ln W1) * k mib Anto n. Oder.
D^Ä^Weller, Lo-SvMvtwführer Christian Schweitzer, E^er Schl e i ic r VorMo.ser Pollen ho f c r, Vorschnried
,T* Amtliche Personalnachrichten Der (flrofeber*o<r
EMPftng zum Vortrag: der LttaatSminister Dr. v Etvald dn Minister des Innern Tr. von Homb'rgk zu Wach, den Vorstand des Ltalni^tE Wirll. Gelxiinerat Rümheld. — Ter Großherzog hat am 12. Uzender den Landqerichtsrat bei bau Landgericht der dromnz ivtaickenlmrg, Dr Gottfried Haustiidt, zum Amtsgerichts- btreftor am Slml^end* Darmstadt I mit Wartung vom 1. Fe bruar 191 er,rannt. ^
„Br-rdienAreuz für Kriegs-
bahnas
SkrTVilra
Christoph Schni i dt, Sattler Bel lvff, Trel)er Georg'Neurath imd Ma^chmenputzer <fa>nrab Schüler.
K . mm ^L° 1 n n -L° 11 le.G i e ße n. Es sei nochmals auf
u"^ ( r T f l ö!1 J 0 f P 11 ' l,n Sitzungsaal des Reaierungs-
f b-Sul-es stat nudende Verlosung lnngcroiesen. Die Mitglieder des brenm'simus'es, die Mrbarb-iier und Mitarbeiterinnen bei der Vvl^'ua-uMelle, vre Ernlreserer von Goldg^geirständen und Ju- welin. fowtt alle Interessenten sind zur Derlnähme eingeladu. Besondere Crnladurwen ergehen nicht. Eine Annahme von Gold gey n iwndm m den Raumen der GipllMrkaussstal t siudet ni o r g e n nicht statt.
J**E Ansza hl u n g der Fa m i l i en n n 1 e rst n tzn n g an die Angedonaen der znm Leer^dienst Einh-rusenen sür 10. bis 31. Dezember 1917 srndet in den nächsten Tagen statt. Siehe Bekannt machnng.
t Tl c ® u 3flöb-e der Zucker-, Nährmittel - n nd FI ers chra r t e n erfolgt Samstag den 15. d M Sieln- An-
tzeigentttl.
- ** C J städtifchen G e m ü sf v e r t e i l u n gs st ell c,
dangeu morgen. Samstag, gelbe Möhren h Psnnd xl Pf., Erdlohlraben ä Pfnich zu 5 Pf. und iveiste Rülx-n dc»^DsNNV zu 4» Ph znm Verkauf. Es finden nur noch einige Ver- mickstaae statt. Am Monttrg werden für Fn'tterzw'cke geeignet graben der Zentner zu 4 Mk., meiste Rüben der Zentner zu 2^0 VHT verkauft.
ck ? r r C j^ f t? r ds u tschen Tee. Für Ersgtztee (deutschen Tee) ,rno bekanntlich Richtpreise vom Keiegseniährnngsamt fest- «esetzt, vergleich^ „Mitteilungen für Preisprüsuugsstellen", Jahr-- qang 141 <, Nr. JO und Nr. 13. Dieser Preisregelung, die be- sontx-ri ckls Anhalt für die Beurteilung -der Preise seitens der PreisprüNingSstellen und Gerichte dient, suckln sich neuerdings manckle Trogen- und andere Firmen dadurch zu entziehen, dost s« diese Tees als RdeAzinaldvog-en oder Medizinaltaes l^-eichnen, wie dies z. B. hei Tee ans Brombee», .Himbeere und Erddeer- . Äättern neuerdings geschel>en ist. Solchen Versuel^n unberechtigter > Preisloroerung ist mit Entschicdenl>eit entgegenzutveten.
