8. Me TÄMrVcitKrrckdatUe,
3. das Mgenreiwe GliveT^eickpen für Kriogsverdienfbe,
4. das Militckr-Sanittits-Kveu^,
6. das Kriegsehwenzieich-en,
6. das EhreiMichen für Zdriegsfürsor§e sbeheri außerhalb der Rangordnung Meiner Orden und Ehrenzeichen und sind, soweit sie an der Ordensschnalle
r ragen werden, umnitdelbar hinter dem Eisernen Kreuz Klasse und vor den übrigen Orden und GhrenZjeichear anzubringen.
Das Militär-Sanitäts-Kreuz und die Tapferkeits- nvedaille sind in der Rangordnung zu streichen.
Diese Bestimmungen jmb am Schlüsse der Rangordnung Meiner Orden und Ehrerizeichen handschriftlich nachzutragen.
Darmstadt, den 13. April 1918.
gez.: Ernst Ludwig.
gez.: Freiherr von Rveder.
Die Vennchtung der Saatkrähen.
Mg. Lang hat in der Zweiten Kammer folgenden Antrag gestellt: Im Odenwald richten die Saatkrähen, welche zu Hunderten auf den cingesäten Feldern ein fallen, sehr großer! Schaden an. Gerade zur Zeit des Krieges, wo es au Saatfnrcht fehlt und alles sehr knapp ist, muß ein Mittel zur Vertilgung der Krähe gesucht werden, weshalb ich die Kammer bitte, an die Großh. Regierung das Ersuchen zu richten: Mittel zur Verfügung zu stellen, daß die Großh. Ober för st er eien in die Lage verseht rverden, die Saatkrähen mit allen zu Gebote stehenden Aiitteln zu vertilgen.
Zur 8. KricQsmilefl?«.
. ** Im Res.-Lazarett II (Alte Klinik) haben die Zeichnungen
vuf die 8 . KriegsanlÄhe die stattliche Höhe vmr 121397 Mark erreicht.
** Kcsselbach, 22. April. Zur 8 . Kriegsanleihe nnrrden bei der hiesigen Sparkasse 315 000 Mk. gezeichnet. Dazu hat die Sckpile rund 5000 Mk. aufgebracht. Dieser Betrag übersteigt die Zoichmm§ Vur 7. Kriegsanleihe um 130 000 Mk.
Stangenrod, 20. April. Tie hiesige Schule zeichnete Kur 8 . Kriegsanleihe 4110 Mark.
l O Gedern, 22. Ajpril. Llnfbie 8 . Kriegsanleihe wurden ge- jAeichnet bei dem Vorschuß- und Cvediwercin A,.^G. 261 500 Mk. (130 000 M7. von der Kasse selbst und 131 500 Mk. von Privat- Keichnern), bei dem Kaiserlichen Postamt 42 200 Mk., insgesa.m't 303 700 Mk. Die Schul Zeichnungen stehen noch aus. Vorzüglich betvälirt l»at sich wieder die von den Mitglieder des Ortsaus^ schuf ses für Kriogssürsorge aus geübte Werbetätigkeit von Haus fetu Haus. •
ch. Bingen a. Rhein, 21. dlprll. Die Zeichnungen aus die 8 . Kriegsanleihe stellen sich in Bingen auf 7 750 0M Mark gegen 6 100 000 Mark bei der 7. Kriegsanleihe.
H. T. Herborn, 22. April. Bei dem hiesigen Amtsgericht wurden aus Mündelvermögen ans die 8 . Kriegsanleihe 61000 Mk. gezeichnet. Die Gesamtzeichnungen betragen 405 000 Mk.
Aus Stadt und LanS.
Gießen, den 22. April 1918.
** Auszeichnung. Reservist Heinrich Dechert von hier ijnhiettidas Eiserne Kreuz 2. Klasse.
** Vortrag. Auf den Lichtbilder-Vortrag von Frk. Sophie Vüttner über ihre „Erlebnisse während des ersten Kriegsjahres in Japan", der heute abend in der Neuen Aula der Universität fijattfi'ndet, nrirb nochmals h-ingewiesen. Siehe Anzeige.
