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«scheint tift(id), aufefr Sonntag. -BeNaaen:
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tzernsprech - Anschluss
für die Schrütleitungl ki! Berlaq.Geschäitsslelleol Anschriü für Drahtnachrichten: Anzeiger Sietze«.
lbl. Jahrgang
Donnerstag. J 3 . Dezember I 9 tf
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Azquith über die Ziele Englands.
(DTB.) Großes tzauptquorlier. 12. De-emver. (Amtlich.) '
Westlicher Kriegsschauplatz.
Die ltzefechtstätigkeit blied in mäßigen Gretizcn.
Im November beträgt der Verlust der feindlichen Lust- ftreitkräfte an den deutschen Fronten 22 Fesselballone und 205 Flugzeuge, von denen 85 hinter unseren Linien, die g-rigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar ab- geftürzt sind.
Wir haben im Kampf 60 Flugzeuge und 2 Fesselballone
verlöre».
Deutlicher Kriegsschauplatz
Nichts Neues.
Mazedonische Front.
Keine gröberen Kampfhandsimgen.
Italienische Front
Zwischen Brenta und Piave entwickelten sich örtliche Kümpfe, in denen wir Gefangene machten.
Der Erste Gcneralauartiermeister Ludendorff.
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Der Abendbericht
Berlin, 12. Dez., (timtiz. (WTB Amtlbch.)
Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Nach WTfon wtfbet sich Wieben: einmal Asqnith Mm Wort. Es find verwandte Geister: beide fliehen über von Humanität, ivahrertd sie den Machtdünkel, d,e grimmrgste H«teress«nyi.er für ihre eignen Böller im Herzen .tragen. So mag Asq-utth für die Länder der Entente, auch für manche noch nicht übergenug belehrte Neutralen, eine nach Derstäntüris werbende Red« gehalten haben — für uns Deutsche ist er wie sein Geistesverwandter in Washington ein höchst anmaßender, unredlicher Herr. Er schüttete einen ganzen Korb voll längst verdorbener, znm Mul; geworfener Gemeinplätze iiber deutsche Frevel vor uns ans, und lvir können nns schwer vorsdellen, daß es überhaupt noch jemanden gibt, der daraus noch irgendetwas Neues, noch nicht schon hundertmal Gesagtes heranslesen möchte. Asqnith fand kein Wort über die von Rußland veröffentlichten Geheiwverträge, die wohl Anlaß geben, alte Schuld- fragen erneut zu. mttersuchen. Nur für beschränkte Geister bestimmt ist sein« scheinheilige Bersick-erung, daß er sich nicht m in:vere delctsche Berfasswngsfragen einmisck-en wolle. Demr schon nn nächsten Satz konstruiert er wieder den alten. Gegensatz zwrsä^eu Bolk und Regierung in Deutschland. Uns«' ..Militarismus" und unsere „Bureaukratie" wird wm hundertsten Male das Ziel des gegnerischen Trommelfeuers. Den groben Ton und den brutalen Hohn des „Ier- schmetterns", wie er aus so vielen früheren englischen Ministerreden l-ervor,Licht, linden wir in der Rede des Herrn Äsqnith diesmal nicht. Die Tatsachen der Kriegslage haben ihn denn doch abgehackten, mit seinen Aussichten den Mund gar zu voll zu nehmen. Er bringt seine Dreistigkeiten nicht aus der Spitze des Schwertes vor, sondern aus der Trommel des bekannten Wilsonschen demokratischen Völkerbundes. Er träumt nicht mehr von einem Frieden durch überlegene Gewalt der eigenen Waffen, sondern von einem Ueber- listnngssrieden. Daher verkündigt er dem deutschen Volke, es solle seinen Vlatz unter den Völkern behalten, England wünsche nicht, cs in Elend und Armut zu stoßen — wie großmütig! allein — dann kommt wieder die langbeinige Zy- kade, die stets ihr altes Liedchei^von den Bürgschaften singt, die Deutschland beim Friedensschlüsse geben müsse. In verschleierter Form wird immer wieder auf uns eingesprochen, wir möchten Hindenburg und Ludendorfs kaltstellen, die jetzige Regierung, über deren demokratischen Wert unsere Gegne merkwürdigerweise noch, kaum ein besonderes Wort ge- funderc haben, fvrtjagen