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Erster Blatt
J68. Jahrgang
Mittwoch. \\ §edmar 1918
psßsche«owo: Kr<mkfvrta.M. N686
AwillingrrnnddnrS u. veUüg: Sröhl'sche Univ
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kDTB.) Großes Hsuptpuartier. 12. Februar. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz, der re sgruppenKronprinzRupp recht und Deutscher Kronprinz.
An vielen Stellen der Front Artillerictätigkeit. Jnfan- ftrleaüteilimgen führten südlich von St. Quentin und auf dem östlichen Alaasnfer am Caurieres-Watde erfolgreiche Er- kundmlgen durch und machten dabei Gefangene.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Zwischen Flerey und der Mosel Artillerie- und Minenkampf, der sich heute morgen besonders tu der Gegend von Nemenauville verstärkte.
Oeftlicher Kriegsschauplatz.
Die militärische Lage ist an der Front gegenüber den Grotzrussen und Rumänen unverändert.
Italienische Front.
Aus der Hochfläche der Sieben Gemeinden tagsüber lebhafter Feuerkampf. Im örtlichen Angriffe säuberten österreichisch-ungarische Truppen feindliche Stützpunkte am Süd- lpmge des Sasfo Rosso und nahmen dabei sechs Offiziere und hundertsiebzig Mann gefangen.
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Don der mazedonischen Front nichts Neues.
Der Erste G-eneralquartiermeister Ludendorff.
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Der Abenvbericht.
Berlin. 12. Fttkr., abends. (WTB. Amtlich.)
Westlich vvn der Mosel flaute die Gefechtstätigkeit nuch dem Scheitern französischer Vorstöße am Vormittag wieder ad.
Bon den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Etwe nsue Rede Wilsons im Kongreß der Berernigten Staaten hat den gegen uns gerichbewn herausfordernden Don, der in allen früheren Kundgebungen des Präsidenten Au finden war, etwas herabgeinüdert. Die Ursache dafür zu finden, ist nicht schwer. Solange das mnettkanrsche Heldenherz weit vom Schüsse war, schlug es in Kampfes- begeisterrmg; da wurde die Keule geschwungen und ein wilder Kriegs tanz veranstaltet Das war aber weniger eine militärische als vielmehr eilte politische Veranstaltung. Es sollte auf unsere Entschlüsse gedrückt werden, und der Mut zmn Weiterkampf sollte uns entfallen. Davon ist aber nun nichts verwirklicht worden. Die amerikanischen Helden sind rrnS etwas näher gekommen, und vor einigen Tagen wurde großspurig von Washington gemeldet, gewisse Fvontteile im Westen seien schon von amerikanischen Truppen besetzt worden. Wer siehe da! Statt daß sie sich wütend ins Gernenge stürzten, hält ihr Präsident eine Rede, die noch einmal alle Hoffnung auf bloße lleberredung ohne große Kampfmittel setzt. Wilson sagte wohl, daß Amerika alle Kräfte freimache für diesen Krieg, er sprach sogar auch noch von „B^ttsternng" für die großer: Ziele der Menschheit, aber er machte auch die Andeutung von vorläufiger „Verzögerung". Wir wissen, wo dies hinzielt; die Frachtraum- mt ist erst noch zu überwinden, und ungern scheint der Präsident von Worten zu Taten überzugehen. Man gewinnt den Eindruck, daß das neue Porgehen Wilsons schlecht zur Versailler Konferenz Und deren Ergebnissen paßt. Dort war die Antwort auf die Reden unserer Staatsmänner kurz Und brüsk. Nur das Signal für die blutige Fortsetzung des Krieges war zu Horen. Der wahre Oberfeldherr aber, der Präsident im Weißen Hause, entwickelt neue Formulierungen seiner Wünsche. Er spricht die alten konkreten Forderungen itnb Bedingungen nicht mehr aus, im Gegenteil, er gesteht zu, nicht einzelne Staaten hätten zu regeln und zu diktieren, sondern es solle ein Berständigungssriede für die ganze Welt werden. Er werdet sich besonders gegen die Ausführungen des