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Nr. *22

Der Sief;, rer Lrzk!߫r

erscheint täglich, außer Cormtags. - Beilagen:

AletzeverKamilKnUStter;

Nre.rdl««

' für 4en Kreis Gießen.

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*68. Jahrgang

Dienstag. 28. Mai *9*8

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Der Chemin des Dames erstürmt.

(WTB.) Arstzes Hauptquartier, 27. Mai. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Südwestlich von Meieren wurden bei erfolgreicher Un­ternehmung Engländer gefangen. Die Artitterielätigkeil lebte an den Kampffronten erst in den Nachmittagsstunden auf. Die feindliche Artillerie war vor allem im Kemmel- gebiet, auf dem Nvrdufer der Lys, zwischen ArraS und Albert nud aus dem Westujer der Avre tätig. Die Erkundungstätig- keit blieb rege

Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.

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Der Aöerrd bericht.

B t x I f n, 27. Mai, abends. (WM. Amttich.)

In den.Kampfabschnitten in Flandern und an der L yS. auf dem Schlachtfeld? zu beiden Seiten der S o m m e und an der A v r e haben fid> die Artill-eriekämpfe verstärkt.

Südlich von Laon ist seit heute früh die Sch lacht um den >' hemin des Dames im Gange. Die Truppen des deut' Kronprinzen h.ibm denVergrückeninsei- ner ganzen Ausdehnung erstürmt und stehen im Kampfe an der Aisur.

Dre neue deutsche Offensive ttn Westen Hut begonnen! Der kurze Abendbericht unserer Obersten Heeresleituna vom 27. Mai meldet bereits einen groben Erfolg: südlich von Laon haben die Truppen des deutschen Kronprinzen den viel- genannten und viclumstrittenen Bergrücken dös Chemin des Dames, des Damenweges, in seiner ganzen Ausdehnung er- ftürurt. Unsere Truppen stehen im Kantpfe an der Aisne. Das ist ein vielversprechender Anfang! Und es ist wieder eine Ueberraschung für den Feind. Der französische Abend- bericht vom 27. Mai teilt uns von der neuen Offensive schon etwas mit: dem Angriff ans den Damenweg gingwährend des zweiten Teils der Nacht eilte sehr heftige Beschießung in der ganzen Gegend zwischen Reims und dem Pinonwaldc voraus". Frühmorgens -begann dann der Angriffauf sehr breiter Front" .Also hat die vorbereitende Beschießung wieder rrur einige Stunden gedauert. Höchstwahrscheinlich hat l^seneral Foch den Angriff an ganz anderer Stelle erwartet. Noch in der Sonntag-Nummer des BernerBundes" schrieb Stegemann, der ja in dieser Beziehung gut unterrichtet ist, folgende Sätze:

Die Fortsetzung der deutschen Offensive im Westen ist noch nirfjt in die Erscheinung getreten. Doch sind die Vorkämpfe zu! Laude mrd in der Luft so gewachsen, datz die Entwicklung im vor­aus bestimmt scheint. Diesmal lassen es die Alliierten nicht.bei Teilkämpsen uift» kleinen Erkundungen betvenden, sondern greifen im voraus in größerem Maßstabe und mit bestimmt umschriebenen Zielen cm, um den deutschen Aufmarsch zu stören und Verschie­bungen herbeiznsühren, die den Aufbau der Schlacht erschweren.

Das tritt in heftigen Kämpfen an der Avre, der Ancre und vor allem am Kemmel hervor, rvo die Gegenoffensivstöße Fochs den Charakter von Angriffen auf die Nordflanke der neuen deut­schen Schlachtordnung tragen, die er zwischen Somme i\ n d Lys ausgebaut vermutet. Ob dies zutrifft, muß die Ent­wicklung lehren.

Greifen die Deutschen -wischen Somme und Lys cnr, so setzen l'.c die Schacht gegen den englischen Heeresftügel sott, nachdem ffr die großen Kerben bei Amiens imd Armentieres so weit ver­lieft haben, daß sie den Zentralabschnitt von Arras konzentrisch Packerr oder gegen die Flügel operieren können.

