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Mb - Deutscher Reichstag.

166. Sitzung, DimrStag der: 4. Juni, 2 Uhr.

2 Buudesrats: ®wf Hertting, v. Payer. Wollraf.

^^^Ewent Dr. Pansche eröffnet die erste Sitzung nach »en Pfmgstsrrien und gedenkt des Ablebens Tr. Kaempfs. Er bat es rnmrer verstand«:, durch Pflichteifer und Unvorteilickikeit die Würde des Harnes *u toahren. Der Rteichslag bat eine würdige Gedenkfeier ad gehalten. Er imrb feinen Kriegspr äs Den ten immer einj ehrendes Andenken touafp.Tn.

Neichslcrn-ter Graf Hertling: Ter schwere Sclchrg, der den Mew'' tag durch ton Tod seines lxxl verehrten Präsidenten getroffen c' dyn dcm verlmudettn Rrgis-rungen und der Reichs reg fern ng tw. das 'chnrerztichite mit emvfimden. Ich bringe das Gefichl aus- rMrgstcr Teilnahme hiermit zum Ausdruck. Der Verewigte war w>n großen Gal>cn des Geistes und des Herzens, oon vrelsertiaer Bildrmg. ein Mann der ?brüeit und der Pflichi Be- m großer Zeit an der Spitze di«'es Hauses zu stehen, hat er fernes hvbnt A-m'trs mit großer Umsicht nick Unparteilichkeit ge- walt^: c-tp A'n>.uken wird in Ehr«, bleiben.

Der Vizepresident verlies; darauf die vom .Kais«, den Bundes lürsten, Hrndenlmrg und Ludeudvnf urrd bni Parlamenten der berfrünbeten Mache an den Nrick^tag gerichreian BeiieidSkund- l^nn^^r Dr. Paaich? geixnkt darcn der Heldenliafteu Kämpfe im West«: Nachdem wir iin Ollcu freie .Hand bekommen haben, wird 37ctiTi:c nicht linclXT von uns aufgegeben werden. Deutsches Blut mus) wii-der fließen, at« lvtr sind nicht daran schuld, sond'ri l wU ere Feind. Mr soffen, daß es unseru genialen Führern und ßniseren mldenmürigcn Truppen .gelingen ivird, bald den ent- scherder'de:: Schlag zu führen, damit nnfer aller Sehr sucht nach «ernem baldigen, ehrenvollen Frieden erfüllt ist. (Beifall.)

Vizeprä;ident Tr. P a a s che stelll dann fest, daß in der letzten Sryunii vor dcm Ferien der Abgeordnete Cohn daS außervrdmt- !ro)e 'Kriegsgericht beim Landgericht I in Berlin angegriffen und £P Tcr Schande der deutschen Justiz gesprvcFn habe. Er rui^ r>?n Aog. pr. Colm desrvcgLn nachträglich zur Ordnung.

lchuf eine Anfrage des Dbg. P ei rotes (Soz.) erwidert Gc- r i c s bc r g, daß die Bcschränkmrg des Urlaubs nach lLnatz-Zothrmgen nur bei Soldaten cintritt, die politisch verdcüch- tig sind.

Belagerungsz ustandund Zensur.

Zur Verhandlung stehen Berichte des Ausschusses über den VelagenmgSzustand -and die Zensur.

Mbg. Frhr. v. Rechenberg (Ztr.): Vielfach durchkreuzen «eunrergiwrdneten Organe die gEou Absichten der leitendst EE- Ler Redner tadelt die Postzeusur und erörtert den Fall Förster in München. Tie anuexiouistische Agiration wird begünstigt.

