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(WTB.) Grotzes Hauptquartier, 22. Mni. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe KronprinzNupprecht.
Zwischen ArraS und Albert dauerten die hcstigrn Teil- vorstötze deS Feindes gestern bis zum Morgen an. Lie endeten mit vollem Mißerfolg für den Gegner. Beiderseits der Searpe bei Boiry-Becquerelle, Hebuterne. Hamel und dem Walde von Aveluy wurden starke englische Abteilungen teilweise in erbittertem Na-kampf: zurück^eschlagen. Auch an der übrigen Front trieb der Engländer mehrfach vergeblich Erkundungen vor. Bei Ab >ehr de§ Feindes und bei eigenen Vorstützen südlich d'r Somme machten wir Gefangene.
*
Feindliche Fliegerangriffe auf Brügge fügten der Bevölkerung Verluste zu.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Südfi-eftlich von Noyon wiederholte der Feind mit starken Abteilungen feinen vergeblichen Angriff südlich von Vandelicourt. Zwischen Maas und Marne lebhafte Tätigkeit des Feindes. Mehrfach angesetzte VorsLvhe der Franzosen blieben erfolglos. Teilangriffe L:r Franzosen und Amerikaner nordivcsLüch von EhLteau-Thicrry wurden blutig abgewiesen.
Der Erste Genrralauartierm-eister Ludendorff.
mir Bezug auf den früher nicht vorhandenen Einfluß, der durch ^ die Arbeiter in den Beratungsversammlungen der Nation way- rend de? Krieges auSgeübt wird, sagen:
Sie hätten manchmal im il^d-rspmch zu ihren Nergmrgen! stimmten müssen, aber dies sei eine Bedmg:mg der Kvalstwn. Die Regierung mrd ihre .Kollegen, die zu einer anderen Parker gehören, hätten dasselbe getan, weil alle persönlicheir mrdParte:- wünsche hintanqesetzt wurden. Tie Minister erklären, daß ihnen dies schver gernaeht worden sei durch die unablässige Hetze von !n ajtionslo sen Eigenbrödlerfn, die sich das Recht neh- mlen, für die Arbeiter zu sprechen, und durch Versuch, die Nation in einander bekämpfende Gruppen zu teilen. Daher hegen dre Minister den Wunsch, einen W a r n u n g s r u , auszustogen, well von dem Volke Englands Zukunst urtd die Freiheit der Welt in höchstem Matze abhmrgen. Auch nur has AnzeiclM von SllKväch 'würde ans unsere Alliierten die ungünstigste Wirkung hiuterlassen. Daher ist eine gewaltige Last aus unS und die Alliierten gelegt. Amerika, das glücklicherweise seine Stveitkräfte mobilisiert, wird zur recken Zeit das Gleichgewicht wieder Herstellen. Inzwischen wird es mehr als je notig sein, zersetzenden Einstüssen die Stirn zu bieten und unseren Entschluß mit erneuter Treue zu unserer Aufgabe und denjenigen, die zu Land nnd zu Wasser für uns leiden, zu festigen."
Das neueste Bekenntnis Lloyd Georges zur Aufrecht- crhaltung der englischst W e l t h e r rs ch a f t, das er vor einer Versammlung von Mitgliedern der großen britischen Reichskonserenz ablegte (siehe eine der nach) stehenden Meldungen!) wird von der 'Attbeil-erpardei wohl auch gutgehttißen werden. Kaum je ist der Plan der englischen Herreninenschn, „die Welt zu bestimmen", so offen in die Welt hinausgerufen worden, als es hier von Lloyd George geschehen ist!
(WTB.) Grobes Hauptquartier, 23. Juni.
(Auttlich.-
Westlichrr Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe KronprinzNupprccht.
Beiderseits der Somme hielt die rege Tätigkeit veS Feindes an. Ein nächtlicher Angriff der Engländer bei Mor- Äncourt, zwischen Ancre und Somme, brach in unserem Feuer zusammen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Französische Teilangrifft südöstlich von Mery wurden' abgewiesen. Südwestlich von Reims machen wir bei kurzem Znfanteriegefecht mit Italienern 36 Gefangene.
*
V
Leutnant Löwerchar'ot errang seinen 28. Lustsieg.
Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.
Die Adendberichte.
Berlin, 22. Juni, abends. (WTB. Amtlich.)
Von den Kampffronten nichts Neues.
B e r l i n, 23. Juni, abends. (WTB. Amtlich.)
Von den Kampffronten nichts Neues.
Der Wortlaut der Rede Balftmrs, den uns das Wolff- Bureau nachträglich übermittelt, ist eine Auseinandersetzung nach zwei Fronten hin; daher die gewundene Vorsicht, die biegsamen Redensarten. Balsour fragt die friedenssreund- lichon -Abgeordneten, ob sie jemals gelesen hätten, daß Deutschland bereit sei, Belgien unversehrt, völlig wiederhcr- gestellt und mit Garantien für seine künftige Unabhängigkeit herauszugeben. Damit stellt er zugleich eine Falle für die Männer der deutschen Negierung auf, von denen er meint, sie könnten das endlich nachholen. Er oder seine Ministerkollegen hätten dann hinterher Gelegenheit, wieder über das deutsche Friedensbedürfnis, das sich aus Schwäche herleite, zu spotten. Im zweiten Teil der Rede macht Balsour dann wieder die bekannten Kraftgebärden; es solle bis zur Entscheidung gekämpft werden. Selbst der „V o r w ä r t s" schüttelt diese Rederei unwillig ab und gibt zu, daß mit England zurzeit über Frieden überhaupt noch nicht zu verhandeln ist. Das Blatt urteilt nämlich:
„Auch dieser Rede kurzer Sinn ist der, daß Balsour kernen Finger brett von den Wegen abweichjt, die sich die englischen Staatsmänner für diesen Weltkrieg gestellt haben. Immer noch sehen sie nicht gosill-ert, was sie aus diesem Welkwirrsal zu fischen gedacht, mrd immer noch sehen sie weitere Möglichkeiten, ge/AM den Feind, den sie nicht iversen konitten, schwere Minert springen zu lassen. Kein Satz der Rede, die die Friedensfragü mit diplomatischer Wortakrvbatik anfaßt, kann täuschen. Nicht früher will diese Regierung Englands Friedensangebote für ernsthaft l-alren, als bis sie sich englischen Wünschen airbequemen. Die nrieber einmal ausgcspw>chne Ueberzeugnng, daß der Kampf bis zum Ende für den Frieden nötig sei, boxt olle Versuche, aus einzelnen Wendungen l'-azistMch Hoffnungen herausKulesen, roh zu Boden. Man weicht jeder Aussprache ans, die doch allem Über die Friedensaussichten Klarheit geben könnte. Ke.in Hauch von VerhandlungsWilligkeit in dieser Stunde ist in Balfonrs Rede. Das ist ihre Signatur. Es bleibt bei der Versailler Parole."
Das bestätigt doch Wohl die Auffassung, daß wir Deutsch alle Angebote und Vcrchmrdlurrgsvorfuche einstweilen einsdellen müssen, »veil sie ja doch zavecklos sind. Und was ist von dein e n g l i s che n Är b e i t e r k o n g r e ß
f r erwarten? Folgende Meldung enthält die Boantwortung ieser Frage:
Lo der R Walsh,
n d o n, 23. Ium.. (WTB.) Acht Arbeitern: itglie dev eg re rung: Barnes, Hodge, .Roberts, Brace, Clynes, Warole nnd Parker erlassen eine Kundgebung, in der sie
Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte.
W i e n, 22. Juni. (WTB.) Amtlich wird vrrlauttzart:
Die Kümpste am Piave haben gestern an Heftigkeit abgenommen. Wo die Italiener — wie in einzelnen Abschnitten des Montello untz^vestlich von San Sona — ihre Angs'ffe emrutvty'. ttv ^ n»^f früher, unter großen Verlusten zurückgestl)lagen.
Der Feind verlor zwischen dem 15. und 20. d. Lurch unsere Flieger und durch Abwehr toju der Erde aus 42 Flugzeuge. Auherdern blitzte er vier Fesselballone ein.
