Nr. U *
Der Gletzener
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Olchmer Kamkliendlüiler; Nre'sUatt
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168. Jahrgang
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Montag, 21. Januar $18
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i. die <agernummer bis zum Nachmittag vorher ' ohnejedePerbmdlichkeü Seiienpreisr: für örtliche Anzeigen 2bPi.,kür auswärtige 30 Pf., ftrr Reklamen Mk. 1.— ; bei Patzvor- schAit 20 •/„ Aufschlag. Hauvtschriitlerter: Aug. Go eg. Verantwortlich für Politck u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzergenteil: H. Beck; sämtltch in Gießen.
Ein bevorstehender Zonderfriede mit der Ukraine.
(WTB.) Großes Harrptquarrier, 19. Jamrar. Nlvttlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
tz^hafter Artilleriekamrrf im Stellungsvogen nordöstlich von Zpern, auf dem Süvuftr der Scarpe und in der Gegend von Morrrres. Auch an vielen Stellen der Front, namentlich zu beiden Seiten der Maas, war die Fenenätig- keit gesteigert. Nördlich von Bezonvaux polten Stodtnrpps Gefangene aus den französischen Lirricn.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Nichts Neues.
Mazedonische Front.
Im Dernavogen tasten unsere Höhenstellurrgen nordöstlich von Paralovo tagsüber unter Artillerie- und Mincn- sener.
Italienische Front.
Die Lage ist rcnverändert.
v Der Erste Generalauaniermkister
Ludendorff.
(WTB.) Großes Hauptquartier. 20. Januar. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Ostende wurde tun S-oe her beschossen.
.Heftige Artilleriekämpfe dauerten im Stellnngsbogen nordöstlich von Ypern bis spät in die Nacht hinein an.
Zn beiden Seiten der Lys, am La Bassee-Kanal sowie Zwischen Lens und St. Quentin hat die Geftchtstätigkeit zu- genovnnen. Mit vesonderer Stärke lag englistlies Feuer tagsüber auf unseren Stellungen südlich von der Scarpe.
Die französische Artillerie war nur in wenigen W- Mnitten lebhaft. Feunlteigerung trat zeitweilig im Maas- grbiet sowie nördlich und südlich vonr Rhein—Marne- Kanal ein.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Nichts Neues.
An der
Mazedonischen und Italienischen Front
M die Lage unverändert.
Der Erste Generalqnartiermeister Ludendorff
«
Die Abcndbcrichte.
Merlin, 19. Jan..abeirds. (WTB. Amtlich.)
Lebhafte Artilterrc-Tärigkeit im Werner Bogen.
Von den anderen Fronten nichts Neues.
Berlin, 20. Jan., abends. (WTB. Amtlich.)
Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Kampf um die Gestaltung der Dinge im Osten ist sehr dramatisch geiv-orden. Der Reden sind vorläufig genug gewechselt, durchs Taten und Tatsachen werden sie jetzt Mvechtgerüllt. Herr Trotzki und seine Maximalisten kommen der Ukraine gegenüber in eine sehr schiefe Lage. Dieses Land, dessen Selbständigkeit die Petersburger Regierring bereits anerkannt trat, will mit den Mttelmächten einen Sonderfrieden ab schließen, dessen Bedingungen in dem letzten Tagen vereinbart und abgeschlossen sind und nur noch der formellen Zustimmung der zuständigen Regierungen bedürfen. Wir buben alten Anlaß, uns dessen zu freuen; an diesen Teilfrieden werden sich hoffentlich recht bald andere Friedens Verträge ankristalfisieren. In den letzten Verhandlungen mit der Petersburger Delegation sind dieser die Abmachungen mit der Ukraine vorgehalten worden mit der