» . Bauer /Soz,.): Die Zensur arbeitet im Interesse der rtei. Das ruft im Volke berechtigte Entrüstung hervor. DlnReduer richtet besonders Vorwürfe gegen das Generalkom­mando in DreSIau. Auch Versammlungen für das gleiche Wahlrecht jyrc p ertnyte 1 morsen. In Schlesien herrscht der Geist .des Fanu- ßchMrs. Die e Politik im Innern muh z.u einer Katastrophe führen Staatssekretär des Innerii Wallrof: Die Reichslritung ßeht den Beschwerden über die Zensur nickü teilnahmlos gegenüber hat die Fordemmgen des Reichstags erneut geprüft, und der Merchsvanzler hat erklärt, .daß er nicht auf den Boden der Reichs- tzagAbeschlüsse treten könne. Es liegt ein Widerspruch darin, wenn war:'die Zeipur mir das rein militärische Gebiet beschränkt zu sehen wurckcht, als obersten Beamten aber einen politischen Beamten wie bai iRnrjiftmgcv dafür in Aussicht nimmt. Im übrigen sind doch mwiche Vervefferungen erreicht. Zeitungsverböte dür,en nur noch ocfriftet ergehen Eine Reihe wissenschaftlicher Werke, um deren Zulassung nch der Rei.hSlag bemüht hat. sind inzivischen frei- pe*dxm worden, (fetib ist die Zahl der Zeitungsverbotc von 18 -n letzten Vcerteliahr 1917 auf 24 im ersten Vierteljahr 1918 qe-

Anbau in Deiitschland sich im Krieg« erbe blich vermehrt ha!, zur mem wlrchen Ernährung herauzu-ielien irnd ihn ebenfalls durch mc Rnch^gMrreüe.lclle bewirtschaften -zu lassen Ferner find mit Erfolg V«suchc gemacht worden, die Lupinen nach Enilntlernn.g zur menschlichen Ernährung m vertverden Die Bewirtschaftung - barrcf> die Reichsgetreide stelle ist daher ebenfalls er

forderlich. Da die Besclstagnahme erst mit der Trennung vom Boren erntrill, wird die Venoeiidung von Lupinen zur Grün- rungimg durch ihre Einbeziehung in die Reichsgetreideordnung liicht berührt. Die Grünfütteruarg von Mais und Lu.pinen bleibt nach wie vor ^ilaffig.

^Vn Anlehnung an die Brvtgetreideverordnung vom Jahre 1916 Werden die zur Ernährung der Selbstv^-rsorger und zur Bestellung

' Zahlungen a n^ Ho st fassen m i 1 S check und s :j lab anweisun g. Zur Förderung des bargeldlosen ZahlmigS» nerkeh-' nwrden von den Ka.'s n ber Reicds-Postvenr.rltu,ig außer Rei clrö v a n kl ch e cleii und Postsä>cc!'e:l auch Privatban ^schocke P l atzanw ei sung c n in Orteir, roo die als Bezogene br-> zeichnete Bank usw. ihre Q^efd>äri^;'teile hat, in Zahlung geriommen, d,e bez-ogene Bank usw. ein Reicl^lxink-Girokonto oder Post- icheckkonto hat. Die Annahme voii Privatbankschecken und Platz^- anweiNlugen kann auch zugelassen iverden, wenn die Gescyaft^- Helle der bez>geii<m Baiik usw. oder die Rcicl-sbaukanstalt nicht am p'rte der Poükasse, Mi die gezahlt wird, sondern an einem andern m der Nahe gelegenen Orte sich befindet. Sckiecke und Platzawoei- inngen werdeii allgemeiu auch dairn in Zahlung genommen, wenn

der Grundstücke den Laridwirten zu belassendem Mengen in der ihr Betrag nur einen Teil der Zahlung mismacht und der Rest bar neuen ^^uung selbst genannt Die Sätze entsprechen im all- gezahlt >mrd. Reichsbauk-, Post- und PRoalb ans schere sounä Platz- gememen denen des Vorjahres. Hinsichtlich der zur Fütterunr, anweisunaen.men u. a. verwandt wer^r^^bei EinzÄna Z cn -^ crschen^ es zuTecknrästig. die Festsetzung dem I Postantoeisungen und Zahlkarten, beim Einkäufen von^ Wert pichen

?b^age von Mindester^ 10 Mk., bei Entrichtmig von Fern-« »prechgebuhivn, ZeiturigSgeld. gesdmdeten Portobeträaen mrd Tele- gvammgebühren, Schließfachgebühren usw. ''Jl&lycxc 'Ausdmft er­teilen die Postanstxüten.

Landkreis Gießen.

** Groß erl -Linden, 5. Juni. Kanonier Gelchshei- m e r wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

Starkenbura und Rheinhessen.

I Darm stadt, 4. Jüni. Tie (^nLmngsmitgfiedervrrfarnnr-

Reich'ürnzler zu überlassen, die im August getroffen werden wird.

