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«pro. »ft mttm tmjfnc »trttmen «sy«.

abvrschla«eru Militärischer Schaden wurde nir- VMdS lmgmchtrt. Ein feindliches TorveLomotorbovt. das sich Ostende näherte, wurde in Brand geschossen, von seiner Bc- satzun« verlas,en und danach ulit voller Ausrüstung von uns erbeute t.

Der Chef des Admiralstubes der Marine.

Oer Sieg von Armentlerer.

*** k 2 ' lWTB.) Tie Engländer warfen mich

2?Lc tt, e? CT k** 1 - r^l 0 chi von Armenliöres Hals über Zwpf Kompaß ans Kompagnie von Divisionen, die vor St. ^entm abgekämpft waren, planlos in den Kampf. Dieses kopflose ÄerfaHren Eeserte den Deutschen wiederholt geschlossen britische Komwgnren ui fre Hand. Gerade in den lebten Nachten vor Bo 9? m **1 Schlacht an der Lys hatten sie einen großen Teil ihrer wmnrn artiffen* hört herausgezogen, um ihn zwischen Mene junö Somme etn^u c&cn. Dre portugiesischen Divisionen mußten, imele Schwachurrg der gemeinsamen Front teuer bezahlen. Wie ,uperralchend der neue Schlag die Engländer traf und welche lieber- Wtrzurrq herrschte, geht daraus hervor, daß sie bereits um 9 Uhr rwrmrttags, also im ersten Stadium der Schlacht, eilicrft den Rest Geschütze sprengten, damit sie gcbrauchsunfähia in beup chje Hände fielen. Drese Handlungsweise widerspricht in so ^>hem Maße redem Kampsgebrauch, daß man sie nur als eine Verzweiflungstat bezeichnen kann. Die Franzosen setzen -unentwegt die Zerstörung ihrer eignen Städte fort. So wurde Zr.av L am 11. April uneben im rücksichtslos mit äußerster Heftig Ceti beschoi seu. ö

Die Gesamtbeute seit 21. März auf über 112,000 Ge­sungene und über 1500 Geschütze gestiegen.

^ MTB.) Die sestungsartig mit Depm-

.Narr auSgebaute Stadt Armentiöres httlt fich am ^ Mrril trotz der immer umfassenderen Einschnürung außer- tavler., Erft als in frischem Ansturm deutscher Truppen «auch westwärts die Umklammerung das mächtigen Stützpunktes er- ergab sich der der tapferen Bcsatzuna. die während der Emschlreßung außerordentlich schwere Verluste er- ^ten hatte. Straßen und Stadtrand liegen voller Leickirn. Die Beute an Maschirrerrgewehverr und Munition konnte bisher eben-- sowOrig festFeftellt werden, nrje die Bestände der übrigere tnoberlen Machen Depots, Unter den 45 Geschützen befindet sich außer &a^Irel^^ert schveren ent 34-Zentimeler-Elsenbahngeschütz. Die betn 21. Mär^ stieg nunmehr auf XiL* T i 1J? JJ o 0 TO a n n Gefangene und über 1500 Geschütze. Ws wry P:Äen Tausenden zahlenden Maschinengewehre, die teils vmr b ai^ Deulschnl svsvrt eingesetzt wurden, läßt sich nicht annä­hernd übersehen. Die Tankbeute erhöhte sich wn 100 auf 200.

Englischer rättschungsversuch.

Derlin, 12. April. Die Engländer behaupten in ihrem AEgen Famkspruch, daß sie Arnrantisres geräumt hätten.

