Nr. m
Erster Blatt
D« Otetzep.tr »azei-er
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Sieheaer Zemi! leadlütter; Ureirdlatt
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M. Jahrgang
Mittwoch, Mai 1918
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Die zwei
(WTD.) VrotzeS Hauptauartier, 3st. April. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Airf dem Schlachtfeld* in Flandern entwickelten sich in einzelnen Abschnitten heftige Infamer iekünwfe. Nördlich Km Boarmezeele und Groote Vierstraat nahmen mir mehrere errglifche GräZeu. Bei Laser in die feindlichen Linien ein- Sednmgerre Stirrrn-A-Irilungen stießen mit starken französischen Gegeuanfp iffnr zusammen. Fm Verlmrse dieser Kämpfe konnte sich der Feind in Loker ftstsetzen. Leine Versuche, Wer den Ort hinmrs vorzndringen, scheiterten. Die tagsüber starke ArtiLlerietätigkeit Lchrrte sich ans das ganze Gebiet des Kemme! aus und hielt bis zur Dunkelheit an.
An der üdrrgm Front blieh die Gefechts tätigleit auf Er- knttdungen und zeitnreilig auflebrndes Artilleriefruer br- schräntt.
MazedonischeFront: Zwische i Wardar und Doi- ran-See brach ein nach mchntägiger Artillerieoorberritrmg erfolgter feindlicher Vorstoß vor unseren Linien zusainiuen.
Der Erste Generalauarrienneister
Ludendorff.
*
Der Nbendbericht.
Berlin.39. April, abends. (WTB. Amtl^)
Von den Krirgsscham.Läben nichts N^ues.
Die überaus heftigen Auseinandersetzungen, die gestern das p.vnßische 2(bgevrdt:etenhaus erfchütrerren, finden bis ;i die fernsten Winkel beS ganzer Reiches ein gespanntes
lins otcg um) vn-eoermge iceroerü rann, ernsterl-alo Preuizens stehen wohl rrur noch Vereinzelte, die mit Herrn v. Heyde- brandt die Am:ahn:e des gleichen Wahlrechts als eine verlorene Schlacht betrachten würden. Durch die Zusage des Wnvgs, die wäederholten Versprechungcrt der Regierung, die gestern ganz besonders entschieden ausgetreten ist, stehen wir bei dem vorliegenden Gesetz vor einer Staatsnvtwerü):gkeit für Preußen nicht nur, sondern auch für das Reich. Es steht nicht mehr im Willen und Belieben der preußischer: Regierung, die Entscheidung auszusetzen, mrd es ist von den preußischren Konservativen eine Verblendung, werrn sie dem rollenden Wäger: der Entwicklung durch Hem-nrschuhe begegnen wollen, die höchstens eine Entgleisung herbeisühren rönnen. Der Vizepräschen: des Staats- lninistercums Dr. Friedberg ist ja in dieses Amt nur berufen üovrden, um das heißumstrittene Reformwerk endlich zustande zu bringen; der Reichskanzler lÄraf Hertliug hat beim Antritt seiner Kanzlerschaft ebenfalls genau gewußt, welche besondere Aufgabe ihm als preußischer Ministerpräsident obliege. Daß er als Nicht- Preuße die Spitze der preußischen Regierung bilden durfte, legt den innigen Zusammenhang klar, der die preußische Re- chrm mit den Interessen des Reiches verbindet. Gegenüber dieser Einleitung einer unabweislichen geschichtlichen Ent- oicklung gibt es kein Zurück mehr. So war denn der Ansrag des Zentrumsabgeordneten Grafen Spee, die Vorlage us nack) Beendigung des Krieges zurückzu stellen, heute nicht mehr annehmbar. Die kurze Pause, die Herr v. Heydebrand oünschte, um zu den: Antrag Spee Stellung nehmen zu önnen, zeigt, daß auch die Konservativen wissen, daß zu nel Dinge geschehen sind, „die sich nie vergeben und versessen", und als in der Verhandlung fortgefahren wurde, timmte der grüßte Teil des Anhangs Heydebrandts gebenden Antrag des Grafen Spee.
