Nr. PO Zweites Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesjen)
Dienstag, 30. April W8
Aus uitö Cawfc.
Gießen, den 30. April 1918.
** Amtliche Per so nalnach richten. Ernannt wurden: am 17. April 1916 Frwdvich Schall in Darmstadt z::m Kmigei-
gehilsen bei dem Generalstaatsantvalt; Georg Heinrich Becker in Lcmbach ^irm Schreibgetzilferi bei dein Amtsgericht Lambach: Emil «Steiger in Mzey zmn Sckn?«bgehAsen bei dem Amtsgericht Alzey;
Wilhelm Zell in Gießen znm Schreibgehilsen bei dem Amts- geeicht Gießen: Adam Hube in Ovpeuheini Mir Schreibgehilfen bei dein Amtsgericht Oppenheim, Philipp Hosscrberth in Mainz znm Kanzleigehclfen bei der Staatsanwaltschaft in Mainz: Wilhelm Heb in Butzbach znm Schreibgehilfen bei der Zellemtrafanstalt in Butzbach; Heinrich Meuer in Orteiiberg znm Schreibgehilsen bei dem Amtsgeiächt Orlenberg; Philipp .Haas in Nidda zum Schreibgehilfen bei dein Amtsgericht Nidda und Anwn Greb in Darinstadt znm Schreibgelstlsen bei dem Amtsgericht Darmstadt I.
** Ausze ichnun gen. T-cun ,Gefreiten Wakwitz, Mit- tzlstd der Freinälligen.SanitcrMolonnL, wurde des Hessische Sani- tätskvenz verliehen. — Der Telephonist Otto 'Schäfer wurde mit der Höfischen .Dapserkeitsmedarllr ausgezeichnet. — Dem Kreis- straßenmeister Friedrich Kimpel, der als Pionier im Felde steht, wurde die Hesfisick-e TapferleitÄiredaille verliehen.
** Di enstjnbil än m. Morgen, den 1. Mai, begeht der HansVertoalwr des Korps Hassia, M. Dörr, .sein Lojähriges Dienstjnbilänm. — Am 1. ??'ai d. I. begeht der Königl. Lokv- ntzotwffihrer Ludwig Klein »ein 25jälwiges Tienstjnbckänm.
** Le sehallen - Ve r c n. Bom 1. Mai an ist die Dücher- haitle wieder an vier Abende, i geöffnet. Siehe Anzeige.
** S chworz-W eiß-L i ch t s pi el e. Seltersweg 61. Von heute ab tritt „Carl Auen" als Detektiv Rat Atcheim in seiirem 7. Abenteuer ,,Die getupfte Kravatte, Der Fall Clifford" aus. Außerdem zeigen in dem humoristischen Film „Zickendrahts Mßsdwrck' Dtelita Petri, .Herbert Paulnrüller und Leo Penkert ihr Können. Sieche Anzeige.
Landkreis Gießen.
** Großen-Buse ck, 29. April. Dem Landsturmmann Johannes Stephan, Sohn des Schneidermeisters Christoph Stephan, wurde das Eiseime Kreuz verliehen. Die Hessische TapferVertsmedaille erhielt er schon früher.
** Steinberg, 30. April. Dem Land sturm mann Karl Röhmig wurde die Hessische Tapferleitsmedaille verliehen.
** Wa tzcnborn - Ste in b erg, 29. ,2lpril. Ter Fahrer Theodor Hirz bei einem Feld^Artl.-Reg., wurde nttt dem Eisernen Somrz 2. Masse Mlsgezeichnet.
|.i KrciS FrledSerg.
# Petterweil. 29. April. Die Schulzeichnung zur 8. Anleihe betrug 2231 Mk., im ganzen wurden jetzt 9550 Mk. durch die Schiller gezeichnet. — Assen heim. Das Eiserne Kreuz 1. Kl., früher das Eiserne Kreuz und die Hessisck>e Tapserkeitsmedaille, erhielt der Sergeant Kimpel. — Reichelsheim. Fürs Vaterland starb der Kanonier Richard G ö tz.
Sericht»|«»«,l.
X. Hanau, 29. .April. Tie in einem Porzellmrgeschäst tätig gewesenen ^Käuferinnen Elsy Dietrich und Hechme Kaufs-, manu aus Hanan hatten nach und nach Porzellan und Glaswaren im Werte von etwa 6000 Mark entwendet. Die Strafkammer erkannte gegen die beiden Mädchen aus je 9 Ruonate Gefängnis.
X. Fulda, 28. April. Der Arbeiter Hermann Wcitz aus Mühlheim a. M. (.Hessen) hatte Butter, Mehl und Eier in der Fuldaer Gegend aufgekauft und in Hcmau, sonne in Offenbarst iveit über den Höchstpreis tvieder abgesetzt. Das Geschäft war für ihn so einträglich, daß er zwei Sparkonten eröffnen konnte. Vom. Schöffengericht Nenhof ist der Schleichhändler zu 2 Rionaten Gefängnis und 500 Mark Geldstrafe verurteilt worden.
vüchertisch.
