Ausgabe 
23.10.1917 Erstes Blatt
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- MkmäWche ju Lande und y\i Wasser und bcmarf

TW^wme Einführung des MitizsystemS.

Die Arrwersungen schluchen mit der Empfehlung, zu versuchen, Ee der L^ocktAlmer Komerenz im Wege stehenden Hindernisse zu oeteurgen urrd die Auslle erung von Pässen für die Parteien zu ver- Umcfox, bic daran teilzunehnren wünschen.

Graf Luxburg.

Aires, 22. Cft. ^DTB.) Reuternreldung. Die avFlrsche Regierung hat dem früheren deutschen Gesandten Grafen * j.- // Urff J . im November an Bord des DampfersHol- limdra' uact) einem an Deutschland grenzenden Lande einscÄsfen soll, freies Geleit zugesichert.

" . *

Die ägyptische Frage.

Stockholm, 22. Okt. (WTB.) Mvhamed Farid Bey, Präsident der ägyptischen Nationalpartei, der dre Sache Aegyptens auf der Stockholmer Soziatisten- wnferenZ, vertritt, versandte dieser Tage das Programm ferner Par^i in Forin einer Denkschrift an alte krieg- führenden und neutralen Mächte. Die ägyptischen Natio­nalisten appellieren an das Gerechtigkeitsgefühl der ziviti- srerten Böller und drücken ihr Bedauern aus, daß weder rn den Noten der ^kriegführenden, noch in der Note des Papstes der von England unterdrückten Völker, vor allem des ägyptischen, mit einein Worte gedacht werde. Sie stellen dre Forderung auf, die ägyptische Frage der künfti­gen Friedenskonferenz zur Lösung vorzulegen.

Stockholm Tagbladet" widmet der ägypiischen Frage einen langen Artikel mit einer eingehenden Würdigung des Werdegangs Mohamöd Fcrrid Beys, der zu den hervor­ragenden politischen Persönlichkeiten seines Landes gehört

Ein griechischer Minister über den Frieden.

Athen 22. Okt. (WTB.) Der Minister des Aeußern m der Sva mm er auf die Ausführungen eines Abgeordneten,

, Obigen Frieden sprach, folgende amtliche Erklärung

ab: Der Gedanke eines Friedensschlusses wird in der ganzen Welt von Perwnen verbreitet, die zu dm Gruppen der Regierungen ge

Der:

lange- "T'* ri*i/ iu-ui.3 wt hm\ fcu. i/uiiLii, ttrcu|V|ci/i

ru«cgcri der Lätzen, die nur durch die Fortsetz,mg des .Krieges zu tra­gen yaoen. als auch wogen der Wohltaten, die aus ihm entspringen werden,^aus denen wir ^tzm ziehen werderr. Es liegt ein for­meller Enyaüus; Mif seiten aller alliierten und befreundeten Staa­ten vor, nach dem der Krieg nicht vor der Entwurzelung des Mili­tarismus, der diesen furchtbaren Orkan entfesselt hat, beendigt wird.

Der Kaiser an Feldmarschall Prinz Leopold.

lMTB. Amtlich.) An den Generalfeld- warschall Prinz Leopold königliche Hoheit.

- Irr gemeinsamer Arbeit und gemeinsamem Kämpf mit Meiner lU^Nne wurden die schönen Erfolge vorbereitet und hurch- Zfwprt, du Deine bewährten Truppen durch die Fortnahme von ^ vji* ?v° on UTl ^ ® a ff ä errungen haben.

_ schnellen Schlägen, vortrefflich unterstützt durch die Ar­tillerie. Pioniere und Minenwerser, brachnt die braven Infan- fanterie und dre Radfahrer überall den feindlichen Widerstand: chrem frischen Trausgehen ist die rasche Dirchführung der Opera tron zu danken.

