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Bekanntmachung.

Der vom Gemeinderat beratene Voranschlag der Gemeinde Rieder-Besfingen für 1918 liegt vom 20. dt. Mts. an eine Woche lang auf dem Geschäfts­zimmer der Bürgermeisterei zur Einsichtder Beteiligten aus.Einwendungcn können daselbstvorgebracht werden. Es wird Umlage erhoben, zu. der auch die Ausmärker beijutrageu haben. 464«

Nieder-Bessingen, den 18 Juni 1918.

Grotzh. Bürgermeisterei Nieder-Besfingen.

Roth.

Bekanntmachung«

Die Versteigerung von heute ist aenehunat. Ausgabe der Adsttbri.: ine bei der zustaudigen Zahlttelle, -volzüder- Weisung und erster Fahrtag: Samstag, l. Jjiw. Gießen. 17. Qitni 1918. 4649B

Großlierzögliche ObersSrsterei Tchiffenberg.

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Heut« Mittwoch. 8 Uhr:

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mit Planetengetriebe und _» verstellbaren Gabeln und Zinken, sowie System Marder mit verstellbaren Gabel­zinken u. Verstellbarkeit der Wurfweite, ^c

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Dom 1. September an wird wieder den Klein­verbrauchern in Landwirtschaft und Gewerbe Carbid zugeteilt werden. Jeder Kleinverbraucher hat bis zum 10. Juli bei einem Kleinhändler seines Wohnortes oder Umgebung Antrag auf Zuteilung zu stellen.

Die Kleinhändler erhalten Antragslisten und weitere Auskunft bei 4506 D

Carl Garthe, ülÄ-WÄvz

Wetziar, Bahnhofstrasse.

M u f v u f

Mitbürger und Mitbürgerinueu!

Nicht nur auf den Krieg, auch auf den Frieden soll ein geordnetes Gemeinwesen gerüstet sein. Auch Gießen soll der Frieden nicht unvorbereitet treffen. Zu den wichtigsten Aufgaben der Friedensvorbereitung einer Uni­versitätsstadt gehört die

Bereitstellung von Wohnungen für die Studierenden.

Wie beschäniend wäre es für unsere Stadt, wenn wir den heimkehrenden Siegern gestehen müßten, daß wir nicht daran dachten, ihnen eine wohnliche Stätte zu bereiten. Sagt nicht: haben die Studenten vor dem Kriege hier Wohnung gesunden, so wird sich ihnen auch nach dem Kriege ein Unterkommen bieten. Bedenkt, daß mehrere Jahrgänge von Studenten draußen an der Front des Augenblicks harren, da sie ihr Studium wieder ausnehmen oder

beginnen können. ,. . _ , . .

Ihr wißt, daß vor kurzem eine Gesellschaft hier ms Leben trat, die durch namhafte Geldbeiträge die wissenschaftlichen Einrichtungen der Unwersttat zu fördern sucht. Mancher wird bedauernd meinen: da können nur die Reichen mittun, unsereiner ist nicht in der Lage, sich durch Geldspenden zu beteiligen. Dann könnt Ihr aber der Universität in der Weise helfen, daß Ihr ein Stübchen an einen Studenten verniietet, und Ihr könnt versichert sein, daß uns diese Hilfe nicht weniger willkommen ist, als der klingende Betrag des Wohlhabenden zu der Hochschulgesellschast.

Glaubt nicht, daß wir uns nur an diejenigen wenden, denen die Ver­mietung von Wohnungen zur Erleichterung ihrer Lebenshaltung dient. Haltet Euch nicht aus einem Gesühl falschen Stolzes zurück, indem Ihr vermeint, Euch etwas zu vergeben, wenn Ihr einem Studenten eine Stube einräumt. Ru Beginn des Krieges hat mancher in vaterländischer Begeisterung Zimmer für Verwundete zur Verfügung gestellt. Ist es denn nicht weniger eme vaterländische Pflicht, dafür zu sorgen, daß die heimkehrenden Krieger die nötige Unterkunft finden, um sich aus der Universität auf den künftigen Berus vordere,ten zu können? Und rührt sich nicht etwas vom Gießencr Bürgerstolz in Euch, daß Ihr Euch sagen müßt, wir dürfen unsere Universität, die den Namen unserer Stadt in die Welt hinausträgt, in diesen schweren

Zeiten nicht verlassen. .

Wohlan denn, prüfe jeder, ob er nicht Nach dem Kneg em Zimmer an einen Studenten wird abgeben können, und alle, die dazu bereit sind, mögen Namen, Straße und Hausnummer, vielleicht auch unter Angabe der ungefähren Preislage, schon jetzt schriftlich bei dem Umverfitatt- jekvetanat, Bismarckstraße 22, augeben oder sich daselbst in eme bei dem Universitäts-Kanzleidiener ausliegeude Liste, in der Zeit zwischen 11 1 Uhr, eintragen. 445Bo

Der Rektor der tandesMiverfität:

L»r. SisevlUL.

