Wenige Jahre vielseitigster, ihn reich befriedigender, unermüdlicher literarischer und ärztlicher Tätigkeit waren ihm nur vergönnt, als ein langes, schweres Leiden dem mit bewunderungswürdiger Größe getragenen Geschick meines lieben, guten Mannes
Dr. med. Hans L Heusner
heute im 37. Lebensjahr ein sanftes Ende bereitete.
In tiefer Trauer:
Elise Helene Heusner geb, Oettinger.
Gießen, den 16. Mai 1918.
Friedrichs traße 17.
Die Beerdigung findet in aller Stille statt Es wird höfl. gebeten, von Beileidsbesuchen absehen zu wollen.
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Nach Gottes nnerforschllcheni Ratschlüsse-wurde hente morgen
mein lieber Mann, unser roter, unvergeßlicher Vater
Heinrich Becker
nach schwerem. mit großer Geduld getragenem Leiden im Alter von 49 Jahren ln die Ewigkeit abgerufen.
In tiefem Schmerz:
Frau K. Becker und Kinder.
Gießen (Leihgestern er Weg 71. den 15. Mai 1918.
Die Beerdigung findet Samstag den 18. Mai nachm. 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt
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Nachruf.
Infolge eines Unglücksfalles verschied plötzlich und unerwartet unser lieber Schulkamerad
Heinrich Luh
im blühenden Alter von 18 Jahren.
Wir verlieren in dem leider so früh Dahingeschiedenen einen lieben Kameraden, der sich durch seine besonders guten Eigenschaften bei uns ein bleibendes Andenken bewahren wird.
Am 14. d. M., abends 6*/ 4 Uhr, verschied nach längerem, schwerem Leiden meine liebe Fran, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin
und Tante
Frau Elisabeth Schäfer geb. Föisäig
im 56. Lebensjahre.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Andreas Schäfer, Oberbriefträger Kätchen Zoller geb. Schäfer Fritz Zoller, z. Z. im Felde Anna Schäfer Wwe. geb. Leipold.
Offenbach, Altenschlirf,
Giessen (Steinstrasse 26 II.), den 15. Mai 1918.
Die Beerdigung findet Freitag S 1 /-* Uhr auf dem
Neuen Friedhof statt.
3712
Für dl« vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns während der Krankheit und bei dem Ableben unseres lieben, unvergeßlichen Entschlafenen zuteil wurde, sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten, sowie den Barmherzigen Schwestern für die aufopfernde, liebevolle Pflege und die letzte Ehre vom Kutscherverein, sowie der Firma Küngspor und Mitarbeitern auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen. In deren Namen:
3799 Frau Jolle Stiehl Witwe.
Früh hast du deinen Lauf vollendet,
Ja, Gott, der weiß es nur allein,
Wie du dein Loben hast beendet,
Und wie’s nm deinen Tod mag sein. Frisch und gesund bist du von uns gegangen, Wir konnten dich nicht mehr empfangen.
Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft
Ja. Gott hat es so ausgedacht,
Scnlaf wohl, lieber Wilhelm, nun guteNaoht Fern ist dein Grab, tief unser Schmer*, Nun ruhe sanft, du treugeliebtes Hera. Jetzt hat der Kampf und alle Not ein Ende, Die Seele ruhet nun in Gottes Hände.
Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir an seinem Geburtstage die schmerzliche Nachricht, daß mein herzensguter, unvergeßlicher Mann, unser hoffnungsvoller. braver Schwiegersohn, guter Bruder, Schwager und Onkel
Gefreiter Wilhelm Schmidt
Infanterie-Regiment Nr. 471, 2. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille
nach 45monatiger treuer Pflichterfüllung im 31. Lebensjahre bei einem Sturmangriff am 15. April sein junges Leben dem Vaterlande opfern mußte.
In tiefem Schmerz:
Fran Lina SchniMt ß®b. Uan Fftllscidteaer Meinrich Itan and Fran Heinrich &chmi«lt und Familie Heinrich E&au z. Z. im Felde, n. Familie Ludwig Lau z. Z. im Felde, u. Familie«
Danksagung.
Allen« die uns bei unserem schweren Leid in so überaus freundlicher Weise ihre Teilnahme bewiesen haben, für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, sowie den Herren Beamten und Unterbeamten des Kaiser!. Postamts Gießen, den sämtlichen Vereinen und insbesondere Herrn Pfarrer Gombel für die trostreichen Worte am Grabe des so früh Dahingeschiedenen, sagen wir uitseren herzlichen Dank*
Familie Heinrich Schäfer, Briefträger.
Reiskirchen, den 15. Mai 1918. 3731
Danksagung
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die uns bei dem schweren Verluste unseres lieben Sohnes und Bruders teilnehmend zur Seite gestanden haben, und für die überaus zahlreichen Blumenspenden sagen wir innigsten Dank, insbesondere danken wir auch seinen Kameraden. Schulkameraden, und unserer Arbeiterin für die Niederlegung der Kränze, sowie Nachrufe am Grabe. Auch für das Trauergeleite der Garnisonkapelle Gießen und des Kriegervereins Wieseck, sowie für die tröstenden Worte des Herrn Pfarrers Bembeck sei auf diesem Wege herzlicher Dank'gesagt. 3734
Familie Ph. Heh. Keilst.
Wieseck, den 16. Mai 1918.
Danksagung.
Für die überaus herzlich« Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben Sohnes und Bruders, für die zahlreichen Blumenspenden seitens des Bahnpersonals, seinen Kameraden, seinen Schulkameraden und allen anderen, die ihm seine letzte Ehre erwiesen haben, sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
Familie Heinrich Luh II.
Wieseck, Iß. Mai 1918.
3727
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