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Imtftß nicht Au denken ist. Die Abgabe soll gegen Vorlage des Mittelstücks der gültigen Seifenkarte erfolgen, wobei aus dieses durch Stempel oder handschriftlich der Vermerk gesetzt wird:50 Gramm Feinseife April 191-' Die zusätzliche Menge K.-A.-Seife kann der Händler durch die bisherigen Bezugsquellen beziehen, wozü die Einreichung der Emp­fangsbestätigungen ausnahmsweise nicht nötig ist. Die amtliche Verordnung, welckie die Abgabe der erhöhten Fein- seisenmenge an das Publikum gestatten wird, ist Ansang April zu erwarten. 1

** Volksbund für Freiheit und Vaterland. Eine öffentliche Versammlung findet Mittwoch, 20. März, abends 8 Uhr, im Saal des HotelsFürstenhof" statt. Es werden sprechen die Herreir Professoren D. Bons s et, Geheimrat I). Eck, Dr. Roloff. Siehe Anzeige.

** Lichtbildervortrag. In der neuen Universi­tätsaula sprach gestern abend Herr Geh. Hofrat Prof. Dr. König über seineWinterreise an die Westfront"". Die in großer Anzahl erschienenen Hörer folgten mit lebhaftem Interesse den fesselnden Ausführungen, über die wir bereits rn Nr. 47 unseres Blattes vom 25. Februar 1918 berichteten.

** Stadtt^heater. Dem Charakter der Osterzeft ent­sprechend ist der Spiel plan der nächsten Zeit eingerichtet: er bringt -um Schluß noch eine Reihe ernster Werke. Am Samstag den 23. Mar^ hit-bet ein Gastspiel von ersten Kräften des Main- zcr <r::adtlhealers statt, das uns die Bekanntscl-aft mit Richard Dehwels neuem SchauspielMenschenfreunds" vermittelt. Am Palmsonntag abend findet eine Aufführung von Halbes DramaJugend" statt, die dadurch ein besonderes Interesse be­anspruchen darf, daß Herr Rudolf Jelikvff vom Neuen Theater m Frankfurt a. M. auf Anstellung für das nächste Fahr gastiert. Für dieJngend-Aufsühru.ntz" sollen noch etwa ausstehende Gut­scheine Gültigkeit haben .

** I m Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, wird heute zum letzten mal der zweite Teil des großen Aufklärungs­filmsES werde Licht"" vorgeführt. Wie wir schon tvieder- holt betonten, steht der Film auf bedeutender künstlerischer Höhe und verdient reichste Empfehlung. Siehe Anzeige.

Landkreis Gießen.

18. März. Den Heldentod starb der Ersatz-Iteser- vpt Adolf Nagel: er iit das 12. Opfer unserer Gemeinde.

Starkeuburg und Nheilihesserr.

D. Z. Darm stad t, 19. März. Intendant Dr. Eg er wurde von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog die erbetene Enthebung von feinem Posten mit Schluß dieser Spielzeit bewilligt. Dr. Cger tritt am 1. August seinen Posten als künstlerischer Leiter des Deutschen Schau­spielhauses in Hamburg an.

Kreis Wetzlar. f

Das Lotte-Goethe-Mufenm. e tz l a r, 18. März. In dem Wvhnhause des Amtmann- ElternHanse von Lotte, wurde vor 50 Jahren das Lotte- c^oethe-Museum eingerichtet als Erimrerungs- und Weihestätte ar dw Wetzlarer Zeit Goet^res fl 772). Die Stützt erivarb 1862 da- glücklicherweise im gleichen Zustand \vic ehedem gebliebene Haus kaufte auch die Hmisgeräte, die der Familie Buff gehörten, auf nnt richtete dann mit diesen Erinnerungsstücken 1866 das Museum ein Das große Interesse der Bürgerschaft an dem Museum bekundetk sich in den vielen Säienkungen und Znivendungen, die die Goethe- stattc seitdem bis in die jüngste Zeit erhielt. Heute zählt das Lotte- Haus zu den sel-enswertesten Goethe-Museen. Von der Stadt wirk es a-ls einer ihrer Kostbarsten Schätze behütet mrd sorglich gesiegt

vessen-Nassa».

-- Bad H vm bürg v. d. H., 18. März. Die bisher für den Besuch von Bad Homburg in Geltung gewesenen scharfen Auslveis- vorschriften sind bis auf weiteres im Wegfall gekommen

= Frankfurt a. M., 18. März. Im Älter von 75 Jahren verstarb hier der frühere Kai,erliche Gesandte Eugen Ritter von Zimmerer. Er war früher stellv. Gouvernerir von Togo, dann Gouverneur in Kamerun. Generalkonsul in Brasilien und Chile und schließlich Ministerresident und oußerocoentlichec Gesandter auf Haiti. Seit 1907 lebte er hier im Ruhestande.

Frankfurt a. M., 8. März. Am Freitag wurde ft

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Hippodrom, das seit Kriegsausbruch zur Unterbringung durck verwundeter und kranker Militärniannschaften dien.

