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Lrleduiffe während des ersten Uriegsjahres

in Japan.

c ^ en Frauenbimd bet beirtf djen Kolonial-

jnfUidKift, Aotellung Greben, gestern abend in der Neuen Aula ver UmverUtät veranstaltete, bot den Besuchern interessante Schil­derungen Und leblxifte Bilder aus Japan. Tre Vortragende, Jräu- Lern ^opbre Büttner (Potsdam) war vor dem .^vricge ' Hoch­schullehrer tu an emer japanischen Hochschule mit 1000 Studenten, uiw unter 45 mpanrschen und mehreren englischen und amerika­nischen L^hheftu die einzige weibliche Lehrkraft. Ihr erstes Er- fckMueu rn der Hochschule hatte grobes Aufsehen nxetrt; sie raub «5er überall grobe Achtung, hohe Ehre und freundliches Entgegen­kommen. 3hc Schulen in Japan sind nach deutschem Muster eiir- gerrchtet, das Schuljahr beginnt am 1. Septentber und dauert bis «um 1. >;ulr. Tie Studenten lernen gerne Deutsch, weil sie viel­fach deutsche Hochschulen besuchen wollen: sie sind bescheiden, natur- rrebend und genießen grobe Freiheiten.

Auf ihrer Fericureise im Sommer 1914 erfuhr Fräulein Büttner den Ausbruch des Krieges. Natürlich war ihre erste Sorge, wre sich Japan verhalten werde. Aus ihre Frage erhielt sie sofort allenthalben die bestimmte Antwort, Japan locrde ans der Seite Eugstrrds stehen und Tsingtau nehmen. Nach der Rückkehr in ihren Wohnort wurde es ihr frvigesbcllt, dort zu bleiben oder auf eigene Kosten hcimzuivisen. In dein Gedanken, den deutschen Kriegs- gefangenen später hilfteich sein zu können, verblieb sic in Japan. Sie nnrnte ihren Unterricht weiter erteilen, die Studenten waren nach wie vor freundlich und höflich gegen sie; yu ihrem Schutze wurde sie von entern Schutzmann in Zivil überall hin begleitet und Unter ständiger Aufsicht gehalten. Aus den Aufsätzen ihrer Schüler ersah sie, daß viel Sympathie für die Deutschen in der Studenten-, frfvaft vorhanden war. Ta die japmrisck>en Zeitungen mrr die eng­lischen und französischen Lugenberichte über die crften ^briegstaten, brachten, so war Fräulein Bütt n e r über den wahren Gang des Krieges nicht mttcrrichtet. Als am 7. Nvveml^er Tsingtau gefallen war, war die ganze Stadt, in der Fräulein Büttner wohnte, reich geflaggt, mix in der Umgebung il/rer Wohnung hatte man mit parier Rücksicht auf sie das Flog'ien unterlassen. Fräulein Büttner war selbst im Jahre 1909 einmal in Tsingtau gewesen rmd konnte ttus daher gcstcnr abend ein Bild der Stadt entwerten, die mit ihren schönen, reinen Straßen und Hättscru, ihrcat Gärten mrd Industrieanlagen sich vorteilhaft abhob gegen die japanischenj Städte. Tie ersten deutschen Kriegsgefangenen, die mm in Ja­pan cintrascn, wurden im Museum und in den Tempeln unter­gebracht, bis sie später in ein Barackenlager verbracht wurden, wo das. Klima gesund imd die Behandlung gut war. Bei ihrem Eitr- tresseu in ihrer Stadt bildete die ganze Bevölkerung in den Straßen Spalier, verhielt sich aber ruhig und anständig. Auf ihr Ersuchen bekam Fräulein Büttner die Erlaubnis, die Gefangenen zu be­suchen und ihnen Lel>eusmittel zu überb ring cm. Tie Gefangeueu wurden spazieren geführt und durften sich in der Stadt ihre Ein­käufe besorgen. Später kamen ach die Offiziersfrauen, die bei IMusbrtch des Krieges von Tsingtau nach Peking geflohen waren; sie muouten in der Stadt und dursten ihre Mcümer einmal in der Woche an einem Vormittage einige Stunden sehen und sprechen. Znm Weihnachlsfeste sandte Fräulein Büttner den Gefangen eist einen Tannenbanm und reiche Gaben in das Gesangenenheim. Ta sie aber immer noch nicht über den Gang des Krieges genau unter­richtet war, so entstand in ihr die Sehnsucht nach der Heimat, und sp ttat sie nach einjährigem Aufenthalte in der Kriegszeit nach einer letztmaligen Begrüßung frer Helden von Tsingtau in ihrem jGefangeiteuheim die Heimreise über Amerika an.

