öd)itm r j Weist-Theater (Srtt«'r«tT>riT 5il c* m m,.. fiP» »" Samstag, 13.. ins einschl. 'Montag 15^ Ott
V?, ^!" "'-uestrn Gcscllsch^sdrnma .,'D°?^r STmIk! _®te »unMmn tat ,ich tarn« durch ihr früheres
Trietalchen" takanut avmndyt Autzerdem Är. ^ dlKüU "«* «« «fiticl in 4 ätten: „bLls
LaudkreiS Gieße».
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jt'f ?9 fi }& TapferkeitsmedaUle verliehen'
tourbc b ' , l 3 ä£. ft ' Unterofsizier Heinrich Münst
hem Erlernen ftfteuz ausgezeichnet.
WATT 12. OIL. Denr Infanterist
Essisck/ Vn^Ä^^s Eiserne .Kreutz II. Klafft verliehen. Venrsche ^apserketttmedmlle erhielt er bereits fr ^.-^ntzenborn-Steinberg ift tu diesen Tagen in unserer uns den Hiilgang dreier Land '
Wilhelm hen. Tie
früher.
13. Okt. Eine traurige Bot Gemeinde eiirgetroffen: sie . rtw- junger Mchrner. die fürs Vater
_ q'KSSl; Ludmig Schäfer. 37 Jkhrc alt. starb
lazarett. Er lMterlaßt in der Heimat, in drei Kindern. — Karl Fink, Solm des BergmmiNv ^vfeph Hewrrch Fink zu Watzenborn, 19 Führe Ä!' ^ Ernll Philipp 25 Jahre
uj Gwrg Plülipp V., Landwirt in Watzendorn,
k? tot ^ayen in Flandern. Die ^ftrliil der ^rreg^.>pier ans uniever tzftmcinde hat damit eine beträchtliche Höhe erreichst: sre kommt nahe an 50 heran.
so ^n-0lein herg, 13. Okt. Der Scharsschnitze L5u«rngtruckels Hausen von Steinberg wurde am 20. September durch Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse ausge- prertarmts b ^ Tapftrkeitsmodaille mürbe ihm schon früher
KretS Büdingen.
<p? ~ nr,V t§ ^£Jil en ' 12 0ft - dlin Sonntag abend hielt Marrer (^obÄ vvn jungen m unserer Kirche erneu Bortrag mit Lichtbildern der als Lutder- und Hindeirburgieier gedacht war und zum Zwecke hatte, allen Anwesenden vor Augen zu führen, daß es die heilig P'lichxt j^es Deutschem ist, der dieses Namens ivert sein Mll, zur Dienten Krregsanleilie zu zeichieit, soviel.nur in seinen Kräften lieht. Nachdem der Ortsgeistliche. Pfarrer Pavst. in kurzen, zündenden Worten aus den Zweck des Vortrages hmgewiesen isatte und mrchdem unter Orgelbeg-leitung das alte Luthwlieo: „Ein feste Burg ist unser OVrtt" verklungen war, ergriff Pfarrer Gübel das Wort, um zunächst, Mi knüpfend an die demnächstige Feier des 400- sährrgen Geburtstages der Resormtation. eine Reihe von Haupt - Momenten aus dem Leben des großen Reformators vor Angen zu führen. Sodcrnn wurde, als Uebergang zu dein patriotisch^ Teile der Feier, uttter treulicher Begleitung der Orgel, da^ Lied- O Deutschland l)och in Eh-eu" anges'tirmnt. Dmn nibrte Pfarrer Wl-el rn eindrucksvollen Lichtbildern, die von erlistenden, oit tief ergreifenden Wvrteii begleitet waren, in dft Bergan geulkt und Gegenwart des deutschen Volkes. Eine große R-nhe von Lichtbildern aus allen Teilen unserer Fronten, vom äußersten Westen bis zum fernsten Osteii liest uns einen tiefen Mick in das Leben und Treiben die Freuden wid Leiden unserer Feldgrauen tun. Mle Waffengattungen der Neuzeit lernten ,vir kcnrnen. besonders die Arbeit der N-B-wte wirrde in ruleressaNtesten Weise vor Augen geführt. Auch die Arbeit in der Heiuiat wurde nicht vergessen. Man wurde auf die Schiffswerften. in die Waffen-- unid« Mrnitionsfabriken getührt und es wurde mit geästem Danke der Arbeiten gedacht, deiien sich die Land- wirhchcrt unberziebt, mn Nahrung für die vielen Millionen Kricgs- arveittr und Knegsarbelterinnen herbechuschaffen. Seine Darbietungen ließ der Mwtragende austtrngan rn die