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Sfamrt «iS den ZivÜLerufen mriniuftwnmfn 'fcbfft, so fex nach ferner jBotn tiiia der Lage daS ganz-e Vorhaben völlig absurd: denn das «deute einen bloßen Flohbiß und werde England dem Siege wn kernen Zoll naher bringen. Der Premierminister könne dem Hause lebr wichtige Informationen gabm. aus die es Anspruch ÄaKe .Piment er fte verheimliche, beweise er dein Hause und dem xantx eine unverdiente Geringschätzung. Smallwood kx'klaate ftch bitt-er über die in der cngl:sck>en Armee herrsclvnde Gunst lruasstvi r r s cha s t. durch die viele fähige junge Männer zu Almfe gehalten würden, während andere trotz einer vielfachen Verwundung immer wieder an die Front entsandt würden.

Errichtung eine- Krieg-kabinett- in Amerika?

f Washington, 22. Jan. (Reuter/) Dem Kongreß wurde Vm Dekret zur Errichtung ernes Kriegskabinetts, bestehend aus drei Iwrvorragenden Bürgern von erwiesenen organi schon scheel Fährgknte:: vorgelegt. W. Baker bezweifelte, ob die Ge sahesvorlage die Unterstützung der Regierung finden werde. Er glaube zu wissen, daß sie auf Wilsons Gnnterschaft stoßeil werde, da sie die persönliche Leitung der Kriegsführmng Amerikas aus leinen Hm:den nehmen würde.

Bern, 22. Jan. Washingtoner Meldungen der Pariser Ans- <Me derChicago Tribüne" zufolge hat die Untersuchung der i^ründe der B erz ög cr 11 n g in d» e r Ausrüstung des amerikanischen Heeres seitc:rs besonderen Senats- ausschusscL eine Reihe so grober Nachlässigkeiten ergeben, daß der Rücktritt des Chefs des Kriegsmuterialdepots, Genera! Crozier, unmittelbar bevorsteht und die Stellung des Kriegs- sekretärs Baker erschüttert erscheint. Es wurde festgestellt, daß ^ie Arrnlee bei der Kriegserklärung kerne Ma­schinengewehre besaß. Da dir diesbezügliche Bewaffnung nickt vor ,April fertiggestellt werden wird, lverden die in Frankreich 'bekind-ichrn amerikarnschen Truppen französische Maschinengewehvcj bcruetzen. Dir llchersuchurtg ergab ferner, daß die amerikanischen^ TvuWen mit X>ol>zgewehren von veralteten Model­len exerzieren, da erst später neue Gewehre geliefert werden! können. Der BnMg entstand dadurch, daß das Kriegsdepartement, dich Nu Ser Annahme eines verbesserten D)Ps des eirgtsschen Pen- rield^cwr.hrs entschloß, der Keitrcmnr der «Verändernngeir in der Maschinerie der ameriLorischen Gewe^strbrikcn und die verur-» sachten Betriebsstörungen aber großen Ber-ug herbei führten.

Maivr Grau vom K^egsminrsterrum erwiderte, das Verbot der Bericht erstzattmrg sei infolge der wieder) prechenden Meldungen aus Oester reich» Ungarn vorläufig erlass«:, aber gestern nachmit­tag schon tvicder aufgehoben morden. Das Verbot sei nicht vom Kciegsministerirmr nirsgegangen. Trotz entsproclMÜ)er Zusagen habe derVorwärts" die 3aifin:befLtmnnrit<i<Jn durchbrochen.

-lbg. Erzberger (Ztr.) verlangte Aussetzung der Beratung da der Kriegs mürister und Vertreter des Auswärtigen Amtes er­scheinen mußten.

Abg. Scheide mann (Sv».) bestritt, daß der .vorwärts" die gen rf 11 v beiiiimramgen übertreten habe.

^baatssekretär Wall ras hielt es für im Augenblick nicht möglich, die aufgeworfene Frage angesichts ihrer weittragenden Bedeutung zu küren, und empfahl drc Erörterung im Anschluß an die Üöede des Reichskairzlers fortzuführen.