V, *1 Ablieferungen von Hafer bewegen sich
Gm Beginn des Wrrtschaftsfalires auf einem derart niedrigen Stand, daß bi« Besorgung des 5)ceres, der in der Knegswirt- sichast tat,gen Pferde und der Hafernährmittclsabriken seit langem uur m 0 ÖU 19 unznlänglickier Wei<e erfolgen kann. Eine Reihe von Mttteln, d,e zur Beschleunigung des Ausdrusches und der Abtteserung angewandt worden sind, haben bis jetzt nur wenig gerorrkt. Die Sicherstellung der Haserversorgung des Heeres ge- dielet nunnwhr den sofortigen Ausdraisch und die Ablieferung des Hafers sellch aus Kosten anderer dringender Arbeiten der Landwirte herbeizusühren. Um das zu ermöglichen, ist neben der behürdlickfen Anordnung des Ausdrusches durch eine Verordnung des Reichskanzlers vom 24. November 1917 bestimmt worden', datz für Haler las 31. Dezember 1917 eine besondere Lieser- prärr,, von 70 Mk. und von da an bis 31. Januar 1918 eine solche von Ml. für die Tonne gewährt wird. (Aeichzeitig ist der vollstänülgc Wegfall der bis aus weiteres noch bestehenden Drusch- vrämu- sür Hafer und Gerste nach dem 31. Januar 1918 an- geordnet worden. Der Haferbreis beträgt demgemäst bis zum 31. Dezember 1917 einschliestlich 400 Mk., bis 31. Januar ein- schliestlich 360 Mk.. bis 28. Februar einschliestlich 270 Mk. sür die Tonne, vom 1. MArz an fällt er gemäst der gleichzeitig ergan- aeneir Verordnung über den Ausdrusch nnd die Inanspruchnahme von Getreide ans 170 Mk. Diese Preisfestsetzung ist eine endgültige und es können die Landwirte nicht erwarten, dast dara7i n»ch etwas geäirdert wird. Es liegt also im dringerü)- stzeu .t-tteresse der Landwirte, den. Hafer so rasch als möglich abzu- lievern,, sie sonst schwere sinanzielle Nachteile erleiden, wäln-eod ihnen, be, recln zeitiger Ablieferung die besonderen ^Aufwendungen des frühzeitigen Ausdrusck-cs durch die festgesetzten Prämien voll ersetzt werden. Den Landwirten, die Hafer bis zum Jnkra'ttreten der Verordnung vom 24. November 1917 sckwn ab- gelie'ert haben. ,vird die neu seMsetzte Lieserprämic aus Antrag ivgl. Kreisblatt Nr. 199) uachbezahlt, um sie nicht gegenüber den später liefernden zu benachteiligen.
** Die Verteilung der Magermilch, in der Stadt Mefen nrusttk, wie das Lebensnüttelamt uns mitteilt, erl>eblich,, eingeschränkt ttrerden, da zur Zeit nickst genügende Mengen der- ielln-n vorhanden srnv. T>.1c Gscnno des Rückgangs liegt darin, dast die Müch-zusuhr aus den der Stadt zugeteilten Ortschaften ganz bedeutend nach..gelassen hat und dast die vorhandene Vollmilch zur Lieferung an die vollmüchberechttgten Personen verwandt werden ^rus> Bis auf weiteres köimeri die Hauslwlttmgen nur alle 4 Tage beliefer> ,verden und zwar pro Kopf ncht '/« Ater, ivobei bin vcllmilch'berechtigttsn Personen nickst mitzurechnen sind.