Frage, ob Drotzki den Beschlüssen der Ukraine zuwider darauf bestehen wolle, daß nur die Petersburger Regierung den Flieden abschließen könne. Bekanntlich will sich die ukrainische Volksrepublik arrch nach ihrer Selbständigkeits- Erklärung als einen Dell der großen russischen Bundesrepublik betrachten. Drotzki geriet durch diese Frage in eine starke Verlegenheit. Will er protestieren? Was Hilst das? Er hat nicht die Macht, diesen Sonderfrieden zu verhindern, und es 'ivürde sich auch für einen so erklärten Friedens- fvenrtd absonderlich ausnehmen, wenn er das Friedens- bebürfnis der Ukraine zerknicken tvollte. Läßt er den Dingen aber ihren Lauf, so kommen die Konsequenzen. Was der Ukraine recht ist, ist den anderen von Rußland abgeschiedenen, neu gewordenen mrd selbständigen Ländern billig. 2krnn hat die Praxis über die Theorie den Sieg davon- ^etragen. Wenn die Utrarrre, ohne die höhere Petersburger Weisheit, einen Frieden abschließt, so wird sie wahrscheinlich auch ihr eigenes Bolksbefiagungs- oder Selbstbeftim- mungsreM sich zurechtzinlmern dürfen. Und die HDstsee
n^migstage «useinandergefprerlgt durch eine Opposition, die l österreichisch-ungarischen Truppen besetzten Gebiete zur Sprache weder den Leninsä)-en Radikalismus, noch die Trotzkischen und ersuchte den Vorsitzenden der russischen Delegation um Aus- Friedens theorien billigen will. Es scheint, als hätten die llärung darüber, ob die hierauf bezüglicl/en Verhandlungen mit Bolschewik ab-aewirtsck)«ftet. Die „Vertaaurra" der Bersamm- ^ Petersburger Regierung oder, wie dies die ukrainische Dele- 11 .-v,„ • -c." jc.rx ( — tr'.r.sT * - r ^ I (lfltunt lmntlrfw* -mir mif rrU oin Xu fi'rfrrjvM fm#« Ofitrft
'NNg kam einer höchst lärmenden Scküreßuna gleich. Jetzt. I e.. - . , ^ ^ t r ~ - .- 4 -
Meister ervrobe deine Kunst! Die Bc Vrrw-vp I getaut erwiderte Herr Tro tzkr, daß der ukrcnmschen Dele-i
jetzt ^n IcX' SSS «SSi S Kation eine einseitige und selbstwidige Behandlung dieser Frage
j tz zr lauten. Lenin, Twtzn oder ^,ck)ernow, wre das \ mcht zugettanden werden könne, worauf Grat Czernin sich die
gatunr tvünsche, nur mit dieser allein zu führen seien. Auch
,r a üf neuen Opposition sich nennt. Wrr dürfen der weitere Besprechung dieser Frage bis uad) der binnen kurzer Zeit Entwicklung dreser Dinge nnt Ruhe und Geduld entgegen- zu erwartenden Klärung der Kompetenzfiage zwischen der russi- sel)en. Schließlich werden die Russen Frieden schließen, auch scheu und der ukrainischen Delegation vorbehÄt. Im Laufe der ohne daß sie die ganze Welt mit Umsturzidoalen beglücken. Besprechung vom Vormittag ersuchte der Staatssekretär v. Kühl- Darum ist es arcch gairz u-Mvahrscheinlich, daß irqendwelche ? n JJ nm Aufklärung über die Verhältnisse des Kaukasus zur Meiirungsverschilddenheiten zwischen Oesterreick)-Ungarn und urger Regierung, vreraut gab Herr Trptzki nachstehende
^tli^ “ Kaukasus-Armee steht in vollem Umfange unter
bs.Ic^istensici^rdruhen twm Befehl von Vorgesetzten, die dem Rate der Volkskommissare ^orftoß^ d^s (oft ofsrziE, beernflußten!) Wiener „Frem-! unbedingt ergeben sind. Es wurde von etwa zwei Wochen be- oenotattes wird drose „Gefahr" wohl wieder entschtum-! ftätigt auf dem allgemeinen Kongreß der Delegierten der Kaukasus- mern. Wir begrüßen es, daß die „Nordd. ?Dg. Ztg." für Front. Eine weitere Frage dos Staatssekretärs hatte die diese Einmischung scharfe Worte fand und dag nach ihrer Aal and sin seln zunr Gegenstände und Herr v. Kühl- Mitteilung das Wiener auswärtige Amt diesen Vorstoß h! ann kübrte dabei aus, die Aalandsfvage sei für Deutschland des Fremdenblattes mißbilligt. Denn es Wt Mr ^ - Mitunterzeichner eines alten Vefirages bedeutsam,
