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Mrlich mi SM - durch Ai>h»le- u» ZnreiEstells« moiutfL Ml. l-IO; durch d^-Pvft ®f. Ä.M Wertet- jährl. Bestella.
Lerusprech - Anschlüße: Kr die Schrr^tleituna 112 Ver1«a»Kichäwfteue51 AnsttzE Kr Trsbi noch- richten: Lvzcigcr Lretzr».
Erster Blatt
168 . Jahrgang
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eneral-Anzeiger für Oberhestei
z»iMi!g»nm-br«Ä tu vrrlsg: vrützl'sche Vk!v.-S«ch- n. Steiudmötrei R. Sarg«. S^dffltitäag, Seschäftrstelle u. Druckerei: Lchulstr. 7.
vienrtag. U. Itln! \ 9 X 3
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i die 'LageSnoi:m,ec W« zum Nachmittag ü-jcbq? ohne jedeBerbindlichteit Leilenpceffr: für örtliche Anzetaen 25 1$?., für auLwärttg« 30 Pi., ür Reklamen Nit. 1.— ; bei Pwhvor- schrist 2^3 °/ 0 Ausschlaa. Haupt'chrlltieitrr: Auy. ®oeV^rarttwortüch für Politik u. Feuilleton: Aug. Doetz; Dtadt und Land. Vermischtes u.Äe* richtsiaal: W. Me^er; AnzergentLÜ: £>. Beet; sämtlich in Gießen.
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vankverkehr: Sewerbedank Ließe»
MsLau des MOWes mü Geßemich-
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(WTB.) GrohtS Sauptauartier, 13. Mai. (Amtlich.)
Westlicher Krleftsschauplatz.
Im Kemmelgebiet hielt die heftige ArNllcrretLtrgkeit in Verbindung mit örtlichen Jnfanteriegesechten an. Auch in den übrigen Kampfabschnitten lebte sie am Abend vielfach auf. Im Ancrc-Tal, südwestlich von Albert, wurde ein englischer Teilangriff abgemiescn. An vielen Stellen der Front setzte der Feind seine Erkundungsvorstößc fort. Bei ihrer
^LLiwchr mrÄtrn wir mehrfach Gefangene.
*
Im April betragt der Verlust der feindlichen Lnststreit- friiftt an den deutschen Fronten 15 Fesselballone und 271 ? lug;euge. von denen 122 hinter unseren L^ien, die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar abgestürzt sind.
Wir haben im Kanrpf 123 Fürgzeuge und 14 Fesselballone verloren.
Von de« anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Erste Generalguartiermcister Ludendorfs.
* '
Der Abendöericht.
Berlin, 13. Mai, abends. (WTB. Amtlich.)
Don den Kriegs-ckMuplätzen nichts Neues.
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D^e Notiz, die über den Besuch des Kaisers Karl im deutschen Hauptquartier heute vom Wolfs-Bureau ausgegeben wird, entspricht den gestern hier angedeutelen Erwartungen. Der Kreis der Einigungen zwischen Berlin und Wien, der zu ziehen wäre, ist außerordentlich groß. Der alte Bernde».vertrag reicht bei weitem nicht mehr aus, um alle Möglichkeiten zu decken, die sch aus den Veränderungen der letzten Zeit ergeben könnten. Die Zusammenkunft im H-anpt- cptoTtirr wird ho fftnllich d-aZ-u fiiqren, daß Krisenstimmun- ßen fite die Zukunft vermiad-en tverden können. Unsere Feinde fucherr das erneute Einverrwhman zwischen Wien rmd Berlin beharrlich stöven durch neue Ausstreuunarn, die sie ans dem crn^chlchen Schrrftenverkehr des Kaisers StivA. sich 5 «rafft m-achrar. Wir verwesen auf die nachstehend w'^de r gegvbeTTL Meldung, in der gar behauptet wird, Kaiser Karl habe in bc^ng auf die Abtretung Schlesiens (!) gewisse Borschlage entgegengenormnen. Wir dürfen der Wiener Fest- sdekl?l!iy getrost glauben, daß alle diese Verlautbarungen ans tendw^iösen Erfinhungen und Fälschungen beru.hr n. Aber