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Den Heldentod fflrs Vaterland starb am 13. April 1918

d W Feldunterarzt Karl Krell.

Er gehörte erst wenige Wochen dem Verbände der Kompagnie als Kompagnie-Arzt an. Von allen ge­liebt und geachtet, werden wir sein Andenken stets in Ehren halten. 83 ood

Im Namen

der 2, Garde-Minenwcrfer-Kompagnie.

Das Offizierkorps.

Schmerz kLa^t durch der

Häuser Hallen, Dm Leben bi des Schmucks beraubt

Dea Hause» Krone ist gefallen, Gefallen ist des Vaters Haupt. Wir gehn verlassen aus und ein, Doch Gott der Herr wird mit uns sein.

Stets einfach wardein Leben, Du dachtest nie an dich. Nur ftir die Deinen streben, Hieltst du für deine Pflicht. Nun ruhe sanft, du treues Herz,

Du hast den Frieden, wir den Schmerz.

Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzljche Nach­richt, daß mein inniffst geliebter, herzensguter Mann, der treusorcende Vater seiner 6 unmündigen Kinder, unser braver, strebsamer Sühn, Bruder, Schwager und Onkel

Sanitäter Adam Dörr

am 25. April infolge einer schweren, am 19. April erlittenen Ver­wundung in einem Kriegslazarett nach 45monatiger, treuer Pflicht­erfüllung im 42.Lebensjahre den Heldentod fürs Vaterland gestorben Ist

In tiefem Schmerz:

Fron Lotse Dürr Ww. geh. Kluxe nebst Kinder Adam Dürr and Frao als Eltern Kearad Dürr, z. Z. in Urlaub, and Familie Andreas Dürr, Lazarett-Inspektor, and Familie Georg Dürr, z. Z. im Felde, und Familie Eduard Weisel and Fraa gei). Dürr Bernhard Wolf nnd Frao geh. Klage Eduard Michaelis und Familie. 3307

Wieseck, Gießen, Bad-Nauheim, Frankfurt a. M., den 30. April 1918.

Tieferschütterterhielten wir die schmerzliche Mit­teilung, daß unser innigstgeliebter, hoffnungsvoller Sohn, unser guter Bruder und Enkel

Kanonier Wilhelm KloOS

Fuß-Artilierie-Bataillon 55, II. Batterie Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille

am 12. d. M. seiner am 9. April erhaltenen schweren Verwundung im Alter von 19 x / 2 Jahren in einem Feld­lazarett erlegen ist

In tiefem Schmerze:

Familie Ludw. Kloos II. Wilhelm Krämer.

Sonntag mittag 12 Uhr verschied nach kurzem, schwerem Leiden mein innigstgeliebter Gatte, unser treubesorgter Tater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel

Balthasar Rau

im 65. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Frau Katharina Kan Karl Ran,Weissbindermstr.

Heinr. Ran, Kaufmann, Emil Rau, Kaufmann, und z. Z. im Felde, und Familie Familie.

Giessen (Walltorstr. 67), den 30. April 1918.

Die Beerdigung findet Donnerstag nachm. 2 1 /, Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 01282

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben unvergesslichen

Mathilde

sagen wir allen auf diesem W ege unseren herzlichsten Dank.

Die tieftrauernd Hinterbliebenen.

In deren Namen:

Karl Schmidt, Schlossermeister.

Giessen, den 30. April 1918. 01295

©ertwmtrtm ftrctmbea and 2kftram*n hie schmerzlich« Mitteilung, dah am Sonruag den 28. 2UnO, nachmittags 4 l/ * Uhr meine lieb« Frau, unsere gute Schwester, Schwägerin und

Tanre 01280

Minna Friedrich geb. Stiehl

nach schwerem Leiden sanft entschlafen Ist.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Jrrflu- Friedrich und Kruder.

Gietzen tzWetzstetngaffe 13!. 29. SlprU 1918.

