;p- Avgoft RoMn f.
m Stobitt, der im Alter twn 77 Iohrm am 17 N»- ft Paris starb, ist nu Großer aus km Reick kr Cftn t n ZtzMMiM. .Wechselvoll, sturmkiVetz war sein £cta, ksondns
nr ni'r i‘r .mv?i' Ivi rf/» ^ ks > v . / - '
l?E de? Tierblldne^ Baryö^nd a^Lete^mr'nEere Jabre ?der Werkstatt des Btwbauers Carner-Bellem' %'bcr nur 'tarn-
& der mwal6 Manma^uÄ^Ä
Silf« BtuBtt er oft »rotenwrb nathgcfom. Noch dem Mricne igT1870/71 ffms Rodmnach »ritffel tro er 8 Jahre blieb. Tor! Sie er aucö 'nnen erftai gr»|ai Erfolg durch die Bcon^statue Jd cdcrm' tfertalter , tue das Lurembourg-Maseum ankauste; telwlim»'» Wutbnt fi* in Xaiffetborf und Berlin. Tonnt '5ri*t Gnmditem zu RndmS künftigem Ruhm gelegt. Eine reiche ^asscns^rn.'d,- tolgd:. 1881 entstand«, die Mgnren Adan, und ■Sn in* der Man mr d-S S-Nmwr. 1882 Ugolino. 1884 bis M die Mrg^ Ealars, 188d begann er das Biktor-.hngo- i g^sMl, I8!lü,981 schm, er da-.- Bul,ac- Denkmal »nd !8>>8 den »uh. W ftmd öje gn>k Sonverauspellung seiner W^rke in Paris statt « der Znnscl^nzrit und den wlgenkn Jahren sckpif Mdin zahl- m Gruppen und BrldnrsLüstön. Erregten seine ersten Werke bedeutendes ''luffehen durch die herbe Charakteristtk und rea- iscbe Behandlung, so zerqten die nächsten Schöpfungen noch eine Mche Steigerung eines.Renlrsmus, der in der Wahl mw Be- dlung des Stoffes, in eurer gewollten Vernachlässigung der Karbeittlkcg der Korperformen srch kennzeichnete. Man hat Radin, ^ gerade durch diese Mctthode versuchte, den seelischen Ausdruck höchste zu steigern, oft destenthalben angegriffen und beson-- ürt waren es die Vertreter der reinen und strengen Plastik, die M Genie, das an den Grundfesten einer alten Tradition zu rut- M wagte, fcmdi'eltg gegcnübertraten. Die Angriffe lvaren zroeck- tä iTfcobrnc-' Plastik war in der Fülle der Enrpffndung und im pl-U^ferisclM 2lusdruck zu gewaltig, zu titanenhaft, um von klein- n ßstkläff berührt zu werden Drohte auch Rodin mitunter dce
Grenzen der Plastik zu sprengen, ging er auch in der MedergaSe
des Ausdrucks dis an die äußerste Möglichkeit der Form, so blieb er doch stets Plastiker. Nur ein Genie vermag mit Erfolg solche Bahnen zu wandeln, und Rodin war eines. Sein Name wie seine Werke, von denen wir in Deutschland außer in Berlin und Düsseldorf noch welche in Dresden, vagen, Kircscld mrd Weimar besitzen, werden in der Geschichte der Plastik unvergänglich sein.
* Der dramatisierte Raskolnikoff. Ans Berlin wird Inns gejjck^ieblin: Nvm Morde dem Bterliner Publikum in! diesem SpüHcWll- bereits die dritte Dramatisierrmg eines eviscken Werkes vor ge setzt, diesmal pn Residenz-Theater des Tr. Eugen Robert, wo man seit dem grostien Erfolg der „WarslFne. Zitadelle" eine besondere Vorliebe für östlich^ Motive zu haben scheint. Der diesmaligen Dramatisiernng trat man von Dause, aus um so kriti,,ch,er gegenüber, als es sich um eines der durclA- geistigsten Werke der gesamten modernen Rcnmrrklitcratar, nämlich um Dostojewskis Raskolnikoff handelte. Der Bearbeiter Lev Birinski hat vor mehreven Jahren durch! 2 selxr bühuenfichera Stücke, „Moloch-" und „Narrentanz", die Aufmerksamkeit auf sich/ gelenkt, und gerade das bewiesene Geschick fiiir die Ausnützung starker äußerlicher Wirkungsmöalichkeiteu ließ nicht gerade das! Beste für diesen bejonderen Fcul erwarten. Darum brachte der Alberrd eigentlich, .eine angenehme Enttäuschung, da die Bearbeitmrgf sich, von Willkür uud Geschnmcklosigke.it sorgsam freihält und in den entscheidenden Szenen Dostojewski völlig das Wort überläßt, beim die großen Dialoge zwischen dem Uittersuckiungsrichter Pornhyri^ und Raskolnikoff sind, von einigen Kürzemgem abgesehen, w«rt-i lich aus dem Roman übernommen. Aus ihnen ist überl>aupt das ganze Stüch aufgebaitt, der Mord ist glücklicherweise in den Zwischenakt verwiesen. Juszeniermrg mld Auffühcmrg am Rtesidenz^Tha- ater zeigten eine bemerkenswerte Geschlossenheit und vermochten, die Stimmung mit viel Geschick mrd Nervenkraft durchzuhalten.