Nach dem sormvollenderen Vorträge machte Fräulein Büttner die Besucher durch viele gute Lichtbiloer mir dem Lande, dei§ Städten, den Wohnungen und den Bewohnern des fernen Landes, sowie deren Lebensweise und Beschäftigung bekannt.

Aus Stadt und Tan».

Gießen, den 23. April 1918.

** Am tliche Personalnachrichten. Ter Gvoßherzog hat am 30. April den .Tr. Cleimnrs Frank zum Assistenzarzt ait der Laudes-Heil- und Pleg-oaustiall bei Gießen ernannt. Tos Ehrenzeichen firr Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde durch den GtA-ßherzog dem Droiu-sius Medicus und Philipp Aloys Schmitt, beide zu Gernsheim, verliehen. T)er GvoÄerzog l>at am 20. April den Oberamtsriichter bei denr Amtsgericht Hirsch­horn, Geheimen Justizvat Eduard Weidig aus sein Nachuchen unter Anerkennung seiner lxritgjäl)-rigen tvenen Tienshe mit Wirkung vom 1. 9Nai 1918 in den Ruhestand versetzt mid ihm die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstiordens Philipps des .Groß­mütigen verliehen.

** Au sz e ichnung. Musketier Karl Schm'idt wurde zum Gefreiten beordert und erlsiell das Eislerne Kreuz 2. Klasse.

B e f ö r d e r u n g. PiAefeldn-eüel Zeiler wurde zuM Leut­nant d. Res. befördert.

^Lebensmittelkarten. Tie am 20. ds. Mts. zur Aus­gabe gelangten Lebensmittelkarten sind bis spätestens 25. April 19 18 einer Verkaufsstelle zur Eintragung ihrer Firma und Ab- trennurlg des Kontrollabschnittes vorznlegen.

** Von der Feuerwe hr. Heute tracht 12.51 wurde die Feuerwache durch den Melder 323, Leihgesteruer-Weg 13, alarmiert und rückte vorerst mit dein kleineir Wagen aus. 1.02 tras die uns dem Gelände der ehentaligen Mtienbranerei, jetzigcrir Gummi­fabrik Poppe, ein und fand dort das Tach des Kesselhauses in F-lmnmen vor. Ein Meister der Fabrik bitte bereits eure Schlauch- linie mit ben Feuerlöschgeräten der Fabrik vvogettmumen und den -ersten Angriff eingeleitet. Tie Feuerwache legte eirre zweite Schlauchinie dirÄt ins Kesselhaus und bekämpfte nun mit beiden Schlauch iuieu das.- Feuer, das in kurzer Zeit gelöscht wurde. Zur Sicl>erl)>eit war arcch die Motorspritze zur Brarrdstelle be­ordert worden, brauchte jedoch nich in TLkst-keit zu treten. 2.09 lies die Meldung chener aus" auf der Wache ein und 2.30 Myrten .der kleine Wagen und die Nüotorspritze zurück, ack^ern durch Fabrikan ge stellte die Bvandwaclie übernotmnen war. Größerer Schaden ist nicht entstanden ntrd der Fabrrkbetrieb erleidet keine Unterbrechung.

** Zum bargeldlosen Zahlungsverkehr. Eine wesentliche Förderung des im vaterländischen Interesse jetzt dringend notwendigen bargeldlosen ZaNungsverkehrs lvürde es bedeuten, wenn diejenigen Feruspncheilltechmer, die noch kci^ eigenes Pvstscheckkmtto haben, aber ein Kvrtto bei irgend einer Bank imtcrhallen, die für ihren Fe rnspwclxmschluß aufkommenden Ge­bühren jeweils d-urch Jlr-cmfpruchitahine ihres Bankguthabens be­gleichen würden. Hiesige Bankgeschäfte haben (»ereil willigst erklärt, bei Einwilligung der TeilTtehmer die angesorderben Gebühren, jedesmal von den Konten ihrer Kunden abzuschreiben mtd im Post- sck>eckn>ege, also bargeldlos, dem Telegvaplieilamt zuzuführen. Für die Teilnehmer wird diese Art der Gebühren der rvckmung eine Vereinsack)-U7rg bedetcten. Tie Quittnngstascl-en mit den Gebühcen- zetteln werden ihnen nach Abschreibung des Bettags von ihrem Barkgontv zugestcllt toerden. Sollten sich bei Nachprüfung der Gcbnhretlbetrage Unstimmigkeilen vorsindem lann ist das Tele^ graphenamt bei nochgewiesener Unrichtigkeit zur sofortigen Be­richtigung ltereit. Jeintsprechteilnehmer, lvelche von der erioähnten Art der Gebuhrenverrechnung Gebrauch machen wollen, können, sich dicserhalb mtt dem hiesigen Kaiserlichen Telegrophenamt in Verbindung setzen, welches sodann das Erforderliche veranlassen wird.