Fachs Gegenmanöver darf sich weder aus Störungsversuche noch auf Abtvehr beschränken. Besitzt er genügende Kräfte mrd har «er oiese im gegebenen Augenblick am errtscheidenden Punkte zur Hand, so kann er auf zentralen Durchbruch oder Umfassung eines Alngriffsflügels ausgehen. Jedenfalls wird die große Partie jetzt rxm beiden Seiten mit versamincltcn Kräften unter einheitlichem Oberbefehl m^efvchten. Das gibt ihr ein besonderes dramatftä-es und dynamisches Gepräge."

Zwischen Somme unD Lys hat nun Hindenburg gerade vicht angegriffen, uno wenn Foch wirklich danach seine Borbereilnngen getroffen hat, so hat er sich gründlich ^r«hnet. Der neue Schbachtenschccnplatz liegt vielnichr südlich Eer Vorstöße der bisherigen deutschen Offen- £**> die Richtung des Angriffes weist aus Paris! Sie schließt sich dem bekannten Sicherungsvorstoß der Mncee Hutter an der Oise an, mrd das französische Ober- Vomnvando wird es ' jetzt viellercht seyr be-

^uerr, daß es in der Entsendung alter seiner

Reserven an die englischen Frontabschnitte so ei r ?! z Eifrig gewesen ist. Der Stoß Hindenbnrgs ,r l -5 ma V wie es scheint, ausschließlich dem fr an Uj u^'n Heere. Wir sind sicher, daß er mit bcwähr- tei Grund lichten vorbereitet ist, und sehen den kommenden Creigniffen mit größter Spannung, aber auch mit vollem Vertrauen entgegen!

Der ösrerrcichlsch-unghrlsche Tagesbericht.

Wien, 27.Müi. (WTV.) Amtlich wird verlautdart:

Im Anschluß an ein Erkundungsunternehmen vrm 25. Mai griffen die Italiener gestern mit mehreren Al pinilmraillünen. untersffitzt durch süw^rstes Artillerie- und Mrrienferder, unftre Stellungen südlich des Tonale-PasfeS an. Ein kleirttr Teil unserer Linien wurde etwas zurückgedtänßl. sodann wurde ein weiteves Vordringen des Gegners ver­hindert.

Der Chef des GrneralstüLrs.

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Deutsch-englische Verhandlungen wegen der Gefangenen.

^ London, 24. Mai. (WTB.) Das Reutersche Durea» erfährt, daß die englische Regierung beschlossen habe, Ver­handlungen mit der deutschen Regierung auf dem Wege über Holland einzuleiten, um das jetzt bestellende liebere in kommen roegen der Heims chasfung oder Jnter- itterung von Kriegs- nrtti Z i v i l g e f a n g e n e n zu er- UTeitern. Das Kriegskabinctt faßte heute einen Beschluß in dieser Niff)tung. Der Zeitpunkt dieser Verhandlungen steht noch nick)t fest.

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Französischer Bericht

viom 27. Mai, 2 Uhr nachnmtwgs: Walwaid des Metten Teils der Nacht begannen die Deuffckien eine sehr heftige Beschie­ßung in der ganzen Gegend zwisck)«en Reims und dein P i n o n - w a l de. Heute morgen erfolgte zwischm diesen zwei Punkten der feindliche Angriff auf sehr breiter Front. Die sran- zösisch-onglisckie-c Truppen widerstehen deni deutscken Vordrärrgen mit mtßergewöhn!ickpr Tapferkttt. Die Sdiladrf gdjt tueiäer.

In der Champagne, auf denr rechten Ufer bm: Maas, im Apretwontwalde und in der Wivevre war die AttillevietLtig'knt während der dtacht lebhaft. Tie Deutschen rrnternährnen mehrer­örtliche Angriffe. Im Apremv-nttnilde wurde ein Angriff nach einem Kamps, der den Deutschen Verlust Vistebe, abgewiesen. Zwei andere Versuche in der Gegend von Limey iord nordöstlich von Badonvillers sck^etterten ebenfalls. Gefangene blieben tu den 5)än- bat der Fvar^o sen.