Lehre und bestimmte Folgerungen müssen doch «us dieser Sachilage gezogen werden, u;rd das scheint jetzt bei der I> deutamgFvoÜen Zuscrinmenkunft im Hauptquartier Ar geschehen. Nur einer fehlt fetzt dort im Rate — Er^- der vom Reichskanzler nicht mehr empfangen wird. Wenn man sich erinnert, daß dieser Abgeordnete in den ver- garrgenen kritischen Zeiten an den befreundeten Höfen mehr oder weniger beglaubigte „Missionen" erfüllte, so wird es eb*e*m höchst unbehaglich zumute. Vielleicht wäre dein Kaiser Karl die Unterhaltung mit ihm nicht viel weniger gefährlich als die schriftliche Absprache mit dem Prinzen Grzbevaer fischte nicht so sehr im Interesse des als vielmehr in dem seines oignrn „Ansehens" und seiner Unentbehrlichkeit. Die „Köln. Volks zig." stellt fest, oaß Herr Er^berger noch im Dc-zember 1917' in Men gewesen sei lrn© daß er brieflich sich daraus beruft, er habe diese Reise „im Einver-stündnis" mit dem Aus^värligen Amt, aber ohne Vorwissen des Reichskanzlers unternommen. Die ,Föln Bolksztg." schreibt weiter:
>,Dnn Grafen Hertling waren nach den Feststellungen des Abg. Erzberger in seinem ersten Brief an den Reichskanzler „von drei Seilen Nachrichten zugegangen über Äußerungen", welctie der Dbg. Erzberger „in Wien bei Ihren Majestäten über Euer
Ä ~mj und Ihre Politik gemacht haben sollte, und die, wenn sie lich gefallen wären. Euer Exzellenz mit Recht befremden mußtm". Der Reichskanzler bezog diese ihm zugegangenen Nachrichten aus ein? weitere Reise nach Wien, während der Abg. Erz- in der Lage rvar, darzuvm, daß er, als er am 8. und 9. Dezember 1917 in Wien war, die Majestäten überhaupt nicht gesehcu: l)abe.
Es bleibt als Tatsach^, daß der Ka-nzler es für möglich hielt, daß der Abg. Erzberger später eine weitere Reise nach Wien gemacht habe, von welcher er nichts wußte."
^ Das Blatt verlangt mit Rocht nach Klarheit über die Beziehungen, in denen Erzberger mit dem auswärtigen Amte gestcnrden habe, und es meint, die „tiefe Verstimmung" Erzbergers gegen den Reichskanzler, die sich in seinem letzten Auftreten gezeigt habe, rühre daher, daß der Graf Hertlmg mit der bisherigen Geschäftigkeit Erzbergers in der mtcrnatwnalen Politik nicht einverstanden sei. Vielleicht hat Gras Hertling Gelegeirheit geftmden, im Hauptquartier auch diese Dinge leicht zu berühren, um dem ehrgeizigen Vertreter von Viberach auch in Wien die nötigen Riegel vorzn- schieben.
Der österreichisch-ungarische Tage-Sbericht.
Wien 13.Mai. (WTB.) Amtlich wird verlautbart ; An der itnlrenichen GebirgLsront ist die Kampftürigkeit
mr-mrcrnd rc«e.
Der Chef de§ Generalstabes.
* * *
Der Halfer von Oesterreich im deutschen lsauvtquartier.
Berlin, 13. Mal sWTB. Amtlich.^ Der Kaiser von
ße-ftftEiCBiiil rmd m «ng ojn .Ungarn hat MN 12 .Mt» dem
Kuiser im G>r!)ßen Hiruptquccrtier einen Besuch äbgestettet der Begleitung Kaiser Karls befanden sich autzer dein persönlichen Gefolge der Minister des Aeußern Graf Burian, der Chef des Generalstabes Freiherr von Arz und der Boischastcr in Berlin Prinz zu Hohenlohe. Deutscherseits nahrnen <rn oer Begegirung teil Reichskanzler Graf v. Hertling, Geuerulfekd-marschall von Hinden- burg, Generäl der Jn^rnterie und Erster Generalquartier- meisber Ludendorff, Staatssekretär von Kühlmann und der Kaiserliche Botschafter in Wien Graf W e d e l.