** Bevorstehende Regelung des Verkehrs mit Holzschuhen. Bisher waren geschlossene Holzschuhe (sogenannte Klumpen), die ohne Spange oder Kissen in den Verkehr gebracht wurden, einer Pveisb^schränkung nicht unterworfen. Dies führte fyu er Üblichen P reisstergerungen, wodurch die Versorgung der Bevölkerung mit Holzschuhen gefährdet wurde. Wie wir hören, beabsichtigt die Reichssvelle für Schnhversorgung nunmehr, auch die ftuitueu in allen Fällen den Richtsätzen der Gutachterbnnmissron für Schuhwarenpreise zu unterstellet: und darnit die übermäßige Preissteigerung zu unterbinden. 'Auch bei sonstigem Schuhwerk, das ganz ans Holz besteht mrd somit nicht der Prüfung des Ucber- wachungsausschusses der Schuhindustrie unterliegt, hatten sich schwere Mßstäude gezeigt. Sehr viele mrzn.»eckmäßige Erzeugnisse, namerttlich-in Sandalen, waren in den Verkehr gebracht worden, teilweise auch noch zu übertrieben hohen Preis-en. Auch hier beabsichtigt dem Vernehmen nach die Reichsstelle für Schuhvcrsvrgung emzu-greisen, mrd nur noch solches Holzschuhtverk für den Verkehr zuznlassen, das einem von der ReichSstelle für Schuhversorgung genehmststen Mluster entspricht. Mit dar Genehmigung, die glich für bereite hergestellte Ware gefordert werden wirL>, sollen glcickHeitig die Verkaufspreise festgesetzt werden. Da die ivee'.ei: Bestimnmngen, Heren Veröffentlichung wohl in Kürze erwartet werden darf, den Zweck verfolgen, die Bevölkenmg vor ungeeignetem und übermäßig
teurem Holzschuhwerk zu bewahren, wird man ihr Erscheinen in weiten Kreisen warm begrüßen.
** Scheuklappen als Sohlenleder. Schon immer haben die Tierschutzvereine die Verwendung von Scheuklappen bekämpft, die sie mit Rocht für eine swutzlose Tierquälerei er^ klärten. Einsichtige Fuhrl-atter haben denn auch längst die Scheu- llappen von ihren Geschirren entfernt; vielfach sieht nran sie aber doch noch im Gebrauch. Da sollte nun wenigstens die große Leder- kuappheit die Fuhrhalter veranlassen, die bei ihnen noch vorhandenen Schnillappm stl/nellstens den zirständigen Ledersammelstellen znm Ankauf anzubieten. Manches Paar Schulz kann mit den: Leder besohlt werden, das auf dstfie Weise cmem höchst unzweckmäßigen Gebrauch entzogen wird. Tie Sämhoers-orgnng der Bevölkerung erfordert dringend, daß alles sonst entbehrliche Leder in ihren Dienst gestellt wird.
* Heimatdank an heimgekehrte Kriegsgefangene. Außerordentlich groß müssen die Geldmittel sein, um die demnächst aus den scindlickien Ländern, mrd zwar vorerst aus Rußland und Rumänien, heimkehrenden deutsche: Kriegsgefmv- gen'en auf den Uebernahllnestellen und den grztlick^n.Beobachtungsstellen mit besonderen Zeichen ^ der Liebe und der Dankbarkeit so empfangen zu können, wie sie es mft Recht erwarten dürfen Keiner verlasse sch darauf, daß die hierzu nötigen Geldmittel wohl Mich ohne ihn zu sammengeb rächt werden; jeder einzelne muß vielmehr nach .Kräften geben, mag ihm auch nur eine geringe Gabe nröglich sein. Wird das Ergebnis der Samm.ln.ny, wie dringend zu wünsckien und zu hoffen: ist, höher sein, als dar aus Hessen entfallende Anteil an den für den öcmmtixm? an heim gekehrte deutsche Kriegsgefangene durch Sammlung aufzubringenden Mitteln ansmacht, fo wird der sch hiernach ergebende Ddehrbettag an diejenigen örtlichen