Statt jeder besonderen Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten teilen wir mit, dass unser innigstgeliebter, unvergesslicher Bruder, Schwager, Onkel und Grossonkel
Hen-Heinrich Geißler III.
am 24. Oktober, nachmittags 3 1 /* Uhr, im 70. Lebensjahre nach einem langen, mit grosser Geduld ertragenem schweren Leiden sanft entschlafen ist.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Heinrich Geissler V.
Kirchborg, den 25. Oktober 1917.
Die Beerdigung findet statt Samstag den 27. Okt., nachmittags 2 Uhr.
06692
Gestern entschlief nach langem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegertochter,Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Marie Schneider
geb. Weis
im Alter von 35 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Heinrich Schneider z. Z. im Felde und Kinder
Utphe, den 25. Oktober 1917. 7gooD
Die Beerdigung findet Samstag, nachmittags 3y 2 Uhr, statt.
Gestern nacht 2 Uhr entschlief unerwartet infolge eines Herzschlages meine innigstgeliebte Gattin, unsere treusorgende Mutter, Grossmutter, Schwester, Schwiegermutter und Schwägerin 06703
Frau Margarete Schneider
geb. Becker.
In tiefer Trauer: Friedrich Schneider, Bäckermstr.
, Karl Schneider, z. Z. im Felde Emilie Schneider
Familie Eiff und alle Verwandten.
Leihgestern, Münster, Weiperfelden, Ostheim, 25. Oktober 1917
Die Beerdigung findet Samstag den 27. Oktober in Leihgestern nachmittags 2 Uhr vom Sterbehaus aus statt.
i
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, sanft und unerwartet unsere liebe Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin und Tante
Frau Louise Schneider Wwe. geh. Graf
in die bessere Ewigkeit abzurufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Schneider.
Giessen (Gartenstrasse 2). den 25. Oktober 1917.
Die Beerdigung findet Sonntag den 28. Oktober, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. . 06(199
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Giehen.
) ReichSunterttützuna.
An dieientgen, deren Namen beginnen mit:
A—H Mittwoch den 31. Oktober 1917 J—R Donnerstag den 1. November 1917 S—Z Freitag den 2. November 1917 Weitere Unterstützung (MietSzuschust). diejenigen, deren Namen beginnen mit A—H SamStag den 3. November 1917 J—R Montag den 5. November 1917 S—Z DtenSlag den 6. November 1917 c) An Vermieter, die Mietbeträge abbolen. Mittwoch den 7. November 1917.
. Die Auszahlungen finden von 8—1 Uhr im Stadt- Haus, Zimmer Nr 7, statt.
Die Unterstützungen dürfen nur an den vorgenannten Tagen abgeholt werden. 7881B
Giesten, den 20. Oktober 1917.
Der Oberbürgermeister: Keller.
Städtischer «otznungtzvachweiS Stetzen, West-Anlage S1.
ES sind ju verm ieten:
1 herrschaftliche Wohnung von 7 Zim m er n , S her» schaftliche Wohnungen von 6 Zimmern, 3 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mit oder ohne Laden, 1 Wohnung von 1 Zimmer, 2 Zimmer unier Mitbenutzung der Küche, 3 Ladenränme mit je 1 Zimmer, 3 Lagerräunie mit 1 Arbeitszimmer, 1 Lagerraum, 1 gröberes Fabrikgebäude, 8 möblierte Zimmer, 2 da-' von nebeneinanderliegend, 6 leere Zimmer» einige Stall» und Lagerräume mit Heuboden, 1 Wohnung von 2 bis 3 Zimmern in Bellersheim. 78868
Zu mieten gesucht:
24 Wohnungen von 1—6 Zimmern.
Zwecks Vornahme von Nevisionsarbeiten wird die Stromlieferung im Ueberlandgebiet am Sonntag de» 28. d. M. von vormittaas 8—11 Uhr eingestellt. Elektrizitätswerk und Strastenbahn der Stadt Giehen.
Stolle. 78948
Ansgabe vonSiif;stoff(Saccharin.)
In der Zeit vom 1.—30. November 1917 wird gegen den LiefcrungSabsctznitt 9 der Süststoffkarten II (blau) und gegen denLiesernngSablchnitt 6 der Sühstosskarten G (gelb) von den Sühstofsabgabestellen Süststoff abgegeben. Es gelangt ein Brieschen bzw. eine Schachtel auf den Abschnitt zur Ausgabe. Mil dem 30. November verliert der Abschnitt 9 bzw. 6 seine Gültigkeit. Nach diesem Zeitpunkt nicht abgerusenen Süststoffmengen dürfen von den Abgabestellen frei verkauft werden.
Giehen, den 25. Oktober 1917. 7884B
Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt)
Zur Errichtung eines ständigen Entlade-Kommandos am blesigen GülerbaHnHose werden 30—40 Arbeitskräfte tMänner und Frauen! gesucht.