Landkreis Gießen.

i. Ettings hau sem 21. April. Karl Löffler, bei emcr Minenloersevabtrilüng, erhielt zur Hess. TapferkcnsmcHaille das Eiserne Kreuz.

** Grvßen-Buseck, 23. «peil. A-n 14. April im* fea* tat Heinrich Konstanz und Frau ihre Goldene Hochzeit.

? Starkellbura und 9!üeinhessen.

** D a r m st a d t, 23. April. Wegmr des Mlebens des Her­zogs Friedrich II. von Anhalt ist vom (Äroßhcrzog eine Hoftrauer bis znnr 29. April einschließlich an geordnet worden.

Kriegsmarmelade.

Groß-Gerau, 23. April. Auf Einladung^ per Rvrchs- stelle für Gemüse mid Obst fand dieser Tage eine Besichtigung der größten deutsckM Marmel ade nsabrik statt, der hiesigenHelvetta^" an der neben zahlreichen Pressevertveterit auch die Behörden und ürteressierterr Körperschaften in großer Zahl teilnahmen. Die Fabrü bedeckt gegenwärtig einen Ftächenraum von 62 500 Qu-adratmetern, beschäfttgt fast 600 dlngefteUte urtd arbeitet mit d^m ^ beachtens­werten l)>rundkapital von 5 Millionär Ncark. Die in der Fabrik hergestellte Marmelade ^wiod aussctLießlich aus bestem Obst mit einem Zusatz von 60 Prozent Zucker l-ergestellt. Als Sttecku ngs-> mittet bonlM'eit nur Tomaten, Mohrrüben, Tvestr und N unkel- rübeti in 10o/oigem Zusatz zur Anwnwung. Während die.Hel­vetia" im Jahre 1917 enoas mehr als 3 ,Mi1lio:nn 3emnet Marmtelade zum Vlersand brachte, hat sie seit November 1917 allein schon G l / 2 Millionen Zentner vcocnlsgäbt. Die Herstellung der noch so vielfach angestriidettn Märmelode erfolgt in der dettkbav appetitlichsten Weise. Alles gleißt und gläirzt von vollendeter Sanberkert, nicht nur irr den eigentlichen Fabrirätionsräuinen mit ihren Riesen Kesse ln utta) B-ottiä-cm, sondern auch m den Füll-, Pack- irn-d VersandrÄrmen. Ein roalirer Elsintborrassv von Fässern birgt my&f ungelieure Vorräte der lr-Lwnr Waren, nicht minder groß sitrd aber auch die Berge von ZtuLer, die der Derarbeittmg harren^ AbteilmigÄciter Dr. Bvvenscheu von der ReichSstelle bot während des Rundganges .fesselnde Einblicke in das Wesen bet Lieferungsverträge zur Erfassung der Obsternten und erwähnte dallü, daß im konmienden. Herbst zwar wieder eine Absatzbeschrän­kung. aber keine völlige Beschlagualftne-der Obst- uttd Gemüseernte baabsichttgt s-ei. Erfteulichernxise sei es auch der Reichsnelle ge­lungen, die Obst- und Gemüsoeinfti'hr aus dem neutralen Auslande nach Deullchland während des Krieges zu steigern.

- s" Hksien-Nassa«.

Großes Fifchsterbm im Untermain.

--- Höchst a. M., 22. April. Durch das Ablassen äußerst giftiger Abwässer einer chemisck«n Fabrik sind von Höchst ab talwärts bis m den Rhein hinein Taipeude und Abertausende wm Fischen vergiftet rmrteett Tie Fisch eichen bedecken in dicht« Schicliten die Stronwberfläche. Tie Untersuchung stellte fest, daß die 'Augen der Tiere weit aus dem Klopf hevausgetteten Md die Leiber unförmig angeÄ?«wollen warett. Nach Ansicht der zu­ständigen Fi'ch?rge7rossenschaft ist der Fischbestand des Unternrains Mlf viele Jahre hinaus aufs schverstr geschädigt, da auch dis Sämlinge vernichtet sind. Vom Kgl. Wasserbarumtt in Frank­furt ist berefts eine Untersuchu-ng eingeleitet worden. Nach den» Ausfall der Unttrsuchv.ng wird die am meisten tarn dem Fisch­sterben nt Mitleidenscl^aft gezogene Flörsheimer Fischerzunft eine En-tschädigtmgsklage gegen die bettLffende chemische Fabrik aw- hängig machen.

