WSchgroß-ügiger Werse in dem mächtigsten deutschen Bundesstautr Ae ^nttuUrve zu erner loeitteichendsn Reform oon der höchsten ^teue aus cTffrifren nrorbat t)t Ich birruche cm dieser Stell« über Kg 1 ^^Ntand Es weiter zu sagen. Wus die Zensur be- ^'ft' l1 ® aerne ^ cre ^ : '. ber foctert Meinung säustecung zu
*■$**“ verhelfen, sonnest dem Tnckl Interessen des Ratet* tonöcö unb der Kr^gsührimg im Sfege ftefen. Gewisse Sfronfen n J 6 “* M auch. im j^ripg rtidst beseitigen lassen. denn die P\ *** r vrcht m der Luge. zu überselyn. ob Mitteilungen, ü ,^^I^^gen. bte fte bringt. für unsere mrlüärifckie Interessan nützlick, oder,chädlich.und. Insofern bedarf es der Führung und Jtontrmle. Gegenüber den strengen Zensurmatzrogelu in den anderen Landern lind wir ja tzeirte schon in der Lag« eines Spielers, der genötigt ist. mrt offenen Kart«, zu
Unelen, wahrend die Gegner die ihrigen sorgfältig verdeckt halten. Jeder von Ihnen, meine Herren, hat gelesen, wie kate- jpyt ^err Clemenreau noch jüngst jede Milderung der Zerisur aAtelehnt hat. derselbe Clemenceau, der als Herausgeber des "P 10I * mc enchaine" mit der grüßten Erbitterung gegen die Zensur kämpfte. (Heiterkeit. Hort! hört?) Das ist aber mein ernstes Be streben. Mtßftände und berechtigte Klagen abzu- £5/ c £ r m K ^brer Wiederkehr vorzubeugen. In diesem Sinne toben daher bereits Verhandlungen mit den zuständigen miltta- nschen Stellen stattgefunden, deren Ergebnis ein Ersatz des -verrn Kiregs Ministers vom 18. November ist. der den Wünschen der Pres,e und des Reichstags Rechmmg trägt, hinsichtlich des Verbotes von Zettungen und der Anbahnung eines engerem Vcnhattnisies zu den Verausgebern. Ich bin ernsthaft bestrebt, aus ^di<yem Wft)e ^ fortzuschreittn, frie von nur bezeichne^n Miststande tunlich,l aus der Welt zu schassen mtt) allen Wünschest entgegenzukommen. Ich hoffe, datz es mir mit der Zeit und allen gelingen wird, annehmbare Zustände herverznfuhren. Ein gleiches gilt auch vom Gebiete des V e r e i n s - ^ ^krsamnrlun gs rechtes. Ich mlöchte mi SI mit allem Ernste und Nachdruck nur die Bitte richten, lasten Sie bei den bevorstehenden Verhandlungen alle Meinungsverschiedenheiten zu rucktreten. Zu der Austragung von Partei- ge gen sä den ist nach dem Krieg Zeit genug. ^Beifall.
