Rußland ein tÄrfrOmranen nener KrtegSplan oufgrfkfift werden müsse Die gange werden als sehr ernst angesehen. Die »charsen Au-sfällc gegen die Marimcckisteu. die als Verräter mw deutsche Spione bezeichnet werden, nehmen unentwegt ihren! Fortgang LMlÄ»en warnen die Blätter aller Parteirick.tuugen, danuntcr ..Matin", i,,Pays" und ^Lauternr" vor tem Abbruch d« Bezrehungen ywn russischen Volke. Der „Temps" schreibt n. a.man -könne ziwar über dir versassunagebende Versammlung. die setzt in Rußland gewählt werde, iranisch läcklllm und ihr feint i« selig gegen Über st-elMN. aber es wäre besser, nach zu-denken und schlich-, lich doch arrK,uerkennen, daß, sie das erste Symbol des revolutionären I r Rußlands sei. Zum ersten 5Rale besitze Rußland wieder. ein Wertzeug. das der gewaltigen Umwälzung eine gesetzliche und demnach ' Ötc endgültige Form geben könne. Solage die gesetzgeliende Versammlung bestehe, sei sie der Ausdruck des Vvtkswillcns. Vielleicht üedürse eS nur weniger Wocktzu, damit sich unter dem Einfluh deck Versammlung das ganze russische Problem von Grund auf in seinem ^lngesikchch verändere.
Reue italienische Einberufungen.
Bern. 3. Xe&. iWTB.) Die italienischen nachgemusterten ^ a h r e kls a s s en 1874 b i s 1899 werden zum Tezember 1917 ein berufen. Die Mannschaften aus dem beetzten Gebiet müssen sich spätestens am J5. Januar 1918 stellen.
* * *
Englischer Bericht auS Palästina
Gesdern griffen die Xuxfen unsere Linie in der Umgegend von Tetur el Fata, Emr und Bivel Burfan an. Sic faßten in unserer Stellung Fuß. wirrden aber bei Tagesanbruch wieder hinaus- geworfen und ließen 200 Gefangene in unserer ^>ano. .Tie Verluste des Feindes während seiner letztrur Angriffe sind offensichtlich sehr fchver geivesen.
Aus Stadt und (und.
Gießen, den 4.Dezember 1917.
For die -lllertlennste.
Zur Ki n de r w ä f che - S a m m e l w o ch e vom 8. bis 17. Dezember 1917
Kimmt allweil aaner uff die Welt,
So Hot er »E zu lack>e:
's is, was de Guckuck, schtaächt bestellt Mit seine Siwwesache.
Wie nackt un blottche steht er do.
Wie fehlts an alle Ecke,
Kaa Winn'le, Jäcketcher un so,
Kaa Hemderscher, kaa Decke!
Gor kläglich tönt sein erste Krisch:
Jöädjr! Sapperlot, was sckmckerls mich!"
Un doch, wie könnt' wer helfe schnell Eich orme klaane Wärmcher Un kräftig greise uff de Stell Eich nnner eier Atwmcher,
Wam-mer emol in jedem Daus So recht sich 'nei' wollt' kniee Un alle Restercher eroits Ans Dageslichr wollt' ziehe!
Wie manches tvehkt mcr do, ihr Änt,
Wo so bloß Mais un Motte freit?
Drum steiht mol uff de Bodden nuff Ein kramt mol pom un Home,
Sperrt Kiste un Kommode uff, läßt viel sich do noch sinne :
Nickt raus, wis so eich doch nch nutzt.
Äier läßt sich's gut noch brauche.
.Erausgcbutzt. zurechtgestutzr Kanns zu viel Gutem dauge!
So gibts mol Luft im muff'ge Schrank.
Die Nackfrösch awwer wisse's Dank.
Fraa DannÄrambel
** Amtliche Personalnachrichten. Ter Großherzog hat zum 1. Dezember 1917 dem -w<nrgelisck>en Pfarrer (wuarch Schröder zu Eichloch anläßlich seines fünfzichädrigen Dienstiubi- läums den Charakter als. Kirchenrat erteilt. — Ter Fabrikarbeiter Jol-annes Brock m Trdbur hat am 29. dlugust 1917 den SckMer Vches Asch zu Mainz mutig und unter eigener Gefahr aus dem Rheinstrom vom Tode des Ertrinkens errettet. Ties wird hiermit in Anerkennung sein-es Verhaltens zur öffentlickun Kemllnis gebracht.
