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Sm Os erd t »<«&«ö.

Gießen, den 2 März 1918.

4. 3. 1918 - 10. 3. 1918 4. 3. 1918 - 10. 3. 1918 4.8. 1918 - 10.8. 1918

Lebenömlttelniarkcn.

Für bk Zeit vom 4. März d,s 10. März 1918 haben nach­stehende Leben-mitlelmarken Gültigkeit!

Brotmarken der 10. Woche, gültig vom 4. 3.1918 - 10.8.1918

Butftrniarken 10. , ,

Fletsch»,arten , 10. m

Kartosselmarken , 10. (

Setfenmarken für den Monat Marz.

St« Nmtansch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt.

Neuaumeldnngeu «nd Anmeldung von Neugeborenen haben unter Borlage der «Sttgcu Ausweise, insbesondere der LcbeuSmtUel-AuSwetSkarte, auf dem Lcbcnsmittel- amt zu erfolgen.

vmzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gieße» st»d t« den zuständigen Bezirken anznmcldeu.

Geschäftsstunden des LcbenSmittelamke- tzv« 912 Uhr vorm., 24 Uhr nach«.

Markenausgabe für Urlauber:

Sonntag- von 1912 Uhr vormittags.

mtliche

Uebertrageu

Dersonalnachrichten.

wurde am 26. Februar dem Lehrer Heinrich Vogel von Angersback die erickftste LehrerstÄle tm der Volksschule zu 9dü>loS, Krei-r Lauterbach. In den Ruhestand versetzt tvurde der Rotten* ftitwer Peter Daum in Groß-Genau und oer Bahnwärter Jakob Lammersdorf in Nauheim bei Groß-Gerau, beide in der Hessisch Preußischen Eisenbahngemeinschast, vom 1. April 1918 ab. Am 27. Februar d. I. wurde der Gehilfe bei der LandeShyPotheben- bank Der mann Mayer aus Darm stadt pm S chreidgehilsm bet dieser Bcnck vom 1. Januar 1916 ab ernannt.

** Auszeichnung. Musketier Heinrich Werner. Frchaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, erhielt die Hessische X npserke i tsi ned a i lle.

** Helene Lange, eine der kraftvollskeu Frauen der deut­schen Frauenbewegung, feiert am 9. Avril ihren 70. Ekburtsnrg Ihre AuhÄigrrftmen wollen ihr tzu diesem Tage als Zeichen ihrer Dankbarkeit eine Spende überreickZen^ die der Jubilarin frei zur Dcrfügmlg gestellt werben, soll. Den hiesigen Frauen, denen die Tagung des Allgemeinen Deutschen Frauenveveins im Jahre 1913 Ämter Helene Langes Leitung gewiß unvergeßlich ist, wird Gelegen- %zxt geboten, tn der Zeit vom 4.15. März sich an der Sammlung $>i beteiligen. Ml-ervs siehe Anzeige.

** Warnung vor Ankauf Von Marmelade Und Brotaufstrichmitteln. Die gesamten Bestände an Marmelade und sonstigen Mckerhaltigen Brotaufstrich- tznitbeln sind rationiert und werden den Verbrauchern mir tn den dazu bestellten Verkaufsstellen auf Leb enSw ittel­karten xugefuhrt. Alle Ware ist demnach dem freien Handel entzogen. Soweit trotzdem Bootaufftrichmitlel von dem freien Handel etwa angeboten werden sollten, kann es si ' nur um Ware handeln, die im Schleichhandel widerrechtli erworben worden ist. Bor dem Ankauf lvird daher aus das drinaendste gewarnt. Es bestelst ein Absatzverbot, und nicht nur der Verlauf, sondern auch der Ankauf wird strafrechtlich vacholgt.

** Overhessischer Kunstverein. Die Ausstellung des Künstlerbundes Karlsruhe ist von morgen an wieder jeden Tag. auster Smnstag, geöffnet.

