bft feotbßkfkTT U-Bvove find. Hier erhielten wir bisher rai/kvc gTOßtcn Erfolge gegen btc U-Boote in letzter Zeit mit Unlerstütülng Ö fL »««Spfaai l Seestreitkräfte. Auf das Mittelmeer eniftelen etwa Prozent des Verlustes von Handelsschiffen, und' der vorigen BerhLmrisse fom man schwer Herr werden. Das Fchtten- romrftando un Mittelmcer haben die Franzosen, in der Adria die Italiener. ^ie britischen Streitkräfte kämpfen in beiden Fällen unter emem französischen oder einem italienischen Admiral. Die ^negfuhrung gegen die U-Boote werde vom Flottenrat der Verbündeten einem Ausschuß Angewiesen, der in Nom zusammen^ trete. Tw Entscheidung war -nur eine Erwetterung des Grundsatzes der euren alliierten Front, der in militärischen Dingen cmgcnom- men worden ist. Um biz Verhältnisse der ins Auslarü) komman- £l Tt fcf nifrer fnweit zu lernen, ging ich zu viner Tagung' des Ausschusses nach. Rom und schlug dem Komitee vor, das; ich danach eme Jnspekttonsrerse im Mtttclmeer unternehme. Der Äus- ^ lnr Mittel nreer operierenden Berbündete«
vertreten waren, nahm die Vorschläge des Vizeadmirals CaltbrvpS a^.der nutet französischem Oberbefehl steht, und es wurde beschlösset^ das; die weserttlichsten unterseeischeil! Opevatwnen unter dem Befehle EalthropS ausgesührt ^werden
Auf Ersuchen der britischen R-gi-rmtg .)üfen oritt;che -Leeoffrzrere bei deni Wrederaufbau und der 9vt' organijatton der griechischen Flotte und Werften im Mil- wtmeer intt und teilten in steigendem DLaße wertvolle Dienste, ^er Berater des griechischen Marineministers, der den Rang mnes gnechrschen Kontrcndmirals hat, sprickst sich begeistert über dre gricchlschc Flotte aus.
x teilte weiter mü, die alliierte Flotte rvevde in kurzem
Kriegsschiffe verstärkt. Die
.^urve der Handel sschrfss Verluste bewege sich noch
"ner ab st er ge »den Richtung. Ter Februar war ein verhaltnrsmafng schlechter Monat, aber dcr Januar war aut. Hier verwies Ged.^s das Unterbrus auf ein Diagramm, um das Aü- dauern der ineder gehenden Kirrve zu zeigen. Ter Verlust de-^ Welt- wnnenraums rm Februar betrug ettvas über die Hälfte dessen oom t * e&n «! ar Während.üns Monaten bis zum 28 Februar 1918 war der Weltschrffsvanmveckusl 10 Pror«rt geringer als iväbrend der entsprechenden lAf Monate des Vorjahres. Ter Scknftsbau di^rttl 1917 monatlich durchschnittlich rund I4tt UUU Tonnen, aber tm Januar nur 58 C03 Tonnen, der Februar bürrte nahezu ooppM so gitt sein. Schließlich kü.mten bis zu drei JHiUwnen Donnen gebaut werden. Llber das wäre nur bei größter Anstrengung aller zu erreichen. Die feindlichen Untersee- ooote wurden rn vermehrter Zahl zerstört. Mit der Entwilllnng Gegen maßregeln luirb die Zahl weniger steigen. Ebenso stcäube r tr L a ^ n1 } Maße die Besatzung gegen die Ausfahrt. Die Aussichten sind mc 1.4 oder 1 dagegen, daß das Unterseeboot von der Operation tn unseren heimatlichen Gewässern heimkeytt. Man Zus'I'k an, einige Mmvctte lang englische und amerttanischk Ltrettrraite rn den beimzschen Gewässern zu so v'el ver'cnk.'en Nnler- '«ebooten kommen als gebaut werden. Ter Feind schreibt W Ab- natynt seiner Erfolge dem starke Rückgang der Zoh' der Schiffe Es See Aber dies ist nicht richtig. Tie Zahl der Fahrzeuge im Mon-at ,^-eornar entsprach tatsächlich dem Durchschnitt d sechs Monate. Maßnahmen urch« Er rndrengen zur Abwchr der
JL y . ' “ lw / v O ^ 1 " .JE il j C (.11
Februar entsprach tatsächlich dem Durchschnitt der l-chten - ,on»te. Maßnahmen un^ Er rndnngen zur Aöw hr br. UitteTiecbo«^ unter den Alliierten iwtVn dae.rernd Nxnter entwickelt. Wrr sind /etzt imstande, den größeren Teil der Hilsguellen' für das Mrttelmeer zu gekranch«. .