\ ** Stoppel get reibe kann n icht be schl ag nahmt
werden. Tie in 'landsrurtschastlichrm Kreisen vielbesprochene Frag:, vb eine Beschlaguahme der bei der Ernte aus Stöppelselderch gelesenen Aehren iback), der BnndeSrats-Bekanntmackniug zu Reckst erfolgen kann, ist vom Speierer Shäff-mgericht dahin entschieden worden, daß solches Getreide der Beschlagnahme nicht unterliegt. Tie Ehefrau und Kinder eines SckMhmach-ecs in Harthausen, der teinen laMvirtschZasttichen Besitz hat, lMlen 14/2 Zentner Aehren gesammelt, die besttstagnahmt wurden. Trotzdem brachte der Mann die Aelfren znm Mahlen in die Mühle. Tie Folge war ein Strasbes-ehl von 30 Mark wegen Uebertretung der Bimdesrats- B^ban'itmachmg über die Venoendung des Brotlpttreides. Hier- aeqi-n wurd^ Berufung eingelegt. Das Schöffengeruht sprach den Angeklagten frei, da die Beschügnahm-e von Stoppelgetreide nicht gerecht fertigt ist. Tie Kosten satten der Staatskas-se zur Last.
Verlängerung der Verjährungsfristen. Be- Amntlich verjähren nach dem Bürgerlick?en Gesetzbuch oic sog. Forderungen des täglichen Lebens, insbesondere die Warenschrilean von Privatpersonen und die Lohn- uird Tienstbezüge jeder Art usw. in zw-ci Jal-ren.' Zinsen und Gchaltsrückstände, UnlertzallnngS-- beiträge und andere regelmästig tviebeckehreirde LeistunPn in vier Ial^ren. Diese Verjährungsfristen lausen mkt dem Schluß des Kalenderjahres ab. Wie bisher seit Kriegsausbruch, hat der Bundes- rat auch im laufenden Jahr die Verjährungsfrist für diese Forderungen sowie für geivisse seervhckickie Ansprückre um ein Jahr bis zu (Eni* des Jahres 1918 erstreckt. Tie Bevorbwung ist vor kurzem ergangen.
** Ergebnis des Opsertages im Kreise Gießen. Gelegentlich des Opfertages am 25. November d. I. zugunsten des Roten Kreuzes sind aus dem Kreise (stießen folgende Beträge eingeqanaen: Albach 28 Mk., Mlendors o. d. Lahn 115,80, Allendon a .d. Lda. 236,50, Allertshausen 44, Alten - Buseck 127,10. Annerod 151, Bellersheim 261, Beltershain 57.30, Bersrod 128,85, Betlenhausen 167,50, Birklar 32,40, Burkhards selben 60,70, Climbach 33,05, Daubringen 88,10, Dorf-'Gill 110 Ettingshausen 101,35, Garbenteich 117,'(stcilshausen 103, Göbeln- coh 115,50, Großen-Buseck 307, Grünberg 545,30, tstrüningen 115. Harbach 63,30, .Hattenrod 22,60, Hausen 37,40, Hcuchelheim 343,30, Holzheim 350, .Hungen 611,30 .Jnlxnden 87,05, Kessel- bach 54,40, Klein- Linden 196 33, Langd 145, Langsdorf 309, Lauter 125,10, Leihgestern 337,75, Lich mit Hof Albach. Eoln- hausen und Müdlnch en 713,15, Lindenstruth 50, Lollar 488^30, Londorf 230,60, Lumda 62 80, Mainzlar 127.70, Münster 44,40. Muschenheim mit Hof Güll 296 Nieder-Bessin gen 100, Nonnen- roth 102,50, Obbornhofen 46,65, Ober-Bessingen 66,40, Ober-- vörgern 497, Odeuhauser, mit Appenborn 202, Oppenrod 8.5,30, Queckborn 84, Reinhardshain 71,70. Reiskirck-en 65. Rodheim mrt Hof Graß 83,50, Rödgen 85, Rüddingshaiücn 49,10, Rutlers- ^'kn mit Kirchberq 122, Saasen mit Bollnbarh, Bülsberg und Äirberg 117, Stangenrod 63,50, Stauscnberq mit Friedeb
Weitershain 50,50, Wieseck 223,25, Winnerod 26 Mk.