**Stadttheater. Auf die heute sirrttfrndarde 15. FreiLms- MViknrmLMs-Ävrstollung ,F>thÄlv" sei nochmals hingeroieseu; fer- äier sei mi! geteilt, daß nt ber Somrtcvg-Rachknit wgs-BvrstÄ lun^' ^.Meme Frrvr, die HvfschmtsimLeriir^ Gutscheine Gültigkeit haben. Dt« StzmaUog-Äbcnd-VvrstM'ung vonSah ein Knab ein RSslein .stehn" ist die letzte des liebeirstourdigen Singspiels, da sich Herr Do!J, twrr Träger einer Hauptrolle, auf militärische Anordnung einer längeren klinischen Behuudlung unterz-iclMt muß. An: Montag dm 4. Ätärr üelangt das Zaktige Sämitzlersche SckZauspiel Liebelei" zur AusftlhiuTrg. In den Hcrupnvllen sind beschäftigt

Xvrnnest JMfrnat, Dverr i»rf> lMxrrdt. fvnEe bk Herren Falbst, Stengel, Zeiget mrd Wendel. Tie Spielleitung fuhrt Herr Stenget. Auch in dieser LorsveUung sind Gutscheine gültig.

nennuug von Wahlkvmmisscften Hie die Ersatznxrhlen *nr Zweiten Kammer der Stande betr. 4. Erricl>tung von Kiräiengemeinden und Pfarreien, sowie Aenderung der Bezirke derselben. 5. Promotionei; an der Gwßh. L5.ndesuniversität im Jahre 1917. 6. NameusDer- iuderuugen. 7. Olde-i^rcf lei Hirn gen. 8. D,euftuachrich!en. 9. Dtenst- .Mhebung. 10. RuhcskMtdsoersetznngen. 11. Berichtigungen.

** Der Mär- imVolksmunde. Warme und trockene Witterung sagt der Vegetation am meisten ja, daher sagin alte Dauern, cgelu:Auf Mär^nnr.^en folgt kern Sommer,egen". Z-euchier, fauler März ist de4 Tätern Schmerz", Dagegen: Pcärrenslaub bringt GraS und Laub" undMärzenftaub ut dem Golde gleich". Wenn cs aber weiter tu den Bauernregeln Hecht: Märzeuschnee tut den Saaten weh", so braucht man das nich atl^u ernst zu nehmen, denn unmöglich scl>adet jeder Schnee der nt März fällt, sondern mir der, welcher längere Zeit lugen blecht, wie alle überflüssige Nasse m dieser Jahreszeit den Albern schäd- ftch ist. Ane<rscidS soll allzu ftrchMtige Warme :m März ipatere ^Äte im Gefolge haben, wie der Sp-ruch sagt:So lange du FrösäL vor Viarten (25. Mär«) säMicn, so lange müften sle nach Marien seliweigcn". , .

**FliegcrübcrLondon. So lautet der Tttel des neuen Nomancs, mit dessen 'Abdruck wir in der heutigen Nummer des Familien-BlatteS beginnen. Der Roman, der übrigens demnächst unter anderem Titel auch in Buciftorm in einem großen deutsclxn Verlage crsc!)eint, wird zweifellos unsere Leser von der ersten bis zur letzten Zeile tn -Aem und Spannung halten. Es ist keineswegs eine Krtegserzah- lnng der schlichen Art, sondern die Schftdertlng tft ,o.kraft­voll, imrerhaltend und bei aller Spannung so natürlich, daß man seine Helle Freude daran Hachen und mit Ungeduld auf die nächste Fortsetzung warten lvird. Der Roman schildert, wie ein kühner, deutscher Hauptmann mit den Papieren eines gefallenen Engländers als englischer Olftzrer nach England geht, sich dort in die höchsten Kreise uich felbst m das Kriogsntinisr-erimn als Mitarbeiter Eingang oerfchasfr und, fchlietzlich entdeckt, auf abenteuerlul-e Weise mit einem Flug­zeug Ena verdiüpft mit dieser Harchfhandlirng lcrust

die Leidensgeschichte einer Deutsch-Baltin, die in dem deut­schen Haitptmann in England den Kameraden und Lebens­gefährten findet. Lyrik, Romantik und Wirklichkeit sind auf das glücklichste Nliteinander verbunden, so daß der Erfolg der spannenden Erzählung ein durchschlagender sein muß.