o- kitsvstem ist erheblich entwichst worden, über
.^0 0110 Schiffe wurden geleitet, und die Kerluste waren sehr germg. Eme erhöhte Sicherung wurde dadurch erreicht, daß im Geleitzuge die Anordnungen der Admivalitäl streng befolgt wurden, waS b^anerlrcherweise sonst nicht systemattsch geschieht. Wäh- rend der ersten Wangen Monate des uneingeschränkten Unterseo- vootrrregeS r»men m den heimischen Gewässenr 50 Prozent Ver- ruste auf eme Zone jenseits von 50 Mcklen vom Lande. Inner- halb 10 Merl» betrugen die Verluste mrr 21 Prozent. Heute snen dre Jerlusbe außerhalb der 50-Mcilenzone zwar auf ein Prozent der Geimntverluste gesunken, während die Verluste in gröberer Nahe der Küste auf 61 Pwzent gestiegen seien. Dadurch, daß die Angrrne näher an der Küste stattftnden, konnten wir nicht nur yaunger den Feind durch vatrouillierende Wasser- und Lust- «chrzeuge angrnfen. sondern mich viel Schiffe bergen. Tre ver- veNerten BerguttgsMaßnahmen haben die Wiederherstellung einer oü»). b'fchädigter Schiffe zur Folge, was andererseits grotze Anforderungen an Arbeit und Material verursacht, die sonst dem Bau neuer Schiffe gewidmet sein würden. Der Redner schloß mt bem Ausdruck des DmkeS an Offiziere und Mannschaften der Manne.
Mmc*- lWTB) Das Reutersche Bureau meldet: Der Tett der Rkoe des ersten Lords der Admiralität Sir Eric G e d d e s . rn dem er über die Aussichten der deutschen Unterseeboote, von ihM Führten zurückznkehren, sprach, habe im Unter- yEfe emige Verblüffung hervorgerufen. Später habe Geddes erklärt, er haoe sagen wollen, daß von je 4 oder 5 U-Booten eures versenkt werde.
Tabakmonopol in England.
Rotterdam 7. März. (MTB.) „Maasbode" zstsvlgeschreibt .Evenmg Rews : Tie Raucher in England werven es für ^.weitere Tmrer des KnegeS ohne Zigarrmr, Zigaretten oder- Pferfen aus lyal ten muffen. Es rst zwar rvoch für drei Wum-atc Tabak iswgaiibett DiCjCr wird aber für die Soldaten und die Arbeiter m öeriLgsbetrreben reserviert bleiben.
Ei« Luftangriff auf Nancy.
Bern, 6. März. (WTB.) Pariser Blätter berichteir, daß in der Nacht zum 27. Februar zwischen 6 Uhr abends und Mitternacht deutsche Flugzeuge mehrere Luftangriffe auf N a n c y unternahinen, wodurch in der Stadt und Umgebung beträchtlicher Schaden angerichtet und ungefähr 10 Personen getötet wurden. In der Stadt entstanden mehrere Brände. An mehreren Stellen stürzten Häuser ckn. Es wurden uw- gehcure Trichter aufgeworfen. Dem „Journal" zufolge sind beinahe alle Stadwicrtel schwer betroffen.
* * •
Annahme des Budgetprovisorium» in Oesterreich.
Wien, 7. Mär-z. Das Abgeordnetenhaus nahm nach einer längeren Rede des Ministerpräsidenten v. Seid- ler das Budaetprovisorium an, nachdem sich die Polen aus dem Saale entfernt hatten. § 1, der die allgemeine Ermächtigung für die Ausgaben und Einnahmen enthält, wurde mit 240 gegen 121 Stimmen angenommen, § 2, der dre Kriegsausgaben enthält, mit 208 gegen 161 Stimmen der Tschechen, Südslawen, polnisclstn Sozialdemokraten und der deutschen Sozialoenwkraten. Der § 3 betr. 6 Milliarden Kronen Kriegskredite wurde in namentlicher Abstimmung mit 203 gsgen 165 Stimmen angenommen. Hierauf wurde das Budgetprovisorium auch in dritter Lesung angenommen.
