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Ter Gictzrver Luzeige»

erkfofint tdfllW), außer konntagS. ffUnqfn: Oirbcner^amiit«ttdUtUer; KteisfcUUt

für den Kreis Sietzen.

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Erstes Llatt

M. Jahrgang

Mittwoch. 27 . März * 9 $

AwillingsninLdrvck ». Verlag: vrühi'sche Univ.-Buch- u. StLiilVrnrkerei R. Lange. Schrsitleitung, GeschSftzftrlle u. DniScrel: Schuistr. Z.

^ianaf;ire von Avzeigen i die T«ge-nuinmer t»is zum Nachmikl»g »«rh-r ohne jedePerbindlichkelt öeileupreife: für örtliche Anzeigen 2KPs..fürau«wärlige 30 Hu* Retlarnen Mt. 1. ; bei Platzvvr- schrist 20'/. Ausschlag. Hauptschriitleiter: Auq. Goeg. Verantwortlich für Politik u.sseuilleron: Aug. ttzoetz; Stadt und Land, Vermischtet u. Ne- richttsaol: W. Dieyer; Anzeigenteil: H. Deck; sämtlich in Gießen.

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(DTB.) Grobes Hauptquartier, 26. Mär;. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Im Weitergänge der groben Schlacht in Frankreich ha­ben unsere Truppen gestern neue Erfolge errungen. Aus Flandern und aus Italien herüngeführte englische Divi­sionen und Franzosen warfen sich ihnen in verzweifelten An­griffen entgegen. Sie wurden geschlagen.

Die Armeen der Generale mn Bclow (Otto) und von der Marwitz Hatzen in hcitzen mechsellwllcn Kämpfen Ervil- ler§ endgültig tzelpruvtet und im Vordringen ans Achist-Le Grand die Dörfer Bihncourt. Dirfvillers und GrevillcrS ge­nommen. Sie cwtzerten Jrles und Miraumont und lwben dort die Ancre üb-erschritten. Bon Albert griffen neu hcrttn- gkfrlhrte englische Kräfte in weiter Front heftig an. In er­bittertem Ringen wurde der Feind zurückgeivorfen. Wir lM- ben die Straße BapaumeAlbert bei Courcclette und Po- ziöreS überschritte.

Südlich von Rcwnne hat General von Hofacker den Uebcrganq über die Somme erzwungen und die in der Sourrneschlacht 1916 Heist umstrittene Höhe von Maisonette sotvie die Dörfer Diazsvt-Barleux crslllrmt. Starke feiud- luhe Geg'nangriffe verbluteten vor un'cren Linien.

Die Armee des Generals von Hnlier hat in körten Kämpfen den Feind bei Marchelevol und Hattencourt über die Bahn Pc rönneRoye zitrückg'worf'n. Franzosen und Engländern wrtrde das zäl-e vcrtT7igte Etalon entrissen. Von Mryon heranKeführte französische Divisionen wurden FreuüheS und Bechanesurt geschlS'Zm. Bussy wurde ge­nommen. Wir stehen auf den Höhen nördlich t*m Nouon.

An den errungenen Erfolgen lmtzen unsere Nachrickten- tru.ppen hervorragenden Anteil. In unermüdlicher Artzeit erm glichen fr das Zrrsammeuwirken der nebeneinander fechtenden Verbünde und gaben der Führung die Sicherlmt, die Schlachten in die gnvollten Bahnen zu lenken.

Eisenbahntruppen. die erst den gnvalligen Aufmarsch vor Beginn des Kampfes reibungslos vollft'ilxrten, und fetzt den Verkehr hinter der Front bewältigen, arbeiten rastlos an der Wiederherstellung zerstörter Bahnen.

Seit Beginn der Schlacht wurden 98 feindliche Flug­zeuge und 6 Fesselballone abgeschossen. Rittmeister Freiherr von Richthofen errang seinen 67. und 68., Leutnant Bongartz seinen 82., Oberleutnant Lörzer seinen 21., Vizefeldtvebel Bäumer seinen 28., Leutnant Kroll seinen 22. und Leutnant Thuy seinen 29. Lnftsicg.