Die Beerdigung stndet Mittwoch den 1. Mat nach- ^

mittags 2Va Uhr auf dem Neuen Friedhöfe statt. Eg

fcjfiö

Am 88. Hjr.il starb nach kurzem Kranken- lager meine liebe Schwester 13299

Käulein Luise Reuter.

Die trauernde Schwester:

Christine Reuter.

Gietzen lKaiser-Allee 15), den 30. Avril 1918.

Die Beerdigung stndet Mittwoch den 1. Mat nachm. 3 Uhr, vom Neuen Friedhof aus statt.

Für die uns erwiesene Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir auf diesem Wege uTtsem herzlichsten Dank.

Namens der trauernden Hinterbliebenen:

Luise Schmidt geb. Schäfer.

Gießen (Asterweg 41), den 28. April 1918. 0126 I

Danksagung.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem für uns so schweren Verlust sagen wir allen besten Dank.

Friedrich Eiuhänser und Angehörige.

Giessen, den 30. April 1918. 01289

von Nntiauitäten. Möbeln, ganzen Einrichtungen, Alt- eisen, sowie allen von mir geführten Artikeln. 7k

l-vm 8 Rothenberger.

Submissionsverkanf von Nadelstammholz bei der Stad! Girhen.

Aus den Waldungen der Stadt Gietzen im Bezirk des Forstwarts Geisel in den Abteilungen III 56, 57, 58, 62, 74, 101103, 115, 116 sollen die nachstehend verzeichne- len ausgearbeiteten Nadelstämme im Submissionswege verkauft werden.

Losl 3Kiefernstäm. v. 3039om Durchm. mit 2,22 Fstm.

6,44

2 8

3 6

4 15

5 14

6 10

7 337

8 623

9 10 4

11 12 12 13 13 21 14 54 15 51 16 488 17 1118

unter 25 Grubenholz

2Jichtenstäm. v. 4019cm 30-39

25-29

4^Ä

iao<>

9,46

6,56

155,68

216,92

2,17

5,33

13.63 18,08

22.63 57,40 55,02

300,02 355,36

l 1 20-24

unter 20

Die Stammanschniire sind mit der Rinde gemessen, nicht entrindet und nicht an die Schneisen gerückt.

Das Gebot geht auf den Festmeier und sist für jedes Los besonders anzugeben. Gegen atiSreichende Sicher- beit wird Zahlungsfrist bis 15. November 1918 gewährt. Holz, das nach dem 1. Hmni 1918 noch im Walde liegt, mutz Käufer alsbald entrinden lassen.

Angeboie sind verschlossen und mit der Aufschrift Snbmtssionsholzverkauf" bis spätestens 16. Mai 1918, vormittags 11 Nur, an den Oberbürgermeister der Stadt Gienen einzureichen, woselbst um die angegebene Zeit die Gröffnung der Angebote in Anwesenheit der etwa erschienenen Bieter erfolgt.

Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an den Forstwart Geisel zu Gietzen. Nähere Auskunft erteilt auch Gr. Oberförsterei Gietzen.

Gietzen, den 29. April 1918. 3297B

Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien. Beigeordneter.

Bekanntmachung.

Das Backen von Weitzbrot für Kranke ist für den Monat Mai. IS. den Bückerrneistern August Deibel. Neuenweg 50, und Wilhelm Kleckenstein, Walltorstratze 31, übertragen worden. 3298B

Gietzen, den 29. April 1918.

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Ausgabe vou Gaatkartoffel«.

Mittwoch den 1. Mai l. IS. findet letztmalig Ausgabe von Saatkartoffeln im Städtischen Lager, Walltorstratze <früheres Kolosseum), vormittags von 01» Uhr, stall.

Giehen, den 29. April 1918. 3305 B

Der Oberbürgermeister (LebenSmiLtelamt).

Verkauf von Wurst

aus unterwertige» Riuderu.