EwMsst lieitn« KrimMki,-

Berte BorrasSS Itnie >« ©itfscn.

Die am 1. JvLi d. I. fälligen Kupons der I.stelligen 4o/o ig?n Obliganonen und der ll.stelligen 4^0/oigell Obligationen sind bei der Gewerkjchaftsknsse in Gießen, bei dem Hessischen Bankverein, A.-G., Filiale i.Gießen, bei dem Bankhause Sal. Oppenheim jr. LLo. m Coln, bei dem Bankhause Lous David in Bonn a. Rh.

* a!) ©Tefeen, den 17. Juni 1918. 4642D

Im Aufträge:

Justizrat Grünewald,

Rechtsanwalts_ .

Leinenzwirn- Verteilung.

Ter den fyaimtien mit drei oder mehr Vertone n an s Grand der ausgegefenen LeinenMirnKarten zwteyenoe Leinenzwirn ist den amtlidien VerkaufsfteUeu uberrmesen

Ter Leincnzwirn ist gegen Abgabe der Lemen-wM-- karte in derjenigen BerkaasssteUe abzuholen, rn der m e Bestellung erfolgt ist. Tie Adhobmg des muß bis zum 30. Junr 19 18 geschehen. Ueber Nicht rechtzeitig ab geholten Leinenzwrcn wird anderwett vcr-

Tic Verkanfssbellm hoben die in Emv^img gamn- ineuen Leinenzwirn karten bis zmn 6. ^

Stadt. Lcbensmittelauit, Zimmer Nr. 8, in vtnch.ossenrw. Brieftimschlag unter sckxriftltcher. Ang<U>e der Z^ chl de r iabgelieserten Karben und der mcht abMwüten Bwrrn- rolleu abzugeben. , . ^ -

Tie Bczugsberechttgten haben kernen Arp plMch gut Lieferung des Zwirns in einer beslimtnten 0 «rv e oder Nummer. Tie Verkaassstelben sind ledocv ^nerpjlrcytQ, Wünschen der Bezugsberechtigten, sowert^möglich, M ent- sprechen. Ter Klei nverkcrusS preis ist auf 0,15 ML lur ine

Berseblungen geg en oben stehende Eorsäpn sten inner- liegen den in der Bekanntmachung der ReichsbeLerdungs- telle vorn 20. April 1918- über LeinenzwtriwerteMrng enthaltenen Strafbestimmungen. Außerdem haben Ber- kaussstellen, die gegen vorstehende Beittnunangen ver­stoßen, den Ausschluß von werteren Zuteilungen zu ge­wärtigen.

Gießen. den 18. Juni 1918. 464bL

Ter Oberl'ürgermeister (Lebetrsmrttelamt)._

Eandeissclmle

v. G. llerineB, Glessen,

Bahnhofstr. 60. Tel. 1097. -| __ Gegr.1909. Geschl.durchget

aaläiahrca-u.Jahrasklassoa d.geprüfteHandelslehrer Beginn des nächsten Saibjahraakzrsa» Aalacg -alb Privat- Unterricht in a. HandelsfUehern. j

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He« - Ablieferung

Aus Grund der Verordnung des Kinegsernshrungs^ aatts über den Verkehr mit §>eu aus der Ernte 1918 vvm 1. M.ai 1918 und der AussührungÄekMnrLmuAmg Gwßherzogl ichen Ministeriums des Jmteru.vom.14. Uten 1918 (Kreisblatt Nr. 58 vom 23. Mat 18) t»rd nach Anhörung.des WirtschaftsauSschusses besttmntt, oaß aul jeden Morgen wirse 2 Zentner heu durch den Erzeuge-

abzuliesern sind. _ .... ..

Tie Ablieferung hat au das heu-kstlsLruagLZik, an den 'Bahnhäfen 80, täglich von 812 Uhr wruntta^- und 24 Uhr nachmittags, mtt Msncchme bcc fami* tage, zu erfolgen. Fatr den Zentner L>ea werden vju. o, bezahlt Ueüer die erfolgte Ablveserung lmrd eure Be-

M W Mr Li-s-rm« Verpflichteten kann die Leistung Mangsrverse ouf föjjto des Verpflichteten herbeigcsührl werden. Ferner ist Be­strafung nach tz 10 der oben angegeber.'en Aewronung des zkriegsernährungsamtes zu gewürtchen.

Gießen, den 18. Juni 1918. A646B

Der OlErbürgerineister (LebenSmhvcchMt).