** Die Ortskrankenkasse Gießen (Stadt) hielt am letzten Dienstag im Postkeller die diesjährige Ausschuß- sitznng ab. Nach dem vom Geschäftsführer Fourier erstatteten Jahresbericht betrug die Zahl der Mitglieder im Jahre 1916 durchchnittlich 7743, und zlvar 3580 männlich uird 4163 weibliche. Eingerwrumen wurdcnc im Jahre 1916 an Zinsen 7136,65 Mk., an Beiträgen 245 995.96 Mk., an Ersatzleistungen 2118,91 Alk. Die sonstigen Einnahmen betrugen 18235,20 Mk. Den Eiuuahmeir gegenüber stehen folgende Ausgaben: Für ärztliche Behandln na 60 749,62 Mk., für Arznei u ri d Heilmittel 29 213,33 Mk., an Krankengeld 89 309.88 Mruk.. Hausgeld 955,20 Mk.. M >oche ng el d 22 783,65 Mk. Sterbegelder 3818 Mk., V e r ps l e g u ri g s ko ft c u im ^ " v k e n h a u s 26 078,02 Mk., V e r w a l t u n g s k o st c rt 89 085,08 Mk. usw. Nach den AuSsührnngen des Geschäftsführc-rS ist infolge des Krieges eme loeseutlich Belasturrg der Kranken» kasjen eingetreten, so daß die B.'iträjst von 4 auf 4'/z Prozent erhöht werden mußten. Auch das Jahr 1917 wird durch die ständig steigenden Ausorderunglni an die Kasse eine Besserung in den Jmauziellcn Verhältuissen nicht bringen. »An den Bericht schloß sich eine eingehende Aussprache, an der sich die Herren Vetters, .Kirchner, Lanz, Fourier und Bitwan, sowie Frl. Len Hardt, Frl. Dingeldeiri nnd Frau Lorenz beteiligten. Den Berich k der Kassentwüsnugskommiision erstattete Vorstandsmilglied -0. Kirchner, worauf der Verwaltung Entlastimg erteilt wnrde. Zur Prüsting der Jal-resrechnilng für 1917 »vurden die Herren Braun, Kirchcr und Larwenbach wiedergewählt.
** , Die Verwundetenberatungsftelle Gießen wllrde im Monat November von 46 Personen in 51 Fällen in nnsprnch ,genommeu. In der Sprechstunde beraten wurden 41 Per- sfucm. 2 m den La.zaretteu und 3 schristtich. Von den erteilten Austunsten betrafen: Arb.-iterversick>erung 27 (Krnukenversick>erung 6, Unsallversisl>erun^ 1, Juvalidenw'rsickierllng 20), Militärverso-r- gung n), Lölmungsgragcm l, Angehürigenunterstützung 2, sonstige Angelegenheiten 11. Auster Erteilung von stütt und Auskunft wurden von der Bernäiudetenberatungsstellc sür die Ratsuck-enden un al»gelau>uen Mmiat 29 Schriftstücke angescwügt.
" S t -a d t t hea te r. Gs sei no>ck)sma/ls mrf die Vorstellungen des ttmi inenden Somntags Hingewie-en. ^Cm Nachmittag wird das Lustspiel „Ter dim'lle Punkt" lviederholt, während am Abend die Operette „Ter Soldat der Marie" zur Aufführimg g-elaugt.
Wei l?nachts-Feier im Lazarett des Katbo- 1 1 s ch e n V er er ns h a u s e S. Jür den Sonntag ,,0!audet>'". am 16. Tezember, nachmittags 3V, Uhr. wAlen de Lseinen der Binder- schule nn Verein mit den Jünglingen imfcren Verwurrdet^m ein paar srow Sttmden bereiten. Hierzu sind auch alle Freunde und (Könner unseres Lazarettes herzlich ein ge laden : Kündern ist di-snial der Zu« tritt nichli gestattet, sie werden an einem andenl Tag (^ettg-enl-eit ljaben, WM die Spiele wiederholt werden.
Landkreis Gießen.