Die Veschie8«»g von yariS.

Gens, 27. Mai. Hovas meldet, daß dio Beschie­ßung der französischen Hauptstadt aus einer toeit- tvagenden Kanone häute früh »medsr eingesetzt hat.

Die Dcschieittvs vvn Laon.

Berlin, 27. Mai. WTB) Die strrnloPe Deschttchnng von Laon hat rn den letzten Tagen wieder erheblich prge- nommen. Durchschnittlich sielen in den letzten Tagen sett 20. Mai 200 lGorrnaten auf Lcrvn und in fetre Vorstädte. Bc- sonders scharf war trotz deS rscpierischcat WetterS die Be­schießung am 24. Mai. Die Vorstädte find nur noch Trüin- mer, die Oberstadt verfällt tnrmer inehr. Die verängstigten De-oohrrer, urtter denen die Besckfteßung täglich Opfer fordert,^rnen sich <urs ihren Kellern nuht mehr heraus- wagen. Es ist, wenn die Beschiießurcg andauert, nur noch eilte Frage der Zeit, wann die noch erhattenen Teile vcnr Laon mit allen Kirchen und Baudenkmälern ein Raub der Flammen werden.

Die Kämpfe an der flandrischen und englischen Front.

Berlin, 27. Mai. Am 26. Mai drangen zwischen Passchen- daele-Kanal mrd der kanalisierten Pser Stoßtchpps unserer wackeren Matiwserr nach kurzer Artillerie- und Dttlrenweiserrwrbaeitrrng in die feindlick>en Stellungen ein, rollten in frischem Drauf gehen die Gräben trotz heftiger feindlick-er Gegenwirkung bis zin den befohlenen Zielen Mts und kehrten mit 2 Offizieren und 83 Mami als Gefangenen tu ihre Ausgangs sbeLungen zurück. Ein h.-ftiger Gegenangriff, den her Feind während des Unternelrnerts mtt erheblichen Kräften versuchte, verinchrte nur seine Verluste. Auch beim Ecuxlarthof und bei Hoernisse südwestlich Tffmuiden wurden Vorstöße crsolgveich durchgefül/rt Bei Hoernisse wurden feiitdkick-c Postenstellimgen ohne Feuerrwrbert'ittmg und trotz verhältnis­mäßig heller d!achl in schnellem Zupacken überrarritt imd im Ver­laufe des heftigen Nahkampses ein paar Gefangene eingebrackiL. Im alten Trickftergelände östlich Bixschovte hob unsere Irr- fant-c-rie unter Mittvirkung der Artillerie mrd Minenwerser euren belgisck^en Horchposten auS.

An der englischen Front kam es namentlich in Gegend Meteren zu einem heftigen Gefecht zwisck)en einer derttsck)en Pa- trouille und Sckwtten. In den früher! Morgenstunden ging ein Infanterie-Stoßtrupp nnt einigen Pionieorn gegen einen scinr>- lichen Sttttzpunkt rwr. Der Feind veneidigle sich mit grosser Zäkftgkeit. Tie Gefangenen wollten durchaus nicht aus den Gräben heraus. Der Feind erlitt txrhcr enffprcchend hohe blutige Ver­luste. Nach Nahkampf konnten fidnrri Gefangene und ein Ma­schinengewehr in die AusgmrgsstelLung mitgenornmen werd«t. Dm ganzen Tag über ließ daS starke serndlickZ: Artillcriesener, das durch unfern Vorstoß ausgelöst rvorden ivar, irickft nach.

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Lnfkfiege aus dem Papier.

