Ausgabe 
15.10.1917 Erstes Blatt
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beschlossen, dem Vorparlament bfte Ernennung des

vorläufigen Rates der russischen Repitblik vorz-ubeh alten. loo ^^Etzahl der Mitglieder wird 555) betragen, davon »>co Vertreter der Demokratie und 167 Vertreter der Bürger^ Uchen. Die Eröffnungssitzung ist für den 18. Oktober ein berufen worden.

Der finnländische Landtag.

Petersburg, 11. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Mel oung der Petersburger Telegraphenagentur. Die proviso­rische Negierung hat den sinnländischen Landtag für den 1. November ein berufen.

" . *

^ Eine armenische Konferenz.

Tiflis, 15-OL. Hici. ist eure nationale armenische Inferenz erowtet worden, an der mehr als 200 Abgeordnete <n»% aller Verven Lander beilnehmen.

Die englische und französische Antwort zu den Erklärungen Kül-lmannS.

Haag, 13 DTt. uas Holland sche Nieuws Bureau meldet aus ^7^/ ha Ü ok gesantte Eonferoöittwi und liberale Presse

^ ot)b beipflichrc. Selbst

fftwiBt:Tie Formel, auf die alles folgende: Soll imii zulassen, das; Friedensüedingun- neioeii .^striegeu ent-xrtten, oder daß sie eine.dauer- hafte^ Regeliuig vrogllchi.iachu,.. Was soll ge>ck>ehen, wenn die

ZoregÄt wird, aber nur dies allein, Ulster aast ^euttchlluid ^ l>e,e^e Gebiet zurückgibt'? In Frankreich 011301 W* betetet. Stete» bleibt in dm

«r-TWA^ Ä V~T& J .uiv» anoeres, als

-S b ? t - En-eg M beeudlgen wümcht, aber gleichzeitig bei artigen wrll, btc zu dein Kriege geführt haben ^^l^^hrrngen m das .^pnchvl des militärischen Systems, das bie Leiden m die Wett bvachtr." 71 '

qlhJ&PHL 5Hs & 11 äjPj* ®®® und Asgniths sagtPall Mall ®«i ztaatifägtaz voll LAihlnrann bekamen Lloyd George

5*"* ' C,lti ^ rf - Wenn Deutschland eine derartig Hartnack,M Haltung emnimmt, wird es die Folgen zu -???! .b^eib -^e W«-der^rstelümg der verlorenen Pwviuzen L iLS^JS 1 ,^rsotchL ibMiyt'M wie für die Franzosen selbst ;JJr ^>urch die ttttecnationale

bc - sranzösischen ..Er n. an des envopänchen Friedens Wir Pvenmrmmyher richtig ausdrückte, an der "d U» ferne ontterDriicftnt .Kinder wieder

crknt bnd. Es gM kernen Engl ander, dessen Sinn für Ehre durch E"qMn^rtlgcn Bonchlag nicht empfindlich beleidigt würde"

ntmz lrf7l - CLbt;Asumth sagte gestern abend

'.nmz nchtvg, dar; .das Schttminstr, was der Welt geick^i-en könnt" crn MEmengeLckter Friede wäre, der.in sich di/.«e künftig

^E? 1 s ^ r n 4? r EÄn Flrckwerk sein soll, kann E sotcl><- .,rvage wie ix Mch.-Lotlnrngens, die nur eine einzige

^ ^ Ematmschen

Ött. (WW.) Tie Rede des Staatssekretärs von ^Emann wird von der Pariser Presse nachdn'icklich und etumittig lehnt Ohne Unterschied der 'Parteirichtung ver- lan^-n alle Blatter, daN dem Mhlmannschen Nein? und Nie-

wE T^7 Absage Fvankreichs gegenüber gestellt

- Erlhlmcomschm Aeutzemmgon wird natürlich auch) der -Nauövwz mjjt erspart. Wie man seinerzeit den

JÄf'SL 52: ^ RM'«r -.sich selbst zn überlassen, solegr mm England nahe, sich nicht mehr weiter lpn mit FvE<Nu'. wlrdanich M erklwen, denn!Fm.nkreich> sei allein schuld . ^ Krieges. Das Manöver sei aber- aus-

und dre übrvgen Enteirtemäch>te, besonders die 'von Amerika, hätten wiederholt irnd ein- dcrnglich darauf hiiigewlesen. dasj die Nückgabe EliawLothringens ern n untrennbaren Beitaurdteil der Kriogs.iäe der Miierten bilde ^ Jr* 1 "% mp l vnbert srch im besondemr, daßdieForde- ^ngen Frankreichs durch die Rede Kühlmanns an ^Erecht^igung gewvnngen hätten. Heute könne nmn f*wwi!? 6 Zlab-ÄthrtrZM tvcr Schild (twr, hintcr dem bet beirt- itfe ©enetwlftob innen Emlals tn -SSefirien iwrberdtefe

