«fctfbct aus dien Böllern, b k außer Zweffet alle der polnischen Näsle angehören und aneinander gerenzende Länder bewohnen, eine Sache von europäischem Interesse ist, und daß in dieser Beziehung Kärlich entgegengekommen »vcrden mutz. Er sieht ferner ein, daß AA§en geräumt und wiederhergestellt werden muss, gleichgültig, wache Opfer gebracht und welche Konzessionen gemacht werden »tugai, und das; seine nationalen Aspirationen befriedigt werden MUsen nn rechtlichen und im allgemeinen Interesse von Europa und der Menschheit. Wenn er stillschweigend über Fragen hin-! weggeht, die besser die Absichten und Ziele seiner Bundesgenossen beleuchten als die Oesterreichs allein, st) tut er das natürlich, weil er Rücksicht auf die politische Ueberein- strmmung nehmen MUß. Er fühlt natürlich, daß Oesterreich mit wenrger Schwierigkeiten als Deutschland dem Frieder näher- Kimmen kann. Er würde wahrscheinlich viel weiter gegangen sein, wenn er nicht in Verlegenheit gebracht worden wäre durch die Bundesgenoilenschaft mrd Abhängigkeit Oesterreichs von Deutschland. Uebrigens ist die Fragte, ob es für eine andere Regierung möglich sein wird, weiter zu gehen, sehr einfach und klar. Die Politischen Prinzipien, die angewendet werden müssen, sind:
1. daß jede definitive Lösung einer Frage basiert sein muß aus Gerechtigkeit imd enef einer derartigen Regelung, die die meisten Ehancen für einen dauernden Frieden bietet:
2. daß die Völker und Länder nicht von einem Fürsten an «neu anderen Fürsten übergeben werden, als ob sie nichts anderes wräen als Bauern in einem Schachspiel, selbst in dem größeren Spiele um die Macht, das für immer in Mißkredit gebracht worden ist.
3. Jede territoriale Regelung, die in diesem Kriege in Betracht komntt, m!uß im Interesse und zmn Vorteil der betreffenden Völker erfolgen und nicht als ein Teil der Regelung oder des Vergleichs der einander bekämpfenden Staaten betrachtet werdem
4. We natürlichen Aspirationen werden, so weit es geht, befriedigt werden, ohne die früheren Schwierigkeiten fortbestehen! -u lassen oder neue hervorzurufen, die wieder den Frieden in Europa und damit der ganzen Well stören könnten. Ein allgemeiner Friede auf einer solchen Basis konnte sofort besprochen werde«, aber bis dahm körmen wir nichts anderes tun, als meüergefcit
Nach unserem Dafürhalten sind diese Prinzipien, die wir als fundamental -anseheu, /überall angervpnrmen worden, ausgenommen von den Wortführern der militärischen und annexioni (fischen Partei in Deutschlarch. Wenn fie irgeiHwv anders abgelehnS toorden wären, dann sind diejenigen, dve ie ablehnten, rrid# zjahl- reich oder nicht einflußreich genug, um ihre Stimme Horen zu lassen. Der tragische Umstand ist, daß diese Partei in Deutschland öffentlich bereit und im Stande ist. Millionen Menschen in den Krieg jxu Hetzen und das gu verhindern, was bk gesamte Welt jetzt als wesentlich anerkennt.
Ich dürfte die Gefühle des amerikanischen Volkes nicht richtig wiedevgeben, wenn ich nicht wiederholte, daß wir nicht um einer Kleinigkeit willen in den Krieg gezogen sind, und daß wir von dem singe chlsa gen en Kurs nicht abgehe u wollen. Unsere Hilfsqiu'ell'en Und teilweise mobilisiert, und wir werden nicht ruhen, bevor sie ganz mobilisiert sind. Unsere 'Armee geht und ging schnell an die Front ab und wir werden sorgen, daß sie noch schneller an die Front abgeht. Unsere ganze Kraft urch u nser ganzer Wille -nässen in diesem Befreiungskrieg angespannt werden, der ^ die Befreiung von der Bedrohung und von Versuchen eigennütziger Gruppe autokrafisckM MonarckZen, sich d« Oberherrschaft der Welt anzumaßen, zum Ziele hat.