Di. Bedeutung der gestrigen Sitzung war, daß die Ver- ...i. er der 9vegicru.ng, Dr. Fried der g sotvohl \me Graf Hert- . tn fl W™*' miL einer unzweideutigen Festigkeit auf der Egfuhrung des gleichen Wahlrechtes bestanden, dessen Srrkung, Inders in den Ostucarken, sie durch Einfügung chonverer Kautelen zu mildern bereit siird. Der kvuser- >atwe Entwurf eines Muralsystems konnnt für die Reaie- 111 ^^'-..bb?^!oenrg aber auch der neue ,oer für die sdaat->erhalteirden Kreise mit E Zi^'Dunme operiert, hoffen wir denn, daß der *3? ^^rMnd, der gestern der Regierungs- orlage nöch bcgegnrte, ein Rückzugsgefecht ist, es letzt ore Engländer und Franzosen
ö dluh des ftemmelberges noch liefern, vwbrend
criffen^sind^Lx^ schon inr Abbauen be-
ALLL ^ wird es bei der End-
-cheil 012 uoch erforder-
om ÄS T bie -Staatsrwtwendigkeil" der Re-
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
St ^rd mlautburt:
^ Oiv Fenlde. aLgeioiefen.
Die Erfolge im Vesten.
Berlin, 30. April. (WTB.) Jnnc>hcüb fünf Wochen eroberten die Deutschen während der großen W?st- ossensive über 4100 Quadratkilometer. Die ElTLeicte konnte in der neunfachen Zeit, d. h. in 44 Wochen, ioahrend ihrer Rcesenoffensive 101b und 1917 an 1«er Somme, bei Arras und m Flandern im gairMN 561 Quadratlürnneter buchen. Die Deutschen ekelten also in einer viel kürzeren Zeit das 7 Vzfache des Grscnntg'eländegewinns der Entente.
Nach denl englischen Bericht vom 1.9. Avril soll die 7. deutsche Division Vvllsiändig ansg^ieben worden sein. Das Benml)en der Entente, durch das Vortäuschen großer dOctscher Verluste die gedrückte Stimmung der eigenen Läwxr zu heben, ist selbstverständlich. Es sei jedock, zur Beleuchtung der Zuverlässigkeit solcher englischen übertciedenen Verlnstberichte sestigestellt, daß die angeblich am 19. April nufgerMene 7. beictf v<c Division am 25. April St. Elo-i genonlmen hat. (
Berlin, SO. April. Jeder Quadrarfuß, der». England int Ppernbogen verliert, urttergräbt das Prestige und die Waffen ehre der Briten. Die schwerer Käinpfe nin den Besitz des Höllengeländes südivestlich Dpern sffld ans diesem Olnrnbc erklärlich. Da die englischen Kräfte allein nick>t mehr ansreichen, nmß Foch hier rück- sichtÄos seine besten französischen Tnwpen dem deutschen Ansturnr entgegenwerscn. So veröbuet hier im britischen Interesse immer mehr die Reserve Foä-s. Aut 29. April vormittags gewannen die Deutschen aa c.^eyrrre/r Stellen der Schlacht front werter Gelände. Ter Feind leistere hechge^r. Widerstand und hatte die letzten Tage baM benutzt, haupt^Lchlich Artillerie von anderer: Fronten heran- -.rrziehen. Die an: 29. Tlpril gemachten Gefangene:: sagen aus, daß lie Befehl hatten, die vorderen Linien unter allen Umständen zu l-alten und keinen Fußürert der wichtigen Stellung den: Feinde preisrngcben. Die dinriger: Verluste des Feindes waren,' reiner ver^eeiselten Gügeuwehr entsprccl)e:ü>, sehr scl-wer. Die Fcxmzoscm mußte:: schon :«üh kurzer Zeit eine frische für eine vom dantscl-err Feuer erledigte Division einschieben. Hierbei erlitten sie abermals schwerste Verluste. Die feindliche Insanlerie wurde von den deutschen Schlnä-tskiegern mir McffckMenMwehren und Bombenwürfen rrärkj'an: a ltgegriffen.