Zur sickxwen Crfaffung.der Früchte hat es sich als wünschens­wert berMisgestellt, daß die Berpslichtung, eine kMifmärmisch ein­gerichtete Geschäftsstelle zu amterl>alten, die bisher nur für die iclbstivirtlchisteiiden .'i^mmuriakver'baride bestxrnd, künftig auf alle Zwinmuicalv.'rbäiide ausgedelmt ioird.,

Die Geschäftsführimg der t9beichsgetreidestelle wird dadurch besonders erschwert, daß [am Ende des Wirtsck-aftsjahrs die Zahl .^ r t>erK'rgenben Bezirke durch den Zuwachs der Teil- sclbnbewirls djaf i'er wächst. Taher ist eine Besck/ränkung des Rechts .er ^elbstNnrnchaft auf solche Komin urwkverbäude erfolgt, die nach,

den Ersalmmgen der Wirtschaftsjahre 1916 und 1917 ihrer luno der Ortsgruppe .Larmstadt der Reichsdeutschen B rot ge tr,' idoerntc ihre Bevölkerung .wenigstens bis zum 15. Juni Waffen brü der!^icheu Bereinig u ng, die gestern nack>°- ^91^ ernähren können. nnUag rm Rathaussaal stattfaud, wähitte einen füns^-lmköpfigeu

Dre übrrgcn Neuerungen sind überwiegend technischer Äatnr. Arbertsausschuß, tvelcher siel, aus Vertretern aller Stände und

Berufe MsmmnensetzäDer Ausschuß walstte BürgermEber M uel-

r . ^ 'Sn m ü ld) Personalnachrichteu. Der (5hn>fe^er5£> ö | ^re r **

lyat am 27. Marz dem .Kommerzienrat .Karl Travv zu Friedberc I .Vorfrsenden. Auch in den

^ auS Anlaß feiner Versetzung in den Ruhestarrd daslst-rs ^ r r^;'äj"Tr fcW r: 4 4 » v ' 41 c vuu i»c-'au»-

%PJ3L ©roSmfitijm mi*m *?*9 «fWanbe

vom Hessischen Polizei- nrit lUnterstützamg anderer Hunde- Allge meine Hunde-Aus

ihm bereits mit ^ d?f<Wl E NZ üforr 300 Ikrm

verliehen und hat 'dem Kanzlisten 1. Masse in I München. Straßburo hatte die

der Hessisch-Prnlßpckvn Ascnbähngemeinschaft ^ldam H o f f e r -1 AM^ehimgskratt Misgeübt. In ersoer önrie waren

bert M Darmstndt den Titel ...Künzleisekvetär" und dom Eisen- ^ GebrM^-shniideimsfen: Deutsche ^Schäferhbrnde 100),

' ' "...l ^bbermärmer mb Mrckdalo-Derriers vertreten: bic Wrutchun^

^aftn^il ^ajrtxKtcx in der Hessisch-Preußisck-m Ei'eribahngeineinsclxist

Heinrich Weigand zu Gießen auS Anlaß seines Aussck>cid.'nS ; fl1, *' n !f 11 Soudevausstellung vereinigt. Bon Zwerg-

M m -r- ." . ! Hunden, deutschen Loggen sah man ebenfalls vorzügliche Zuchr-

grup.«LN. Die beidim hessischen Staatsrnedaillen, die außer zahl-

auj dem Staatseisenbahndienst das Allgemeine Ehrenzeickieu mit der <m,chrittFür treue Arbeit" verliehen * Aus ze' ^ ~ "

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tmt

r . Vierteljahr iyiö gc

nt 4 aber m daS erste Drerteliahr 1918 fällt der große Streik ferner besonders scharfen Hani.!>rbun>g der Gesetze. Von den ^4 verborcM Zeitungen lvaven 13 nichtsozigldi'mokratrsch und von fcwKrr 6 koni^ioativ. Vom 1 .Avril bis 15. Mai 1918 sind acht Lervingen verbvLn worden. Dve Zahl der Zensur des chwerden betrug ' Jl , EI denen 125 für begründet erklärt Word«' paö. 'BiSietzt wrd von 75 Zensurbeschwerden im Jahre 1918 nur II .^OSmrwster abgelehnr worden. Also ist in über 60 Proz.