^ *iil Pr *2 Äb 5- Iktzt gilt es. einig und fest
KUMmnenzruste.^n, bis der Sieg errungen ist. Daß sie dm Sieg nuyt mtt den Waisen erringen können, beginnen auch unsere Seurde bereits emzuiehen. Sie klammern ihre Hoffnungen an «n i^rnrerntlich bevorstehenden inneren Zusammenlnuch ohne wioiHUs unlerer inneren Verhälttnise, unseres par.amentari- styen Lebens, unseres freiheitlich gerichteten Vereins- und Ver- Mmulun^wesens Hell«! Sie diesen Wahn zerstören, zeigen <d\c durch die «nbeuliche Geschlostlmheit. mit der Sic zur Reichs- lewtng svehen, datz es zurzeit m Deutschland nur einen Gedanken der alle Kerzen erfüllt den Gedanken an das Vaterland dah .nur ern Gedanke, ein Wille alle Glieder des Bockes
. _ _ ww VU( lta be*
r, durchsuhalten uitb Mlszuhairen bis zum Ende. (Bettall/)
Und.nun ^statten Sie mir noch einige Bemerkungen z u r a l l -
3rmf^ C,TICTl ^ f j i a ^ nieiriem istoch.errhclen Herren
AmtSvorgangern habe ich ern fostba:es Erbe üöe.nimuen. die vnbere^ fnumdjck>a.tlick>en Verbilttchses zu Oesterreich-Un- Un.cjcn treuen Verb Lud.'ton, mit
(pI]iq Wirten Güdr uns zusamirüergekührt ^nrtt dsun vkwcntt aus den Schlacht cfoeru und in der Heimat -LEr von mrverg!l«chttcher Grüße cai^c ülict wßen sind, gilt mem X<rnf und mrme Bvounderung. (Lenhgftrr Bei all.s
..Eit rrynfche Rigrerrmg hat gestern tan Zarskofc S^lo uon Dem Volkskommissar für uuswartigr Angelegen- ■ r T?J Twtzktj. und dem Vorsitzenden des Rats der ^E»Elssa« Herrn Lenin unttrzeichnelrs Funlentele- gramm mt dre Regvrungrn und die Völker der kriegM^n^-
vorschlägt, zu einem nahen über nnen Waffenstillstand und eme» augemetnen Frieden nn^utreven."
nicht an. zu erklären, datz in n: bfftmntfn ^rtzhlügen der russischen Regierung ölf Aufnahme vvn Ve.hurdlun- gen ndllckt merden konrZen und datz ich bereit bin in solche ^dald die niffitfK Regierung hierzu bevollmach- ^kndet. (Wiederholter lebhafter Beifall.)
UI )L^ un drese Bestrebungen bald feste
an nehmen und uns den Frieden bringen wenden w Teilnahme verfolgen wir die \veitaxn Entwick-
Dolles. Müclste ihm bald dre WErkekr geordneter BerhÄtnchse be-sch^den fern. Wir ,vün-
J^Lu*<: a / r f E ! T - nachbarlichen Be;rechmgen, ins-
lönnen. (Zu-
Mrmster So n n, n o den Gedanken einer allgemeinen Abrüstung abgelehnt (Horch hört!) Der Grund hi-eriür ist bezeichnend genug: man könnte Ae sdel^euden 5xere nickst entbehren, mit Rücksicht auf be umemt Gnahren. (Hört, hört!) und Har-r Clemenceau ging ui fernem Zynismus so weit, von der sriÄ>1ichcn Bölürrgeiwcür- ^att bet ' 3nfern Pt, wo das Recht an die Stelle der Waffengewalt treten soll, ansdrücklul) Deutschland und Sesterveich-Ungarn aus- Mstülletzen. Lloyd George erklärte endlich klipp mrd klar als Zweck des Zdrieges die Vernichtung des deittschen Handels. Ter Krieg müsse fortgesetzt werden, bis dieses Ziel erreicht sei. Wo in Wal/rhnt die uns fälschlich ungeschrieben,' Eroberungssucht zu suchen rvar, das wird letzt durch die seitens der russischen Regierung be- .gmrnene Verölfeittlickxung der seinerzeit abgeschlossenen Feindvertrage vor aller Welt rns lellste Licht gesetzt. (Lebhafte Zustimmung.)