IBic bei allen Kämpfen der Vorjahre, ha: England auch dics- n'itt .wreder seiiw Hil ssvölker an deit Brerarpunkten oev l;wven Westichlacht eingrictzt. So wurden von den b:s!)er als ElttetrtwPen sorgsam stellten iün' kanadischen Tivisionai,'
vier, von Len fünj arutrarchZen Divil.:-'^'. ebennüls vier und außerdem !*> neusectLntüschr Avisivn i.i. de' ssro ct eingesetzt. — iDrese Elite truppen inußlen die de-iunerte:: englischen Divisiorcmü ablösen. Sie wurde:: meist in der Oleaenä) von Amiens, zum Teil auch in Flandern rücksichtslos in die Schlacht getcwrsen, wo sie sich mm in vergeblichen (he^iurngriffen verbluten inüssen.
Berlin >30. April. Mit der Eroberung des Kvnnnettnasiios har sich die de::tsche B-esntc in der Westschlacht bis zum 1. Mai aus über 127 OOO g'ezählteiunverwundete Ge- s a n g c u c und m ehr als 1600 Geschütze gesteigert. Besonders eru-ähnenÄvert ist, daß die am Kemmel eingebcachte.l Gegangener: zum ganz üLeuoiegcnder: Teil den E l i t e 5 i v: s i o n e n der franzdsischen Armee angehören. Llnch die nach vielen -Lxrusen^m Mchende MaschüuTngSoehrbeiite ist wieder um einige Owtbert i>enndpt.
Englischer Heeresbericht
vvm 29. April abends. Nach eirrer äBesck-iisßnng von großer Heftig-; keit wurden .die ftmrzosischen und britischen Stellungen in der Gegerrd von Meteren bis zimr See von Zille b eke heule früh vvn starken feindliche:: Kräften l-estig angegriffen. Weitere Angriffe sich gegen die belgischen Stellurigen nörd
lich von Bpern. Tic Schlacht rjav voi: großer Heftigkeit »und entwickelte sich rchch an der gesamte:: alliierten Fvoi:t. Die'25 49. und ^21. britisch? Division sckchugcm alle feiMrchen Versuche,' :n ihre ^-lcUungen einzndrmgen, vollLmcncen gb und hielten ihre Lmic ttAxtz der lnnrnterbwa^unr AufeinwVerfölge entschlosse:wr Ä::- grcffe Kwi großer Stärke ohne Enrbnße. Die febrdlichen Verluste waren sehr schwer^-Weich- wurden d:'e französischen Stellungen w:> der: Höhen bei Sch^cpenbevg und Manttrvuge heftig angegrisfeit. 2er Feind wurde abgÄvielen. An einigen Punkte::, wo es der ^.Eichen Infanterie gelang, auf kurze Eittfenm^ nr die fran- roji>chen St-elllrngen einzudring«:, wurden sie -si>fiort durch Gegenangriffe vvn größere:: Stück Boden vertrieben, als der 'v-on! dem sic K':ktveil:g Be?ch ergriffen hatte. Muh crn der belgisch«^ Fwnt wurden alle Angriffe :mch hartem Kmnpf, bei dein dem 6-emd ernste Verluste Mgefügt »mrrden. nbgvwiescn. Tic Schlackst t«ruerl a:: verschrienen .Punkte:: län-gS der Alliierten Schlackst- sronlen noch arn. Vvn .der übrigen brilaschen Fwnt ist rnchts zu melden, anher der gewöhnlichen beiderseitigen ?krtillerieLätigkeit.
vvm 30. Llpril mvrgenS. Eft: von den ffanzösischnr Truppe:: gestern uechmrttsF m:d abends ausgeft'ihrter erfalgrerchcr GegenangAff v-er- nneb Fewd von dein Rest ^des von ihm ioalwend des MorgcmS
, dcÄe von Lv ke r . gewonnenem B-den-s und brachte eine Miz-ahl Gesarrgeir^ ein. Das erntä Dorf befindet sch in den Händen unserer Verbündeten Rach cftunn schweren Rrickschlag, 9 C}öent abe:w erlitt, verlief die Nwlst an deb nordl»hen Lchüulstfwitt verbättnismäßig.ruhig. Wir rückte:: unsere ^:n:e waprnoo der ^tncht Mich Vvn B ill er - B re to n n enn übrigen britische Fmant ist ausxer bettvrseitiger ckrtnlerretatigkert m gewrsker: Abschnitte!: nichts zu berichten
tage Kemmelstellung nicht zu halten vermock)te, französrschen Volke vorenthalten. Das ist um so erstaunlicher, als der englische Heeresbericht den Verlust des Kem- mels offen zugibt. Der französische Heeresbericht kann allerdings seine Verheimlichung der tatsächlichen Lage an der Westfront ohne Besorgnis riskieren, da Clsmenceau die Veröffentlichung der Heeresberichte des englischen Bundesgenossen in Frmrkreich verboten
Wachsender LebenS-.ittelniangel in,England.