Die Beute an Geschützen ist auf 968 gestiegen. Mehr als 199 Panzerwagen liegen vor den eroberten Stellungen.

An der übrigen Westfront dauerten die Artillcrie- kämpfe an. die sich an der lothringischen Front zu gröberer Stärke steigerten. Wir setzten die Beschießung der Festung Paris fori.

Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.

Der Erste Geueralgnar ürmciftcr Ludendorfs.

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Der Abenvbericht.

Berlin , 26. März, abends. (WTB. Amtlich)

Ein neuer Abschnitt in der gemalt.gen Schlacht?

Zu beiden Seiten der S o m m e ist der Feind a;:f breiter Front im Rückzug. In der Verfolgung twinn wir unsere alten Stellungen uor der Sommeschlacht von 1916 rm.ch Westen b reitS an vielen Punkten überschritten. Wir stellen vor Alber t.

Lihons, Roye und Noyon sind genommen.

Der deutsche Angriff im Westen ist in vollem Schwu geblieben. Der gestrige Hauptbericht der Heeres lei tu nennt namhafte Fortschritte der drei angreifenden Hee und der darauffolgende Abend bericht stellt beinal)e, \l Mit H>indenbnrgs Ausdruck zu spreck>en, einen zweiten A schluß dar, indem er erklärt, daß sunsere Truppen t Albert stehen und daß die wichtigen Orte Lihmvs, Rc und Royon genommen sind! Die Heeresgruppe Hntier l einen strategischen Erfolg erstritten, der den lgegtücki T-orrnarsch auf Mbert vielleicht an Bedeutung noch üb rrrfst, beim eS bestätigt sich, was eine Havas-Darstelln andeirtete: daß es die deutsche Absicht ist, längs der O einen Kerl zwischen die englisch und die französische Arn yrneinzulrcrben. Die Franz.osen haben ihren bedrängt BuudcVgeivosten redlich zu helfen versucht, ^lber sie Hab das Unl^rl das sie selbst bedrohlich niithineinqezog Warden smd, m keiner Werse abwercken kSnnen. Der deuts

US 2:00 fCas ^aröbert, urrd nns, PiMrL Erwartungen scheinen ubertroffen n-erden .",'°cht uns stolz und >frvh, aber nicht üb. mntlg. ~jiav badten beimmdernd auf die feste rrchiae Hl tung der belden oberste,l militärischen Führer, die in Ar und Geste so schlicht und sso vMg ^^scht v

erftl ' m ® ütIei,i)lln 8 des großen Wer!

^ 5« "nseren Gegner a«f»hrrche? Den -.iglisch-an ^ r,t die venchelci ,

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intb den französischen Heißspornen wohl sagen kann, daß sie das Bramarbasieren und das Messerwetzen auch vor den größtmr Abgründen nicht fahren lassen können. Kaltblütigkeit und erirsde Fassung in Not und Unglück sind evoas Rühmenswertes. Aber die Herren Wilson und Lloyd George erfüllen die alten Röm-ertugenden so wenig wie Clemenceau, der nach der britischen Niederlage hysterisch ausgerufen haben soll:Ich bin entzückt!" In diesern Ansspruch liegt nicht der kleinste Nest von Philosophie, svtldern nur krankhafte Gebrochenheit aller Vernunft. Aber von London und Washington herüber wirdgetröstet! Bezeichnend ist, wie Lloyd George und sein Kabirrett den Marschall Haig antelegraphiert:

TaS britische Kabinett wünscht der Armee Dank der Na­tion für die glänzende Verteidigima ansmsprechen. Es erwartet mit Zuversicht das Ergebnis dieses Kampfes uiü> den Sjeg über tyctn l e tzl e n verzweifelten Versuch des Feindes, die freien Nationen der Wett mit Füßen zu treten. Wir büieinr sind bereit, alles zu tun, um im wahren Geiste Kameradscl>aft zu halten. Jetzt ist es notwendig, alle Verluste zu ersetzen. Tie Geschütze und Maschinengewehre, die ^mn Ersatz der verloren gegangene ge^ braucht werden, sind teils schon in Foankveich, teils aus dein Woge dahin. Weitere^ Verstärkungen an Mannschaften und Gc- jchützeit peheir bereit, in die Schlach geworfen zu werden."