ernste, eindringlich" Mahnung, der Dankesschrld nicht zu vergessen, die wir den M änrrcrn gegenüber haben, die die Schrecken des Krieges von uns fern gelitten haben, aber mich ^vohl zu beherzigen, daß die Kriegsanleihe, zu deren Zeichnung wir in unseren Tagen aufgefordert werden, uns und den Unsrigcn zugute kvmmt, daß, wenn dem Heere die Mittel entzogen werden, die Feinde weiterhin abzuwehreii, alle Schreckdr» des mrchtl'arsten Krieges aller Zeiten über ims herein brechen werden. Nachdem nocf> eiif S>chi Pfarrers 0 S e in b re e Wo te darauf hingewref<m hatte, daß es die einfach^ Dankespslicht cin^
jeden Deutschen ist, Kriegsaiueihe zu zeichnen, schisst mit einan ernsteii Mahmoort des Ortsgei stlichen lind dem Liede: „Deutschland, Teutschaiid über alles^' die erl>ebeiide Feier. — Der von der Land- rvirtschast herbeigeseharte Rogen, der die Möglichkeit gewähren sollte, zu ackern und zu säen, ist nun dmgeteeteix: die Kartoffelernte hat gerade noch rechtzeitig eingebrnckst werden könnnr, so daß jetzt Mir nockr die Dickururzpilanzeu rnid älmlich KniildarMi des EinernttiiS lxrrren. Leider ist die Teinperatrr plötzlich ganz bedeutend gesunken, so das; bereits an das Heizen der Wohn raun re gedacht werderi must. Auch fehlt es überall iwch bodmtteird au Heizstoff: besonders für die Sclnileii ist noch sehr ivwiig, zum Teil iwch gar nicht gesorgt, jo das; der Beginn des UitterrrMs jetzt nach den Ferien an zahlreichen Orten noch wird verschoben weiden nncssen.
Giestencr Strafkammer.
Gießen, den 5. Oktober 1917.
Die wegen Diebstahls nrehrfach vorbestrafte, 22 Jahre alte Dienstmagd Emma Schwab von Bingenheim ist angeklagt, zu Brngeiilierm am 10. September 1917 ihrem Bater den Geldbetrag voii 1235 Mk. entwendet zu lxrben. Durch Urteil der hiesiger^ Strafkammer vom 29. Juni l. Js. ist die Airgeklagte zu einer Ge- samtgesänMrsstraft rwn 5 Monaten u,id 2 Wachen verurteilt und <rm 4. Jirli 1917 mit Sttasarifschub bis zum 1. November ds. Js. Mis der Strafbaft entlassen morbeit, um ihrem Vater bei deii Enrte- arbeiten behilflich zu sein. Am 10. Septernber verschwaild die Angeklagte unter Mitnalwie des obengeiramrten Betrags, den sie ihrem Vater aris einer Kassette, die sie gewaltsani erbracl?, gestolLen hatte. Als sie am 14. September in Gießen, wo sie unter falsclienr Rainen im .Hotel „Viktoria" ab gestiegen tvar. verhaftet ivurde, hatte sie das Geld bereits größtenteils durchgebracht- es nmrden bei ihr nur noch cttvas über 300 Mk. vvrgesunden. Die Angeklagte cwhielt 2 Jahre Gefängnis. Das Gericht biUigte ihr nvchnrals niildernde Umstmide zu, um sie vor dem Zuchthcnrs zu bewahren.
Die Konnad Rausch Ehelrail von Eichenrod war vom Schöffengericht Herbstein wegen Beleidigung des Bürgermeisters von Eiclienrod zu 10 Mk. Geldstrafe verurteilt iwrden Die Tlngeklogte hat in einem Brief an das Kreisaint Lauterbuch dem Bürger- in ei ster vorgeivori'-en, er habe als Miiglied der Kommission zur Feststellung der KattoffelVorräte und auch schoii in melneren mrderen Fällen gegen die Angeklagte vartteiisch ^gelarrdelt. Oftgen dieses Urteil verfolgte die Angeklagte Berufung. Diese halte auch-Erfolg, die Angeklagte wurde frei gesprochen. Das Gericht naftn an, daß die Angeklagte zur Wahrung ihrer Interessen geliandelt habe, zumal ihr bekarriit geworden war, dast die .Kartoffelvorr'äte der verheirateten Tocliter des Biirgermeisters mis.dessen Veranlassung von der Kommission nicht nachgemessen ivorden waren.