** Bersrod, 14. Dez. Un>rosfizier Wilhelm Herzberger wurde znm Sergeanten befördert.
r" rr ' °r ^ r ^ m ' ^ Schütze Gernandtt erhielt m DessIsche Tapferkei ttmedo.il le und wurde zum (tzesreil-en ernannt
** 'Klei u-Lin de n ,14 Dez. Feldgendarm Phil. Weigel wurde mit der Hessischen Tapsecheits Medaille ansgezeichnet.
Kreis Biwilisen.
»onbavseu. U. Sfj. Ik fedfiMr r-pf.-r^i«-iiudmll« erlwlt ter »atiwwa P-etrrc. L->rI>->^ Das (Eifcran jfw erfndi brr ^K^Ti’trn- P-ttar S' a T t <■ it f 4 jt c t Dübel iM beim ®f«ne .Hicuj, Wibcc bie HessiUe TapfE«-
me.« Ur erbiett ber Utite.wffw.'r «matenus. — lieber. 2Jc. wdit.abf Xte öeiT. Eartarin iJmcbaÄ'e erbirit txr Smtbftem. morm Aumkst R«A ther. — Siubb-tm. Tos SefTij* Si.fcrm- ft'nm?iKTtncT!iftrmiä erbreff der Unte afJi irr Heinrich Livv. I«. Mer brs El^Hemen Kreutz mid der H-ffffchen Tapserfeitsmedaif le.
Kreis sbriedberg.
» Bad'«««-« im , 14 De». Ms ftmEb» Oefanem- frfwfi befrei fe sich bev «cuSt+ier (sVufino Weiß> in* tcbrlr *u femem ÜHimcntf zurück - Nied c r - ss lo r stad I. Ms Eierrne »t «Inelf ber »rrbift «rvrg Schmiegel — B u r n - «rofenr-de. Ami Untervfstzier bef»rderf wurde der Gesreilie Wilhelm Haag.
Starke,rvurg und Rheinhessen.
I D arm st a dt, 13. Dez Zu dem bereits genreldeten Lagerbrand rn der KairriV-ttaste er, ähren tvir noch, daß das Feuer durch die Leickststtttigkeil eures Lehrlings ausbrach, der in dem Hintergebäude- seine Schilasstütte hatte und daselbst einen Feuerwerks- iövjxr abbrannte.
I T a rn; sta dt. 13. Dez. Gestern na,chmittag geriet der Rangierer Frredr. Bach ans Wolsskehlen mis'dern hiesigen OMerlxilmlw, zwilchen bie Puffer und w-uvde. zu Tode gedrückt.
I Darmstadt, 14. Dez. Im Verband für Jugend- fursorge gab der Vorsitzende Bürger?nettlier Mneller, l>ekannt daß m Verbindimg mit dem Verein zur Bekämpfung des Mvohol- mifchw'ch' rn deisen Räumen in der Nl->er-Ramstädter-Straste cm Jug.erüchnm für schilerrtlasstne Jugimd eröffnet wird.
m ■} r 14 ' Darmstadt wird für die
Weiyna trstsfei ertage folgende Lcbensmr'ttl zur Verteilung bringen- Für sämtlich^ ^nnwiohiier 1 Pfund Weizenmehl, und zwar Vs Pft>' Auszugsmehl und '/ 2 M>. 94 prvz-entiges, sowie 100 Gramm Naumerwaren : ferner außerdem sür Ki cher bis zu 12 Jabren- V< Pfund .Kakao oder ]U Vsund Sckwkoladenpnlver oder 'l Tafel Schokolade, '/? Pfund Weizengrieß und 1 Tose kondensierte Magermilch: für Jugendliche von 12—17 Jaln-en: 1 Mo Rttskon- ftrven. V? Pfund Erl7,'en und Vs Pfund Grüickinnmehl statt des Weizenmehls, 1 Tose kondensierte Vollmilch- für Personen über d^no DävrgentraM', Vs Pfuich Malzkast'ee und V« Pfund Vohnenlaswe, 1 Tost koichuisstrte Vollmilch und eine Dose Oelsardmen. Alle diese Lebensmittel werden gegen Bestell^ marken -abgegeben: außerdem werden noch einige' Lebensmittel (Geflügel, Tosenleberwnrft) dem freien Handel überwiesen Die Stadtverwaltung hat diese L ebensin ittel, die ihr oft in kleinen für die Bert eil ui ig zu gerrngeu Mengen ittttrwiescn wmchm waren <m- gesammelt, um für die Festtage der Bevölkerung eineu kleinen'Zu- sck/ust gewähren zu können.
