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23.11.1917 Erstes Blatt
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Nr. 27t»

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lb7. Zahrgang

Srcftag, 23. November W

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Der engli

Russischer

(WTD.) Großes Hauptquartier, 22. Nov. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern beÄminkte sich der Artillerickampf auf Stonmgsfeuer, daS erst <nn Atzend zwi'ckien Poclcapelle und Pasfchendaele an Heftigkeit zunahm.

Vorstohende eng!i)ck-e Abteilungen nördlich von Lens und südlich der Scarpe wurden abgewiesen.

Der starken Feuersteigcrunq am gestrigen Morgen bei Rieueorrrt folgten ftsstvächere englische Angriffe, die in un­serem Feuer zusammenbraitzcn. c,

Die Schlacht südwestlich von Cambrai dauert an.

Durch Ada sseneiri Kitz von Panzerkrafttragen und Infan­terie und durch Dortrcitzen seiner Kavallerie suchte der Feind den itzm am ersten Angriffstage lvrsagt gebliebenen Durch­bruch zu erzwingen. Er ist ihm nicht gelungen. Wohl konnte er über unsere vorderen Linien hinaus geringen Boden ge­winnen. Größere Erfolge vermochte er nicht zu erzielen.

. Die von unserer Artillerie und den Maschinengewehren wirksam gefahren und stark gelichteten Verbände traf der Gegenstoß unserer tn-fienn Infanterie.

Auf dem WestuferderSchelde warf sie den Feind auf Anneur und Fontaine, aus dein östlichen Ufer in seine Ausgangsstellungen südlich von Rumillq zurück.

Vor und lsinter unseren Linien liegen auf das ganze Schlachtftld verteilt die Trümmer zerschossener Panzerkraft­wagen. An ihrer Zerstörung hatten mich unsere Flieger und Kraftwagen geffhützc fartwvraacnDcn Anteil.

Mit Einbruch der Dunkelheit lieh die Gcfechtstätigkeit auf dem Schlachtfelde nach.

Südlich von Vendhuillc hat der Feind seine An­griffe nicht wiederholt.

Eine stärkere französische Abteilung drang an der süd­lichen Front von St. Quentin in unsere ersten Linien ein. Im Gegenstoß wurde sie hinausgeworfen.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Im Zusammenhang mit dem englischen Angriff hat auch der Franzose zwischen Craonne und Berry-au-Vac mit starken Dorstöhen gegen unsere Stellungen begonnen. Heftiger Feuerkampf, der vom frühen Morgen mit kurzer Pause den ganzen Tag Wer anhielt, ging ihnen voraus.

Nordöstlich von La Vi ll e-a u x-B o is ist ein Fran­zosennest zurückgeblieben. In den anderen Abschnitten haben wir Den Feind im Feuer, und dort, wo er einbrach, «im Nah­kamps zurückgeschlagen.

Eigene Unternehmungen hatten Erfolg und brachten Ge­fangene ein.

*

Leutnant Böhme errang durch Abschuh eines feind­lichen Fliegers seinen 22. Lustsicg.

Oestlicher Kriegsschauplatz und Mazedonische

Front.

Nictzts Besonderes.

* -

Leutnant von Eschwege brachte einen feindlichen Fesselballon zum Absturz und errang damit seinen 20. ßitft 3 sieg.

Italienische Front.

Tiroler Schützen und württemtzergische Truppen er­st zwischen Brenta und Piave den Gipfel des Monte

^cuu nb des Monte Spinuecia.

Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff.

Der Abendbericht.

Berlin, 22. Nov., abends. (WTB. Amtlich.)

Westlich von Cambrai sind neue, nach starkem Feuer vorbrechende englische Angriffe gescheitert.

Jan Osten nichts Besonderes.

Aus Italien bisher nichts Neues.

