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** Au- dem Militärwochenblatt. Befördert: Zu Leutnants der Reserve: die Offizieraspiranten des Beurlaubten- stvrldes: Gardekorps: Hahn, Jakob «Friedberg), Stroh, Fritz (I Darmstodt); 7. A.-K.: Sck-aaf Heinrich (Friedberg): Jnf.-Negt. 57: 6. A.-K.: Reinhardt, Kjarl (Meßin), Jnf.-Regt. 28; 10. A.-K.. Hermann, Hans (Friedberg); 14. A.-K.: Weih, Otto Eriedberg): 18. A.-K.: Wirtz, Johannes (III Berlin), Lcibgarde- ^nf.-Regt. 115, Spitz, Louis (Wiesbaden), Jnf.-Negt. 116, Diet­mar, Paul (Gießen), Scherf, Wilhelm (Limburg a. L.), Jnf.- Regt. 168, B ü ch s e n s ch ü tz. Karl > Gießen), G i e g, Georg (Gie­ren), Jen sch, Erwin Gies n', Al brecht, Franz (Gießen), Trapp, Otto (Gießen); zu Leutnants der Lrndw.-Jnf. 1. Auf-

r wts: die Offizieraspirantcn des Beurlaub tenstandcs: 10. A.-K.:

ch m i d t, Karl (Gießen), Krätzig, Paul (I Tarmstadt): 11. A.-K.: Iechow, Adolf (I Darmstadt). _

** D ie silbern^c Hochzeit feiert heilte der 'Lchuh- machenni-iüer Kahn, Seltersweg.

** Tie Ausgabe der Zucker- und Nährmittel­karten erfolgt Mittwoch den 12. Juni, von 26 Uhr. Näheres siehe Anzeigenteil.

** Ho l z v e r st e i g er u n g. Montag den 17. Juni 1918, vormittags 9 1 > Uhr begrünend, wird in den Waldungen der Stadt Gießen Holz versteigert. Siehe Airzcig-mteil.

** Hafer-Preis. Der Haferpreis von 600 Mark für die Tonne gllt nur noch bis 15. Juni und darf nur gezahlt werden, wenn der Hafer bis zu diesem Tage an ein Proviantamt abqelief-ert oder für die Heeresverwal­tung verladen ist.

** Gesellschafts-Verein Gießen. Eine General- Versammlung der ordentlichen MitgliQer findet Mittwoch den 12. Juni 1^18, 6Vs Uhr pünktlich, im Gartensaal statt. Näheres siche Bekanntmachung.

** Unterhaltnngsabend im .Kaihol. Vereins­haus. Einige frohe Stunden bereitete gestern abend das Lazarett Katholisches Peremshaus" seinen Vcrtvundeten imfo Kranken. In lielEnstv-ürdigster Weise hatten sich Herr Rezitator Ba k o \ mo Herr Pianist Hahn in den Dienst der guten Sache (gestellt und durch ihre Kunst, durch Vvrtrag und Spiet, allen Zuhöhrern einen genußreickxm Al-end verschafft. Ein Kranker des Lazaretts, Herr Kiel, trug einige (Lieder mit schöner, wohlklingender Stimme vor.Die Uhr" undNiemand hats gesehen" von Löwe verdienen besondere Erwähnung. TieAnordnung der Veranstaltung hatte ebenfalls ein Lazaretckranker, .Herr Kaiser, ülxnnommen. der seines Amtes in vortrefflicher Weise waltet. Während ber Panse fand ein Blumen- und KarteMxnckaus statt, aber auch beleihe Brätchen konnten den Soldaten durch junge Tarnen der Stadt verabreicht ,verden. 'Der stürmische Beifall uitfr kleine, gern gereichte Btumenspenden belohnten die Dirtlvirvenden für ilire kunstreichen Darbietungen.

** Zirkus Bl u m e nselb TH Mschieds-Vorsfellung fin­det heute Abend 8 Uhr statt. Sich.' Anzeige.

** Schwa r z W e i st - L i ck> t f p i e 1 e, Seltersweg 81. Von heute ab bis einschließlich Freitag 14. Juni wirkt Hans Mierm- dorf in seinem neuesten FiliNwerkTie sterbenden Perlen". Für den heiteren Teil ist das Laktige LustspielEr soll stein Herr st in" mit Herben Panlnrüst r vorgesehen. Mit dem rn-<n:??n Kinde-.1'/ in 1 Akt,Kinderträume", schließt der Spfelpli.n. Siehe Mzeife.

