Landkreis Gießen.
** Varbenleich, 3 Jimvi. Larrdchi rin mann Wilhelm Klumps svuciX' mii deur Eisernen Kreuz 2. Klasse ju3oc$;id>nct tinö bereite im s Jc4>m*utix‘r v. Js. mit öer Hessischen Tapierkeits-' inebaule.
.. , * * ^ ^ i h gestern, 3 Juni. Ter Vizefcldwebel Sei pp cr- melt da-Gilerne Kreuz 1 Klasse. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse, die .\yiinclK Za pserkeitviuedaille und das Kriegselireuzcicl-en in Eisen Nt bereits tu f«mcm Bejitz
** Lo l la r, 3 Juni. Zum Dizefeldivebel befördert wurde der UulerolNNer und Offner. -Aspirant Karl Brück.
^ . ** i n * e l ni b Hungen, 3. Juni. Kanonier Wilhelm P lc #J' In Haler cer .Hessischen Tap'erkiütsmedaille, wurde mit dem Eisernen Kreuz ziveiler Klasse ausaezeichnet.
, wi. ^ y?/ s - H>orloff, 2 . Jmü. Dragoner Ludwig Jakob erhielt das Erserne Kreuz 2. Masse.
Starkenburg und Rheinhessen.
**. ~ X ' a „ rnt R a H 2 Juni. Dem Hessischen Landes- 0 C. r V \ ' “ 1 ? r 1 £ fl e r b S i m ft ä 11 c n sind jüngst wiederum ve^eutende Lp irden Überlvieen worden. Er erhielt von dem Port- land-Zementw^at.n Hoioelberg und Mmml-eim in Weisenau die ln»one Gabe van ‘20 000 Mark und nicht lange daraus von Herrn 2 EvnlterKnauer m Wiesbaden zur Ergänzung einer früheren
Yr nriX 1 ™? 0 .!* 0 0^X) Mark eiueuveitere lwcksjl-erzige Scl-eukung von 40 DUO iüwm.
l Darmstadt. 2 Juni. In einem vom Allgem. deutschen Frauen Verein veranstalteten Vortrag empahl Pros. Dr. Schra- d c x von der Technischen Hockstchule die Einführung des ... a pl o r-S li st em s unter .Hinweis auf den Arbeitermangcl nach dem Kneg. Dw VorteUe seien unbestreitbar.
. . ^? arm st ad- t, 2. Juni. Die Kriminalpolizei nahm eine Frau wir, die im Wutter und Frühjahr in zahlreichen Fällen zum Trocknen cuisgei-aiigre Wi'ch' gestohlen hatte. Bei der Haussuchung fand man nne-n, ganzen Vorrat Leib- uttb BeMväsche, der z. T. d<ni Besrtzern wieder zugestellt werden tonnte. Bei anderen wird noch nach den Besrtzern gesucht.
. in g e n, 2. Juni. Hier trat vor einiger Zeit ein Tr.
v«an» Kurth aus, der such für einen Leutnant d. Res. ausgab lind ei verschiedenen Personen namhafte Beträge crsckmstndelte. Nlin wurde derlelbe. der sich übrigens auc!. Tr Hans Dauben usiv. (normte, tn Köln aus eine Aussthreibung hin verhaftet. Tie Unter- lua-ung ergab, daß es sich um einen vielfach vorbestraften Schneider- gehl, len, der sich durch Heirarsverfprechlmgen rmd Zechbetrügereiew miehrere tausend Mark verschafft^ handelt. Ua. hat er in Koblenz einer Buchhalterin, dir er die Ehe versprach!, deren gesamte Ersparnisse von 1610 Mark abgeschwindelt.
_ J c - heim, 3. Juni. In einer Eingabe hat sich die
medenoaldbahngeLllsck>aft an -den Rcrchs'ag gewandt, um den Dekneb w.eder aufnehmen xu können, und um Kohlenbelieserung nack)ge>uckst. Es handelt sich um monatlich 50 Tonnen, gleich 300 Tonnen für bie Saison.