Grafen Hertlinq, mit denen er seine eignen Kunstgriffe ausübt. Da sehen wir wirklich und wahrhaftig, wie die. knöcherne Hand dieses Menschheitspropheten mahnend an den Schild der Reichs tags entschließung vom 19. Juli schlägt! Er weigert sich, irgendwelche Sonder- fitedensabschlüsse anzuerkennen. Frieden will er uns nur gönnen, wenn wir alles, was wir auf dem beschwerlichen Wege des uns ausgedrungenen Kampfes und aus dein ebenfalls steinigen Woge d er Verhandlungen in Brest- SüMj&I gewonnen haben, aus den großen Markt in Washington zu einer maßgebenden Preisfestsetzung schleppen. Eine neue Theorie von Friedensseligkeit setzt er uns vor. Wir können im Osten nicht glücklich lverden, wenn nicht auch Haiti und Guatemala und alle die anderen Trabanten des englisch-amerikanischen Heerbannes ihr Stimm recht dazu ausüoen! Von Washington ans soll die ganze Rationierung gemacht tverdeu. Es ist der kühnste Gedanlö eines so hochragenden Idealisten, daß er uns daran erinnert, wie wir vor dorn Rrchderspruch der ganzen Welr erscheinen müßten! ^Jeder Punkt muß dem gemeinschaftlichen Urteil unterworfen werden." Wir dürfen weder mit Rußland, noch mit Frankreich unsere Angelegenheiten ordnen. Der Gedanke des Rechtes der Mehrheit erreicht hier den Gipfel. Wir müssen den Krieg verlieren, weil mehr Staaten gegen uns stehen als M Wü> ttchnn Knuten! ti für einen Wert hatte,
daß HmdenLurg die großen Schlachten im Osten gewann, das teilt uns dieser politische Kriegspapst in dürren Worten mit: keinen! Wer wird in Deutschland mit diesem arithmetischen Ideal Zusammengehen wollen? Wird unsere Regierung alsbald klug und kraftvoll in diese Phantastereien hineinfahren? Wie komisch kreuzt Wilson die Stecken seiner Beweisführung! Weil die großen Grundsätze von Handelsrecht und Wirtschaftsbedingungen international festgelegt werden können, meint er, müßten logischerweise auch einzelstaab- liche Uebereinkünste über andere Abgrenzungen international erledigt werden! Etwas Gewaltsameres ist aber in diesem ganzen grausamen Kriege nicht votlführt worden als diese Vergewaltigung vvn Grundsätzen und Vorstellungen. Der Herr bewahre uns davor, daß wir unfern Frieden Es der Hand des Präsidenten Wilson bekommen!
Berlin, 13. FÄü. Zu Wilsons Antwort an Hertling und Czernin sagt das .Herliner Tageblatt", die schönllingen- d-ttr Watte könnten nicht vergessen machen, daß der oberste Kriegsrat der Alliierten in Versailles auch den allgemeinen Frieden bis auf weiteres verworfen hat. Dieser Kirisgsrat hat als die einzige mnnittelbarc Aufgabe der Alliietten bezeichnet, den Krieg mit der äußersten Kraftanstrengung fortzusetzen, bis die Bedingungen der Alliiertet: erfüllbar seien. Tie Rede könne nicht vergessen machen, .daß diese Bedingungen für Deutschland unannehmbar seien. Die neue Rede zeige die Äbsiclst Wilsons, die Friedens- disknssion fvttzus-etzen. Das könne aber erst praktischen Wett gewinnen, wenn auch die Gesamtpolitik der Entente sich zugunsten des allgemeinen Friedens entscheiden werde.
In der ,,V o s s i s ch e n Zeitung" heißt e$: Ter Gerichtshof der Menschlichkeit Wilsons verschleiert der: Anspruch Amcttkas, den Vorsitz in dem Weltgericht ttnzunehmen, das nicht nur über Dentschlarw, nicht nur über Europa, sondern auch über die Aufteilung der Welt entscheiden soll. Amerikas Ziele sind vollkommen greifbarer Art. Tie engste Solidarität gegen jede europäischasiatische Konttnentalpolitrk verbinde Anierika mit England.
Der ,Lokalanzeiger" schreibt: Wenn Wilson die Rtt>e deS Grafen Hertlmg vage und verwirrend findet, so wird man aber sagen können, daß der tttLbe Strom seiner Beredsamkeit auch diesmal nach Möglichkeit undurchsichtig gehalten ist.