Hierauf wurden die Beratungen bis 6 Uhr abgebrochen. Dann :vlleu das Verbot desVorwärts'" und die Zensurfragen Te> spvocliQr werden. Tie Beiprochirng der österreichischen ZÄrgänge wurde brs nach der Iieich.-tziuzlerrede Mrückgestellt.

Die Anklage gegen Malvh.

Paris. 23. >Jan. (Havas.) Die Anklage, gegen die sich der frühere Minister dos Innern vor dem Senat als Ausnahm^- «rrchtshof zu r^rantworten hat, geht dahin, Makvh habe auf dem Gebiet der französischen Republik in Ausrtutzung feines Amtes als Minister des Innern 1 den: Feinde über mijitärftckx' Ünd divlomattsche Pläne Frankreichs, besonders über die Opera­tionen am Chömm des Domes Auskunft gegeben, 2. den Feind durch BernriaetmiLg vm: Militärmeutereien begünstigt.

Deutsch-böhmische Wünsche.

Wien. 21. Jan. (WTB.) Meldung des f und. t Kvrre spvndenzburoaus. Die deu t j -böhmische Bereinigung bc fthloß, mt Abgsord:«renhause eine Erklärung abzugeben, in der gegen die DestwÄnrngen der Tschechen entschieden Stellung genommen und die Crricht:mg ein« selbständigen Provinz Teutsckx- Bohmen mit allen Eigensclnsten und Rechnen.sowie Einrichtungen eines Krvnlandes im Rahmen des Kaisertums Oesterreich ohne irgendwelche Abhängigl>nt non dem rsch'chischrn Teile Böhmens gefordert wird. Die Demftvböhmen werden, dem Landtag de Königreichs Böhmen rnermüs anersemren «nd keiueSfallÄ dulden Sie verlangen für die Po o v ü r z Deutschböhmen eine ergerte Landes Vertretung, «rßgebaut auf dem allgemeinen., gleichen, unmittel-, baren Wahlrecht Md die ALgren-rmg und Bereinigung der deutschen Gebiete Böhmens wnd für dr^es Gebiet alle obrem Kwnlarche prlommenden Zentral stellen. Anstalten ,rnd Einrichtungen., ferner die Zurückziehung aller tsckschischen Staatsbeamten imb Diener «S Deutschböbnnm, sowie die ausschließliche Geltung her deut- iichar Sprache ru Amt und Schulten daselbst.

*

Ans Ungar«»

AndapeU, A3. Fan. Der Bolk-ernNrnngsminister 8raf Joh. Hadik hat feiste Entlassung gegeben, die der Könia angenommen hat.

Au; dem Reiche.

Neugestalttmg der Ernährmigswirtschüft.

Berlin. 82. Jan. WTB.) Das Kriegsernährungs- amt teilt amtlich mir: Die von einer Nachrichtenstelle ver breitete Mitreilmtg, das Kriegsernährungsamt habe der Neugestaltung des ErnohrungssystemS zugestimmt, welches vinn Ziele hat. die bisherige Tätigkeit der .Eommunalver- bfhtbe und Behörden durch eine genossenschaftliche Organi­sation der Erzeuger zu ersehen, entspricht nicht den Tatsachen. Nichtig ist nur, daß eine von verschiedenen landwirtschaft- Ucken Körperschaften eingereichte Denkschrift, die diesen Plan verfolgt, Gegenstand von Besprechungen ist, die noch chrrdauern. Das Kriegsernährungsamt, weder sein Vorstand noch der Betrat des Kriegsernährungsamtes, haben sich mit dem Projekt beschäftig ^B on einer bereits erfolgten Ent- schließtmg des StaarssekMSrs kann somit keine Rede sein.

Setzung der Militärzüge.

^ Wegen der Nchtl)eizung oft tagelang fahrender Militär­züge hatte sch Reichstagsabg«)rdneter Dr. Werner am 19. November 1917 an den Kriegsministrr gewandt. Es wurde ihnr, nne er uns mitleilt, nunmehr der Bescheid, daß vom Chef des Feldeisenbahnwesens umfassende Maß­nahmen getroffen worden sind, die den Klagen noch Möglichkeit Vorbeugen sollen.