. .Wen Führern, Stäben und Truppen, die zum Ruhme der dQlpchen Wüsten erneut beigetragen haben, spreche Ich Meine volle Anerkennung und des Vaterlandes Dank für die geleistete AiDeck aus. m Wilhelm I. R.

Der Kaiser an die Flotte.

Berlin 22. Okt. (WTB Nichtamtlich.) S. M. der Kaiser hat folgende Order erlassen: An den Chef des AdmrralstabeS! Generalfeldmcrrschatt v. Htndenbnrg meldet rnrr, daß bei Wegnahme der Inseln Oesel, Moon und Daqö die Zusammenarbeit von Armee und Marine in denkbar vollkommener Weise zum Ausdruck gekommen sei. Die in Oiger Wechselbeziehung zwischen Generalstab und Admiral- stav geforderten Borarbeiterr für die Operationen über' See haben dre Grundlagen für die Erfolge geschaffen. In auf­opfernder Hrngabe haben Offiziere und Mannschaften der gtottc otp Uebcrfilfyrung des Landangskorps Vvrbereitct, neftchert und unterstützt. Teile der Sscstreitkräfte haben die serndliche ^ otte durch mehrere Gefechte zurückgedrätrat, ihr schwere Verluste zugefsigt uird vielfach in den Kampf an Daud^wrrksain eingegriffeu. Ich fteue Mich des B.stveises

den Angriff unserer Torpedoboote worden.

Wwr Sinken gebracht

Die verunglückten Zeppeline.

,.^daris, 22. Okt. (WTB. Meldung der Agence Havas. Die bisher erngegangenen Meldungen laben annehinen, daß es sich um A" ^ " g l a n d gekommene Luftschiffe hrrndell, die das ftanzö- sucke Gebret über flogen. Das von Anfang an durch Nebel erschwerte Untcrnehmen dehnte sich über einen großen Teil Englands aus, nahm aber ein unglückliches Ende. Bei Tagesanbruch waren noch acht Luftschipe über Frankreich. Davon waren drei einiger- lma^en zmamnocngeblieben. Sie i rsuchten, rmsere Linien zwischen Lunemüe und Baccarat zu überfligen. Eines von ihnen wurde lu der Umgebung von St. Cleinen: durch die 174 Luftabwehr gruppe abgeschvst'en, die beiden anderen kormcen entkommen, wurden aber nock durch) vier unserer Flugzeug von den Geschwadern Nr. 77. 89 und 91 angegriffen. die eines von shi« in 5000 Meter Höhe^erreichten und auf Schuß'reite angrissen, jedoch durch bic Erschöpfung ihrer Munition zur Ausgabe ihres zickmpfes gezwungen waren und im Nebel verirrt, auf freiem Felde landen mußten. Alle anderen Luftschiffe über unserem Gebiet wurden von unseren Iäegern angegriffen oder aeh?tzt und abgeschvsfttz oder soweit kalnpfunfahig gamachr, daß sie landen mußten. Ein sechstes Luft schiss tvurdc am 20. Oktober 4 Uhr nachmittags von deni Flieger- kommando Frerus gesichtet. Eine Kampsstasfel stieg zur Verfolgung am, verlor es aber gegen 5 Uhc aus den Augen, als es nach der hohen Soe flog. Die Deutschen verloren danach am 20. Oktober anfchemend sechs Luftschiffe. .> Anmerkung: Wir verweisen aus ben aamtlrchvn deutschen Bericht, inach dem vier Luftschiffe verloren lrnd.)

