Nr. 32 Zweiter Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessenj Donnerstag. Z. Februar (9(8
Ans Stadt nnd Cand.
Gießen, den 7. Febttkar 1918.
** Auszeichnung. Otto Arnold, Sohn des Spengler- Meisters Arnold, ivurde zuin Obwgcfrrilen befördert und mir der Hessischen Tnpferleitsmednillc ausgezeichnet.
** P o st s ch e ck v e r k e h r. In nach er Zeit werden dnrch die Briefträger „Merkblätter über den Pvstscheckverkehr nebst Antrag auf Eröffnung eines Postscheckkontos" verteilt werden. Es bietet sich hierdurch für alle, die dem Postscheckverkehr noch fern stehen, eine bequeme Gelegenheit, sich ein Postscheckkonto eröffnen zu lassen.
** D ie Handwerker-Bezug sverernigu ng, welche nn August vorigen Jahres aus Anlaß -der Regelung der Leimversorgung innerhalb des Bezrrl'sverbandes Gießen der Ortsg.werbever- »"rne ins Leben gerufen wurde, hielt am Montag im Gewerbe Haus -ihre Hauptversammlung ab. Nach eirrer kurzen Einleitung dnrch den Geschäftsführer der Bezu-gsverei if.uifl Pros. Tr. Kraus m ü l l e r erstattete Bureauleiter H. Kirchner Bericht über die Tätigkeit der BezugsVereinigung in der Zeit von August bis Ende Dezember 1917. Tw Mitgliederzahl beträgt 113, und zwar gehören dem Holzgewerbe 64, dem Malergewerbe 32, dem Buchbindergewerbe 10 und dem Wiqgnergckweybe 7 an Tie Zahl der in der Berichts zftt ab- gesandten Briese, Zirkulare usw. betrug 631. Der Umsatz beläuft sich -auf 3625,76 Mk. Llußer Leim wurden beschafft: ftrr das Malergewerbe Schmierseife, Lacke und Leinöl, fü.r das Buchbindergewerbe Pappen und Kaliko. Aus dem Kassenbericht geht hervor, daß die Gesamteinnahmen 3772.91 Mk., die Gesanttausgaben dagegen 3768,03 Mk. betrugen. Das Remvermögen der Bezugsvereinignng beläuft sich auf 217,07 Mk. Zur Prüfung der Rechnung lmirden die Herren Brück, Launspach und E. H. Müller bestimutt Im weiteren Verlauf der Versammlung sand eine eingelende Aussprache über die fltohstoffversorgnng statt. Bei den vorgenommenen Wahlen wurden sämtliche Obmänner und Berrrauenslente sowie der Geschäftsführer wiedergewählt. ^
** Die Gießener Lazarett-Zertung Nr. 6 enthält u. a.: Chronik. Wie Abetsberg bekehrt worden ift, Verträge oder Annexionen, Berwundeten-Unterrftht usw.
Landkreis Gießen.
Geilshausen, 6. Febr. Ersatzreservist Karl Nieber- yall, Inhaber der Hessischen Tapferkeftsmedaille, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
k. Lumda, 6. Febr. Der Lehrer Heinrich Keller, erhielt nachträglich das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
** Ober-B essing en, 6. Febr. Muskeüer Karl Würtz erhielt das Eiserne Kreuz. 2. Klasse. , ^
** Oppenrod, 7. Febr. Armierunqssoldat Karl Klingel- hSfer erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
** Watzenborn-Sleinberg, 6. Febr. Dem Leutnant Und Kompagnieführer Ludw. Schmandt wrrrde das Ritterkreuz des Kgl. Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern verliehen. Leutnant Schmandt ist auch schon im Besitz des Eisernen Kreuzes 1. und 2. Klasse sowie der Hess. Tapferkeitsmedaille. Hessen-Nassau.