Kcrichtssaak.

G. A. Frankfurt a. M., 23. April. Wiederholt liefen bei der Polizei Beschwerden ein, daß zur Nachwelt in der Woh­nung der ledigen Masseuse Sophie Prokasky, Elbestraße 43, das SpielTie Tante"', gespielt wett^. Als die Behörde dann etrnmrf nächst h, fand sie die Stube voll eifrig tempelnder Personen^ Es naren meistens recht fragNTÜrdige Exiuenzen, nicht weniger als fünf bekannte Einbrecher waren darmller. Tie Prokasky bekam für die Stunde 6 Mark Miete. Sie rouröe vom Schöffengericht wegen Tubdens von (Aücks spielen zu 300 Mark Geldstrafe ver­urteilt.

Bekanntmachung

In den Wagen der städtischen Sttaßcnbahn wurden kn der Zett vom 1. Januar 1918 bis 31. März 1918 Nachfolgende Gegenstände gefunden:

3 Ta men schirme, 2 Herrenschirme. 2 Spazierstöck, 8 Paar Handschuhe, 3 einzelne Handschuhe, 1 Muff, 1 Paar Ohrenschützer, 1 Valentin, 1 Tasche, 1 Zwicker, ü Kalender. 2 Schllüssel, 1 Krimmerpelzkragen. 4 Geld­börsen, 1 Messer, 1 Aschenbecher, 1 Brustbeutü, 2 schwarze ^Tüchcr^ 1 Eßgcschirr und 2 Schürzen.

Tre obigen Sachen können auf dem Bureau der Elektrizitätswerke fnnd Sttaßenbahn, Lahnstraße 28, .Zimmer Nr. 4, in Empfang genommen werden.

Gießen, den 20. April 1918. 31023

jElettrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen:

S to l te.

Bilanz am 31. Dezember 1917.

Aktiva. JC 4 -kafsenbestand 11741.87 Vorschuß gegen Bürgschaft 15 795.29 Vorschuß gegen Hypotheken 161590. Vorschuß gegen Kausschillinge 16 728.

kBorschuß gegen

Wertpapiere

1100.

Vorschuß gegen

zedierte Forde

>

rungen

385.44

iGuthaben bei

Banken

26147.07

^Laufende Rech-

nungen

23000.

Wertpapiere

73500.

Ausstehende

Zinsen

15031.66

Ausstehende

Provisionen

1.65

Ausstehende

Kosten

10.70

Mobilien

141.24

34417^.9^

Passiva. Ji $

Geschäfts-

anteile 2250.

Reservefonds 8082.56 Spareinlagen 327 313.40 Laufende Rech­nungen 4711.92 Reingewinn 1815.04

344172.92

Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1916 45

Zugang in 1917. 2

Abgang in 1917. 3

Stand der Mitglieder Ende 1917 ... 44

Die Haftsumme beträgt 88000 Mark.

Die Rechrnlng liegt von heute ab 8 Tage lang bei Rechner Schlapp zur Einsicht der Mitglieder offen.

Mainzlar, am 23. April 1918.

Spar- und Vorschußfnfle, e. ly. m. b. H.

Bekanntmachnna. l Holzvrrstkigeruvg der Stadt Gietzrn.

^ I rt rt n f« « h o tt 9 hri f 1 Q 1 ft Vtrt 1

Vogel,

Direltor.

Brück,

Kontrolleur.

Schlapp,

Rechner.

Äiuf Beschluß der Stadwerordveten-Bersantmttmgl vom 22. März 1918 und mtt Geicehmigtrug Großb. Mirtisteriums des Innertr vom 13. Aprtl 1918 sind die im Schlachthos zu erhebenden Fleischbeschauge bühren mit sofvrttger Wirkung wie folgt festgesetzt worden:

für ein Stück Großvieh auf.1,40 Mk.

für ein Sttick Einhufer aus.2,00 ,

für ein Schwein oder Kalb auf . > . . . 0,70 .

iür ein Schaf oder eine Ziege auf.0,60 .

Pur ein Sck>af- oder Ziegenlamm sowie ein

Spanferkel auf.0,30 .