Die Zahl der Gefangenen ist auf v i e r z i g t a u - send gestiegen. Unter diesen befaßen sich auch einige t s ch e ch o - s l o w a k i sche L e g i o n ä r e, die sofort der durch die Kriegsgesttze mn-glsthenen standrechtlichen Behandln n g zugeführt wurden.
Der Chef des Generalstabes.
Wien, 23. Juni. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:
Die Kümpfe am Piave waren auch gestern weniger heftig. Nur am Südflügel unserer Armoefront nahm der Feind nachmittags seine Gegenangriffe wieder auf; sonst überall GeschützLaulpf.
Die schweren wolkenbrnchartigen Regen, die in der letzten Wvch7 fast täglich über Denetien niedergingcn und weite Strecken der Ebene unter Wasser setzten, hatten stlr die Tnrppen die Lasten und Entbehrungen vervielfältigt. Der Piave ist zu einem reihenden Strom geworden, dessen Wassernmssnr wiederholt den Verkehr zwischen bewen Ufern auf viele Stunden unterbinden. Es ist nur unter den grötzten 'Schwrerigkei-eu möglich, den Kämpfern an der Front den nötigsten Bedarf an Munition und Verpflegung zu.zu- sühren. Umso größere Anerkennung ist den braven Truppen zu zollen, deren Kampfkraft auch in noch härterer Lage Ungebrochen bleibt.
Der Chef des Gerreralsbabes.
Line Rede val?onr§ über §rredensm§g!ichkeit.
Amsterdam, 21. Imn. (WTB.) Wie das Reutersche Bureau aus London berichtet, hielt Balsour im ioeiteren Verlauf der gestrigen Sitzung des Unterhauses eine R^e, in der er auf die Aussührrm^en Snowdens zur Unterstützung des Morrellsck-en Antrages einging mib sagte:
Snowden habe geftagt, was mit dem Ausdruck
„Friedensoffensive"
gemeint sei. Er meint danttt jeden Versuch, durch Reden oder aus eine mrdere Weise unter dem Vorwand des Wunsck)es nach einer ehrenvollen Beendigung des Krieges in den Kamps der Alliierten für die große Sadjc der Freiheit Zwietracht zu brmgent lw:d die einzelne:: Mitglieder der Cirtente zu entnnttigen. Die Rede Snowdens sei eines der klassischsten Beispiele dafür. Jedermann wünsche eine ehre::volle Beendigung des Krieges, :urd niemand wünsche de:: Krieg wegen irgendwelcher untergeordnete!:« Riotive. fortzusetzeu. Snotoden habe eine Uebersicht über die Frie- densvorschläge gegeben, die von Zeit zu Zeit vm: t^n Vttttelnwchten cn^gegcn:geu seien. Sei aber einer davon, so getvesen, daß ihn em vernünftig der:kcmder Historiker als eine am:ehmbare Grulürlaga für den Frieden hatte betrachten können? Gebe cS irgendwelche Anzeichen dafür, daß die Vorschläge, wie der Brief des Kaisers vbn Oesterreich oder irgendrvelche Mcderen Vorsästäspe, in der Absicht gemacht seien, den Friede:: zu erhalten, den selbst ein Man?: »oie Srwwden als eine?: aruwlMbaren Frieden betrack-iten würde? England l-abe rriemals irgendrvelche Vorschläge zuriickgcwiesen, die seiner Meinung nach auck- nur die geringste Aussicht cull einct-i Frieden, wie ihn alle wsmschten. gewährt hätten. Es sei gar kei?: Anzeichn: daftir vorhairderr, daß die deutsche Rrgierirng es mit einem solche?: Friede?^angebot jemals eri:st gementt hätte. Habe die dcntsck^ Regierung jemals offen u:ü> deutlich ii: einem ihrer Dokumente oder ei:rer il>rer Reden erklärt, daß Be l p i e n auf- gegeben, wiedcrhergestellt mH wieder in die Lage absoluter wirtschaftlicher und politischer Unabhängigkeit versetzt lverden würde? Er ke:me keine solche Erkläru?rg. Darm hätten es die deutschen Staatsmänner so darge
stellt, als ob sie den errgiisckxn StaatsmÄrnern annehmbare Frio- vei^lndingrmgr:: angeboten hätten, urch als ob die englisä-en Staatsmcnrner daraus bestünden, den Krieg^ fortzusetzeu. Was immer die Absichten Snowdens sein nrögen, sein Verl-alte:: :m Haust sei danach angetan, die Alliierten und ihre Freunde zu entnn:t:ge?tz und die Mittel mallste und ihre Freunde zu ermutigen. (Bnfall.) Dies sei eine jämmerliche Leistwcg. Srwwden scheine zu glauben- daß die Alliierten iu diesen Punkten mit dem Präsidenten Wilson nicht überein stimmten. Soviel er wisse, bestehe keine ^ckstnmrgsoev- schiedenyett zroisll)eu den Alliierten u?ib Wilson über die Krie-^zrem.