Organe des Hessisckxn Lanö^weceins vom Roten Kreuz (Bezirksausschüsse für vermißte und kriegsgefangene Deutsche) restlos 'abgeführt werden, denen die Uttterstützung der kricgs- gefangenen Deutschen im femdlick-en AuÄ<rnd obliegt. Die Erfüllung dieser Aufgabe wird'auch noch fernerhin außevordentlch reiche Geldnuttel boansprnck-en. Denn noch ist es unseren siegreichen Waffen ncht gelungen, den Frieden auch int Westen zu erzwingen, imd nocl) müssen daher viele, leider nur viel zn viele, in französischer und englischer Kttegsgefangensclaft schmachten. Welch große Geldmittel hierfür Tag für Tag durch die oben gedack)itcn örtlichen Organe des Hessischen Landesvercins vom Roten Kreuz aufznwenden sind, davon macht sich der Fernstehende kamn eine richtige Vorstellung; bettagei: .doch diese Aufivendnngen allem bei einem einzigen hessischen Zweigverein des Roten Kreuzes nicht weniger als etwa 5000 Mark nwnatlich! Jeder Geber möge sich also vvr Augen hMen, daß er mit seiner Gabe dazu beittägt, nicht nur die heinrkehrenden -deutschen Kriegsgefapgenen in würdiger Weise zu bewillklomtmen, sondern auch diejenigen Kriegsgefangenen zu imterstützen, die noch in Feindesgewalt verbleiben müssen, und daß für diese ülnterstützung mir solcher Kriegsge-l fangenen in Betracht kommen, die gerade ans^ unserer hessischen Heimat stammen. Jede Gabe dient daher einem doppelten Zweck! tzöeldspenden nehmen die bekannten Sammelshellen des Roten Kreuzes und der Aliee-Fvauenvereine entgegen. — Tie im Gießen er Stadttheater am Freitag abend veranstaltete Sammlung ergab den Betrag von 285 Mark.
** Lichtspielhaus, B ahn ho fstro. ße 34. Morgen, Dienstag, sindet die Uraufführung des Filmwerks „Sturmflut" oder „Ihr Sohn" nach dem Roman von Karl Hauptmann statt. In den Hauptrollen treten Friedrich Zelnik, Ferdirnrnd Bonn, Frieda Richard und Grete Weixler auf. Siehe Anzeige.
** Zur Versendung v on Gemüse und Obst. Die Erfahrungen des Vorjahres haben eine verschärfte Konttolle über den Verbleib deS mit der Bahn oder M Wasser verjandten Frühgemüses und Frühobstes erwünscht gemacht. Die Reichsstelle für Gemüse und Obst hat deshalb bestimmt (R.-A. Nr. 88 ), daß vom 1. Juli 1918 ab, unter Umständen in einzelnen Gegenden auch ftühm, Weißkohl, Rotkohl, Wirsingkohl, Mairüben, Möhren und Karotten als sogenanntes „Konttollgemüse", ferner Aepsel und .Kirschen, in manchen Gegenden nach Bedürfnis auch andere Obst- 'sorten, als sogenanntes „Kontrollobst" nur nach Erteilung einer schriftlichen Genehmigung des Kommnnalverbandes am Versandort durch Eiseillxllm oder Kahn versandt werden dürfen. In einer besonderen Ausführungsverordnung wird im Interesse einer vereinfachten Geschäftsabwicklung l>estimmt werden, daß und in welchen Formen der Kommunalvcrband des Versandortes die Genehmigung auch durch seine Unterstellen erteilen kann. Ver- wieigert werden darf der Versandschein mir, wenn hinreichender Verdacht einer Verletzung der gelteTrden Vorschriften über Höchstpreise, einer Gefährdung genehmigter Liefertmgsvertrage oder der Nachveis einer Schädigung der Bolksernährnng vorliegt. Eine sachgemäße Hmrdl-abung der in Aussicht gencnnmenen Kontrolle wird, wie man hoffen darf, ihren Zroeck erfüllen, ohne daß die Beschaffenheit der versandter: Ware nachteilig beeinflußt wird.