1 Da r m sta d t, 14. Dez. Der Einbruick, rn Bürgermeistereien wird gegenwärtig im Starkenburgi schau als Spezialität betrieben Das Wunderbare ist nur, daß trotz aller toar-.wwden Beispjelie lO-rieslx-im, ?lrheilgen, Biblis tmd Klem^Stein1>cLm) es imnker noch Bürgermeister gibt, die in geradezu fträfTi.^rr Nachlässigkeit es versäumen, die Gelder über Narht ordnnngsgeinäß, zu vertvaüeen so daß, die Diel« immer wieder Bente finden. So fielen ihnen bei einem (^inbri.nck,, in der Bürgermeisterei in Egelsbach in. der Nackü zum Sonntag etwa 170 Mark in die Hände, die in unverschilossenen Schubladen herum lagen. In Dieburg wurde« in vergangener Nacht ebenfalls einige hundert Mark wud eine Anzahl Brotmarken» erbeutet.
I Darmstadt, 13. Dez. Der hiesige Ortsberein der Vater- landsparlei hielt gestern in der Turnhalle am Woogsplstz einen gut befi'ckst n Vaterländischen Abend ab, de»r der Vorsitzende des Vereins, Generalleutnant von Willich, mit cmem Ucberblick über die gegenwärtige pvlttische ,md nrililärische Lage, die zu vollster Sinxrfifi für Gegenivart und Zn^untt bervch'igt, einleisttt Reicks tagsabc,. Dr. Wildgrube sprach) darauf in wirkungsvollen Ausführungen über die Vattrlandspartei mrd den deutschen Frreven
— Mainz, 14. Dez. Einbreckvr raubten aus einem hiesigen Modeioarenhause Si'Sdenweren im Werte von 27 000 Mk Aus die Ermittelung der Diebe setzte das bcftolsteue Gesck-Ljt 500 Mark Be- lohuung aus.
** Mainz, 14. Dez. Die sckwn feit längerer Zeit in Aussicht genommene Verminderung der Bäckereibetriöbe in lstesiger Stadt tritt Traft einem neuen PlmTe am 1. Januar 1918 in Kraft. Tiefe Maßnahme ist bekanntlich ans Gründen der Kohlen erspar-- nis erfolgt. Sic bestrrnmt, daß alle Betriebe, die rächt tocxdQ$bcn&
80 Sack Mehl im Mionat verbrnuckien, einziistellen sind Um aber unnötige Härten pu vermeiden, ist es gestattet, daß nirlyrerc kleinere Betriebe sich zu euiem genu-iusameu Betritt.».' zusammenttm können, wenn sic die verlangte Mndestnienge Messt Drrlrraidnt. Die meisten Clriucwn Bäckereien wollen von diesem ZugesländniS auch Gebrauch niack-em Sie backen zu Zweien oder Drtteu zusnlnmen und halten so ihi'en Kimdschastsbeslaud aufrecht. Auch ist zahl- reickjen Bäckern erneut eine Verkaujsstelle jür das von d^'r Stadt PuiM zugttvieseue Mehl ziigespiochcu roordeu. Tie 6stsamtzohl alter Mainzer Bäckereibi'triebe loird vom 1. Januar 1918 ab mir noch rund 50 betrageiv
--Mainz, 13. Dez. In der Wallaustraße stürzte sich heute mitttag eine 73iährche Frau anZ ihrer inn vierten Stock gelttienn, Wohnung Mif oie Straße, wo sie mtt zerschmetterten (tzliichmiaßen mls dein Pflaster liegen blieb.