U n ser K r iegs zrel n»ar vom ersten Tage an de Verteidigung des Vaterlatidcks wrd die Unverfslnthoit seines Gebietes, die - UnabhängrgÄüt seines Mirt.schattlickxn Lebens. (Bei-
>all.) formten wir den Frieden des Papstes freudig be-
grutzen. ±cx G«st. laus dem die Antwort aus die Papstw>te herinw- gegangen rst. i,t auch heute noch lebeirdig. Aber das mögeni sich die Feinde gesagt sein lassen: Diese Antwort bedeutet keinen . Frerbrief für, die freventlichg Si L V J;J T i 9 e J ung des K rteg es. (Stürmische Zustimmung.) Für ^dio Fortsetzung do^ entsetzlichen Mördenbundes, b x Zerstörung unersetzlickier .stulttirwerke. für die wahnsinnige Slbstzerslei- schiung Europas tragen die Feinde allein die Ler- S tl) ■ S € .- jpetto die Folgen zu t7ra^ oben. (Wiederholter Bet all.) Möge sich das be-
gesagt sein lassen .Hatten Ae italvem,ck-en Machthaber die unglück- n- r - Bevölkerung des schönen, uns durch tauseudfache ^unenmgen verbundenen Landes nicht in den Krieg getrieben Friedenshand des Papstes crssrissen. die ^^erlage des italienischen Heeres mit allen sich daran K "'cht gekommen. 'Möchten sich doch
>»^b^?.reunde drev^zur Warnung dienen lasten, damit sie endlich f£.*SEJSi Dermmst und der Menschlichkeit Gehör geben.
Rerch..'canzler schlost mtt den Worten: Für uns kann m I Ansharren, Durch-
a e n q^- toflia ‘ ^ ir vertrauen auf Gott imd imsere gerechte Vnr vertrauen auf unsere g rosten Heerführer,
PntP Uli rvrtt ’vfw» '•T-tonöi
toaeüe.
^ n°-J ie l s?' bcn ' eine stürmische Begeisterung
w ^^gicker Bh'itall.) Wir vertrauen auf unsere Kämpfer
Lis? lu t 2 der Luft und vertrauen auf den
Geist und die srttlickie .Kraft unseres , Volkes in der Heimat: Heer und Heimat in ernträchtigem Zusammenstehen werden den
T^i?e e £E S2Si* zollen auch Sie, meine Herren, zu Ihrem
-Lette beitragen, und darunt bitte ich L>ie nochmals um 'lRre
Hchid?tta tsch« n^Uarbeit. (Lebhafter wiederholter Beifall ^und
«.,'^2.' - - s.ni bv r n (Ztr.) gedentt der HeldentEn unserer Vf üJ r honten. Unser Friedenswille ist kein Ausdruck E -G ^'^nberq der Wunsch, dem schrecklichen Blntver- , 1 s^JL^ r n 5 K ^ irL Dt" Ernennung des Grafen .Hertting-
bib>M bet mhwn zu einer engeren!
mgeren!
I orrgicrung UND 25m t. 'Das ist der __
'■^r, bilti^n die deutsch»- Ajutwvrt auf die
■'■. ® tr j? r? 'SteMMjaltijmtaä- und Eroberungs-
SEteS; ÜfBÄU"" ab. Wir »Leben einen
2 ^^.DMlaw.'rg'mtg, der unserem Baterlande die Unversehrt-- .Slchs-rhettZeluer Grenzen gibt und freie Entwicklung^
De? mich auf wi'nschaftlichem Gebiete "bringt.'
bann i *2 Wablrecki^sdorlage und das aüge- ArbmtsftrmmergelLy. sonne die anderen m AussW
“SJü’ ^' fOTmat - Die Ze-itrmnSfrakiion tenqt ö<m ReuLcs fonziler volles BerrraiZen entgegen und hyFt da st es!
ihm Doutschluich den zu brhrqSt '(äi&a)
^ «--je«
unkTTDor enen
to^W*Wn«Bn.«wä* ihn Sdlta“ "Äfcr öriax" Wir
ftaatlic&r Gcitalln.ig geben W »TWhglW 1 und der Richtung ihrer Kultur ttebmgens ,rnd d.e Dinge her noch völlig m bei Schwebe. Nachricktm. welche vor einiger Zeit durch die Presse gingen als ob «nn«ch-uig gttcoiern sei. si,ll> bcn Tai-
rei^^E Lag^gesmüber von Italien. Frank-
rtmte ^ unb unsere Verbändelen
j sSmä tti ÄCfti® b Utäu
Mrlltwriznms zu vernichtcn. jeder
llt.