** Sammlung der Acke.rguecken. Die Futtermittelnot zwingt dazu, die Erfassung der Ackerquecken für Heeresverwaltung im J-rühjahr und Sommer in großem Maße vorznnehmen. Aus der: Quecken wnrd ein wertvolles Ersatzfuttermittel gewonnen, das an die Militärpferde und an die in kriegswirtsckraftlichm Betrieben tätigen Pferde als Hafer- nrch Henersatz verfüttert wird und somit eine Entlastung der Heimat an den ihr auserlegten Lieferungen in diesen Futtermitteln zur Folge hat. Eifrigste Samnllung und Ablieferung der Quecken an d:e Sammelstellen ist daher im vater^
ländisckren Interesse dringend geboten. Mit dem Äickauf der Quecken ist vom Kriegsministerium die Firm« Gott Hein ec mck> Eggen, Berlin-Friedenau, beauftragt, die in allen Kreisen Unterkäufer bestellt hat.
** Neue Postanweisungen. Postanweisungen werden häufig aufgegebe::, ohne daß auf dem Äbichnitt der Zweck der Zahlm:g, das Kaftenzeickie:: oder etwas ähnliches angegeben wird. Gehen derartige Anweisungen bei größeren Betrieben und be» sonders auch bei Behörden ein, so weiß man ßort nickü immer die Zahlung richtig zu buche::. Uitter Umständen wird sie gar nicht gntgeschrieben und der Absender nochnmls gemahnt, wenn nicht sogar schlimmere Folgen daraus entstehen. Das Rcickis- Postamt hat deshalb jetzt angeottnret, daß die Abschnitte der Postai:weisunge:: einen Vordruck erhalten, der diesem Mangel nach Möglichkeit vorbeugt. Er lautet: „betrifft M:zngcben die zu bezahlende Rechnung, das Kassenzeichen, bei Steuerzahlungen die Hebebuch-Nr.)". Wir hatten bereits berichtet, daß ein entsprechender Vordruck auch auf de:: Zahlkarten eingeführt wird.
** Das Kreisblatt enthält Dcoovonungen über: Koftd- menge an Vwtgetveide, Was inuß der Landloirt von denk 5striegs- tvirtschaftsamt wisse::, Kurtaxe und Badegelder zu Vad-Nauheim< Garbenbänder, .Ausgabe von. Süßsöoff, Dienstnachrichtxn.
Kreis Büdingen.
# Büdingen, 22. >Aprll. Das RitterkvAtz 2. Klasse mit Schwertern des Ordens viom Zährnrger Lö.oen, früher das Eiserru Kreuz 1. und 2. Klasse und die ^Hessische Tapserkeitsmedaillje, erhielt der Leutnant d. L. Ferdinand Schwarz. — Alten- stad t. Das Etscrive Kreuz erhielten die Obergesreiten Siegfried Stern und Wllhelm Lips. — Wenings. Die Hessische Tapferkeitstnedaille, früher das Efferne Kreuz, erhielt der Sergeant Karl Schaub, die Hessische Tapserkeitsirredaille Philipp Oechler. — Lorbach. Das Eiserne Kreuz und die Hessisch Tapferkeitsmcdaille erhielt der Är.Dstlurmmann Ernst Schäfer
— Himbach Zum Unteroffizier befördert wurde der Gefreit« Otto Tugend, Inhaber des^ Eiserne-.: Kreuzes und der Hessi- fchen Tas^erkeitsmäaille. — Ortenbcrg. Fürs Vaterland starb der Gardist Heinrich Gockscha, Inhaber des Eisernen Kreuzes.
— Diebach a. H. Auf dem Felde der Ehre starb der Unteroffizier Heimnch Blum, Inhaber des Eiserner Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedallle.
Starkenlrnrg und Rheinhessen.
I Darm stadt, 21 . April. Reinhard Goerings Trauerspiel „S e e s ch la ch t", das die Stimmung einer Panzerturm- besatzung in der Seeschlacht beim Skagccrak darstellt, machte in einer von der freie» literarisch-künstlerischen Gesellschaft veranstalteten Vorlesu::g d:rrch Gustav v. Wangenheim eine:: tiefen Eindruck und enveckte das Verlangen, das bisher nur in Berlin und Dresden auf die Bühne gebrachte Werk auch in Darmstadt aufgeführt zu sehen. '
--- Mainz, 22. April. In den rhemhessischen Dörfern E i ch - Gimbsheim u:ck> Gnntersblum wustdedurch die Ortsschelle bekannt gegeben, daß die Sommerzeit dort nicht zur Einsührungj kommt, weil diese ans die Ausführung der landwirtschaftlichen Arbeiten nachtellig WrrL
Äanöel.