Snowdm habe auch nicht recht, wenn er annehme, daß die Geheimvetträge,
die er erwähnte, dem Frieden hinderlich^ seien. ,,Es ist", stgw Dalfvur, „ein Irrtum, auzunehmc?:, daß der Vertrag mrt Italien dem Frieden im Woge" stehe. Die Alliierten smd po*. reit, in ihrer Gesanttheit aus alle vernimftigen Vorl-Älbgr M hören. Nimmt Snowden wirklich an, daß, wenn ein solcher Vorschlag gemacht würde, die Tatsache, daß die Regierung vor drei Jahren anders dar«, über dachte, sie jetzt daran hindern würde, ihn anz unehmen ? .Alle Borsllstäge, die an die Alliierten gelangen, werde:: so beurteill, wie sie es oerv lenen. Jene Verträgt wurden von Englarll) mit den anderen Mitgliedern der Mtiarn geschlossen. Unsere nationale Ehre ist durch sie berpsander. Ich karm mir wirklich 'kei?:ei: ulnglücklill-eren Augenblick für die Kritik Snowdens an unseoem itali-euischkn Alliierten denken, als diesen 9Rv«« ment, in den: die Wliierten heldc?:l)aft gegen den österreis-ischM Feind kämpfen. We?m sich l>erausstellen sollte, daß die vor einigen Jahren geschlosserten Verträge im gemeiusain-en Iittecesse dar All lianz einer Abänderung bedürfen, so zweifle ich nicht fomm, daß die
Italiener stlbst einen Abär^rungSvvrschlag machen werden. — Hier erinnerte cm Abgeordneter Balsour baraty daß sich auf der Konferenz i?t Rom derttlich ergeben habe, daß die italienische Regiernmg geneigt sei, die in dem Vertrage fcstgelsgttl Politik abzuäudern. Balsour ertmderte, er bogmüge sich damit, im allgemeinen zu sagen, daß seiner Ansicht ?wch diese Verträge kein Hindernis für den Abschluß eines vernü?:stigen Friedens bildsll und daß sie keine Vwarllasfung yiz SchssvierigrSeiten Kölschen Eng^ laill) urid dem italieni sichen Burchesgenossen Ieieir. Er kömve sich keine größere Dm: u.pett dQrkerx, als svrureü und ostentativ erst? eine Revision (reocmsidevatüm) der Ichttumente ^nMgehen, d« die Beziehung«: der Alliierten ^eyrtt: oder drei Jahre hirckurrch geregelt Haien. Balsour tz:hr fort: ,Letzt, da Rußland weg-» gefallen ist», Haber: wir die Aufgabe, den huschen mll> österreichisch« ' Aüftremgungen im W e st e n z?: widerstehen, und alles, iras in, xmieier Macht liegt, zu tun, um Rutzlarch in seinem ruttwncllenj > Selbstbewusstsein wicber herzustellen. Tie Tatsache, daß Rußland ( im Kriege nicht mehr mitzählt, hat den übrigem Alliierten ein« schwere Bürde aufgeladen. Ich gllullre, daß wir diese Last aus ha! reu ststrden. Dies — sagte Balsour — sei der allerletzte Augenblicks in dem es wahrsllx'stllich wäre, daß die Alliierten den Aiittel- machte:: Vorschläge mall-en würden, oder, soweit er es beurteilen! flennte, die Mittelmallste den Lllliierten, es sei denn zu dem Z:oeck enrer Friedensoffensive. Soweit er sehen könne, beabsichtigten die Mittelmächte folgendes: den Alliierten zusammen unannehmbare Bedingamgen vorzuschlagen, aber einem bestimmten Mttglied der Alliierten Bedi::g?:ngen zu stellen, die für dieses Mitglied. Ircim es nur an seine eigenen Interessen dächte und nicht an bie Interessen des G.rnzen, außevovdchtlich güirstig