Der Scctricg.
Llyyd Georges unrichtige Angabe« über den U-Boot-Krieg.
^ Muster dam, 7 März. lMTB.) Die englische Wochenschrift Trrtth' erklärt, ne könne in Zukunft den Mitteilungcil Lloyd Georgcs über den U-Boot-Krieg nach den unrichtigen Angaben, die er bisher darüber gemacht habe, nicht mehr trauen. Im August crflörte er, daß im ersten .Halbjahr 1917 484 000 Tonnen Han- delsschiifsraum erbaut wurden und in der zweiten Hälfte 1090 000 vollendet würden. Rach den Angaben Bonar Laws im Unterbause wurden aber nur iwerug mehr als 60 Prozent baixm hergestellü -Lloyd George teilte ferner im August mtt, daß 330 000 Tonneir gcfauTt lvurdcn, wiederum ein Jrrttlm um 46 Prozent. Einen dritten Irrtum beding Lloyd George, indem er versprach, daß 1917 ber englische Schiffsraum um 1904 000 Tonnen vermehtt werden würde, während diese Vermehrung tatsächlich nur 1333 474 Tonnen betrug, eine Uebeiftrerbung omr 42.8 Prozent.
Rotterdam, 6. MürK. (WTB.) Wie der „Nieuwe Notter- damiche Eourant" aus Lorrdon meldet, bedauert A s g n i t h in der Antwort auf die Rede Sir Eric Geddes, daß über den Umfang der engilschen Schnfsverluste U7id über die getroffenen Maßregeln, um
Attnst «nv Wissenschaft.
** Ein wiedergewonnenes Merk von Leonardo da Vincr. Aus dem Nackstasse des Baseler Bürgermciitiecs Felir Saraiin rst rn den Besitz der beSannttnr beiden Naturforjckier und Ethnographen F-ritz und Paul Sarasin ein Gemälde übcrgegangen, das schon seit geraunrer Zeit in der Lamardo»Forschung eine Rolle spielt. Es ist; ein jug«rdlicher Johannes der Täufer, der nach dem Besrtzslempe! lange (Ägeattcm des franzöftfckien Wnigsl>au:es war, daun in das der Familie Eond4 übecgegangerr ist mrd, nachdem es von eenem .Kunsthändler in die Sch.veiz gebrach^ \wibtn war, von Jakob Burckhardt wieder entdeckt wurde, der ,'ich für das Werk r:i hohem Gvade begeisterte, cs aus eigenen MitteUr arrLrufte Und — jedoch vergeblich — den öffentlichen Kunst,änrm- lungen in BafÄ und in Fvarrfflrrt a. M. anbot. Ueber die Terrturlg des Bildes sind die Ansichten lange auSeftrandergcgangen. ebenso wie über die Frage, ob das Gemälde als eigenhändiges Werk Leonardos an Ansehen sei. ES stelst in allem de-n besanuten Johannes- bilde im Louvre nahe. Mm hat sich einer der gegeirwärtwenf Besitzer. Paul Scwasin, des Gemäldes augerrommon und lricht allein eine genaue Untersuchung durchgeführt, sondern, es auch unter Mrwendung aller gebotenen Borstchsmaßregekn von dem vortrefflichen Restairrator des Baseler MuseumS, Herrii Beutz. von Men Ueberr.xdurvgen befreien lassen. In einem kürzlich^ oeröffent- llichten Werke macht er das Ergebnis seiner Studien bekarrnt und schert in fesselnder Wrise. tcste unter der Haird des ResbaurattxrS «us der Johannesfraur nach und Tvach sich ein Verkündrgungscnael entwick'llt''. Auf die Moglickueit, daß in dem Larasinschen Johmures ein Berkirud^Mtasengel specke, haben sckMl früher verschebene Lscmardofrricher hnrgcwsesen. Nun hat Bafari um di- Mitte des 16. Jahrh;mderts im Besitze dos Her-os/s Cosinw in Florenz einen VerkündigungsÄngcl das Meisters gesehen, den er in feinem Leben Leonardos genau beschrieben hat. Noch den Forschirngen! Sarasins