Sisteron, 22. Okt. (WTB. Nichtancklich.) Meldung der Agence HavaS. Der ZeppelürL. 43" war wegen noch nicht fest- geltellter Ursachen gezwungen, zwischen Nisson und Chateau Neuf zu landen. Nach der Landung wurde das Luftschiff von der Mann- )ast verbrannt, die aus dem Kommandanten Kölle, Oberleut- u<rnt Luz und 19 Mann bestand. Sie sind sämtlich von (Anwohnern verhastet worden und nach Laragne gebracht worden, wo sie gegen-

nungSaus tausch den Ausführarngen des vceserenten zu und nahm ernstimrnig eine Entschließung im Sinne der Reichs» tagsrefolution an. Bei der Befpreckncng von geschäftlichen und Parteiftagen wurde necken dem Ausbau der Partei und der Werbearbeit auch die hessische Bersassungs- und Der- waltungsreform eingehend erörtert.

der Schlagkraft Meiner Marine und spreche dem Admiral- ftav, dem Führer, dein Kommandanten und den Besatzungen der b«teil-gten Streitkräfte Mein- volle AnerkÄrnurig und des Vaterlandes Dank aus. Wetter mit Gott.

*

Krieg-minister v. Stein in Sofia

frrJlt S ft - tWM.) Meldung der Bulgarischen Tele-

FS übliche Kriegsunnister o. Stein, der bar ankam, wurde gestern vom König wieder m Audiei^ empsangen^. der ÜM die erste Klasse des Orders vom - mt verlieh. Darauf hatte ec in

AuS'?übm.n^, ur I? Dützrberg, die ebenfalls hohe

Auszerctmunaen crhcelten, erne Unterredung mit dein Miuister-

*** ber bulgarische Kriegs- Sftlr \ aTt der teil,rahmen u. a.: alle Mi-

^ Sobranie. d«r Oberbefehlshaber und sciu GeneralstalSa>es, die diplomatpä-en Beriretor der VerMndeten

S^fi^d^^^ preußiscl^n Käiegsmi nisten ums in Sofia, du Voc>lvenden der deutsä>eil .Wlonie. Wacnce Trink.vrüchL

5h^ n . !)C ? r t( welche die Bedeuttmg des Bündnisses betonten

besten Hoftmmgen lür die Zukunst ausdrückten. Kiieg^- mrnistei v. ^tcin lieg einen Kranz am Grab der Königin Eleonore nederlegem - Bn der Abreise nach Berlin wurde c?a,iiS fet. ^ General Waidenow uiid einer großen Zahl deutscher' Offiziere begrüßt. Glerchzerttg kam aus ^Konstantiiwpel Major

BerhLndtungen nehmen wird.

. ' ' r, .- ** " 1111 uu vc.ii 11

imi der Leitung des VerpflcgungSli'eseiis

teil

Seekrieg.

Neue N-Boot-(krfotgc.

«D«rlin. 22 Okt (Amtlich.) Auf dem nördlichen boote wtt-dc?um tmtben butd) blc Tätigkeit unserer Untersee-

l. 000 Bruttoregistertonnen 11 *?S ben versenkten Eckiiffen befanden sich ein bc- wafftieter, anscheinend Nnt Erz beladener Dampfer ferner die

'Sa" Ä er /(V°lev°ne" nnt SKS

sw * r. Porzellanerde nach Leppe. Eines unserer U^Boo -s?alle^e,>Ä?'^" Em'al ein Gefecht mit einer

»i'M» ibt« sSifKrJum:

Chef des^Adnnralstabes der Marine.

* a'äVSeSfffiöl.xs ,*f,RfJ ,55

ff«

ftäztiß gefangen gehalten werden.

Chaumont, 22. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenee HavaS. Der ZeppelinL" landete beute morgen 1 Nhr ifon ^ Bourboume-leS Bains. Der Führer des Luftschiffes und 19 Mann der Bcsatzmrg wurden gefangen genommen.

Nus dem üelche.

Der Kaiser. Hinckenburg und die Kriegsanleihe.