Gießen, den 22. April 1916. 3104B

1 _Ter OberbürgtA-meisüer: Keller.

Bekanntmachung.

B e tr.: Aendernug der Ortssatznng für den städttschen Schlachthos in Gieße-n vom 29. März 1918.

. Auf Beschluß der Stadtverordneten-Vcrsammlung vom 22. März 1918, nach Anhörirng des KreisauS- sihusies und mll Gcwhmigung Grvßh. Ministeriums des Innern vom 13. April 1918 zu Nr. M. d. I. II 1653, toird auf Grund der Bestimmungen in Art. 15 der Städteordming die Ortssatzung für den städtischen Schlachthos in Gießen vom 29. März 1910 hinsichtlich der Gebührensätze wie folgt geändert:

1. Schlachtgebühren.

8 1.

Für ein Stück Großvieh.. . 12,00 Mk.

Für ein Kalb (Rindvieh im Alter bis zu

6 Wo chm). 2,00

Für ein Stück Einhufer . ..8,00

Für ein Schwein.4,50

Für ein Ferkel (Schwein im Aller bis zu

13 Wock>en) * ........ * 0,50

Für ein Schaf . ... > . 1,50

Für eine Ziege . *.* h . 1,00

Für ein Lamm . ... 0,50

§ 2

An Stelle von 2 Mar^ ein Zuschlag von 3 Mark.

An Stelle von 1 Mark ein Zuschlag von 2 Mark.

2. Stallgebührem § 3.

a) Für ein Stück Großvieh oder ein Pferd

b) Für ein Schivein oder ein Stück Kleitwieh

4. Wieg e ge hrerr.

a) Für ein Stück Großvieh.

b) Für ein Stück Kleinvieh oder Schwein .

2.

c) Für ein Schwein.0,20

d) Für ein Kalb, Schaf oder Ziege ... 0,10

6) Für Fett, Häute und andere Teile eines

geschlachteteit Tieres.0,10

Tie Bekanntmachung tritt sofort in K'rast.

Gießen, deit 22. April 1918. 31018

Ter Oberbürgermeister: Keller.

0,30 Mk. 0.15 ..

0,30 Mk. 0.15

309V

Bekanntmachung.

Auf Beschluß der Stadtverordueten^Bersaminlung vom 22. März 1918 urtd mit Gcitchmigimg Großb. Ministeriums des Innern voni 13. April 1918 sind die im Schlachthof zu erhebenden T r i ch i n e u s ch a u g e -« bjühren mit sofortiger LLirkurrg ivie folgt festgesetzt worden:

Für ein Schwein 7.5 Pfennig,

für ein Spanferkel . 40 Pfennig.

Gießen, den 22. April 1918. 31038

.Der OberbürörrmLisber: Keller.

Donnerstng den 26 April 19 18 . vo r- mittags 9y t llhr beginnend, werden in den Wal­dungen der Socrdt Gießar im Bezirk des Forstrixirls Geisel-Gießen in den Abt. Nter PflaTrzgarten Nr. 101 d und Bnrscpcnschlipi Nr. 58 meistbietend verstcig«t:

25 Jichten-Derbstangen mit 3,67 Festtn.,

30,4 Rm Kiefern-Scheit,

20 Rm. Fichten-Scheit,

49 Rm. Mrsern-Knüppel,

28,8 Rm. Fiästen-Knüppel,

690 Wellen K.eftrn Reisig,

250 Wellen Fid^qr-Reisig.

Die ZnstmmenLinft^st aus der Licher Straße an der 6. Schneise. Hvlz?>ä7tdler sind vom Mitbreten ausge­schlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigen-Bedarf steigern.

Geßen, den 19. Aprll 1918. 30308

Der Oberbürgertueister I. V.: Grünewald.

Holzversteigerung»

Freitag den 26. d. M. wird tm Gemeiudewald Araukcnbach nachstehendes Holz versteigert:

4v Stück Kiefern Stämme mit 19 Festm., meistens

Schntttstämme,

68 Fichien-Stämme mit 14 Festm.,

27 n Eichen-Stämme mit 10 Festm.,

26 Rm. Eiwen, 2 Meter lang.

75 Kiefern und Fichten, 2 Meter lang.

37 Stück Fichten'Stangen, 2. Klasse.

51 3.

74 ^ 4. ir

Die Versteigerung beginnt um 10 llhr morgens tm Disttikt Buchenttrauch.

Frantenbach den 21. Avril 1918. 31001)

Der Bürgermeister. I. B.: Stöher

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