- lei« Meldung entlKlt nw-der eine der üblichen Tatsache:rentsbel- lnugen. Wenn in einem festungsartigen Stutzpunkt eine Be- x>on 50Offizieren mit mindestens

e; , ® ön ' CTT ftrorft. rwntn in s-olel-em Stützpunkt

äutzeidem 45 brauchbare schwere Geschütze und un­versehrte renk^efüllte und Bekleidungsdevots' dem

7MNde an^epesett werden, so pflogt inan das als Uaoergabe nrchr aber ate Räumung m bezeichnen.. Tie 1ende:iziöü' Meldung ^ Raurnmtg verfolgt anßch-inerrd die 'Absicht, dem fran- Sonschert Bundesgenossen das aufs Neue offenbarte Versagen der eivglrschen Führung, der Welt die abermalisen schweren engsischesr Verlnüö xu derheunlichen.

Englischer Bericht

__ , Bsm 11. April nvorgswS .

«Schlacht dauert <ea der ganzen Front vom L a Baff 6«. K anal bis Kwn Kanal Ypern Com ines au. E'.uftQch- GeMMr sausen in der NLHe des Lawo- und Lys-^mals etwa t wii Lej bvem brs Armentwres statt. Misere Truppen srnd von Ärmattisoes, das rvsi Gas erfüllt ist, zurückgeKogein norden. NÄrd- »chvon ArmanttöveS undLerttende 2m:rberuir-g der Lage. Heftige JSwratfJt!« dauerten in vevMngeuer Nacht noch in später Stunde in svs Nahe vvn Woegiftcert MesspLI und B^Asichaete hört. Bos der fi&tfca« bämai Front ^ nkm m b«n^ ^

Aom 11 . tzZrÄ. abends .

Der Feind verstärkte tagsüber seirve Angriffe mrf ^^^^Lordlichen Schlachtfront. Die schweren un- aushorlvcheu Angriffe von frischen deutsclZen Divisionen wurden m der Gegend der Lawe LoiSm: und Scföem ausgesührt.

b^ien Kämpfen schlug die 51. Division die Mtaufhörlicl-eu W l ii c niü großen Feindverlusten zurück und ewberte durch kräfttge. envlgreiche Gegenangriffe ihre Stellungen, in die der FemD emgedrungen war. zurück. Schivere Kämpfe in Estaires Zwischen freiem Ort und ©t een tu erdest diesem Abschnitt

tem6ttte an bar «enrml der O n fc ieriB bl Hurte«, bm

Generalmaior v. Sauver^tteig, im Obersten Gras von der Schujenburg und v. Tschischwitz. sowie die Verleihung des Ordens Pour Le NtzÄcite an dar GeMnQaünaM Balck m§ den Leutnant der Res. K r o l k.

ff der Fmrrd ebenfalls! mit großer Stärke an und hatte'den Erfolg,E unsere Lmre genau nördlich von diesen Orten zurück-- -udrangen. Nördlich Armentiöres entwickelte der Feind heute ^§^£2? E!V! 5 kEn Mgrip ßc^at unsere Stellungen in

.Mhedes Vvegsteert--Waldes. Der Feind machte einige Fort-- schritte. Wetter nördlch wurde der heute imocgat vom Feinde gegen unsere Lrmrn in der Nahe von Wy tschaete und Holle- veke angeietzte heftige Angriff von der neunten Division mit gMN^r FemdverlU.sten vollkonnnar «rbgewiesen. Die Schlacht dauert mi der ganzen Front zwrschm dem La Bassee-.Kanal und dem «mE 'Spenr-GommeS an. An der übrigen britischen Front Vev- l«f der Tag verhältnismäßig ruhig. ^

Die englischen Verluste.

13 A---Z- (&*) Nach her Zürch-r T? Derkuste bei Armentitzres

^^^^^0 000 an Gefangenen und mehr als «1-000 Mann an Toten und Verwundeten.

Ei« neuer britischer Kricgsrat.

^^Derlin, 13. Aprik Wie dem B. T. aus dem 5>aag be- ^uhtet tmro,: der König vvn England einen ne neu D^ritrs.chen Kriegsrat ernannt Aorsitz-ender ist Earl of

Die englische Heere-vsrlage.