^ Beschwerden stattgegeben worden, so daß man un-

m^lrch sagen kann, Beschwerden hätten keinen Zweck. Wir sind 22r ^ vor bemüht, bei der Handhabung des BetagerungSzustan- ?? Znpur alle Härten zu vermeiden. Im freien Amerika

dreffeviel mehr zu leiden. Dort sind kürzlich 80 Zeitungen ÄXtotej; worden. In Frankreich werden Gerichtsverhandlungen hinter verscküossenen Türen geführt. Soweit mißLt *miiMnidien Ereignisse zulassen, fammen wir allen Wün­schen nach Möglichkeit entgegen. (Beifall.)

75rh>-. v. Nicht Hofen ONcttl): Wir brauchen mehr

MnL^lllchkeit in ber Zensur. VertzmmluTrgen mr ÄülkläUg Her ^v^r.-rung in der preußischen Walilvechtsiroge müssen gestattet loerdm noch viele Paßsckßviecigkeilen be- d« Zensur ist nicht angebrackü, ^^Zenungen gelesen werden. Nach Er- M Ostsrredens sollt- man über Ostfragen frei sprechen

Das Haus vertagt sich

*

Reicks tags kreisen finden gegenwärtig eingehende ^ ^ö'nng der Präsidenimfrage statt. End- bisher noch nickt ge'aßt worden. Jedoch ^kennen, dag btc sozialdemokrLtische Fraktiond«: Vertretung ^ Reichstags Präsidium mrttz allen llm- ttp&cn wird. Man glaubt, die er Forderung durch Ech^'^nng der Stelle grxä briitcu Vizepräsidenten gerecht wi-rdm ? 5 .ue Vraiidrum würde, da auch über dir Personen- ^Ellchen eine Emrgung erzielt ist, sich folgender-

t<s * c lE) und Dritter Vizepräsident Abg. Dove (Bp)

* . *

»«.flu Aeltestenrat des

ul X JrJ ia £ '- ^ to* ff* VekNnn der Vollversammlung zu- ?*<*% lrch Mr-i: Die Wahl des Präsidenten

, ^ kerchspuis soll au die TaZeSordnung vom Donnerstag! DCrfy T ' «umtin der 3imirf>enjeit btc Fraktionen Tri mlJ« ^ , UIl ^i5' ^6ebms dieser Fraktionsberatungen in

neuerlichen Sitzung des Aeltestenrats besprocl-en lverden.

c *. w i chnuno Tem Gcrbc-reivorarbeiter Heinrich UwT! ^ Geldpreisen gestiftet waren, kvurdeu einem

Kraft ui der Lederfabrik Louis Lotz wurde das Heffische Kriegs- (Adamant von Sachsen,vnld, Besitzer Kallmepcr-

ehrenznchen verliehen. i -.»x ^^ ^ k " - -

** Ludendorff-Spende. Wie uns der Ortsaus­schuß der Ludendorff-Speude rnitteilt, l?at Herr Kommerzien­rat Klrugspor den Betran von 10000 M»>rk für di-

rA . . v r .^. t Betray von 10 000 Mark für die Ludend orfs-Spende ^rr Verfügung gestellt.

, 7 ^ stabe. Der bei den Kleinhändlern

der L>tadt Gießen bestellte Zucke-r für Funci 1918 kmrn von

nrTjP 1 ) ci7 J7H. ' pral)t(jmvigtn Vorstehhund (Jupp-

Deslher Genera lobevarzt Dr St^mer-Höchst. mr.

T n preußische Kriegsministerium - hatte

t?- veranstaltenden Verein ehren Ehrenpreis

US Verfügung gestellt. .Die Ausstellung der Gebrmrc^hurcke b«^ da- Bild emes sehr gleichmäßigen, lwchrverli-

noch auf Feiner Ausstellung m solcher Zahl und solcher Vollkommenheit zu sehen war. Sie er

^vnner^tag oen ( b. All ab, gegen Vortage des Bestell -1 brachte den Beweis, daß die ^mttche^(^^aull>slninderulw

*!! . lckerkcrrve und ?5b' iefennia der Zuckermarfe ^ dn Kriegsschwierigkeilen, besonders der Ernährung'schwierig- Jtr. b, m Empsany genommen lverden Rühc-reS siche An. die man den Tieren deutlich ansah. sich auf der Höhe hielt

zentert. ^ ^ der welmck-eu Vern^ndung, die die deutsck-e-.i Gebrauch

r waren Händler-Versammlung. Gestern SS l J5 Pfg Kunden haben (SmritätHunde. Meldehunde), und

nachm. .3 Uhr rmrbwi ©orrf Wtvna fix Gießen eine von Herrn hN ^ VolSchunde, ist die Znchi und Dressur