Eine Anfrage wegen des PapiermangeLs har Rechstagsabg. Dr. Werner an den Reichskanzler ge* Achtet, und zwar fragt er an, woher es komme, daß auf den Schreibstrrben und Amtszimmern von Eisenbahndirektionen d:eNorddeutsche Allgemeine Zeitung" in bedutenden Mengen als Freistücke verteilt werde, wahrend andere Zei­tungen an Papier bitteren Mangel litten, gegen den man be- hörblich nchts tun zu können beh«tupte.

Julius Bachem f.

Köln, 22. Jan Justizrat Dr. Julias B achem ist m vergangener Nacht nach langem Leiden im Alter von 72 Jahren gestorben. Der Verstorbene war viele Jahre hin­durch Mitglied der Redaktion der .Köln. Votksztg.". Er ge­hörte dem Preußischen Abgeordnetenhause von 1876 bis 1890 an.

Das Berliner Tagchlatt verboten.

Berlin, 23. Jan. Wie der L.-A. meldet, ist das Er- Schemen des Berliner Tageblattes vom Oberkom­mando in den Marken auf drei Tage verboten worden.

Aus dem hauptausichuh des Reichstags.

Berlin, 22. J«t. Im Da apta usschuß deS Reichs­tages wandte sch Ebert (Soz.) gegen das Verbot des ^Vorwärts", bnz oöen Zenswrmaßnahmrn die .Ewne auf- ,<tze. Tie Ereignisse in Oesterrelch-Ungar:: seien hochpolitischer s )catiii. Im Anschluß an die .Herabsetzung der Mehl- und Bwtratron ki es Dort zu 2Lisständen adbntmat, die sehr bald politischen EhorrA er armabmen. Ter Vertreter doS Arrswärtigen Amtes babe auf Rückfrage darüber nichts Näheres ermitteln könne::, wahrend d« übrige Dell ernaatrr Kenntnis d«xn: gehabt I>abe. Während anderr Jeittmgen über die Vorgänge berichteten, sei derVor­wärts" duner halb «rboven ovrden. Dar :)ieutzsttrg' sei es ,einer WüLda chuvng. tßa&gai SvSLsrg m nehmen.

fKifi'cfier Lnndtag.

Zweite Kammer.

49. Sitzung vom 22. Januar.

Präsident K ö h l e r eröffnet um '/«II Uhr die Sitzung. Das Dans tft mäßig besucht. Die Tribünen sind leer. Am Regierungs­tach ist Staatsminister v. Ewald anwesend. Später erschienen auch die beiden anderen Minister im Dause.

Auf den Tisch des Laufes werden zwei Telegramme des ^andesvereins der Vaterlands Partei in Oberhessen und der Orts­gruppe' Lm:bach niedergclegt.

Jur Beratung steht die Regierungsvorlage über die Land- tagsersatzwahlen.

Staatsminister v. Ewald: Bisher glaubten wir mit Rück- :cht aus die Zahld er im Felde stehenden Wähler und mit Rücksicht auf dre mnere Geschlossenheit die Wahlen bis. nach dem Krieg zu verschieben. Durch die Erklärungen der politische:: Parteien sind drese Bedenken hinsällig geworden. In fünf Wahlkreisen werden > die Ersatzwahlen im Zeichen des Burgfriedens vollziehen. Im Wahlkreis Butzbach-Bad-Nauheim wird allerdings ein Wahl­kampf unvermeidlich sein, doch hat die Regierung das Vertrauen, daß hierbei d:e gebotene Rücksicht aus die Zeit, besonders auch auf d:e Anwesenheit von Ausländern in Bad-Nauheim, genommen nnrd. Vvr <rllam nchß die Eimwrttrgkeit im Volke aufrechterhältrni werde::, damit die Hoffnungen linserer Feinde zuschanden werden.

