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Portugal? koloniale Uriegsbeteiligung.

Zu den fleincn (Staaten, die iljcen Anschluß an die Entente mit di-m.VÜtiscke-n TcLe brznH.cn müssen, scheint nun auch Portugal zu gehören, obwohl es dcutscherseiLs nur in seinen ata konischen Kolo­nien gervofstn lyerden kann. Tie ihm hier beigebcachtrn 3d>Iage scheinen «Oer tan Anstoß wenigstens zur kolonialen Aullösuug d-e-es Staates geweden zu yabm-

Wir erinnern uns, baß Portugal schon zu Beginn de.- Welt- kricc<^, während es noch als neutraler Staut figurierte. Unruhen im Rvrdteil von Südmestn:r«ka zu erregen versuckfte, die zur Er- -nordnna sines deutschen Offiziers und seiner Begleitung^Züchten. Um Kühe zu schcrisen und der Ansammlung portugieslsck)cr Trugen- Massen rm der Nvrchgvenzie der Kolonie zu steuern, erschien im De- zemtzer 1011 Major Franke mit einigen hundert Mann nebU Ar­tillerie am >hun-nc und schlug eine mehrfach überlegene Vortag'icitfdK Streitmacht vernichtend bei 'Jtoutita. Dieser taeg brachte bei Ko­lonie nickst nur Ruta vor den Portugiesen, sondert, entstammte a^ch in deren eigenem (Gebiet einen Hellen Aufruhr. Ter wohl schon vorher im Huila und Kongodistrikt organu'leite Aus sind g ii> af i?n größte t teil Angolas über und konnte erst unter den, Eindruck >rr Hbrrr^iv- Srü rest-girikas an Botho vom portiigie- i-chen Gi-^- ralgouverueur Norton de Matos unterdrückt werden. Mitte 1917 brach ein neuer iroch 'imnassenderer Aufstand aus. an dem nach vor- mmusischen Quellen weiße Pflanzer führend beteiligt sein sollen. Ticser Bewegung tat die Negierung anscktanend erst in den Küsten­gebieten Herr werden können.

Lluch in Porl.ugiesisch-Ostcckrika ist die Verwaltung weder vor noch im Weltkriegx vollständig Herrin im Lande gewesen. Erst in der jn?eifcen .Hälfte des Jahres 1916 besserte > sich die Verh'-'tnisse ourch Heranziehung starker zur Offensive gegen Deiitsch-Osta riko bestimmter Truppenmengen. In Ermangeln g eines (ta-mrta konn­ten die Angri sstruppen wach den Novuma über,ehre:ton mrd einige nördlich gelogene Punkte, daruirter Novale, be setzen. Es ist takamc. taß die fick: wohl schon damals nicht sick>er fühlende Li'saboner Regierung über dieses Vordringen die groteske'.on .,Si-'ges'wrichte" .verausgab. Sehr zu ihrem Nachteil. Der prompt einsew-nLe Bor- srrß Lettou -B'i .tacks wirkte nämlich um io ütarvaschentav und wuch- rtger und ntschte. abgeiel^i von dam Perlust allerEroberungen" uebst dem NmHteft der Kolonie, das portugiesische Maul e den um vor der ganzen Welt lächerlich. Letto-v verstand aber seinen Vor­teil auch politisch zu bewerten und einen Aufstzand der p rtugh si- scben Eingcboveuen zu entsachen. Wah.scheinlich ent-and in ihn .scheu damms dir Portugiesisch-Onasrika zu sc new letzt,m