(®2£ r^ig!. UmqStofi*
^ rT ^L\ mi,rben ^ T Militarismus zu suchm ist (Sebr »einer Rede vom 26. Okb>ber d. I. L bet
Siw * *? ? lc *^ fteben, standen wir früher m lebhaftem
Kampf und »Eden es auch, später wieder tun. Das wollen wir ^,^Ever^ssem Unsere rtitifäe TchtigHeÜ und Unabhängigkeit 4^-chert. Die Bedeutung des letzten Rv- ES?tÄ b ^ v«grö^m. aber auch nicht gehen wir mit der Regievung nicht durch dick und dünn Wtr begrulrpn bas Angebot der russifchm Regie- rung und mit Dank der tapferen Taten unserer Trupps.
Pv^uden die Niederträckstigfoit der französischen unb Mlistsen ErobernngSplane. die vom Zairsmus Vegünstigt wurden.
mit Sehnsucht den Tag. «i dem alle Ar- ben ^ ne ^ en Wir verlangen die Be-
settigung des Belagerungszustandes und Freiheit für die Presse.
dtt Bildung von Arb.'itskammern und verlangen
. ttDenglte Bestrafung der Kneg-swuckerer. Mir worden die Re- 8tt"rmV) ^ b-eurteüen. was sie für den Frieden tut. (Bei
. ..rfis/bbe ck (F. Dp.): Wir bewilligen den Kredit und
^le Opfer zu bringen, um ^ Berntckstungsiuttlm der rtemde mederzuringen. Wir billigen die Erklä rung des Reichskanzlers über seine Friedenspolitit und das russische Angebot. (Beifall.) Erfreulich ist die end- Emb-crugung der ^chlrechts-orlage. Für ein K-Iassenwahl- E rll heutzutage kein Raum mehr. Erfreulich ist die Schaffung von Atbeitskammern. Das Gesetz über den Belagerungszustand ttt ganz verattet. Wir fordern die Beseitigung der politisck-en Zen- tertrcutnZtxynrt Zusammenarbeiten von Regierung^und Reick^tag wünschen auch wir. Wir wollen den heimkehrenden (Beifch?) alt ^Schlund bnciten, in dem sie sich wohl fühlen.
, Abg. Dr Stresem ann (nl.): Der italienische Zusammcn- »^bvglen einer Völkermoral in der Geschichte mese^ Weltkrieges. Wenn Rußlands Regierrmg und Volk den Frieden wunichm . w können sie lvissen, dast Deutschland in alle»*
feinen Schichten die Wiederherstellung der alten guten freundm schaftlichen Beziehungen zum russischen Volk begrüsten loürde. Der Antwort auf die Papstnote stimmen wir zu. Wir ivünscheu auch den Burgfrieden im Innern, wir lehnen eine Aufhebung des Belagerungszustandes ab und halten eine völlige Aufhebung der Zensur für unmöglich. Der Schoifung von Arbeits kämm ern stimmen nnr zu. Wir verlangen auch Berücksichtigung der Wünsche der Angestellten und der Staalsbeoiensteten. Die gesamte Lage nach außen und innen eNorderl ein enges, vertrauensvoll^ Zusammenwirken zwischen Regierung m»d Volksverttretung. Dabei kann die Monarcktie nur gewinnen. Der Verlauf dieser Reichs- tagstagitng wird dem Ausland beweisen, dast Deutschland einig ist, und damit sind wir unüberwindlich iBeisall.)