**,A us.; eichnung. Dem Gefr. Karl Horn, Inhaber der Hess. Tapferkeitsmedaille, wurde das Eiserne Kreuz 2. Masse verliehen.
** K ocht d ie Milch a b! Es wird wiederholt die Feststellung gemacht, daß viele Leute die Milch, die sie zum Genüsse erhalten,, nicht abkockxen, sondern ungekocht verwenden. Da unter den heutigen Umständen dieses Verfahren nur als schädlich bezeichnet werden kann, wird nachdrück- lichst darauf hiugewie,en, die zum Geicusse bestimmte Milch gleich nach Empfang abzukochen.
** T ie Enteignung von Me tallaegc n st an den -Las „Kriegsamt" schreibt über die Enteignung von Metatlacgen ständen: Tie Kriegsmetall-AAienge.'etlschaft stößt bei der Durchführung ihrer Aufgaben, amh aus drm Inland geeignete Metall- gegenimn.de für dre RüchpwmMMg: des Roh.wsss zu erwerben, l)ä..f.g ans Widerstand, weil nran lst.rter ihrem Preisangebot ein pclvamürt,ls>aslliches Getvrnn^JuLerene vernrutet. Demgegenüber nruß darauf hingewiesen wrvden, das' Sie Peche, lvekche die Äriegs- ^^/^ll-Akt-iengesellick-ast anzujetzeu vermag, durch di. Kriegs-Roh 1 los,-Abte.tung seDgel'gt sind. Ein Geluitnr-Iirtece,se kommt um w weniger in Betva-'ht. als aus dis Kapital dn Kriegs'metall- Aktlei bes^ls^ast statntenmä äg fciier^n V.-rzinsulrg. gesckjitvsige ö-nm cm itHiVii (rt G.irinu gewährt loect-e.i daN. Alle Ueve.',chü,se. dle in der Schlußabvech'.ung sich ergeben, wmuren unverkürzt dem R^vche zugute. — Andererseits bringt die Enteignung, die bei reichender Ernigirng eurtreten muß, unvermeidlich eine beträcht- lrcke ^.erzögcriurfl der Preis-Aus-ahlung und ntanche Be'ästi ung mit jtch Das Rerchsi cf e s irricht laun seine Enlsck-eidung nicht ohne grundl che EinzelerHebungen treffen und ist auch so- belastet, daß es !.E schnell zu arbeiten vermag. Bei der Preisbcmessung muß es Ichi iwtnrgemäß v-on ganz den gleichen Erivä-mugen leiten lassen, wie auch die K i gs-R-h'chf-Abdil-nng sie ihren Pnei-Mr-ek.iven
^t. Wenn Ä >>i nßß' ganz behändere Umstände das Än " b..e>-> 'i"[; s erforderlich machen, empsiehll £3 sich,
*ie «ewirtschaftunq der Kartoffeln.
Neben dem Brot ist die Korwisel zurzeit d.is zum Durchhalten wichtigste Lebensmittel. Die Äartvfseiernte ist im J t» t £f 9tUI ? L? ö i durchgängig eine gute gewesen, gleich. wohl stc-t zu befurchten, daß die Kartoffelvorräte im konb wenden Fruhfahr knabv sein werden, weil, wie sestgestellt Eden konnte, gegenwärtig eine grotzc Verschwendung mit den »ertof eln getrieben wird. Es mache sich dabcr ein jeder .yaushalt itar, das; er mit den ihm zugemessenen Karlvffel ratwnen auskommen muß.