** Verein Kleingewerbetreibender Deutsch­land- E. B. nennt sich ein im Bcreinsregrster des Amtsgerichts Düsseldorf eingetragener Verein, an dcffen. Spich der mit 9 Mo­naten G'''nnis wegen Betrugs vorst \v ' s -s.ch»-' Antreiber einer bekannten B i oerschwindllsirma ste?. - > dem 7 rein

ausgegehenen Reklnmeschriften erwecken de-:-;a. a\: ob es

sich um eine den Interessen der Klemgeweröet^ibenden dienende gemeüurützigr Einrichtung handelt. Indessen gibt die Art, m wel­cher der herein Mitglieder wirbt, zu erheblichen Bedenken Anlaß. Ml werden nämlich an allen Orten Vertreter gesucht, die die Mit­glieder in rechtlichen, kaufmännischen und wirtschaftlichen Fragen, beraten und neue Mitglieder anwcrben sollen. Als Vergütung- wird dem Vertreter von dem 2 Mk. betragenden Eintrittsgeld der von i^m geworbenen Mitglieder die Hälfte, von dem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 6 Mk. drei Viertel gewährt uird im zweiten llihre erhält er sogar von den Jahresbeiträgen der in seinem Be­zirk wohnenden Mitglieder 60 Prozent. Tagegen soll der Vertreter bei der Uebernahme des Amtes ein« Barkmition von 800 Mk. stellen, die ihm nicht verzinst wird. Angesichts der versönlick'en' Unzuverlässigkeit des Verein-Vorsitzenden und der sich aus den vorstehenden Mitteilungen erg elenden Zweifelhaftigkeit des ganzen, Unternehmens muß vor dem Beitritt zu dem genannten Verein dringend gewarnt werden. Tie Handwerker-Bcratnngs-- stelle des Ortsgewerbcvcreins (Sprechstunden: Mitt­

woch und Sonntag von IV* bis 2 1 /* Uhr im Gewerbehaus) steht zur unentgeltlichen Beratung in geschäftlichen und sozialen Angelegenheiten zur Verfügung.

** Beizt die Fußboden! Um der dringenden Not non Oelsarben abzuhllsen, sollte mau wieder mehr yu Holr- beizen greifen. Gebeizt: Fußböden und Trepvenaufgäuze usw. sind wohl die haltbarsten uno vorn:o:;-st?u, besvnd.no ivenn sie mit Lackübn'striB vier Bohnerwachs b.aroe'tet sind. >-stoch läßt ach Holzfarbeubeiz.- auch ohne beides sehr gut verwende>r. wenn '-ie Beize richng :n nmmmgestellt ist. Ganz abgetretene Fußböden eignen sich am les.u dazu, und ist beim erstmaligen Austtocu der Beize mit tr:i 0 i Bärste, Besen oder Sch.vnnm eine vollkommene Deckung zu cczist:.'. Zwar lassen gebeirre Fußböden in Anfang immer etwas Farbe nach, hauptsächlich wenn die Beize kalt nifgetragc-; wird» aber durch öfteres Wiederholen falfei 68 Wochen) ttrivb der Fi Ehesten vollkvmmegi durchdrängt. Somit erhalt man auf Tange Zeit hinaus einen gfetten, schön gestrichenen Fußboden N.i ürli- miß beim AuffLv-n die D '."^rpantscherci .ufhören, S>d.i, Se.f nstckvcr, Schrubber u. dgl. können' solch nngeöeizte Fußbost : nicht, vertragen. D:-.rch öfteres Ausfegen und Aufnahmen mit einen: halbfeuchtarPutzlumpen läßt sich derFußboden sehr gut säubeni u-ist im.wer Inhalten. Mithin läßt sich viel Mate­rial irnd hauhtsä lstich bei der heutigen ArbAtslnappheit viel Arbeit sparen GA streitig ist dieses heiße Holzbeizen ein vor- '.uglrches D'itiel c gen lln-g/ziefer.

-. ** au f eine reichliche Bucheckernernte.