Abg. Graf Westarp (kons.): Wir schätzen die Ps.-rsönlich- kett des jetzigen Kanzlers sehr hoch und dmrken ihm, tmji er das Amt übernommen hat. Aber unsere sachlichen Bedenken gegen die ganze geiwnwärtige Entwicklung können nur nicht zurück- slellen. Wir sind der Ansickst. daß es sich hier um einen schveren Eingriff in die verfassungsmäßigen Rechte des Kaisers handelt. (Sehr richtig^' rechts, Widerspruch links.) .Bei der Ernennung des Grafen Hertling ist die Entschlußfreiheit des Kaisers nicht genügend gervahrt worden. Auch die Ernennung des Abg. von Payer znm Vizekanzler ist auf Drängen der Sozialdemokratie und der Fortschrittlichen Volkspartei dem jetzigen Reichskanzler ab- gevungen worden. Die jetzigen Männer der Regierung haben sich ja gewissermassen verpflichtet, die Wünsche der sogenannten Reichs- tagsmehrheit zu erfüllen. Die Sozialdemokratie wird keine barmherzige Gläubigerin sein. Trotz dieser Bedenken treten wir nicht in eme ^rundsätzlickie Opposition ein. Wir werden auch dem neuen Reichskanzler gegenüber lediglich sackiliche Politik treiben. Den MehrheitsLarteien kam es nur darauf an. die Sozialdemokratie bei der Stange zu erhalten. Uns hat man von den inteu- sroktioneNen Bespreckiungen ausgeschlossen. Wir sind daher für diese Polittk auch nicht verantworllich. Mit der Papstnote kommen wir nicht weiter. Hier ist eine andere Sprache notwendig. Diese haben wir beim ReichSfonzler vermißt. Die Mitteilungen: des Kanzlers über das Angebot der russischen Regierung waren erfreulich. Jede Partei in Rußland muß den Frieden schaffen, und deshalb können wir, ohne irgendwie die Kriegsgefahr zu verlängern, bei den FrieoensverhaTidlungen alles dtarhsetzen, was in unserem» Interesse liegt. Wir hatten fest an unserer unbeugfamerr Siegeszuversicht. (Beifall rechts.)
Abg. Freiherr von Ga mp (Deutsche Fraktion): Die End- hüNungen aus dem Suchiomlürow-Pvozest haben ergeben, daß wir cm dem Kriege völlig uilschuldig sino. Das MbeitskamiNMese« haben nur längst gewünscht. ,
Hav so (U. Soz.,: Unsere Militärdiktatur hat auf das rufnsche Waffenstillstandsangebot gerade^ feindselig reagiert. Mit allen Mitteln suckit man die Unabhängigen Sc-zialdemofoaven zu bekämpfen, wobei die Gerichte, auch das Reichsgericht, Helfers drenste leisten.
Mg. Scheide mann (Soz.> verwahrt sich gegen den Vor- wurf, als wenn seine Partei davon gewußt l-abe, dast der Marinen staatssekretar Capelle (wnen Vorstoß gegen die. Unabhängigen Soziittdemokrcrten unternehmen würde.
Darauf wird die Kredit vor läge in erster und zweiter Lcfung angenommen.
Sonnabend: 12 Uhr: Dritte Lesung der Kreditvorlage.
Lchluß^ 7 Uhr.
Eine Konferenz der »rordifchen Könige.
^Kristiania, 29. Nov. (WTB.) Die Könige von Schweden und Dänemark trafen m Begleitung ihrer Mttnsterpräsrdenten und Minister des Mustern ein. Zum Empfang war König H aa ko n auf dem Bahnhof erschienen. Am Abend fand zu Ehren der Gäste eine Galata^l statt.
Aus Rußland.
Petersburg, 28. Rvv. (WTB.) Meldung des Reu- terschen Bureaus. Die Maximal! ftcn berichten, dast sie nach einem viertägigen Kampfe Taschkent erobert haben. General Korowintschenko wurde verhaftet. j
Trotzt ij hat den Ministergehilfen und 30 Beamten des Ministeriums des Auswärtigen entlassen, die sich weigerten, sich maxima(istisä)en Kommissaren unterzuordnen. Sie erhalteii keine Pension.