sich bier nickt rinr n^n eti-e Zunach)t fei Die Vonrage zu lö,en, ob das Aallmdsproblem muh
Jr itt&ireKe Uie vor von bex PetersbuWer Regierung behandelt werde, oder Unterstützung dkr rusisichen Ansprüche gehandelt, sondern ob jetzt die von mehreren Mächten anerkannte sinnische Republik auch um eine H'inmr-chung tnrem deutjche Angelegenheiten international als zur Vertretimg der die Aalandsinseln betresien-i Wen wlr wählen wollen: Kühlrnann oder Bülow, das ist I den Fragen berechliw zu betrachten sei. unsere Sack>e. Der Inhalt der Veröffentlichung des „Frem- Nachdem Herr Trotzki erklärt hatte, daß die Pvoklamierung
denblattes^ war unrichtig und tendenziös, die Form an- staatlichen Unabhängigkeit FinnlMids bis!-er keinerlei Ver
maßend und taktlos. -- ^-^ hl-M» t ' r “ '
Die österreichisch-ungarische» Tagesberichte.
Wien, 19. Jrm. (WTB. NichLavttllch.) Amtlich wird verlauwart:
Z^ine Ereigniffe.
Der Chef des Generalstrabes.
Wien. 20. Jan. (WTB. Mchlmrrtlich.) Amtlich wird verlautbart:
Keine Errignifte vvn VeLwg.
Der Chef des Grv-ralstadeS.
Die ZriedemverhandlANgen.
änderung in der Frage der Aalandsinseln hervor.^cufen habe, wies' Staatssekretär von Kühlnrann darauf hin, daß aus dem Aalanvs- oertrage, dessen Unterschriften aus eurer rein lststorischien Konstellation, nämlich der des Krimkrieges zu erklären seien, für Deutsche land üiDividuelle Rechte erwüchsen, deren AnerkOrmmg in dem Friedensvertrage errre deutsche Forderung darstellen würde. land würde durch eine solche Anerkennung nichts aufgeben, was es vor dem Kriege besessen hätte, toenn man nicht etwa behaupten tocklle, daß die vertragswidrige Befestigung der Aalandsinseln während deS Krieges und dar durch die heutige Regierung aufgedectte Versuch des zaristische Regimes, die vertragswidrige Betestiaung zu einem dauernden Recht zu erheben, irgendein neues Recht m dieser Frage geschaffen hätte. Im übrigen sei es im Interesse der Aufrechter Haltung der Harmonie unter fcan die Ostsee arrrvch. nonden Völkern ein deutscher Wunsch, daß bei der Erneuerung' der betrefsendon Vertragsbesümmmige?! die Amvvhner der Osts», insbesondere das durch seine geographische Lage an ver Sache in hervorragendem Maße interessierte Schvcden zur Milberatung
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Regelung der politischen und territorialen Fragen wurden heute vorniittag und nachmittag fortgesetzt. In der bei der letzten Sitzung
Mtgesämittenen Frage betresftnd die Rückkehr der aus den besetzten. ^ m , )umjn
Ak^^wa..hrend des Krieges Ausgewanderten wiederholte <ms inn^rpol irischen Staatssekretär v. Kn Ölmann, daß die Mittelmächte im Prinzip einer Wocke nach Re t mit denl Gedanken der Rückoa,iderung einversbandeii seien und daß ' - ° Ö? ~ aÖJ 4561
die praktische Turchsührung dieser Repartierung am besten der
r. es auch bei den gegenwärtigen Beratungen nicht vertreie:; sei' sich in dieser Richtung beinegen. Herr Trotzki behielt firfu eine Antwort auf diese Anregungen für später vor.