Bern, 29. April. (WTB. Nichtamtlich.) Der englische Äbcns- mttkelloutrolleur Rhondda t'imdiglc an, daß mit hart Maus der cjeTttrnboi: Zucker- und Fleischkarten am 14. Juli km ganzeri Königreich persönlickrc Ratiouicrungsbüche-r eingeführt rverden mit Abschnitten für Zucker, F-lcischwaren und Fette, nämlich Butter, Mc.rgarirn und Schmalz, ivelch letzte lnsl>er nur in einzelnen Dczrrken, einschließlich -London bchövl'.-lich ziigateilr worden sind, lonne angeblich mit mehreren Seite:: für die Zuteilung bisher frei käuflicher Waren. Die „Times" nin:m!t an, daß hier besondere %e in Betracht komme, der schon vielfach in der Provinz z-.ig-tcilt wird. Tie ZN'a.igszuteilung von Brot ist nicht beabsichtigt. Rhondda erklärte türzlich, daß er sich nur im Falle der dringendsten G.stahr daz-u entschließen werde. Die Lage der Bootversorgung in England ergibt sich aus Sir Charles Bathurstts Rede vor de: Cnationaleu Landl:ga an: 17. Avril in Wsestminstcr,'in der er di: Nol wendig keil eines möglichst starken Kartv si elanbau es betonte, da das.Brot in den nächsten naun oder zwölf Monaten sehr wahrschernlick: größtenteils aus Kartoffeln bestehn: werde, man :nöglichn7weise das Getreidebrot ganz werde aufgebm ,^nd durch .Kartoffeln loerde ersetzen müssen. Bathurst bemerkte weiter: Jenseits :wn: K.rnal kämpfen wir mit de'm Rücken gegm: die Wffwi um unser Tasecn. Es ist möglich, daß die Kanalhckfen in Feinds frutb falle?:. Da frage ich mich, ob unser Larck'roirtsckmftspian so aufgestellt ist, daß :oir der ernstesten Lebensmitteln»)' gegenüber) treten können, die wir uns.überhaupt vorstellen können.
Der englische Schiffsraummangel.
London, 30. April. (Runter.) „Times" erfahren aus Buenos Aires, daß in einer amtlichen Mitteilung des .Harrdolsde?>arten:ents ans Washington '.nrnrißverständlich angedeutet sei, dgß Argentinien die in seine?: Häfen aufgelegte?: Schiffe^ in Gebrauch werde nebmen niüs- sen, da es sonst wahrscheinlich unmöglich fern tvei'de, Schiffs- ra::m für die Reise riach de?n la Plata zur Verfügrmg zu bekommen.
Der frauzSstsche Bericht verschweigt den Fall des Kemmel»!
Bern, .-iO. Aprll. Im höchsten Grade auffallend und bcmerkenÄvert ist, daß der amtliche französische Hee re s b er ich t bis zum 30. April noch nicht ein einziges Wort über den am 25. Avril er folg- B e r l u st d e s S ü g e l m a s s i v s findet. Da eL fran- zvsiichc Dwiswnen waren, die diese wichtige Söhl'njstltunq sur England gegen den deutschen Angriff verteidigen soll- z' l P r £l c des völligen Verschweigens der englischf-
franzosischcn NuDerlage doppelt auffällig. Der französische Heere.'beruht n.bergehk die Niederlage am Kemmel mit Still- ffhwelgen ui cd spricht lediglich über die französischen Gegen- ongrffse sildltch der Somme, die bis ans unbedeutende, rein ort.cche Erfolge bei ungeheuren schweren Verlusten völlig eraeMr.olos 'oerlaufen Das Eütgeständnis. daß auch die ge- !. Ul'Mtc Zähigkeit des Generals Fvch die so ungeheuer wich-
Die Politik Fapanö.