Zwischen den hohen Verbündeten und ihren Ratgebern ?and eine herzliche Aussprache und eine eingehende Erörterung aller grundlegenden politischen, wirtschaftlichen rrrV militärischen Frag en statt, die das gegerrwärtige nird zukilnsiige BerhältiriS ztvischen den beide,! Ä^orurrchren berühren. Hierbei ergab sich ein volles Einvernehmen in allen diesen Fragen urrd der EnffclMß, das vestehendeBundesverh ältnis aus- zubnuen und zu vertiefen. Die Richtlinien der in Aussicht genomnrenen Vertragsmäßigen Abmachungen stehen bereits grundsätzlich fest. Im Gange der BesprÄiungen trat erfreulcherweije zutage, wie hoch von beiden Seiten ds?s nLnrmehr auch im Ber^eidigunaskrrege so glorreich erprobte langjährige enge Bündnis zwischen Oesterreich-Ungarn und den! Deutschen Reiche beLoertet wird.
Li« angeNicher MLÜer 8 ;itf des Katfers
von GcsLerreich.
Rotterdam, 13. Mai. (WTB.) Ter Pariser KorresvrmdenL des „Manchester Guasdim!" melÄÄ: Der zweite Brief Kaiser K«rls ist ".»!-chpinmd loiMH«; als der erfte. Der Karser erMrte im zweiten Briese, er fei überzeugt, daß er Deutschland bewegen könne, Frieden zu schl ßen inrnerc der Bedingung, die Miierten ihre territorvalen Forderungen auf Elsaß-Lothringen beschränkten. Die besetzten Gebiete solliei! selbsüredend geräunrt und die UTArbhängigPeit iund Sonv'cwckntät BÄgiens wrederhergestellt weiden. Der Kaiser sagte, er habe sich bereits der ZnstinM^ung Bnl- Syriens verstzlxrt. Der Kaiser eichrchle, den privaten Ehaoakler Brieses durchuiks zu achrben. Die franz-ösiscl)« Regierung erklärte übrigens aus Ehecnwo-ct, ihn mit vecraben §u wollen. P o i n - c a r 6 schluu während der Verhandtmuxn vor, daß die Monarchie im Tausche gegen Schlesien Trieft und daS Tren- tinv in Italien abtreten sollte, aber Kaiser Karl antwortete, oaß ein sehr w-chftiges BedenLm dangen bestehe, daß nämlich die Mlonurchie das.Tcentino besetzt halte, daß aber sftmrkrech SchLesi-en ncht besetzt habe. Ribvt anttcwrtetc auf die ihm durch den Misschuß für austvärtige Arrgelegenheiten Vvrge- leglen Frage-n daß er ;u '.»ihsen habe zwischen einer ^Lblehnn-ng des ^wrsthllages >der Mwnarche und einem Bruch mit Italien. Ribvt chat gestanden, daß Llohtz George erst nach langem Zögern der von Sonnino gefmrnschM! ablehneirden Antwort beistimmte. Lloyd George hat also angeblich inehrere Male die Wiäxt! gleit der östierveichstlvn Vorschläge hernorar hoben' und ben Wmisch befürwortet, bk so schöne Gelegenheit, Frieden zu schließen, nicht vvrübergehen zu lassen. Poincars machte jedoch prinzipielle/ Einwendungen! gegen alle FricvAisverhMMun^l und behauptete, daß der Krieg war mittelst eines völligen militärischen Sieges der Entente bernidet werden könnte.
Ter Korrcftwndent des „Manchester Guardian" teilt weiterhin mit, daß im vorigen Sv".nmier abermals Vorschläge gernacht wvrden seien und zivar an Briand. Der .Korresp«rdent iviederhvlt die frühere Mitteilung, der zufolge Ribot alle Miecden über die Briefe Kaiser .Karls zu Rate gezogen Habs. T-ie russische und amerikanische Regierung seien erst inforrniert worden, nachdem die Vorßhläge abgelehnt nraren.
Wie das Wiener k. U. k. Bnrenn von zuständiger Stelle erfährt, existiert der in vorstehendem Artikel wiedc-rge- nckene angebliche Brief S. k. n. k. apostolischen Majestät nicht und muß dies als ein neuerliches Machwerk bezeichnet werden.
Die englische Sperrung von Zeebrügge.
Berlin, 13. Mai. (Privattel.) Der englische Kreuzer „Vin- diclive" war nich mit Zemnrt geladen und ist auch nicht von den Engländern gesprengt, sondcnm durch unsere Schiffe zum Sinken gebracht worden.
