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Dir ttfttttnjfrfj? 310ha, hie sthvn im Jamarr Dortgen IahosS dv erfte urnatntidie iflogrrnntg, das Gtenewrffcfretoriüt geiröWt hat. b«tte damit bk erste JRcgrrrintg m RußLarrd ge&Ubet, bie ausMieß- llckMvs Sozialisten zusammengesetzt ist. So faxt das ufTaiaiiüV Volt -chritt für Schritt batrd> eigene Arbeit seinen eigenen Staat ge !chaf«n, mtb >irr Eimnilchmrg nt unsere ntitereit Berhällmssc Iwi j>te PeterÄmrger 3kgicnmt7 keinerlei Veranlassung und keinerlei l^uxid In WrrDÄrkeiL liegen die Dinge so. daß rtmfy dem Go.ne, oez Urrtrarc und irarfr den daran anstl<l:eßenden Fronten schon unter dem zaristischen Regime vvrzugsw.i e Soldaten nichmkrarni scher Abstommimg hingesckckt wurden, und es ist während der Revolution nicht gelungen, die Ukraine vor dieen z-nge-ogenen unl chr fremden Nentcntert zu befreien. Während die ukrainischen Sol­daten von allen Kriogsschaupl ätzen und von allen Fronten ihre DcLogrerten auf die FMttkongresse nach Kiew schickten mrd sich Äle um die ukranchche Militär-Radn scharten. die cirren Teil der Steiner Ra^a bildet, habest die nicht ukrairri'chm Soidaien in Städten der Ukraine ihre Solra'errate gegründet, die reincrlet Ernrluß lraben aus das Leben der um sic liegenden i>k- ocete. Lcanckinckl allerdings nahmen an diesen Sow.ets auch Ver- tr^cr der Arbeiter der fetrefveubeu Städte teil. Vtt: dem Wunsch:. ??ch unter diesem oder jenem Vorwände in da:

Leben der Ukraine ^ einzrmtisck^n, l)aüen die Petersburger Bolsch«wiki angegangen. von der ukraini- 'chen Regierung zu verlangen, das; die ganze R e- % l ^ 9 s ge was t in der Ukraine gerade diesen ^olda ten r äten übergehen werde ohne>e Berücksich-- rMmg der von der: Bolschewik: auf der. Friedenskonferenz aufge- stellten Forderungen, datz fremde Trupp.-:: aus be-etzten Gebieten wrrzu rühren seien. Natürlich kann die ukrainische Regierung diese tforverung nicht erfüllen.

. T en zweiten Anlaß zur Einmischung in das innere Leben najem Republik bildet die Forderung der Petersburger Bolscho- wm. Neuwahlen der Zentralrada zu veranstalten. In­dem rch besserte lasse, daß eine solche Forderung eine offenbare Verletzung des SelbstbeftimmungKrechtes ist. i'\ diese Forderung auch deÄvogen unausführbar, weil die Vorschriften Wer die Ver­tretung in der Rccka jeden Augenblick den Wählern das Recht geben, ihre Vertreter in der Roda nb^uberufen und fve durch andere zu ^eyen. Tie Wahlen zur konstituierenden Versammlung ganz t/cutzlarrds, die Ende November vorigen Jolwes stattiarrden. führten ans dem gwrzen Gebiete der Ukraine zu einen: glänzenden Siege der ukrarnischeu Zentralrada und zum Siege der darin organi- Uerten Parteien,^ indem von den ukrainischen Kandidaten über Prozent gewählt worden sind, während die anderen Parteien, p* in der Zentralvcka vertreten sind, etwa 15, die Bolscl^ewiki sogar weniger als 10 Prozent erzielt haben.

llmsere Zukunst, unsere Geschichte, unsere Nackkvmmen und dw breiten Masten des arbeitetrden Volkes, die auf beiden Seiten der Frontlinie stehen, werden ^selber darüber entscheiden, wer von ums reckt hat und wer die Schuld bat, wer Sozialist und wer Gesmrevolurionär ist, tv-er schasst oder wer Geschaffenes zerstört.