Auch bei dein Versuch, an der Front zwischen Arras und St. Qnenbin, südwestlich von Cambrai, einen Durchbruche zu erziNnngen, haü-eri die Engländer - einen Mißerfolg gehabt. Das beweiseir uns die neuesten Mitteilrrngen unserer Ober­sten Heeresbeitu-ng. Zuerst hatte der deutsche Tagesbericht etwas beunruhigend geklungen. Man muhte daraus ent­nehmen daß zweifellos etwas gescheheir WM, lvas über­rasch^ geivirkt hatte. Die Engländer hatten sich ein län­geres Trourinetfeuier diesmal gespart und waren gleich! mit Panzerwagen und der Bereitstellung von Kavallerie jum Sturm vorgogangen. Sie wollen stellenweise bis zu einer Tiefe von 6 Kilometern in unsere vorderen Stellungen ein- g<Lrung«en sein. Ludendorffs Berichte ge bei: den (selände- gewinn des Gegners zu, verschweigen auch nicht, daß ein­gebautes Material vert«oreng eg äugen ist. Aber die von zu­ständiger Stelle abgefaßte neueste Schlacdtenschi'derung be ruhigt uns vollständig über das Geschehene. Nur die mit mathematischer Siclierheit" bei solchen Angriffen immer zu erwartenden Anfang sergebnisse hat der Feind erzielt: jetzt ist sein Vordringen bereits wieder abgeriegelt, sein Durch- , bruchsvecftlch unter grüßten Verlusten gescheitert. Vor und

hinter unserer Karnpflinie liegen die zerschossenen Panzer­wagen, U7ld die zum Angriff vorgeschickte englische Kavallerie ist zum grüßten Teil in unserem Feuer vernichtet lvorden. Die'Schlacht ist anscheinend noch ini Gange; der letzte ^lliendbericht lautet sehr günstig, denn er spricht davon, daß neue englische Angriffe erfolgreich zurückgeschlagen iincrbcn. Als Gesamtzifser an Gefangenen gibt der englische Bericht 8000 an; die erbeutet-eu Geschütze will er noch nicht gezählt haben. Auch dieses Vvrzweis;ungsanrennen der Eng­länder beineist nu»r. daß unsere Westfront trotz der großen Offensive in Italien unersckMterlich seststeht. Ein paar zersck>vssene Orffck-aften sino dem Marsckzall Haig in die Häiwe gefallen; was davon zu halten ist, hat Lloyd (Rwrge in tönender Rede kundgetan: es sind nebensächliche Erscheinuirgen auf dem großen Kriegsthealer.

Aus dem Osten ist uns eine Nachricht gekommen, die imS auf alle Fälle erfreuen muß, wenn auch keine über­schwänglichen Erwartungen daran geknüpft werden können. Die neuen revolutionären Machthaber in Rußland, die Bol- schewiki, sollen dem russischen Oberbefehlshaber Anweisung gegeben haben, mit dem deutschen Oberkommando in Verbin­dung zu treten zum Abschluß eines Waffenstillstandes und Einleitung von Friedensoc,Handlungen. So meldet Reuter; also wird an dieser Hiobspost für England schon etwas Wah­res sein. Die Form des russischen Vorgehens sagt uns schon, daß es. sich hier zunächst uni rein militärische Dinge han­delt, die von den Generalstäben entschieden werden müssen. Wir dürfen also das Vertrauen haben, daß Hindenburg und Ludendorff dem russischeu Anerbieten die richtige Behand­lung zuteil werden lassen. Daß sie sehr eilfertig Herrn Lenin imd seinen Genossen um den Hals fallen werden, ist sehr un­wahrscheinlich. Aber der Vorschlag wird zweiseltos ernstlich auf seine Durchführung geprüft werden. Eine auf festen Zützen stehende Regierungsmacht gibt es gegenwärtig in Rußland nicht. Gegen du- .Lrerrichaft der Mazninalisten stehen noch bie Truppen Keremckis und Kaledins im Felde. Man weiß über Kerewskis Schicksal nichts Zuverlässiges; sollte seine Mission endgültig erledigt sein, so kann morgen ein Anderer an st'ine Stelle tteten, um den Kampf gegen die äußerste Linke aufzunehmen. Die Walwscheinlichkeit spricht indessen dafür, daß kein künftiger Machthaber in Rußland das all­gemeine Friedensbedürsnis des Volkes nod) lange unbefrie­digt wird Hinhalten können.