Bar er'.berufene ^cklbyandtzer-Dersanimlung statt. Als Referent > ^5^ Hunderas sen länbst keme bloße Äebhaberei mehr, sondern

nxrr hur^u der Vntveter bei Bcrlwn Verbands Herr SCadT SnLrrS^ r-? r r 2?ad,ter batten do-

Dan g u r l lrer -Münchai «schienen, welel^r in überaus fach- ^ Schäferhunde eine äußerst

llckx-r und veruandtich« Weise die viel« neuen Vewrdnimg«: mck 37* Prämireruna zog sich bis in die späten

Beirimmuiigen «läuterte, wodurch oer Sär.ll^varenHändler bei d« K ^-ß srch die Dvefsür-Borführung um

LAk« M-^rwnG^Eieseln zwischen IxrbllkanVu^^^^ S^f 1 « von

Publikum säst erdrückt wurde ©Tempfehle uochnicht organisiert« und bQvres das neigetbe

Gottegert, sich unter allen UnksUntzar an innen der beiden bestehenden I ^^vereue des Publikums für die Zucht «dl« Hundevassen.

Hessen-Nassau

_ _ _ . Herr! ranksurt a. M., 4. Juni. Die heutige Stadtverord-

Krämer dankte dem Redner besonders'?die^tteklung daf; 77 Senkung des Fabrikbesitzers Tc-

auch in dem Berlin« Verband die Interessen der klein«! Sckxih. ?^V.^ tn ^ en ^les Kapitals sollen armen

§£ Y^l ^ ^

Herzog ein ui

Oberhessischen Ortsgruppe nick derHeyk'rWell?"13^ Gießen" stellte I

Verbände anzuschließen. Dem fMncrtten nmrd-e für feine' Aus- Wnntfien reicher Beifall -zuteil. Auf ^reiche Anfragen aus d« Verwmmlung gab der Restirent b«eitwilligst Mstunst.

fcuterjcit bei der Gründung der ,F)berhessischen OrtSgrlmp- Jahre 19^1917 ?nS^ia^>?5M Mk ^ss'^ 'ä

mrSgefuhrt habe, daß nur im Central-VerLxmd Ersutt^ie S Im

s^Är^w^.'swxm^« Si* -* ?Ss "Äi.-BÄsrÄ

bifie Bclxmptmrg des Herrn Krämer ganz entschieden in Abrede, es sei nur bei jener Versammlung auSgeführt tvvrden, daß von der ~ l f7 Ortsgruppe des Berliner Verbunds für die klein««:

O^tSlShne in der Reich-verficherung.

beraten können einer

Hamx. In L.-ler Tagung iollcu Fragen der Zensur. drS-Besagerungs- . "uv des Schntzkxlflgesetzes erört«t sowie die . dcs Haushalts «s Neich-amtS des Innern l.cgvnnen

wra*n Man hofft, solvert sich heute Übersehen läßt, gegen Mitte

Ausiai''

Porte Lesi

Buß Me

wmmerpaust beginnen zu können.

Ans Stadt und CanS.

I . Gießen, den 5. Juni 1918.

Die Reichsftetrcrdeordnung für die Vrnte 1918.

S ^chS-GesetzSlattes enthält die 'am ia i ?q i erlassem Reichsgetteideordmmg rür die

Ernte m# Die n ue R« chsqetreideordnung NN ^«scheidet sich von Der >,^rch?getrcideordnimg für di" Ernte 1917 vom 21 Juni 1917 mr umx^sentlich Diese hn sich in der Praxis bewährt: insbesondere JK llebcrtragimg der Zienürtschoftung von Futt«getreide und Mmsemr üchen aus on Reichsgetreidestellc den an sic aeknüpffen Erwa rtungen entsprochen Tie Vorschriften d« vorjährigen Reichs- Hetve«veo«nnms konnten dal)« im allgemeinen auch für das neitc Wi babehallen -.verden: xm allem ist au dem bis-

ow^rn Bewirtschaftung festgehalten worben Tvn nichtigeren Neuerungen seien folgende hervorgehoöen:

Schu -'-Händler, lvsonders vom" Lande'nicht' genu^ ijctmr würde. Auch DmrKonLwllinspektor F. Quatmann, Oldenburg i. Gr.

tt hentt von Herrn Bär einberufene ilrersanrmlimg für bar V sy^;S77^n a l77 ^ ^

bc%nt Grehen ohne Kenntnis des Dvrstxmos der?ZezirkSstelle «folgt. Besond ers gilt dreS für bvc Kranken-, Invaliden- i

wurden jcijcim aus der B«sammlung >Jagen über die Be- tebenenversick^erung. In sehr vrebm Fällen werden

lieferung von Kinderstiefeln in dem Bezi'll eo'-g'brackü und «llärte ^^^ un gen der Bersichenmgsttager t Vvankenkassen, V«siaM--

W* Bezirksltelle ba fei. Wr Vorsitzend!- be

^yrt C. Waldschrnidt erwiderte, daß khm bis heute noch kerne Be. ^^^?ie Bexträaedmwch «Hoden. Eine große Zahl scctzverde hierüber Kigegangen sei Eine Versammlung der 'Zc-zirks- ^ .^^E^lesckich my diesen Lohn Bei der

stelle 136 Gießen wurde in Aussicht gestellt, da m Kürze bic I JuE^rversich«ung^gltt Mr dxe nicht gegen Kr<mkbett versich«- Generalversammünkg d« Schuhhandelsgesellschaff Frankfurt a. M'. .^ah^ürhettSt^renst das 300sache te Orts-

ivattffnde. Wertere Wülksche könttten bmm bei der Bc^irkSver-! ^ ^«tv« KvMikmkasse menen zur Ermitte-

sanrmlrrng vorgebracht werden. iun F ^>es Derdrenstes letzten Endes die für die Mssenleistungen

.** Oes fentliche Bücher Halle. Im Mai wurden 2275 tneJhmteM* nach dem Orts-

auSgeliehai. Davon fotmn-: auf: Erzählende gifreratnr r^A,! 0 . er ohne mettcurg auch für d« Kaffemnitglieder bei

1.3,3, Zeitülwifte.! 300, Jugardschriften 244, Lit«atuvqeschiclne9 ^ JnE^wersrcherE Mr Awvwdxmg. In der UwaLversxchc^ Gedlst-te und Dramen 40, Länd« und Bvllerkmtde 41 Knlttcr '! ^ ^ *707 von Fällen der Orts^ohn für bk

geschickte 25, Geschichte und Biographien 100. Kunstgeschichte 17 ^ Unfallverletzten vmr Bedsuttmg. Es ist ohne tan-

Natuttvtssenlchttsl und ^Teckpivlogie 81, rvxv* und Scerveser 0 I 7^ ?^rs^h«te das größte Interesse

.rll'us- und Larcdwirttc^iff 8. (">NmdheitSletxre 31 Rclchwr und bte Ortslohne den Milochphic k)9. StaatSwisseusch«rff 22, StwachE^ff 9 > m '- ^r-tzst Essen.

Fremdsprachliches 27 Bände. Ruch mSwLrts kam-cn 42 Bände.

" Jede Aendorurrg auf Bezugscheinen ist Urrunoenfalschttng Wie Gerisf>tsverl>crrtdßmaen in letzter Zeit beimefert herben, lferrscht in verschiedenen Kreisen noch unmer UEarheit über da>S 'Wesen des BeMMcheins - nrcrn weiß vielfach immer rwch nicht, daß der BezuaS- schein eine Urckunde darstelll und dem'.nrtsprechertd jede' Ver­änderung, die auf demselben vorgenommen ivird, als Nr- rimdenfälschuirg bestraft wird. Jinnrer wieder kommt es ^ eut . e au f bereits abgcstempelten Bezugsscheine» selli,la!'dig'c Eintragungen, Aeudernugen oder Zusätze nehmen, z D. aus einem Bezugsschein, der über