H ^mX (WsTB.) Meldung des Reulerschen Bu- Unterhaus nahm bei Besprechung des Maun- Ichastserlatzgesetzes die im Gesetz dorgeschlaaene LWrs^ «rende entgeg«! ernent Anträge, die Mtersgvenze irs 48 Fahr« ^st-ujetzen, mit 262 gegen 152 Stimmen cm.

*

Die Darrksaffnria Ludendorffs.

Berlin. 12. April. lWTB.) Auf die mir zu meinem Geburtstag aaiL der Hemrctt ^gegangenen zahlreichen Glück- rmniüc sur nnch uud den wetteren Sieg unserer tapferen Trup- Vvr kann rch dta Absendern nur hierdurch herzlich danken.

Ludeüdorff.

Ein ganze» Offizierkorps als Trügertrupp.

u ^ e V<r n ' ^EprilL lWTB.) Mtt fast Lberncenfchlicher Hin- Kave und Energn? arbettei ledermmm auf vem neuen Kampf- d- C k g ^ffi tr - tw - e 2 t .*'id xt&, bei Der llebettvindung der mr- sepTuercn -chnneri^Vetten in dem verfirnrpiten, wegelosen Staube Alles wetberi«tt, um den Mu-citionsnachschub für die ^ttHerie und dre Berpffegung für die Kanipitruppe sicherxu- Mlen. Das Offizrerkott^ eines erprobten Regiments mit dem ^Regrnrentskommande'ur an der Spitze trat beinr ?9egebau mtt ein urrd schleppe viele Tauiende vmr Bohlen heran.

Die Beschießung von Paris.

Paris, 12. Aprtt. sWTB.) Havasmeldung. Tie Beschie­ßung des Gebietes von Paris durch ein weittragendes Gesttmtz

Donnerstag traf ein Geschoß ein FmdelhauS T^ Zahl dar Opfer beträgt 4 Tote und 21 L^rwundete.

Ä Pour le meritr.

m ^> c ^ r . ^ (WTB. I DerReichsanKeigep" ver-

»ffeallrcht dre LEhung des EichenLrubes zuurQttxm Pour

zranzöfischer Schwindel über einen Brief des Baisers Karl an den Prinzen Sixt von Bourdon.

B e r «, 12. April. HavaS veröffentlicht eine amtliche Erklärung mtt dem angeblichen Wortlaut eines handschrift­lichen Briefes,der am31. 3Jlm# 1917 vom Prinzen Sixt von Bourbon, dem Schwager des Kaisers von Oesterreich, dem Präsidentou der Republik und mtt ZufdmttMuig des Prinzen sofort dem fvan-ösischen MLnistrcprWdenter: mttge^ deckt wurde. An dtestm Briefe soll sich u_ a. folgender Paffus be­funden haben:

Ich bitte Dich, «heim und nichtamtlich bent Präsidenten der franxäsrschen Republik mitMteilon, daß ich mtt allen Mitteln und, untzer Aufiventmug meines ganzen persönlichen Einfluffes bei meinen BerbündÄLn die gerechten Ansprüche Frankreichs auf Elsaß- Lothrrngen untersrühen werde. Was Belgien betrifft, so muß seine Souveränität wisderhergestellt werden unter Wahrung feines ge­samten aftckttnischen Besitzstandes, unbeschadet der Entschädigungen, die es für die erltttenen ^rluste wird bekommen könnon. Serbierö »vivd im seiner UnaLbLtgigkett wiederhergesbellt winden, und als Unterpfand unseres 'guten Willens sind roic geneigt, ihm einen] innigen und natürlichen Zugang pi Achriavischm Meer zu gewähr- lersten, wie auch weitgehende wirtschaftliche ZugesLÄVnisse zu machen. Oesterreich-Ungarn seinerseits muß als unerläßliche umö Grundbedingung verlangen, daß das Königreich Serbien in Zu­kunft jede Beziehungen abbricht, und jede Gemeinschaft mtterdrückt mtt einer Gruppe, deren polttLsche Zücke sich auf Zerstückelung der Momancbi-e richten, befoaders nrtt der Naadna Obvcrna, die es in loyaler Weist und mtt allen Mtteln seiner Macht von jevey politischen Agimtüm innerhalb und außerhalb der Grenzen Serbi^rs nach dieser Richtung abhckten und dafür ihm unter Garantie der Ddächte der Entente eine Sicherchett bieten muß."