fallt«** «ntzagibeverr wirb. Dtzv Lvbvunyl d«S DÜWvürVW VS

Ausschuß übernommen, an dessen Spitze RvgiLru»gSprüsL«rt De. von Meister-Wiesbaden steht. , . , rt

Sc Nastätten, l. Btär». Ti« Stobnxwctertm b«s-lLosIa, Me städtijchon Steuern für 1918 um fünfjio Pwte-rt herab- zusetzcn. ^ ^

- Weilbnrg (Sfr. WteSbodm), t HRfcr». DE «m Soov mando von 20 Soldaten und mehreren Zivilpersonsr ftndet hrrr augenblicklich eine Suche nach Kartoffeln statt. Da die Sucher wie gewöhnlich gründlich arbeiten, fammeti rtid)c Schätze an» Xa&s* licht, die, wenn sie überschüsttg sitld und doö sind ste gervvhnlich sofort mtf cm Milftärmito verladen und dem Kommmialvev- l>crnd zur Verfttgung gestellt werden. Selbst von Aockern. die mit Spinat bestellt waren, Julien die kundigen Leute große verborgen gehaltene Kartossel Vorräte. , ,

--- W e i n h e i m. 1. MäNl. Aus Anlaß ihres 50iährrgen Be­stehens stiftete die Lederfabrik Sigmund Hirsch kür einen Pen- sivnSsonds der Fabrifangestellten 80 000 Mk. und der Stadt Wein- heim für den Bau von .Kleinwohnungen 25 OM Mk.

js AuS dem Kreise Marburg, 1. Mär^. Jin sog. Uni- versitÄÄwrf Caldern braimte am Mittwoch nachmMag plötzlich di- gefüllte Scheune der Geschwister Sä/äfer nieder.

Provinzial-Ausschutz der Provinz Overheflen.

Gießen, den 27. Februar 1918.

Die Gemeinden Rockcnberg, Vpperslivfen, Steinfurth und Btö> Nmil)eim haben seinerzeit das ^ur Erbauung der Wcttcrtalbal-r erforderliche (Gelände kostenlos und lastenfrei zur BerfügrmA gestellt Nachdent die Kosten durch di« C^lättdeerwerbskominission verleib

Die tügliche Kvpfration an Kartoffeln beträgt ein Pfnnd! Streckt Sr>rc Kartoffeln durch Derwrndung von Rüben!

Stellt den täglickren Verbrauch durch Ävwiegen fest. Ersatz für vorzeitig verbrauchte Kartoffeln erfolgt nicht!

Laribkreis Gießen.

nr rrangsDort, C März. "Der hiesige Landwirt Weber venmMckte he-.ite ftW bn"Mif)(v^a^Kitai km Er Wii-Sde

omt etnnn Kilio.t*** Bmmvs getroffen üud erlrtt erneu Lchlchselbour- und Oberschenkelbru<h.

Stnrkfiibnra und Rheinhkssen.

I Tarmstadt, 1. März. Die Darnistädter BoMbank hielt gestern ihre Gen-erakversammlung ab. Tie Geschäftslage ist eine Äußerst günstige und flüssige. Die Reserven betragen 12'/, vom Hundert, das eigene Vermögen 30 vom .Hundert der rimd 8 Mül. bcUvagenden Dilan-summe. Ter gesctzliä-e Revisumsbericht stellt der Geschäftsführung ein sehr günstiges ZeugiliS aus. Es wurde beschlossen, die hereinzunehmenden Gelder «ruf 8'/, Mill. zu er­höhen. Zur Verteilung gelangen 6 Prozent Dividenden..

> Hkiftn-Nlissaa.

