Wkkn KlMlg iuvf> manche tyeiteci ubtelt versäsiEn Helsen uub viel- Iciiift auch rn Konzerten #nfe SDtmrfte tun tixmmi.
• V~ i c & c ' W che Missiouskvnferetrz gedenkt ihre 3iii>iv>fcaainici am 12. ytcirnibn:, vormrttags 10 IHjir in 6-ießen pi MUv'u. ,,&c^nalw. und SPtiffion" if. das nc^fene Thenm Professor D. ^dnjjn imrh bccniito spachen. Msivusurspeftor
VON will)
Leide Versammlungen sind in der Johamrestirck)c7ÄTao^tvbr Sonntag den 11. November, wird mittags 3 Mir in der'' Stadt- fit cf* ein Mssron^-l-.üwsdienst für SdcüU und Land gclmlten Mission-nmpdkkir Hoffmann und M<rrrer vr. Barsch aus Fnmk- furt werden neben. Der erste« spricht mit ruderen Rednern auch bei einer Llbendyersammlung in der Stud-tkirckve, die wie ein Fa- ^ milienabend gespritet sckn soll. Der evmrgelische Kirchengesanw verein wirkt dabn mil. — Wenn auch vieles für die Zukunft die deutsche Miffiorrsaröcit Ku erschweren oder gar unmöglich m maclren droht, „so fürchten wir uns nicht so s.hr. Es muß uni doä> gelingen." Möge der Geist solcher Zuversicht durch die Tagung in Gienen gestärkt werden.
** DieSaatkartvffelbcscha f fu n g s ü r d a s F r ü l" jahr 1918. Die NMKfßung v-on Saatkarwsfeln für den Llnlwu im Jahre 1918 ist in diesem Jal)r an besonders wickchge Be- stiimuinigen gebunden, die in der Bnudesratsvavordinmg vom 16 Murust 1917 und den AnSsÄbningsliestinnnungen Grostp. Midisten ums des JmZern vom 27. September enchalten sind. Lieruaab ist derjenige, welcher Saathartoffeln mrÜLufen mutz,, gehalten, diesem Ankauf bis zu einem besMmten Tag.und zwar den 13. November 1917 dupchj-uMren. Spcher können soKste Anrufe nicht inehr gestattet werden, dan«t die Reichiskartofftlstelte von einem bestimmten Zeitpunkt <rb eine lleberstcht .Hot, ^rivss-elvorEe für die
Ao'kseruährung und. andere wichsli^e Z-vecke z.ur Verfügung stehen. Röill ein Landwirt sich, Saattartoffelu beschaffen, dann nuifci er sich vorerst von seinem Kommumal verband eine Besch ein sin mg darüber ausstellen lassen, daß er die gewünschten SaatkacloffelUiengen für die Bestellung seiner Mder rm Jahre 191'8 benötigt (BedarfÄ- brickeinigung.) wird er sich n«ch em-em Lieferanten nm-
jk J :r.t, der ihm die S.ratkartvffeln *n beit sestgefehten Mclvvreisen zu liefern in der Lage ist. lieber jeden solchen Kauf ist stoischen Käufer und Verkäufer ein schriftlicher Kaufvertrag abzuschließen, zum mindesten ptuß sich der^ Käufer von dem Verkäufer eine schriftliche Bestätigung geben lassen, datz, 'eine bestimmte Mlenge Saat- karlöffeln in einer oder mehseovn antzuigabenden Sorten zn «n-cml Lesti'nrmten Preis crelie^t wird. MOdrätLich \*ixk> tyrwüif jsivssv- wiesen. Ms diesen BerMjufen die ans NvrsMa«- der Z«ntznitrt- schastskammer vom Grvtzh. Ministerium gcu>ekainxtsn M^prnse eingehalten werden iMM»t. Die Bodarstztbi'sicheftri'gimg und der! abgeschlossene Kaufvertrag ist dann dem liefernden Kounnuuatz.x'r- jbano zur Gnrelfmigung verFuteq-en. Die BescksrKmU der Saatkar- lofseln ist hiernach, für den Landwirt nM RiecksiM aus die Vvlkser-- iuÄülnn; mit bchoriderrn formeUen Schtz^rHHkei^en verbunden. Bei Besellungen, die bei der L<«»dti»rl5ckaftsk«.nmier zur Liestrimg' aus den Süatbesiellungen «oder von fchdbesibtig^en Feldern ge- vurl'l werden, übernimmt die LaridivrrtschiartMrinnrer sämtliche Sckns'.licbkeiten für die Besteller. Es soll rricht unerlvahnt bleiben, das die Festsetzarny der Richtpreise für Saatkartoffeln so eriolgt ist, baff die Wftsihen Kcrrinffeler^Äiger den Bezug neuen besten Saab- guts, besonders der weithin aiMixurtau Sforte Industrie, aus dem Ärotziherzvgtmn Heff-m selbst erbeblich'! billiger durchfichreu können, als bei dem Betrug aus Nvvddcmffchjdaud. Zu den an sich schouj dvvkk-schmttlich 'höheren Preisen der Saatkartoffeln ans Nord- tmtjchiand kommerr die <hol>en Frachtkosten, sowie die nicht geringen Dmmrtlungsgedüihvcn, welch, letztere bei der Land^virtschaftskannner) wigsallen, da sie die Vernrittlung vollkommen kostenlos durch,fi'chrt. Mit Rückffchit dararch, dast die Verträge bis znm 15. November 1917 abgchch'iloffen sein mtüs'fen, empfahlt sich dahjer für jeden, seins Saatkartoffeln tunmchhend Ku bestellen.