— „Die Lüge vom Weltkrieg'h von Ludwig Grieß-- bauer (Literar. Anstalt Rütten & Loemng, Frankfurt a. M. Preis 1 Mk.) — Das Büchlein umfaßt auf 16 Seiten die treffendste Widerlegung aller feindlichen Vorhaltungen und Schmähungen gegen ba£ Deutsche Reich. So erbittert und vielgestaltig uns immer wieder die feindliche Hauptlüge begegnet, Deutschland habe aus Eroberungssucht den Krieg entfesselt, der deutsche Militarismus sei der Störenfried gewesen — so einfach und klar läßt sich das alles durch allgemein bekmmte Tatsachen widerlegen, und diese Tatsachen lichtvoll und sprechend kurz zusammengestellt, dem einfachsten Verständnis diesen Spiegel der Wahrheit und vollen Gewissensrnhe Deutschlands vvrgehalten zu haben, ist Grießbauers Werk, der unter dem Titel „Siegreich gegen zehnfache Uebermacht" im gleichen Verlag bereits eine ähnliche Aufklärungsschrift hat erscheinen lassen. Auch im vorliegenden Falle wirkt der Verfasser wieder durch seine beweiskräftigen ^Anschauungsmittel, die Vergleiche der beiderseitigen Grenz,! äugen, der Heeresund Flottenstärken, der diplomatischen, wirtschaftlichen und militärischen Vorbereitungen. Deuffchland hatte und konnte am Ausbruch des Weltkrieges kein Interesse Hab«:, es stand lediglich in der Notwehr. Den Grießbauerschen Schriften ist die wetteste Verbreitung zu wünschen.
*
— Das erste im Aufträge des General st abes des Feldheeres heraus gegebene, nach amtlichen eilen
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bearbeitete
Kriegs werk „Der große KrieH in Einzeldarstellungen" .(Verlag von Gerhard Stalling, Olden bUrg i. iGr.) beginnt soeben mit den drei ersten Heften „Lüttich!- Namur", „Tie Schlackst bei Lodz (Der Durchbruch bei Breziny) „Tie Winterschlacht in Masuren" zu erscheinen. Weitere Hefte gelangen in kürzester Frist zur Ausgabe. Vorgesehen sind bisher 38 Hefte von 3—7 Bogen (etwa 50—120 Seiten) Umfang. Groß- Oktav. Jedes Heft behandelt eine große Schlacht und ist vollständig in sich abgeschlossen; es enthäit als Sonderbeilagen 1—2 Reliefkarten des ScAachtgeländes und eine größere Reihe von anschaulich gehaltenen Kartenskizzen über die Schlackit. Die Hefte ersck>einen in der Reihenfolge ihrer Fertigstellung und sind einzeln käuflich.
Preis jedes Heftes 1.20 Mk., derjenigen über 6 Bogen (96 Seiten) Umfang 1.50 Mk. Ter Generalstab leitet die Hefte mit folgenden! Worten ein; „ m r _.„
Die Riesengroße des Weltkrieges spottet aller Rdaßstabe, bie den Kriegen der Vergangenheit entnommen sind. Kämpfe, dre gestern den Erdball m Spannung hielten, sind heute schon fast vergessen. Wohl hat tagtäglich das deutsck-e Volt seit dem 4. August 1914 durch die Berichte der Obersten Heeresleitung erfahr«:, was draußen an allen Front«: vvrgcgangcm ist. Bei dieser Art der Berichterstattung inußte deirnoch der ^Ülgeinemheit die^kennt- iris der großen Zusanrmenchänge verschlossen bleiben. Darum hat der Generalstab des Feldheeres sich entschlossen, eine Reche von Einzelschirr ften zur Beröffentlicktung zuzu lassen, in denen dem deutschen Volke von dem Verlaufe der wickstigsten Kainpfhanö- lungen im jetzigen gewaltigen Völkerring«t Kenntnis gegeben wiro. Was diese Darstellungen bringen, ist noch nicht Kriegsgeschichte. Jahre, wenn nicht JahrzÄMe^ Werder: vergehen, bis die iimercn Zusammenhänge der Ereignin e völlig enthüllt sind. Dies wird erst der.Fall sein, wenn außer den Archiven. des deutschen Und der Verbündeten Geicevalstähe auch die unserer Gegner sich geöffnet hoben.