Der spanische Geschäftsträger hat an Trotzklj geschrie- ben, daß er Trotzkijs Mte seiner Regierung übermittelt habe. Der Geschäftsträger fügte hinzu, er wolle alles tun, um zu einem Friedenschluß, ncch dem die ganze Menschheit so sehr verlange, beizutragcn.
Petersburg, 29. Nov. Der Wahlfeldzug zur verfassungsbildenden Versammlung vollzieht ch ohne große Bewegung bei wenig Versamnilungen und geringer Pressetätigkeit. In vielen Städten wie Khabarowsk. Kaluga, Pciisa und anderen verliefen die Wahlen unter normalen Umständen.
K o p e n h a g e n, 30. Nov. (L.-A) Pariser Telegramme aus Petersburg melden, daß ebenso wie die Ukraine und )er Kamkasus nun auch Bessarabien sich unabhängig erklärte. DieUkrainebeschlost.ihreTrup- penvon der Front zurückzuziehen.
Haparairda traf die Nachwicht ein. daß die Bolsche- wrcki in der Moskauer Staatsbank den Goldbestand von 630 Millionen Rubel beschlagnahmte und den Direktor verhast teten.
©icfjcttcr Stadttheater.
Uraufiührnng.
'S*,, ^ f • , R«cht auf die Frau.
Schauspiel ,n i Wwgcn neb-st emer ionischen (Snlcitimn von n Varry P o h l m a n n.
nraufmönmg im Stadttheater! Das hier seltene Erei.inis ^ ^volles Saus Deranla&t und die Besuch br spaiL Erwartung versetzt. ^>ie sollten nicht enttäuscht werden
Ä a w ^ aurf) öier bekannten Lust'piels
"Iw Oberstt, errang mit seinem Schauspiel
^ 7 o-s^echl auf die Frau einen imv.wkennbar starken Eisvla Werk wurde nicht nur beifällig, sondern sogar stellenweise entltzchash^ch aufgenomm^i und hrnterließ einen tiefen Eindruck r Lasier veracht im Verlaufe von 4 Akten und emer
bewetten, dast die Verknüpfung oV* ft; Dem gieren, des Schauspiels mit der Passt, foines- Unding ist, und datz die entstchendm Gegensätz-- durch fottoUt werden
8 LLLZ ÄWKssafttÄ
Sst ! Ä*£"S “ir «'■- ««“ä* d sOSiM ^jKSser ä ä
und
©ertohins. der beiden WelUsch^Mgm <Xb?al%mu<i" .«ater Egvrsnms" an nab für fiÄ^Ärlfl. und
Pflicht nalur-
datz der gezeichnete Konflikt zwischen Liebe und gemätz zu Höhepunkten führen must. ^
S&ffit&äTb B
^!^Ei?lettung Arzt und Schriftsteller sich in feinem geist
L rZr»"ÄL?£"£
-f ,rfunq ^ baden", wird in dem^gen^.^Sch^s^stl
bramati &* ÄÄiüÄatt
1t w*nrtfi.T s- ^deutenden Vermögens
Konsul, der die Kratt für Bedeutendes in sich fühlt
wch Verlnö^en erst gervirmen und 1-at
\ - ■ ^lcherung ,elbsw?r,ländlich fein Interesse daran
ie Fruchte lem^r ... »iuchl uuum,
ein nüchterner, klar nnd scharf denkender mnÄ Mr dessen gewaltigen, nahezu
- fcmc.SHWld«*« bC h°t ein
ist. Der Konsul, mu"
nach _
^^uer Bemühungen emem anderen tu den Schoß zu
»Jein* m-Mrich-n Gründung
cf* u ' ad * 0 lö f m ^'ernanda einen strich durch bic Rechnung indem l0 S £ LL^at Mi. ben. Okfrftrt« tDr. Sreb U'deL euigent. Aber Thomsen gibt deshalb das Rennen nich! auf
»ernar,da der
bezichtigt, uhr. er che Scheidung der Ehe herbei. Dr Rodenlicra Heirat-r scin Mündel und gela'nqt damtt m den Besip dec, VrrmoqenS. das sein irleschästsgemr im Lauft- Z'L. ?er»l,macht Iabrc sind dahinaeaanpm T kommt Jt Rodenbern. der injlmW K n Professor m Batavia qeworden ist M<h rl <ld> ^"e-i Geoloqenkongrkssej wieder nach Deutschland und ^ de'EiMna der Sansawerke mit Feinanda ™- fflSwiJrr 6 ?°» n ^d°t»sen getaufte Kreattir hat inzwischen E bekommen und entdeckt das abgekartete Spiel datz min d« Kamm um das „Recht auIie -mschi-lebene Gesetz bietet gegen Thomsen m ,.f. --- RiMtcrstuhle der
Frau" einsetzt.