Berlin, 22. Okt. (WTB) Anläßlich des Ergebnisses der Kriegs an lerhe hat der StaatSsekr-etär des Rei-chMschatz- amtes Graf v. Rödern sol-Fcnrde Depesche vom Kaiser erhalten: Hocherfreut über das glänzende Ergebnis der Zeichnungen zur siebenten Kriegsanleihe spreck)« ich Ihnen, der Reichsbank und allen Beteiligten für die erfolgreiche Arbeit meinen herzlichen Dank und Glücktvunsch crns Kraft­voll und zielbewußt steht das gesamte deutsche Volk auch im vierten Kriegsjahre neben seinen Heldensöhnen im Felde hlnter der Reichs- und Heeresleitnng, zu jedem Opfer an Gut und Blut bereit, bis Ehre und Freiheit des Vaterlandes gegen den Ansturn, überniäck/tiger Feinde siegreich behauptet sind. Gott segne alle Treue und Opfenviltigkeit durch einen glücklichen ersprießlichen Frieden.

Den, Grasen von Rödern ist ferner ein Telegramm des Generalfelchnarsthalis v. Hin den bürg zngeaangen, der u. a. telegraphiert: Ich ha-be in der Tat eine große nach. träglrche Geburtstagsfre-ude einpftuiden, als ich Euec

Mitteilung von dem glänzenden Erfolge der c. Kriegsanleihe erhielt. Er zeigt unseren Gegnern aufs ireue, daß Deurtschland crirch wirtschaftlich nicht niederzu- ringen ist, und gibt mir den Be'.veis, daß das deutsche Bott unerschütterlick) auf den Sieg vertraut. Eure ErMenz bitte rch, mernen herzlichen Dank dafür bekanntzugeberr Volkszählung am 5. Dezember 1917.

Berlin, 19. Okt. Durch Verordnurrg des Brundesrats rst erne neue Volkszählung für Mittwoch den 5. Dezember 1917 verfügt worden. Die neue Volkszählung ist nottvendiq geworden, da die am 1. Dezeurber 1916 vollzogerre Zählung

urcht hlnrerck-end zuverlässige Unterlagen für die Maßnal)- men des Kctegsernährungsamts erbracht hat. Den berech­tigtenBeschiverden über die unzureichenden Zahlen der boi Verteilungsplänen für die Lebensmittel zugrunde zu legen- deu Bevölkerung kann nur durch eine neue Feststellung der Bevolkeruugszahl begegnet rverden. Die teclMsck-e Durck)- fuhrunA. der Zählung lojrd wieder mittels der Houshal- tuugsliste bewerkstelligt werden. Tie Gejtalttmg der Haus- halttrngsliste im.einzelnen »vird rechtzeitig der Reichskanzler versugen, da über Einzelheiten der ztveckinäßigen Gestaltuna noch verhandelt wird.

Beschlagnahme von Tabak.

Berlin, 22. Okt. (WTB Amtlich.) Durch Bundes ratSver-ordnung vom 20. Oktaler wird der im In- and vorhandene oder aus dein Ausland zur Einfuhr V- fugende Zlgarettenrohtabak, ebenso wie der nach der BerordnuTtg crns dem Ausland cin- -eiuhrte feingeschnittene Tabak zugimsten der Deutschen >rgarettentabak-Einkau fsges ellschaft m. b. H in Dresden beschlagnahmt. Soweit die Gesellschaft die käuflickw Ueberlassung nicht verlangt, dürfen trotz der Beschlag nähme die Hersteller von Zigaretten steuerpflichtigen Erzcua Nissen ihre im Inland besindlichen Vorräte sonne ihre Bor- rate, die sich zwar beim Inkrafttreten der Verordnung noch nnbc ^finden, jedoch schon cnis den: Erntejahr oder eurem früheren Erntejahr stammen, verarbeiten. § r Pr 0 Erarbeitung von Zigarettenrohtabak kann der Reichvlanz^r Do ch st mengen festsetz.en. Wer beschlag­nahmten ^.abak in Gewahrsam hat, ist verpflichtet, den

Michaelis,«tunE^ preußisch: Z^^inisLttun^'^'«ZLbewahren'und Pfleglich zu behandln. Me näh7- ^ mckdeni österreichischen Vertreter Major Rw^'nn hntfclfII!S^?t5?5 Bestimmungen namentlich über die Festsetzung der ''