Der Verkauf von Wurst aus mtterrverttsen Rindern stndet Mittwoch den 1. Mai l. I. nicht statt.

Gietzen, den 29. April 1918. 3304B

Ter Oberbürgermeister

Ich föttfe Reisig

(letzte Winterfüllung) von Buchen, Eichen, Erlen. Ulmen. Linden, Espe«, Röstern, Ebereschen, Birken, Bavveln, Weiden, Haielnust

in fieitten bis grötzte» Mengen

Prei s pro Zentner Mk. 1.89 TKW.ÄiA

Das tsteiug mutz gebündelt geliefert werden in natürlicher Länge leiwa 1 in lang», das Bündeln mutz unter Verwen­dung vorl Reisig-Gnden oder Stroh erfolgen. Draht darf hierzu nicht benutzt iverden und schlietzr die Abnahme aus. Daö Ncifitt-Holz darf an den Schnittflächen (bicffieij Stellen) nicht stärker als 1 Zentimeter sein. [3801U

Es werden an allen Orten

die die Lieferungen ._ . _ .. _

Bahn besorgt sind und die Auszahlung des Geldes an die Lieferanten übernehmen.

ist dringende vaterländische Pflicht, datz alles Reisig geliefert wird.

.lohnst Konra«9,II »n

pCstolller AolkSnler fSr Ohorbee&cs nnfi sagronzsBda Gelneto.

zstbkjstzlteLcrtiMzkslA,

ngcn abnehmen, für die ^Uorderung zur

NtttzhOlZ-BersteigerrzzM

irr der Königlichen Oberförfterei Krofdorf.

Im Wege des schriftlichen Angebots wird nachfolgendes aufgearbeitete Rotbuchen-Stamm- und Schicht Nutzhol- und Hainbuchcn-Schichi-Nutzholz aus dem Einschläge 1918 verkauft werden:

Los-

Nr.

Schu^-

Klaffe

St.

\

l

Fstm.

St.

Notl

II

Fstm.

mch

St.

;n-Stär

III

Fstm.

mne

St.

IV

Fstm.

St.

V

Fstm.

Rotbuchen

Rollen

1 ra lang

25 cm Mindest' zopf nn

Hainbuchen

Rollen

2 m lang

7 cm Dtindest- sovf rm

1

Krofdorf

A

3

2,61

i

59

2

Waldbau-

B

4

5,60

33

36,27

191

112,05

183

61.29

3

A

2

428

7

8,51

28

26,25

123

81,91

86

34,80

4

n

B

2

2,54

11

9,86

184

84,63

252

108,02

5

Salzböden

A

10

6,8!)

2

1,09

0

/Krofdorf

B

8

8,85

26

14,10

7

24)2

1\

7

>WaldhauS

1

35/

8

5trofdorf

m

52

Hegemeister Echternacht, Krofdorf, Hegemeister Pratz, JorfthauS Waldbaus, werden auf Verlangen da- Holz vorweisen und Auskunft geben.

Die Gebote sind schriftlich abzugeben. Sie müsien in vcrschlosseneni Briefumschläge mit der Aufschrift Buchen-Nutzholzverkaus" bis zum Montag den 6. Mai d. I., nachmittags C» Uhr der Oberförfterei Krosdor», Kreis Wetzlar, eingereicht werden. Die Gebote sind losweise und nach Taxklassen getrennt auf volle 10 Pfg. abae- rundet je Festmeter, bei Los 16, bet Los 7 und 8 je Zentimeter abzugeben. Sie müssen den ausdrücklichen Ver­merk enthalten, datz Bieter den HolzverkausSbedingungen sich rttckhaltZloS unterwirft. BerkaufSbedingungen gegen Erstattung der Schretbgebübr von der Oberförfterei zu beziehen. Eröffnung der Gebote am 7. Mai, 1 Ubr mittags im Hotel Geodber-oa von Hellen, West-Anlage SS, zu Giehen, in Gegenwart etwa erschienener Sävjcr. 1328-