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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien. 12. Fevr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlaulvarl:
Auf der Hochfläche d-er Sieben Gemeinden und im Gebiete des Monte Asotone lebhafte Artillenetätigkeit. Nördlich von Valstagna warfen rmsere Truppen den Gegner aus seinen Stellungen: hierbei wurden 6 Offiziere und 170 Mann gefangen eingebracht.
Der Chef des Genrralstabes.
Die neue Rede Wilsons.
Washington, 11. Febr. (WTB.) Reutenneldiung. Präsident Wilson hielt heute folgende R ed e an denKongreß: Am 8. Januar hatte ich die Ehre, zu Ihnen über die Krteys - ziele ztu sprechen, wie unser Volk sie auffaßt. Der englische Premierminister hat am 5. Januar in ähnlichen Ausdrücken gesprochen. Aüf diese Reden anlwvtteten der deutsche Reichskanzler am 24. Januar und Graf Czernin für Oesterreich-Ungarn am gleichen Taye. Es ist erfreulich $ii hören, daß unser Wurisch so bald verwirklicht wird, daß nämlich leder Austausch der Ansichten, über diesen großen Gsgensttrnb vor den Ohren der ganzen Welt vollzogen rvird. Tie Antwort des Grasen Czewrin, die in der Haupt- sache wach an meine Adresse auf meine Rede vom 8. Januar gerichtet ist, ist irr eiirem sehr fteundlichen Tone gehalten.
Er erblickt m meiner Erlläruirg eine hinreichend ermutigende Annäherurrg an die Ausf-assungeu seiner eigenen Regierung, um seinen Glauben zu nechtsettigen, daß sie seüre Grundlage für eine ebrgehenLere Besprechung der ZiÄe durch die beiden Regierungen/ liefert. Er soll angcLeutat haben, daß die Ansichten, die er zum Ausdruck gÄnrvcht hat, zuvor Mir mitgeteüt worden seien, mrd daß ich auch Kn der Ztcht, da er sie äußerte, Wer sie unterttck,ttt gDveferr sei. Hrerin rst er aber sicherlich mißverslanden ivorden. Ich lMte kern« Mitteilung von denr, was er zu sagen beabsichtigte, empfangen. Es war natirrlicl) auch kein Grund vorhanden, weshalb er sich privatim mlrt inJcr hätte in Verbindung setzen JöHen. Ich bfin MM zjufrieden, zu seiner öffentlichen Zuhörerschaft zu gehören.
Ich muß sagen, Gras Hertlings Antwort ist fefyc unbie- stimntt und sehr verwirrend. Sie ist voll zweideutiger Satze, und es ist iricht klar, wohin sie fühtt. Mer sie ist sicherlich in selw verschiedenem Tone von der des Grasen Czernin gehalten und angenscheinlich mit einem entgegengesetzten Zweck. Sie bestätigt leider rwelir den unglückseligen Eirchrrrck, den mir aus den Kvn- ^er-enzen zu Brest-Litowsk gewonnen lrabeu, als daß sie ihn beseitigt. Seine Erörterung und Annahme rrnserer allgemeinen Grundsätze fülwt ihn zu keiner pvaktischen Folgermrg. Ec weigett sich, sie auf die wesentlichen Punkte Mrzuwenderr, die dea Inhalt leder endgültigen Abmacymrg bilden müssen. Gr ist nrißtrauisch gegen eine internationale Aktion und gegen internationale Beratungen. Er erkennt an, daß die Freiheit der Meere geschaffen werden ucüsse, aber er sieht mißtrauisch auf jede Beschränkung der Freiheit durch eine rnternatioiurle Aktion im Interesse der öfferll- lichen Ordnung. Er würde ohne Vorbehalt (yente die Wittschafts- granzen zwischen den Ratwnen aufgehoben sebm. Denn dcrZ kann in le nem Fall ein Hindernis bilbn für die Umbi ionen der Militär- vartei. uckt der aus guten Fuß zu bleiben, er sich gez^vungm zu sehen scheint. Auch mia/ft er keinerlei Einwendimgen g.-gen eine Beschränkung der Rüstungen. Diese Fnagx, meint er, wer!>' von selbst geregelt werden durch die wirtsäZa'tlichen Zustände, di? dein Kttage folgen werd^m. Aber die deutschen KeSonüm, so r^erlougt er. inüsseu olme weiteres zu rückgegeben werdc?r. Mit nitinande^n anders als mit Vertretern Rußlands will er sprechen, wie Über die Völker irrtb Länder der Ostseelwovinzen verfügt wertzör soll., .7it ie.nan- dem. auders als mit der focorzchischeil Romermva will er sprecheir, unter Wachau BrdinMiDgen d«S MNtzSflphe Gebiet «rcv-mt wev>