ZI«iucrfiloMIrtd)ricl?tcii.
^ --- Franks urta. M., 2. Juni. Im gegenwärtigen Lsmmcr-
Semester sind an der Universität Frankfurt a. M., 396 Studierende
(Per unter 67 Frauen) neu immatrikuliert worden. Im ganzen sind zlur Zeit 2310 SMrieveude immatrikuliert (gegen 1961 ün Som mer-Seiuester 191/ und 2114 im Winter-Semej.er 17/18). Von den 2058 männlichen Situierenden sind beurlaubt oder gelten als U urlaubt 1163, von deir 252 Frauen 37, so daß im ganzen 790 ’^ttubierenbe an den Vorlesungen teilnehmen. Nqch den einzelnen ttAultäten zählt die Rechtstvi,5nschrstliche 380, die Medizinische 629, die Philosophische 485, die 'Raturioissensck>af!liche 378 such die W irisch.: sto- und Sozialivissenschastliche 438 Studierende. Zur Teilnahme an den Vorlesungen sind außerdem für d>rs lausende ^emejter 142 Gasthörer und 2/4'Besucher zu gelassen. Tie Gesa ml .'.ähr der zum Hören 'von Vorlesungen Berechtigten beträgt somit gegenwärtig 2726.
Lnri-wirticiioft.
** D a rm stad t, 3. Juni. Die Zentralkasse der hessischen landwirtschaftlichen Gmossenschäften, e. G. m. b. H. zu Darmstadt ivrfcfncft so?den ihren Bericht nrer da? fü'iste Geschäftsjahr 1917 mit der Einladung zu der fünften ordentlichen Generalversammlung, die für Mittwoch den 26. Juni 1918, vormittags ’lOVs Uhr, itad) Darmstadt in den Kaisersaal emberufeit ist. Der ^Gesamtumsatz in 1917 beträgt 1301000000 Mk. gegenüi-er (559 000000 Mk. in 1916. Ende des Berichtsjahres waren von 350 Genossenschaften, 2 Gesellsck)aften und 4 Einzelpersonen 958 000 Mk. Gesamthast- lumme übernommen. Der Reingewnn aus 1917 beträgt 104 442.79 uacksdem 43 000 Mt. für Kriegsgew'.unsteuer zurückgestellt 96 000 Mk. aus Wertpapiere abgeschrieorn und 12 375 Mk. 59 notleidenden Gena sen schal ten aus dem erzielten Zinsgewinn von dem btaatsoarlehn vvn 990 000 Mk. zu gewendet worden sind. Der eigene Be.itz an Kriegsmleihen am Bilanz age beträgt 11 126 800 Mark, an Preußischen und Deutsck-eu Schatzanweisnngen von 19H, yn 100 rückvahlbar, 3 520 000 Mk. Die Geschästsguthabau betragen 479 000 Mk. Wenn die GeneralveriamMlung den Beschlägen von Vorstand und Aufsich.'srat zrn immt. betragen die Rcscrr^n 201395,95 Mk. Trotz der anseh.ilichen Zeic^ ung auf Kriegsanleihen stiegen die Einlagen aus dem Kunden frei?, in der Hauptsache Einlagen der Gcnossenscha t.n, von rund 15.3 Millionen Mark Ende 19N5 ruf 36 Millionen Mark Ende 1917. An Zinsen wurderr während des Berichtsjahres b're 5uet in lausende'.' iKccly uung für Gn h b n 4Prc>-> I.t. ür Schuld 5, ans Küntägungs i sage 4, 4?/.'. oder 4- . P.o^. Als Dividende aru ore Ende 1916 cmgezahl- ten Vleschästsguiheben »or'rd-.ui t-er Generalversammlung 4 Proz. vorgeschagcu. Aus die seä-ste und sieben.e Kiie^anleihe tvurden in
1917 bei der Zentralkasse 49 Millionen Mart, aus die achte in
1918 allein 40 Mrlliorren Mark, auf sämtliche Kriegsaickeihen zusammen rurrd 140 Millionen Mark gezeichnet. *
Kreis Wetzlar.