läßt sich telxniptai, daß dieser VerkündrgimaZengel Leonack)os nunmehr ws^dergewonnen ist, rmd zwar ist Sorasm in UebereinstlmTmrng mit EmL Möller der Arrsicht. daß der Künst. ler diesen Berkündrsungs^igel ;wahrscheinlich noch vor 1507 in MoÄLmd gmnolt hat, niÄhrend der Jvbannes erst nach 1517 cSA er bereits nach FvankreLch übergeiftedelt war, entstanden ist. Durch die Rssta-rrierung ist übrigens das Bild nickst nur verschiedene Fehler lo$gCn*ytbeii, sondern hat mich in künstlerischer, beforü-er-s in koloristtscher Hinsicht erheblich gew»rmum. Ob es sich nun freilich um eine eigenhänidige Arbeit des Meisters handelt,! doS ist schwer und fedenfallS zurzett kaum entsckpiden, ba 1
die Verluste wieder^ cinzrrbringen. nicht genauere Mittelungen gemacht lvürden. In seinem Dorarrscl-lage im Dezember habe der erste Lord ter Admiralität gesagt, daß die Neubauten 1917 denen des Rewri.gahres 1913 glnctstämen. Das Hans wlirde gerne crsahirn, ob dnye Erwartung in der Tat erfüllt wurde oder, ,venn dies nickst der Fall sei. wreweit man der Erfüllung nahe gekommen sei. B o - n « r Law antwortete darauf, daß der Neubau l»n Schiffen für die Flotte und dre Handelsmarine rusammen un-efähr dem Schiffsraum drs Rekottstahres 1913 glnchkomme. Asauith verlangte hieraus die Bekanntgabe der Ziffern über die Handelsmarine und sagte eS rnützten mehr Sckstsße gebaut und rascher fertiggestellt werdend
^n Besprechung der Rede des ersten Lords der Admiralität geben alle Blätter der Enttäuschung über den Rückstand im Schiffsbau Ausdruck. Fast alle Blätter appellieren an die Arbiter, datz sie den Ernst der Lage einsehen möchten. Dir Blatter glauben, paß eme DeEentlichung diw genauen Ziffern deS vor mchteten Schiffsraumes eine ausgezeichnete Wirkung in dieser Hin ftcht haben würde. „Daily Ncn»s" bemerkt dazu, GeddeS vor- ftchttge Worte lreferten einen pei;üichen Kommentar zu den Prophezeiungen des Premierministers vor einem halben Jahre.
Madrid, 7. MLrz. (WTB.) Meldirng der Agenoe Havas. Nach einer Meldung im „Jmparcial" berichtet das Martt^kommando in Teneriffa, daß der spanische Dampfer „B l l l a n u c v a" von einem deutschen Tauchboot gezwungen wrrrde, seine als Banngatt anyZprvck-erre Ware über Bord zu werfen, dann aber habe werter faycen dürfen.
Au§ dem Reiche.
Berlin, 7. März. (WTB.) In der Sitzung des BundesraLs wurden angeirommen: § 1. Entwürfe von Götzen betr. die Feststellung des vierten und fünften Nachtrages zum RerchshauShaltsplan für daS Rechnungs- iaha- 1917, 2. der Eirttvurf einer Bekanntmachung Mr Ab- änderun der Besannttnachung vonl 13. November 1917 betr. w.c.ere Besttmmunaen zur Ausführung des Z 7 deS Gesetzes über den vateriLndischen Hilfsdienst, 3. der Entwurf einer Bekanntmachung über die Vorverlegung der Stunden während der Zeit Pom 15. April bis 19. September 1918, 4. der Entwurf einer Bevordnnng über die Geneh- migurrg von Ersatzlebeusmitteln, 5. der Entwurf einer Devordrrung ge^en den Sck)leichhandel, 6. der Entwurf eines Gesetzes über Kriegs Zuschläge zu den Gerichtskvsten
im Laufe der ^ahrl/underte auch
~/Tr^ r m c ({y Bill»
ziemlich viel gelittM hat.
— .vvi lU’itjcnmp des Medici» Archives.