Schließlich soll der Kaiser dem Prinyen darum ersucht haben, durch UuterHandlungen Mit Frankreich und England das Terrain für eine Verständigung vorzuüeretten.

Havas bemerkt zu dieser Mitteilung: Nachdem Czernin Zi W 9tote vom 8. April die Listen) dieser BerhaTtbkungen, fre aus die Initiative einer Pershntichkett in einem viel höheren Rang als dem seinigen statlgefimdeu, anerkannt hat, ist nun die österreichische Regierung an der Reihe, sich über den von ihr zu gestandenen Versuch und über die Ei nzol hotten der Verhand­lungen ihrer Delegierten zu erklären.

Die Wiener Zurückweisung und Richtigstellung.

Wien, 12. April. In einer über die Briefangelegenheit hevausgegebezuen anttlichen Verckau-kbarmvg heißt es u. a.: Der vom fixrn^ösischen Mrmsterprchideuten verösfentlichteBrief rit verfälscht Kaiser Karl hat seirvem Schwager, dem Prinzen Sixtus von Bourbon, im Frühjahr 1917 einen rein persönliche n Brief geschrieben, der keinen Aultrag an den Prinzen enthielt, eine Vermittlung beim Präsidenten der hxnt*öfifcf>ai Republik oder sonstwie einz-ucketten und die ihm gemachten Mittetturngen weilerzugeben. Dieser Brief envähnbe die bebfische Frage überhaupt nicht und ynLMt bezüglich Elsaß-Lothringens u;1gQi*>e Stelle: ,^ch hatte m-euieii ganzen tErsönlichen Einriß zugunsten der französischen Rücksorderungs- ansprüche bezüglich Elsaß-Lothringens eingesetzt, wenn diese An­sprüche gerecht wäven. Sie sind ss jedoch xndjt"

Kaiser Wilhelm an Kaiser Karl.

. Wien. 1L April. (WTB. NttUmntlich.) Kaiser Wilhelm har an Karser Karl ßaigsrdcS Teckogramm « r ichd et )

Lmpßange Ddem« herzlichen Dank für Dttn Xe fa rn mn»

Du dst BehauMunq des ftMLüsrschm Mtt ttstenuö srdenten

daß!di- BeschvÄckwW ifefer Katoatsm «tt

gestrichen werden soÜi

Em national libera ler 'Antrag «rtanWe ErhShuna de»

Vertretung von Handel und Industrie gemäß der ursprüngUche» Regierungsvorlage von 24 auf 36. Ein Zentrum Sa ntrag wollte die 16 Vertreter der Hochschulen auf die llntversitäten, bkt Akademie Braunsberg, die Techmschen Hochschulen, Forst- «nd Bergakademie. lmifrmrtschafckick)e .Hochschulen, Tttr ArMrei- ruch Handelshocküchulen vertecken, per Presse dvei Bertreder und bat KüMttern wettere drei einraumen und schließlich die Zahl der Vertreter der beiden christlichen Kirchen von 16 auf 32 zu erhShe».

Die Anfrage eines Fortschrittlers würde von dem Mttttsta: des Innern dahin beantwortet, daß aus allerhöchstem Vertrauai Vertreter der orthodoxen und liberalen Juden in gleicher Zahl berufen loerden sollen.

Me Anträge bis auf den natiomckliüevaleu b^p-. Erhöhung der Zahl der Vertreter von Handel und Industrie nmrden abgeletzvL« Dieser n-aticmalliberale Antrag nnrd angenommen.