Jusluchtsorr zu wählen. Wewigsuens läßt der zweite beutmci.he Streiizug rief ins Innere der portugie.ischm Kolonie, de er An- tang 1917 uutcrmahiu oder unternehmen ließ, aus lv-ei.tragen.de Absichten schließen. Nun ist der unermüdliche Stratege in der Tut -m... ckn>. auf vorrugiesisch.es Gebiet üdergclre e,. und schon die Tat- 'ach' , i-i- stn portugiesische Truvvenmachl vorl-andcu map. um innen ciktavji-u Strettkrästen entaegeuzutptten. zeigt, wie gründ­lich Cv ihn ^tungeit sein must, die portugiesische verrsckvaft zu unterl.ohlcn. hc wunderbare Macht, die der deutsche Führer über die ostnnkauftchen Eingeborenen Luszuübc i scheint, ilt nicht nur An Dcwws s'inm- ngenen pslitisck-en Fähigkeiten, sondern auch ein Zeugnis für dst Güte rmd das Ansehen der deutschen Verwaltung. Zumol hie geschlstra Ein geborenen Politik des fiüta.en Gouverneurs oou Ncchmlwrg trägt l-.cr i«;re wertvollen Früchte.

Zweifellos i^ben die ständigen Mißerfolge in Afrika das An- s'.:h-n der heimischen Negierung in Portugal nntsrg alci. Ties um i .2 ii'-.U, ^-st- 'Portugal cii imm,zielte» Lasten seiner Zsto ialei« K rüs.-'ül rung Mit tragen muß. Düse rcerden bis Mitte 1917 aus bte jur '&u> ar.ue Land srir holü. Summe von 120 Millionen Mark utßcgdfcu, Jur gleuhen Zeit mrtLrhiclt der Htaar ^ine Kamps- trüppe von 50000 Manu, darunter 40000 Weiße in Afrika. Lck- -ne ZaN- ist »n 0 ®r®i« charakteristisch für die Zuverlässigkeit der

H a i f o ö a e b e u t i <ö e 3 Ä w 111 i n % f r 1 1 a i e t n 0 a t e # Teil zum ießisru entsntefeindlichen Umsturz in Porti', ü a l ütigttX as >i u entb damit einen neuen Beleg für .' B^Äuriug per Mniakn KriegfMcims geliefert, so ließen es 'ich ;eooch. v-st -nr^NLN Verch-nseren nickst nehmen, ihrem schwachen streuudi ten Nest zu gelten, DerPerkau'" Makaos an Japan oürftc rngvfiaws des rurüSö» ZustLndekommens dieses Liguidations- '.cschäfv^, ivmiQtt seichnverzr hal^n, hie laute hemdärmlige Art edoch, in jser we IcardLw takanischi Union ihre angemaßke Schuft erräichkeic über che 'A-ovn: verkündete, brachte das gante Land in frirrtar. Tw ireuerdmsL wieder unverchüllt auftsuchenden Ab- - : 4 ton der Südairiranüchsn Union auf die Del«goL Biß bst-» meine die Entrüstung. So n it&e das Kabinett Affsnso Costa durch den kolonialen Zusmumciürnch hinabgerilien.

Das neue Kabinett Srdonio Paez kann versickert sein, daß n.uwmetr Erglaitd seinen jüngst bereitgehrttenen Plan, ein ueutreu» riiirrrcs tOcur-urrifi <tu: losten Belgiens, Deutschlands und Portu- iluiv .iu 'cha'stm, v-nttoer<>t» wird. An uns »vird es sein, noch viel tauttichw PortugÄrsch-Asr,la für uns zu bemiStinten. Hatei doch unsere Afrikaner die Zermürbtteit der portugiesischen Kchoniat- Herrlichkeit tmUstärrdig tathüllt un^- in ter Gestalt unseres Lettoin- Vvrbest sagLr ven Beweis .wliefart. daß die Vortug'Ätschen Ein- stwwuvu uns mit offenen Armen «ufnenmeu. Verständen di" Ern- , yxtnm etwas von freier Selbstbestimmung aller Nationalitäten, o Umttc dieses russische Prinzip wenigstens in.Portugiesisch-Ost taimsren der deutschen Smte Triumphe feiern.

Lie Behgndlun- derUu-lünder" in ^Lmeri'a.