Freiwillige 9.»Meldungen werden bei der Tranövort- auSgleichstelle, Stadtbauamt, Afterweg Nr. 9 von vorm. o—1 Hör und nachm, von 2—5 Uhr entgegengenommen.
D e Beschäftigung gilt alö Htlssdtenst.
Giehen, den 25. Oktober 1917.
Ter Oberbürgermeister.
_ TransvortauSgletchstelle. _ 7893B
..
W
Für alle Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Heimgänge unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters
Johs. Lieh VI., Förster i. P.
sagen wir hiermit herzlichen Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;
Friedr. Lieh, Metzger.
Londorf, den 28. Oktober 1917. 7887
Geiacht lufttrockene
7895hv
- — — ■«•■«.H IUKCIIC toai
Himbeerblätter Brombeerblätt^r Weidenblätter
r»oenbur»i»ch(* .\Mhrmlttelwerke G. ni. b. ff., Hfhwsrxenbek I. I,aiaenb«rff.
Witwer. 41 Fahre alt, drei | Kinder von 9 16Jahren, in gnrer Stellung, sucht sich wieder »nt älteremMäddien oder Witwe »u verheiraten. Angebote unter 7878 an den Giehener Anzeiger.
XVIII. Armeekorps Stellvertretendes Generalkommando.
Abt. III h. Tgb.-Nr. 19 219/5476.
Betrifft: Beseitigung von Tranportstörungen.
Auf Grund der §8 4 und 9b deS Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1861 in der Fassung des cherchögesetzes vom 11 . Dezember 1915 bestimme ich für den mir unterstellten KorpSbezirk und — im Einvernehmen m,t dem Gouverneur — auch für den Befehlsbereich der Festung Mainz:
„ . 1. Die Gemeinden sind verpffichtet, auf Anfordern der KriegSamtstelle in Frankfurt a. M., der Kriegöamlneben- steue ui Siegen, der zuständigen Linienkommandanlur oder Bahnhofskommandantur zum Zwecke der Be- und Entladung von Eisenbahnwagen und der An- oder Abfuhr non Elsenbahngülern Wagen. Pferde, Fuhrleute und 'Mann- schäften an die ihnen von den genannten Behörden be- zelchnelen Orte zu stellen.
2. Halter ooer Besitzer von Pferden oder Wagen sind verpflichtet, aus Anforderung der Gemeindebehörde ihres Wohnortes dieser ihr Fuhrwerk mit Kutscher, ihren Wagen oder ihre Pferde gegen die ortsübliche Vergütung zur Verfügung zu stellen.
- «V Jede männliche Person über 16Jahre ist verpffichtet, aus Aufforderung der Gemeindebehörde ihres Wohnortes gegen den ortsüblichen Lohn Arbeiten zu übernehmen, welche zur Vermeidung von Verzögerungen bei der Be- und Entladung von Eisenbahnwagen und der An- oder Abfuhr von Elsenbahngülern notwendig werden.
4. Die Heranziehung (Ziffer 2 und 3) ist auch an Sonn- und Feiertagen zulässig.
5. Die Gemeinden haben die Vergütung und den Lohn vorzulegen und können ihrerseits die Beträge bei An- tuhren und Beladungen von den Absendern, und bei Abfuhren und Entladungen von den Empfängern der Güter tm VerwaltungSzwangSverfahren wieder etnziehen.
6. Zeugniffe vonKrciS-oderanderen beamtetenAerzten
befreien, soweit sie die Unfähigkeit zu der ausgetragenen Arbeit bescheinigen, ohne weiteres von der Verpflichtung zur Arbeltshilie.
7. Gegen die Heranziehung durch die Gemeinde sowie gegen die Höhe der von der Gemeinde festzusetzenden Vergütung steht die Beschwerde zu, die keine aufschtebendc Wirkung hat.
lieber die Beschwerde entscheidet endgültig die für den Wohnort des Leislungöpstichltgen zuständige Gemeindeaus stchtsbeburde.
- ^.-^uwiderbandlungen gegen Ziffer 2, 3 und 4 werden m t Gefängnis MS zu einem, Jahre, beim Vorliegen Umstande mit Han oder Geldstrafe blö zu 1500 Mark bestraft.
Frankfurt a. M., den 11. September 1917.
Der stellv. Kommandierende General:
Riedel, Generalleutnant.
Vorstehende Verordnung wird hiermit unter dem Hin- weis bekanntgegeben, dan die in derselben erteilten Befugnisse zur Heranziehung von Arbetiern der dem Stadt- bauamte, Astcrweg Nr. 9, ungegliederten TransportauS- gleichstelle übertragen ivorden sind.
Giehen, den 23. Oktober 1917. 7880B
Ter Oberbürgermeister: Keller.
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