... _,®' e Anforderungen an die Kommunalverbande wegen U °ü, in Gegenden, in denen die 'Ernte
EauSrnchend „t sind groß. Die Marmelodesabriken er- ÄÄ Kartoffelmengen l zur Herstellung von .itar- rbenialls grostc Lieferung^, verlang! >md unter Umstanden must auch mit der Freigabe sür Futter- zwecke gcrechne: werden. Sparsamkeit ist also sehr wohl am Llatze und das alibekamtte Mittel, die Bestände durch Erd- toylraben zu strecken, sollte nicht nnberticksichtigt bleiben
zugrunde
rufen deslW^M. .. 1 _,.| ^
mit der Kru'<f:lu bi-VÄicug^ellsck-Lst sich vertraglich zu einigen.
* * Obe rh ) s s i sche r K^u n st v e r e i n. Die bisher ausge- stellten Bilder ker neuen Gustav-VJü-Stichmrg und die übrigen l-Eilewn Kunstwecke lverb^u alsbald in ihr neues, nahezu sertig- Vstelltes Heim, am Landgraf-PUlirw-Platz. untergebracht. Ter Kunswercin kann nunmehr wieder mit seinen reaelmäßigen Aus- stelluntnn am tc-nin,:nbeu Tvnuwg bcgnmcu. Trc schm angekün- diM Ausidellung von nur Franksurber Künstl-ern erfolgt'nicbt, da durch die -vrachsspl-rre diese Kunst,recke nicht ,'rühzeitig zur Bec- ^endun^ gelangen konnten. Toch werden von t^en Frankierter Künst-- lern Sternlhcmsen, A>thenn, Happ, Mohr n.a. vertreten sin. Außer diesen werden noch Kars^r.tsier, »nckxmer, Stuttgarter. Weimarer und eink«iunsck-e Künstler die Ausstellung beschicken. ^ ie Eröffnung der neitni Ausfrellung erfolgt am ko mni enden Sonntag. Für JiamM ist ei-c Sondcraus- stellung von Werken de? Pro!. Be per und Frmi Anna Beyer Tarmsbadt, fest gelegt Erfreulich-rweise wird auch Pros. Stein- da u \ ?. ?!, Frankfurt, mner Einladung des Kimstvereins folgen rrnd nne niißangrclch? Ausstellung seiner Werke für Februar und Mär; oestunntt » rranualtcu.
,^ o n zert ve rci il Tao nächste Konzert findet, wie aus rja heutigen Anzeige ersichtlich ist, Sonntag, den 9. Tezember, statt. Aut klni früheren Bcgimi sei hiermit ausdrücklich veriviesen.
zuwmnkeugeschntolzene FahrplMi macht es üt Rücksicht auf die zahlreichen auswärtigen Besucher — die sonst auf die Konzert^ ver- zwüen müßten nvttrochig, daß nicht, wie letzthin, erst um 5 Uhr begonnenemzcd. ,onvern bisaufwerteres um 4'.. Nhr.
Soldatenheim. Am vergangenen Sonntag fand im ssoldatenhvim als AackAerer von l>!roßherzogs Geburtstag eine Unterhaltung Uairt, cn.c gut besucht war. .Herr Prof. Tr Strecker lehrte in beredten Worten unseren hessischen Landesssirsten, hob das nmige VerhaltmL aller deutschen Fürsten zum Volke hervor urck vru^ dre deutsche Einigkeit, ivelche uns große Erfolge brachte. 6n das ubngc Programm teilten sich die Danren Vetters MeKltalronenß Zufall > Klavier) und Zimmer 'Violine), solvie
U q» • r® e i[£' ^korch Violine'» und Ä o g e! Megang ?lll«. Mitwirtenden trugen oazik bei, unseren FeA grauen eunge reckt genußreiche Stimdirn zu berailen. wossif ihnen herzluyer Laut gebührt.
" der Bortra.i und Ortsgelverbeverein) hält ^
Leutnant d. L. Griesbauer tm c„ ^ lu , LÜ ..Eine Nel,e nach der Westfront". Siehe Anzeig u ^ i 1 ’ a r ' V 38 0 ^ kater , Leltersweg 81. Bier
der neue Spielplau vom ^1 bis emsckließlich Dezember. Der allseitig bekannte Künstler wirkt in snnem neuesten rerektivschauspiel ..Das Geheimnis der Billa fiS ' Ä l $„ lß lklerehzerttg m dem Lustspiel „Ein brillantes Haar- sarbemittet" zu begvundern. Siehe Anzeige.