jd-en soll, und nür mit Oesterreich will er besprechen, wvS mK Polen geschehen soll. In Sachen der Lösung der Fragen, die mit dem BÄkauproblnn zuswnmttrhängen, halt er sich, so wie ich es verstehe, an Oesterreich und die Türkei, und bezüglich der abzuschließenden Uebereintommen Über die nichttürkischen Völler des gegenwärtigen ottomanischen Reiches ebenfalls an die ottomanischen Behörden. Nachdem er auf diese Weise Tauschhandlungen mü> Konzessionen zustande brachte, die ans sich selbst stehen, würde er, wenn ich seine Erklärungen spat verstehe, keine Bedenken gegen eines Völkerbund haben, der sich Krnü aus der Basis der neuen Macht- bilanz . vereinigen dürfte. Es uruß für jeden, der versteht, was dieser Ktteg in den Ansichten und der Tenkungsatt der Welt zustande gebracht hat, klar sein, daß kein allgemeiner Friede, kein Friede, der den unendlichen Opfern der drei Jahre tragischen Leidens entspricht, Aussichten hat, auf diese Weise zustande gebracht zu werden. Tie Methode, die der deutsche Reichskanzler vorschlägt»M die Methode des Wien er Kongresses. Wir körnien und wollen darauf nicht mehr zurückkommen. Was .jetzt auf den» Spüle steht, ist der Weltfriede. Wonach wir streben, das ist eml neue internationale OrdTrung. die cncf einer breiten Basis von 9M)t und Gerechtigkeit gegründet ist und nicht auf einen Mck- ftteden. Ist es nwglich, daß Graf Hettlrnq nicht begreift, daß Deutschland nrit seinen Gedanken in einer Welt lebt, die tot unp vorbei ist? Hat er so ganz die Reichstagsresolutiont vom 19. Juli vergessen, oder denkt er absichllich nicht daran? Darin wird gesprochen Wer die Bedingungen eines allgemeinen/ Friedens, nicht Wer nationale Ausbreitung oder Uebercinkom- men von Staat zu Staat. Der Weltfttede hängt ab von einer billigen Regelung jedes einzelnen der schioebenden Probleme, über die ich in meiner letzten Rede im Kongreß gesprochen- habe. Ich meine natürlich nicht, daß der Weltfttede abhängt von der Annahme irgendeines besonderen Vottchlags dariWer, tvie diese Probleme behandelt werden müssen. Ich meine nur, daß diese Probleme, jedes für sich und alle zusammen, die ganze Welt Lngehe)?, und daß. meint sie nicht auf eine selbstlose wüh gerechte Weise behandelt würden, mit der Msicht, die Wünschte und natürlichen Beziehungen und nationalen Aspirationen zu befriedigen, dann kein dauernder Fttede erzielt werden kann.- Diese Probleme können nicht separat oder in besonderen Gruppen besprochen werden. Niemand darf von ihnen ausgeschlossen werden. Was von Eürfluß auf den Frieden ist, ist auch von Einfluß auf die Menschheit, und nicht was durch militättsche Gewalt geregelt würde, kann man wirklich als «regelt bezeichuep,^ sonst müßte man tum neuem damit beginnen. Versteht Graf Hert- ling, daß er vor dem Gerichtshof der Menschheit spttcht ürrd daß alle diese tvachgerusenen Nationen der Welt jetzt erst Urteil darüber zu fällen haben, was jeder Staatsmann, glttch- chiltig welcher Nation, sagt über die Zioistigkeiten in diesem Streit, der sich bis zum letzten Teil der Welt ausgedehnt hat. Fit der Rttchstagsresolution vom Juli wird der Begttff dieses Gettchtshofes mit warmer Freude angenommen. Es follat keine Annexionen, keine Kttegsentschadigungen ettolgen, und die Völker sollen nicht durch ttne internatiottale Korrferenz oder ein Uebereinkommen von bei* einen Herrschaft unter die andere kommen Tie nationalen Wünsche müssen respektiett wer- deu. Tie Völker duffen nur noch nach ihrem ttgenen Gutdünken» regiert