. Hierauf gab der Vorsitzende der österreichsschaingarischen Dele­gation Gras Czernin folgende Erklärung im Namen der Dele­gation ab:

,Lm Namen der Delegationen der vier verlandeten Mächte beehre ick mich, zu der abgegebenen Erklärung der ickra mischen

Lansdowne über die Zriedenrsrage

London^ 2 Ieb. (MTV.) In seiner Antwort an die Jour­nalisten und Schrift jvttlcr, die Lansd-owne wogen seines Prie­ls an denDaily Telegraph" dne Anerkeunuiigsadresse über­reichten, sagte Lord Lansdonnre weiter, er fei überzeugt, daß ein ohne einen bindenden Vertrag am Konferenztisch, jetzt erzieltes llebererukoiiimer: wegen eines internationalen Schieds- gerlchtshoses ein mssickwes Dasein haben werde. Aber ein blcher Verl rag setze eine genas sc Uel>ereinst:mnumg hinsichtlich der Grmcksätze mmaus. auf Grurck welcher die hauptsächlichsten 0>e- öietSschlvierigkeite»:. die dir Mache trennen, geregelt werden zollen erne Regelung, die nicht in grober Weise die Billigkeit > Freiheit verletzt. Es wäre unbillig, gegenüber der Regierung nick gegenüber den Verbündeten in diesem Raume den Wog zu erörtern, auf dem diese GebierSfragen geregelt werden sollet:, aber er sttmme mit Llotch l^^eorge darin überein, daß sie aus der Grwck.age der nat^malei: SelbsU'S immnng geregelt werden ssll- ien. Er sei der Ansicht, daß die Friedenskonferenz sich mit diesen Fragen auf Grund dieser Prinzipreu befassen cklle. und daß sie tne mi^ick^n Hossinrngen rech ertigim tv-erde. Aber, fügte Lans- >)ow e hinzu, man könnte van ihr sagen, daß sie nach dem Mvndr ichie.e. rauh Dingen, die so weit anf^rhalb unserer Reiä^veste liegen. ALan kam: nid* auf die Rede HertlingS verweisen. <>ch gebe zu, daß die tRede sehr e-rttäufch: lm: fte scheint mir diwlerck und unnacksgiebig zu sein, ^lber ich bin geireigt. Hertling einiges zugitte zu halten. Ich glaube, niemand wäre mehr über- racht als er. wenn er annimmt, wir würden Gibraltar Hongkong oder irgendeinen anderen kleinen Test der Erde crusliefern/denn yu gleuiser Zeit hielt Ezenirn seine Rode, we'ch: sehr viel hoifnungsvoller war. Aber ich messe der Anssassnng derjenigen

sie

7T*+ VI.V JIL n VJ, t UUl U.iu^ U\ ; lULUliUlUPt il

Delegation folgendes auszustchren: Wie bekannt, bar der Bor- sttzmde der ukrainischen Delegation Staatsminifter H o l n b o - wytsch in der Plenarsitzung vom 10. Januar 1918 erklärt, die ukrornilche Volksrepublik nehme, fußend ans dem zweiten Universal der ukrainischen Zentralrada vom 7./2O. November 1917, ihre internationale Existenz wieder aufund trete" in vollem Um- *<nt 9 ü der ihr aus diesem Gebiete zukommerrden Rechte in inter- nctumak Beziehnngen ein. Mit Rücksicht hierauf halte es die :!i.eg'.erung der ufrLnri^chett Volksrepublil für ihr Recht,ans den leyigen Friedensverhondlnngen eine selbständig Srellung ein-- -i-rnehmen^^. Hieraus habe ich in der Plenarsttzrrng vom 12. Januar 1918 namens der vier verbündeten Mächte folgende ErttärunH ^gegeben: .Wir er^nnen die ukrainische Delegation als selb­ständige Delegation und als bevoUmäck/ngte Vertreter der selb­ständigen ukrainischen Volksrepublik an." Im Hinblick aui die ver- cktdertc Stellung, welck>e der Vorsitzetwe der russrschen Delegation rn der Plenarsltzung vom 30. Januar 1918 in diel'er frate ein­genommen hat, wonach rmr solche Abkommen mit der Ukraine anerkannt und aktiviert werden könnten, welche durch die Re­gierung der föderativen Republik Rußland formell bestätigt seien, geben die Delegationen der vier verbündeten Mäc^e arrgesichts deS eben dargelegten Stwckvunktes der Deiegalron des L?reE Bollsministerrates folgende Erklärung ab:

Wir haben keilten Anlaß, die in der Plenarsitzung vom 12. Ja- ranrr 1918 erfolg» Anerkennung der ukrainischen Delegation als axirz selbstandlgen Delegation und als einer beovlimächtigttnt Ver­tretung der ukrainischen Volksrermblik zurückzuneinnel oder ciu- zuschränken Wir sehen utts vielm h w e er rera^.la t, d i e u k r a i- ?^sche Republik schon letzt als un.ab i) ang igen , r - z t lt S 'o^verünen Sta at anzuerkennen, der rn der Lage ist, selbständige internationale Abmachmigen zn treffen."

Trotzt: benrerkte kurz, er l^abe seine bisherige ?l,nf:s,ung i^cker die ukrainische Staatlichkeit nicht geändert und^'e'darauf »mweisen. daß es den vier verbündete.: Mächten schnrer fallen toerde. oie genauen Grenzen der von ihnen soeben anerkaiuttei: Republik anzugeben. Bei den Fri^-densverhondlungen seien di? Grenzien eines Staates keine gleichgültige Fvcvge.

Sodann wurde die Sitzung geschlossen.

D e rote Armee.

Petersburg, 1. Febr. fWTB.) Meldung der Petersburaer Telegravhen-Agentur. Ter Rot der Bolkskommislärf hat d» Bllckung einer Roten Armee cmgcord et. die als Wall der Macht^der Sowjets uxck im gegebenen Augenblick als sichere Grund­lage für die Ersetzu-ng der recpllären Armee dienen wird Ti^ Rote Armee wird aus Mvcrlässigen Elementen >r Arbei!ermas>n ge­bildet: der (Antritt in ihre Reih m stel^ allen"g ru der russistd-n publik frei, die das Atter von 18 Iahrrn erreick)- hiben Ied-s Mrtgtied der Roten Arrnee muß bereit sein, sein" Krä te und ststn Leben für die Verteidtgung der Errmgensck.'st'ni dr Oktober-Reso­lution, der Döocht der Sdwiets und de^> S'zialiZmits zu opfern /^-um Eintritt in die Rote Armee ist er erfordntlich. ein.- Empfeh- stnig der Armee-Komi'«es, der deim>kro7ischen Organisation in:, die die Leitsätze der Sowiets aTTerkennw:, dw Be^u's- wck v^litiichm Orgarnsotiouen oder wenigstens zweier Mitglieder derartiger £r* ganisotior^m rwrzuweisen. Tie Soldaten der Roten Annee der Vauern rmd Arbeiter iverden vollkommen vom Senate w'terlxtlte:: umd erha'trn außerdem 50 Rub-ck Oberstes Berwaldrngsoi-gan der Roten Armee sind die Volkskommissare. Ter unmittelbare Ober­befehl mti> die Verwalt»mg b.T Armee sind beim .strieg^k»nttmssanot m eenem sonderrot zusanrmengeaßt, der aus Telegrerten ganz Rußlands zusammengesetzt ist.

F^in fand.