^Amsterdam. 2 Jan. iWTB.) Nach einem hiesigen Platte erfährt die ..Times" aus Washington: Das stuftr »oeparte7ne:nt gibt bekarrnt, daH mn 4. d. M. mit der Einschreibung van eimer halben Million nicht natu- ratisierter feindlicher Ausländer zum Schutze gegen Spio­nage und Sabotage begoimen werden soll. Polizeiüeamte, Postmeister und andere Beamte werden diese Ausnahmen leimt. Von allen männlichen feindlichen Ausländern über 1-4 Jahren werden Fingerabdrücke gemacht. Alle be- ommen eine Auswetskarte. Diese Karle müssen sie stets bei 'ch tragen. Sie dürfen auch nicht ohne Zustimmung der 'Polizei ihre Aohrmng betendem Oester reicher und Ungarn :rer&cu porlänsig von dieser Maßregel noch nicht betrossen.

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Die amerikanische Hilfe.

H a a q, 3. Jan. Reuter berichtet aus Washington: Das Miniuerium des Aeuhern veröffentlicht folgende In­struktionen, die den amerikanischen Delegierten zur Variier Konferenz gegeben wurden:Die Vereinig- rm Staaten werden alles tun, eine absolute Einheit der Kräfte auf militärischem, maritimem und wirtschaftlichem Gebiet zwischen ihnen und den verbündeten Ländern zu^ ftandc zu bringen. Auch werden die Vereinigten Staaten durch die ?lusführung ihres Schissahrtsprogramms das Nötige hierzu beitragen. Regierung und Volk der Ver­einigten Staaten werden die größten Anstrengungen machen, eme systematische Einhettluchreit der Hilfsquellen an Mann- stchaften und Material herbeizusühren. So rasch, wie es die Ausrüstung und die Ausbildung der Mannschaften zulsssen, sollen die Truvpen der Bereinigten Staaten nach Europa gesandt werden." Ferner wird mitgeteilt, dast unter den Alli­ierte eine Organisation zustande gekommen sei, um den größt mögt üben Schiffsraum zum Transport der amerikani­schen Truppen pur Verfüguny zu haben. Auch soll hie ameri­kanische Flottc Liiergischcr eingesetzt werden. Mit der eng- ltichen Avmiralität wurde ein Abkommen getroffen zur Be­kämpfung des Tauchbootkrieges. Die Bereinigten Staaten werden an den Beratungen des obersten Kriegsrates teilneh- : en, um auf diese Weise die Vereinheitlichung der Kontrolle fe oie Operationen tatsächlich in die Wege zu leiten.

Die Lage in Rußland.

Goremytin ermordet.

Goremykin

Nach einer Meldung des R-nterschen Burecms ist der frütere

ru,'sticke' Reichskanzler Aorempkrn mit Frsu und Schwiegersobn

in semrm temfctauK am iteuCafus van Einbrechern^ ermordet !i >0 'w 78 Gul;rc alt tat Goremyttn Kr in Den b im-glesten öwte« RnßlaMs das Staatsschiss gelenkt tat und ein treuer Diener des 3*ren n ar, mit seinen sämtlichen Kollegen bei der Revolution ins Geiän ^' 6 wandern müssen. Er wurde aber seiner .Mankhil wegen entlassen, und er suchte in der Zurückgezogenheit Erholung von den nihsnfitantenen Seiten. Goremykin war ein scharfer Vertreter der Autokratie und seine mehr als reaktionäre Haltung an der Spitze tas russischen Staates hat dazu geführt, baß die F-amdfchaft der a-ita'ir Massen sich seiner Person in erster Lime r-uwandte. unter ein -. Regierung brach der Weltkrieg ans. wie rndessen Die Ent- ;.; : :inn/jpn der Petersburger Prozesse ergeben, trifft chn hieran kein Verschulden. ^

Uttabl,ä,,ainkeit»erf 1 «nm,g Litauen».