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 22. Nov' (WTV. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:

Westlich des Monte Meletta ivurden italienische An­griffe durch Gegenstoß ab gewiesen.

Zwischen Brenta mrd Piave erstürmten Kaiser- sthützcn vom 1.Regiment und Württenwerger den Monte Fontana Secca imd den Monte Spinuecia. Auf dem Monte Fontana Secca nahmen wir 200 Alpini ge­fangen.

Im Osten ,rnd in Albanien nichts Nwes.

Der Chef des Generalstades.

Italienischer Bericht

vom 21. Nov. Am gestrigen Tage stärkt' Artilleriotätigleit an der ganzen Frmrt. In der .Küsteirgsgend irrckeestützton nns die Marine und die engLis.ckwn MVuiwve in Miver Weise. Am 9tachmittag griff der Feind dreim»äl heftig den. Adonte Pertioa (iw-rdmestl. vom 9Nvnte Grappa) an. Er wurde ftdesmal mit schweren Verlusten adgewiesen. Auf dem Monte Tvmba mrd denr Monte Mvrisenera rmirde die A^tillerieakticm nicht wieder aufgenominerr.

Vom italieuischcn Kriegsschauplatz.

Basel, 23. Nvv. Wie der Biernier .,Bmrd "meldet, sind bereits die ganzen Sirt/Mi sanft der lRiivicha inrd Monaco den ftanzösis,d>-engliscl)en Militärmacht unterstellt. Die heran gezogenen englischen und ftamzösischcn .Hilfskräfte wer der: auf höchstens zehn Divisionen geschäht. Ein Teil dieser Hilfstrnppeir nrusfte zu Fuß nach Turin geführt werden, da die zur Verfügimg stehenden drei (Meise zur BewÄtigung ldes^Verkehrs rrichit genügten.

Berlin, 23. Nov. Uel»er die Besehtsverhaltu isse in Italien bringen sranzöstschie Matter starke Andeutn.rrgen, daß ^ M e i- nungsv er schieden heit eN zwischen der englischen und der französischen Regierurcg obwalten. Tic briti- schen Truppen in Oberitatlien würden nicht unter den Oberbefehl des Generals FavMe gestßellt werden. Tos englische Hilsskorps kämpfe unter eigenen Geireralen.

*

Englische Berichte

vom 21. Nov. Heute morgen l>at die dritte Armee Mischen St. ^uueirtin und dem Scarpesluß eine Reihe von A 71 griffen ausgesührt. Sie wurde?! ohne vorherige Artillerievorbereitung unternom,neu rmd der Feind vollständig überrascht. Unsere Truppen drangen in einer Tiefe von 3 bis 8 Kilometer aus bveiter Front in die feindlichen Stellungen ein. Wir haberr mehrere tausend Gefangene sowie Kanonen ein gebracht. Tie Operationen werde?! fortgesetzt. Als den Sturm au der Haupt- angriffsfront begann, fuhren melirere Tanks der Infanterie vor­aus, durchbrachen die sehr starken und tief gestasfellxn! Linien imd zertrümmerten die deutscl>en Stacheldrahtverhaue. Die englischen, schottischen und irischen Regiinentcr rückten in die von den Tanks geöffneten Meschen nach, hoben die feindlichen Vor testen ans und nahmen im Sturnc das erste Verteidimulgssystem der Hindenburg- linie auf dm- ganzen Frontbrmtc. Tie Jtnsanterie und die Tucks setzwn ihre VorwärtMemegnng planmäßig fort. Das zweite deutsche