Diesmal scheint cs ein ganz gutes Bucheckerirjahr zu geben. Jeden- jJ*J nin man in affen Buchenwäldern riesig viele Fruchtansatz.^

boobachten. Bekanntlich gab es im Bvrjahve so gut wie gar nichts von dieser begehrten OelkruM

** Die Bonn tznn g höherer Wagen kl ass.en. In denElsenbahnzügen. werden täglich Reisende ermittelt, die eigen- machttg in einer ihrer Fahrkarte nicht entsprechenden höheren WagenSasse Platz genomni-en haberi. Derartige Personen werden von dem Zugpersonal ebeirso behandelt ivie Reisende, die sich nicht rm Besitz einer gültigen Fahrlar.c bc'inden; sie haben mithin für ott v on ihnen zurückgefegte Strecke das Doppelte des Fahrpreises. mvLestenL jedoch 6 Mk., zu entrichten. Dieser Betrag ist auch L^oeEen, wenn der Zirg sich nocki nicht in Bewegung befindet. Er l/m!sende, der die sofortige Zahlung verweigert, kann aus-

^ Platzmangel hüte mcnr sich deshalb, in einer

imy.'ren Wagenklasse eigenmächtig Platz zu nehmen, lasse sich vicl- mepr oen Platz durch einen zugabsertigenden Eisenbahnbedienfteten ^nweisen.

Landkreis Gießen.

. ** Wiese ck, 11. Juni. Mrrsk. Karl Wagner erhielt das P Erlerne Kreuz 2. Klaffe.

ra. Vvn der Lahn, 10. Juni. Tie H-nernte hat in vielen Gemarkungen begonnen. Ter Ertrag entspricht .'twa einer guten Das Getreide Acht auch günstig, besonders der Roggen, dessen Blufe recht gut verlief. Zum Glück hnt sich nunmehr auch der langersehnte Regen eingestellt Besonders auf den Höhen Mgte der ausgedörrt- Boden an vielen Stellen schon klaffende Risse Hafer mrd Erbsen, solvie der Aufwuchs des zweiten Klee- lchentts wurden durch die anhaltende Trockenheit sehr gefährdet.

Kreis Schotten.

pf/ « dersonenpoft von hier nach

e sert dm, 1 d. M. jefet .«Ämittags. M t,ia

4 Ubr, an Mücke 6.10 zum Anschluß an den um 6.50 abgehenden VerßrnenLug Rückfahrt ab Mücke 8.35, an Mrichstem 11.05

Kreis Friedbcrg.

** Wölfersheim, 10. Juni. Pionier Wilh. Rieß erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klaffe.

Starkenburg und Rheinhesscn.

M. A. M a i n z, 10. Juni. Wie aus dem Nachbarort Hechts- hnm gemeldet tvird, gehen dort seit drei WoclMr merkwürdige Trnge vor. Die Geschütze erinnert lebhaft an den Spuk von Resau und verschiedene andere Spukgeschichten, die man in den fetzten Jahrzehnten vernommen hat. Drei Häuser in der Neugasse zu Hechts heim werden seit Wochen mit Steinen, Kohlm, Kartoffeln und dergleichen beworfen, ohne daß es der Polizei bisher möglich geivesen 'wäre, den oder die Urheber ausfindig zu mack-en. Am lallen Tage kommen die Gegenstände aus Tücher imd Höfe geflogen. Tie Gendarmerie sucht die Wurfrichstmg festzustellen: aber ver­gebens manchmal scheinen die Würfe aus Häusern zu kommen, deren Bewohner gar nicht daheim sind. Oesters ist auch mit (sfeld geirorfen worden: es läßt sich aber nicht feststelfen, ob es bloß m spiritistischem Same materialisierte Gegenstände sind. Doch die Sache nimmt sich weniger als Scherz aus, wewr man vernmrntt, daß auch schon Personen von den Würfen getroffen worden sind. Tic Gendarmen hatten kaum eine gründlich: Untersuchung der Häuser der Hvllagasst und Neugasse vorgenommen, da flogen uhien Markstücke um die Köpfe. So konmven die Wurfgeschosse bäusig sind es Ziegel- oster Schottersteine bei Tag und bei Nacht, ohne daß man den Uebeltäter erwischen könnte. Es läßt 'ach denken, daß sich der Bewohirer, namentlich in den betreffendem Häusern und in der Nachbarschaft, eine starke Erregung bemcick)-- llgt. Es ist zu hoffen, daß es der Polizei auch in diesem Falle, wne auch bei manchen anderen ähnlichen Vorkommnissen, ge­lingt. die Täter ausfindig zu machen.