Bor Amiens.
, Berlin, 13. Mai In dem A vre-Oise-Ab s chnitt lleß die rege Artillerie- und Patrcririllentätigkr'it am 12. Mai imch. Mehr als Regen und sck-lechte Sicht hinderte sie das deutsche Zerstörungsfescer, das mit großer Stärke aus den fran- zösisck)en Lagern, Amnarschwegen und Versamnllungäräumen lag. Patrouillen, die die Franzosen in Gegend Montdidier und im Oise-Abschnitt vortriclen, wurden leicht ahxewiesen. Ein deutsches Stoßtrupttlnter'nelynen hatte in Gegend Suzoy trotz starker Gegenwehr der Franzosen vollen Erfolg. Unter geringen eigenen Verlusten wurdrn zahlreiche GesmrgenL und ein Maschinengewehr aus den französisäTen Stellungen geholt.
Die feindliche Gegenangriffe cm Uemmel.
Berlin, 13. Mai. In der vergangenen Wv«che versuchte der F e i n d in der Ke m m c lg e g e n d durch fortgesetzten Angriff das verlorene Gelände wlederzugewinnen und sich an den Kemmelberg heranzuarbeiten. Trotz des ungeheuren Aufwandes von Artilleriemunition vor jedem Angriff und trotz rücksichtslosen Einsatzes immer neuer und starker Kräfte hat er seinen Zweck versthll. Am 11. Mai, um 6 Uhr morgens, nachdem er gegen die Front Voorrnezeele-Kemmel die heftigsten Artillerievorbereitungen gemacht hatte, griff der Feind abermals mit starken französischen und englischen Kräften an, jedoch ohne seinen Angriff auf die ganze erwähnte Linie auszudehnen. Den Angriff führte er gegen das von uns gewonnene Höhengelände, insbesondere gegen die Ferme Rouwedyk. Nach erbitterten Kämpfen, die den ganzen Lag und einen großen Teil der LLacht überdErtcm. blieb
d« Ferme in deutscher Hand. Nach heftigem Feuer waren die durch unser Feuer dezimierten Sturmtruppen gezwuw- gen, sich an den Hängen des Höhenzuges, unmittelbar öst> lich des Wywerbaches, seftzusetzen und einige PostierungeN an die Höhe heranzuschieben. Durch einen flankierenden Gegenstoß von der Straße Vierstraat—Nahle Bast her wurden sie noch weiter zurückgcdrängt, während in der Gegend der Nouwedyk-Ferme ein großer Teil der vorgedrungeuen Schützennester durch unsere zielbewustt vorgehenden Säubv- ruugstrupps ausgehoben wurde. Die Kämpfe um einige Franzosennester sind noch nicht abgeschlossen. Teile einer deutschen Kompagnie waren lange Zeit abgefchnitten hinter der scind- llchen Front, hatten sich dort auf das zäheste gewehrt und dem Gegner schwere Verluste beigebracht. Durch das Zurück drücken des Feindes fanden sie endlich wieder Anschluß an die Ihrigen. Die Verbindung war schon vorher durch einen tief her ab stoßenden deutschen Infanterieflieger ausgerwmmen worden. Die befreiten tapferen Schützen berichteten, daß die femdliche Infanterie dauerrrd unter dem schweren Feuer der deutschen Artillerie gelegen und geblutet habe. Am 13. Mai gegen Tagesanbruch steigerte sich das scindliche Feuer mehrmals zu solcher Heftigkeit, daß unsere Truppen einen neuen Angriff erwarteten. Dieser blieb jedoch unter der Gegenwirkung unseres Artillerieseuers aus. Zahlreiche Engländer und Franzosen der verschiedensten Truppenteile wurden im Lause der Nacht gefangen zurückgeführt. Sie waren beim Vorgehen zum Gefecht sowie durch das Einschieben von Verstärkung gen völlig durchcinandergeraten und kämpften ohne gegenseitige Unterstützung. NMhrräglich schoben sie einander wieder wie gewöhnlich die Schuld an ihrer Gefangennahme und am Mißlingen des Angriffes zu. Die Erregung unter den Gefangenen über diesen Punkt ging so weit, daß sie in Gegew- wart der deutschen Soldaten einander beschimpften und st^zar handgreiflich zu werden drohten. Sie wurden daher in gv- trennten Kvlomren abtransportiert. Uebereinstimmung herrschte bei allen darüber, daß die blutigen Verluste sowoA der Engländer wie der Franzosen auch am gestrigen Tazze und in der Nacht auf heute wieder eine surchtdare HLhe ev» recht haben.