ra. Krofdorf, 2. Juni. Dem hiesigen praktischen Arzte Tr. ^erpp nt der Charakter als Sanitätsrat verliehen worden. .Herr Tr. ^-eipp wurde kürzlich zum Odersdabsarzt befördert.
ra. B e ll e r s do r f (.Kr. Wetzlar', 2. Juni. Lehrer A l b e r t i wurde mit dem Euiernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
Hessen-Nassau.
X Bad-Orb, 2. Juni. In der letzten Sitzung der Stadt- dclordneti"nVersammlung nnrrde lebhaft Ltlage geführt über den großen Wüdckmien, der durch den allzustarken Wildstand in den Jagdrevieren des Vorspessarts herbeigeführt wurde ?(slgemnne Entrüstmrg herrsMe darüber, daß in eurer schoeren Zeit dasjenige, was zur menschlichen Nahrung zusannnenFehalten werde.: müsse, dem Jagdsport ausgeliefert werde. Angeregt wurde eine Eingabe an die Kgl. Regrerimg inj Kassel, um zu erreictiken. daß den Jagdpächtern ein größerer Mschuß vonf Rotwild auferlegt Zoerde. Mit der uxiteren rierfolgung dieser Sache wurde der Magistrat betraut.
Fc. Biebrich, 3. Juni. Eine Sckrafttierin »mrrde aus lautes Lvimmern aus einem Aborte, der aus hessischem Gebiet des tttan- ^rerbahnhofs liegt, aufmerksam. Sie holte .Hilfe, und man fand rn das Abortrohr eingezwängt ein in eine Schürze eingewickeltes, noch lebendes Kind vor. Das Kind wurde dem Krankenhaus übergeben.
KP. Frankfurt a. M., 3. Jimi. Mm Samstag abend 6 / 2 Uhr wurde im Mdin oberhalb der Untermainbrücke eine Frauen- ' i ^ ncm ^ch'kfer gelandet. Sie nulß sch>on mehrere Wochen
rm Waßer gelegen haben, doch hielt sic noch krampfhaft einen, Hundertmarkschern in der Hand. Wiälvrend die Leiciie am Ufer lag kam ein etrva 14jÄ>riger Bursche plötzlich gesprungen »rnd riß ihr den Hundertmarkschein aus der Hand.
mr. Frankfurt a. M., 3. Juni. Die großen Schleusen-' aulagen rm Maine bei Hanau gehen ihrer Vollendung entgegen Während der ganzen Kriegszeit wurde mit rastlosem Eifer mit 5^ilf, von Kriegsgefangenen weitergebaut, so daß jetzt bald die Rhein schilfe bis nach Asch-affenburg fahre,: können. Bisher mußte in Hanau umgeladen oder geleichtert werden. — In Scbiffahrtskreisen schnreben eben Verhandlmrgen über die Einrichtung einer Persenen- schiffahrt zwischen Frankfurt und Würzburg einerseits und Mainz andererseits. In Betracht kämen nur Schnellsahrteu mit kleinen MotDrschisfen, wie man sie sckwn auf der Mosel benutzt hat. mit äußerst guten Erfolg. Tie Eisenbabir wird, wenn' das Unternehmen, das über die Besprec^rrngen noch nicht weitergediehen ist, vollertdct sein wird, stark entlastet werden. — In dem Befinden der Landgräfin von Hessen ist bisher keine Besserrmg eingetreten, und es ist bei dem hohen Alter der Fürstin, tue das 82. Lebensjahr vollendet hat. mit ihrem Ableben zu rechnen. Lcnrdgränn Anna von .Hessen ist bekanntlich eine Tante Kaiser Wilhelms II., dessen Besuch sie mxch vor acht Tagen empfangen hat.