Uebernahmepreise werden vom Reichskanzler getroffen In die Gefchaftsfüh^ng der Gesellschaft kann der Reicks kanzln: durch Vertreter Einsicht nehmen lassen, die das Recht haben gegen Beschlüsse irnd Entscheidungen der G.'sellfchaftSoraane Einspruch mtt aufschieb ende r Wirkung zu erheben Die SW- 0t £ nU 3£L *?*} sofort in Kraft. Zugleich wird die Ver- retteurohtabak nebst den Ausfsrhrungsbesttmmungcn tun wfrxjircift gesetzt. Me durch die neue Berorckmnlg ermög­lichte Regelung de^, Tabake in tuufs zur Versorgung der deut fdjtn Zigarettenindustrie ist erforderlich, um die Preis. Erwüchse, dw sich allmählich auf dem orientalischen ^ Ä Schaden unserer Valuta, als auch

für dre Zukunst unserer Zigaretteniiidiistrie ent- wickelt haben, wirksam zu bekäTnpfen.

Au» Lsefsen.

- Frankfurt a. M., 22 Okt. Unter der Lertuna des LaudtagKabgeordneten Reh-Msfeld hielt der Äi^JauS- Ichuf; der Fortschrittlichen Volkspa rtei für das

b,er eme a! °rlm Teilen des Lnndes

"utbefudjie Versammlung ab. Im Mittelpunkt der 2 Vr

Au» Ktavt und knnv.

Gießen, den 23. Okwber 1917.

** A ns z e i ck n n n g. Dem Fab rer Karl E n der - von fcer mirbe otf Heenicbe ^apserkeitsmedailte Dcrliehen.

Militär-Wochenblatt. Dem Maioe von Wesicrnhagen, vorher Lvommandeur eines Garde-Iw Regts. im o*aci)cn beim Stabe des LL-rbgarde-Ins.-Regtr. 115. wurde^ der Absctried mit der qe'etzticden Pension, der Er!auvnis -um tragen der Uniform bee- Jnf.-Rogts 116 und unter Verl«- l/u;ig des El-araklers£benUciunairt bewiUrgl. ,'?auprmWm ers mr ^nf.-Regi. 116 wurde zum Ptcry'Major in Frank» ',rrt a. M., ernannt.

sT> -?* r ^ bstzüchte^ Es ist jetzt, vor dem Eintritt von .ui.. . rosten, notwend,^, die Obstbäume mi. ^ lel-qürleln zum Fan» & n w* rrrnchpannerS zu cxmsehen. Dies bn in 1 Meter SN>bc Don der Erdoberttäche zu gejwekm. Besonders ist darauf zu ackten. vu; das unterlaqevavier imprägniert ist und -est um den Stamm gnamurt wird, denen Außlnnernse mUcr der AnbrgesteUe glatt zu rerben gl. Der Leim muß klebiähäg gehalten und deshalb öser- naaegneoen iverden.

"D ei-z u n g der Eisenbahn,L<rr. Während de? nöck- Ile.i ^riw-rs mu oic .vei.-,ung der 3ikr eine Emschrmkmq er-

,, ^,!" ClT wnL' ,OTrt> - a ^ Zrtt oon Mme Ofubfc 1J1< tnv ,31. Marz 1918 rntgeieöt. Die Wärme in den Ab recken ül1 ^ ,I^ r ^a 1012° C. betragen. Die Von.>rtzüge, Arbeuerzugc und Tr,ebwaaeu. sonne die Züge der Nebcrrbahnen werden nickt geyeig^r^l Reitenden wird die Mmiahmc von Dinteric^rbklei. drrng, Lücken irnd dergleick»n unter allen Umstande:', enrpivhlen da (nid, m den Ferrrzwwn nicht immer auf ausreiä«nde Heiuma in bisher gewohnter Weift gereckinai werden darf.