Wie groß auch die Schwierigkeiten sind und wie sehr vorübergehende Verzögerungen emtreten können, wir sind unbesiegbar in unserer Macht selbständig zu handeln und wir können uns unter keinerlei Ümstmtoen damit zufriedengeben, in emtr Well zu Itfom, die von dem Krieg und der Gewalt beherrscht mb. Wir glauben, daß unser einziger Wunsch nämlich eine tnternationate Ordnung, die von Redlichkeit. Recht und dem «memsammr Interesse der Menschheit diktiert werden soll, schlreßlvÄ erreich werden wich, und daß dies der Wunsch aller weitblickenden Marschen überall «ruf der Welt ist. Ohne diese Neuordnung bleibt die Well ohne Frieden, wich das Menschengeschlecht die notwsängen Bedingungen für seine Entwicklung und Grmmrz entbehren müssen. Rachem wir uns zur Erledig!mg dieser Ack-abe rusammengerafft haben, können wir nicht zurüchehen. Ich Zvsfe. daß es unnötig für mich sein wird, hinzuzufügen. daß kein Woet, das ich gesprvchn habe, als Drohung gedeutet werden soll das wäre mit unserem Bvlksgeist unvereinbar.
^ rarr deshalb so gesprochen, damit die ganze Welt
d« Geist Amerrkrs kennen lernt, daß die Leute wissen, daß nn- f^ve Begeiste rung für Riecht und Selbstregierung kein leerer Schall M, fmckecn eine Begeisterung, die, nachem sie einmal gnveckt Vh befn etogt^werden muß. Die Macht der Bereinigten Staaten bedwht kern Volk und deinen Staat und wich niemals zu agressiven Decken, zur Gebietscrusdehnurrg oder zu eigenen ogVisfilchen Jnter- e,^en verwMdet werden, denn sie entstand durch Freiheit und steht nur rm Drarst dieser Freiheit.
Krieg rst zu Ende!" Der Furrkenspruch schloß mit der Auffvr rung, die Disziplin zu wahren unQ durch kein« Fciedensfeiern-
z u stören. >
Drei Stunden nad) der Ausgabe dieses Funkenspruchs erging ern neuer Befehl Morotoski die Verbreitung der Mitteilung ein-«
zustcllen.
Berlin, 13. Febr. Wie dem L. A. von unterrichteter Seite aus Wien gemeldet ioird, hat Trotzki den Friedenszu» st 5 ? ^ kr nie 111 o erklärt. Eine Gegenerklärung der Mittelmachte rst nul-.>t erfolgt. Solange die Unsicherheit in Rußland sort- dauert und Rußland sein Verhalten gegen die Ukraine und Finn land fortsetzt, bleibt es bei dem gegenwärtigen Zustand.
Die Annullierung der russischen Staatsanleihen.
. - 10 Febr. (MTB.) Folgendes Dekret über
me u. n n u l I r e r u n g der Staatsanleihe n, angenommen m der Sitzung des Zentral-Exekutivausschussos vom 3. Februar ward veröffentlicht i
i dtlle -S taatsanleihen, die von den Regierungen der russischen -Änirgco ifte ausgenommen worden sind, lverden vom 1. Dezember F , 1 .2**' ungültig erklärt und die D^ember-
kupons nicht mehr bezahlt.
2. Ebenso werden die Garantien ungültig, die von diesen
^oiherr verschiedener Unternehmungen gegeben worden smd.
'»S a»E ländischen Anleihen Mas«! bcdinMMgs-
jede A:L,nahine annulliert.
,_ Obligationen bleiben in Kraft. Prozente wcr-
oen irrrdjt pes-a^t, dre Obligationen selbst gelten ivie Kreditscheine. M 2 ?A 1 ^ &e K5 te t S:8 ? rger ' ^ amrullierte innere Anleihen 2?JJ“ <is0000 Rubel beutzen, : verden durch Anteile an einer Ä- der russischen fozmlrstischen förderativen Räte, repudllk M.tschadrg1.