Fc. Oestrich-Winkel, 3. Juni. Anderthalb Morgen Erchen waldungett freten gestern hier einem großen Waldbrand , Opfer. Zur Bewältigung des Brandes wurden die Rc'ainzer iluärserierivehr und die hiesige Feuerwehr um Hilfe aiigerufen. « o m W c neun? a lb, 4. Juni. An Stelle des verstorbenen Abtes k. Eonrad-us Ko l b wurHe k. Subprior Dr. theol. Eber- yarv H o s f m a n rr zum Abte des Zisterzienserklosters Marienstatt bet Hack^nburg geivahlt. Marienstatt ist das einzige Zist.-rzienser- Kloster Nestaus. Es wurdc 1215 gegrüßt. 1803 anfgeholxn und vor 30 ^aliren, am 30. '/lugust 1888, alo selbstä,ldige Abtei »vieoer- hergestellt.
ra. A u s N a ssa u. 3. Juni. Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse wurden ausgezeichnet: Hauptmann d. Res. j)r. Hawick-Horst, Gymnasialdiroktor in Ems, Leutnant d. Res. Franz Christ BiHewachtmetster Karl H a r t m a n n und Sergeant Jo es S t r e i- b t s ch aus WLiseaden, E-nil H a s i n g e r Gre,.-hausen und Schul- amtsbewerber Jakob Herr mann ,aus Holzhausen bei Cstadew bach.
zum
Mi
GcrrclitSsaat.
1 D arm stad t,
einer .Kundin 100
3. Juni. Ein hiesiges Stickereigeschäst lyxtte _ „ , .. , A Granrm feine Stickwolle (Zephir-
^ ^kkkaust, während als angemessener Preis euvo 3 Mk. m Frage gelonimeii wäre. Schöffengericht und L a n d- g eri cht hatten die Inhaberin des Geschäfts freigesproclien, da sie UM rn einem entschuldbaren Irrtum darüber befunden habe, daß Stickereiivolle auch zu den Gegenständen des täglichen Bedarfs gehöre Das O b e r l a n d e s g e r i ch t erklärte die eu Cinwand lur nicht !ticl,l'altlg und wst's die Sache ans ^auogecickn zurück. Dieses verurteilte die Inhaberin nunmehr zu 100 Mk. Gelostraie.
mr. Frankfurt a. M., 3. Juni. .Heute vormittag begann vor dem Obe.tcregsgerM die Berufungc'verliandluug gegen den Hvuptmann der ^mdwehr Heinrich Philippi, der bekäimtlilb wegen Beilerhnng vom Mainzer Kri^geriäit zu 3 Jalwen ^'fängnis verurteilt worden war. Tie £)effcnUi,d;|lidt )wm>c bis zur Urteils- vertündung ausgeschlossen, rvegen der Gefahr des Verrats mililäri- scher Geheimnisse.
Nachrichten -es Stanöesimtcs Gietzers.
Gefchäf.sstiu^en: An Wvcke Ingen iüe Arrfgestote, Gebult^-und Todesfälle, vorm, von 8—10 Uhr und nach.n. von 3—4 Uhr, im übrigen vorm, von 8—12 Uhr und nachn. vo«'. 2—6 Uhr.
Gestorbene.: Mai 2 Albert Wach 4 I., Sohn des Taglöhners Peter Wack zu Staufenberg, h-rvi Gießen. — 2 3 da Decker, geh. Grün, 25 I., Ehefrau des B rhirardeiLers Emil Beaer zu Atzenhciin, 5ireis Alsfelv. — 2. Vtalharina Möller, geb. S>cheig, 74 I., Wiüi'e tw Jkhumres Möller, Lichn-Str. 74. — 4. Kvn- rad .Hinkler, Schneider, 71 I., Größer Stermveg 24. — 4. Johann Friedrich Albert M'oßrrcr, Gastwi-.u 45 I., Westanlage 39 5 Heinrich LiU.v-g Niorlaue, 1c rer i. R.. 72 I., Wilhelmstr. 50.