DormS, 14. Dez. In dem 18jährigen .Hau^'-urfchnn Fr'iedrich Baltz von hier eruntbelte die Polizei den MördtN des Arbeiters A r nhe i t er , der am Soimtag bei Psifsigheim ei'schsts-en Tlnd beraubt ausgeficitdeu ivnrde. Baltz tstrt heute früh bereits ein Oststäudms abgelegt.
Hrssen-Ngfsgu.
mr. Frankfurt a. M., 13. Dez. Zur Bekämpfung der Diph tl^rie Imi die Sladtverivaltung innfassende Maßnahmen gttvossen Unter aaderem wurde ein Krankenhaus in der Sck-eldSivaldsstraße nnr für diphthenekranke Kinder voroel^iltm und eine Schoestcr au gestellt, die die wiedergmesenen Müder eine Zettlang über- wackien soll.
mr. Fr au ksu rt a. M., 14. Dez. Das städtische Waisen- Und Anneuamt soll demnächst in ein städlisckies W>'hl'ahr1Sa»nt »m- ge,rändelt werden. Dein Amt U>erden drei Mitglieder des Magi- strats, der Oberstadtarzt und neun Bürger augehören. Bon den Bürgern müssen iniudesteus zivei Staidtverordnete und drei dlrmen Vorsteher sein.
mr. Fra nkfu rt a. M., 14. Dez. Der säuische Städkct'ag tritt anr Mi.tttvi.nh den 19. Dezember ttn! Sitz.iugosaal der' Stadt mwvrdneteuversanl'inllimg unter böui) Vorsitz des Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Voigt zu einer außerordentlicher Tagimg zusammen^ Auf der Tagesoidnuug steten neben den Fragen der Lebensmittel- und Breuilstofst^rsinauisg, ^ler-alungeu über Teue rungsAllonge und .^friagSbeiliilfe au Beamte mtb Pensionäre. Außer bem soll über den Bpitrttt. zmu Deutschen St ästet ag beschlossen werden.
hl. Marburg, 14. Dez. Wie 'wir erfahren, sollen die Ge bäulichkeiten des Deutsch OrdenSguteS diirch Kauf in den Besitz des KonnteeS des „Jäger" und Jnvalidenleiins" übergehen, um einst weilen, solange das Heim rmch uicht gebaut ist, als llnterfuTTfts- räume sür ettvmge Reflektautetr zu dienen. — Marburg liegt seit uiirzem in der Bevdmrkctbimg^zonc. Ein tt/rund zu irgendeiner Beunruhigung liegt jedoch nicht vor.
^ Obern rsel, l3. Dez. Die Käiserm stattete heute der Motorensäb-rik Oliernrsel einen Besuch ab und nnteniahm einen zwerstündigeu Rundgang durch täe tagen. 5)rerl>u unterhiell sie sich mit zahlreichen Arbeitern nnd Arbeiteriilnim. Znm Schluß ver-^ teilte die Klaiscrin eine Anzahl Verdienftkreuze sür KftüegÄiilse an perdvente Angestellte der Fabrik.
Gericdt-Saa!.