Das ist die Sprache eines echten Kriegskabinetts, in dem die Sachkunde betrübt hinter hochmütiger Schreibtisch- jtrategie emhergehcn muß. Marschatt §)aig wird ganz und gar nichtentzückt" sein. Präsident Wilson hat dem eng- llschen Führer folgende Ermunterungspille gegeben:Darf ich meiner warmen Bewunderung für die Standfestigkeit uno den Mut, mit dem Ihre Truppen dem deutschen An­griff Widerstand geleistet haben, und dem vollkomme­nen Veitrauen Ausdruck geben, mit dem alle Amerika­ner erwarten, daß Sie den sicheren Endsieg erringen werden."

^nnner ivochvoMomwenes Vertrauen" ans de sicheren Endsieg"? Muß die politische Heuchelei auch bi rn dre Todosschuner der Schlachtfelder getragen werden Die Gemüter unserer Feinde und Beschimpfer sind ander geartet als das unseres Volkes. Sie halten von Ernst un WahrhNt inckst vicst Ware c-z S3. auch benfjct, daß i Jeirideshand gefallene Deutsche solchenGleicktnrut" an de ^ag leb-en konnten, wie gestern die englischen Gesänge nenzuge, dre durch unser Gießen geleitet wurden uu ihre munteren Schritte durch ein hoch gestimmtes gemeii lrgondeines soMiffikalischen" englische Marsches beflügelten? Sw sollen geäußert haben, daß si fr-oh waren, der feuerspeienden Gefahr im Westen entrückt * (etn. Darüber soll nicht zu streng gerichtet werdeir, aber wo i ern Rest von Trauer über das Unglück ihres Vater andes bei einem solchen Benehmen zu finden? Oder singe: & f ¥>} n der ftcheren Gewähr des Endsieges", zu welchen -'ar/iall Haig m der großen Schlacht einen so vielver sprechenden Anfang gemacht hat?

Ter vsterreichisch-ungarrschs Tagesbericht.

Wien, 26. März. (WTD.) Amtlich wird vcrlautbvi In V e n e t i e n und im O st e n küne besonderen Kriea Handlungen.

Der Chef des GeneralstabeS.

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Erneutes siegreiches Vordringen.

. Berlin, 26. Mürz. (WTB.) Auch am fünften Ta nimmt dre Kaiserschiacht im Westen Mischen Scarpe u Oise chren für die Dcutscl^en siegreichen Fortgang. D- auf dem alten Somme-Kampffelde, das dem Feinde' imiv wieder die besteii Rückzirgs- und Aufmarschstellnngen n glacisartigem Schnßftld Metet, tvo er sich in feftunc artigen Rninendörsern, ansgebanten Batteriestetlnnaen u betonierten Maschinengetvel-ruesberm verankern konnte si die Engländer erneut geschlagen. Die von nah niw entfe-mteii KriegssckMiplä^en eiligst herangeführt l T , 1 f §.b.n Divis t d n e n haben sich im Nordeii und Süd de^ breiten Angriffsfeldes in Umtenden OZegenanariff verblutet. In heißem Ringen wird ein Ort, eine LA nach der anderen gestürmt. Bäche, KarEle, Flüsse, sie bild kern Hiirderni-s für unsere unvergleick)lichen Truppen .A der breiten, blutgetränkten Wahlstatt liegen Waffen. Au rnstnngsstücke, gefallene Pferde, Panzerwagen, Gesclüitze ii inmrer wieder Mengen von Munition Mischen t^akibrar gerteideten zahlreichen Toten. Um Roupy enLranrw besonders heiße Kumpfe, in denen der vor Verdiin mit de Orden P-vur le msrite mcSgeMchiiete Leutnant Racko l«rre Proben ferner Tapferkeit lieferte. Nördlich der Stra

hingemäht,durch unser Fem 1* befpailnte englische Mrrmtionswagen, die im Galoj ihren ^nfanterie-Begleitbatterien Munition bringen wo ^n. Zahllose Spreuatrichter unserer Artillerie weisen d Spuren der Feuerival^, andere mit einem Durchmester vi 30 und einer Tiefe von 6 Metern jrrinnern an die llc unsrer Fwontverlegung im Jahre 1017. Um diese Grano trichter- entspinnen sich besonders barte Kämpfe An c i t ö^lh^n Stellen im Süden sind unsere Truppe

u ^l r - ^i lometer v o r g e d r u n ge n. D Beute an Krugsmaterial jeder Art Eist dauernd Schr sr-U) gegen tausend Geschütze, darunter eine Urwen.