wirklichen DachLtt-

Unter ,F)rtslohn" versteht man den prtsübllchen Tayrsenl- gelt gewühnlich« TageSorbett«. Er wird vom Oberrersick^num«^ amt für Märmer und Frauen, für Becsicherte u?nt« l(i Jahr«» vvn 1621 Jahren und über 21 Jcll^re besonders festgesetzt. Für iden Bezirck emeS Bersich7rmrgsamts gelten die gleichen -Satze. Tie OrtSlöhne sind nn ganz«, Reiche alle 4 Jahre neu sestZufetzen. Wenn nicht durch Bundesratsbeschluß d« Fristen lauf hinausge-- schoben tväre, hätte schon zum 1. Jarruar 1915 eine ')laayrbmm(\ «folgen müfjai. Tie Hnausfchebmrg der allgemeinen Rege­lung war und ist auch noch jetzt gerechtfertigt. Andererseits ist ab« -iCine Zwilckxmregelung durchaus geboten. Daß die Ol«v«sichc> abgcltempT'tten Bezugsscherneu rungsämter entsprackn.mde Müßnahnren treffet können, kinn nickt

zweifelhaft sein.

Seit Kriegsausbruch haben die Löhne stark angezogen. Bei

vvr-

einc

Hose ausgestellt tst, das WortHose" ausradiereu urck Exen Facharbeitern betragen die Steigerungen vielfach 5075 oajur einen anoeren Gcgeusta.ud Einsetzen. Biele tun dies aus dwzent, bei den ungelernten dlrbeitern sind sie in der Regel ge- rerner Bequemlichckeit, nur, iveil sie den nochmaligen Gaua ringer, sie machen hi« aber auch mindestens 3N/, Prozent aus. ,VU5 Br^rtgSschei.tjbelle scheuen. Jeder, der jedoch eine Aend" mit starker Kriegsindujtrie sind sie noch erheblich

-^ - A - - atTlDC ' größer. Wenn man den Ortslohn um 2540 Prozent erhöbt

wird man Mllnedensttllende Berbältnijse schassen. .Geht man böl-er hinauf, so besteht «nmal die Gefahr, daß man später wieder ab- bauen rnuß, und zum andern ist damit zu rechnen, daß die Arbeit-

TTO VXjQI

P ng eml»zogen worHrn B« d« Knappheit d« Lebensmittel MMdsätzlich fonoauj Hmsooirkt werden, den Mais, dessen

) Lupinen in die neue Nem>-gerreu>e-

oung ar." einem Bezugsschein vornimmt, kann sicher sein, sich wegen ferner gesetzwidrigen Handlunas-weise vor Gericht verantworten zu müssen. Denn die Scheine lverden später- hrn von den Geschäften den BeKugsscl-einstelleu zurückge- rercht um» dort ÄntroMert. so daß jede sulche Aendermm entdeckt wird uird zur Anzetg-e gelangt. ^

^ ** Unbestellbare Pakete. Die Zahl der Dak-te, die wtDcr dem Empfänger auSgohändigt noch an beu Abscncher zurück -Können, Hot bedeutend Wgenommen. Damit die ar .s?w angn-n auch dann zugestellt lverden können, wenn vic Austchrift nntenveqs abgefallen od« unlesbar geworden ist Wckbcn die ^lösender stets u die Pakete obenauf ein

Doppel der Aufschrift legen. Aiich könnten viele Er- s'.>w«nil,e für d«i Postbetrulb und Nock»eile)ü-r bit Erulieferec ton naf ieu vermieden lv«dcn. iwmt sich btf Abstich« allgemein daran

Namen,

L'jvon-eu wollten, aus den Paketen ih«n Apohnort und Wohnu»g anArzgaü tn A

aeber einer tonterm Erhöhung unfreundlich gegenüberstehen w«- man ab« nach Möglichkeit zu vermeiden suchen. Es laßt sich nicht verkemieu. daß die' soziale V«sicherung den Ar- bettgebern gegenwärtig schon große Lasten auferlegt. Diese werden n.«b Durchführung all« bevorstehenden Neiwrdimngeu nock) um «n BetrachtllchS wachsen. Die Versicherten gewöhnen sich schon Kr an die höheren Vertrags, da sie sel>r bald an den erlwbten Lnstvngen merken, daß die Neuordnung ihnen Vorteile bringt - Man ist sich eima darüber, daß die bestehenden V«bältnisse unhaltbar smd mb durchaus der Abhilff bedürfen lleber das wre yorrschsn Meunmgsv« schiedenheiten. Während d« .-inc- T«l «ne volle Neuordnung forbert, will der andere Teil TeuerungSzus chliige einführrn. Beide Vorschläge lmben uire Vor- und Nachteile. Am besten kommt inan wohl zum Ziele. Denn man Lue prozentuale Erhöhmig vornimmt.