G. A. Frankfurt a. M., 6. Febr. lieber den Ursprung der
Alten Brücke schwebt ein tiefes Dunkel. Ms der Abbruch der Brücke beschlossen war, hoffte man durch die Auffindung des <^rundsteins, den seinerzeit Ufferckach bei dem Neubau der Mten Marnbrük^ in einen der Pfeiler des Kreuzbogens einfügte, Aufklärung über die frühere Brücke zn erhalten. Die Kreuzpfeiler sind jetzt bis zur Stauhöhe abgebrochen, man hat den Grundstein aber nvch nicht entdeckt, er steckt noch.tiefer. Da aktenmäßig fest- steht. daß ein Grundstexn vorhanden ist, muß man sich also noch etwas gedulden. .'
H. Z. Marburg, 6. Febr. Ern Esenba hum, fall ereignete sich in der vergangenen Nacht zwischen Cölbe und Marburg, der leicht größere Folgen hätte annehmen können. Von einem Güter- Huge hatten sich die letzten Wagen gelöst und blieben auf bem <Heleise stehen, ohne daß es bemerkt wurde. Der Führer des um 9 Uhr lffcr dirrchfahrenden T-Zuges von Kassel bemerkte di« Sperrung im letzten Augenblick und bremste so stark, daß sich seine Lokomotive durch den scharfen Ruck von dem T-Jug löste und allein auf die Güterwagen auffuhr. von foenm zwei ebenso wie die
Lokomotive selbst beschädigt wurden. Menschenleben find, soweit wir hören, mcht zu S-ck^aden gekommen. Ein amtlick-er Bericht über den Unfall liech noch nicht vor.
Gießener Strafkammer.
G i e ß c n, den 6. Februar.
Der bereits vielfach vorbestrafte Tienstknecht August S. von Markt! in Bayern ist geständig, am 6. Dezeinber 1917 zu Bettenhansen dem Lmchwirt .Heinrich H. daselbst 800 bis 900 Mark, ferner aus einem unverschlossenen Schrank einen Joppenanzug und ein Paar Strümpfe im Gesamtwerte von 63 Mark urrd außerdem 3 Pfund Butter und. 1 Pfund Schwarienmagen entwendet zu haben. Der Angeklagte, toelchr in den Ialwen 1915—1917 den Bestohlenen bei der Kartoffelernte ausgeholfen hatte, kam ain( 3. Dezember vorigen Jahres zn dem Bestohlenen und bat um Aufnahme, bis ein Koffer, den er angeblich von Aschaffenburg erwartete, an- gekvnrmen sei. Seiner Bitte wurde entsprochen. Am Mlorgen des 6. Dezember war er verschwunden, nachdem er, tvie sich bald heraus- stellte, die Nacht zur Verllbung des Diebstahls benutzt hatte. Tas Gericht versagte, dem Angeklagten mildernde Umstände und verurteilte ihn zu 3 Jahren Zuchthaus; auch erkannte es ihm die bürgerlickten Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren ub. Ter Angeklagte erkannte das Urteil alsbald an. i I
Der Taglöhner Andreas W. von Grünberg ist vom dortigen Schöffengericht zu 15 Mk. Geldstrafe verurteilt worden, weil er der hach K 7 desHHilfsdienstgesetzes erfolgten Ueberweisung zu einer Be-^ schastigung nicht nachgekommen ist. Gegen dieses Urteil verfolgte die Gr. Staatsantvaltschast Berufung, um eine höhere Strafe zu erzielen. Das Rechtsmittel hatte auch Erfiolg, denn das Gericht erhöhte die Strafe auf 50 Mark, bzw. 10 Tage Gefängnis.
Der Arbeiter G?vrg H. in Vilbel ist vom dortigen Schöffen geeicht tvegen Betrugs zu einer Woche Gefängnis verurteilt worden, iveil er aus die vom Lckbens mittel amt Vilbel ausgebebenen Bntter- karten für ö Arbeiter, die inzwischen abgereist, bzw. in das Krankenhaus gekommen waren, zrveimal die für dickse 3 (Arbeiter bestimmte Butter in Empfang genommen und für sich venveirdet hatte. Gegen dieses Urteil verfolgte der Augeklagte Berufung, um seine Freisprechung herbeizuführen. Er hatte auch Erfolg mft seinem Rechtsmittel, denn das Gericht sprach den Angeklagten auf Grund der Beweiserhebung frei.