*Dieelektris ch« Kanone. WiLhvend sich die Elektrizität in den vergangener Jahrzehnten nckhr und m-ckhr alle (kbiete ix^ öffentlichen Lebens eroberte und als Betriebsmittel die frützev üblichen Stoffe in stets wackffendem Um saug verdrängt, ist sie jetzt bei der Sckinstwaffe noch ganz ausgeschaltet. Daß der Gedanke, Geschosse mit Hilst des elektrisclien Stromes zu treiben, nicht einfach von der Hand zu 'weisen ist, ersieht man daraus, daß es bereits mehrere Patente auf elektrische Kanonen gibt. Das erstemal war es Prof. Birkcland, der die Herstellung von Salpetersäure aus Lnsi erfunden hat, welcher 1902 eiste elektrische Kanone patentieren ließ, und 1906 L. T. Fester iit Amerika. Die elektrisch? Kamme berühr auf dem gleichen Prinzip toie der Elektromotor. Derselbe beftchr bekanntlich aus dein Elektromagnet, zwisck^-n dessen Pob* der Anker sich, drckht. Die Wwegung des IdhrkerS wird dadurch k.vorgs- . Mfen, daß rstan diesem vom Strom duMließem läßt, wodurch er selbst wie ein Magnet wirkt. Seme Pole werden dann von denen btfr Elektromagneten abgestoßen bzw. angezogmi inu> dadurch^ entr.rfjt bir Rotalion, die sehr rasch, bis zu etiva 100 Umdrehungm m SekMide, erfolgt. Die elektrische Kamine beruht aus dem glek.«»! Grundsatz, nur handelt es sich bei dem Geschoß nicht um erne 'Rotation, sondern um effre gradlinige Bewegung. Das KaNonenroür ist Mit einer Anzahl von Drahtspulen, eine hinterher anderen, umwunden, die nacheinander vom Strom durchfloß en I per den. Jede derselben stpißt das Mschsoß ein Stück weiter, sie erteilt chm eme Geschwindigkeit, die durchs den Stoß, den es von >;r nätz ten SMle erfährt, verstärkt wird. Dadurch addieren sich die Stotz Wirkungen' der einzelnen Spulen. Das Geschoß selbst besorgt das Em- un» Alisschalten des elektrischen Stromes bei^jcdrr Sprcle automatisch, so wie es die Spulen bei seiner Vorwärtsbewegcmg durch den Lauf essiert. Eine elektrische Kanone hat natürlich gegenüber einer imt Explosivstoffe -rrbectenden große Vorteile, l'.nd ist wohl am-u- liehmcn, daß sie diese eines Tages völlig verdrängen wird. Brs jetzt aber ist die Wirkung dieses Types noch, zu gering, als daß er erfolgreich mit der Waffe dk^ nwdernen Artillerie in Wettbewerb treten könnte
Doethe-Abend.
21- November 1937, abends 7 V* Uhr, im Saale desGießener Paedagogiums, Wilhelmstraße 16, zur Vorfeier von Qroßherzogs Geburtstag
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vom Großli. Hoftheater in Darmstadt.
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An unsere Mitglieder!
Im Aufträge der Polizeibehörde machen wir unsere Mglieder darauf aufmerksam, daß zum Zwecke der Ersparnis an Kohlen und Licht die Heizung uud Beleuchtung der Wirtschaftsräume größtmöglichst
emzufchränken ist. Nicht benützte Räume dürfen auf keinen Fall geheizt und beleuchtet werden, desgleichen ist die Beleuchtung der Treppen und Hausflure einzuschränken und nach 9 Uhr abends ganz stn zustellen.
| Dir bitten unsere Mitglieder, diese Vorschriften Wnau zu beachten, da sie im Uebertretungssalle Strafe zu gewärtigen haben.
Der Vorstand: i. A. A. Rahnefeld.
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Weitere Auskunft erteilt Gr. Forsrwart Räuber, Treis a. d. Lumda.
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l Jahresbericht des Vorstandes. ^ ^ .
£ Rechnmtgsablage und Entlastung des Vorstandes. 0 . Wahl des Vorstandes.
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Hm gleichen Tage und im gleichen Raume nachmittags o-5 Uhr und abends von 8 Uhr an
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Singfviel in drei Llkten. von H. Bertü. . AbcndS 7 l h Hfiv:
lias i«s na isül.
Sibanspiet in droi Akte«
von Sudernmnn.
Ende N 1 /, Uhr.