waren. Die Mittelmäll)te beabsichtigten, auf diese Weise die Mitglieder der Allianz vo>iui.ua:d-er zu trennen. Einige von ih::en ivürdett n: isolierter Stellung völlig lstlss-os sein. Sie seien nur d::rch Einigkeit stark. Er tadle die Dritteln: ächte nicht, daß sie eine solche Falle legen. Wohl aber würde er die tadeln, die in diese Falle) hineingnwen. Am meisten tadle er seine pazifistischen Freunde vor: der Opposition. „Wir alle," — sagte Balsour —, „wünschen einc gerechte Befriedig?rug der nationalen Bestrelrma-e?: aus der ganzen Ddät. Wir alle haben den Wunsch, daß die Vereinbar:m.gen auf der Friedenskonferenz, sobald es zu einer solchen Konserei:z kommt» möglichst wenig von jenen ewigen Ursachen zur Reibung und Eifersucht ülwiglas'en, die die llei:ven Nationen noch mehr trennen, als die großen. Wir wünschen einen ehrenhaften Frieden. Llber je mehr frie Zeit vorschreitet, desto mehr sind wir davon überzeugt, daß dieser Friede nur durch einen
Kampf bis zmn Ende
errcitf)t werden kann, und dadurch, daß wir dara?rf achten .daß es nicht mehr st: der Macht einer Native: wie Deutschl<n:d liegest darf, eine Wievers.Vlung der Uebel herbeiz-uführen, unter denen die ganze zivilisierte Gemeinschaft oer Nationen in der alten urü? neuen Welt hoffnungslos seufzen muß.
Lloyd George über die Kriegsleiftnnger, EuslandG und der Dominion-.
London, 21. Junst (WTB.) Rerster. Die PremieranstnsteL der Dvmin:o?ts, die cm der Reichskr:eg§konferer:z teilnahmen, wareul abends im Ol>erhause durch die reich«parlamcnstarisch Bcreststgung zu einem Ellen grladm roorden. Nachem Lloyd George die Vertreter der Dominions sowie die Vertreter Indiens begiüßtz hatte, erklärte er: „Unsere Gäste vertreten das SelbstbetvutztsaM eines großen Reichs in dem Lb:genblick, wo der schrecklich Feind unser Vabnlmw zu ver?richten such. ANe wissen, daß ihre VölLrj für die Sach du Freiheit urst) des Rechtes kämpfen, die iwrest ebenso heilig ist wie uns, aber sie wissen muh, daß sie berritnnlligcL «und schneller zum Kampfe famat, weil das Vaterland dadurch in Gefahr gekommen ist. daß es sich für diese Sach einsetzte. Diefq Geschchtc von dem Vatcwlande, das von einem grausamen Feinde bedrängt ist, und von feinen Kindern in allen Testen der Welkrastvoll unterstützt wurde, wird künftig zu dm größter: gehören^ von denen die Geschichte berichct. Das alte Laird dankt ihnen undi ist stolz auf sie. Die Konferenz vereinigt die Vertre-' ter von über 400 Millionen Menschen, um die besdu Methoden zu beraten, das Rech und die Gerechtigkeit auf der (ht* aufrechzuorhalleu. Das britische Reich hat iu diesen: Kriege fest« Feinde enttäusch und seine Freunde überrascht. Das Reich machte die Dieere ftei für uns und unsere Verbündeten. ?llle uuscrtz Verbündeten werde?: zugeben, daß tue Hauptlast dieser AusgabE C1:glm:d zufiel. Lloyd George behMrdelde sodann die Leistun- lgeir der englischer: Flotte im Kampfe mit den 1! - n ten und fuhr fort. Ei:gkuw brache seit KriegSbegirm eigstbistßlich der Truppen, die zarr Zeit der Krü>gOerllch^g unter den Wasser'