<0. ,Tre Einlagen in die staatlichen Sparkassen und dewn Zririen sind u n a n t a st b a r. Tie im Besitz der Sparkassen
Schädigung von Genossenschaften und oergieulM werden beondene Dejtimnrungen ausgearbeitet
^ der AEHen hat dar oberste
Ä? .Ausführung ist Aufgabe der Staatsbank ld) Die FAsAlKmg der Miuderbemittelten erfolgt durch be- chn^re WnrmrssV-non. D^^e haben das Reck,t, Ersparnisse in E^llrmrn, die nicht auf dem Wege der Llrbeü R^l^icht ^ M* die Simrme vm, 5000
Die Anfrage an Rumänien.
^ ic erfahren, ist die durch Havas verbrmtete Meldung von einen: Ultimatum der *££*** T,?sche Regierung tnc^ z,u- trcf[Ljib. Rrcht^b ist, daß der Gsneralfeld-ma.rsck>all von H allen s e nmrt der ritmänischen .Heeresleitung in Ver- ciRgetrctcn ist, um die Entscheidung über das Fortbe,.ehm des /einerzell mit dem General Tsch^rbatschow Ä^^ossEn, sur Russen und Rumänen gemeinsamen ^ 0 n d s cherberzusühren, na.ä-dem durch das .^urschen Ukraine und Rumänien wre Klärung drese Frage nottoetrdrg geworden is^
*
Die litauische Frag.«.
Bern. 1L Fcbr Ter oberste litauische Natioual-
^.^litauischen
Osien nicht mehr zu erwarten hat. Rumänien kann jeK, wo ikl ÄSitoer, an die es grenzt, den Kampf auf gegeben haben, allein nicht? den K'rieg fortsetzen. Der Kampf rm Osten ist teenbet Ter Sondern Freden ist zustande gekommen. Das ist der Anfang vom Ende des Weltkriegs." „Ztjb" schreibt: ,^Jn DeutscUand Lagt es rm Ostkn. Deutschland ist jetzt an der Ostgrvnze frei. Was das zu bedeuten hat, werden die nächsten Wochen der Entente wahrscheinlich mit nv schreckeirder Deutlrchveit zeigen."
Französischer Verdacht gegen die Maximalisten.
Bern, 12. Febr. (Privattel.) ^.Journal du Peuple" verlang- dringend Aufklärung über die Queller der vom „Petit Paristen'^ feit Innigen Tagen veröffentlichten Dokumente, die beweisen! lollen, daß die Führer der russischen Maximalisten von Deutschland große Summen empfangen hätten. Der Herausgeber dieser Nachrichten, Taf, sei Militärarzt in einem Pariser Hospital. Man müsse sich svagar, bon wem und wie er die in Frage stehenden Dokumente erhalten habe, deren Inhalt teilweise lächerlich und lügenhaft sei, wie z. B. eine >von ihm zitierte Order der Reichsbank, lvrmach Lenin und Trotzki von Rußland aus bei den Agenten deutscher Banken in der Schweiz Gelder verlangen sollten.
Unruhi- in Kopenhagen.
Kopenhagen, 12. Febr. Eine größere Anzahl von Jung- sozralisten nnd Syndikalisten veranstalteten gestern nachmittag in den Straßen lärmende Unruhen, die zu blutigen Au-- sammenstößen mit der Polizei führten. Nach einer Volksversammlung, die mittags außerhalb der Stadt abgehalten wurde, zogen die TemmEtranten mit roten Fahnen und unter Abgabe von Revolverschüssen in die innere Stadt, wo die Börse gestürmt Börsenbesucher mit Stöcken angegriffen und zahlreiche Fensterscheiben eingeschlagen wurden.
lx.Wllna den sälnllickMl in Bern begllmbigterl dipbo- matljchen Mffnvr.en m der L-chroeiz eine «uf*
iü* , 03,11 k^ 171 lllauischen Landesrat in Walrca aefofctr
brtaTiittc Dejchluß mtgeteilt wird, der die Wiederherstellung eines ötanteS mä Mil»a
< Rationalrat itjeiffc zur Begründung oieses Beschlusses
^rauf hm daß das lyrische Volk trotz alle? B^ücku^nseche NatwnalltÄ erbalton habe, und daß der litauische durch
sdaatlrcher Emrrchttmgen bereits ins LebM f* 1 ' ^ cvcrn Antrag getoüpft. Litauen als
unabhängigen Staat anMerkennen. Wie die übmaen Missions- ^ k? deutsche Gesandte die Abordnung des
empfangen, seine ErNärung ^ Mriyoorf ’ m ’ fie d-msch°. R-.