Handhabe,^dagegen must er ovr deni
Dac
ffSSÄr-Ä. ES 8
Aber der .Uonsul
SZ££?± Ja» seine Frau erkämpf»
vtnitL*l&ZZ 7 n n Är L &" 3 ^
»erst, weicher
m ihre»
Schwan so logisch^^b^üsen"dah mau'wLch^
soll. Probleme sttrd es, die Po hl mann hier ane schneiet, Probleme bte zum Nachdenken aufsordern.
^ (^gensatz znm Schauspiel steht nun die im Rahnten der Sckmu spiel Handlung em geschobene Poffe. Eine Harm- Turfgeschichte ist zum Gegenstand einer Parodie ge* ,1s h ie ^btndung herstellt zwi'chen dem vorausgegan-
neben de?^ ®u C ^ Schauspiels. Der Witz liegt
neben der Persrllage aus die bemäntelte bicrgerliche Moral darin
oerod^ „n? ?os'e der ..Besitzer" des „Rechtes auf die F??u"
lm Schauspiel den Konsul Thomsen R-cktt ^ ^ ^'likt bringt. Thomsen kämpft um das
W' auf die Frau, erhalt es aber nicht. Jonny O'Clark, der
RÄinn^un^t^s m K bic s^au, möchte es aber gegen .nerchUlm und Erfolge gerne hergeben. Die Parodie verblaßt natürlich gegenüber der wuchtigim dramatischen Handluna des L^chansViels bedeutend, bringt aber tatsächlich den'Beuiei/ dast
dos Gesamteindrnch-s auch Sxtrrmk miteinander verbunden winden können
^ nicht 'ui^aui^
nm«, ftÄÄ
Laiisti^n Made .Ohne Uobortooibtmg d-m Kochnl Ä f ° r Ä,^ wrrknngsvock dm Gogensgtz zu
Ijerüor. Friedel Do
&« S|aa »
ss .«üv?“ »~fr- “«
J; •< c ^ cL Wilhelm Stengel und Adolf und einfack^^r ^^^ppelrollen ckvarakteristisch durch. Schlick!
nnwalt Ä'nstlan W C - urt Lr-rch bc-n Aochls-
m e u e r ® ° > lSlapfelbrrg). Kür, S t r i n -
Üu?[e4n «nffp,Ä^ r t!J ,nf M °ff'blo (Marti, ucrlir&ra 6cm lStabl nnft E »^^.^datz« Komik Beben. Karl Bolck nabe gerast eb^s?^.^Lstd<M°ellcr> wurden ihrer Auf. "°miie"De l.s/.,, I - Bicchrra Sandor lKlothilde) und I^brmme) Die Spielleitung lag in den de.
Auwl Stcrngoetter. Der anwesend«
-tutvr wurde, durch wiederholte dervorruse giefaa*. .— w. m.