Abg. Tr. Osann gM seiner Freude AnÄnmck, daß diese 2 >orlage vorgelegt wurde und daß alle Parteien Erklärungen im ^mne des Burgfriedens abgegeben haben. Ich habe keinen Zwei­fel, daß auch im Kreise Butzbach-Bad-Nauheim der Wahlkampf m der: notwendigen Grenzen wird geführt werden. Mernungsver- scknedenheiten können sachlich ausgetragen werden Ter Redner wünscht eine Erklärung der Reichsregierutrg gegenüber dem eige­nen Volke und dem Auslande über die Lage, eine Anttvvrt auf die Aeußerungen der feirrdlichen Staatsmänner. Selbstverständlich wer-- den nicht alle Einzelheiten über Brest-Litowsk bekannt gegeben, werden können. Aber über andere Punkte hätten unsere Staats-- männer Gelegenheit genug gehabt, sich scharf und offen zu äußern. Die schmähliche Behandlung unserer Gefangenen in Frankreich z. B. ist nicht mit gebührendem NaclZdruck behandelt wwrden. Wir Deupchen sind viel zu gutmütig. Vor allem aber müsse den Reden der feindlichen Staatsmänner entschieden entgegengetrcten werden. Das deutsche Volk lechzt nack^ einem, erttschiedenen Wort vom Reichskanzler, wie das Wr»rt des Generals Hosfmann von: gecuzen Volk als eine befrclrnde Tat d'^rüßt wwrden ist. ^.bioge die hessische Regierung diesen Wunsch des deutschen Volkes in Äwlm vertreten. (Bravo!)

Abg. Ulrich (sozd.) begrüßt es.fteu^a, daß die Lücken in der Kammer ausgepüttt werden. Drr WahSkampf Butzbach-Hav- Mautzerm nruß mit nötiger Rückstchenatzlne geführt werden. Freilich dürfte das Heran^iehen der außettpolitilchen Fragen, wie sie. wenn auch in vorsichtiger Weise der ©orrrbiter lvrilbrr hat. das erschweren. Der Redner lann bk Mitteilung machen, daß, per Reichskanzler übermorgen (Dorurerstag) nachmittag im Hrmptans schuß auf die Reden Wilsons und Aoyd Georges anttvorten wird. Der Redner erwartet, daß er f«h für die Auftechterhatttmg. der Reichstagsresolution vom 19. Arli ans sprechen wird. Ein PerstLndigung-sfrieden müsse dem Wrhnstnn dieses Krieges ein Ende mache::. (Beifall bei den Sotz,.)

Abg. v. Brentano 'Ztr.) hofft gleichfalls äuf eine ange messe::e Durchführung des WaMampftS m Butzbach Bad-Nauheim. Ter Mdwer spricht sich für einen ^Beritandigunqsfrieden, fritten! Berzichtftieden aus und lehnt die Politik derKöln. Votksztg." ab. (Hört,^ hört.)

Abg. Henrich (fortschr. wünstcht gleichfalls möglichst fried­liche Durchführung des Wahlkanrpfes. Mich er würrschr möglichste Klarheit in der Politik der Reichslaitung, damit man weiß, nwhffn die Reise geht.

Abg. Dorsch (Bbd.): Der Frieden inuß vv:: Mämrern mit 'larken: Herzen gemackü werden, dem: mir müssen ihn auch vor kommei'.den Geschlechtern verantworten können

Damit ist die Aüssprackie gesch^ssvr. Die Wähivorlage der Regierung nnrd ernstimmig angewonrnrew Der Präsiden: gibt der Hoffnimg Ausdruck, daß auch die Erste Kamn:er die Vorlage mög» lichst befchtewnige:: nwn:e.

^ In dem Gesetzgebungs-Ausschuß wirb an Stekle des Abg. Wolft Stadecken der Abg. Fenck)ck ,Bauernb-nnd) gewählt.