Verteidlgungssystem, das vom ersten in einem Mstande von über 1600 Meter entfernt liegt und das bei nns unter dein Namen ,,Hindenburglinie" bekannt ist, nnirde gleichfalls gestürmt. Wäl>- rend diefes Bortragens nahmen die Truppen der östlüch.n, Glas- schäften nach lebhaftem Kampfe den Weiler Vonavis und das BviS de Cateau. Dfe engliscl)en Regimenter besetzten La Bacgnerie und die unter dem RainenWalfy Ridge" bekannte starke Verteidi­gungsstellung. Andere englische Regimenter erstürmten das Torf Ribccoutt, nachdem sie sich einen Weg durch das Contillct-Gchölz gelml-nt hatten. Schottische Territorialttuppeu drangen durch den großen Hohüoeg nach Flesguiörs vor, in welcher Ortschaft sich schwere Kämpfe abspielten. Die Territorialtruppen von West-Bel­gien nalgnen Havringemirt und das deutsche Gralrensststem nördlich des Torfes, walkend lllstertzataillone, die den linkem Flügel deckten, längs des Westufers des Canal du Nord in nördlicher Richtung vor marschierten. Ini Verlaufe des Vorniittags rückten wir weiter vor imd erzielten auf allen Punkten rafcf>c Fortschritte. Der Kdnal wurde liberschritten. Masniöres, Marcoing und das Bois neuf wurden genommen. Die Truppen, die sich Havrinconrts bemächtigt batten, machten östlich des Canals du Nord beträchtliche Fort­schritte. Sie erstürntten die Dörfer Grainconrt und Anneux, über­schritten den Kanal und nahmen die ^Verbindung mit dem auf dein W-estuser kämpfenden tUstertnipoen, die ganze deutsche Verteidi­gungsanlage nördlich der^ Straße von Bapmime nach Cainorai. Territoriale Truppen des Lancafhice-Reginrents und irifrfjc Mann- scliasten brachten die feindlichen Stellungen östlich von Epehy zu Fall nud eroberten einen beträclstlick>en Teil der Hinldenbnrglinie zwischen Bulleeonrt und Fontaines les Croisilles. Die Gefangenen und die erbeuteten Geschütze sind rwch nicht gezählt. Das Wetter, das wäl)rend der Voichereitungen zur Offensive anhaltend schön ge­wesen war, Hab unrgeschlagen- cs regnet in Strömen, vorn 21. November abends. Ein ivichftger Fortschritt tmrrde heute westlich und südwestlich Cambrai geinacht, obwohl beständig Regen fiel. Die Berstärkungen, die der Feind eilig auf das S.ch'lacht^ fcld führte, um unsor Vorrücken aufzuhaldcar, wurden aus cinev w-eideren Reil-e von Dörfern und anderer befestigten Stellim.wut vertrieben. Es wurden viele neue Gefangene geinachit. Wieder leisten ten die Tcknks dem Vorrückeck große Dienste. 4ljus unserem ratzten Flügel machten wir Fortschritte in der Rinittmg auf Croveescourt irnd Surlescourt. Nordtvestlich Miasinares eroberten >vir eine dop­pelte Linie seindlichier Schützerrgräbeu auf dem Ostüfer des Kanals Deleroant (?). Ein schars-erMnrpf fand in der,Näl>e von diesem statt. Feindliche Gegenangriffe wurden cn-folgreich abgeschlagen. Heute morgen eroberten schotchche, nordöstlich von Flosguieres vorgehe^nde! Truppen die dcutsi'chen Berteidignngslinien südlvestlich Caebtnina und das Tors selbst,, inoöei sie 500 Gefangene machten. Spättw am Tage setzten sie ihr Vorrücken fort lmd richteten sich selbst in den Stelbmgen mehr als 5 Mseilen hinter der früheren deuts,chcn> Fwntlinie ein. W'estlich JnneiT gerieten Bataillone ans West Mding in einen Kampf mit denr Feinde südli'h, und südwestlich vom Bmrrlon-Gehölz. Weiter westlich, überschritteir Regime!)der aus Ulster die Straff' BapanmoCambrai und rückten in Niesuv^'s ein. Während des Tages ivurden starke feindlich>e Gegenangriffs gegen unsere neuen Stellungen in der Nälch von Vtztllreourt abgm schlagen. Die Zahl der Gesa ngenen, die durch unser Sanlmel-, lager gekommen sind, übersthigt 8000, darunter 88 Ofsiz-ierc. Die Zahl der eroberten Geschütze ist noch nicht festgestellt.