I Darm stadt, 1.3. Dez. Bor bem Schöffengericht kam dieser Tage ein Fall zur Verhandlung, ber für meil-erc .snei jc nicht ahne Jnterefie ist,, da es sich uin den Detk.ckzr mit Krieg -grsaugeiiEn l-an- dt'll. Ein lstesiger Kaufmann be^ttstigte eine'.i ftiegSgesangennn ftranzmeu^nnd als diesem sein Vater starb, schütte er ihm das übliche Btt leid- ,chreiben, und zwar gw obie er, tu diefem F»ll vvn der vorqefck'/riehene?i milttäriickmi Vermittlung des Brief« obsttNw zn können Wegen bitte.- Verstoß.- gegen die Vorfck)riflen »der den jchriitlichen Ber^etTr mtt Krieg > m ange-nen nmrde n wegen „Kri egsvergel)ens" au getagt. Das Schössen gericht sprach ihn zwar frei, uvil es annelml. daß das Bttvusttsein der R'e4-,!swidrigkrtt feTte allein der Fall wtttd vorausfichttich noch eine ivöbrre Instanz besckmftigtti, die schwerlich zu einem Freispruch kommen wird, da hier ^ nrcht das Bttvußtfein der ölochlswiidriglttt, ionnern nur die Borsützlichtteit iu J-rage kommt.
Pcrmijcfttcf.
Ein frimzöfischer Urlaul'frzua erltgleist.
Bern, 13. Dez. „Gazette de Lmlsanne" meldet ans Mooane, datz rm Tuuudl bei M'ovane ein frauzöziftlpr Urlauberzug mtgleiste
»
Amsterdam, 13. Dez. (WTB.) Einem hiesigen Blatte zn folge meldet „Tnnes" au-' Ottawa: Der kanadische Premier- nnnister berichtet teleg-rapl'isch, daß infolge tri Echplosion in Valisox ülxrc 10 000 Menschen verunglückt sind und 27 000 Personen obdachlos wurden.
Letzte Nachrichten.
Großes Hauptquartier, 14. Drzrmde
(Amtlich.)
Westlicher K r i e q § s cli a u p 1 a tz. Heeresgruppe Kronprinz Nupvrecht. ? lon A f rn mx nur iu wenigen Abschnitten de Artillenefeucr lebhaft.
Oestlich von B u l l t c o u x t versuchten die Errqländ« die verlorenen Groben wieder zu vtkmn. ll^ter blutige Verlusten wurden sie zurückgeschlag-n. Bei einem eigene Vorstoß südlich von P r o n v i l l e blieben Gefangene in m serer.Hand.
. Südlich twti St. Quentin fügten wir de .r Deinde dnn
heftige Muren feuern ber fä l le erhebliche n Schaden zu.
Heeresgrupve Deutscher Kronprinz.
Ern deutsckier ErkundungÄvo.stoß ^-rachtr nordillnb m Eraoune Gefangeue ein.
Heeresgruppe Herzog Albr-cht. Nördlich von St. Mihiel. nördlich und östlich vo Nancy, sowie am Hartmannsweilrrkopf erböll: Fenertütigkeit der Fianzosen.
^ Oestlicher Kriegöschauplatt Dre Wassenstillstand^tterhnndlungen dauern an.
^edonische Front.
Nichts Besonderes.
?Ealie«ischer Kriegsschauplatz ^ , ^. yMelnen Stellen zwischen Brenta und Brave km Artilleriekünwfen tkincrtn Unternehmungen zu heftige
Der Erste Generalquartiermeifter L u d e n d o r f f.
»
Ein neues Ultimatum Trotzkis?
Berlin, 14. Dez. Trotzki soll laut „L A" die Gntentt ^ner Art neuen Ultimatums
über daS Fncvmsin-ossr^mm de B^llcheimkiauszillvrechen. Der „Tenip " erklärt die^lll, irrte ^^ländlick, nicht antworte. Es muß abgew^tc werden, bis do-> Land in ttner ordnungsmäßig gewählten stttuanw eme regelrechte Vertretung besitze. ' ^
T« „Prawdg" erllärt laut „Vosi Zrg " fc* Leben^TttereN
miurrten fhÄ M 1 ** 1 luß mtt oder nlme di
spätestens im Jmluar zustandekomine.
c IS n * f ! ^l-ßt es in englischen 'Blättern, daS Justiz F^tsetznna ^W.?^ Haftbefehl gegen ihn wegtt Ästättgt ^ ™ ® tunk der ausgttwmmttlen Oehnnr