und nach dem russischen Rezepte den Frieden suchen. Während Asauith die Ausschaltung des militaristischen Systems verlangt, spricht er über die Freiheit der Meere arg gewundene Worte. Freiheit, die ich meine! England denkt nicht daran, seirre Wehrmacht zur See an.szngeben. Wahrscheinlich will es damit den Wellschichmann spielen, der über den Frieden lvacht, ,^vie ihn dre Welt braucht". Es scheinen doch noch vordere Stürme als die von Cambrai über diese englischen (Geister hinweggehen zu müssen, bis sie aus einen wirklich gangbaren Weg zum Frieden sich bequemen. Wir hegen die Vermutung. daß es ihr Schicksal sein wivd, bei der unmittelbaren Annäherung des Friedens überhaupt nicht mehr auf der Tribüne zu stehen, von der sie jetzt noch als Ausermählte ihves Volles reden. Asqnith hat, ähnlich wie der Italiener Sätandra, ben Mut gehabt, auszusprechen, daß er dieselbe Krieaspolitik wieder machen würde, wenn dieselben Sckstcksalsfraaen wie im August 1914 nochmals aufgerollt würden. Salandva ist abgetan, imb Herrn Asauith, der als Minister bereits thront worden ist, wird es nicht besser ergehen.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien. 12. Dez. (WTD. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauttmrt:
Oeftlicher Kriegsschauplatz.
Waffenruhe.
JtalienischerKriegsschauplatz
Zwischen Brenta und Piave erzielten wir in örtlichen Kämpfen Erfolge.
Der Chef des Generalttabes.
Line Rede Asquiths.
London, 11.Dez. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bu- roaus. Asqnith hielt in Birmingham eirve Rede, in der er er- wähnde, daß er sich vor Augen halben müsse, nicht nur zu rminitwl- barcn Zuhörern zn spvochen, sondern daß er ebenso zu der UTrsicht- bcrveil Zuhörerschaft inner Lcvidsleute, der Alliierten, der neutralen Welt und der des Feindes spreche. Das sei Grvnd germg zur Vor- sicht rind zur Abwägung der Worre :vie mich zur Vorsicht gegen plausible oder ungerechtfertigte Folgerungen wie die Vermeidring imreifer Rethorik. Dmnit sei keine Rechitfertigiung gegeben dafür, sich icruf sichere farblose MgLmemheiben zu beschränken. Er werde bestrebt sein, seine Meinung bestimnrt wrd klar abzugeben. Asqnith fnhr fort:
Ich kann nicht vcr< 7 essen. ipaß ich nrit ineinenr Fremrde und Amtsgeiwsse?! Grey eine größere Verantwortung liabe, als sie je in der Geschichte Vorgelegen fatf. In der Tat, die Vercrntnwrlnng wird angesichts der sichtbaren und voraussehbaren Umstände in der Zeit schwer. Sie wurde ruxL) schwerer in den folgenden Jahren, in denen wir Zeuge gewesen sind, wie der Schauplatz des .Sieges' sich vergrößert hat, bis er rnt&Bäbax oder unmittelbar die lveite Mechrchert der Bevötkenmq: der Welt ergriffen hat. Schwer ist die Bevantworttichkeit eines reden, dessen Hände teil hatten an der Entsochung des Feuers. dnS diesen Kessel mit seiner lzSllischen Glut heizte. Mir haben es rricht gesucht. Wir hätwiL uns fern hakten frjrmat Vniit der dbrsrrLie, daß imfm Verpflichtung Belgien gegen' über eineg^nieinscha'tliche. nicht eine Sonderverpssichtung war, mit trüberen Worten, wir hätten für uns den Frieden haben können, um den Preis einer Rochtsveödrehirng, «nt den Preis einer Schande. Wir waren der Ansicht, daß der Frietxm, dieses unschätzbarst« der mensclüichen Güter, einen solchen Preis rricht wett war. Ich bv- ltaupte entschieden: Väit alter K einr t rris, die wir jetzt haben von den danrinls unvorstellbM-eo Schretkerr des wclttmrsassenden Krieges, sollte ich Tvxhinals die Zeit durch!el>en, ich würde dieselbe Entscheidung treffen. (Beifall.) Stellen Sie sich nur vor, daß der Krieg mit einem Frieden endet, der bie Erneich ing Unseres urspdinglichen Zieles sicherstellt, damit er in sich die Bürgschaften für seine Dauer enthält. Eüi solcher Frieden würde das oberite herrschende Bedürfnis der Well sein; es gibt zurzeit feinen größeren Feind des Alen- schengeschlechtes als den Mann, der durch Wvtt und Tat die Erreichung des Friedens ersch.oeren loüode. Hieraus sprach Asouith, von dem. Briese Lansd-mmes und, nachdem er der reinen politischen '' Fälligkeiten seiner Motte, Ratsäiiläge und der Wärme seiner Vaterlandsliebe Anrrkcnming gezollt batte, fuhr er fott:
Ich wußte von seinem Briefe nicht mehr als irgendein ^Mitglied der Regierung, bis ich ihn in der Presse gesehen habe. Ich trage keine VeranlTvottrwg für seinen Inhalt, weder direkt noch indirekt. Llber ich muß bekennen, daß viel von der Kritik, die dein Briese widerfuhr, mir daher zu rühren scheint, daß Meimmgen urrd Absichten hineingelesen wurden, die ich nicht darin finde. I^enn Lansdotvne vorgeschtagen hätte, daß wir unsere Kriegfülirung abschwachen oder die Sache eines oder mehrerer unserer Verbündeten preisgeben sollten, oder daß wir den Feinden, die es bisher ständig abgelehnt haben, iyre Bedingungen anzugrben oder ^auch turr arrzudeuten, mitteilen sollen, daß wir bereit siicd, um Frieden bitten — und ich sehe, daß alle diese Auslassnngeil seinem Briese entweder im Inlande oder in? anderen Ländern zugeschrieben wurden — so sind nur wenige unter uns, die sch von irgendwelchen derartigen Vorschlägen nicht abwenden würden. Ich aber nehme an. daß sein Hauptargument folgendes war: Die Alliietten sollten, während sie den Krieg kraft- und ziclvoll fottsetzen, bemüht sein, den Völkern der Welt, sowohl den kttegstührenden wie den Neuttalen, immer in«hr klar 'machen, daß die einzigen Ziele, für die wir kämpfen, national^ uneigenttützige Ziele an sch sind und daß es diejenigen Ziele sind, für die wir in den Krieg eingetreten sind, und daß wir unserer Ueberzeugung nach durch ihre Erreichung nach einer dcruerirdeu Friedensbereitschaft trachten, begründtt durch die gemeinschaftliche Autotttät eines internatiorullen Bmdes, um die jüngsten Worte Wilsons yii gebrauchen. Dieses Ziel ist zu wirk samer Geltung zu bringen buch die Teilnahme nicht allein der Rtenierungen, sondern auch der Völker, die fortan den Weltfrieden) verbürgen müssen. Selbst jetzt ist.es reichlich klar, daß nicht die Regierungen, sondern die Völker der feindlichen Lander künstlich im Dunkeln gehalten werden über unsere tatsächlichen Absichten sowohl hinsichtlick des Krieges wie des Friedens.
Ich werde weiter tun, was ich kann, um den Schleier zri lüsten und womöglich einige Lichtsttahlen hincinzulassen.
Berlin, 12. Dez. (WTB.) Asqnith bemühte sich im Vergleich zu früheren Reden, eim maßvollere Tvturtt anzuschlagen. Dazu hat er auch gerade jetzt, wo ein Jahr seit dem deutschen Friedensangebot verflossen ist, allen Anlaß. Wir sehen darin die stillschweigende Anerkennung unserer militärischen und politischen Lage Für die Pläne der Entente, die auf Deutschlands ^kteder- werfung abqezielt haben, ist das verflossene Jahr die Zeit schwer- fter Enttausclmng gewesen. Für dieses Jahr prophezeiten die englischen Staatsmänner in zahllosen Kundgebungen den endgültigen Niederbruch Deutshlands. Jetzt müssen erftraten, daß Deutsch
er Entente gesordett
worden sein. Tamll leugnet er anfach
zahllose .Kundgebungen seiner Kollegen in der englischen und sian ivTfdfcn Regierung. Er verleugnet die in den »Heimen Abmachungen nieder gelegten Absichten gegen Deutschland, deren gänzlicher Zusammenbruch ja heute vor aller Augen lieat. Aber ASquith HÄ^»immer noch fest an seiner Guivchall-Rede, tte „militärische
Herrsc ' Mag
s soll glmz und endgültig v er ni ch t et ' Erden mit den Auslegungen dieser seiner Abimachun
en abmühen wie er will, wrr lesen daraus MchS«rb«eA M fest: iel der müitürisä?en Mederwerfung Preußens cuch T^ttschlands.