Tsbats" wÄi den Nachweis führen, daß durch wv 4 StT^oJX!'^ 51 oller Welt, auch den Newkraleir, klar Iverde., M Essaß-Lothrrngen zmpedrngt mi Frankreich Mrückfallen müsse ^ Ermutigung für dieF ranz ose n

zuhaiten m *** Absicht der Befreiung aller Völker fesb-

- ^ Unsere Alliierten werden mit Befriedigung

erfahren, daß Kuhlmann es nrr Incht hält, die .Herausgabe der- ML? -u regeln, dieM Italien uud Rmnüirien gehören,

Filmen nwi erherUchielleii und dve von England gedovdertm Garan- des Untcrfceboolkrioges zu gobm. Aber wenn .Kühl-

M»»E«USiS«VS-L

jfssäsrssvttüS^ mm *

Eine Anzahl Matter deuten die Rede auch als eine Zehre für lne Friedeussremde rnnerhall» der (kittende und knüpfni die War- nnng m bi e egtoliften, ja nidft nach Sbmkholm zu gehen Ter ^rgaro ül recht:Trc löschenden Miswecsiändnisse sind nur durch die Wassengewall M lösm. Ter Krieg nnrst unLslich fSL ^I)E"chl,mg enter der beiden Nationen führen." Herde er- M ^ömrng an die Sozialisten und erklärt so-

m f» 7 n C ! m r C W c ^nu lebten N?atm und von der lebten f^ ä ^L 87< nh? r^avre erklärt,-keinen Zoll unseres Bodens.

^^^^tun^n. WiMige Monate nachher gab ^ nfv ^L lTpe - { Ehr heraus Auch Küblmann wird Wasser m abzuwa^i^ W ' m ' ^ Ende der Flarrdernschlacht

iw*^s" crtfärt mit Genugtuung, Frmikreich brauche -keinerlei Besorgnis zu haben, wenn auch die Erklärungen .Kühl- hätten. Kühlmann f *ättc versucht, England M trauert Tie Reden Äsgutchs und Churchills, Antwon bU ^'ost-lochrnrgische Frage berührten, seien die beste

Z!ch lege besonderen Wert darauf, zu versichern, daß auch dev j C .Ü i b bAlgerische Soldat )veiterhin treu an der Seite ^:bihibdxm aushalten und alles eirtseyen wird, unt einen endgültigen Sicg^ zn erringen, wicher unseren Völkern die freie Entwicklung gewährleistet und das heißerstrebte nationale Ziel für uns dre Beretillgtmg aller Bulgaren zur Verwirklichung bringt diesem imgehenrcn Ringeil Tjat das von Eurer Majestät weise gerührte dentsche Volk mit seiiter ihm innewohnenden Mackü, seiner staatlichen Organisation und bewunderungslvürdigen Aus- opserung Oie ganze Welt in Erstaunert versetzt. Dies glänzende Bei­spiel wird semem treuen billgarischen Verbündeten für alle Zeiten -nn steter Aniporn und leuchtendes Vorbild sein. Möge der Segen

frische Kraft und seine hohen Gaben den Werkeri des Friedens und der Kultur widmet.

Ich erhebe mein Glas auf das Wohlergehen Eurer Mafestät und Euerer Dtajestät gatizen Hauses, auf ein segensreiches, langes, steteres Herrscherwirtert Euerer Majestät, aus das ruhmreiche bulgarisches Heer und ans das Blühetr und Gedeihen Bulgarien-l * . *

Der Reichskanzler im Osten-

. erlin, 14. Okt. (WTB. Amtlich.) Reichskanzler Dr. Michael i s hat sich nachmittags nach den besetzten Ge­bieten des O sten s begeben.

fsröerS ein großes Gefchlechi! Es

§iti die Zukunft unsrer Kinder, unsres Volkes, unsres Vaierlauöes! Zeder einzelne, der die 1. Kriegsanleihe zeichnet, siarki das Hser, siärki das Reich und stark? die Gicherhsii der jshigsn utid aller osraugegangenen Krisgösuleihen.

AllgLmeme Wehrpsiichi draußen, - MigLmeme Zeichnungspsiichi drinnen^

Tu' Deine pflichi!