Zu den: Antrag Dorsch, die Freilassung der l^rflv m lonb» wirtschaftlichen Betrieben drlr.. ergreift der Mrnister des Zwnern v. Hombergf zu Bach das Wort: die ReichzgrrreidestÄle habe er- f:ärt. sie könne :axh nicht bekarrnrgebrn, wieviel ttzerstc für den Ha Inhalt freigegeben :verüen könne. Die A5>g. Donch (Wvt? und Best (natl.) bebauen die Notn^chigküt der ausreichenden Ernährung der laudwirtsck>aftlick^en Arbeiter m der Zeit ü-er Feldbestellmig. Der Antrag wsird rn der 00 m AztSsthuß abgeLnderte:: Fo-rn: anx genommen.

Zu dem Antrag K v r e l lJngelhmm und Gawssen, Na^- rwngsmittewerteilvng auf den: Lande belr., weist Abg. Raab ^soz.) ans die un^ureicheude Nabrungsmittekveriorgung der Arbeiter in den größeren Landarten hin. Bvr allem sei ^ ungerecht, daß fte, wenn die Kuhhalter ihre Mlicrerungspflicht nicht erfüllen, mit bestraft :vürden, i:chem der ganzen Gnneinde dir Nohrnngsmittel gesperrt würdeit.

Ministerialrat Dr. Schl:evhake gibt zu. daß her dem gegenwärtige:: Shstem die l!nschädigen rnit den Schuldigen leiden müßten, aber es sei da? ei^rzig NrSgLiche zwr Sicherstellung der Ders-orgung der große:: Städte.

Abg. Wiegand (Ztr.) beschwert sich über die Zurücksetzung der klerneren Städte gegen die großen.

,Abg. Leun iBbd.) spricht sich gleichfalls gegen die Bc- irafwng der Unschuldigen mit den Schuldigen aus.

Abg. Fenchel (Dbd.): Der Satz von zwei Litern ist für eine Fahrkuh zu hoch. Abg. Ealman (natl.) stellt die Anfrage, was die Regierimg zu tim gedenke, irm die Lage der NickiN'eM- versorger auf dem Lande vn verbessern. Abg. Lang (natl. ! wünscht, daß die Orte Erbach, Steinbach, Micheistcckt und Swckheim wegen ihrer starken Jndustriebcvölkermrg aus der fünften in die dfttte Klasse versetzt werden. Ab^. Henrich Jorchchr.): Die günstigere Versorgm:g der großen Städte ist meist nur scheinbar. Auch Wg. Hauck (Bbd.) beklagt sich über die Benachteiligung des Landes in der Lebensmittelversorgung.

Die Aussprache wird um 2 V U Übr abgebrochen, da die Sache in einer Ausschußsitzung behandelt werden soll.

Marge:: wird der Finanzminister sich über den Stand deS Voran schlags^äußern.

Nächste Sitzung Mittwoch vormittag 10 Ubr.

Aus Qcfiat«

Prüfungen für düs Lehramt an den VolkSMtten.

T« Großh. Regierung hat der Zweiten .Bunmer eine Vorlage lassen, in der es beißr:

Nack Artikel 31 dxÄ^Bdlt'ssckmlgesetzes ist BonruL-setzung fftr dre Zulassung der tu der Sennnarprüpmg bestandenen Schulamts-

afvirvnüen zur Schlußprüfung und für ihre demrurchjvse LnsteÜmrg

als Lehrer unter anderem, daß sie sichmindestens 2 Jäh re lang als LchulVerwalter, SchulgeHilfen oder unter Leitung eenes Schul - lehrers praktisch im Schulamt geübt faftm". Um bcnieitigen Sckxul' amtSaspiranten, tbie noch Kriegsausbruch zanv Heere einberufeu: worden waren, die AÄegung der SÄußprüftrng möglichst zu er- IadUern, waren Bereinfa chungen der Prüfungsortmung vvrgemnn'- men worden, wrchft die Anrechmrnig von höchstens 4 Monaten KrtegÄnenstzeit aus die zweijährige praktische Borbereitungszeft «stattet wurde. Da bei der laugen KriegsZau-er die angeführr«: Matzrrahmen nicht mehr genügen, so wird vorgeschlac^n, die Zu- sttuimnng dazu zu erteilen, daß aus die :mch Artikel 31 des Botts- s^chwsetzes vorgeschriebene zweijährige Schultüttgkeir die Kri^> öu einem Jahre angerechnet werden kamt.