London, 12. Dez. (MTB.) Aus, der R«de Asqutths rft noch folgende nachzulragen: T-ie willüisite imb im m ülaniu die vorhe rr sche n de dauernde Verücmrung unterer ^'riegs-lele tt^t dann, daß die fernere, wenn auch une in gestandene Abstckt der Alliierten besticht, Dvutschlmrd und das deupche Volk nutzt allein zu besiegen, sondern auch zu demütigen und in Arnrut M versetzen .und schließlich äls Zakwr für eine wertere und reuhe» Enttvicklung der Men.schhei1 zu vernichten. Es muß natürlich eingeräumt loerden, daß weder hier noch in Amerika rrgendem dcrattig-es Ziel ausgestellt oder auch n.ur Vorschlägen wordm ist Ich gehe aus meine eigene Angabe unserer Kriegsziele zurück, du: ich in der Guüdhall im diovember 1914 machte. Tanrals sagte ich, daß wir das Schivert nickst früher in die Scheide stecken würden, als bis die nickitättch' Herrschaft Preußens ganz und endgülttg zerstört sei. Be^üglick- dessen, was nnr unter preußischem Mckltatts- nrus ver-stehen, verweis« ich wiederum auf die letzte -1M>e des Präsidenten Wilson. Niemand bedroht den Bestand, die llnab- hängicchckt und die friedlichen IlnterTvehmungen des Deutschen Reiches. Niemand unter den Alliierten^versucht oder nimmt sich heraus, die innere Verfassung oder die Einrichtung des künftigen Telttschlw'ds vorzuscksteiben. Es ist ein eingenncrzelter Grund- sa'j brr Demokratie, daß jedes organisierte 'Volk der wahre rnaß- gehende, endgültige, einzig verantwottlichc Richter seiner eigenen Regierungsfonn ist. Es i;t also ihre eigene Sache.
Woran wir und die übrige Welt beteiligt sind, ist nickst das Voll, sondern da^ System, das als Werkzeug zuerst in Preußen und dann im übrigen Deutsckstand verwendet wurde, jene doppelt« dRstschine des Militarismics und des Mreaükratismus, zwei Ma- fckstnen, die sorgfältig und sinnreich ineinanver arbeiten. Das ist das System, das die Gewalt als oberste Macht auf den Thron gesetck hat, das sich selbst bei der Verfolgung seiner vermeint!ichen,Inter essen die Freiheit zliertannt hat, je nach den Bedürfnissen der Stunde die seittckich'ten Vetträge zu fälschen, zu verhöhnen ooer austzuheben. Ein System, das in der Tat mehr beansprucht als bk päpstliche Macht, sich freizusprechen von den Verpflichtungen und Beschränkungen, die die Rechte der Völker der Welt schützen. Das muß aushören. Deutschland muß als rein geschäftliche Sache —- abgesehen von Gefühl und Ethik — lernen, daß dieses System sich nicht bezahlt macht.
Wir lvünscken keinen mörderischen dauernden Streit mit der deutschen Nation, wir erkennen an. was sie zu dem gemeinsames Vorrat an Mssen m der Forschung nach m^ettellen und geisti gen Hilssguellen beigttragen hat, und wie ich glaube, noch beit« tragen wird. Aber, wenn ein Vettrag gestbaffen werden soll ein wirklich dauernder Vertrags so muß er mehr sein als ein Stück Papier, gesttHeben mit Tinte und geschrieben mit Wachs. Er mrili sich gründen auf den authentischen Beweis, dasß das deutsche Volk bereit ist, ebenso wie tvir, den iGrstirdsatz des genieinsamen gleichen Rechtes jnicht nur als bloß technische oberste, sondern tatsächlich beherrschende Autorität in der Welt anzunehmen, was durch geeignete wirksame Maßnahme,! vermittelt werden könnte. (Beifall.)