Ter Landwirt Franz Uhrig auf dem Oftflügelhof bei Oberau ist vvm Schöffengericht Wtenstadt wegen Tiebstalsts mit 10 Tagen Gefängnis bestraft worden. Er ist beschuldigt, am 29. März 1915 bi der Gemarkung Oberau sechs dem Heimich Weitzel in Lindbeim gehörige Enten entwendet zu l>aben. Gegen dieses Urteil verfolgte sowohl der Angeklagte wie die Siaatsamvaltschaft Berlisiing. Ter Angeklagte ist geständig, am -- '.unten Tage neben seinen zwei eigenen eine ganze Anzahl fremder Enten, es sollen zusammen 15 gewesen sein, in sein Gehöft getrieben zu haben. Er behauptet, er habe seine Enteii. die seit dem Frnhjahrsbvck'wasser nicht mehr in ihren StaU Mrückgekehrt seien, wieder eingefangen, und er habe dies nicht anders ferrig gebracht, als daß er die fremden Enten, von denen sie sich nicht sreüvillig hätten tremren lassen, mitmn- getrieben habe. Er gibt tmter an. es sei schon zu spät gewesen, um die fremden Enten wieder freiznlasftu. re habe sie deshalb in seinem Gehöft über Nackrl behalten und um andern Morgen wieder freigelassen. Tatsäct:lich sürd am mlgtnben Tage 8 der vermißten Enten nacf) Lindheim zurückchkehrt; es fehlten noch 6 Stück. Als später der Geiidarmerie bekannt wurde, daß der Angeklagte Enten eingettieben habe, uaid er dieserhalb von dem Gendarmen' zur Rede gestellt wurde, stellte er dieses in Abrede. Ter Gendarm entfernte sich, und als er nach ettva 3 Stunden wieder dorthin kam, um eine Turchsicchung vorzunehmen, gab der Angeklagte zu. er habe fremde Enten miteingetrieben. habe aber solck>e am anderen Morgen wieder freigelassen. Auffällig ist es. daß, als die Gen- börmen von der Haussuclrung, die nicht zur Ausfiridung der Enten fülwte, an ihren Stationsort zurückgekehrt waren, sie von Lind- helm die telephonisckie Mitteiluiig erhieldm, 5 der vermißten Enten seien kurz vorher in aufgeregtem Zustande wieder bei ihrem Eiip-ntümer eingettosfen Tie ü. Eme fthlt bis jetn norf). Aus Grund der Beweisaufnahme komite sich das Gettckü nicht zwei
felsfrei von der Sckmld des Aiigeklagten überzeugen und sprach denselben unter Stattgebung seiner Beriifung und unter Zurückweisung der Berufung der Staatsanwaltschaft frei.
Zwei weitere Verl-andlungen mußten vertagt werden, da die Angeklagten nicht erfd>ieiieit maren. Gegen die ausgebliebenen Aw geklagten wurde Haftbefehl erlassen.
Nörchttchs N«chrrchten.
Lva '-.ctl'^e cwmemae
Sonntag, 14. Okt. (Koll. s. d. Hess. Soldaten hei nre.) In der S t a d t k i r ch e. Vorm. 9'/s: Psr. Malfr. Feiert. Eröffng. d. Kon- sirmandenunterr. f. d. Matth.-Gem.: 11: Krnderk. f. d. Matth.- Gem. Pfr. Mahr.; abds. 6: Pfr. Schwabe. Feierl. Eröffiig. des Konsirmandenunterr. f. d. Mark.-Gem.; 8: Vereinig, d. kvnfirm. mäiml. Jugend d. Matth.-Gem. Dienstag, 16., abds. 8: Vereinig, d. konfirm. iveibl. Jugend >d. Mark.-Gem. Mittwoch, 17., abds. 8: Kriel-ssbetstunde. Pfr. Schwabe. — In der Johanneskirche. Vorm. 91/2 Pfr. Beckstolsheimer. Feierl. Eröffng. d. stonsirmanden- nnterr. f. d. Luk.-Gem.; 11: Kinderk. f. d. Luk.-Gern. Pft. Bechtols- hebner; abds. 6: Pfr. Ausfeld. Feierl. Eröffng. d. Konfirmanden- unten*, f. d. Jvh.-Gem.: 1/28: Bereinig, d. konftrm. weibl. Jugend d. Luk.-Gem. ; s'28: Bereinig, d. konfirm. männl. Jugend der Joh.- Gem. — Kirchberg. Sonntag, 14. Ott., iwrm. 10: Feierl. Er- ösfng. d. Kvnsirniandenunterr.; hl. Mendnr. für Lollar.; Koll.f. d. Bcivegung in Oesterreich. — Mainzlar. Sonntag, 14.Ott., abds. V28: Kriegsbetstunde. Dekan Gustmamr.
