Du herzensguter Bräutigam mein,
Sollen wir wirklich für immer geschieden
sein?
Ach mein Herze will fast brechen, Könntest du noch einmal sprechen!
Lebe wohl, du Teuerer mein,
Wenn auch die Welt uns trennt Und kein Erbarmen kennt,
Wird doch der Tod uns einst vereinen!
Es setzet tief in unser Herz Der Krieg unendlich großen Schmerz.
Wir können kaum im Leid uns fassen,
Denn auch der teuere Bruder mußt so früh uns schon verlassen.
Allzu früh gingst du dahin,
All unsere Hoffnung ist nun hin Ja zu frühe brach dein Herz.
Ach wie sollen wir ertragen diesen großen, harten Schmerz.
Unerwartet und plötzlich erhielten wir die traurige Nachricht, daß mein herzensguter, braver, hoffnungsvoller Sohn, unser unvergeßlicher, lieber Bruder, mem mmgst- geliobtor Bräutigam, Schwiegersohn und Schwager
Unteroffizier Fritz Drescher
Reserve-Infanterie-Rcginient Nr. 87 Inhaber des Eisernen Kreuzes ui der Hess. Tapferfceiisrnedaiile
nach S 8 /* jähriger treuer Pflichterfüllung sein junges Leben in den letzten heißen Kämpfen lassen mußte. In ti efem Schmerz:
Familie IC. B)rowcher
Gießen (Marktplatz 8), Wißmar, den 9. April 1918. Karollne SSiroit
Funiillc fsir tu, ü/41
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Am 23. März mußte unser lieber Sohn, Bruder und Schwager
Wilhelm Petri
Inhaber des Eisernen Kreuzes
nach 3 jähriger treuer, ununterbrochener Pflichterfüllung im Alter von 22 Jahren sein junges Leben für Deutschlands Größe hinopfern.
Dies zeigt tiefbetrübt an
Familie Ludwig Petri,
Gießen (Kirchenplatz 18), 3. April 1918.
»•Al
Nach kaum vollendetem 20. Lebensjahr hat unser braver, herzensguter, heißgeliebter und unvergeßlicher Sohn, Bruder, Enkel, Neffe und Vetter
Heinrich Allmendinger
stud. forest.
Gefreiter im Fußartillerie-Regt. Nr. 3, Inhaber der Hess. Tapferkeitsmedaille am 26 . Marz den Heldentod erlitten.
In tiefem Schmerz s
Orünkerx F - m $ e Allmendinger.
2677
Statt besonderer Anzeige.
Verwandten, Freunden und BekanrFen teilen wir hierdurch tiefbetrübt mit, daß unser lieber, guter Sohn, Bruder und Neffe
Ludwig Atzbach
Sonntag mittag 2 3 / 4 Uhr nach längerem, mit Geduld getragenem Leiden im jugendlichen Alter von 22 Jahren sanft verschieden ist,
Die trauernd Hinterbliebenen:
Gießen, Kehl b. Straßburg, J“° b . A J zb . ach u " d *.,° h pit £
Lollar, Wieseck, 8. April 1918. SÄffidS? Weiß und F^
geb. Atzbach
Die Beerdigung findet Donnerstag, 11. April, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. offm
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Heute morgen verschied durch Unglücksfall plötzlioh mein guter Mann, Vater u. Gross vater im 71. Lebensjahre, der
Bäckermeister Philipp iöli.
Im Namen der Hinterbliebenen:
ÖÖU Wwe. und Familie.
Ettingshausen, den 8. April 1918.
Die Beerdigung findet Mittwoch den 10. März, nachmittags 3 Uhr, statt.
2664
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Todes-Anzeige.
a 12'/, Uhr verschied san
Schwester Maturina
Heute nacht um 12'/- Uhr verschied sanft im Herrn unsere liebe, treue
nach kurzem, schwerem Leiden.
Die Schwestern des St. -Josefs-Krankenhauses.
Gießen, den 8. April 1918.
Die Beerdigung findet Mittwoch den 10. d. M., nachmittags 5V« Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt, das Requiem am Donnerstag den |
11. d. M., vormittags 6 1 /, Uhr, in der hiesigen Pfarrkirche.
Von Blumen- und Kranzspenden bitten wir abzusehen. 2648
Plötzlich unb unerwartet erhielten wir die jj|| traurige Nachricht, daß unser einziger, treuer gy ßH Sohn und Bruder
Heinrich Sperling |
UnIrroMer im 3nf(mteiic=Hcgtmcut U6, M M! HA Inhaber des Eisernen Ureujer und der M U hessischen LnpserkeitsmedaiLe W
an: 25, März d. I. in schweren Kärnpftn ,,nach 43 monatiger PflichiecfiUluiig im Alter gjj j m von 26 Jahren den Heldentod fürs Vater- W j W land gesiordcn ist.
Die tiestrauernde
H 07 ir> mutter und Schwester.
Gießen (Bruchstrabe 4), den ?. April 1918.
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Die Unterrichts!ei taug.