Berlin, 2. Febr. fWTB. Nichtamtlich.) Die h-'esigen Bevollmächtigten der finnischen Reaieruna habet: dom WTB s lg nde Erklärung *efje i las>i:

Herr Trotzki hat in der ley e: Sitzung de.- F nsdel gatto:: erklärt, datz die q'^ge-lwärtig? inniiche R grerung ge ü y u d r tzt woraen sei durch eure Arbeiter- und Bauernregiermta, und daß er kerirerle^ Hindernisse da ür sehe, drß Abaoorcknete dieser Gierung an den FcredensverhaEungr?: in Brest-Litvwsk trilnehnn-n Dem- gsa-n:ü.be. erAck:en wir, daß die Reweru:^ Fiwnlcrnds keincsw-gS gemirzt rst, daß rnelmehr nur im Südei: FrnnlMchz er:» fozmli- tttsche Regrerung vorübergehend sich der Macht in einem kleinen T-gle deS Landes ohne gesetzliche Berechtigung, lediglich gestützt «ui die br,rtale <stewolt. Iientnchtigt l»at. Wir sind von d» recht­mäßigen stnnischen Regierung mit Mtckrstaliver fchriitlsther Voll­macht versehen, an den Bwarnngen in Brest-Lit-nvsk all Reprä- fentanteit Finnlands teilzimeinnm:

Stockholm, 4. Feb. Wie Dagens Nyheter erfährt, n: eh­ren sich in Helsing fors d» Ermordungen von Bür­gern durch rote Gardisten. Im Levlynhnus sind bereit- 90 Leichen avfgestgpest. (»tetem wurden in mehreren Straßen Mo'cko».ftttKprf Msfges.'ellt. Das ganze Theater von Helling« wrs ist vern^t' et. Rote Gardisten haben auch den ganzen ltzolv» Vorrat der Fvrnrichm Bank jv-rlgeschlepyt

Leute, welckre hiitt- bi~*i Ministern KeTen :md mit denen letzten Endes zu reckmei: haben, eine größere WichSigkeit , L>v liegt die Boveuttmg der Disknssivn. die sie und ich fuhren, darin, daß sie die bestrittenen Prmkbc zur Kenntnis der Leiste auf beiden Seiten bringt. ;vie Lloyd George un- llingst zn einer Abordnung der Arbeilerpottri sagte: Jede Ge- n»ms«l»aft ivlle die Aünasstmg ihrer Rvgierung formen, so daß dre letztere ihre Ansicksten durch d» öffentliche Meinung im erger.cn Lande m Form gebrackst besäße, und. fügte er hinzu dies schnnI mrr eine durnlnrts demokratisch-.? Auffassnreg zu sein. Es w gt daraus, dastcuch beider: Seiten die Seit,mg dahin ülenrammen nwrwi muffe, day die Devölkerimg nur ü'er die wahren Tatsachen m vollstaudlger W-ei e unterrichtet wrr^e Unsere eigene Bevölkerung wrdert erne» gster: Teil dr Ansllärumi ü'e- denilben Gegensta'id .Wenn Sr- alles znr An klärung tun, wrs möglich ist. so Werder: Sie .va'?e der Renenn:g stärkm. nicht schväclren. Wir wünschen ernlck? rnen klaren Friede,:, begründet auf vollständiger W-icrw- her,!Älung der cruck: dre voll 'ä-ckige Sichrlseit für die Zukunft g:vl, mit dein^.v.rnsck' nack), Lösung aller etwa ausstel-cnden in- rerrmt o alen 'werigfciteit, um mit Wilson zu sprachen, gemäß

cv: lststvrlsch g-w.'-rdemm Lfttien der nationalen Zngehörmkest. W:r wunrchen sehr, daß der Friede so bald als möglich erreich' nvreen^ite Wir vertr.lr"e: darauf, daß nickt unnötiger- nvr e w^cstergekanrpft ,mrd in -der überttiel-eren FuE. in eine Frie- de s al e zu g<ra:e: EnL>ttck> ho?je?: wir. daß un'ere Regiernng m Ver ß>g dchse : ai:f meie Bedml^ungen hin nichts unversucht lasten ward, mag eS noch so sckmerig sein, und keinen Weg unbeschritten lauen wird, mag er raxfr so voller Hindernisse schchnen.