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reifender uumn ivm.uuumuuumjuiM.n oiem

der 100 0 0 0. Soldat als Gast begrüßt. TerJubilar"" erhiel von Frau v. Mumm ,die aus eigenen Mitteln'diese Uebcrnach

tungsstelle unterhält, eure Uhr. Tie übrigen Gäste wurden festlich bewirtet.

--- Oeftrich-Mittelheim, 18. MäiH. Eine starkbesuchte Versammlung desRheingauer Wcinbauvereins" nahm am Sonn­tag unter dem Vorsitz des Landes-Oekonomierats O t t-Rüdesheim Stellung zu dem Vorgehen des Kriegs Wucher amt es zu Berlin gegen die Weinverkäufe im Ri-eingau. Oekonomierat Ott führte dazu aus, baß, nachdem in anderen Gegenden die Weine zu sehr hohen Preisen verkauft seien, nun sich das Kriegswnck-eramt in unerhörter Weise in die beginnenden Rheingauer Versteigerungen misck-e. die Preise für zu hock) erkläre und sogar die Keller schließen lasse. Nach ein­gehender Aussprache, in der einmütig die Berliner Maßnahmen verurteilt wurden, fand folgende Entschließung einmütig Annahme: Das Kriegswuckieramt iMt die Kgl. Staatsanwaltschaft Wiesbadm veranlaßt, verschiedme Keller im Rheingau unter Siegel zu legen. Des iveiteren hat es auf einer öffentlichen Versteigerung die Legi­timationen der Jütcressenten geprüft, wobei der Vertreter des Amtes von Preistreibereien mrd dunklen Vtachenschaften gesprochen hat, ohne einen Beweis für diese schöneren, die Winzer auf das tiefste kränkenden Beschuldigungen beizubringen. Namens des gesamten Rherngaus erhebt die heutige Versamm­lung des Rheingauer Wernbauvereins und der Ver­einigung Rheingauer Weingutsbesitzer Beschüoerde und öffentlichen Einspruch bei den maßgebenden Behörden lind vor alstr Oessentlichkeit gegen die Maßnahmen des Kciegswucheramtes. Sic sind durch nichts begründet und nur geeignet, die Bevölkerung zu beunrickn-geu urrd zu erbittern, evt. auch empftndlich zu schädigen. Die Rheingauer Wempooduzenten haben stets gesucht, auf loyalem Woge unter Zuhilfenahme der Weinkommissionsgesckiäfte il>re Er­zeugnisse dem Verbraucher zuzuführeu. ,Wft wenden uns zugleich an deir Verband der Preußischen und Teutsck)ien Weinbaugebiete und bitten diese, die Angelegenheit zu der ihrigen zu machen und den gesamten Weinbau vor derartigen Maßnahmen zu schützen.""

Ferner erklärte sich die Versamnrlung mit schwaä-er Mehrheft für die 'Eftiführung der Weinsteaer.

Die Milchversorgung der Städte.

Frankfurt a. M., 18. März. Unter dem Vorsitz des Hospächters V i e h m a n n - Rumpenheim hielten heute dieVer­einigten Lmrdroirte von Frankfurt und Umgegend"" imFranzis­kaner"" ihre diesjährige Hauptversammlung >ab, die sich nach der Er­ledigung geschäftlicher Angelegen heften vorwiegend mit der M ilchve r svrgnn g der Städte befaßte. Geschäftsführer H i r ch e l - Friedberg fül/rte dazu^ in fast zweistündiger Rede aus, daß die Landwirte die Milchpreise nicht erhöhen lvollten, wenn die Futterpreise shabil geblieben seien. Diese hätten aber trotz ihrer Minderwertigkeit maßlose Höhen erklettert. Auch die Milchkühe seien im Preise vielfach gestiegen. Tie Erzeugungskosten eines Liters Milch betrügen heute 40 Pfg, so daß gogenrvärtig von einem Gewinn nicht mehr die Rede sein könne. Lediglich aus Rück­sicht auf die Kinder und Kranken der Städte liabe man die Milch­erzeugung nicht schon weiter eingeschränkt. Zum Ausgleich der Ver­luste habe man mm den Landwirten endlich.zum 1. April d. I. eine Erhöhung des Pr ei ses auf 3 8 Pfg. für das Liter zugestauden. Tvotz aller Proteste der Landwirte habe man nicht mehr erreichen kölmen und werde man au>ch nicht mehr erreichen. In Bad-.Hombury koste ein Liter städtische Milch im Erzeuger­preis 1.15 Mark. Ter Redner forderte schließlich ein besseres Sick.verstehenleiuien von Stadt und Land, er berührte auck- die Gegensätze ztoischen Preußen mrd Hessen.