U-uerachter des in Italien gesetzlich eingeführlen Ausfuhrverbotes für Werke uns L-armulungen voll künstlerischem, ^schickst!ickxm oder Atlertumswerte h<tt vor fünf I-ahrvn — wie? ist völlig unaufae- t'Url — m aller sttlle die AuLioanderung «nes hochbedeutenden ttalremchm Archivs erfiolgrn können. Es han d e l t sich um nichts Gerrnger^, als um das Archiv der Medici, und nackstein der ge e ->- wdrige Verkauf dieses Sosdbaren Schatzes nach Verünff der fünf- layrigeir Frist als veriLhrt der Strafe entzogen ist, ist das Archiv ? m o. M. drrrch Ehristte iu .London zur Versteigerung gebracht worden. Der Wert des Archivs wrck> oad-urch nicht veringert dap, es sich n«ht um dic Handsckniften und Urkunden der 5>aupt»' lrme, sondern um die Papieve einer seit dein 17. Iahrhrmdert be- stcherwen Zive.^fc..nrilie handelt, nämlich der Medici-Tornaquinci Lenn Üa9 ckrchw ore;er FamAie ist an außevordentlich wickstigen, Ltucken so rech dap. rrur ttcrli-enisch',' Natistässigkeit es hat ver- aumen kmnr«l, d:e,eri für die GvickMssvrfchung übernns bedent- wmen ^cyatz längst dsrn öffenttichen Bejitz: zu sichern. Ein ^Lls,atz des m Florenz ?n7sckrrnrendeu „M«rzv-eos", der diese An- geregenhelt bchanLeft, bringt and) MiUcrlunMN über die
vorz^lchsten « fceS YRcküci-ArckstvS. Seim Papiere reicht von: ^-ahrc 1034 brS zicm Ende des 16. Iahrhirndcrts, urrd es besuchen pch darunter Briefe von Karl VM. von Frankreich -ron Lchovicv DLoro, dem (^oaLthemr von ?Nai1<md, vor: Eatarin^ Liorzci nnr) von den Herzögen uns Grsßherz»g.Qr von -Toskana ^.azu treten ftcnf Kopeecbücher deS Geiandten Pievv Memamri dre anzrgen ihrer Art, die mrs dem Florenz des 18. Johrhurwens erhattm smd, so tme ein Hmchtts- und ^HaushattrsnaSchch der rntere,landen Einblick in den häuslichen Linus Z^ährt. Das Hauptstück aber bilden 174 priese des Lorenzo dr Medici, die um so Mrschätzbarer sind, als Lvrenzoanch tn ,€inai Briefen die qkov^ Fülle fernes reichen und regen Geiste^ vorzügl ch zrmr Ausdrucke c^hvca&t hat. Mau barf twraui lau, welchen Ertrag di- Gersteigerlmg des Medici- Arch^vcs erbrach, haben nvrg, als Ärrzahluns sind dem italienisck^en Verkäufer allem ncht svsrrger als 200 0M Lwe ausgehändchl wvr- '‘vzfafyzhdijd). daß die reichen Snobs von jen.sei.ts des großen Wassers sch dre GeLeyenhett rricht entgelMn lassen werden Uin 1 ^ kostbaren Stücke zu b-ceickvrn: uw'
m ^ ^»n Kultti-nnensckien kern lleblichr GedarUe, daß die
(.,-ei.st und ^eben jprrcheirdeü Briefe t«s Maguifico in den Palast
° b " ^ ^«orker
fvwre zu den Gebühren der Rechtsanwälte und (fetid)»* Vollzieher, 7. der Entwurf eines Gesetzes betreffend Abänderung des Gesetzes über die Verhaftung und Aufent» baltsbeschränkung auf Grund des Kriegszustandes und Bv* lagerungszustandes vom 4. De^eml^r 1916.
fu Berlin, 7. März. (WTB.) Das mehrfach verbreitete Gerücht, die Reichs bekleidungsstelle beabsichtige eine all- gemeine Beschlagnahme der in Privatbesitz befindlichen
^^Eroberkleidung . bestätigt sich n i ch 1. Eine Be- ichlagnahme ist nicht in Aussicht genommen, vielmehr nur eine zujammenfassende, gleichmäßig über das ganze Reich sich erstreckende Organisation der freiwilligen Abgabe und Sammlung von getragenen Kleidungsstücken.