England und die baltischen Provinzen.

i 1 ' ). DieKöln. Ztg." meldet aus

1. »rrfn.-uar: Wrc rn gutuntcrrrchteten Kreisen ver- loutet, soll England die Bildung eines nordischen Bundes anstreben, der ans den skandinavischen Mäcktcn, Fmw- lano und den Laltvcken Provinzen beitrhen soll. Der Ausdehnwtg des deimchen Emflnstos aus die LaltiEn 'Prvckiher: steht Ejng^ ^nd ab,olut stnndlrch gegenüber, da es hier in eine Bedrvhuna Ausstchr von und nach Rußland, die bisher fast Echl»ßl:ch u^r d:e baltisclvn Hafen gmg, erblickt. Zum Sckmtze seiner Interessen hat England dem Vernehmen nach Veziehungen zu den esthn:scheu m:d lettischen .Kreisen angeknüpft, nnt deren .Hille oem deullchen Einfluß in den baltischer: Provinzen mtgegengearbcstel rverr>'n >oll Im Zsisamnstml-ang mit diesem Vorgehen steht auch das Veittelx'N, möglichst viel Grund :md Voden rn den baltstchen Provinzen in englischen Besitz zu bringen

Der Luftangriff auf Pari-.

Daris, 3. Febr. (Havas.) Bei dem Luftangriff am st 0 . und 31. ^ a n u a r wurden in P a ri s 33 Per­sonen getötet, darunter drei Frauen und drei Kinder.

v ^ wurden in Paris 134 Personen, darunter 50 Frauen unb 10 Kinder, und in der Bannmeile 72 Personen, darun­ter 38 grauen und 7 Kinder.

Ei« türkisches Berkehrsprojeit.

Konstantinopel, 2 I<chr. (WTB.) Die Regierung

der

&

der

die

t der Kammer einen Gesetzenttvurf vo-rqclegt, in rebite verlangt werden zur PrüOlng der Fg?age verittckttnr-g einer Brücke und eines Tunnels, Europa mit Asien verbinden svl^n.

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Lefterreichisch-uugarifche Feldmarfchalle.

Wien, 4. Febr. Aus dem Kriegspresseauartier wird gemeldet: Der Kaiser ernannte die Generalobersten von Boehm-E r molli und v. Boroevic zu General- feldmarschällen.

rirevolutwnäve Memewte versuchen durch Flugblätter und Agi-

ration von Mtzind Ziu Mund die Arbeiter zu verhetzen und für pvltz- ttsche Bestrebungen durch Arbeitsniederlegung zu veranlassen. Leck« >md in Berlin und m anderen Oftioßstädteu bi? Arbeiter gefolgt und :n den Streik eingvtteten. Mit Befriedigung kann jedoch fcftgrüdft rceöcen, daß rni Verhältnis zu feer (hesamtzah! der Arbeiter inr Reiche mir ein kleiner Bruchteil pslichrvergefscn dir Arbeit niedev- legte. Durch frivole Streiks wird der Krieg nicht abge- kürzt, wic dies die Hetzer angeben, so nbern vor längertz uni) dem tfeir.be in bic Hände gearbeitet. Unsere Geg^ ner werden durch Streiks zum WeiterLajmpfe angefpornll Unsere sti-rude lauern schon lange darauf, daß Deutsckloeck du ick innere Unru^n und Streiks in seiner Kampfkraft geschwächt nckrd und» deute werde. Vlögen sich die deutschen Arbeiter femcc Täu­schung hrngeben: In solcher Lage würden sie die schlimmsten Fvlgsr zu tragen haben. Ai:ch die Interessen der Arbiter werden durch nicht gefördert, sondern aus das schlimmste geschädigt. Aushebimg der Bersammlungssreihüt, Militarisierung der Betriebe usw. werden die Folge sein. Auch die Versorgung mit LebMs-- mttteln wird durch die Streiks nicht gebessert, sondern verschlechtert. Unser Vaterland ist vcm allen Seiten bedroht. In dieser Sit u a^> tion t|t ein Streif Verrat am Vaterlande. an uns r . en Söhnen und Brüdern an der Front. Wrr »rno es ihnen schuldig, daß wir sie nickt im Stiche lassen und ftlle unsere Jrrätte rn bert Dienst der Provuktion stellen, damit sie nicht wehrlos, dem Feinde gegenüberstehen. Mitarbeiter? Kol­legen und Kottegmnen! Wir fordern Eick hiermit auf, nickt bloß lech, souIX'rn aucli später, wenn von genannter Seite Putschs unb Streiks verrucht wrr'drn sollten, diesen mit aller Energie mmruRrft mtgegenzuttedem ^ut tvie seither so «yuch rn Zukunft (äare Pflicht. ^ aini Fftr am besten Euren Interessen dienen.