Die Verpachtung des Bade- mW Kurunternehmens in ^ . Salzhaufen.

j*?c Zweiten Kammer ist eine Regiarungs^

v 0 r I c g c zugsg-crnge::, nt der es heißt:

, . ?^taatl:che Bad Salz Hausen hat sich seither trotz aller Mühen Aufn^wungen nacht befriedigend Qttwickeln köruren. Vaxd) dem rt^organg Preußetrs bei klerneren Staatsbädern ist daher in ÄiLssickit gen-onmven, die Endwicklung durch Bar Pachtung de sges am - Ku run ter ne hüten s an eine Gesellschaft zusorverw Es kmm mit einem beftiedigerwen Äbsckckuß der hier^ über gerührten Verhandlungen gerechnet iverÄen, wonach eine Ge- »etlm?ait gegen Zahlung eines öngemefiaim Pachtzinses von 1918 <m aus dO o-ajyre die gesamten Grundslücke, Gebäude und Einrich­tungen überikelpne:: würde, die dem Bstrreb des Bades Salzhausen ^5' Zurzeit unter der Verwaltung der Großherzoglichen Badedrrektron stellen. ü,:e Gesellschaft würde die Gewähr für eine ^ bieten. Auch in finanzieller

w 1:1 betI gliche:: Interessen entsprechen,

bemt es forarte al-Dantt firr dre Shsttskasse, die seither erhebliche ^ Zr1917 :mch dem BoransckKlag emen solchen ,d)ia.rk -- lechen mußte, nckt einer, wenn auch erst ^ b 5 r ^bre anstermmden Reineinnahme aus dem Bad «y rechnet norden, -i ic Großy. Badcdtrektton Bcch^SalzhausiM könnte ausgelwben lverdelt. )unm auch wegen der erwrderlicdeu Ueberkechmri rn dw Kami Verhältnisse erst etioa int Jahre 1919

An dre Uebernahmr des Bades durch die Gesellschaft werde » dw Bedtngungen ge knüpft:

1. daß das Kurhaus nebst innerer Einrichtung in einen angemessenen Zustand versetzt wird:

2 daß die Mittel für die Beschafmny des Mobüiaro und Inventars A^k^alte Kurhaus unter Verzinsmrg und Tilgung durch die ^ Lcruse der Pachtzert und unter entsprechender - Erstellung von dem Staat zur Benugung gestellt werden: o. baß vom ^taatem Neubau errichtet, mit innerer Emrichttövr. -Znventar und Mobiliar ausgestattet und der Gesellschaft ui einem üöastlwfbetrieb er,t*n Ranges mftverpachtet wird, ebenfalls unter angemessener Vrrzinsuitg und Dilgmtg der vom Staat ausge- w-uw^tLn Käpfta!ren durch die Gesellsckmft Zur weiteren <Ä:'wic8una des Bades ist der Bau eft:e5 neuzeit­lich emgerkckteten und ausgesbatteten iGasthoss erforderlich, der er- Mttt roerdert soll, sobald es nach Beendigung des fttittre» möglich ^ t - Tw Kosten für Neubau und innere Einrichtung nebst Mobiliar und Jtwentar werden sich insgesantt und vorbehaltlich der Fertig- stellung rum Entwurf itnd Kvstenvoranschllw auf 8 - 900000 Wert belaufen.

Deutsche uud feindliche Flugzeugverluste im Jahr lSl?.