Ueber die Präseutation der Vertreter der Stadt Berlin hatte dst Regierungsvorlage bestimmt, daß sie in gemeinschaftücher Sitzung von Magistrat und ©tabt&ecoebneten erfolgen solle. Nach dem Ausschußbeschluß erster Lesung soll der Magistrat allein den Vorschlag erstatten. Die fortschrittliche VolLpartei beantragte Wicderl-eritellung der Regierungsvorlage und Einfügung der Be- sttmmung, daß vorgeschlagen werden können märmliche Personen, wttche in der städtischen Gemeindeverwaltung ein besoldetes ober Ebrenamt ausüben, oder mindestens 12 Jahre ansgeübt haben oder Mitglieder der GenieindeVertretung sind oder' mindestens 12 Jahre gewesen sind. Dieser Ldttrag wrurfr' jedoch abgelehnt, edeuso ein entsprechender fvrtschritckicher Antrag für die Vertretung der übri- ?en Städte- und Landgemeinden, so daß nach den AuÄchußbe- >ch.'mseu nur Bürfsermeister oder Gemeindevorsteher als Vertreter der kommunalen Velbstvernxcktmrg in das Herrenhaus vor ge schla­gen werden können.

Iftr ültrigen wurde das Gesetz in der Fassung der ersten Le­sung angenommen.

überTeMe Stell^a *a den ftw^iM^sprüchmünf^^ Lothringen als völlig .hcckllvs zurückweist pnd auss neue die Solidarität der Interessen betonest, fe zwischen unS und unseren Reichen bestrht. Ich beeüe Mich, Dir zu fWen, daß es vi Memen Augen einer ßckchm Versicherung Deinerseits gar nicht bcknrrfte. dsm Ich war kineu Augenblick dariwer im Zweifel daß Du rarere Sache in dem glichen Maße zur Dettnoen gemacht hast, wre Wir für dtt Rächte Deiner Mttnrrchve eintoeten. D« schwerer, aber er-Hveichen Kämpfe dieser Jahve haben dies für ledert, der sehen will, klar erloies«r, sie knüpften das Band nur fester. Unsere Fernde. die in einem ehrlichen Kampfe gegen uns nichts vermögen, schrecken vor den unlautersten und Engsten Mtttrckn -nicht zurück: damtt müssen Wir uns ab- finden, aber um fo mehr erwächst uns die Pflicht, die Feinde aus allen Kriegsschauplätzen rücksichtslos anzu- grerfen und zu schlagen. In treuer Freundschift

_ Wilhelm.

Englische Besorgnis vor einem deutschen Angriff zur See.

Rotterdam, 13. Aft-rck (B. T.)Daily News" mettirn. es lägen Anzeichen vor, dre Anlass; gaben, mtt der Möglichkvtt zu rechnen, daß Deutschland in Perbindung mtt der Offerrsive zu Lande eme gwße U^Boots-iOffensive gegen die eng- Ii,chen Konalverbrndungen da Frankreich oder sogar gogrn Eugland selbst plane

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Frische Forderungen.

n £? n . }?/ 2t ^ iL ,Der ParlamESkonespvndent deS TeLegrahh" n«ldet, daß der Bericht der irischen! Konvention gestern im vnterhause vorgelegt wurde. Der Be- TL&t besteht aus tüns Teilen. Es wird darin die Errichtung eines Parlamertts für ganz Ir land vorgeschlagsr, das aus einem Ober* Itoe und einem Urtterhause bestehen soll, und gleichzeitig ertt- Iprechende Sichersticklung für die Unionisten. Die Konvention hat

daß die Einführung der m^tttpfticht für Irland dem rnschen Parlament überlassen werden mutz.

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««ruhen in holländischen Städte«.