^er VorstMtd. I. A.: Wiehert, Ve rbandsvorsstzender.

Eine Konferenz in Berlin.

Berlin, 3. Febr. Zur Teilnahme an einer Be-> l prechun g über politische und wirtschaftliche tf r o gen aus den gemeinsamen Interessengebieten ^ntsch- lanos uno Oesterreich^llngarns werden, wie wir erfahren, morgen der Staatssekretär O. Kühlmann, Minister Graf E z e r nt rt und Genera! Ludendorff hier eintreffen. Auch der deutscye Botschafter in Wien, Gras Wedel, wird zur Teilnahme an der Besprechung in Berlin erwartet.

Pillkallen, 2 . Febr. lWTB? ^Bei der heutigen ^ ^ e r) ö 1(5 tu ö f) [ im Wahlkreise Nagnitz- h l A-fi a J iS n an ^kelle des konservativen Abgeordneten ^ott!ckalk->L>auerwald war bis gegen 11 Uhr abends das Er- gebnis aus 212 von insgesamt 242 Wahlbezirken bekarntt. Es wurden von 11 667 Wahlberechtigten 4655 gültige Stirn-' men abgegeben, davon für Generallandschaftsdrrektor Kapp (kons.) 4545; Zersplittert waren 100 Stimmen. Die Wahl ^ cm tm deichen des Burgfriedens.

Wien. 2. tfebr. (Priv.-Tel.) Den Blättern zufolge be«- gaben sich die Leiter des Ernährungsamtes Minister H ö - ser sowie der Vorsitzende des gemeinsamen Ernährungs-' au^schusses, Generalmajor Landwehr, gestern abend nach V e r i: n, wo heute die Beratungen über die M e h l f r a g e beginnen.

Aus dem rttiegsausschuh öer hes?. Zweiten rtammer

-ä ~ . Darm stadt, 1. Februar

Der Erweiterte Erste sKriogs-) Ausschuß her Zweiten Kann mer bene! lxeute von 9 Uln dis nach 2 Uhr ohne Pause Boi Eintritt iu die Tagesordnung gab der M in: st er de s Z ii n e. r i öu?_ bcrats gomeldete Erklärung über die ablech^nd-e Haltung der tzespichen ckrbeiterschaft gegen die Ctveilbeweguna ob Sodann er- ^rte sie Regierung aus den Antrag Leun (Bbd.), den Lohn, arbntern bet HauSschlackttrngen die Speckabgabe zu' las 17N. dast dies nur f 1 1 n-krfrr'h^rj Vrt-rmo «..

lasten, daß dies nur soweit gesckehen:me. als die Selbstver^rae e er st-Arbeiter sind. Weitergehende Wünsche könnet: nick

t ^ rr - . »..: « »t .... . . »

Aus dcm lleiche.

rer Kekchs^aijler nn?> die Zszialdl'mokratie.