Berlin, 3. Januar. lWTA.) Der oberste litauische Nationalrat in der Schweiz, der von sämtkchem litamichen Organ isationen in Litauen selbst, m Rußland, in Amerika und in der Schweiz als oberste Vertretung des lftaultchen Volkes eingesetzt worden ist, faßte soeben folgenden Beschluß:

In der Enväg^eng, daß Litauen vom 13. bis 18. Jahrhundert unabhängig gewesen i) J \ daß Litauen nach der gewaltsamen Ern- verleibung i,'. RuGanü ni^ tat, seine Unabhangrgkett

zn st-ck^rn, feT ft mit Mrssengetvalt in den .Jahren 1830. 1863 und 1905, daß Litauen 12) Jahre bmg durch das Zarentum i/imvflich Merdrückt und misMcuLielt worden ist. und daß nach >. fltawjfirtimi aie p-ovisvrische Regierung selb st seinen na tion a le:» Arrsprüctien teinerlei Rechnung getragen hat, obivohl sich Litauen .?r ptorisorischen Regierung unmittelbar pach ihrer Einsetzung angeschlvssen tat ^Erlliärung vom April 19Ü7>, und in der Erwä­gung, oaß gegenwärtig der größere Teil Litauens von den Telck-

gung. oaw gcgenwarrdg ver gronm tiuwuip scheu besetzt ist und daß qm* Nmßlrrnd kraft der durch die legten Ereignisse geschaffnen neuen Lage sich in der Unmöglichkeit fteht, keine Rechte und Pflichten gegenüber dem Wmofchjl« Bell wahr- unehmen, und daß arrdererseits das lltauische Volk trotz ter ein- Jahrhundett lang ertraasnen UnttrVrMns m mm tew tim läge nie «jffecWrt tat. den Verpflichtungen sogen den rusitstte« Staat loyal nacktzukommen, ^schließt der oberste Utowifjfo Natto- lalrat als Träger und aetrener Wächter der.höchsten Interessen .»s Landes: Das litauische Bott betrachM sich schon letzt allev Baute gegen tan Mssischen Staat Miß. Unter Anrufung bex ßon tan Mäcktteil anerkannten G-vundsätze, das alle Völker uter ihr Schicksal selbst zu bestimmen haben, hat das lttamsche V>lk das Recht und die Pflicht, sein Schicksal fellvst M die Hand zu nKv«n und seine U n a b h ä n g i g ke i t Mv Ainerkennung durch dr« Mackst« u bringen.

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Die Rumänen in Veffarabien.

Petersburg. 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung de- Petersb. Telcgrapbenagentur. Der Volkskommissar für die aus­wärtigen Angelegenheiten gibt folgende Ptttreilunc; bekannt: Das Trori'Leowo und einige Dörfer in Bcssa ra'bren find durch Truvpen besetzt und einige Revolutionäre erschossen worden. Nach einer authentischen Mitteilung luden dft Rumänen durch cinent 'rumänischen Oberst und rumänischen General alte MitgliedLr des Abschusses nach Jassy ein, wo ihnen völlige ^rcherdett gewähr- tastet werden sollte. Indessen wurde der ganze Ausschuß in Jassy fest genommen und alle Mitglieder vor £ie Be­hörde gebracht. Die rumänische Behörde versuchrrallezucr- s & te 5 e n , aber die Kosaken besannen lick eines besseren untz hinderten sie daran. Derartige verbrecherische Handlungen können nicht geduldet werden. Wir ersuchen den Herrn rumänischen Ge­sandten. uns heute noch mtauteitat, welche Maßnahmen ergriffen worden sind, um die verbrecherischen Eteme-nre, die rumänischen^ Ofsttiere und Beamten zu süchtigen, welche die Hand gegen die russischen Revoluttonäre erhoben baten. Wir haften es für orinSend geboten, die rumänische Gesandtschaft »u tenachrichtigeit, daß die russische Republik keinerlei Unterdrückung mehr dulden wird, nicht nur gegen russische Revolutionäre, sondenr auch g^en rumänische Revoluftonäre und Sozialisten. Jeder rumänische Soldat, Ärtaitep und Bauer findet die Unterstützung der Macht deS russischen Lowier flweit die Willkür der reaktionären rumänischen Burcaw kratiker. Wir erachten es für nötig, terr rumänischen Behörden durch ihre Gesaitdtschasten mitzuteilen, daß die Macht der Sowiets auch vor den schwersten Maßnahmen gegen die rumänischen Ber- sichtvikoar und Gegenrevolutionäre, die ixlfershelfer her jkaledvt, Tscherbalschew und her Rada, nicht zmückschreckw. wertem

terlichen ZMlen, ernen die Zukunft und Wohlfahrt deck Reiches sicher stellenden Frieden zu erkämpfen, «Erd das deutsche Volk das vertvaue ich zuverskchtlich auch im neuen Jahre an der Front und daher.m zu Kaita und Reich vvll testärigen und mit Gottes Hilfe mii±» das schone Wert gelingen, arö» das ersehnte Anehenszjel in absehbsver Jett erreicht irrten.