Schor: heute aber soll dos deutsche Volk durch Darstellungen aus der Feder von Männern, die an den einzelnen Kämpfen teilgenommen haben, und denen das amtliche Quellenmaterial zur Verfügung stand, vo. dem Verlaufe der wichtigsten Sckstachttn Kenntnis erhalten. Wohl ist es möglich, daß die spätere Forschung hier und dort das Bild ändern wird. Das ist aber kein Grund, für jetzt überhaupt auf eine Darstellung unter Benutzung amtlicher Quellen zn verzichten. Ties tvürde der ^illmng von Gerüchten und Legend«: Vorschub leisten, die >sich in den Gemütern des Volkes leicht festsetzen, fv daß es schwer, wenn nicht mi= möglich ist, später Klarheit zu schaffen. Die Schriftenfolge ist rricht für du Kriiegswsssenschcrft bestimmt, sondern ft'rr das deutsche Volk in seiner ganzen Breite als den Träger des Krieges, vor allem für die Mitkämpfer selbst, um ihr Verständnis ^u fördern für die gewaltigen Geschehnisse, zu deren.Gelingen ste selbst Blut Und Leben ft-«ä>ig eingesetzt hcrbar.
GwßeS Haupt cp rartver.
Der Genevalstab des Feldheeres.
.... Soweit der Genevalstab. Niemand witt> verkmneu- daß es sich! um eine Tat von bleibender geschichtlicher Bedeutung hcmdett. Arm ersten Male wird hier dem deutschen Volke in Waffen intb im Brirgervock unter Verwendung amtlichen Quellenmaterials eine nmfassende, fesselnd vorgetrayena und durch besonders anschaulich gehaltene Kartenbeilagen bereicherte Schilderung der bisherigen großen WaffDrgänge geboten. Den Mitkämpfern wird hier 7wch einmal das Selbsterlebte vor Aug«: geführt, sie sollen die Vorgänge in ihren Znsmnmenhängen und in ihren schließlich«: Wirkungen kennen lernen. Den Daheim- geblrebenen sollen die Hefte ein emdrircksvolles BUd davon geben- was ihre Tapferen dort draußen leisteten. Zugleich ist das Werk ein TenkiUal zur Ehre der Heldenkrieger, die ihr Leben, in penen Schlachten für die große deutsche Sache dahingaben — aufgerichtet für ihre Lieben, für Kind und Krndeskind.
Ausruf.
Heimatdank
an heimgekehrte deutsche Kriegsgefangene!
Infolge der durch die Siege des deutschen Schwertes erkämpften Friedensschlüsse mit der ukrainischen Volksrepublik, mit GroßMußland und mit Rumänien werden
zahlreiche deutsche Kriegs- und Zivilgefangene aus der Gefangenschaft zurückkehren und der langersehnten Freiheit wiedergeschenkt
werden. Unsere siegreichen Waffen bürgen dafür, daß auch den deutschen Kriegs- und Zivllgefangenen in den anderen feindlichen Ländern die baldige Rückkehr in die Heimat erUrnpft werden wird.
Es gilt
alle diese Heimkehrenden
im Augenblick der Heimkehr auf den Uebernabmestellen und demnächst in den ärztlichen Beobachtungsstellen in einer lvurdigecl Wetse zu empfangen und namentlich durch
Ueberreichen von Liebesgaben einen Willkomm und einen bescheidenen Dank
darzubringen für alles unsäglich Schwere, das sie in beißen Kämpfen und später in der Gefangenschaft für unser Vaterland gelitten haben. Hierfür stnd reiche Geldmittel erforderlich. Seine Majestät der Kaiser haben bereits für den gedachten Zweck aus eigenen Mitteln 250 000 Mark überwiesen; außerdem haben das Königlich Preußische Kriegsministerinm und die Verroaltnngsausschüsse der^Bolksspende und der Hindenburg- gabe bereits 209 000 Mark bewilligt. Der hiernach noch zu beschaffende Rest von den für die Beschaffung der Liebesgaben nötigen und im ganzen auf etwa 3*/a Millionen Mark zn veranschlagenden Geldmitteln soll durch eine
WM" Sammlung
aufgebracht werden. Denn die Ueberreichung von Liebesgaben an die heimkehrenden Gefangenen soll ein bescheidener Anödruck des Dankeö der Gesamtheit des deutschen Volkes, nicht nur einzelner Behörden und Stellen, sein. Ein solches unmittelbar von der Gesamtheit des deutschen Volkes ausgehendes Zeichen der Dankbarkeit wird besonders qeeiguet sein, die aus der Gefangenschaft Heimkehrenden wobltnend zu erfreuen, sie überstandenes Leid vergessen zn machen und ihnen die zum Wiederaufbau ihrer vielfach verlorenen oder erschütterten wirtschaftlichen Grundlagen nötige Zuversicht und Krack zu verleihen. Der auf das Großherzogtum Hessen entfallende und von ihm auszubringende Anteil beträgt etioa 62000 Mark. Es ergeht daher an alle die herzliche, aber auch dringende Bitte, sich an der Sammlung, die schon Ende dieses Monats abgeschlossen werden soll, zu beteiligen. Jeder gebe nach Kräften. Keiner wolle sich an der Sammlung auöfchließcn. Auch die kleinste Gabe wird dankbar anerkannt werden. Und vor allem gebe ein Jeder schnell und obne Verzug. Denn soll das beabsichtigte Liebeswerk seinen Zweck erfüllen, so muß es rasch in die Tat umgesetzt werden. Die Ergebnisse früherer Sammlungen zu Gunsten deutscher Kriegsgefangener geben unS die Zuversicht, daß auch der gegenwärtige Sammelaufruf nicht unerhört bletben und reichen Erfolg haben wird.