Berlin, 20. April. (WTB.) Tie in Darmstadt abgelEene Hauptversammlung der Bcn:k für Handel und Industrie (Tarm- städter Bank) ertellte der Geschäftsleitung eiicstirnmig EntlasLun für !das Jahr 1917 und setzte die Dividende, )vie vorgHchlagen, au 7 Prozent fest. Aus dem Aufsichtsrat sind Gehei mer Kvimnerzien- vat Tr. Gcnrs in Frankfurt a. M., soivie der vvr einigen Tagen verstorbene Herinam: Viarks in Berlftv-Gr::newald ausgeschieden, stöeugewähll in 'den Aufsichtsrat wurde Tr. ing. Theodor Plieninger, Generaldirektor der Chemischen Fabrik Griesheim Elektron, Frankfurt <t. M.
Vermischte».
* Dampferfahrt Oder-Rhein!
Eim iTtteress cnrte
ssahrt hat der Doppelschraubendampfer ,Herth<ck^ zurückgelegt. Der kleine Dampfer mit nur 300 P. S. und einem Meter Tiefgang fuhr von Landsberg a. di Warthe nach Koblenz mtb nahm dabei folgenden Weg: Wmttl)e — Oder — Friedrich-Wilhllms-Kanal — Spree — Havel — Elbe — Hamburg — Nordsee — Emden — Ems — Herne-Tortm und-Rhein-Kanal — Rhein — Koblenz. Das kleine Fahrzeug kam ohne jede Fährnisse wahrend der langen Fahrt wohlbehalten on feinem Bestimmungsorte an.
Briefkasten dev NeSaktion.
v. h. 1 . Nach den uns vorliegenden Entscheidungen kann der Grund, daß der Vermieter an ihm nahestehende Personerr vermieten will, im allgemeinen nicht als sttchhaltig betrack-tet werden. Nach der, Bundesratsverordnung vom 26. Juli 1917 bzav. dur ^ Verfügung Großh. Ministeriums des Innern von: 10. Augu 1917 ist ten Mieteinignngsämtern u. a. die Ern:äck-ttgi:ng erteilt auf.Aftrufen eines Mieters über die Wirksamkeit einer erfolgten Kündigung des Vermieters zu bestimmen. Der Antrag dos Mieters ist unverzüglich nach der 02 : ihr: erfolgten Kündiglvrg zn stellen. 2. Sofer:: nicht besondere Vereinbarungen getroffen worden fatb, gelten die gestchlick-en Bestinnnungen. Ist im vor» liegenden Falle der Mietpreis nach Monaten bemessen, so konnte die Kündigung bis spätrckbnrs 15. l. M. erfolgen.
Bekanntmachung.
Betrifft: Die Vertilgung der Naupennester.
Die Garten» und Felobetttzer der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgefordert, bis zum 1 . Jnni d. I. ihre Bäu'ne, Sträucher und Hecken von den Rauvennestern zu reinigen.
Diejenigen, welche dieser Aufforderung nicht Folge leisten, verfallen in die in § 368 des SieichSstrafgesetrbucheS bestimmte Geld- oder Haftstrase. Außerdem wird die Vertilgung der vorhandenen Raupennester auf Kosten deS Süunligen angeordnet werden.
Gießen, den 12. April 1918. 30698
Ter Oberbürgermeister. I. V.: Grünewald.
Bekanntmachung.
Unserer werten Kundschaft zur gefl. Kenntnisnahme, -aß wir die Verkaufszeit in unseren Gärtnereien auf folgende Tageszeiten beschränkt haben:
vormittags b»S 12 Uhr, nachmittags 2—7 Uhr, Sonntags von 11—12 Uhr. 01099
Die Bezirksgrnppe Gießen der Verbiiidiing der felbilänbigen Mtner Hessens.
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