Ter Laudunrt Heinrich E. von Heegheim ist vom Schöffengericht Altenstadt wegen Widerstands und Beleidigung in 3 Fällen zu 6 Wochen Gefängnis und 3 Geldstrafen von zweimal 306 Mark !imd einmal 100 Mark verurteilt worden., Ge^cn dieses Urteil verfolgte sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft Berufung. Der Angeklagte, obwohl er Hühner hält, lieferte keine Eier ab; ihm soUte deshalb die Zuckerkarte entzogen tverden. Als der Polizeidiener ihm bife Zuckerkarte abverlangte, geriet der Angeklagte in große Wlut und Mfregung, beleidigte die Beamten des Kreisamts Büdingen in schwerer W>eise, packte später den alten! ergrauten Polizeidiener an der Kehle, würgte ihn, schaffte ihni gewaltsam nach der Türe, stteß ihn hinaus und ries ihm noch beleidigende Worte nach. Schon einige Zeit vorher hatte der Angeklagte Mit Bezug auf die Eierablieferung die Beamten des genannten '.Kreisamts, insbesondere den Vorsteher des Lebensmittelamts, in schwerer Weise beleidigt. Auf Grund der Beweisaufnahme änderte das Gericht das erstinstanzliche Urteil dahin ab, daß es den Angeklagten wegen Widerstands und Beleidigung in 3 Fällen zu einer Gefamtgefängnisstrase von 3 Wochen und zu Geldstrafen von 200 und '20 Mark verurteilte.
vermischtes.
* Deutscher Uhrmachertag. Gelegentlich der Frühjahrsmesse zu Leipzig findet wiederum eine von der Deutschen Uhrmacher-Vereinigung einberusene Kriegstagung der deuffchen Uhrmacher statt, in der die Fragen, welck^e das Uhrmacher-Gewerbe berühren und die in vielen Punkten Mit denen des ganzen Gewerbes und Kleinhandels identisch sind, zur Besprechung gelangen sollen. Die Tagung erstreckt sich über drei Tage, von denen der erste der Weiterberatung und Beschlußfassung über die berefts besprocksenen Angelegenheiten lUhreneinsnhr, Kontingentierung ein geführter Uhren. Vereinheitlichung der .Kaliber, Garantiefrage, Genossen- schasilrche R^v^rat"rwerlltät'eil. Genossenschaftliche Ulwenerzeugnng >
dient, während in der Hmiptversammlung am 3. März die Neuorientierung der Uhrmache ff rauen, das Taylorsystem in der Uhrmacherei, die rechnerische 0-rundlage für zeitgemäße Reparaturen- mft> Verkaufspreise, die Vorbereitungslehre, sowie andere gewerbliche Fragen zur Verhandlung stehen. Am dritten Tage findet ein Fachschulen- urrd Fachlehrerlag statt, mit dem Ziele, Richtlinien zu schassen für eine einheitliche Lehrweise in den Fachschulen und Fachklassen der Ulwmacher. Die vorige Tagung war voir etwa 400 Uhrmachern aus allen Teilen des Reiches befilcht.