Ein anderes in gleicher Weise eingewurzeltes Mißverständnis ist, daß die Mliierten, besonders England, für ihre eigenen politischen und wirtschaftlichen Ziele die Zerstörung dessen anstreben, ivas man mit einem unbestimmten Ausdruck die Freiheit der Meere nennt. Ich l,abe vergeblich versucht, eine genaue, wenn auch nur wenigstens annäl>ernde Degrisssbestimrnung dieser ^stedensatt zu finden. Niemand bestreittt, daß m Friedenszeiten die Meere der Handelsschiffahrt aller Rainmen offen sein müssen. Was für eine Klausel märe es, deren Aufnahme Großbrit-annien z. B. in den Friedensbedrngungen vorschilagen würde, die dieses natürliche uralte Recht verkürzen oder fesseln könnte? Wenn daher diese Formel überhaupt welche Bedeutung hat, kam, sie dazu gebraucht werden, in Kriegszeiten derjenigen Machjt, die gerade die See beherrsch:, irgendeine neue Beschränkung 'in ihren Rechten als krieg führende Macht »Gnmuten. Für die Landkriegsührung wird keine ent p e ':€ d Cinschrättki n t angeregt w Üe eh n e V re nb rungen feierlichster Att int gegemvärtufen Kampf durch den Feind olan mäßig verletzt worden sind. Hierin liegt tatsächlich die Bedeutung Die Wahl und der Wert ist zu erwägen, ob nicht etwas getan tverde,! soll, um die Freiheit der Meere zu sickern. Ich meine natürlich, daß die Führung des widerrechtlichen und schändlichen hinter sc-? bootkrieges mit seinen grausamen Opfern unschiutdiger Meuskhem- leben, der tzrns zwang, die Handelstl'iiff« >zu bewaffnen, nicht allein bi*' .Kriegführenden, sondern auch die Neutralen beispiellosen Gefahren ausgesetzt hat, die bisher in den Annalen des See krieges unbekanrtt waren. Ich glaube kaum, daß wir noch sehr viel von den Lippen des Feindes von der Frerheit der Meer« hören werden
Sckstießlich besteht auch die Ansicht, daß der Friede, den wir im Sinne haben, ein lahmer Fttede und verwandt werden solle, den Krieg unter einem mrderen Namen fortznsetzen. .Kein «Fned.- wäre nach meiner Ansicht, hpft'entlich auch nicht nach der Jlpngen, des Namens wert, der trotz der Einstellung der Feindseligkeiten' und der Nrederlegung der Waffen zuließe oder darauf hinzielte, daß, wie.ich früher sagte, ein verhüllter Krieg eintreten würde, der mit anderen Methoden, aber in nicht wciriger kriegerischen^ Geiste gkffühtt würde. Ich habe behauptet und werde weiter so kräftig wie nur etNer diese Behauptung versechbttr, daß es unser gutes Recht ist, alle rechtmäßigen Methoden, wirtsckxrftliche wie mUitärischc, anzmvenden, um unsere Hauptziele zu sichern, einen solchen dauerhaften fruchtbaren Frieden zusta,ü>ez^ringen. wl. chn die Welt braucht. Tie Stellung der Berbündetcrl hierzu in vollkommen klar und von Wilson in seiner letzten Bvtsc^rft ge kennzeichntt worden. Ich unterschreibe achtungsvoll die Wvrtz- deren er sich bediente und denen ich mich anschließe. Ein reinliche> Frieden, das ist eS, nxrs die Bevölkerung dieses Landes und sämi sicher allnetten Böller wünschen. (Beifall.) Um chu zu erreiche, nicht mehr, aber auch nicht iveniaer — sind sie mibeugsam in Ent ,chlopenhelt und m dem festen Willen, vottvartszugehen und alle notwendiger, Anstrengungen uttbJDtfer zu ertragen.
Tic englischen Niederlage,,.
^ Rotterdam, 13. Dez. Nach den, ,.N. R C" chrdern d»? Times eme Untersuchung über die Ursache der «mallscher
Rzedettagen.
England und dir Ztvilgesangen-n.
Berlin, 12. Dez. «TB., Die „Nodd Macm »e» «h-rckt imtcr der Ucberschrist: „England und die Z.vU gefangenen" Die e'igl.kben Blätter ergehen sich