— 4. Auguste Hermine Rück. aeb. Kunz, 48 I., El-esran des Kur Ickers August Rück, Liebigstt. 66. — 6. Friedrich Wilhelm Linden stiruth. St ein Hauer und Lairdwirt, 34. I., zu Beuern, Kreis Gießen
— 5. Margarete Henriette Haupt, g-eb. V)lk, 47 I., Llx^ni des Gvoßh. Amtsgerick^tsdieners Georg Karl Haupt, Laudgrascustr 4
— 6. Heinrich Eller IV., Schöner, 54 I., zu Maischenherm, Kreis Gießen. — 6. Wilhelm Weiß, 3 I., S>?hu «des Hüttenarbev- ters Will?«lm Wteiß zu Daubringen, Kreis Gies-en. — 8. Katharina Becter.^geb. Rau. 82 I., Witzw-e des Arbeiters Johannes Becker Licher-Ltr. 74. — 8. Johannes Rückert, Lehrer i. R., 80 I Marburger-^tt. 106. — 7. Kttthariim Maid. geh. Sck,midt, 45^ Ehefrau des Bahnwärters Johannes Ä(aid VII. zu Steinberg Kreis Gießen. — 8. Peter Jvsef Mvrschck, Maurei'. 43 I., zu Obn- Mörleu, Meis Friedberg. — 8. Gabriel Levi, Kaufmann, 69 I., zu Alsfeld Heiseu). — 10. Friedrich Wilhelm Stein Landwirt, 60 I., Lich.w-Str. 74. — 11. Christ:.an Stiehl, Kutsch /. ^9 I., Neustadt 59.— 12. Wolf Pfaff, Kaufmann. 38 I., Wall- wrslr. 2? — 14. Juschis Eonrad. 12 I., So Im des Sch emers mid Landwirts Justus Cmrad Lu Oppenrod, Kreis Gießen. — 14 Cliiabetl-e Sck-äser, geb. Fwlsiwi, 56 I., Ehefrau des Öberbrief- tragers Andreas Schäfer, Stainstr. 25. — 11. L>einrich Lnh Ans- hrlfs'ckaffner, 18 I.. zu Wie'eck. — 15. Heiarrrck^ Becker, Schmiede- meiiier, 49 I., Leihgestenier -Weg 7. — 16. Tr. Hans Ludwig 5>elis- ner, Facharzt, 37 I., Friedrichstr. 17. — 16. Robert Sack 1 I Sobn des Fnhrknechts Konrad Sack, zu Melbach Kreis Friedberg'
— '>6. »«HwniM VBmf, net). Sjtiiiet, SS I.. e&oirnu ix-s Lchmiedc' Auguit Benk. We anlag-e 64. — 17. Johannes Fink Taglölmer, 64 I.. Rittergasse 16. — 18. Carl Weioig III, Rrival ' mann. 75 I., Stepl>rnsir. 11. — 20. Maria Zech'r, geb. Baldu^ 40 I., Witwe des Taglöhners Wilhelm Zecher. Rittergasse ll — 21. Christian Schmidt. Schuhmacher, 22 I., zu Allendars a d Lda 21. 0e, rg Cdnnmd Ludlv g Sick. K^ufminn. 25 I , Li.cher Str 106' Z~ SI^Ltna Lchrabel. geb. Dörr. 26 I., Ehefrau des Taglöhners Karl Schnabel zu Wie eck. — 22. Mane sfeldbrisch. e-b Maltern 29 I., Ehefrau des Weißbinders Heinrich Konrad' Feldbnsch zu Rüddingshausen, Kreis Gießen. — 23. Jobannette Wrlhelmme Henrich, geb. Gombel. 54 I., Ehefrau des Schtossermeisters und Landwirts Heinrich 5aenrich zu Werdors. Kreis Wetzlar — '>4 Kathrine Krause, geb. Vdiritz, 61 I., Ehefrau des Eisendrehers Reinhard Krause, Am Riogelpsad 34. — 24. Oswald Minnich Hilssmonteur, 18 I.. Lahnstr. 