Die Gaben nehmen die bekannten Sammelstellen des Roten Kreuzes entgegen.
Darmstadt, den 4. Avril 1918.
Ernst Ludwig.
Konvan.
Generalleutnant z. D., vorfitzeuder der hejfllchen LanL«vereins vom Roten Rreuz.
!)>'. Kratz,
StaatSrat,
»rer des Mice - Zrauenvereins und Vorsitzender der rwteilung des Roten Rreuzes für Rriegrgefangenenfürsorge.
Oiessener Konzert-Verein
U
Sonderkonzert zugunsten des „Roten Kreuzes
Montag den 6. Mai 1918, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula
Gertrud Geversbach ( s °p ran )< K ™' el i ch f Hof °p ern -
Alfred Steohani Cn-oßherzogHcher Kammersänger
_l__ aus Darmstadt
Am Klavier: Professor Trautmann
Fintrittskarten zu M. 4.-, 3.— 2.-, l.— »StudentenkaHen M. 1.- ((nur i ... ■ — liegen Ausweis im Vorverkauf) bei Ernst Challi er, Musikalienhandlung (Telephon 671), und abends an der Kasse. 3284c
Den Abonnenten werden die innegehabten Plätze bis Dienstag den 30. April, abends, reserviert.
Schwarz »Wei&'Isächttpiele, Seltersw. 81
.. Täglich Künstler-Konzerte. .
Programm vom Dienstag;, 30. April, bis inkl. Freitag, 3. Mai. Ans der William-Kahn-Serie 1918:
VII. Detektiv - Abenteuer des berühmten Rat Anheim in 4 Akten
st
Hauptdarsteller: CARL AUEN als Rat Anheim.
liökQiirait’s Mission.
Reizendes Lustspiel in 3 Akten mit dem beliebten Künstlertrio
Kieiita ,
Herbert
Leo ™ euheri. s «*a
Ciiessen, Oswalds harten.
* ,,r < l"" C £roße aee ’ AI ih <» f <t
Dienstag und Mittwoch 01263
grosse SiJaSa-Vorstellungen
^ mit geändertem Programm, Anfang 8 Ubr. Mittwoch nachmittag 4 Ubr unwiderruflich
j]roß8 Gala-Abschieds-Vorstellung
mit ermäßigten Schülerpreisen. Die Direktion.
Kaffee Ernst Ludwig
Inh.: Ang. Rath 3095
tpgr Heute "HAU
Konzert
Eigene Konditorei.
Kaffee Astoria i
gyiittwocfc, von nachm. 4 Uhr ab
Familien-Konzert
Empfehle vorzügliche Torten and Waffeln.
Leskhallen-Verein. |
Von Mittwoch den 1. Mai an ist die
öffentliche Bücherhalle wieder geöffnet:
Montag und Mittwoch von 7—9, Freitag von 7—9%, Samstag von S—9 Nhr abends.
Bekanntmachung.
Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Großen-Buseck für das Rj. 1918 liegt vom 1. Mai l. M. an eine Woche lang auf dem Büro der Unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen können schriftlich oder mündlich zu Protokoll vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.
Großen-Buseck, den 28. April 1918.
Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb.
3286
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Nonnenroth für 1918 liegt von Mittwoch den 1. Mai d. I. ab eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu d^r auch die Ausmärker beizutragen haben. 3293
Nonnenroth, den 29. April 1918.
Großh. Bürgermeisterei Nonnenroth.
Hoppe.
Brennholzversteigernng.
Die ^berförsterci Strupbach versteigert um Freitag den 3. Mai illl^.vormittags von 9*/s Nur ab, bei Wirt Schlierbach in Bieber aus den Distrikten Sch-nitteuberg, Struobacher Berg,Sanrüsselschlag,Slenhaag und Vorderer Eulenkopf: Eichen: 90 Rm. Scheit und Knü 'pes, 236 Rm. Reiser 2/3. .Klasse, Buchen: 278 9km. Scheit und Knüppel, 412 Rm. Reiser 2/3. Klaffe. 33028
Wiederverkäufer sind vom Bieten ausgeschioffen.