Wilhelm I. R

Der ArbkitSplcm des Reichstags.

Berlin, 3. Jan. WTB.) Ter Aelreftcnauö-. schuß des Reichstags hielt am Nachmittag eure längere Sitzung ab. um über die Geschäftslage des Reichstages .zu beraten. Es kam eine Entscheidung der Mehrheit dahin zu­stande. daß die Vollversammlung des Reichsta­ges vorerst nicht einterusen werden soll. Dagegen wird der §)auptausschuß heute und in den nächsten Tagen zu den ak­tuellen politischen Fragen Stellung nehmen. Zunächst sind vier Tage dafür in Aussicht genommen. Die Srtzungen sollen »«n nicht allzu langer Dauer sein, damit die Fraktionen Zerr zur Beratung haben.

Berlin. 3. Jan. (WTB.) Ter Entwurf einer Be­kanntmachung über die Gewährung von Zulagen an die Empfänger von Invalidenrente, Witwen- und Witwerren- ten aus der Invalidenversicherung fand heute die Z u st i m m u n.g des Bundesrates.

Kundgestung für Ludendorff.

B e rl i n, 3. Jan. Zu einer lebhaften Kundgebung für General Ludendorff kam es gestern nachmittag vor der Ka iser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin. In dem Gottes­haus hatte Kapitänleutnant Schumacher die Stieftochter des Generalauartiermeisters zum Altar geführt. Es war eine schlickte Kriegstrauung. Nur ein ganz keiner Kreis war um das Brautpaar und die Eltern geschart. Als aber nach der durch den Gel-eimen Obertonsistorialrat Eonrad vollzogenen Trauung das Brautpaar die Kirche verließ, und Himer rhm an der Seite der Gattin die Gestalt Ludendorffs sichtbar wurde, brach die Menge, die sich auf die Kunde von der An­wesenheit des Generals am Gotteshaus versammelt hatte, in stürmische 5>ochrufe aus. Ludendorff war sichtlich sehr erfreut über diese Huldigung.

Versetzrmg von Mannschaften im Heimatgebirt

RaichstagsabgeoroneLer Tr. Wirth schreibt terFrech. Taaesp.": In letzter Zeit sind zalLreiche Anfragen gekomm-sn, ob im Kri gSrmni t iuw i eck allgemeine snegeUmg der Frage

der Verletzung vmi MMMschr,«n, die im veimatckLbiet verw«rtaL werden, gerroifen fei. Auf eine diesbezüglich? Anfrage ist folgendo Antwort vom Kriegsmitasberium emgr.mrngen:Das Kriegs- ministernlnr tat bereits durch Erlaß vom l7. Kli tv16 die in Be­tracht kommenden heimatlichen Kommandostellen darauf bin gewie­sen, Gesuchen um Versetzung von Mannscha reu, die im V-untttaebirL verwendet werden, zu Truppenteilen in der Nähe ihres Wota- ortes zu entspreck-cnt, soweit es mit den militärischen Rücksichten ver- einü«k ist und soiveit es sich um die BerEichtigung begründetLp und vmi den zuständigen Zivilbehörde« aus Nmw^nargfert 'uifv. begutachteter Gesuche handelt. Eine allgemein? Regelung läßt sich r durcksühren. Es steht temgemäß dem nickrs im Wege, wenn sich derartige Leute oder ihre Angehörigen nur Versetzuugsgesuchen an die dafür allein zuständigen Vorgesetzten (KvmwMckeur des betr. Truppenteils- oder des ftettvertvetVrden Generalkommandos wen'tarr,

Aus dem Reiche.