Der 5eettieg.
Nerre U-Boot-Erfolge.
Berlin, 12. Fsbr. 9?eu.e U-Booteaffiolge auf dem nördliche nKriegsschauplatz: 20000 BRD. Die versenkten Schiffe waren meist tief beladen. Unter ihnen befanden sich zwei große Dampfen von etwa 5000 BRD., deren einer der Gibbon-Linie angehürte.
Der Chsf des Adiniralstabes der Marine. Bern, 12. Febr. (WDB.) Gegenüber den von England verbreitetet: Gerüchten, daß die Moral der Besatzungen der deutschen Tauchboote stark gelitten habe, erklärte der amerikanische Admiral Benso am 3. Jairuar vor dem Marinearrsschuß des Kongresses, die fraglichen Gerüchte seiet: unsinnig. Aus den Verhöreir deutschen Gefangener sei zu entnehmen, daß die Moral der Tauchboot besä Hungen die beste in der deutscher: Marine sei Benso. legte gleickMitig dar, daß der Typus der sogenannten' Tauchbootjäger die Erwartuitgen nicht erfüllt habe urrd die Bauten daher beschränkt worden seien.
Aus dem lletche.
Beratungen beim Miser.
Berlin, 12. Febr. (WTB.) Der Reichskanzler Graf von Hertling und Staatssekretär von Kühlmann begeben sich morgen znm Vortrag beim Kaiser in das Große Hauptquartier.
Die Greuel in Finnland.
L l ,'£? V J F c$ 0 J m 'A 2 r lWTB) Wie „Nha Dagliqt ANe-
YQwlr erfährt, erhalt der m Stockholm etngetroffenie W^eord- der gesetzluhen füunschen Regierung Ivnsa Ca streu den ichwcdffchen Regierung milzuteilen, daß der Mangel cm lüanraum und Waffen ba den ftnnischcn Regienmgstruppen Mrw!.chttgni Amkten so groß ist, daß die Lage verzweifelt zu werdm drohe, falls Schweden nicht schleunigst genü- »end heche^Es Me M viel Zeit, Munition und Waffen außer Land es zu kamen. Falls einige Tage ohne Unterstützung vergingen, dvohe dem kulturellen Nnnland der Urttergoria.
Wasa. 10. Febr. (WTB.) Meldung von Srxmska Telegrrrm ^ran. Gestern und^ heute^fanden lebhafte Kämpfe bei Maentyharru südlich St. Mrchel statt. Bei einem Angriff gegen erneu Panzerzug verlor die Weiße Garde zwei Verwundete, s« Rote Garde mehrere Tote. Tie Berichte mrs allen Landes-
uoch die Herrschaft hat. lauten^ ^enmS fürchterlich. Ihre Greueltaten gegen Männer jedes M terS find z-ahllvs.
Stockholm, 12. Febr. (WTB.) Meldmrg von Svenska Tele- granrühran. Nach bei der finnischen Gesandtschaft eingettoffenen Telegrammen nimmt der Terrorismus der Roten Garde ? r ^ unbeschreibliche Formen an. Die meisten Privat- hmp« soü> geplmü^rt, dw Lebensmittel gestohlen, so daß außer der der Noten, Garde Hungersnot herrscht. Der Eroberer Ulea bor^ Rtttmemer Ignatrus, fragte bei der finnischen Gesandt- fwatt tÄegraphrsch an, ov von Schweden Hilfe erwartet werden ftmne Dre rusfischen Soldaten Mndern, töten, brennen und ,(hießen aus ihre Gefangenen mit Maschinengewehren
Stockholm,12. Febr. Tie weißen Korps in Wasa drah- totm gestern: Lebhafter .Kampf zwischen Ndaenyharsu und St Arrooe. Ter Femd grrff krästtg die Stellungen der Weißen Garden an. Tauserrd Rote Gardisten verließen Tammerssors m der Rich- tLOT 3 nach Rumoveoi, plünderten in unglaublicher Weise alle Bauernhwe und^tüteten oder plagteir die Einwohner. Unter den LLordtato^ der Roten Garden gmg diejenige an dem Vizepräsidenten des ^audtaas. Ingmans, unter besonders besfialischen AormA vor ftch. Der Terrorismus der Roten Garden in der ^auptstadl schentt werter zuzunehmen. Andererseits behauptet man dt mckontrollrerbarer Verse, daß der Minister des Aeußern Si- der Mrmster des Innern Haapatarnen von verzweifelten Werßen Gardisten getötet worden feien.