' ttalholijche Gemeinde.
Samstag, 13. Okt., nackM. 5 u. abds. 8: Gel. z. hl. Beicht: Sonntag, 14. Okt., vorm. 6V»: Gel. z. hl. Beicht: 7: Hl. Messe; 8: Ailst. d. hl. Komm.; 9: Hochantt m Pred.: 11: Hl. Messe m. Pred. ^ nochiii. 4: Jüngl.-Kdngr.: 6: Ehristenl., daraus Rosenkranzand. nt. Segen. Dienstag und Freitag, abds. 8: Rosenkranzand. m. Segen. — Diaspona-Gottesdftnst am 14.Ott.: Grünberg 9V2, Hungen 9V-, Lich 8.
Spiclplon ö«$ Gießener Stadttheaterr.
Sonntag, 14. Ott., nachm. 3>' 2 : Kl. Pr. „Hans Huckebein". Abds. 71/2: Gew. Pr. (erm.). Neuheit? „Stahl und Gold". Hierauf: Neuheit! „Die Mnigin der Lust". Tieristag, 16., abds. 71/2: Gew. Pr. (erm.V Neul-eit! „Stahl und Gold". Hierauf: „Der dunkle Punkt". Freitag, 19., abds. 7'^: Gew Pr. (erm.). „Kater Lampe". Samstag, 20., abds. 8 (in Bad-Nauheim): „Kater Lampe". Smn- tag, 21., nackmi. 3-'»: Sondervorst, s. d. kriegsbeschäst. Arbeitersch. Ter dunkle Punkt". Älbds. 7*/e: Gew. Pr. „Das Dreimäderlhaus".
Spielplan öer vereinigten Zranifurter 5ta-tthemer.
Opernhaus.
Sonntag, 14. Okt., imchm. 3: „Das Dreimäderlhaus". Abds. 7: Aida". Montag, 15., abds. 6h»: Erstes Gastsp. d. 5kgl. 5)ofOpernsängers Mich. Bolmen^v. d. .Kgl. .Hvfoper in Berlin „Margarethä". Dienstag, 16., abt»s. 7: „Tie Rose von Stambul". Mittwoch 17., abds. 6: Zweites il. letztes Gastsp. d. Kgl. Hosopenisängers Mich Bolmen. „Die Walküre". Donnerstag, 18., abds. 7: „Der Maskenball". Freitag, 19.: Geschlossen. Samstag, 20., abds. 7Vz: „Tiefland". Smintag, 21., nachm. 3: „Das Dreimäderlhaus". -stlbds. 7jJF „Die Hugenotten".
Zchauspiekhaur.
Sonntag, 14. Okt., vorm. 11: Borttag von Gnst. Land.mer, Berlin: „Der Dramatiker Georg Kaiser". Naclrm 3h»: Borst, f. d. kriegsbeschäst. Arbeitersch. „Könige". Abds. 7' 2 : Zum 1. Mal Tlr- ansflibruna'. „Das Enkelkint/^. Mpntag. 15., abds. 7» - 2 : „Dr. Klaus". Dienstag, 16., abds. 7»'»: „Das Enkelkind". MiLÜvoch 17., abds. 71/2; Rdo-d. Dichterabend. „Die Wiederkehr". .Hierauf. „Narkissos und die Amaz^me". Zum Schlnst: ..Der Sternenkantor". Donnerstag. 18., abds. 7: „Florian Geyer". Freitag, 19., abds.
7i ? : Zum 1. Ddal (Urausfübrg.). „Der Zentaur". Samstag, 20., abds. 71/2: „Das Enkelkind". Sonntag, 21., nachm. 3 l /i: „Wienerinnen". Abds. 7' »: Neu einstud. „Jdhairiiisscuer".
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