Rach langer Aussprache, in der sich alle Redner in zu­stimmendem Sinne zu den Ansführuirgen des Berichterstatters äußerterr, nahm die Versammlung einstimmig eine Entschlie­ßung an, in der es u. a. heißt:

Tie aus Preußen und Hessen in Frankfurt versammelten Land­wirte sprechen die Erwartung aus, daß sobald als möglich eine Erhöhung der Milch preise einttitt, die einigermaßen mft den Erzeugungskosterr im Einklang steht. Andernfalls steht zu be­fürchten, daß die Milchversorgung im höheren Grade als jetzt un­zureichend wird. ?lllein nraßgebend muß bleiben, daß, die Erzeu- gmrgskosten den Unkosten entspreck-en. Es könne daher von einer Preistreiberei nicht die Rede sein. Tie Versammlung spricht den Wunsch^ aus, daß die Städte den ehrlichen Versuch machen, die Gegensätze zwischen Stadt und Land auszugleick-en, und es wäre wünsclrenswert, daß die Städter die bedränabe Lage der Landwirte kennen lernen.

vermischter.

* Rostock, 16. März. Die medizinische Fakultät der Universi­tät Rostock verlieh dem Fregattenkapitän Nerger, Komman­dant des HilfskreuzersWolf"", die Würde eines Ehrendoktors.

Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen.

März

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Höchste Temperatur am 16. bi» 17. März 1919 --- + 0,0* 6. Niedrigste . . . 1918=»- 2,1*0.

Niederschlag 0,0 mm.

* Letzte Hart rUbtcii.

<WTB.) Großes Hauptauartier. IT. MLrz (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprechl.

Sturmtruppen preußischer, bayerischer und sächsischer Divisionen führten in Flandern erfolgreiche Erkundungen aus und nahmen dabei mehr als 300 Belgier gefangen.

Von der Küste bis zum La Bassee-Kanal war der Feuer­kampf am Abend gesteigert An der übrigen Front blieb er in mäßigen Grenzen.

Heeresgruppen Deutscher Kronprinz uttd von Gallwitz.

Bei Juvincourt holten brandenburg^r Stoßtrupps nach hartem Kampfe 20 Gefangene aus den feindlichen Gräben. Das Artilleriefeucr lebte beiderseits von NeimS und in der Champagne zeitweilig auf. An der Nordfront von Verdun nahm es an Stärke zu. Wir setzten unsere Erkundungen fort.

Sächsische Abteilungen brachten aus dem Ostufer der Maas 56 Gefangene ein.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

An vielen Stellen der lothringischen Front, in den Vo­gesen und im Sundgau rege Tätigkeit der Franzosen.

Wir schossen gestern im Lufttampf und von der Erüe ans 23 Flugzeuge und 2 Fesselballone ab.

Von den anderen Kriegsschauplätzeii nichts Neues.

Der Erste Generalgnarticrmeister L u d e n d olc f f.

Die Konferenz der Entente in London.

Paris, 1V. März. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas.Echo de Paris"" meldet: Aus der Reise nach England war Clemenceau begleitet von Pichon lind den Generalen Fych und Nygand als Bertteter Frankreichs, Orlandv Bissolatti und Biarrchy als Vertreter Italiens und Gene­ral Miß als Vertreter der Vereinigten Staaten: die Minister Loucheur, Leygnes und Clavelle waren ebenfalls in London. Von Doimerstag zu Freitag fanden wickstige Besprechungen unter dem Vorsitz von Lloyd George statt. Bei seiner Rückkehr nach Paris sagte Clemenceau, er habe eine gute Reise gehabt, das Em^ vernehmen wäre vollkommen.

Die Besteuerung der Kriegsgewinne.

Berlin, 19. März. Unter der Ueberschrift ,.Etn grober Vertrauensbruch'" schreibt diedüorddeulsche Allgemeine Zei­tung"" : Eine Veröffenttichnug des Entwurfes eines Gesetzes über die Besteuerung der Kriegsge Winne der Gesellschaften im vierten Kriegsjahr ist nur möglich ge-vorden durch einen groben Vertrcruensbruch einer beteiligten aintlichen Persönlich^it. Sach­lich hat die Meldung nur bedingten Wert, da sie aus dem Stadium der Vorverhandlungen über die neuen Steueworlagen heraus^ gcrisserr worden ist. Ern Beschluß des Bundesrats und damit die Gewißheit, daß sich das Parlament mft einem solchen Steicer- vor schlag zu beschäftigen haben wird, liegt jedenfalls noch nicht vvr Bestrafter Schleichhandel.

Berlin, 19. Marz, Die Braunsberger Skras- kammer verurteilte einer Meldung desBerl. Tageblatts" zu­folge, den Meiereiverwalter Ernst Zürcher wegen Schleich­handels und Beamtenbestechung zu einer Gesamtstrafe von 48 600 Mark.

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ond l>ao>enabteliimc Mittwoch den 20. März: Bote! Fiirateisliof.

Ausgabe der Dtvlome vom Frankfurter Verband-- wettschreiben.

V. D. H.

Wir ersucher unsere Mit- glieder, den am Mittwoch den 20. März un Holet Fürstenhos statt- NN den den Vortrag des ^oltsbundcs für Freiheit und Vaterland recht zahl reich zu beülchcn. 20310 "'Der Vorstand.

occaoccooaooo:

V. B. 8 .

nnd

Kranken- unt Begräbniss- kassod.V. D.H

Donnerstag. 21. März.

aftcndS 8-/, llbr, im Hotel Grostberzog:

@citeraliierfaniinliiag

2032 D Der Vorstand.