Reichstag und Kaiser.

Berlin, 3. ^lan. (WTB.) Beim Jahreswstchse wurde vom Prästdenten des Reichstags Exzellenz Dr. K a e m p f an S. M. den K a i s e r folgendes Telegramm ge- richtet: . ^ r

(ruce kaiserliche und königlichc Majestät bitte tA beim Jahr Wechsel die ehrfurchtvollsten und löblichsten Glückwünsche tes Reichstags entgegennehmen zu wollen. Eure Majestät blicken mit dem deutschen Volke ans ein Jahr zurück, das den oeutschen Waffen und denen seiner BeMindelen zu Massar, zu Land,und in den Listen die rühm reichsten Erfolge gebracht hat, den unwiderstehlichen Osfensivgeift unserer L^eere und Flotten von neuem bennesen und die Widerstandskraft des deutschen Volkes an der Front mrd in der tzeimal zum glänzendsten Ausdruck gebracht hat. Das Samen­korn des Frtedens. das Eure Majestät mtt Eurer MaieM hohen Verbündeten am Vi 12. 19 J 6 gelegt hat, ist aufge-Ltd. Mt Eurer Majestät tretar wir in das neue Jahr in,der «:grün^ taten Hoffnung, daß das blutige Viölkerrrngen sich feinem Ente nahen und dem ersehnten Ziele eines Fristen» entgegenteurgen wird, der imsere und unserer Verbündeten unbehinderte Entimck- lung aller geistigen und wirtschaftlichen Aträfte m der Welt gewähr­leisten möge. Des Allmächtigen Segen ruta auf Vunrr kaiserlichen und köitiglichen Majestät, dem ganzen kaiserstchen und kömglichen Hause und aus unserem geliebten Daterlaiche.

Darauf ging folgende Antwort ein:

Ich danke Jhnnr herzlichst für die freundlich« Aöünsche. die Sir mir im Namen des Reichstages beim Lusaang «B dem «Jfcn [**$. und rudmgekrünten Jahre dargebracht h«ien. D» emer-chü^

Lus Stadt And Lstznd.

Siesten, den 4 . Qannct 1018 .

** Ausveichnnngen. Bftntter Altert Kenning erhielt

das Allgemeine Ehve»»eichw für ÄrtegsverdierrstL. ^ Dar Ästütze Hermann Rohm erhielt das Eiserne Kreuz zweiter Masse.. Unteroffizier und -Offtziers-Aspivam Otto Krant maste mit der Hessischen TMerSeitsmedaille

** Gemüseverkaus. In ter (^müfeverr>eilun!Spnerte wer­ten nur 'noch einige Tage LohlrM, gelte Möhren und weiße RHe« abgegetan. Auch werden solche zu Futterzw-eckLN geeisnet zum Lrus gebracht.

** Au sgabe von Süßstoff (Saccharin). In der Zeit vorn 115. Januar 1918 wird gegen ten Liefcrungöabschnitt 10

der Süßsvofftarteu ,Jd" Mau) und gegerr den Liefermrgsatechnitr 1 der neu bezogenen Süßstofsmrten ,,(§" (gelb) voll den Süßstoff " fobestellen Süßstoff abgegeben. Näheres siehe AnzeigenreÜ.

** Diebstahl. In der Aett vom 29. Tejemter 1917 bis Januar 1918 wurde cnrs einer hiefcgen Favri^ - .in 7,70 Meter langer uni> 8 Zentimeter breiter Treibriemen qefkohlen. Sachc^ftn-- liche Mitteil-ung nrnmtt die hie-Uge Krimiinalteftvtt entgegen.