Berlin, 27. Mai. (WTB.) Seit Begttm der grostm Schlacks haben unsere Gegner sich für ihre dttelderlagen im Kampfe durch Siege auf dem Papier s<lZ:idlvs gehalten. Ta man von siegreichen Erdkämpftn nicht gttt reden kann, tvenn nurn keine er­oberten Ortsckxrften an zu geben vernuuz, so hat sich ihre ganze Er­findungsgabe den Luftkämpsen zugc^vendet. Hierin feiern ihre Waffen Tag für Tag Trnunphe, nw hl verstanden mff dem Papier. Am 16. Mai will eine einzige Bttgade der englisck-en Flieger­truppe 21 deutsche Fürgzenye abgeschssen und kein einziges verloren/ haben. Tatsächlich verloren wir am 46. Mai an der .Hauprkampf- ftvnl eines und aiff der ganzen Wasffwnt 11 Fttlgzeuge, unsere Feinde dagegen 19, bzw. 26 Flugzerufe. Am 17. Mai wollen die Engländer 30 deutsch Flugzeuge cchnstlassen, 5 steuerlos lieruntrr- geiricben mrd 2 dicnch dävtlarrd-.mg in ihren Linien erbeutet hirbsi. In Walml>eft verloren wir am 15. Mai an der englischen Front 5 rmd aus- dm ganzen Westfront inSgi-samt 6 Flugzeug, während die enffprochnden Verluste unserer Gegner 18 bzw. 21 Flugzeuge betnigen. Die Feststellungen lasse?, den einen Schuß zu: & muß um die Stimmung bei unseren Gegnern schech Itehen, wenn sie es für nötig halten, ihre Länder so zu täuschen.

Der englische MannschastSersatz.

Berlin, 27.Mai. (M. V) Die ungeheuren Verluste- die England int Jahre 1917 während der ganzen erfolglosertz frarrzösischn Offensive erlitt, gestaltete die britisch Ersatzlage immer schvieriger. Anfang 1918 bestand in England Ersatzmangel. Das sogenannteAruskämmverfahren" sollte rund l 1 / 2 Millionen neuer Rekruten aufbringen. Das neue Mck/rgesetz kmn jedoch infolge des Widerstandes der Berg- mrd Metallarlunter nicht vo-ll zur Aus- führurrg. Die Aus'chbung älterer Jahrgänge hat aber bis dahft, nur gering« Ergebnisse erzielt, inß>lgedessen wurl»en die oierteü Bataillone bei den meisten Insanteriebrigaden (die englisch Jrv fauleriebrigadc enffprrch dem deutschen Regimentsverbmrd) der au der eugllsck-en Weststvont stechnden engtischOr Divisroncu aufgelöst. Diese Maßnahme bedeutet eine Schwächung der Kampfgruppe uns rund 150 BataillvnL. Die hohen Verluste in den großen Schlachten von Ende März bis Anfang Mai rissen aufs neue schwere Lücken m den Bestand des errglischm Heeres und überstiegen die Zaht des in Frankreich zur Verfügmrg stehenden brrttschn Ersatzes. DLü dortigen Depots wa-ren in den erfam Tagen geleert, und aus Eng­land mußten fortwährend starke Ersa (ttransporte an die Front ge­schickt werden. Jedoch auch der Bestand an ansgebildeten kriegS-, bvauchl»aren Mannschften in den l-eimischen Ersatzformationen ge­nügt nicht. Die brinsch HeereSleitturg war ge^wu??ge?c. Manne» schaffen mtter 19 Ialwen ein^ustellen, die nach den bisl)ongen stznnmunHen mcht,außerhalb des Landes veimxntdet werden sollten. Tie Herabfetzmrg der Kampfkraft der englischen Verbände durch Marrlftchaftsmarrael und Versck-lechtrrung des Ersatzes machte ein« tnrmer weiter gehende Entlastung der Engländer durch die Frau-» zvse?, nokwendi.;. die ebenfalls wLhreicd der großen Westschlachk infolge der englischen ilttsderlage oußevordenllich schtvere urw blmige Verluste erlftden hatten. Die Sckxvere der englischen Verluste läßt sich an der m,fs neue erfolgten Auflösung mehrerer Bataillone er­kennen. Die Gefeckstskraft der englischen Armee ist herabgesetzt, die nnedcrausgestellten Divisionen sind mit zahlreickiem jungen und unausgebildete?, Ersätze durchsetzt. Der Enfft der Lage zwang Eng­land zur immer größeren Ausdehtrung des Wehrgesetzes und zur Einfülmung der Wol)-rPflicht in Irland. Der Widerstand der Iren hat jedoch den Aufschub der Durchft'llirung dieses neuen Gesetzes zur Folge. Die engffsck>e Ersatzlage beweist, daß die Schwächung der ffindftchen Kampfkraft und die Fesselung starker ffanzösischer Ver­bände bereits rn holZem Maße erreicht ist. Zugleich haben die fort­gesetzten frauko-britijchen Niederlagen der Entente die Jrtittativs genommen, die nach wie vor auf deutscher Seite ist.