« -^vre memt Kühlmann habe,durch jemc Erklärungen die bes Rercl^tages tmetx'r etntgeii und beruhigm wollen ^aS Matwver ,et m me,er Rickstung gelimgmr. Keine 'Partei habe ^l ,emen ernMichml KvnWt mit der Regierung gewünscht. Tie , >enic demnach auch besch voren. -Solveit die Rede an da^ Airsland gerickcket sei, nüisse das vmr den: Grafen Czernin d^r Dopst aezollm Lob besorrders boachdet werden

Petit Parisien" fordert, daß man mts die Erklärungen Kühl- mmms mit allem NackHntck antworte, daß die Rückkehr Elsaß-

ÄrTlertenäTfi^ 6 ^ für alle

Schweden.

_ ®'< Okt. MTB. NichtamMck.) Meldim§ des <svensta Telegral^. Nackzocm Landeshgnptmann Widen sich für L"?5^nvgend erklärt l>at, das tNnnstcrinm unter den ihm ge-

$ai kömren, hat der liiberale Partei- "Grer Pi-mchor Eden den Auftrag erhalten, das Ministerium 3tii vuoen.

Trintsprüche in Sofia.

Ü a 0 '' MTB.) yjUlbunq der Blllgarifchien Tele

Echen-A^. Bei der E^tase! Ael. EÄÜS '"e rd inand eine Rede, m der er Iwfc: Das auf den Schlachtk-li>m octnüpile, durch gemerniam vergossenes teures Blut besiegelte Bündnis wird

»V OaU « .. .. 'V c

umereit Völkern auch in der kommenden Zeit des Friedens iur oen wir bis -um endgültigen Siege zu kämp­fen entschlossen sind Kum dauevLden Segen gereichen

des Allmächtigen mich fernerhin auf unseren heldenliaften Streitern ruhen und ihnen den Lohn für ihren unvergleichlichen Opfernrut zuteil werden lassen. 4

Dest.tsche Kaiser antwortete:

Euer Maiestät spreche ich für die lierzlichen Worte des Will­komms meinen tiefempßmdenen Dank aus. Euer Majestät konn­ten Mir kurzem das schöne Fest des 30jährigen Regierungsiubbz begrüste mit besonderer Freude die Gelegenlxit, Eiter Mmcftat meine schriftlich dargebracksteii Glückwünsche zu dieser bedeutuilgsvollen Feier von Angesicht zu Angesicht zu nnederholen. Stolz und glücklich kmrnen Euer Majestät'auf diese reichen ^zahre znrückblicken. - Dos Werk ist gekrönt, an dem Euer Maiestät zum Helle Ihres Volkes unablässig gearbeitet haben, leit Sie Mi lenem Augusttage in Trrnowo einzogen. Der frohen Erimiemmgsseler folgte mir zu bald ein Tag schmerzlichster Trauer; m tiefer Bewegung gedenke ich der verewigten Königin, die sich m nnedli-ai^r Zeit wie in den Stürmen des Krieges als wahre Landesmutter erwiesen hat und deren segensreiches Walten auf allen Gebieten werktätiger Nächstenliebe für immer mtvergesseni bleiben wird. Der gittigen Emladimg Euer Majestät folgend, hatte vm mit der Fal/rt nach Bulgariens Hauptstadt die hohe Genug- Siyp i® mit eigenen Augen davon überzeugen zu können, \wlayz Blute das Land unter Eurer Majestät weiser Herrschaft erreicht l>at. Seit langem waren wir bewundernde Zeugen des rest- llisen zrelbenmßten Stvebeirs, das, von lluger Hand gelenkt, das lEvolle Volk der Bulgaren von Stufe zu Stufe aufwärts ge- rnhrl lxtt. Voll Mcfrrchtiger Teilnalyme beobachteten wir das tief aus dem .Herzen des Volkes entspringende Sahnen und Drängen nackt nationaler Einigung. Wir fühlten uns in Erinnerung an imsere eigene ^rgangeirhett der jungen starken Nation tief innerlich ver- waiidt. dieses Gemhl nnierlicher Berbmidenlwit hat seine schönste EA^MNg eriahveii, als Bulgarien sich unter Eirrer Majestät ^ 1 h Weltkrieg der gerechten Sacke der Mittelmächte anschloß und fern Los mit dem unsrigen ver- ^^-.Sett zlon wahren ftel>eii Deutsche und Bulgaren im Bunde mir Löesterretchern, Ungarn und Osmanen Seite an Sette im Kamp, gegen eine Welt von Fciilden. Dieser Zbampf hat Bul nach glorreichem Ringen die ErMNung seines geschicht- llch.en Selmens gebtachL Ich hin stolz darauf, daß es meinen m ^lngmig dieser Erfolge beizrckragen Die herrlichen Wassentaten, die Bulgaren und Dentsche gemein- lain lvrrichtet haben, ,verden für alle Zeiten ein Ruhmesblatt m der Geschichte beider Völker bilden. Sie werden aber Mich aitf ^Eunftigen Beziehungen beider Länder einen tiefgehendest l,nb bulgarisches Blut ist gemeinsam g?- lloNen Die Erinnerung Mi gemeinsam getragene Gefalweir und Enchehruugen. Mi gegm,tätige Hilfe in Stunden der Not und an Siege bildert für alle Tplliiehmer an diesert uarnpsen, für ihre Kinder und Enkel ein unzer-, Band, ein Band der Waffenbrüderschaft, das selbst dem der ^tmnmesgemEsckiast nicht nachsteht. Ans dieser ^^^bnidersckiaft erwächst eiiie unwandelbare Treue J* X L Ranke dn Feinde kläglich zerschellen und gegen die die können ^^^ftls und Mißtrauens niemals Macht gewinnen