Die Elnfiellung detz Kriegszustandes in Rußland.
Berlin, 12. F?ebr. M.B.) Wie die Abendblätter melden machte ver russische Oberbesehlshab-r Krylenko. del'ser, an- Geftmgeunahme durch polnische Truppen sich nicht bewahr Heitel. in Gemeinschaft mtt dem Mitglied des Obersten Kptte- gtums Fi^vwski in einem Fnnkenspruch folgende Mtteürmg
/Elchen Soldaten die Mitteilung von dem Demo
bitilaltctiä bt ftbV Frieden' Frieden! Frieden! DeA
Bulgarien und der russische Frieden.
Febr. (WTB.) Meldung der Agence Butqare Gestern terlle der Wlvertretende Ministerpräsident Peschew in d-r SobEree^ D^che mit m der Radoslawvw, L L b^-irn.chen ^elegatton be\ her FrräxnskvnsevQrz in Brest-LllowSk. dem KaorE von tec russcschen Erklärung über dieBeendi ?u^ bes Krieges mit dem Verbund? und d^vollstän. drgen Demobilisierung der russischen Streit- anrn Kenntnis gibt und seine Glückwrlnsche
^ bulgarische Bolk anläßlich des mit Riiß- tond erngettetonen Frcetxms ausdrückt. Die B^ung der Depesche
** ^ Bänken UgmSSi
^eberr 1 ^ schloß, t« Sitzung zu Ehren des Friedens auf-
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Qk englische Arbeiterschaft und der Friede.
! ^ ^Ern, 12. Frbr. (Privattel.) Zu den neulichen Versuchen
Regierung zu einer Verstündi^gchtt der Arbeit er sch a ft über das Heere sersa tz g e s ch ä f t ru Gelangen schreibt „Dacly News": „Es liegen überwältiaen^ Bewerfe für eine lateiite Unruhe in allerc großen Zentren vor, die viel weniger (mf bet SÄit «Ä
aL auf eener tiefgehenden Uwzumedenhell
Und Mißtrauen gegenüber der Regierung beruht
^Akratischen Ln EtoLhZ
aber srch unfähig erweist, den Willen der Demo- fie zu öertreten vorgibt, zu verstehen aefchweioe auszuführen. Das Änzige Hindernis! zur Herbeiführung der natio^ nalcn Einheit ist die enttchloffene Weigerung einer l^Zruon«» Staa^männern dem Volke die von ihm geforderten Büra^afien zu gÄien, ^ß fie den Dealen, fstr die der Krieg geführt wird tzeu find. Drei Nattmrm unter deri Mnerten, uämlichBelto^' llmerrta und Rußland, können von niemand selbsfiuchtiger Kriees^ zrele verdächtigt werden. .In Amerika und Rußland ift Wc S Formen zum Ausdruck chrer ae- lmigt, welche die Ziele wahrer Demokratie in jedem kriegführenl^i 8S& fmb. Diese Ziele aber stehen in völligem Gegensatz Gerste und Tme der Vcwsailler Erklärimg, zu den bekannt ae.
MtD & ^ hartnäckigen Wei^L kÄid^ ^re Kriegsziele vor der^lt ^^
Holland und die FriedeuSnachricht.
Amsterdam, 12. Febr. (W.V.) Der Friedensschl» 6 Mit Rußland, der heute Vormittag durch Extvaausg.roe 7 » brr Zeitungen ocfrmtt wurde, hat hier das größte Ausseheu erreat und witt» m ^r ganzen Stadt leb'haft bespvockpen. Ms der H ö r i e wo toe am Samstag eingetroffene Meldung vorn Friedens schlug ^^^^.^^ltnismahg geringen Eindruck gemacht hatte Hanne in Devisen und in Efstktcn der ^ Ie Warls und Kronenkurse, die zu Beginn der E>öhc geschnettl waren, ,'ind gegni Schluß infolge von Realifieru-ngen wieder etivas Kurückgegangen, weisen
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Gießen, den 13.Februar 1918 Die Bewirtschaftung der Kartoffeln.