Frnn kftkrt o. M., 1. Ätär». Zugunsten der nvtleidenden Angehörigen des Kleinhandels und Meingewerbes hat die Handels­kammer ern großzügiges HilfSlverk eing<-leiteü Aus den cinm-l-enden Geldern soll ein^e Stiftung erarfn.et landen, die der Handels-

Uwrden waren. hab«n dir g^Ärdeslellen^den Gemrirrden gnnäß Drck. Abs. 4 des Gesetzes vom 29. Mai 1884 Über die Nebötbohnen, an die Gemeinden Griedel, Butzyoch, Frredberg, Gambach, Münzenberg und Ober-Hörgern dos Ansmnsn gestellt, si« sollten entsprechende Beiträge leisten. Dieses Ansinnen wurde oLgckiehnt. Nun sind jem vier Gemeinden g'.'gen tne letzteren sechs Genwinden bei dent Kreis- ausschnß des Kreises Friedberg klageick» aufgetreten, mit dem An­trag. bk sechs genannten. Gemeinden eutsprcchirrd dem crusgestelDen Verteilungsplan zum Beitrag zu den Gi'ländeerwerbskosten zu ver­urteilen. Nachdem sestgeftcLÜ worden war. daß die Bahn nur auf Betreiben der klagenden GemeiTrden gebaut worden ist» ferner diese das erforderliche Gelände lasten- und fastenfrei zur Versügur^ ge­stellt hcrtten und daß die sämtlick^n icnd rechts der Bahn liegem den Orte wie Nieder Mörlen, Ober-Mörlen, Ostheim. Nieder-Weiss einerseits und Schwalheim. Rödgen. Wisseksheim, Södel. Wölfer^- heim. Wohnbach. Obbornhofen und Mün-eubevg andererseits so gut wie kein Interesse an der Bahn haben, wurden die vier klagen­den faemembek mit ihrer Klage abgewiesen.

Gegen die abweisende Entscheidung haben die klagenden Ge- meinden, Berufung keim Provr7zürlnusfchuß erhoben. Im weiteren Verlauf der Verhandlungen war noch die Beiladung der Gemeinden Rönnen, Wisselsheim. Nieder-Merlm und Treis- Münzenberg beantragt worden. Di fern Antrag wurde ! attgegebcu und üie geimmuen Gemeinden als am Verfahren beteiligt c sehen. Nachdem die gegen den Gctladungsbeschkuß eingelegte schwerde abgemiesen worden roar, wurde in heutiger Derhmtdlung vor dem Prvvinzialausschnß die Beruftmg gegen die Entscheidung des KreiSmisschusses des Kreises Friedbery vom LS. Mcti 1914 oU unbegründet »urückgewresen.

Alrchlichr Nachelchte«»

VotteSdierrst am Sonnta« den 3. Märtz.

Lvan-elische Gemeinde.

In der S tadt ki r ch e. Oft',: Pfr.-Aff. Lic. ReuntM' 11: Kindmik. f. V. Matth.-Gem. Pfr. Mahr: 6: Psc., Schwabe. In der Johanneskirche. 9ft,: Pft. Dechtolsheimer: 11: Kinderk. f. d. Luk.-Gem. Pft. Bechtolsheimer: 6: Pfr. Tlusfeldi. > Im Kon- firm andensaale (Siebigitt. 66). Nachm. 2: Gottesd. u. hl. Abendm. für Taubstumme. Pfr. Bechtolsheimer. Kirchberg. Vorm. 10. Lollar. Nachm. I 1 /,. Daubringe«. Mittwoch 6.Märr abdS. 8: PassiauSanda ch.

UathoNIche Gemeinde.

6ft,: Sei. tz bl. Beiäst: 7: Hl. Messe; 8: AuSt. dl. hl.

9: Hochamt m. Pred.; 11: Hl. Messe m. Pred.; 4ft,:

Kongr.; 6'/,: Christen!., daraus PassionSand. Dienstag u. Freit abds. 8: Fastcnand. S-mstag 9. Mär», nachm. 5 u.abdS. 8: hl. Deicht. Diaspora-GotteSd. am 3. März: Laubach 1 9'/,.

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