** Stadt t heater. Die hiesigen Theaterirrteressenteu, die für die stark besieMcn Sountags-Vorstellirngen Karten vorbestellen, werden dringend erfiucht, dieslelberr schnon im Vorverkauf abholest, zu lassen, damit der Betrieb an den Tkageskassxm des Sonntags Entlastet wird und die auswärtigen Besuchter rechtzeitig in den Besitz ihrer Mllets gstamgen können.
** Das 5kreisblatt Nr. 183 enthält Verordnmrgen über: Verbraucher von Kohle, Koks und Briketts über 10 Tonnen, Beschlagnahme von Fössern, Kriegsgefangene, MühlenreVisionen, Bargeldlosen Zahl verkehr.
Landkreis Gictzerr.
** Annerod, 31. Okt. Dem Gefreiten 5>einr. Schäfer von hier wurde das Eiserne Kreuz 2. Kt. verliehen. Er ist bereits im Besitze der 5vessischeu Tapserkeitsmedaille.
** Stangenrod. 31. Oft. Dem Grenadier Achgust Lahn Von hier wurde das Eiserne Kreuz viestiehen'.
- . Kreis Schotte«.
V e. Schotten, 31. Oft. Das Eiserne Kreuz 2. m. erhielten der Gefreite Leiurich Müller und Wilh. Schlörb.
e. .Göde«, 31,Okt^ D» La»ch>hur«maw, Karl Steiir. x ms*btz der LessMen Ta^d r k » ttsn^<ukbe, erhielt daö Eiserne Kreuz 2. Kl.
e. Rainrod. 31. Okt. Der Landuürt Wilhelm Köhler ist zürn FelogcixlKvivrenerr für die hiesige Gemeinde ernannt und verpflichtet worden.
e. Wvhnfeld, 31. Okt. Mit dem Eiserrren Kreuz 2. Kl. wurde der Schlitze Herm. Lang ausgezeichnet.
ST': Kreis Frk-derr.
m 31. Oktober. Schütze Jbhccmr Seibold und
Gardist .^dlMnnes Fink von hier wurden mit dem Eisernen Küeuz rwnter Klaf,e ausgezeichtnet. Fink wurde gleichzeitig zum linier* vfftzler befördert.
Starkenburg und Nheinhessen.
D. Z. Darmstadt, 30. O'kt. Der Staatssekretär des Kriegs- ernahrimgsamts, Staatsmiuffter vo u LZaldow, wurde gestern mittag kurz vor 1 Uhc in der Wvlmung des Staatsministers uom Grotzherzog empfangen. Ter Groscherzog und Staatssekretär van Wald-Mo \mSfmvn das Frühstück beim SüKrtOrrrtmfter cir^-pi bem u. a. auch die AditMiiw geladen waren. Später fand rm Staats- mrmflerölm eine eiirgchenve Besprach,-mg der Ernährungsfragm mit dem LtLvtSsi'kretär statt, an der mrster dem Minister des J.n- nern die Mmffterielsate Scht«phake und Dr. Wagner Teilnahmen, r r- !?-.§■ 0 ffe,rbach, 31. Okt. Tie jetzt in Zwangserziehung befu^hche, erst 13 I«^re alte Augtnie Krebling von Neu-Isenburg hat \vd) trotz ihrer Jslyend cüs recht geuxmdte Taschiendiebiu entpuppt. Ihr utistnch««L 5>a«idw««>k übte sie im Sommer d. I.. wohl auch^ schon fr «her-, m Mnrb»«g i»i6 Frantkfurt aus. Sie schlich sich an (S't'ciiLett heran, ^rifj ihnen rn die Maff^sldaschen und --*twend>ete dre GeDMrse,. deren Jtzch^t sie ve»mtck)te. Auf diese Meffe ent-, wendete sie m Fr«ikhmt einer Dame 60 M<rk, einer ^ Frau in der eleArifchon B«ilin «neu nicht mehr festziistsltleiden Betrag und an der t^>ockz»nausMl»efteXe Now-Zsenburg usthMnirten Frauen ihre Gekdhörsen mit 30 Aächk, 5 Mark und 3 Mark Jnlialt. Das Schöffengericht venrrtzrlte die jugendliche und ^affinierte Tasihendiebin wegen fortgesetzten Diebstahls zu sieben Monaten
W. Z. Worms, 30. Okt. Seit gesterir dornnttag ist unsere Stabt ohne Wrfffr. Trotz mehrmaliger tel-ephonischer Anfrage an mastgFiender Stmle war cs nicht möglich, den Grund für das Versagen der Wafferversorgimg genau zu erf«hren. Ein Maschinen* defekt im BürftEd^r Wasserlverk soll die Kalamität hervvrgerufen.