KP. Mainz-, 10. Jüni. Der bei der letzten Verbrecheriagd am Mitttrvch nachmittag festgenomwene Sträfling Koppele ist im hiesigen Festungslazarett an den Folgen der Verwundung, die er sich selbst bei strackste gestorben.'-pcle war, wie fest gestellt wurde, ans dem Festnngsgei'ängnis zu Rastatt entsprungen, lvo er eine lliährige Festun.gsstrake zu verbüßen hatte. Auf der Flucht leimte er den fahnenflüchtigen .Bauer kennen, und beide begannen nun von neuem ihre Verbrecherlaufbahn, bis sie hier ihr Schicksal er­reichte. Bauer sieht jetzt seiner Bestrafung durch das Militärgericht entgegen.

K. P. Mainz, 10. Juni. Tie am letzten Freitag hier ab- gehalten-e Weinversteigerung >der Großh. Hess. Weindomäne brachte ein Ereignis, das im gesamten deutscher Wernhandel bis heute unerreicht : :s t. Für ein Viertel stück 1915er Nackenheimer Roten­berg Beerer.n.i-stese wurden 51,800 Mark erzielt, also 207,200 Mark für £ ,v5 Stück Tie Flasche von diesem kostbarenGöttertrunk" stellt lief» mt:! i,i au) 172 Mark, «im Preis, der allerdings nur für wenige Sterbliche zu erschivingen sein wird. Käufer ist die Firma Groß zu Bingen.

Kreis Wetzlar.

ra. Wetzlar, 9. Juni. Donnerstag den 13. Juni beginnen für die 'Schtulen des Kreist? Wetzlar die 14tägigen Heuferten. Hess.-n Nassau.

^ Frankfurt a. M., iO. Juni. Der Waffe rhof im Stadb- stu Raumen H' Geslüge^elchtstalwn der Stadt ist. worbe durch einen B r a n d teilweise rstort. Die Gcffügrls.'älle samt ihrem wertvollen Inhalt gingen dabei verloren. Ter Schaden ist sehr erheblich.

= Frankfurt a. M., 10. Juni. Am Freitag abend stellte sich ein Soldat auf der Wilhelmsbrücke an die Brüstung, schrieb hier eine Postkarte, die er in bi* Mütze legte. Nacktem er die Mühe .rgsc.m bi: Erve niedergec.'ch. iKu-c ict-wang er sich üver das G.llmder uni iprang in den Main, in dessen Fluten er verschwand.

X Ha itza u , 11. Juni. In der Sitzung des Kreistages für den Landkreis Hanau k-urde der Kreis Haushaltsplan für 1918 fest- gestellt und eine Reihe anderer Beschlüsse gefaßt. Zur Kenntnis genommen wurde mit Dank, daß Kommerzienrat Heinrich Brüning in Hanau, Mitbesitzer der chcomvlithogravhistfte'r Kunstanstall H. und A. Brüning in Huvau, dem Stadt und Landkreis? Hanau eine Schenklmg^mm 100 000 Mk. genwcht s '??, als Stiftung für Kriegerwaisen Erziehurrg-Ixnhll'ew uno .nr: . telluehnrer. Mtr- Feteilt wurde, daß der Minister der öffentlichen Llrbeiten den Ver-

teil Oberrod, rn Wiesbaden un c:

bie gern ein '.'ine Bau- und Betriebssührung der elektrischen Üeber- lanoz-cntrale des Mainbaftwerkes beizutreten. Vorgesehen für die­len Zweckrc rdand sind bekamrttlich die Kreise Hünield, Fulda, Ofeln- -??us?n, Lchlüchtern ims Hanau-Land. Der Aufnahme eines Kontokorrent-Darielxens in Höhe von 2 612 000 Mk zur Bestrei­tung/der für das Reich vorlagSw'ile Kn zahfendm Unterstützungen an jy: Familien der zum Heere einbenffenen Mannschaften wurde zügelst mm t, ebenso der Gewährung von Kriegsteuerungszulagen an l.:e Kreisbeamten nach de:r staarticbeic Grundsätzen Für die Ludendorfffpende wurde ein Betrag von 3000 Mk. bewilligt.