* Der Ratten krieg von Upsala. Die berühmte schtve^ dische Universitätsstadt Upsala ist in großer Bedrängnis: die Rätter: haben dort so überlxand genonrimm, daß ein förmlicher Rattenkrreg entbramit ist oder genauer gesagt, entbrennen soll, denn vorerst fehlt es an etwas, das zu einem Kriege unerlässtich ist: an einem Gegner. Ter Hanptsitz der Rattcrr vorr Upsala ist die Kaserne des >dvcLigen. Artillerieregimentes. So war es schon in früheren Jahren, aber bislang hatte die schwedische Heeresverwaltung eineil Vertrag mit der Aktteng-sellschaft „Ratin", >lnd der er r Mittel l>at sich bisher ansgezeichaet bewährt. Jetzt aber scheint es, als ob die Rattm von Upsala an: Ratin keinerr Ceschmack mehr sin-
tan: di: I ftendar tur des Artck.e inegiments hat daser öffcut ich au -i 'ezeigt, 1 aß sie gegen hohe T<rh.m.ng jemanden suck-e, der die Ratten ernichtet. Es sollen sich, wie schwedische Blätter berichten, bereits mehrere Bewerber gemeldet haben, aber, so ersährt uran weiter, der Rattenfänger von ftlpsala steht vor «einer schweren, ivenn nicht unlösbaren Aufgabe: es. wird ihnr tveuig nützerr, wenn er die Harlptmenge der Ratten in der Kaserire tötet, nick)L allzUivrit davon befindet sich iramlich der Platz, zu dem die Stadt Upsala ihr Müll und ihren Mfall abfahren läßt. Diesen gewaltigen Keh- rlch>thaufen suchen die Ratten ans, sobald es im Freien nicht mehr allzu kalt ist. solange diese ihre Brutstätte nicht verfchtvunden ist oder für sie mrzn'gänalich oder unbewohnbar^gemach!' wird, werden sie sich alliährttch so stark vermehren, daß der Kampf gegen ihre Ueberzahl aussichtslos^ erscheint.
LctzLc llacliricbtctt.
(WTB.) Großes Hauptquartier, 7. Febniat (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Nahe der Küste am Nachmittag Artilleriekampf.
Von einem Vorstoß östlich von Zandvoorde und auS Vorfeldkämpfen im Artois brachten Infanterie-Abteilungen Gefangene ein. Die englische Artillerie war am Abend auf beiden Seiten der Scarpe und westlich von Cambrai tätig. Ein französischer Vorstoß in der Champagne scheiterte. Im MaaSgebiet hielt Artillerietätigkeit im Anschluß an eine südwestlich von Ornes erfolgreich durchgefnhrte Erkundung tagsüber an.
Vizefeldwebel Eßvein schoß in den letzten drei Tagen 6 feindliche Flugzeuge ab. ^
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.
* * *
Italien und die Bolfchewiki.
Bern, 6. Febr. Ter „©ordere dctlla Sera" berichtet cui- Petersburg: Ter italieirische Botschafter hat den Auftrag erhalte, die Aufnahme des drplomattschen Verkehrs mft der Bolschewiki- Regienmg in Erwägung zu ziehen.
Die Vorschüsse Amerikas an die Entente.
Amsterdam, 6. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Wie „M- gemeen Handelsbläd" erfähtt, betrugen nach amtlichen Angaben Ende 1917 die von den Bereinigten Staaten gewährteir Vorschüsse folgende Summen: An England 245 Millionen Pfund Sterling, an Frankreich 1 285 M.illionen Pf., an Italien 500 Mll-wnen Pf., an Rußland 325 Millionen Pf., an Belgien 77 Millionen Pf. und an Serbien vier Milliorcen Pfund Sterling.
Ol ESSEN ER KONZERT-VEREIN
Sonntag den 10. Februar 1918, nachm. 5 Uhr, in der Neuen Aula
Klavierabend
Prof. Max Pauer, Stuttgart
Bach, chromatische Fantasie und Fuge - Beethoven, Rondo, op. 51 Nr. 2 — Schubert, Sonate, op. 120 — Schumann, symphon. Etüden — Br ah m s, Capriccio, op. 76 Nr. 2; Intermezzo, op. 118 Nr. 2; Scherzo, op. 4.
Finfritt^karten 3.-, 2.-, 1. —, 0.50 M. Stiicientenkarten numeriert (nur
____ gegen Ausweis im Vorverkauf) 0.75 M. bei Ernst Cballier,
Musikalienhandlung (Telephon 671), und abends an der Kasse. 881 c
Zum Eintritt berechtigen die für das 5. Konzert ausgegebenen Karten. ■ Ueberschuß für Kriegswohlfahrtszwecke. :
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Donnerstag, von nachmittags | I hr ab s7 °
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seidenen Unterröcken und seidenen Blusen.
Hotel Förstanhof, Gießen.
Donnerstag, abends 8 Ehr
Konzert
Frl.
Lulia Erbe und Herr Hrandenstein
als Gesangshuinoristen.