* . *

Der vergebliche Durchbruchsversuch der Engländer bei Cambrai.

Berlin, 22. Nov. (WDB.) Ter große Durchbruchsver- such der Engländer auf Cambrai ist uuter getvaltigcn Verlusten gescheitert. Am ersten Tage, dem 20. November., hofften sie, nach stärkster aber kürzerer Artillerievorbereitung ivie sonst, unter rücksiclchsloscm Masseneinsatz, durch Ueberraschung hier deil Durchbruch zu erzielen, der Ihnen innerhalb des ganzen Jahres trotz der^ ungeheuren Riesenopfer in Flandern versagt blieb. An diesem Tage war ihnen nur der überall fast mit matheknatiscker Sicherheit eintretcnde Anfangserfolg beschieden. Am 21. Novi'mber setzten sie, erneut mehr als sechs In san t e ri edi v i si 0 n e 1 ^ llirö drei Ka vallericdivi si 0 n en ein, um diesen Aifangs" gewinn strategisch zu erlveitcrn. Wiederum tift'b der emglische Faih- rer frische 100 000 Manu gegen unsre Stellungen vor. Ilm ll llhr vornritbags begannen seine neuen Augnsfe, die von überaus zahl­reichen starken T a n k g e s chwa de r n unterstützt lvurden. llnsere Artillerie mrd Maschincnrgewehrc rissen immer loieder breite blu­tige Lücken in die feindlichen Angriffswellen, die nacheinander zu Boden sanken, jedoch «ins starüm Reserven stets rücksichtslos auf- gefüllt nmrden. Ten so unter schweren Opfern langsani Boden ge- uilmenden Feind traf sodann der lvnchtigc Gegenstoß un­serer Infanterie. In erbittertem Ringen nmrde der Feind auf Anneux und Fontaine zu rn ck g ewo r f eu. Seine TankÄ, von unseren Fliegerbomben und unserer Artillerie getroffen, krache ten lxwstend zusammen unb blieben auf der gauzeri Faont zerstreut bewegungsunfähig, während die Bedienung bei den Explosionen! verkohlte.

Tie in voreiliger Hoffnung zahlreich eingesetzte Ka­vallerie lvurde zum größten Teile von unserem Feuer ver­nichtet. Westlich Myelle nmrde eine englisch Kvvalleriebrigade gänzlich zusammengescho'sen. Infolge dieser blutigen Verluste und angesichts der Aussichtslosigkeit seiner Gewaltanstrengungen hatte der Feind seine Angriffe bisher, nicht wiederholt. Tie Nacht er­lief auf dem .Hauptkam,pffeldc im allgeiueinen ruhig. Ter eng­lische Traunc, lner einen strategischen UeberraschungÄ)urö,vrnch er­ringen zu können, ist bereits nach zwei Tagen ebenso kläglich ge­weitert wie die vielmorcatigen Durchbrucysoeffuche in Flandern.

Vergeblich haben die Englchider bei Canckirai die Entscheidung gesucht und nur die Mesenopser dieses Jahves um viele Tausende gesteigert.

In Flandern hat am dlbend dc^s 21. November das beitig^ StörnngSfeuer des Tages Mischen Poelcapclle und Pnsschn, iele ich erneut gesteigert.

Im Artois gingen nach kräftiger Feuervvrbereiluug dicht nördlich Lens feiirdttckie Großpatrouillen gegen unsere Linien vor, die im Feuer und Gegenstoß restlos genwrsen wnrdcm. ok nuißten Gefangne und Mchchim-i,gewehie in nuse.er Hand lassen

Auch nördlich Soissons steigerte du, von 8 Itfiv vormittags ab nördlich Cber ncizy schlacpirlig daö Feuer. NaU> kurzer Ar- tiUcwicvorberelttntg erfolgten starke f r a n. z ö s i s che B 0 r st 0 ß c