^ W a i s e r v e r b r a n ch. Auf dre Bekanirtmachrutg im .Lki gen teil der neunten Nummer ivird besonders biizgewiesen
' Aus der S ! r ii u n g der Kinder und Erb.m d-s Kam- merzmurats Georg Karl Gail sind für das Jahr 1918 Uwerstützun- gen zu vergeben. Srehe Bekamitmachung im Anzeigenteil
- r Äi**’.7 tutt J & der deutschen Kolonial-
ge,eil sckart, Abteilung Gießen, bittet, für die kriegKgefan-
Vereinigung (Kaufmännischer am nächsten «onntag abend einen Lichtbildervortrag über
An
'st'stofs
genen SüdivesbiÄfrikaner um Eilsendung von
W e i h u q ch t* b e sch erung der K l e i n 1 in der a y r a n st a r t ' '
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Dan K'irchern j wieder
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l e i n 1 1 ii c .
etwa 300 im Mter
Zrau Golewyn auf Löholt.
Eine nordische Sage von Hans Sturm.
Bvr vccLen hundert Fahren hauste m den wKßen Wäldern mw e,,igen Felsgebrrhe,i Norwegens ein GtMech: niilder Niesen stritten drei Brüder. Thorsten, Wann und Thvrd. wer der stark.tr von chuen ser, Tiefen, gehörte die Wnigskrone.
des alten Helden Stalden Gissv Lockrer, heunfubren. oildegun nun liebte den rngeud^ischm, Aondgelockten Thorswii lvegen seiner seltsam tiefen und verträumten Augen, vre sich ß'Eeyd m ihre heiligste.! Träume stahlen Tie Nacka vor dem KamlNi' friilirf lie nicht, sondern ssehte zu den Sclncl- mlsgottinnen um di-a Sieg für Thorsten. Aber die mül-ädlosen Nonien wollten es anders für Hildegun
Mvra«i weg ton heu fchigen. im Frührot s«m- merdm döh-„ herab m we Täler und Mästt.'. und alles Leben rr° n>achte rn fernem Hauch
-Schon standen die drei Brüder auf der« großen Thingfelde.
^>ose. umgeben von den Sölmen des 'TalS, und Gisty gab das Zeichen zum Beginu. Ta trat denn Thorsten, der Züngste hervvr, um spannte mit seinem Arin sieben große Eichen uno hob ne tmc «fefrrtit aus den, Boden Durch laute Nus.- be- fundeten du llmstebenden lhren Beifall. Thorfttm aber trat wied-r m die .ste.h.n neben Grsly. Und er ahnte ikicht. daß drüben am lvten Turinstttner au? dem Slaldenhose. eine junge Seele -.itterte um ibli. ^ Nun trat Bjarm aus das ThiuMd, brach sich zwüs, gp- wall,ge ,relsitücke aus der Erde und »vari sie in die Höhe wie Tannentapnm .stackeinander schleuderte er die Blöcke dann, in die Lust und geaemniwnder. daß sie zersplitterten nne gILscrne Kup in b Unistehenden durch Zurufe ihren Bat-
lall brs lut-aller Blicke nach Uuk'S tmnrdeten. Dort schritt der ge. ivaltige Thord, der Unbezwingbare, hinauf nach Gislhs Hofe Hilde.
" PoSSElH* ^ ihn tfermneu sah. Aber schon hob Tlwrd die mäch Ige Erd,cho.le mit dem Skaldenhofe vom Boden und trug vklkß gzm aus der Lpitze seines Taumens von dem nördlich- ^>! Norivegn, kunübee nack» M,m and nannte den Hllgel Sdlwlt
' 7<y °^ b ( ft 10 ? HUdeaun Wnntra die »an. berin, -öbolt zum Ausentlmltsvrl böser Geister \n mmhcn.
von 2 y -2 dts b ^Fahren soll auch am 4. .Kriegsw^hnachtssest eint
Weihnachtsfreude bereitet werden. Näheres stehe An^cnstemlieil.
** Im Hotel Fürstenhof findet heute panzert stattz Siehe Llnzeige.
Landkreis Glebrn.