Die Erfolge der deutsche» LnftstrettkrLste im VSprtL
Im Monnt April terforot Btfcor Gegner bttnA Kampfmittel im ganzen 371 Firgzerrge rmd 15 WÄl
büßten durch feindliche Eürwirkung 123 Flugzeuge ein, v«r bena< 87 jenseits unserer Linien verblieben, und 14 Feffelballone. Bo« den feindlichen Flugzeugen wurden 223 im Luftkampfe. 42 durch Abwehrgeschütze und seä-s durch Gewehrscuer abaesckMi<sen. 133 feindlick/e Flugzeuge blieben in unsecm Besitz. Außerdem wm> den 20 feindlcä-e Flugzeuge jenseits unserer Linien schwer beschädigt zur Landung gezwungen, und zwar 3 durch unsere Flieger, 12 durch unsere Flugabmehrgeschütze.
Der französische Marirremmister über ble Lage zur See.
Bern^ 13. Mai. (MTV.) Marineminister LeygueD er» stattete geitern im 5^riegS- und Marineausschuß der itammo! einen ausführlichen Bericht über die Lage zur See. Bezüglich deS U--Bvot-KiiegeS führte der Minister aus, die Lage hrbc stch allerdings dank der vereinigten Anstoengungen der alliierte»! Marinen gebessert, sei aber immer rwch sehr ernst Die B>» mühungen zur Bekämpfung der U-Boots-Gesahr dürften noch lange nicht Nachlassen, ganz besonders deshalb nicht, weil di« Vttttelmächte anscheinend neue Unterseeboote in den Dienst gestellt hätten und mit diesen eine großzügige Offensive bcabsic^ tigten. ^
Anhaltende Regengüsse in Süd-Frankreich.
Gen f, 14. Mai. (L.-A.) Die Wegschwemmung des ergiebigsten s üd französi sch en Ackergeländes dauert nach übereinstimmenden Meldungen aus Bordeaux und arcderen Departements infolge der anhaltenden Regengüsse fort. Der angerichtete Schaden ist außerordentlich groß
Die Kaiserin-Witwe von Rußland und mehrere Großfürsten in deutscher Hand.
Berlin, 13. Mai. (Privrttel.) Die Kaiserin-Witw« vvn Rußland und die Großsürsten Nikolai Nikolaj«- witsch, Peter Nikolajewitsch und Alerander Nikolai e w i t s ch sind aus dem Gute D j u l b a r, südlich von Jalta in der Krim, in unsere Hand gefallen. Sie wurden bisher von 25 Matrosen bewacht und waren völlig Vvn der Welt abg», schnitten.
Die Deute in Finnland.
Stockholm, 14. Mai. Nach Helsingsorser Drahtungen ist die finnische Gefamtbeute über Erwarten groß. Ihr Wert beläuft sich auf sechs Milliarden 'Mark. ixlsinK. fors und Wrborg werden von einer Hungersnot bedcohst.
Stockholm, 14 .Mai. Der Einnrarsch der finnischer Truhpon in Russisch-Lappland, das an die nor- lvogischen Finnmarven grenzt, und die Besetzung des lapp, ländrschen Gebietes Borisgleb hat in Norwegen Anfte- aung herwMogernlfen. Der norwegische Kriegsnttnister erklärte im Stört hing, eine norwegische AttlitärcwteiÜwg werde nach der Grenzstation Kirkenes gesandt werden.
Ausschreitungen gegen Deutsche in Amerika.
Amsterdam, 13. Mai. (WTB.) Nach einem Telegramm des „Allgemeen Handelsblad" aus Neuyork vom 11. Mai ist eS im Staate Illinois zu Ausschreitungen gegen die Deutschen gekommen, wobei ein Deutscher in CollinSville ei* nnndet wurde. Tie Regierung hat im Zusammenhänge damL 12 itzerponen verhaften lcr> stn und gegen vieq PaLizviageuten bk LEnrc wesen Wicht Verletzung erhoben.