Amsterdam 12. April. Heute Sam «S nieder zu Brot- Unruhen rm Haag und mehreven andern Städten In Amster­dam verlm der Tag ruhig.

Aus dem Reiche.

ErnährmWAfragen im StaatshmlShattSauSfchlch des preutzi- schcn Adtzeordneterrhaufrs.

^ ^-derlin. 12 April. In dem verstärkten Staatshaus- haltsansscyuß des Abgeordnetenhauses erklärte auf Beschwer­den über die BundeSratsverordntmg betreffend Maßnahmen bes Fremdenverkehrs der Bize- prasrdent des Staatsntirrifteriums, die betreffende Berord- Mtng sei vom Bundes rat auf Grund des Ermächtigungs­gesetzes erlassen und habe daher der preußischen RegiernnJ nicht twrgelegen. Aber nack>dem in der Kommission lebhafte bedenken gellend gemacht worden seien, sei die Staatsregie­rung noch einmal in eine Prüfung der Angelegenheit ein- - 5 ^--/herauf referierte Mgenrdneler Hoesch über dtt wirtschaftliche Frage und wies darauf hin, daß die Ernäh- rungsverhältnisse sich außerordentlich schwierig gestaltet hät­ten, und fühitte gleichzeitig aus, daß unsere ganze Organi- satwn, insbesondere das Kriegsernährungsamt, der gestell- ten Aufgabe nicht genügen könne. Der Präsident des Kriegs- ernälwungsamtes W a ldow erklärte, daß er sich bewußt sei daft das K-negsernährungsamt und seine Beamten nicht alle« leisten könnten. Der Zwiespalf zwischen Befriedigung der ^-evtlage und der Schwierigkeit der Produktion liege nich' am guten Willen mrd am Mangel an Einsicht, sondern ir den schwierigen Verhältnissen, und es sei fast ein Wunder, daß es so gut gegangen sei. Er fügte hinzu, daß wir vhn, ftwmertge und ernste Störungen bis zur nächsten Ernte durchkommen werden. Was den Schleichhandel an­lauge, so hab^ süh ein Scl>leichhandelsgewerbe herausgebib det, das geradezu verheerend wirke. Es sei zu beklagen, daß rnduftriellen Werke sich gegenseitig überboter hatten du«h Lreferung von Lebensmitteln an ihre Arbeiter yj* f« ötc Sache so geregelt, daß er Jndustrieversorgungs.. llen eingemchtet habe, an die die Wercke sich zu wenden bätten, nachdem sie ihre Vorräte aufgebraucht hätten. Er kerne Anträge auf Strafderfotzung gegen die Leiter von Zwmmunalverbänden und industriellen WerLn gestellt. Wetter wies er auf die bereits in der Presse bekanntgegebene Verteckungsregelung der Getreidevvrräte der Ukraine zwi- fcl)en Deutschland und Oesterreich-Ungarn hin und bemerkte, daß für das nächste Jahr ein Uebereinkomnren in Vorberei- tung sen Über das er nähere Mitteilungen noch nicht machen könne. Ob unsere Getreidehöchstpreise neu zu gestal­ten seren, darüber schwebten noch Verhandlungen. Schulfeiern in Berlin und Brandenburg.

. Berlin, 12. Llvril. (WTB.) AnläMch des Siege« Armenttöres besttmmte der Oberbefehlshaber in fcn Marken, daß in Berlin und der Pvovintz Brcmdertbura am Montag den 15. April der Unterricht in allen Schulen ausfällt.

Eine österreichische-ungarische Offensive?

. . u^13. Aprck. Dem L. A. wird aus dem .Haag berichtet,

daß nach Melfrnrg dos ,,DE) Telegraph' m:s Mailand die o Ue r r ei dji [cye Ab sicht einer großen Offensive gegp me ttallemsche Fvmtt nicht mehr zweifelhaft, sondern \mx noch eure rZDage der Zett ist. Urvgeheuvs Vorbereitungen werden andauernd getroffen.