crirf)(yfoal

I Darm stad t, 11. Juni. Di? Strafkammer verurteilte

den 65 Jahre alten Hilfsarbeiter Daniel Fink von Spren> li n g en wegen Verbrechens nach * 176 Abs. 3 des StGB, unter Zubilligung mild'mnder Umstände n, 8 Monaten Gefängnis Wälv rend der Verhaicklung war die Oeffentlichkeit ausgeschlossen Der Angellagte lvar gestäiüng.

X Offenbach a. M., 11 Juni. Ter Kmffmanm Georg Sch mahl von Osfenbach spielte gerir dennoblen Herrn" Da sich das mit seinem Geldbentei aber nicht vertrag, so verschaffte er sich die Mittel zu seiner Lei??njchaft durch Betrügereien, die er ".meistens auf 'dem Lande beging Bald stcklte er sich hier, bald dort unter irgend einem hochklingenden Ncmi-en ein und Erstand es durch sein sicheres 9lmftreten inrmer weder Leichtgläubige hi,rein- zufegen. Am 5. Oktober v. Js. kehrte er in einer Wirtschaft in

- . fienbach und Reserve

olftzver -,cn. Nachdem er \ovrrgearbeitet" und für den .Hausstand seines Gastgebers nebenbei noch die Lieferung von Stieseln in Aus- ffcht stellte, wurde ihm bereitwilligst ein Darlehen vmr F0 Mk mis gehändigt, hatte er doch fatalerweise seine Brieftasche da heim liegen lassen. Für den HerrnFabrikantt" war die Sache damit erledigt und er wcnrdte sich nach Grosckiotzerchurg, wo er eine Gast- wirtill auf ähnliche Weise ;um 30 Mk. prellte. Der rvegen Betrugs mit Getängnis und Znchlhaus>on nwhrsach v.-rbestra-te Schwind­ler nmßte sich vor der Hanarwr Strafkammer verantworten Er wurde unter Eii^ziechmg einer in Frcmkftcrt und Darmstadt vor kurzem gegen ihn erkannten Freibntsstrafe wegen Betrugs im wiederholten Rückfälle zu einer 0^'-imtzucktluncsstrafe vml vier Jahren verurteilt. Die von den genannten beiden tzferichteic anßer- dern über ihn verhängte Efeldstrafe wurde um 300 Mk. erhöht, wälwend die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf fünf Jahre bestehen bleibt.

8pie!p!an ver vereinigten.Iranffnrter Staüttheater.

Opernhaur.

. Mittwoch 12. Juni, 7y 2 : Bolksvorft.DaS Glöckchen des Ere- mrfench Donnerstag 13., 7y 2 :9iiobe". Freitag 14.. 7: Mozart- Zyklus, 3. Abend.Tie Zauberjlöte". Samstag 15. 7V**:Bio- ktta'. Sonntag 16., 7i/ s : Mozart-Zhllus, 4. Albend. Neu ein-

Letzte Nachrichten»

D«r neueste Bericht Ser- Heeresleitung.

(WTB.) Großes Hauptquattier, 11. Juni. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Die tagsüber mäßige GefechLslätigkeit lebte nur beider­seits der Somme auf. Nach starker Feuerfteigerung griff der Feind am Abend zwischen der Ancre und der Somme an. Oertlicher Einbruch des Feindes an der Straße Corbie Braye wurde durch Gegercstoß zum Stehen gebracht. Vor der übrigen Front brach der Angriff blutig zusammen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

In züvei Kanrpfbaigen hat der Angriff der Armee des Generals von Hutier' zu dem beabsichtigten Erfolge ge­führt tlnd uns in den Besitz des Höherigelündes südlvestlich von Noyon gebracht. Der Stoß traf ei'.ren auf unseren Angriff vorbereiteten tiefgegliederten Feind in stärkster Stellung. Die französische Divisionen konnten tro' ver ungestümen Angriffskraft unserer Truppen nicht wider­stehen. Auch die zu einheitlichen Gegenangrissen heran- geführten Divisionen der franzölischen Heeresveserven wur­den gestern in erbitterten Mnrpsen zurückgeschlagen.