Enten U eher blick über die deutschen und stündlichen FLugseu»^

Verluste mt Ja dre 1917 gibt die nachstc-lwnde Uebersicht:

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Januar 1817

deutsche

27

7

34

feindliche

46

9

65

1

2

3

Febnnrr 0

deutsche

20

4

24

l

1

feindliche

83

8

91

1

_

1

März

deutsche

38

7

45

_

feindliche

162

9

161

13

6

1-

April

deutsche

66

8

45

10

-

10

fen:dl:che

350

12

362

29

_

29

Mai

deutsche

79

6

85

6

__

6

semdluche

271

14

285

23

3

26

Juni

deuische

65

3

58

2

1

3

feindliche

193

37

220

17

16

33

Jnli

derstfche

52

8

60

feindliche

220

16

236

18

16

34

Augu'.t

deutsche

64

10

64

3

1

4

feuldlrche

285

10

295

30

7

37

September

deutsche

76

6

83

<

1

5

ferndl-che

362

12

374

15

7

32

Oktober

denssche

53

14

67

1

X

feindliche

201

43

244

6

3

9

November

deutsche

44

16

60

2

0

seindliche

167

38

205

3

14

22

Dezember r

oeuticbe

74

8

82

L

j

semdliche

101

18

119

7

4

9

Zusammen

deussche

638

97

735

38

S

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2431

216

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wälligende Urb<wleg«tl7küt der deutsche:: Lrtfttvarst' in der groß- pwftgsben Weise hervor, eine UeberLsgenheft. die um so Istrher an- zuschlagen ist. als ^oerftllos unsere Felttd," uns an Zahl nach Ma- teriaüitange rftelsackt überrrchsen. Aber dw Heldengeist der JmrneL- mann, Bolcke und Richthofen, der unsere Fliegercrttppr beherrscht, nruß sie zmi« .Sieger gegen jede UeberTmtcht machen. Deuischbrrch ist stolz <ruy ferne Luftwaffe! _

Line Versammlung der Vertrauensmänner der « «reifes Eietzen.

Gießen, den 32. Ismuar ISIS Auf dve Emladerns des Großh. Kreisamts hatten sich brr Ser* ttauensm äitner des ^breises Gießen in der Turnhalle der Höherem, M ädckienschule in großer Zahl zusammengefnnde'n. In Vertretung des -uc Zeit erkrankten Provinziallnrektors i^eheimerats Dr. U s i w- ü 2 r begrüßte Regierungsrat H c m m c t b c tie Bersanrmlvng und erteilte nach einiges einleftenden Worten .Herrn HarrpNLrme Äleisingor von der Presfoabteilung des Stellvertretentxn Gene-« ralbommanvos 18. Armeekorps das Wvrr zu seinem Bvrtvag? lieber Zweck und Wesen der Aufklärung^tätigkeit." In seinen überaus wichtigen Ausführungen bat er dre Anwesenden um bai- kräftige Unterstützung und Hilfe in der Aufklärungsarbeit puf kriegswirtschaftlichem Gebiet. .Insbesondere führte er aus: In­folge der langen Dauer deS Krieges sind die Ernillmmitsftistvieriy- feiten und dic Aufgaben zu deren Beseitigung gewachsen. Die Stimmung vom Arrgust 1914 hat, wie dies nicht anders %u er­warten war, einer mehr nüchternen Auffassung der Dinge Motz gemacht. Dazu kommt, daß auf wirtschaftlichem Gebiete infolge der dürft: England bewerkstelligten Absperrung eine gewisse Lebens^ mittettnavpheit eingetreten ist. der wir aber dank unserer Organik satimlen bis jetzt nnt Erfolg entgegengearbeitet habac, und über die wir auch in Zstkunft Herr werdm, wenn wir in vernünftiger! Deist Hand in Harch arbeiten und alles Trennende bäfttfcfl Lassen. Wir haben alle:: Grund, einem baldigen günstigmt Ende des großen Völkerringens entgegenzusehen. Der bisherige Verlaus und unsere errungruen Erfolge zeigen deutlich, daß es nickst auf die große:: Massen astkommt. sondern vielmehr auf den Geist, der in Heer und Bott lebt. Wer eS ist nötig, daß jedermann seinft Sft>nldigfeft ttit Unsere wirtschaftliche Lage ist nicht glänzend, und es wäre verkehrt, sich über die Notwendigkeit wirksanter Maß­nahme: hrmlwgzusctznk. Insbesondere muß die Landwirtschaft ein- sehen, datz sie dazu bernftn und auch in der Lage ist. über schwere ZeitOr biiuveg^nhels«:. Ohne Zwcmgsbewirtschaftung geht ftv,