28. — 23. Berta Martin, otb Kirschbaum, 31 I., Ehefrau des Metzgers Ludioig Martin, Rod- heimer-Str. 38. — 24 Gairg OMer, Glaser und Landwirt, 43 zu Wenings. Kreis Büduiqen. — 27. Hermann Roth 8 Monate, Sohn des Lairdwirts Heinrich Roth zu Gedern 27. Erna Johanna Hudel, 5 I., Tockutcr des Lotomotivheizerö Gustav Wilhelm Hudel. Crednerstt. 5(X - 28. Geh. Obeceee? rungsrat Prof. Dr. Richrrd Asimann, Direktor des König! Pg-euß Aeronautischen Observatoriums Liudenberg, 73 I.. Gocthestr 30 --- 29. Gertrud Margarete Mathilde Elisabeth Molz, 2 Wochen' Tvck.ter des Oberlehrers Professor Dr. .Hernmun Molz Südanlage 9. — 29. Joseph Herz, Banker, 73 I., Neuen Bäue23
— 28. Lina .Honnann. Kibch.mmädckien, 20 I., zu Wicseck — v9
Katharine Shi er. geb. Kümmel. 65 I., Ehefrau des Schmieds Jvbann O^eorg Schiier, Blcichstr. 11. — 29. Otto Müblich 13 I Sohn des Fabrikarbeiters Heinrich Mühlich, zu Waldgirmes — 29. Luise Schoalm, geb. Waaner. 41 I., Ehefrau des Hüttenarbeiters Ludwrg Lchwalm zu Wißmar. - 31. Will-elm Sck.äusl.'
Hausbursche, 17 I., Klinikstr. 37. * w,li
oen ganzen östUchen Teil des Sultan Selim Stadtviertels oer- l>eert. Tie Gebäude zu beiden Seiten der Fatich Maschee sind zerstört: die Moschee selbst jedoch und die dazu gehörigen Banlich- keilen blieben unversehrt. Tie meisten der abgebrannten Wohnhänstr sind nich^ versichert. Tie G».'!amt|fi-Ldensu.!une beträgt 40 000 bis 50 000 Pfund. Unter dem Vorsitz des Großlvejirs hat sich ein großer Hilssausschuß gebildet.
Beim Brand von Stambul waren auch die in den betressenderk Stadtvierteln gelegenen großen Spitäler, die Volksschule und die höhere Töchterschule ^efäljrbet; sie wurden jedoch gerettet. Ebenso wurde dank der Anstrengungen der deutschen und ö st erreich isch-ungarischen Truppen die Tabaksabrrk der Os- mlanij<s-en Regie vom Brande behütet. Tie Blätter heben mit Worten lebhaftesten Tankes die Mrtivirknng der deutschen und österreichisch-rmgarischen Truppen bei den Arbeiten zur Bewältigung des Brandes hervor. „Vakit" zufolge wird eine große, mit rn- und ausländischem Kapital gebildete Gesellschaft gegründet^ um das durch den Braiü) zerstörte Stadtviertel so rasch als möglich für Rechuung der Eigentümer der Baulichkeiten »vieder aufzubauen.
Der Vesuv.
* Gens, 4. Juni. (L. A.) Tie Baseler Nachrichten berichten
aus Rom: Tie Tätigkeit des Vesuvs ist wieder stark im Zunehmen begrissen. Ueber dein Gipfel erheb: sich majestätisch vie starke Dampf- und Asck-ensäule des Ausbruches. Im mittleren Kessel braust und gärt die Lava, von der kleine Bäche glühend an den Seiten des Berges henmterlausen. Das wundervolle Sclxm- spiel gab noch zu keiner Beunruhigung Anlaß. ^
*!