Stuttgart, 7. März. (Prw.-Tel.) Zwischen der Heeresverwaltung und der Daimler-Motoren-Gesellschaft in Stuttgart-Untertürkheim sind Differenzen entstanden, die dazu führten, der Leitung der Firma vorläufig eine militärische Aufsicht beizuordnen.
Aus Hessen^
Der Voranschlag im Landtag.
i 55)0X111 ftabt, 6. März. Der Finanzausschuß dev Zweiten Kammer befaßt- fick) in seiircr Sitzuirg oon heute morgen in erster Linie mit der dcm Voranschlag beigebundenen Regierungs-Denkschrift über die Neuregelung des Kasienwesens. Bekanntlich waren im Jahre 19M diü KaßengestWte und bäo ReckMungsilellung des Staats! chuldcirwesenL und der Landeskredirkasse mit Einschluß einiger Nebengeschäfte oon ber Hauptstaats lasse «bgezweigt und der n e u e r r i ch t e t e tt S t a a t s s ch u l d e n k a s s e überttagm worden. Die E-rsahrang-n, die man mit dieser Aciiderung machte, haben jedoch nicht völlig befriedigt. Die Denkschrift der Regierung schlügt desl)alb vor, die Kasseugeschafte des S raa 1 § s ch u lde n we s e n s der HauptstaatSkasse anzugliedern, während die Ver-^ waltung bei der M in i ster i a la b t ei l un g verbleiben svltt Jnwlgc dieser Aeniderung fiitb einige Beamte in andere Slellungett zu bringen, wobei muh der Gegenüberstellung, die dem Vorausäiiag bergclmndeu ist, c-me Ersparnis von 8000 Mk. erzielt wird. Die, Regierung gibt auf verschiedene Abfragen n-och nähere Auskunft, worauf der Ausschuß sich einstimmig für die geplante Neuregelung ausspricht., über die die Bollversamm^ lnng bei Beratung des Voranschlages zu entscheiden haben wird.
Tic Finanzausschüsse beider Kammern tagten benfr inachmittag. Ter Vorsitzende deS Finanzausschusses der Zweiten Kvmmer, Abg. Dr. O s a n n, hob die einzelnen Punkte des VorantzthlagS hervor, über die ein Gedankenaustausch ztmsst-en! den beiden Finanzausschüssen erwünsclst sei, und gab bei diei'er Gelegenheit einen Ueberbiick über die Finanzlage. Eine bcsonverg eingeliende Besprecl>ung fand der Anttag Weber mid Brauer 5™? Errichtung eines For stbe tr ieb s stv ckes, über dejllcar ^cützlcknert rer Antragitellec Weber längere Ansfühnrngen vom Lo «ndirr.ikte des Saäwerstä 4>ige: aus wallte. Tie lei en Äü.s chülse waren mit der Anregung, auf die Angelegenheit im nächsten Jahre zuruckzukommen, lvenn sich die sinanziellen Erttäge llaoer überblicken ließen, einverstanden.
, Nach dem Bild, das die Ausschußverhandkungen ergaben, darf mit einer glatten Erledigung des Boransthiages in bcideii Kammern gei'echnet werden, ß> daß der neue Voranschlag rechtzeittg am 1. AprÜ. in Krast ttelen kann.