** A ll e n d o r f a. d. Lahn, 4. Dez. Zum Unterorstzlier befSv, dert wurde der Ge'reite der Res. Ludwig L u h.
-m. .Hungen, 3. Dez. Lieulc vormittag eriügn-ete sich k«ß ^-eu .Holrbauorarbeiten im hiei'chcn Wplde ein U n q l ü ck s- s a (I ; bei dem tjipei Männer erhebli.ck, zu Schaden kamen. Ein an ge»« hauener Baum Lam infolge des herrsckenden Sturmes M früh zu Fall und traf eine Ä.iz-rhl dabei bescksMgter Leute, d-ic nicht darauf vorbereitet waren. W^ährend einige mir. leickieren Vevß letzungen davon kamen, erlitt der verheiratete August Hehler von hier erhebliche Berletzmrg-err, und ein schon laorgere Zeit hier Bediensteter juirger Pole wurde von dem falle.nüvn Baum so sch,wer getroffen, baß er bewußtlos in die Gießener Klinik über», führt werden muß'«.
)( M a i n z l a r , 3. Dez. Musketier Oöottfried Jäger erhielt das Eiserne Kreuz; Kanonier Heinrich Jäger nmrde zu« Gefreiten befördert.
v Kreis Büdingen.
=■ Gelnhaar bei Büdingen, 4. Dez. Der 62jährige Hausierer Friele von hier wurde znnschen Klein-.Krotzenbnrg und Froschhausen von dem Schmiede Johann R ö l l aus Klein-Stein- heim überfallen, niedergeschlagen und seiner Barschaft in Höhe von 120 Mk. beraubt. RöllKst flüchtig und konnte bisher nicht ergriffest werden.
rü Nidda, 1. Dez. Fürs VatevlcmL) starb der ll-.Booi-Obev, matrost Alfred I e n d r o s z e f.
** S b er-W i dpers heim , 4. Te^. Jäger Otto Klö-, Inhaber der Hessischen Tav erb itsMedaille, erhstlt nun auch das Eiserne Kreuz und rvuvde gleichzeitig zum Gefreiten befördert.
4- Ortenberg, 3. Dez. Z.um Nntevoffiziei- wurde Otto Becker. Sohn des Metzgers Beckec oahier. besör4>ert. An AuA> ze'chrungen erdichten laus unserer Gemeinde: Prrn?. Hans zu S t o l b e r g - R o h l a und Reservist Robert K auf mann bist Hed'i ch? KrieMehrenzeichen tat (Äsen, Fritz Pfeiffe r, Sohn det Spenglers Prisser, das Eiserne Kreuz: ferner erhielt die Hessisch TapferkstitsmMailte der Fahrer bei einer Maschi?:engeioehrabtei« lung O tn Hebbel, Sohn des G. H. Hebbel dahier. — Gestern ?and für die im Kamvf fürs Vaterland Gef-allenm Ernst Hirsch, mann und Bizcf,chdwel>el und Osfiziersasviranl Ag. August Werner eine (^edächsni.sfeier in unserer Kirche statt.
Kreis Alsfeld.
N. Le'hrb ach, 4. Te-z. Sanitäts-UnteroffrziLr d. L. Fritz L i e r, r wurde mit dem Eisernen K reuz ausgezeichnet. Er befind^ stch teit .spricgsausbruch int Fsldc mrd ist im Beim? des Sanität-, kreuzes.
N. M au lb ach , 4. Dez. Die Sammlung Mit hessischen Opfev tag zugicnjten der Sonaten- uard Marinebeim? ergab rn der Ev» memde Maulbach den Betrag von 71 Mk.
Kreis Schotten.
0 Gedern, 3 Dez. Unter großer Beteiligung wurde heute der Landwirt Christian Die h l XIl. zu Grabe getragen. Diehl war Mitbegründer des hiesigen Kriegervereins und Feldzug-, teilnehmer von 1870/71.
G) Glashütten, .3. Dez. Die Sammlung am Opfertag zugunsten deS Roten KrenzeS und der Soldaten und Marinebeime ergab hier den Betrag von 63,40 Mk.