* Wie Sauer st offwaschmrttel auf die Wäsche wirken. In jüngster Zeit worden sogenannte „Sauerstoffwasch- mittel" viel empfohlen, denen ihre Erzeuger nachrühmen, daß die Wäsche bei ihrer Verwendung geschont wird, weil das Bürsten und Reiben der Wäsche unnötig sei. Wie verhält es sich hiermit? Professor Dr. P. Heecmann hat durch Versuche uachgewiefeu, daß bei der Anwendung von Sauerstoffw-aschmittcln „Sauerstöfs-sraß" in der Wäsche zu beobachten ist, mit anderen Worten, datz die Waschmittel Löcher in die Wäscl-e sreffen. Versuche, bei denen mau Sauerstofswaschmittel auf reine Wäscl-e einnxirlen läßt — so berichtet der „Prometheus" — , geben ein falscl-es Bild, denn je nachdem, ob Schmutzstosfe vorhanden sind oder nicht, sind die chemiscl-en Bedingungen verschieden. Durchschnittlich ist die Schädigung der Pslanzemaiecn (Leinen und Baumwolle) durch aktiven Sauerstoff bei schmutziger Wäsckie ettoa doppelt so stark wie bei reiner, und etwa dreim-.rl so stark wie bei gewöhirlicl^'m Waschen! mit Seist ohne Sauerstofsmittel. Baumwolle verträgt mehr als Leinen: bei LeiNivand ist die Wirkung der Sauerslioffwaschmittel geradczri verheerend. Auch oie Act des Schmutzes ,pielt eine gewiss- Rolle. Tie Anwesenl/eit von Kupferfalzen ist besonders'gefährlich denn j-chon ganz germg-e Rtengen, ein L»unberttausen-dsiel bis ein Fünfzig tausendstel Milligramm metallisch.^ Kupfer genügen, um nach einmaliger .Vehandlnng in P>'rbio.atsodalösnnge ,i Löcher zu erzeugen. Ist gleichzeitig Eiienvxyd vo^v.rnden, so ist die schädliche
i Wirlung noch größer. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um
! katalyttsche Wirkungen der genannten Metalle, die als Sauerstoff- Überträger wirten. Spuren von Kupfer oder Eisen können aber beim Gebrauche leicht in Wäsche hineingeraten.
V.'p
(WTB.)
(Amtlich.)
Letzte Nachrichten.
neucstc Beere -'(färung*
Hauptquartier, 4. Juni.
ocri Großes
Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
Artilteriekampf in wechselnder Stärki-, regere Erkuw- dnngstütigkcit des Feindes und st'.Kre Vorstöße an ver- chledenen Stellen der Front. Südrv ftlich nin Morris hit lich der Feind in kleineren Grabenstücken festgesetzt.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
«dkördlich der Aisne entrissen wir dem Feinde in hirtrm Kampfe einige Gräben. Der zähe Widerstand des auf den p.hen westlich und südwestlich von Sojfsons sich anklam- mernden Feindes wurde g.stern gebrochen. Die .Höhen ron Vaurbuin und westlich von Chaudun wurden genommen. Nach Erstrrmung r ..n Pernaut und Mis p aux-Bois warfen wir den Feind auf die Linie Le Sonlier-Dommiers zurück Alehrere Batterim wurden erobert, einige tausend Gefangene eingebracht.
.^^lmzösi'che Gegenangriffe Leiders.its des Ourcq- ,Zu„es scheiterten unter schw.ren Verlusten. Nordn estlüh von Cyllrau-Thierry haben wir im Kampf die Bahn Bussiares— Bonresches überschritten und feindliche Gegenangriffe ab- gcwiefen.
An der Marne, zwischen Marne und Reims, ist die Lage uitvcrändert.
Der Erste Generalquartiermeister L u d e n d o r f f.
:r.
Etnge?an-t.
'Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
In einer in der Samstagnummcr des Blattes abgedriickteki Zuschrift Wird die „Fremdwöttlichkeit" der Bonbons damit entschuldigt, daß noch niemand ihnen einen passeirö^i Nomen zu gebe» genmßt habe. Ist das richtig? Sp-icht nicht, rvenigstens in Hessens jedes Kind von ..Guts"? Und haben wir Eruxrchfenen das nicht auch gelernt? Mich ärgert es jedesmal, wenn ich auf die fotzt fast zum tägfidK’n Brot gewirbene Frage an die Ladnerin: „Sind Guts da?" die -lntivort erhalte: „Nein, die Bonbons sind leider noch, nicht ein getroffen."
vernriscl-tes.
Der Brand In Stambul.
Konstantinope l, 3. Juni. (WTB.) Nach ergänzendeir
Meldungen der Blätter hat der große Brand in Stambul
Der Reichstag.
Berlin, 4. Jimi. Vor Beginn der' heuticren Plenarstkung des Reichstags treten fast alle Frak ionen zusammen, um über bie Neubesetzung des Pr äs identen Postens zu beraten Der .Vorwärts" schreibt: Die Parteien haben sich mit der Neuwahl noch nicht ofsizlel! beschäftigt. Alle toiiVr verbreiteten Angaben sind müßige Combine.tionen oder vorsich rge Fühler.
Um das Mairdat ün ersten Berliner Reichstags- Wahlkreise ist ein Wettstreit entbrannt. Es werden nicht weriigerj als neun aussichtsreiche Bewerber genarrnt, ixrimutcr außer Deru- bürg James Simon, Professor Dr-. Mar Apt, der Spudikus der Corporation der Berliner Kaufmaimscliaft, svu.-ie mchrer-e be- vannte Berliner Stadtv^ordnele, Parlanrerrtarier, Jndnsirrelle und Grotzkautleute.
Tie Nachricht, daß der Abgeordnete Erzberger beim Wie- dcrzusammentrttt des Reichstags aus eigne Fvrust eine neue Frie- deuöaktron zu unternehmen beal.sichstge, soll, u>i.' die Köstrmania" schreibt, frei erchnden sein.
Dazu, daß die Frage errrer neuen Reichsbesitz st euer zu den umstrittenen gehött. schreibt di- „Germriia": Wir liabcn auch rm >Lteuerwe!eir sckxiteller Weiber leruen müssen als mir es 'mc dem Kriege gewohnt Svebeir erfahren wir, daß K>«r die
Schweiz, wo die steuerliche Verteilung zwischen Brmd und Kantonen ähnlich liegt wre bei lins, die Einführung einer direkten Bundessteuer zum Gegenstand einer Volksrbstimmung gemach: hat ^ie dabei festgestellte Verwerfung des Ged.rnkWLbeweist nichts für die deutschen Verhältnisse und nameirtlich deslmlb nid> • weil dir Schweiz keineswegs die ungeheuren Krieg Kn chm zu tragen Hai »ä rmr. Darum sehen w.r auch die einzelstaatlichen Finannni'iiüei- zu ernem gewissen Entgegenkommen bereit.
Zahlreiche Todesfälle in der amerikanischen Armee
, a ^- e r o i *r r^'x^ un i Nichtamtlich.) Es -st auffallend, wie
lMi dis Za hIber T ödes f al le rnsolge Kr a n kh ei t in der am erlka urschen Armee ist. Sie soll die Zahl der im Felde Oeefallemm um nvehr als das Dreifache ülx-rsteigen In etU'a vreiviertel der srrcnflvit^iäUe wrrd als Todesursacl»' Luugewmt- ziindung angegeben. Auch 'unter den in Aincnka beiü-.dlmLM Triippen s,nd muh „Neupork World" vrwi 25 l 5<-deSstille injolae von Jnfluniza und Lungenentzündung äußerst häufig. So wurden m der zweiten Woche des 'April 235 und vr der dritten 3904-1* °78 -lodessälle duvä) Krankheit gemeldet.


