«rstraserr, der LandchrrmWann H. Köttinger 1 Jahr Ge- sängTris.

I Dar m sta dt, 25. Juni. Der 29iährige Poclefeuiller Gmard F r ö h l e von Ossenbach fälschte als Vorarbeiter die Lohn- listen seiner Firma und schädigte diese dadurch um 4600 M k.

Einem Arbeiter entlockte er durch Vorspiegelungen 400 Mi. Gelder verbrauchte er durch einen ausschweifenden Lebenswandel. Tie Strafkammer versagte ihm mildernde Umstände und verurteilte ihn zu 2 i / z Jahren Zuchthaus, fünfjährigem Ehrverlust und 300 Mk. Geldstrafe.

= Frankfurt a. M., 25. Jmn. Ter eheinalcge mann Philipps aus Wiesbaden, der vor einer Wock>e von: Oberkriegsgericht zu drei Jahren Ge-fängnis und zur Entfencung aus dem Heere verurteilt worden war, lyat aus baö Rechtsmittel der Berufung beim Reichsmilitärgericht verzichtet. Dem Ver­urteilten wurden 20 Monate Untersuchungshaft zur Anrechnung gebracht. Der Vertreter der Anklage beim Oberkriegsgericht hatte Zuchthausstrafe beantragt. Das Oberkriegsgericht bestätigte außer­dem die vom Zttie^gericht ausgesprochene Einziehuing o»s Be- stechlungSgÄdes in Höst) von 256 000 Mk.

Universitäts-Nachrichten.

I. Dar m st ad t, 24. Juni. In gleicher Weist, NM \*c kurzem eine Bereinigung von Freunden der Universität Gießen ins Leben gerufen wurde, soll nunmehr auch eine Vereini­gung der Freunde der Technischen Hochschule zu Darm sta dt gegründet nierden. Tie GrürrdungsversammlunU findet am Samstag den 29. Juni, lV/ 2 Uhr, im Höcsrral d-G Chemischen Instituts statt. Der Großherz»g hat sein Ecsche«iei^ in Aussicht gestellt. Neben dem Ausbau oeS JnstUuts für Pa­pierfabrikation soll aus Anregung aus Jndustriekreisen das erste deutsche Forschungsinstitut für Lederchemie errichtet werden. Ebenso soll der Eisenbeton- und Stein­industrie besondere Aufmerksamkeit zugewandt werden. Eine kriegstechnische Abteilung (Wassertechnik, Flugtechnik. Spvengstofs-Chemie, Ballistik und Photographie» ist in Aussicht genommen. Die Einführung in die Verhäl wisse des Aus­landes muß erweftert und vertieft werden. Endlich ist eine gründliche Schulung der Studierenden in Wirtschafts- und s o z i a l w i s s e n i' ch a f t l i ch ein Fragen eine dringet^e Not- w?noigleit. Da die Mittel des Staates nach dem Kriege begrenzte sind, so erblickt die mit der Hochschule eng befreundete Industrie eine Ehrenpflicht in der Förderung der Hochschule.

** Erlangen, 24 .Juni. Erst vor kurzem konnte von einer bedeutenden Sti.tnng in Höhe wrn rund 400 000 Mk. berichtet, rverdcn, welche der Universität Erlangen von seiten der Firma Reiniger, Gebüert & Schall (A.-G. für ärztlich-technische Industrie) zum Zweue der Errichtung eines Instituts für Röntgensorschung zugeftvssen ist. Der am 1. April 1918 in Nürnberg verstorbene, ledige Kuustanstaltsbesitzer ?Nartin Brunner von dort hat der Uni­versität Erlangen letztwillig einen Betrag von U7!gesähr 280 000 Mark zugewendet. Die Zinsen hieraus sollen Venvendung finden für besonders hervorragende neue wissenschaftliche Leistungen oder Entdeckungen auf dem Gebiete der Bekämpfung der Geschlecht-- krankbeiten, der Krebskrankheiten und der Tuberkulose.

Wien, 22. Juni. (WTB.) TieWiener Zeftung" veeöffeni- licht ein kaiserliches Handschreiben cm den Minister der öffentlichen Arbeiten, worin der Kaiser mitteilt, vaß er den Bericht des Mirftsters über die zur Osrünoung der Akademie für technische Forschung in Wien unternommenen Vor­arbeiten mit iveitestgehender Befriedigung zur Kenntnis nehme. Mit anerkeimendsten Worten würdigt der Kaiser bei diesem i'l»laß die überwältigende Bedeutung der technischen Forschung. Ter K.«iser spricht den W-rmsch aus, daß die Männer der technischen Wissen- schäften hierin gleichzeitig auch den Ausdruck vollster Würdigung ihres rastlosen Schaffens erblicken mögen, und beauftragt den Minister, alle zweckvicnlichsn Vorkehrwigen zur Gründung dZeser techmischen wissenschaftlichen Fvrschungsstätt? zu treffen.

SpieIp?M Ser vereinigtes Zrauifurter StaStch»««.

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Mittwoch 26. Juni, 7ft.;Hofsmanns Erzählungen". Doü«rS- ta>g 2?., 1:Ziar und Zimmermann". Freitag 28 , 7: ,.£« MasLmball". Samstag 29., 7:Tie Gezeichneten". Sonntag 30.,- 7: Letzte Borst, v. d. Ferien. Die Fleücrm.cms".

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Mittwock) 26. Juni, 7r:Traumulus" Domi^rstag 27., 7 1 Der Urfmfft". Freitag 28., 7 i 2 : ZyklusDer junge Goethe", 4. Abd.Stella". Samstag 29., 7p^:Die Laune des Berliebben" Hierauf:Die Mitschuldigen". Sonntag 30., 6^ »: Letzte Borst, v. d. Ferien. ZyklusDer fange iöoethe". 5. Abd. ,,EgnL?nt".

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