Unzulässiger Tauschhandel. Hierzu schreibt dia Reickr-belleidutrgsstelle: In letzter Zeit hat sich im zwischen .Vlo,u,Hatten usd Verbrauchern eine Gepflogenheit tawi^ gebiltar, bk. im Jnvereske unseres WirtschaftSlebM rncht enttchisden genug telämpft werden kann: «s sind nämlich Jälle bekannt »g» morden, rn tenon Geschäftstatte kein Betanken getraavt haben, vou 5iunten Lebensmittel m&mtVmn wck ttaen dafür mewmßmufa ol ne Bezugsschein zu perobfolgen. Abgelshar davon. Laß diese Ge­schäftsleute fick fdwevn WeMmg ceu<ffe©Äit, ist sin solches M- vatten getagnier. die ßtadtnäfci^ Äersorgung alter Volksickuchrm! mit, Letensmitttln nxe mt ?leidunaSslückm im Grate M

o^älrdnn. .Alte woNccivogeltat dehördlutiat Aiastnahmen, die te# wrrtscha'tttcta Durchl-aiven tm Än«ge «Mittlersten sollen und könn­ten, müssen scheitern, wgmr die BeoSlKermtg sich nicht fcheur, sie in dieser Weise zu durchkreuzen. , ^ ^

Stadtt he ater, lün durch ZresaMMlentegLN ter Smsl^ mge Kohlen zu sparen, werten bis auf weiteres die DisrsttA. und

Lichtspielhaus, Balmbofstraßr 3-l. ^it tennen Tttlbv au« dem Roman von Geor^r Dum.ar.hw«. ter von der vecnmv Trilby malflt, bic wttrr Hmmgalis fapnorlttM Grift in tm Welk voll Sturm und Rausch verschlag wird. Der Roman stiert eine Aufttaychung im Mm. und zwar M'bter eLn Mw>te.- Es Vlieb tat Fftmschöpftmg Vorbehalten, alles Krasse des Romans alle Aeußkrlichreiten »u vertiefen, seinen menschlichen G-chnlk zn erhöhen, Seele und Schönheit aus tan tarnten Ve^eVenhettlM yti l.otzn unb tatet die beklemmenden Spannungen der ^andluna noch intensiver pktd,mckchalftg^c zu ftrafstu. Biclfc auch Anzeige.

^ DaS KreiSblatt enthält Verordnungen über: &tnt* ralstabskarkcn, Reichsstelle für Speisefette, Leersttheikte und go- kündigte Wohnungen, .Hausgc-schlachtere Trerr. Eausmänm^'^ Fachunterricht, Ausgate von Zinsscheükbogen. Lasten an Oftun^ stücken. Milchlieferutrg, KartofseLversorMua, Verkehr mtt Waren, AuSntahlen von Brotgetreide, Versorgung mtt ^teticröl, Mähmaschinen, Maul- und maEseuche. .Forstfrevel, märxver* brauchsregclung, Mdberemigung Berghcim urrtz Sofztai«. tutkru Grsatzurittsl. Verkehr mit Knochen tffto , Ausfuhr von Luchts und Nutzvieh, Gefunden, verloren. ^

Münzen als Kleingewithtr. Jwalge der BrschlaK- na-mr der Metalle und weil jetzt in der Zett teMü^ate lletne« Nshrung-^mttdelmenaeir auch bäuftger K'ttuitewichte gebraucht wer-- box, m daran vtafach ein Man^l eingetret-n. ber jich tm ge^ schMuten Leben bemerkbar macht. Gs ist von ^teresst darauf bNLMveistn. vaß beim Fehlen von Gewichten bouftg Münzen helstu können. Es wiegen ein Empseun'gstück 2 Gramm, c» «iw pfenn 'instücke 10 Gramm. 9 Mnfpfnmigstücke b Gramm, ein Zehi»^ pfennuptück 4 Gramm, 9 Einhalbmarksvicke 25 Gramm 9 Einm.rck-» stücke 50 Gramm, 9 Ziveimarftkücke 100 Gramnt, ein Drettrark-» stück 17 Gramm, 9 Fchrfntarkstücke 2S0 Gramm.

Landkreis «leben.

** Müschen heim, i. Jan. Denr UntnrMziar $ax$ Stumps wmte das MSttiteteMenstrreuz S-Klasse mtt.Krone «ute r n verkiehon Gc ist bere i ts m Besitz des Eistarstz 2. Assst Md der Hessischen TapstnÄttsmedaSle.