Am Schlüsse der Nachmittagssitzung erklärte Herr Trotzki, , ~ ~ ~ 1 :.: r„ Gründen sich für die Dauer
. . . ersburg begeben zu müssen,
weshalb er die Vertagung der Beratungen der politischen Kommission bis zmn 29. Januar Vorschläge. Mit seiner Abreise gehe
Kommission zu übertragen wäre, die mit dem Austausch der Zivil
ftage des Staatssekretär
... m ^ erung .möglich sein werde,, nvuanw Ulaj >wmu
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a'J Negierung .möglich fern werde, | noinwen iinb der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß nach der R^-
iW unbÄ!&Ä Ä'ÄÄ ÖÄft V ^ 0ffeielte SiSln ' 8 a "
zwammengesaßt seien, deren ZentrallUrgane zweifellos die Möglich- Brest- Litowsk 19 rwiTK) s-ntrA .i n.».
&»ÄMrÄia. .“dnjsa»» vaae ’js ,wä
russischen und der ukrainischen Wirtschaftskommission Besprechungen ab.^die befriedigend Verliesen. Die vertraulichen politischen Beratungen mit der ukrainv scheu Telegation »ourden fortgesetzt.
Eine Einigung mit den Ukrainern.
Brest-Litowsk, 20. Jan. (WTB. Nichtamckich.) Tie bis-
besriedlgend erledigt war, ging die Kommission auf die Besprechung bcr Fiage über, in welcl-er Weise die Abstimmung über die staa t l i che Z u ku n f t derjenigen besetzten Gebiete erfolgen sollte, denen Rußland das Selbstbestimmungsrecht eingeräumt hat. Deutscherseits wurde darauf hingewiesen, daß das Von der russischen Delegation hierfür beantragte Referendum dem
Entwickfungszuskmd der Bevölkerung die'er Gebiete nicht entspreche _.. .. , M _ _ _ ^
SÄÄ Lrch »ÄtewS b-rigm mqMk wüfrn bei. der Mittel-
derart zu ergänzchi urch zu erweitern, daß sie lxrtsächlich als Ver- l ^^)te emersecks und der ukrainischen Volksrepublik andererseitZ tretung der gesamten Bevölkerung angesehen werderi könnten. Dem- geführt tvorden sind, haben das Ergebnis gezeitigt, daß über die gegenüber bcnnerkte Trotzki, daß die russische Delegation an ihrem Grundlagen eines ab zu schließenden Friedens-Ber--
Anträge festhatte, daß nur das Referendum üLer die staatliche Zukunft dieser Länder entscheiden solle.
träges Einigung erzielt wv-rdeil ist. Dkit Feststellung der
läicker werden die gleiche Fähigkeit für sich in Anspruch nehmen. Trotzki sieht aber auch noch andere Stützpunkte unter sch zusammensinken. Er wich der unangenehinen Frage aus mit der Ankündigung, daß er wegen iruierpoliti- cher Fragen nach Petersburg zurückreisen müsse: am
29 .Jarruar wolle er sich wieder in Bcest-Litowsk einsinden. Ms dahrn sind nun die politischen Beratungen vertagt worden. Trotzki kehrt in ein brennendes Haus zurück. Sein Kollege, der Minister des Innern, Lenin, hat sich als m> lähig erwiesen, die innere Neuordnung aufzurichten. Die verfassunggebende Versammlung wurde schorr mn Ervjs-
In Erwiderung hierauf ivies der Staatssekretär erneut I b^entlrchen Grundzüge des Frudensvertvages sind die Derhand- aus das Bestreben der Mittelmächte hm, den breiten Schichten I lüngen an einem Punkte angelangt, der es den Telegatio>nen zur der Bevölkerung dieser Gebiete einen immer zunehmenden Eür- Pflicht macht, mit den heimisckien Vevantwortlicben Stellen in Füb ftiltz. auf die Politik emzuraumen. Was unbedingt geivahri' werden r mia ^ h-pfm
ntüffe- i pT t'rp flfiifrprfifprfirtTfittto Sxvr ri-Xirmt« SS— I 3« ItCX-Ull.