KrriS Frlebver-.
b- Butzback. 4. Dez. Seit einiger Zeit mehren fick auch hier ^/^bstähle und Einbruch die bstähle. Sv iourde in den letzten Nachten in eurem hiesigen Hause vmgebrochen und Anzüge, Schuhr und verfchredme Lebensmittel gestokten. — Leutnant P Bütt, ner. der älteste Sobn des Posssettetärs P. Büttner, ist an bet Westfront fürs Vaterland gefallen.
Stnrkenburg und Mcinhefsen.
1 Darm stad t. 4. Dez. Verhaftet wurde ein jmrger Bursche von hier, der in einem Kinotheater einen Elektromotor gestohlen! hatte.
I D a r m st a d t , 4. Dez. Der Provinzialausschnß von Stav- kenburg wies eine Klage des Ortsarmenperbands Biebrich gegeir den Ortsarmenverbmid Viernheim ab, verurteilte dagegen! me Eisenbahndirektion Franksutt a. M. zur Zahlrma von 6500 Mk. Straßenberstellmigskosten an die Stadtgemeinde Offenbach.
A n s der Pfalz, 4. Dez. In den letzten drei Monatm wurden m kur Pfalz 1200 Pakete mit Lebensmitteln beschlagnahmt. Es verfielen der Lefchlagnahmung 144 000 Eier. 450 Kentner k-slei,ch, 330 Andrer Mehl, 260 Zentner Käst. 180 ZentnekL Butter und tyett und 100 Zenttler Honig.
. Kreis Wetzlar.
. ^ £?- Wetzlar. 4. Dez. Scminardireklor Grotb als Leit« ., des ^ainmeldlenstes für den Kreis Metzlar gab in der .Ha-lptvev. ^ sammluug des Aufklärmtgsausschnssts einen zaMenmäßigen Uebev-" blick über die Ergebnisse der Sammlungen. .Biele Rentner Tee- Matter allein haben die fleißigen Schulkinder gesammelt, ungeachtet ocr Meblbeeren, Obstkerne, Hagebutten. Akaziensamen, Brennenelu, Altpapier usw. Der größte Teil der gefanimellen Rohjtolle stt bereits den Verarbeitnngsstütten zugesührr worden. Jedenfalls ist die ^ammeltätigkeü im Kreise Wetzlar aufs beste ausgebaitt; während der Wmtermouate sollen bei günstiger Witterung die Wurzeln des Lüwenzalms als Kaffee-Ersatz gestrmmell werden.
ra. Aus dem Kreise Wetzlar, 4. Dez. Der .Kreis Wetzlar muß rn den nächsten Tagen abermals 25 000 Jentneü peifekartossttn zur Ablieserimg an die Bedarfskreist bereit-, teilen.
Längst waren die Rstffn auSgestwrben, als Ritter Olaf ins Luno zog und tc\n, Burg erbaute, unweit oähalt ,u *.>■ ,L a ? h ' bc7f Wäldern von Alstn. während seine blvndv Gattm Gollwnn am Kemenatenfenfter saß. in das stille Land hin träumte und an LmnrngerväiDern »pann. — —
Kunde von iiwn.' Schönhen hatten bic Skalden in die Laulder getragen, uni) der B-rrghenr hütete sein Kleinod, das er unsagbar lw:o hatte. ’
Nun erließ eines Tages König Oslmann den Befehl zum Ktmipse. und auf dem Hügel von Svhvlt irahni Herr Olaf ?lb- W'i eo lRV( Kincr ;%maMrii Hier mußte sic ihm versprechen, keinem ' 1,:i 7 " 1 ' tlrn heintt bre >m fall Und w.in-nd
Ulobte ne es 'dm Er sagte Lebewohl mit» rief die Geister voitz ^öholl zu Zeugen an. dumpfes Raunen ward llnn zur Antwort
^aiig.- lebte />rait ( 'kewMr. einsam auf ihrer Burg und hiüab llUr ' "^ 0 'r.E ^eei. am frühen 'b orgen zur Burgtäpelle
xinc,' Morgens. tarn eben non der Frühmetle, uw sie lü r . : t} 4 n ^'»al.l gebetet harte, hielt, ein stattlicher Reittr vor dem ^rUojK Es wrr Ritter Hendrik. Herrn Olafs bester Freund und Kamvsgenofst. mst c?r . .. auerrimde von Olafs Tod
Erst war Frau Goten- > t, als müsse tbr das Herz zersw ingeu. und sie nberltpr; hck maudelang Urrcnt Gram.