Nntzland und die östliche Poütii.

Kiew, 26. Mai. (WTV.) Ter Ministerrat gemhmisLv den Entwurf des LandwirffchaftsMinisters betr. die Realisiermrgj der diesjährigen Ernte.

Die Zeitungen veröffe?rtllchen heute den Entwurf eines pro­visorischen Gesetzes über die Regelung des Landverkaufs innerhalb des ukrainischen Staatsgebietes. Es ist vorgesehen, daß die staatliche. Landbank Land lmd Forsten unbeschränkt erroerben! darf, die Einzelplwsonen nicht mehr als 25 Tesjatinen. Landwirts und^ Genossen fünften dürfen größere Flächen erwerben unter der Vodingirng, daß der Anteil der einzelnen Genossen 25 Tesiatinenj nicht 'übersteigt, und das; die Einzelgrimdstückc vor der Register- eintraaung vennessen sind. Ueberschüffig gekauftes Land verfäll- kvstrmsrei dem Staat. Tie Kontrolle mid Durchführung liegt den neuen Landkommissionen ob.

Bei beii ukrainisch-russischen Verhandlungen fc? der gestrigen Abendsitzung wurde die Erörterung der Wafferr- stillstandsbedingirngen nicht benrbet. Rakvwski erlvb Einspruch «gegen die vorgeschlagene Temarkattmrslinie, die den augerrblick- lichon mllitärisck>en Sfellmrgen nickst entspreche mib angrblickl Detzcknde von neuen Landkreisen erfasse. In der Debatte n-arf RakowSki die Frage aus. welck^e Rolle die derrffch^n Trupr<n spiel­ten. Der ukrainische Vorsitzende Schluchin lehrete die Beantwor­tung ab. da er rückst bevollmäckstigt sei, für .die deutsche Kom- nftndogewatt zu sprechen. Deutschland sei ein Verbündeter bcc Ukraine.

Gerüchtweise verlautet, Baron Steinbeil, Mftickied ixx ersten Duma in Kiew, sei zum ukräirrischcrr Gesandten in Berlift ernannt worden.

Die neue Delegation der Don-Regierung ist in Kiew eingetrossen, weswegen die von der Don-Bevülstrung ao- M.Pre bisherige Telegatton abreisen wird,lttcwskaia Mysl" urtterstreichft, Paß die abreisende Delegation gegen eine Einmi-

schung eurer nicstvättigen Macht in die Dvir-Angelegenhttteft war.

Nach einem Rostotver Telegramm in derRabotsckxrja 'Shisn" ist ein Don - M i n i st e r i u m gebildet worden: Ministerpräsident ist Generalmajor B o g a j e w s i, Verweser des Aarswarttgen, gleich­zeitig Krieg und Marine Generalmajor Denissow, Fchaanzen Kor- schenewski, Handel und Jrrdiffttic der bekannte Rostvwer Liberale und Großindustrielle Paramonow, Ittrterrickst Swjetosaww, Justiz Sacharow, Wegebau Ingenieur Kanclur, Jnpcwes Janow, Land- wirffchast Semenow.

Gerüchtlveise vinlautet, daß T r o tz k i und der Kommissar für Nationalitätensragen Stalin demnächst in Kiew ein treffe, r.

Kiew, 26. Mai. (WTB.) Ter Ättnisterrat beschloß die Mo­nopolisierung des Hüulte- und Lederhandels uich seftre Unterstellung rmter das Landtvirtsck>aftsministerium.

.Molos Kiewa" verösselttlicht einen güoffttglnr Bericht über die erhebliche Bvrnhigamg in allen Bankkreisen des LÄenxr @<n>> verncmentS.