London, 30. April. (Reuter.) „Tinres" erfahren aus Tokio: Misuuo wurde an Stelle Gotos zum Minister des Innen: ernannt. Goto wurde Motonos Nachfolger im Mini fterin?n des Aeußeren. Godo erklärt,'das. er an der Politik seines Vorgängers feschalte?: werde. Man. faßt diese Erklärung so auf, daß Jupar: zur Intervention bereit sei, aber daß es ein Ma?rdat von de?: Alliierten imb im übngen freie Hand fordert.
Der Kampf in Finnland.
Berlin, 30. April. (WTB.) Das si?rnrsck?ie Hauptquartier meldet: Wiborg ist erobert.
Kopenhagen, 30. April. Nach einer ?Neldung des ftnnffchen Ha?rptqnartiers ist mm ganz Wiborg erobert. Der Fei?rd hält sich noch im weestlichen Teil von Sorivolo Aranihara. 6000 Revolutionäre versuchten sich einen Weg ?rach Frederiksham?n zu bahnen. Der Versuch wurde aber mit schwere?: Verlusten abgeschlagen. Durch diese?: Sieg hat das finnische Heer die letzte starke Wehr des Feiirdes gebrochen.
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Hungerrevolten iu ZarSkoje Sselo.
1. Mai. (L.-A.) L>:er eingetroffene russffche Zeitungen berichten, in Z a r s ko j e S se lo fanden Hnngerrevolten statt. Am 4. April sammelte sich dort eine gewaltige Volksmenge und forderte eine Llendermig der Lebensmittelverwaltung. Am 5. April wurde in Zarskoje Sselo der Belagerungszustand erklärt.
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Wirtschaftsabkommen mit der Nkraine.
Wien, 30. April. (Prw.-Tel.) Aus den: Kriegspressequartter wird scmelfcet: An der Durchsichtimg des zloischm Oc.'wrreick)-. Iff^ari: und Deutschland eftwrseits und der ukraftiisehe?: Volksrepublik aT&ererfert* geschviseiwi: Mrtsck>aitsüRweinSvn:u:e^
haben dm:k ihrer eifrigen und gcichickte?: wicrschastlichkn Tätigkeit unsere :n der- U k ra : n e fte hen de u T r u p p e n h?mwrra^ 7 enden Antecl. Ter Opln-atimrsrnnrn, der ihnei: znftett umfaßt die frrü-eren Gonver?:en:ents Podolien, Cherson und J'ekaterinosläw ei?: Gebiet von 176 697 Qnadratkilomietern. Diesen lnächtigen Jianin haben unsere Divisimben ftr nicht ganz sechs Wochen unter großen Becoegnngsschwiei'igt'erlen, teittveise m:ch unter mtt lwMennsftschen Banden, durchschritten. Me großen Städte Odessa, NiL)la?en», Ehersin: und Iekawrftwftaw sind lvsetzt nur der B^crk Bachnrut l)arrt noch der Säubermig. Bald nach dem Gi?rmarich :n die Ukraffw loar M ervenwn, daß das Luü» be- trachtliche Ueberschnsse an Brvtfrü chten an diq Dtonarchie al^ugebei: vermag. Gleichartig zeigt sich icdoch auch, Vorräte große Sck>cGierigkeiten ivrotot wrrd An den Dcümen m:d Heevstraße?: ivurde nicht viel mehr gesnichen, als Trupps: zu ihrer Ernähruin? bedurfter: Der Srenljttnn des Boda^ har sich völlig zn der: Banen: auf dem ofsenen Lande wn-trvck^n. Hier sind die Speicher voll, doch dauert mc ^ l ' cn ' Mcxchen, bis :mstre Tr.wpan von HMrpttxrbM', drmge-n lwgrucker: konnten. Mfstnglick, Acigte sich der B,nrer wyr nnßMainsch und jedem Papöwgeld a1^e:veigt. Auch der heimCch Ha?wel war anfangs zcrrückhaltQ^, doch innrdc der cestr Wll.w- stauch bald nl^m?u?chen. We?n: sich ft: den letzten Wok^.r die Din v tag sich besseren, ist dces cor br»vLvdeulS mff^rcr bat