*
?• 2)armftabt, 7. März. Der erweiterte Erste (Kriegs-) AuSschuß der Zweiten Kammer erledigte in seiner heutigen Sitzung eine grvgc Anzahl Anträge und Anfragen. Aur die Anfrage Breidenbacb (Bbd.) u. Geii. wegerr der zn niedrigen P r e i s e, die bei den Vferdeaushebungertz ftirs Heer gezahlt würden, erklärte die Regierung, dafür sei nach
(Soz.), die die Befrei ung von der Speckabgabe, bie bisher nur Schwerftarbeitern, die sich ein Schwein halten, zustand, auf Schwerarbeiter ausgedehnt wissen »oollten, hat das Kriegsernährungsamt ablehnend sich rückgeäußert. da dadurch der gMize Erfolg der Maßregel in Frage gestellt würde. Cstne Vorstellung der Frau Luise Hosch in Gießen betr. Milck^. ablieferung wird abgclehnt. Ein Antrag Fenchel (Bbd.) wünscht, daß nicht das oft sehr ungenau festgestellte Eisenbahngewicht, sondern das G^viclst der Gemeindewagen bei Heulieserungen maßgebend sein soll. Der Antrag, dem die Regierung wohlwollend gegenübersteht, wird angciwmmen._Ein An
trag Fenchel-Dosch (Bbd.) rügt, daß die Preisberechnung bei Schmeincablieferungcn rn den einzeliien Gegenden Deutsch!arids sehr verschieden gehandhabt würde und wünscht Entschädigung aus der Reichskasie. Die Regierung wül Säwitte in dieser Sache tun. — Ein Antrag Schmidt (Ztr.) über Urlaub § s p e r r e ist überlwlt \mb güt als erledigt. — Auf eine Aw, ftagck sEißuert (Sl^.), Kriegsieilermig-sbeihllfen an Ge^
mcindebeamten betr.. erwidert die Regierung, die meisten Gemeiiiden geioahrlen bereits entsprechende, zum Teil sogar hö!-eoo Beihilfen als der Staat. Nur we-.iige kleine Geuveinden ,eien im Rückstand. Gegen bw wird von einer Seite des ?lusschuffeS zioangSweises Vorgehen der Regierung gewünscht. — Eine Aufrag« Urftedt-HenM (Fortschr.) bett. Auslegung des Gesetze- über die Kriegsteuerungszulagen beanttvortet die Regu> ruiig^dahin. eine genaue Auslegung ließe sich bei der BielseittgkerS der ^lenstveehälttftsse nicht gcbew Wo das DienstverhÄlnis meho nn Lehrverhältttir sei, Hase man statt der Zulage Lohnerhöhung gegeben. Die Regierung will die von den Anttagstellern oorgebrachten Falle nackrprilfsrr. An Antrag Dorsch
(Bbd.) wünscht Aufhebung der Zusammenlegung ver Bsaereien auf dem Lande, da diese mtt Holz lieizen, also KohlmerspainnS nickst in Fage käme. Die Regiermrg ist nicht mstehnend. Ter Antrag wird angenonnnan. Auf einen Antrag Köhler (natl.) bett. rechtzeitige Dorfv-rge für die Hausbrands Kvb,ien in diesem Jahre, daintt im näckstden Winter solck-e Mißstände ^vermieden würden, gibt die Reg elung dem Aartragsteller recht- Sic hat seinen ^Lnrrag dein ReickZ-Vommissar mtterbreitejj und glaubt, datz dieses Jahr rechtzeitig Maßnahmen gettoffeU werden.
Aus Stadt unb EcrnÄ.
Gießen, den 8.März 1918 Die Sommerzeit.
Amttich wird gemeldet: Die Sommerzeit beginnt in dieseotz Jahre am 15. April vormittags 2 Uhr und endet am 16. September vormittags 3 Uhr. Die öffentlickien Uhren such am 15. April 2 Uhr früh aus 3 Uhr vorzustellen, am 16. September früh 3 Uh« auf 2 Uhr znrückMstellen. Da gegen 2 Uhr vormittags die wenigsten Guenbahnzüge verkehren, empfahl irch dieser Zeitpunkt zum Uebergcmg.
Landbewohner gedenket der Stadtkinder:
Die opferwillige Bereitsck>aft der Landbevölkerung bat im Vonahre mehr als emer l-alb-m Million Kindern per städttsckeN und Jndustrrebevöllern-ig die Segnungen eines längeren Land! mifentlialtes zuteil werden lassen und dadurch in Hervorragendens Maße zur GeimHhaltnng unserer Jngend beigetcagen. Handelt A «Nh rnckst barum, einzelnen zu helfen, sondern dem Vatcrlande. Erneut ist nun in dreien Wock>cn der Riff an da« Land ergangen, rmsere Stadtkinder int kommenden Frübialn» wceoer anfznnehmeil. ° ^ ^
. r Es mich rückhaltlos zugegeben werden, daß auf dem Land« infolge sa-arferer Eihaisung der Erzeugnisse die Versorgung knapp» g ei vor den ist, und daß der Landmann nicht mehr, wie im a^ gelaufenen Jahre dre Nuvglrchkeit hat, seine Stadtkinder so reichlich wie früher zu crrral-ren; eö ist aber ebenso imbestreitbar vatt die ^iälMMgsperhältnisfe in den großen Stabten und Industrie be-ttken erheblich sckAechter srnd. Für jedes erhotunasüedürftig^