Neben dem Brvt ist die Kartoffel zurzeit das zum Durch- halten wichtigste Lebensmittel. Die Kartoffelernte ist im Großherzogtum zwar durchgängig eine gute gewesen, gleichwohl steht zu befürchten, daß die Kartoffelvorräte im konv- menden Frühjahr knapp sein werden, weil, wie festgestellt werden konnte, gegenwärtig eine große Verschwendung mit den Kartoffeln getrieben wird. Es mache sich daher ein jeder Haushalt klar, daß er mit den ihm zugemessenen Kartoffeln ratwnen auskommen muß.
Die Anforderungen an die Kommunalverbände wegen Ausfuhr von Kartoffeln in Gegenden, in denen die Ernte nicht ausreichend ist, finb groß. Die Marmeladefabriken er- halten große Kartofselmengen: zur Herstellung von Kar- toffelfabrikaten werden ebenfalls große Lieferungen verlangt und unter Umständen muß auch mit der Freigabe für Futterzwecke gerechnet werden. Sparsamkeit ist also sehr rvohl am Platze und das altbekannte Mittel, die Bestände durch Erd^ kohlraben zu strecken, sollte nicht unberücksichtigt bleiben.
*
** Nährmittel-Ausgabe. Die bei den Kleiw. häuolern der Stadt Gießen bestellten Waren für Februar 1918 Warnen von Donnerstag den 14. d. M. ab aeaen Vorlage des Bestell-Aus weises znr NährinitteLkarte tlnd Abgabe der Nährnrittrelmarke für Febrrurr (2) in Empfang genonrmon werden.
. ,** ^rbsenkonserven. Die Gemüst-
tonfn-ven-KriegsgescÄschaft m BraunßÄweig hat durch Bekamto- machung vom 2. Feürunr 1918 die Preise für die Grbsenkmv- serven aus der Ernte 1917 festgesetzt. Sie betragen fitr .Wisersäioten (Einige Erbsen, ertra fein) 2.10 Mark, für jmrge Erbser sehr sein 2 Mark, für nmge Erbsen, sein 1.85 Mark, für junge (Äbsen "Elstal 1.70 Mark, Wr junge Erbsen (Gemüseerösan 1.60 Mark, ftdr SuppMerbfsn (Gemüseerbsen.' 1.55 Mark je Kilogramm. y
_ **W amung. Verschiedene Firmen von Mainz,Fvanr- ficrt, Leipzig und Dresden sind rm November 1917 einem Betrüger z-um Opfer gefallen, welcher auf Grund erneS nnt einem Stempel „Musikkom'nriffion Res.-Fnf.-Reat. Nr 91" versehenen imb aefälschden Ausweises Tressen — meist
01 getauft
f»pt. B-rsher fntfa bereits 10 Zahlungsgcsuche beim Regiment «ngegangem Der Betrüger ist ^nter den, Namen
Brzefeldw. Ssehansem. teils als Bizefeldw^ Winterfeld auf. getreten. Es wrrd deshalb vor ähnlichen Lchwrnbeleisi gewarnt und den Firm«« ziur eigenen Sicherung anheim» gestellt, )iäf in Zweifclsfällen durch direkte Änfragcu bei dem betreffeudeu Truppenteil übei- die Berechchouua des ErnkaufendanE zu informieren.
** Zweites llkrainer ionzert. Wie Lu erwarten war^hat sich dre Nachfrage für das am Sonntag, den 17. in « l ! 1 Aussicht genommene Konzert de^
ukranr^n VLu^kvererr^ Lyssenko so außevordenKch tob - Haft gestaltet, daß der ^aal bererts ausverbauft ist Um I-edoch noch möglichst vielen 5Nusiksreuudeu Gelegenheit m fc.5 1 ' f 11 ™™?. °vr nach dem erfreulich»,
Frredensschkip baldigst zu erwartenden Mreise ru hürei!
> «" Mouray akend eine Wederholuug des Kon^ts
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** Tie Witterung des I a h r e 's 1 9 i 7 Tm
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