In affen Strafen der Stadt konnte man gestern nird heute d »d »ch ck nv wie FomZen mD Kinder' mit Eimern, Kannen nnd atlen m.8ql«hsn nnl> wnmü«lichcm Ge sähen zu den wenigen Brunnen eilten, um für die Lauslialtungen imentbehrliche kostbare Nah zn beschaffen. Zu den verschiedenen Nahrnngsmittelpolonaisen Aesevt sick> ratn als neueste Kriegserr'ungen.sckiast das Anstehen um Wasser. Wenn die Sack;e nicht mich ihre ganz bedenkliche Seite Hütte, köimte man. beinahe darüber lachm. Nun zeigt sich, wie unklug es war. das; man vor einigen Jahren die noch verhau-^ denen Brunnen znschüttete oder auster Betrieb setzte, vor allem wohl/ um die Unterhaltungskosten zu sparen.
Kreis Wetzlar.
ra. Wetzlar, 31. Okt. Zur Vermeidung von tzöchstpreis- überschreitungen nnd der damit verbi»idenen Strafbarmachnnig macht der Kreisausschust darauf ausmerßsam, daß die zur Weiter- mäsitinv nnd zum Zwecke der SsUffwnformmg gcMnften Einl.'gc- schwkÄre, gteickWÜltig welchen GewiäM, als Schweine gelten, für die der in der Betamrtmrchnng des RhMrsichen Viehhandelsver- banDes vom 26. September 1917 festgesetzte Höchstpreis von 79 Mk. für 50 Mg. nicht überschritten iverden darf.
-ch. Atzbach, 31. Okt. Tie >, reisverwaltung hat ein Aus- ffchrverbot erlassen, wonach die großen GenNksemengen von Atz- bach nicht mehr nach der nahen Stadt (Ließen gehen dürfen, son'- dern den Bürgermeistereien Braunfels, Ehringshausen nnd der Stadt Wetzlar zugeff'rhrt werden müssen.
Hessen-Ressau.
mr. F r a n k fu r t a. M., 30. Okt. Jlu nichtöffentlicher Sitzung wahlt'nchi c Stadt veno Mieten den Handelsrichter Eduard Ätarx zum unbesoldeten Stad trat. Ter Glvählte vereinigte 25 von 52 abgegebene Stimmen auf sich 13 weiße Zettel wurden abgegeben, der Rest entfiel auf den GeschläiftsstHhrer oes Kon-funwereins,^Liebm ann. J>n der vlachfolgenden öffentlichen SGung ! wurde Stadt rat de Neufville in den Kvmn«noLlandtag geiv^M. 500000 Mark ivurden zur Steigerung de-c ÄS^kchpi-vdiMon bnvikl.i-t. Dem Vertrag der Stadt Frankfurt mit der Stadt Bremen über Errichtung einer Anstalt'zur Erzeugung von Trockenmilch formte die Versammlung nickst zu stimmen, vielmehr lvurde die Vorlage dem Organisationsausschuß zur Beratung überwiesen. In seltener Einmütigkeit aller Fraktionen wurden iicm Schlüsse die Tsuerungszulagen für die shädtisckien Beamten, Lehrer rond Arbeiter bewilligt. Tie Sätze schließen sich für die Lehrer und Beamten im wesentlichen an die staatlichen an, wlfyrend für die Arbeiter eine LohnethvlMrg von 75 Pfennig pro Tag angenommen wurde, obwohl der Magistrat ursprmrgAch Mir 50 Psenuiig gewährt lMte.'
X. Hanau, 30. Okt. Jü einer Sitzung des landlvüstMafd lichen Kreisvereins wurde mitgeteilt, daß ein Erlaß des Landlvirtschaftsmiiristers ergangen sei, ans dem man entnehme könne, daß, sobald sich die gesainte Kartoffelernte übersehen laste, Entscheidung erfolgen werde, ob den Landwirten noch weitMÄ^n- gen als jetzt bestimmt zum.Verbrauch in der eigenen _ Wirtschaft frei gegeben werden können. Eine solche Freigabe werde selb streden d erft dann erfolgen, wenn die Wintcreirrdeckung der, DedarBve-, zirke mit Kartofieln völlig gewährleistet und darüber hinaus 9®u* a gcnbe Mengen für die Btnsorgung der Bevölkerung mit, Kartoffeln im kommenden Früh/ahr vorhanden seien. Voraussetzung für den Eintritt der Vtwgtdistigimg sei die restlose Mlieferurig.