Im rechten Angriffsflügel bühaupteten Truppen des Generals von Oetinger die südlich von Assainvillers ge­nommenen feindlichen Linien gegen heftige (Gegenangriffe.

Die Truppen des Generals von Webern stehen im Kampf bei CourcellesMery. Beiderseits der Straße RoheEstres St. Denis eroberten sie die Höhenrücken östlich von Mery, durchstießen die vierte feindliche Stellung und warfen den Feind aus die Aronde zurück.

Trotz zäher feindlicher Gegenwehr erkämpften sich die Trup­pen des Generals von Sckioeler den Uebergang über die Matz. Nach Erstürmung der Höhen von Marqueglrse und die Vigne- mont-Berge drangen sie in unaufhaltsamem Angriff bis Antheuil vor.

Das Korps des Ofenerals Ho (mann hat im steten Kwnpfe das feiirdliche Stellungsgeivirr auf den Höhen südlich von Thicscourt dnrchstoße'n. Auf den nach Süde.i zur Oise ab­fallenden Hängen dra.ll.gen wir bis Ribecourt vor.

Die Gefangenen^ahl hat sich aus mehr als 10 000 erhöht, damit steigt die Zahl der von der Heeresgrllppe Deutscher Kronpriliz seit 27. Mai eingebrachten (Stefangeroeat aus etwa 75 000.

An der Front von der Oise bis Reims ist die Lage un­verändert.

Ein Angriff des Feindes lrordwestlich von Chateau Thierry brach verlustreich ^ immeu.

Der Erste Generalqucrrtiermeister

Lu dendorff.

Zur Wtzhlrecht s vorkagc.

Berlin, 11. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Im Ab­geordnetenhause erklärte Minister Dr. Drews im Namen der Staatsregierung, daß auf dem Booeu des jetzigen Antrags Lohmann ein Zustandelommeir der Vorlage ausgeschlossen ist Der türkische Bericht.

Konsta niinopel, 9. Jwü. (WTB. Nichtamtlich.) Amtt. Tagesberick'-t P a l^ä st i n a f r o n t: Am frühen Morgen des 8. Juni setzte nach äußerst heftiger Artillerfevorbeveitung in dem Küstenab schnitt ein Angriff starker feindlicher Kräfte ein. Erbitterte, wechselvolle Bajonett- und Handgranaten- nA-t vm VürgLlände unserer Stellungen ab. Jn- unserer vorgeschobenen Postierungm , _ ... seinen Angriff an unsere Srellungerß

i^cranzutragen. ^ra, wo der Feind im ^Vorgelände sich festgesetzt batte, wurde er Mittags durick-i tapfere Gegenangrisse unserer Trul-pen aen-orfen. Erneute feindlich: Angriffsversuck-e durch frisch herangesührte Reserven wurden durch unser wirksames Arttllerie- seuec- un Keime erstickt. Zwei zum Angriff berellgestellle Bataillon« n-uroen ause-nandergetrieben. Unsere bisherigen Stellun- gcu scnd restlos wieder in unserer Hand. Die Ver- luste des rzeindes sind schwer. Von den anderen Fronden nichd' Neues.

DevüskerrmgSziffern drr GroMAt« Fratikrricks.

Brrn. lo.Jinn. <WTB. NWamüich.) ..Mati»- v«öff«nl. llcht eine vergleichende Aui.leldur; über die Be v ö l kerun a s- zrffern ver Großstädte Frankreichs 1914 gegen ' -* i 8. <r>ämttich: Städte tmfen einen großen Be- voI^mm^n,w«Sz «lf, was «sonder.- auf die Ausbchmma der Fa- br>.'.n »M> dv oi.nmndeümg von Ausländern, iraniuutli ^vlomal- ?? fltofiot 3sbttftri*jnttrni wrüSxüHrt wird ^ matt gibt frfsenbe Zabüw tu $«afctbc,t von Cinnohnern:

M «4/ aniijer 000), L»s» 740 <530 , SVr.»inif 325 201) Sßtocte Bort 'Sar&otuii 121 (880 97atrtcS 190 170 , Tmt- foufe 210 (150) 180 (142), fotate 150 (186), wobei öi<

©anitiOTt sowie 30 000 Fremd-' und 80000 Flüchilina« WtW mit xMlt sind, Toulon 120 (101 - roi 125 $0). Sienmtf 96 79 Aiiait 89 (76), Odem4 110 (72). Lein«,.) 98 (69), Tu. r* 100 <67 ' KI^rbOTrtg 41 (36), Tarbei 42 (29), da - Arena! ton 7arbes allein l'£|*afhgt augenbltcklich ü&t-r 16 000 Arbeiter,

Ein englisks^r Eingriff in silMcdisMS GrschSstSleben

, 10..Zrni. (WTB, Nickramiliä,Sven»,

Handelrydendai teilt mt: Eine grünere Anml'l Ucker Ar- inen e: bi et k gestern die Ätitteilimg. baf) uui . tm 0) nuluud uub

^ 2, n C r l ! a r ^ ?l r a «k i c ^ , u n 9 Fetwffen worden fei, wo­

nach alle aus Island befindliche Wolle England »u8«slKert wird. Tiefe Mitteilung errate Bestürzung, wnl die sck^edffchenLnnm bedeutende Wollpartürr auf Island haben imb die Englarrder alle Wolle vom 9. 6. zum Preise wm 1 Ki'cm^r

.stUogramnl übernehmen sollen. Ta der Selbstkostenprer? für Ichvedttcken^rmen aber 6 Kronen beträgt, würde die Uc&ernabmt mim b^cufeTtihm Verlust, für diese bedeuten. Tas Blatt fordert da- sckrvedi'che Mrmsterrum des .Aeußern auf, dfe Angele-nmheit m ixr h:er ein Ecmn-iff in die Gewch'tsame des schvvdttckien Geickastslebens zu besürcksten sei.

vmtticher Teil.

studiert.

)ic Entfülwung ans dem Serall". Montag 17., 7p,:

^Das Dreimaderlhaus". Dienstag 18., 7 i/ 2 :D^r Waffenschmied . Mittwoch 19., 7i/ 2 :Mignon"

Schausptelhaur.

Mittwoch 12. Juni. 7:Romeo und Julia" Donnerstag 13, iJiJilgend" Freitag 14., 7 l / 2 :Der Blemfuchs" 8: Im Zool Garlien. Vorst, f. d. kriegsbeschäft. Arbeitersch. (Kein Ikartenverk) Die zärtlichen Verwandten". Samstag 15., 7,/»: Zyklus.Ter Nluge Goetbe", 1. Abend.Ter llrfaust". Somrtag 16. Il^z' (Mchl, Borst, f. d. Verein Frfft, Kammersp. ,.Ein Steschlecht"' imn Kartenverk.) 7:Ter lebende Leichnam", Montag 17., 7y*: ^anErmuiik", Dienstag 18,. 7^: Zyklus.Der junge Gvetbck'. 2. dlberw.Clavrgo", Mttttoach 19., 7^: der WullL<rbare".

BekanntmachZmft.

« Tic Bekamitmachm^, des stellvartr, Gcncraläsmmmckas 18 Armke-Kvrv6 vmu 10, August 1917 No, Pa 9/8 17 ff j» « betr. Mr VarWlmtg ton Papiermundtüchcru ,>nb tuchern, wird hrermrt aufgehoben.

Frankfurt a. M., den 10. Juni 1918.

Der stellt). Kommandierende General: _ Riedel, (Rne-al tvr Jmanterie.

dlndm Oberbürgermeister zu Kteften, das «roBf». Polizei

amt Giebrn uni öie Grotzb, Bürgermeisterrien der Land gemeindl-n des Kreises.

Indem wir auf vorsfehendc- Bekannttnackurng des stell verriß fenden GenerallommmldcB voic l-eutc Venveisen. beauftragen wir L-re, von dem Inhalt der)elb<m de,i Interessenten alsbald Kenntnis zu geben und dw Bekamrttnnchung in Ihrem AnErmnrr ma etwaig-en Ernstcht offen zu legen. ^

Gießen, den 10. Jum 1918.

Grobherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: L a n g e r m a n n.