Berlin, 2. Feor. (WTB. Anitlich.) Die Abgeordneten Ebert.Haasc Ledebour und Scherdemann sirck heute varunttag vom Roich5kaiizler Gvaen von Hertling zu einer Besprechung empfang: worden, an der auch dessen Stell vettreter v on Payer. ^Staat^ieki'etär Wall ras und der Mi mfter des Innern Drews tckl-iohlnen Di,' Adgwrdn.ckm unter- bveilstm dem stonzler den Wunsch, bei den Militärbelstirden darauf ckzunnrken, daß Bertrmiensmänuern der streikenden Arstftcer- aruppen erlmckt werden möchte, in einer g e s ch l o s s e n e n Ver­sammlung über die dstich den Streik gsschasfene Lage zu be- vallnr. -Lex Kanzler stellte sich £*eingegerdlber auf den Stand'mnkt. ea» ot? Rrgumung ba-5 Zw a dellnnmei: einer Versammlung, deren Beschlüsse darauf l/r.uriislaustm könnlen, aesetztvidrige Haudlimaen gutzul-eißen oder für ihre Fortführung evtzutreten, nicht befür- wnten könne. Auch^ iiremi die Berfammbing zu dem Ergebnis Vhoen sollte, daß die SlreiLenden einen neuen Antrag sllllten mit der Regierung zu verl-audeln, würbe dies die Lage nur netter verschärfen, da die Regü-rung auf einen solchen Antrag nur ab­lehnend antworten köm^ Klange deshalb keine Gen^jh-e da ür '»orftoge. bat} die 2seftncki:.gen lediglich dalstn wirken würden l v Streik zu bocken und alle allgemeinen pvftlisckm Wünsche der Arleiter künftig cnii. dem gesetzmäßige:: Woge über die Volks- illctroter <rn die stdogierung gclaiigen zu lassen, könne diese den Vorschlag der Abgv--rdnete-.: nicht erwägen.

Ein -u iegSaerickUHirrteil.

Berlin 2. Febr. (WTB.) Der erste Fall, der vor dem außerordentlichen Kriegsgericht für ^rlss: 3 zur Verhand­lung kam, betraf oen 30jahriqen Ä:eher Heinrich Schulze. Der Altgeklagte verteilte am 29. Januar vormittags am Bahnhof Rri- >rickenbors-fstvsentl)al an die mit der Bah: aukommenden Arbeiter die in die Fabrik gehen wollten. Zettel, die zum Streik au hnderten' Der Ge'ichtshoi versagte dnn Augekl"a'en mildernde Umstände m:d .nko-mte n> -gen vn uchlen Lundrsv rvatt u vic Monat: Zucht- bssus, die ft, s e ch s M o n a t e G e s a .. g n i s tang-tvaiwett tvurden Ter Angell<»gte wurde in Haft behalten.

Ein Attfilif des ckrt'tlichen Metattarbeilerverbandes

D u i s b u r a , 2. Febr. (WTB.) Der Vorstand dks chrtstltchen Metallorbeiterverbands Deutsch­lands erließ balgenden Aufruf an seine Mitglieder:

Schw... .. ..

eriüIU nterben. Ter Auttag wird zurückgezogen. Gleichfalls zi. ruclgeiosm nnrd der Antrag Leun bttr. Zwangsninlag »ur Ausbrrngung der Schweine Der Minist eräner, die bekannten Gründe zur Abschlachtung der Schweine. Die ir zwischen von Renl)swegen getroffenen Erlcickterungen unter bk stimmten Voraus:etzungerr wurden in der ..Darmft Ztg " hall amtlich. lrekannft;egek^n. Eine Anfrage Adelung bemöngel daß viele ländliche Lieseruugsverltände der Mlftorderu'ng des Bun desrals. die Kriegsunteruützungen zu erhöhen, nicht nachgekon: w.en seren, oftoohl sie bis zu 5 Mk. vom Reiche zurückerjtattm wm den. Tre Stogier-rmg erklärte: 12 Kreist haben die Umerstützunqe um p Mll erhöht, der Kreis Offen dach der Ehefrauen um 6, b« svuliiglm Ang-ehön<sen um 4 Mk., bet $rek Erbach um 10 Pwzer M.virllvicht emr Srhohim« zu e-i-S««. 2 Rhernl.vessen blieb man mit Recht mto dem Satz von 5 M" de nur Main« und Bingen-Stadt bezahlen. Sonst sinken die'Satz ci^ berab fcu 1 M. m Oppeulieim Der Anttagsrelftr möck'.e gleich madige Durck'rührimg in allen .Kreisen und rindet damit stu sliinmimg. Die Anfrage ist erledigt. Aus die Anttagen Dam: lForttchr.j, Dorsch (B.-Burck) und Eißnert Soz.? lKtrt\ SüUman 9 el legt die .Regierung die Gründe für die Salz dar. (Transport- und K)hle::mangelL Sie ist übrigen e'I,^EN und teilweise ganz beleben. Die Belieferung preußi scher Orte durch die S'-lnte B^Nauh^im beruht auf Gegenseirig fett. Drc hessuck^n Salinon könne:: den yMcken Bedarf ga sucht decken. ine (Msoage Reh wegen bes Ku vferda ch r ^ ia belle gibt die fec;rirrung noch eitrma