^ Absenders nicht vergessen! Ae

wrS dem 6elde als uwestellbar zkvrückkonEnd.m Bäckchensendungen könne,: den L1b,cndern mels^. nicht zurückgegeben werden, weil diese jU? Es der ^uvenseite der Lxnömrgen entweder gar nickst bczeiclmec tzalc.n, oder dre vorhandenen Angaben ungenau und unvollständig L"h°lt der Senkungen Näher« über den msti hervorgeht. Der Inhalt derartiger Päckchen nrur, ^r'r Emi er werckss ist. vemickcer .verden' Bcvarurlrchenver e verrollen täglich zahlreiche Sendungen dieiem Vnr Verhütung joUfer Verluste ist .S durchaus er- Wrderluft das-, ^e !?lfnonöer sich in jedem Füle in der Aufschrift genau den tlr-ch und vollUmidig mit Namen. Wohnort fnöti gen falls ^iouort^ <otrar-e und Nummer als Absender beznck'iwn und i die äutzere Aursichrift verloren gehen sollte auch dem Inhalt ernrn Zettel mit ihrer genauen Adresse jerrümm uul. empnch.t eS sich, die Angaben auf der Außenseite der Sen»

- m J t + x l ne niederzusickivüben, -veil die Tinte müft oder Blenttft l-ergcstellten Sck>riftzeichcn sich während der Bc- sorderung lerch-t verwischen und unleserlich wert«,.

Beschlagnahme von Spinnpapier, Papiers L5.ru- Bellftoffgarn und Papierbindfaden. Am 23 Oiüob-er 191^ t|t eme Bekanntmachung Nr. Paga. 1/10. 17. K. R c.v«tvef»end Beschlagnahme von Spimwapier. Papiergarn, Zell. '-Ollgarn und Papierbrndsaden, sowie Meldepflicht über Papiergarn-- crzeugung unter gleichzeitiger ')lniHebung der Bekanntmachung lU- ^000/12..16. K. R. A., betreffend Beschlagnahmc von Natron- (ouI|d>) Zelliwff, Spinnpapier und Papiergarn vom 1. Februar 1917 m SPm ft getreten. Durch diese Bekannt- machmrg wird beschlagnah mt : alles Spinnpapier. seiner alle^ Paplergarn. Zellibvffgarn tzrlnd aller Papierbindfaden, welche aus LNmipapier allem oder unter Mitvenvendrrng von Faserstoffen her ge stellt i md. sowock sie sich nicht z. Z. des I n kv a ft t re te irs der Bekamttmachrmg ,m Besitze von Händlern oder Webern seinschließ, lich Lplnnwebern) befinden. AuSaeiVmmen von t r Bekannt­machung ttnd Erzeugnisse, die aus Papier und Bastfasern bestehen, unterllegen auch künftig den Bestimmungen der Bekannt» W. HI 3000/9. 16R. A. vom 10. November 1916 «?* m. 3900/6^ 17. K. R. A. vom 4. August 1917. Trotz der Beschragnohme ftt die Veräußerung und Lieferung von Spinn- pcwrer erlaubt: jedoch nach dein 5. Nvve:nber 1917 nur gegen den vvrgrsckmebenen Bezugsschein. Die Veräußerung von Papieraar, Zell,-Dstgarn upv. t|t zur Erfüllung von Aufträgen der Heeres- oder MariiiebAx-tten un^: besonderen Bedingnirgen.gestattet. Ferner dunen n-atron-ellstvffhalttge Garne, reine Sulfitgarne und Bind­faden veräußert und geliefert werdcar, sofern die in der Bekannt- machung vorgeschrr^benen Bedingungen innegeh-ilten werden Zein hiernach erlaubte Lieferung ist an die Innehalttrng bereits festge- letzter oder noch festznsetzeicker Höchstpreise oder sonst vorgeschriebe» ner Rickstpreift nach Maßgabe der näheren BestemmungQ, per BckkanntmacktzM gebunden. Ebenso ist, ungeachtet der Beschlag, nähme, erne Verarbeittnrg der beschilaprahmten Stoffe unter be- sonders angegebenen BedmgnngOi gestattet. Tie Hersteller von Papiergarn werden einer Meldepflicht unterworfen. Ausnahmen A^den Vvrichriften der Bekanntmachung können durch die.Kriegs» stdih .off-Abttnümg des Königlich Preuspschen Krugs min iswiinms ^.^lm 48, Verl. Hcdemannstr. 10, auf Grwid /christlicher