schwerer und schwerster Kaliber, erbewtet. Der Erfolg der gewaltigen Schlacht steeigert sich von Stunde KU Stunde. Die blutigen Verluste des Feindes sind außerordentlich schwer.

Berlin, 26. Mär?. Der 26. P?ärz als sechster Tay der großen deutschen Dertei-dignngsvstensive sieht unsere Armeen nach wie vor in.miunterbrochenen GroßkLnpstn siegreich westwärts säbelten. Starke, von tvcilher hrrangeführw feindliche Reserven konnten trotz ver^cifclter Wehr und GelMiwchr den deutschen dlinslnrm nickst auslxrlten. Die blutigen Verluste der Engländer und ihrer Hilssvö-lker steigen sich ungeheurer Zahl. Sie übertrefsm alles bisher Dagewesene. Weder in Rußland txxl? m Italien wrren die Opfer in solcher Hohe. Diese Tatsache erklärt sich aus dem zähen Widerstand der Birten und ihren massierten, von Franzosen mch.Amerikanern unterstützten Gegenangrifsen. Dazu klommt, daß die englische Infanterie unter dem Kurzfeuer ihrer eigenen Artillerie leidet. Eine große Anzahl englischer Divisionen ist gänzlich aufgerieben. Inzwischen hat der englische Funkdienst 1>ie geringen Verluste der unentwegt anqreistn-> den DentstiTen zugegeben. Infolge des fast täglich herrschenden Nebels seien sie oft und unbenierkt an die englischen Stellungen herangewmmen. ^ Die auch nach einer Woche nicht nachlassende Wucht des deutfck>en Stoßes muß selbst das Reuterbirreau bekennen. Ter betreffende Bericht des 26. März meldet:Ter Riesenkampf dauert ununterbrochen fort, ohne das die Kraft des FeindeS merllick) abnimmt." Er fügt hinzu:Die englischen Trirpp^n ziehen sich langsam yiurütcknnd vernichten alles." Der dncksckv Heeresbericht hatte die Verwisstung franz. Landes Imrch die Engländer gemeldet. Auch das amtliche englische Bureau stellt nunmehr diese Tatsache fest. Die deutsck)e Beule wächst weiterhin. Auch die Gesungenenzahl hat sich wiederum erhöht. Der Erfolg eines jeden Schlachttages wird von dem nächsten ül>erboten, denn in breiter Front hat bereits, die Verfolgung des geschlagenen Feindes bego'.rncn.

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Französischer Bericht-

Vom 26. März> 2 Uhr nachmittags.

Die Schlacht dauerte am 25. M-äyz abends und die ganze Nacht hindurch heftig an. Der Feind verdoppelte seine Angriffe auf der ganzen Front von Noyon nach Ehaulnes. Die in der Gege^rd von Nvyon gut eingerichtete französische Artillerie unterstützte wirksam die französische Infanterie, deren Widerstand häufige Gegenangriffe und Stöße der Deutschen verzögerte und ihnen hohe Verluste zu­fügte. Nvyon wurde in der vergangenen Nacht in größter Ord­nung geräumt. Die Franzosen Hallen das rechte Oiseufer fest. Von der übrigen Front nichts zu melden.