einen Ueberblrck über die ganze Auqelegenb.nt. Das Duck min abgemrmincn, sobald die vlrluntskräfle daftv verfügbar lind. - Eine frage Nebel (Ztt.' ivegen der Beseitigung de L ö l l e für Brotgetreide, Mehl, G-nsstr urrd Wein mit' Oesterreich Nngarn führte zu einer läu'^eren Aussprache über die Sclxlfllrm ^^/?^öneren Zollgebietes Mitteleuropa, das als wüusckenÄver bezerchnet wurde, sotvcit die Interessen der heimischen Landwirt w)aft. wie die der Verbraucher gc roa.hr t würden. Im übrige: haben dre De Handlu ngen mit Oesterreick-Ungarn : fzv.ic grnfixir

ß^lbalt ange iui mmen. Eiin Antrag Leun, auf Einrübrung tm Höchstpreisen bei Spirituosen würde, wie di Rlagrerung mlssührt. mrr zu einem Verschwinden der nck iu freien Versteyr l-efindlichen aeringen Vorräte führen Er rtnxi zurückgezogen. Auf eine Wrftage Dorsch wrgien der Ent Ziehung der Kriegsgefangenen aw> bäuerlichen B«

»=l)*nintfl sic habe fcfoit bei den irrtti tariichen steifen unter Hmwats auf den fpülien Stand der Erme arbeiten und der Herbstbe u-llüng rechte ^denken erhoben ck ^a nn gedrungen, die Zurückziebung bis Mitte ^v.-mber zu r> r Ich eben. Sie hat aber die Antwort erhalten e* fe* leider rn möglich, da die Gefangenen m der Industrie und in ber Forstwirt Miaft aebraE werden. Im Marz sollten die (öefaugenen an ihr- alcn Mave zurückkehnm. - Eme Anfrage Dorsch >'Bbd.) tma 'armiT hin. datz durch >e Abgabe vo, Dolz an» «emeind« Waldungen für Müitanwecke die Bers-r--,», der '»-erolkc ^ dtzMrckoff gefährdet >nrr!>c. T,r Rcarrvma er. fl-dntr. ^ ,Besn.edrg>mg der müitärischm Bedürfnh^ ist wtcr lausche Mlldt. Tarühcr hmauS rmirt»^ elle« getan, indem niar auch ,», Sommer fällteich sich nicki» an die hrefg-Iäne h,,-lk »n

»t s^rpinn te BcoöNerimg kroh des Arr>citernimite<?' mh Breiruhol» »u erm^ rchen Im vorrgeu Jahre >m,n> sogar'ten Falstm der Noran,ästag überschrrtte Ter Airtraa Fcnriä «» «tresknd Abgabe 001 : Drin au» fi«kalk-

f *11 e L l J rnan 5.17 ' wurde avselehnt. da die Reg,m,Ns nackmnte aas, er hraktrsch sich uich! dnrchsttbreu Virf-o - ffim ZeutralverbaudS deuffcher NtesumueA.» um BerErchdgnna der Kvnsumgenossenschasien in bihtectetert (utet Julcrcslenvertretungen mied te Regien,ng a» ^trn ] utenmesen^ Aus eine Anfrage ikore ll ^ n a e> li rim m! . feSSÄS !Ä,'^ Rc^rung es seien afferdin^noch

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