^ Aber ne war ;mi ritna! Und immer wieder wachte, in ihr ein ^.'hlien out nack> Glück und Liebe, namenlvs
nnrernobw wieder weitere M-org.-ngänge durch die heiligen Wald bis «n» Meer, uiw Mütter Hendrik, der sie schon jahrelang '.chMMgew lieb hatte ueglettete Ur. Tann erzählte n ihr J senifn Gütern am Rhein, m der iFtingc Kaiser Karl aus einer Vom B/midllch! flflijlhM Brück ülrcr den dunffnrauschenden ^trvm wo lüste, um die. Trauben zu segnen, oder von der schönen Lurien. dk'' den Echiiffec m den Lwd lackte durch ihren lmmbct* baren Gesang.
Dies alle'-; könnte ihr eigen werden, und cs t<n„ hie unselige stunde, wo Frau G-llewhn Ritter Hendriks Werkmua erhörte! -
90)1 Abend wr ihrer .Hochzeit lustimmdelten l-erdk am Rkeeres. strmid.
Bor dem Hilqel von Söhott stutzte si- nach wollte uEhoeir Hnitzrit. der von ihrem ^mmr nichts imiftte, aber ahnen könnt- m> ihr Zögern mit dem Erinnern an den taten Ostmahl zusammen biitö, ergrimmte um erlich, verbarg es jedoch. Er bat \k zärtlich ihm hon dem Hügel die Hand dinabzurnchen. um anziürcut«» datz ne nun nicht mehr dem Toten, wndern upn angchören wolle . . Euernd lrergerte sich Frau t^otew-hn zuerst, war es ih ^' , a Ji fa . m T ^kle, nnbeimlickke Sümtmm. von irgendwo lstr ..Ged^uke deines ischwurrs. demes heiligen Schwures?"
Wie sw aber in Ritter Hendriks tiefernstes Antlitz fab. mußt, sie fernem Wunsch.' null fahren.
... tf* tonn Kant» jic zitternd auf Einem FrlSbtock. in erW ai \ A'trgkr Wttw, tkffld flatterten ihre Gen,ander und ihren von unllwirdi.ckem Brausen übeatmlt.m Schrei begrub der sich fpal- lende Hügel.- Racktduntler Mgrund verschlug die TreuoergessenL Rktter ^endrik floh, von Wahnsinn geiftimtft. vfaL «nt 5rclll>s dahnt m Sturm und Dimkel
Wenn Vollmond ist und das ruhelost Meer um dir. .Klipp« mn vöfoft wemleuchtend nutet, dann steigt Frau Gvtemrn empor, ilue wch^lliaa^ ^ clm.gcc Reue und guälender Sehnsucht
*5*6ni Menschen -lachen darübei. Aber jimge, oertonna« Fna .ktmdt, Wollen darum wissen wollen sie gesehen habe»
' lu0 ^ efl tTLriwmmen haben ihr b n ! ? *2ä ft iSK? &!? 111 'Een lie.ili.ren Bolliiwuvnächtm hoch auf den wntzeu Dünen und sagen, daß. wer <* einmal gr.
S’if J'nrt 1 k-mhnwrden könne. Sie m«b^
-rim.iss ai, lullen Moiidsch'Mtobeudeu. den Hügel von Söholt
, . , 5 r ’ cr ’ 5 e, "J [ \ c Lenz jarvchzend in bst Lande zieh! und in Xoe & ^ueeglöckleiu ,md tiefblaue Glocken- 'löblich lauten dnuu verqesien die Kinder ihre Scheu und lonzen und lachen nn bunten Reigen über den Hügel von Söhvlt ab/ lWÄ L m Ohr an die Ertre Mid .lauscht,
tAWlSZ* ”* ^ Ei-M. ör«