Basel, 26. März. In dem Havas -Kommentar zu den Kämpfen !an der Westfront heißt es: Nach strnftägiger Schlacht von bm'pielloser Heftigkeit haben die Deutschen unsere tapferen eng-, lischen Verbündeten gezwungen, auf einer Front von ungefähr 50 Kilometer den Rückzug anzutreten, in) einer Tiefe von nirgends mehr als 25 Kilometer. Gegenwärtig süehe:r sich die Kämpfenden auf dem alten Schlachlfclde an der Somme gegenüber. Das Gelände, das die Deutschen )etzt zurück- erobern, ist genau dasienige, das sie bei ihrem Rückzug im Jahre 1917 als^ strategisch völlig toertlos bezeichnet hatten. Tie neue Front wird gekennzeichnet dnrck) die Orte Crvisilles, Bapamne, Le Tvansloy, Combles, das heftig umstritten ist,. Maurepas, Pe- ronne, durch den Sommeftuß, Näsle, wo der Kampf noch nicht abgeschlossen ist, Ham, Guiscard, Chauny. Die Alliierten leisten dem Vorrücken der Deutschen nördlich der Somme siegreichen Wider- s'sind, und der Feind erzielt hier nur langsame Fortschritte. Zwi­schen Peronne und ljiam rvurde dem Feinde das Ueberschreiten der Somme verwehrt, flllßabwärts von Ham dagegen passierten die Truppen des deutschm Kronprinzen t-en Flnß und drangen bis gegen Ncsle vor. Zwischen Somme und Oie rückten sie vom ssrozat- Kanal bis Gniscard und Chauny vor. In dieser Gegend wird ganz besonders luftig gerungen. FranzösischeTr uppen sind seit dem 23. März <nif dem südlichen Abschnitt der Sch lacht front tätig. Sie haben dort die britische» M a n n s ch a s t e n a b g e l ö st, die gegenwärtig die Oiseübergäng« östlich von Noyon, das noch fest in unserern Besitz ist, verteidigen^. Sie wirrden in aller Hast in Kraftwagen auf das Kampffeld gefügt. Sie l-aben vorläufig nur die Aufgabe, den deutschen Sticrm auf- klu-l-alten imd sollen nur schrittweise zurückgehen. Sie erfüllen ihre schwierige Aufgabe mit größter Tapferkeit in erbitterten Nahgo fechten. Es ist offenbar die Absicht des Feindes, einen Keil zwn- fchen die frmrzösisck)en und die englischen Truppen zu treiben und zst-ar in ihrem Bercinigungsimnkt, in der Absicht, den reckten eng­lischen Flügel nördlich der Somme und die linke französisch Flanke östlich der Oise znrückzudrcüigen, um dann durch das Oisetal vor- Mdringen. Ter deutsche Kronpiünz ist mit der Führung des letz- teren Teiles des Mmrövers hanftragt. Unsere Truppen Hahn ihm jedoch bei Berdnn bewiesen, daß sie imstairde sind, ihm ihren sieg­reichen Willen ausznzwingen. Das wird auch feruerlstn geschehen.

heißt, bas deutsche Ziel wird nicht erreicht werderr: nichts laßt annehmen, daß es eireicht wird. Ter kur-ze Bruch der Fr»nt der am 23. März die lwitische Armee vom recksten Flügel der An- griifspuukte zu tTcmusn drohte, ist mm irnbedenklicher. Tie Gfci schlosscnhett bei aller: in den Kampf verwickelten Einheiten ist sehr groß. Tie Moral de-c Triwpe ist wunderbar. Die Engländer setzen mehr und mehr eiuen lwrtnäckigen Widenbrnd entgegen, dem selbst der k^ind Ehre er,veisen muß. Auf frmizös:sck>er Seite ist die ^cgcn>ockrimg dar Svst-aten allgronein. Schließlich wird die stn- IMNmenattstlt ^zwisck?en dem englischen und dem französischen ve- enger. Die Schlacht wird allerseits mit s!eichey Kkoatt fvi-tgesetzt Man kam: ihrem wechselnden Verlauf nicht olnre Bewegung, wobl alx-r mit Ver-ttnuen foü>en, denn unsere R e se r- ven, 'torn materielle und moralische Bedingun^n niemals lasser u um, sind an der Vririt unter dem Befehl eines wackstame» mrd erfahrenen Oberkomniandos.

Ettgiifchcr Bericht.

- . März morgens.

.ST*mnt»f schlief wöhrend tvr 9?ack>t ein Unsere

v X ur,i -kellnrgen östlich R oye und Albert

K aiM!15 W.edevlmfnabme des Kaunch's

irrtet, Ixxt jedoch noch Nicht öegm^n. M wird l>erichLL, datz