928
Marmelade Verteilung.
Vom 0.—12. d. M. wird tu den Kleinhandelsgeschäkten, in denen der Bezugsab'chntn 10 der Lebensmittelkarle abgegeben wurde, gegen Vorlage der Lebensmittelkarte und Ablieferung des Bezugsabschnittes 1 1 V. Pfund Marmelade zum Pt eis von 45 Pfennige« für das halbe Pfund verabfolgt.
Die Ablieferung der BezugSabfcknitte 11 durch die Kleinhandelsgeschäfte hat bis spätestens 15. d. M. auf Grund deö 8 4 der Verordnung vom 18. 1. 18 beim Stadt. Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 12, zu erfolgen.
Gießen, den 6. Februar 1918. 93115
Ter Oberbürgermeister (Lebensmitftlaint).
Einen Kursus für Damenschneiderei
von etwa dreiwöchiger Dauer veranstaltet bei ausreichender Beteiligung der Gewerbeverein Gießen mit Unterstützung Grosth. Zentralstelle für die Gewerbe zu Darmstadt im Gewerbehaus zn Gießen, vom N. Februar ab. Eine Vorbesprechung mit den Kursteilnehmerinnen findet im Gewerbehaus zu Gießen am Donnerstag, 7. Februar, nachmittags 2 1 /* Uhr statt, wo Anmeldungen schon jetzt entgegengenommen tverden. 9081)
Biusen-Seide
Taffet und Mesaline Mk. 12.50, 9.50 pr. Meter
Schwarzer Sammet
für Blasen und Kleider I n. Seidensammete Mk. 25.-, 23.50. 20.75
per Meter.
et rft
WILHELM NOLL
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znm Ginsriedigen von birnndflü^en und Gärten liefern 7tt7
(üuek 4k Jachardt.
Uonsumverem Giehen u. Umg.
e. E. m. beschr. h.
Sonntag, 10. Februar !918, nachm. 3 J / 2 Uhr,
im Saale des Gewerkschastshauses, Schanzenstraße
Generalversammlung 8
Tagesordnung: l"
1. Bericht Über das Geschästshalbjahr vom 1. Juli bis 31. Dezember 1917.
2 . Beteiligung an der Errichtung einer Be- zirksichlächterei.
3. ?lussprache über die Erhöhung der Geschäftsanteile
4. Anträge, hierunter Antrag zu § 29 des Statuts, betreffend alljährliche Wahl dreier Ersatzleute für ansjchcioende AnfsichtSrats- niitglieder.
Die Mitglieder und deren Frauen werden ersucht,
recht zahlreich und pünktlich zu erscheinen.
Der AusfichtSrat. 809
Bekanntmachung.
Tkis Umlagekataster der land- und forstwirl- schaftlichen Berussgcnosscnschaft für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt zwei Wochen, nämlich vom 8. Februar bis 21. Februar 1918, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegnngssrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen Beruss- genojsenschast in Darmstadt zu erheben. 939
Ober-Hörgern, den b. Februar 1918.
Großherzogliche Bürgermeisterei.
Holler.
KymnAsium FrMericianum zn Laubach.
Ariineldnuaen neuer Schüler werden schriftlich jederzeit, mündli an den Wochentagen von 12 btö 1 Uhr entgegeugenomweu. Borzulegen sind Geburtsschein, Impfschein mld Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule.
Ülusnabmcpriisung: Montag. 8. April, vormittags 8 Uhr.
Laubach, 7. Februar 1918.
Grohh. Direktion des Gqmnafinmz.
Henk.
mhv
Gießener Fröbel-Seminar.
Seminar für Kinderftttrtnerinn n. Staat!. Prüfung tin Preuß'-n anerkannt». Vorl>erettnngskIasse zur Aufnahmeprüfung. Kinderpflcgerinnenscholc. Anm<'ldunsr«‘n bis zum 1. März. Aufnahme in djen Seminnrkindorgartcn jederzeit 545D
Prospekte bei L. Moeser, Gurtenstr. 30.
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Berlin, Unter de» Linden »6.