fei die Aufrechterhaltung der Ordnung innerhalb der Uebergangszeit. Das, was verhindert werden müsse, sei die Aus-
Die Delegationen sind darüber einig, daß die hiermit notwendig.
orei-tung der Revolntimi auf diese schon von dem Kriege genugsioerdondc Aussetzung der Verhandlung so kurz als mög
iSm WioifiM*« Kt- ^ S.- - r _I , • jr. r -i*r r_ * . r. .»v • . < < » .
Nmrses fallenden Gebiete übergegangen. Auf Einladung des Vor-1 ^bmen der ihnen ertellten Ermächtigungen einen Frtedcns-- sitz enden legte hierauf General H offmann eine Karte vor, vertrag abzuschlüßen und zu unterzeichien.
L°lch- die betteffMden EinMchnungen fix baa Gebiet zwischen Hiermit ist cä ;um ersten Mule m diesem MÄterschütt-rnt>a,
N M - fcÄtSÄÄirii 1 «°-— - « S.»
Karte nicht berücksichtigt seien, da hierüber Verhandlungen mit der I 2U ftnden.
ukrainischen Delegation schwebten, sah sich Herr Trotzki zn folgender Gegenerklärung veranlaßt:
Wie ich schon zweimal bemerkte, und zwar bei Gelegenl»eit oer Anerkennung der ukrainischen Delegation, ist der Prozeß dev
Gras Czernin über den Frieden.
Brest- Lit ows k, 18. Jan. (WTB. Mchtarntlich) Ein Ver»
Selbstbesrimmung der- Ukrainer noch nicht soweit gediehen, daß treter des Wiener K. K. Telegvapheii-Üvrr'espondenz-Bureaus hatte die Frage der Abgrenzung zwischen uns und der neuen Republik! am 17. Januar eine Untern^rng mit dern Ginren Czernin über bereits als durchgeführt «uigesehen tverden könnte. Ich habe «den Stand der Friedensverhandlungen. Gras Czernin äußerte sich schon damals bemerkt, daß dies keine Schwierigkeiten in bert hierbei folgendermaßen: Tie Verhandlungen mit den Vertreters Verhandlungen ergeben rmrd. da nach unsercn Grundsätzen die von Petersburg und Kiew sind im vollen Gange. Derell Verl au? Grenzen bestimmt werden ^»^rch den Willen der breiten Massen ist allerdings säMierig und langnsierig. Ich hoffe mrd bürge ledock der Bevölkerungen, die daran mteressiert sind. In jedem Einzel- ^ ^ ^ ^ : -" rr r - - • - •' •
falle würde es einer Einigung zwischen uns und der ukrainischen Delegation bcterrfen. Dies bezieht sich natürlich auch, in vollem Umiange aus die Gebiete südlich von Brest-Lftowsk.
Im Zusammenhänge hiermit brachte der Vorsitzende der
österreichisch-ungarischeu Delegattmr das Thema der durch die
dafür, daß der Friede unsererseits nicht an Erobermigsabsichtertz sä-eiteim wird. Ich nehme kein Wort von bem zurück, was ich als FntLdtNisprogramm der Mvnarcl)ie ausgestellt und i>ertieten habe Wir wollen nichts von Rußland, weder Gebietsabtretung noch Kriegsentschädigungen. Wir wollen rarr ein fieundnachbarliche-, mir sicheren Grundlagen benchendcs Berl-altniS, das von Dauer ist.