Die zwekte Lesung der preußischenherrenhanrvorlag im Ausschuß.

^ Berlin, 13. Aprck. Ter Derfas in ngsausschuß des ^^^**"^1** W E Fr/ttag die §1-3 bS (Berufung ans Lebenszeit) mtt nur Unwesent­lichen A«ck»enmgen gege.mber der Fassung der ersten Lesung an- gen-ommeii. Eiw große Anzahl Arrträge waren zu § 4 gestellt bei von dem V-vrsck)lagsrecht der Berufe lyenxtät tic Fort- Ä r \ U l Cr ^^«ten Erhöhung der Zahl' der. Vertreter der auf 3b, der PrivatLngejwÄvr von 12 auf 24, ^Euust, LttevcMir und Presse von 3 auf 6; ferner sollen statt Übrigen gelehrten Berufe zwei Vertreter des Amvalkssdan^es, M-rr des Aerzteslandes und vier dornigen ae-- Ehrten Berufe ins Heroenhaiis kommen. Weiter beantragten d^

'*** VertreterzaU für Handel und Wwderhersbckl mrg der Regierungsvorlage daUu. daß die Stadt Berlin drei ftVcftrtrr (statt S)

Der Seekrieg.

Nerre U-Boot-Erfolge.

Bv-rli-n, 12. April. Unsere U-Boote tm Mittek- me«r versenkten in der Aegnis mrd bei Malta 5 Dampfs mrd 9 Sog (er von zusammen etwa 22 000 B.-E-T. Die Dampfer fuhren in gesicherten GeleitsKÜgen.

Der Chef des Admiratstabes der Marine.

Eines unserer U-Boote hatte an der sparttschen KAsk E Arkrlleriegefecht rnit einem italienischen Geschützen bewaffneten Dampfer, in dessen Verlaus dieser nredergekLmpft und in Brand ae?

2^ Besatzung des Italieners setzte daraus die weiße Flag-ge uird verließ das tm Hiirterteil bronnendE Schrff. Das Feuer dehnte sich immer weiter aus und nach etNm einer Viertelstunde erfolgten im 5)utterschifs mehrerr Detonatwnen. Um das Siirken zu beschleunigen, fuhr U

kaum tausend Meter heran und schoß einige Gra- tn die Maschinen- und Lagerräume. Nach dem ersten T-r^fer in den vorderen Ladmrgsranm brach auch dort ein starrer, schnell tan sich greifender Brand aus, der den Dampfer nun nnt 60 Meter hohen Flammen überdeckte Dre Hitze wckrrde unerträglich, weshalb das Unterseeboot mit äußerster Kraft ablief. Die Detonationen erfolgten schneller anfernander. Jmnrer mehr Trümmer flogen durch die Luft. Errve Mrmtte später flog plötzlich mtt einem sekundenlangen dormerahnlichen Krachen das ga^e Schiff in der Mttte berstend ausernander. U. . . erhielt einen Stoß, als ob es Phöben tverdeu sollte. Eine gelblich-weiße Wolk eechob sich bis auf schätzungsweise 700 Meter. Bier Kilometer mt Umkreise flogen die Wrackstücke herum Die See sah währerrd des Trümmervegens aus, als ob mr^ Mhlme Grmmten einschlügen Zum Glück wurde, trotzdem .Dlchond von Sprengstücken auf das Deck de.- U-Bootes rnederprasselten, niemarrd verletzt. Der Dampfer hatte 6000 Dmnren Kriegsmaterial, darunter viele Spreng­stoffe und Munition geladen und war von den Bereinigttm Staaten nach Genua unterwegs.

Kopenhagen 12. April. Der dänische Damvker ^Indien" ist «rm 31. März im Atlamischm O^m versenkt Schiffe gehörigen Rettunasboote « dlzomn angefommen, während Nachricht von dar «ödere» noch mcht emgmg.