werden. SelbftbestimmunA ist keine eitle Phrase, es ist ein imperatives Prinzip, das der Staatsmann künftighin nicht obne Gefahr vernachlchsigen kcrnn. Wir können einen allgemeinen Ftteden nicht durch Äoße Regelungen einer Fttedenskonferenz erhalten. Er kann nicht zustande kommen Mis besonderen llcber- einkommeu zrmschen mächtigen Staaten. Alle Parttten, die in diesen Ktteg hinttngez.ogen sind, müssen an der Regelung jedes Streitpunktes teilnehmen, danüt wir einen Frieden, den wir alle garantieren und auftechterhalten können, cttangen. und damit jeder Punkt ttnem gemeinsamen Urteil unterwoffett worden ist, um auszumachen, ob dieses oder jenes recht und billig ist, ttne Tat von Gerechtigkeit und nicht nur ttn Abkommen zwi« schar zwtt Monarchen. Amerika bogt nicht den Wunsch, sich in Olropäische Angelegenheiten zu mischen oder als Sckptt>sttchter in europäischen tertttottalen Zwistigkttten aufzutreten. Es wird mit Nachdruck darauf hingewitten, daß die Regelungen, die Amettka vor- geschlageu hat, picht ettoa die besten oder dauerndsten sind, sie find nur die vorläufigen Entwüffe vvn Grundsätzen unb von der Art. aus der sie angewendet werden sollen. Amettka bat sich in diesen Ktteg fiugernischt, weil es, ob es wollte oder nicht, zum Genössetc der Leiden und der unwürdigen Behandlung gemacht worden ist, die die militchnsche^ Herren in Deutschland gegfft deir Ftteden mri die Sicherheit der Mcnschhttt unternommen haben. Tic Friedens- bttängungen werden die Bereinigten Staaten ebenso viel an gehen wie jede andere Nation, der ttne leitende Nolle in der gesamte« Kultur zugewiesen worden ist. Amettka sieht keinen Weg zum Ftteden. bevor die Ursachen dos Krieges entfernt sind und ttne Wiederholmrg so gut wie unmöglich gemacht tvorben ist.
Dieser Krieg fand sttnen Ursprung in der Verachtung des Rechts der klttnen Nationen und Nationalitäten, die der Einheit und Macht errtbehren, um ihre Forderungen nach einer ttgenant selbsllrerrlichetl Politik zu bestimmen. Es müßten jetzt Uebereiu- kommen getroffen wttdeit, die so etwas für die Zukunft unmö^lick machen, und diese Ueberttnkvnlnten müßten gestützt lverden durch die vereinigte (Kraft aller ^Nationen, die das Recht achten und berttt sind, es um jedem Preis aufrechtzuerhalten. Wjenn dio territorialen Regelungen und die politischen Beziehungen zwischen/ Böllenr, die über keine organisierte Macht verfügen, um Widerstand leisten zn können, bestimmt werden müssen durch lleberem- kommen izwisck>e7l den mächtigen Regierungen, die am meisten daran mteressiert sind, so wie sich dies Graf Hettling vorstellt, warum können denn auch nicht tvirtschaftliche Probleme in alttchec Weise (^handelt werdet:? »Graf Herlling wünscht die Grund- lagen des Industtte- und Handttslobens durch ein Abkommen und durch Garantien gesiclrort zu schon. Wer er fomt nicht erwarten^ daß ihm das zugebilligt wird, während die anderen Punkte, dio durch den Friedensvertrag bcstimntt werden, nicht in gltt^her Weise wie die anderen Probleme behandelt werden. Er famtj den Vottttl eines gernttnfamen .Uebevttnkotnmens auf dem ttnenj Gebiet nicht fordern, ohne es auch auf dem anderen znzu billigest.. Ich nehme an, daß er ivohl ttnsieht. daß absonderlickx und egoistische Verträge bezüglich des Handels in den wichtigsten Roh- Materialien keine Grundlage für den Ftteden bitten, und ebenso wenig würden dies — davon bin ich überzeugt — bffonderS egvisll- sche Verträge, die sich aus ganze Länder und Völker beziehen,
Graf E z.er n in scheint einen ksiiren Mick für die sikndmnen- baleu El-anittulte des Friedens zu haben, ^doch sweiitt er sie verdunkeln M wollen. Er sicht ern. daß ein unabhängiges