mit Begrmüning versehener Anträge an die Kriegs-Rohswff-Ab. teilnng, L«ktwn ?asa., bavilligt nvrden. Ter Wortlaut der Be. ranntmackung ist m der heutigen Numrner unseres Blatte^ cinzirsehen.

> VSiL? a ÜsT re ^ veranstaltet zurzeit bei

fernen Mitglickern und Freunden rn unserer Stadt eine Iahres- sammllmg. Der Krieg hat den Gesarntverein zu seinen alten neue große Lasten aufgelegt und nianmgsache neue Aufgaben gestellt Wahrmd wenige 'rmidlmrdische Gemeinden seiner Fürsorge entzogen ftnd, hat her 5mcg lerne Tätigkeit, mt Osten zumal, in verstärktem Maye gttordett. In Siebenbürgen, Galizien, Ostpreußen mach über­all imeder cmsgebaw roeiden, w:^ wilde BettEtung zerstört hat. Zn Polen, Kurland, nun auch Livland, wird seine Hilft in An­spruch genommen. Es ist bis jetzt gelungen, die Mittel fce* Vereins nur wenig 'unter bex bisherigen Höhe zu erhalten. Aber die Sorgen wachsen und die Bitten werden drnrgender . So rvendet auch der ^ftge FrEnverem,tch nckt herzlicher Bitte mi alle Freunde deck Gustav-Adoff-sache, ihn mck)t zn vergessen. Junge Damen haben Wieder weundlichst dre Sammlirng übernomnien. Möchten die Hanftr und 5)erzen sich ihnen willig öffnen :md ihre Arbeit ihnen ilicht zu sehr erschwert werden.' v

^Deutsche Vat erl a nds Partei. Wie uns mitgeteilt L" berr Hemrich Böller, F-ranffurter Straße 5?

^Ort^ruppe ^ Deutschen Vaterlands- Partei gewählt worden. Tiosbezugllche Anschriften sind an diesen zu richten. '

ac k Frauen. Auf den morgen abend in der großen

Aula ZücktMidenden Vortrag von Frau Bucksath und Frau Dr. Aegelr.Mainz wird nock^malS hrngewiesen. Es sei jedoch darauf aunnerk,ain gemacht, daß daS Vortragsthema fürjunge Mäd­chen" nicht geeignet erscheint. *

Siehe*Anzcig^^^^ Fürsten Hof findet heute Kvnzert statt.

^^hea 1 er, Seltersweg 81. Der S^a-r dieser Woche enthält v i ' e \ l ^- 1 i l/5T17 </Der Hilferm", die neuesten Am- ^ sonne den interessanten Film

Zrrli, die Försterstochrer". Siehe Anzeige.

< .. Licht 1 pielbaus Bahnhokstr. 34 wird heute zum

letzten Male das g«valtrge FilmiverkGlaubensketten" vorgefübrt. da., von Emer Mernett versaßt ist und in der Hmiptrolle den b"- lannten Hamburger ttunltler Verrch Mdor zeigt. Bei der vor- trestluhen pnrck-arbeittiilg der Szenerie, der Schönheit der Bilder dramatpchen Wucht der Handlung ist der Besuch dcö ftmigemäß emWWeTT - Mnstlerkäpelle begleitet, wie stets,

Beichlaonobm^ ^ äL? 11 ' ^ r ^thall BewrdnungLn über: Be,ch1agnahmr von Spinnpapier usw.; Elektrizität, Gas nsw.;