— I d st e i n, 31. Okt. Tie Stadtverwaltung gewährt der hiesigen Bürgerschaft für jeden neu aUgepftanzten Obstbaum eine Prämie vivn 50 Pfennigen und für jeden Nußbaum eine svckhe von einer Mark.
--- Usingen, 31. Okt. Stadtvewrdnetenvorsteher Werder, der kürzlich sein Änrt niedergelegt hatte, wurde von der Stadt» verordnetenveri'ammlung abermals zum Vorsteher gewählt. An Stelle des ebenfalls zurückgetretenen stellventretenden Vorstehers, Forstmeister B i r k e n a u e r, wählte man den Stadtverordneten L. Tienstbach. — Die Ergänzungswahlen zrrr Stadtverordnetenversammlung wurden auf das nEte Jahr verschoben.
= .Aus dem Taunus, 31. Okt. Wie erst jetzt besannt wird, hat am Svmrtag und Montag ein Schneesturm im Taunus erheblichen Schwaden angerichtet. Tie großen Schneemassen legten .sich mit solcher Schwere ans die noch laubbedeckten Bäume, daß viele unter der Last zusammenbrachen. Bckonders an deu Landstraßen sind viele Bäume nmgdknickt. Auch die Fernsprechleitungeu u!nd die Leitung der Ueberlandzentralen liegen zerbrochenem Bo- deir. Viele Orte sind ohne Licht und Kraft und telegraphische Vei'- bindung. ein Umstand, der bei dem, Fehlen anderer Beleuchtnngs- mrttel sehr schwer ins Gewicht fällt. Stelleirweise liegt die Schneedecke bis 30 Zentimeter hoch. Ist der letzten Nacht sank das Tliermo- meter stellerrweise, besonders an freien Lagen, auf 4—5 Grad unter Null.
ri^cL^schrerr...
Die Hilfe für Italien.
Haag, 30. Okt. Der „Nieuwe Courant sagt über die verschiedenen Gerüchte betreffend Maßnahmen der Alliierten zur Hilfeleistung für Italien: Daß die Alliierten nicht die Absicht haben, durch eine besondere Offensive an der Westfront Italien zu errtlasten, sondern Italien un- jnittelbar mit Truppen und Kriegsmaterial zu Hilfe zu kommen, darauf deutete schon die Reutermeldung hin, ebenso wie die Rede des Generals Smuts, daß man die Offensive der deutschen und österreichischen Truppen zu einer offenen Feldschlacht in der venetianischen Ebene ausdehnen will. Es sei aber für die Ententeheere, die nicht so zusammew- ges-chmiedet sind wie die der Zentralmächte und denen auch die Erfahrung in der offenen Feldschlacht fehle, ein höchst gewagtes Unternehmen, so daß man sich fragen müsse, ob die Zentralmächte nicht gerade mit dieser Offensive beabsichtigen, den Ententemächten einen entscheidenden Kampf auf- zuzwingen.
Räumung Venedigs!
Wien, 30. Okt. Wiener Blätter berichten aus Genf: Viacenza, Venedig und Treviso werden evakuiert.
Lärmszenen an der DllbUner Universität.
London, 30. Okt. Anläßlich der Prourotionsseier an der DublinerUniversität kam es zu aufsehenerregenden Lärmszenen. 200 Studenten rotteten sich zusammen und sangen Sinn-Feiner-Lieder. Stühle wurden zertrümmert und mehrere Personen verletzt. Hierauf zogen die Manu festanten singend durchi die Straßen.
Amerikas Kiiegspolitik.
Basel, 30. Okt. In f r a n z ö s i s ch e n Sozialistenkreisen wird die englische Meldung erörtert, daß Amerika der englischen und französischen Regierung eröffnet habe, die Getreideausfuhr cms Amerika müsse sehr vermindert werden und die Ententeregierungen müßten äußerste Sparsamkeit üben. Die französische Regierung wird von der amerikanischen Regiernng die Erfüllung der eingegangenen Verpflichtung fordern.
5) a a g, 30. Okt. Auf der letzten Konferenz des amerikanischen Schiffahrtsrates hat sich herausgestellt, daß der Bau der neuen Schiffe hrnter dem ursprünglichen Pvogrannn zurückgeblieben ist. Es wird eine Aenderung in dem Personal des Schiffahrtsrares erwartet.
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