co .So sl^hen wir Hand in Hand unlösbar verbunden ^ockl llt die Znt dm^Prüfilng nickst vorüber, .Hochmut und der ^ If BulMmens Zukunft ..eidisch m ,

seekrleg.

^ m Bulgariens Zukunft neidisch zer- Wren und DeutschlMids Älüte vernickvten ivolleir, ist noch nicht sich «nicht entschließen, von ll>ren Erobe- rungvplanen abzustehen intb dem Blutvergießen ein Ende ;u machen. Wir Mten gemeinsam mit unseren von gleicher Feindestücke bedrohten österreichisch- ^L?'?schen und türkischen Perb ündeten uner- schutterlich sdand, bis mrt Gottes Hilft durch den Frieden die hohen «Guter gefufrrt sind, für deren Verteidigung wir in den Krieg ^nn mix m ecner nicht zu fernen friedlichen Zeit durch wieder Gelegenheit geboten wird dieses ^nb ju klujfen iii, so hofft und vertraue ich, werde'ich eiu grvßes^gluckliches. gesichertes Bulgarien sehen das die getrennten Svhne unter einem Szepter rn ftrc- ' iuut *ufamtej,wgc« ? das. SidniÄuft,»« jemer h eldenhaften AustteuiMmgeit genießt und in treuem Zusammenwirken mtt dem ettistchen Kampsgeno [feit fanc

Reue U-Boot-Erfvlge.

Berlin, 14. Oft. (WTB. Anrtlich.) Durch die Wtig. keit unserer U-Boobe sind cms dem nördlichen Kriegs, schauplatze wiederum 16 000 Bruttoregister­tonnen versenkt worden. Unter den vernichteten Schif­fen befanden sich ein bewaffneter italienischer Dampfer und eine große Bark, die Stacheldraht und Oel für Le Havre geladen hatte.

Der Chef des Admiralstabes der Marine. Einstellung der holländischen Schiffahrt nach England.

Rotterdam, 14. Okt. (WTB.)Maasbode" erfährt aus zuverlässiger Quelle, daß die Fahrt holländischer ticts f - voll Holland nach England eingestellt worden ift. Die,e Maßregel steht im Zusammenhang mit der ßhwe- benden Frage zwischen Hvllaitd und England.

Unsere erfolgreichen Kampfflieger.

Berlin, 13. Okt. (WTB.) Erfolgreiche deiitsche Kampf- flwger und dre Zahl ihrer Luftsiege bis Mm 1. Okt.: Ritt- ?"vhr. v. Richthoftn 61, Leutnant Gontermann 36, Lerttnarrt Bernert 27, Leutnant Max Müller 27, Oberleut­nant Dostler (vermißt) 26, Leutnarrt Frhr. v. Richthofen 24, Oberleutnant Schleich 24 , Oberleutnant Ritter v. Tutschek ^3, Oberleutnant Berthvld 21, Leutnant Adam 19, Leutnant i'r? r 19, bentnant Wüsthoff 18, Lnntnant Kisserrberch 17, Oberleutnant Bethge 17, Leutnant Goettsch 16, Leutnant Klern 16, Lerttnant Böhme 15, Leutnant v. Eschw-ege 15. ^utnarft Julms Schmidt 15, Leutnant Thuy 14, Osiizier- stellvertreter Buckler 13, Leutnarrt Göring 13, Leutnant Io, Leutnant übet 13, Oberlerttnaut Budd-ecke 12.

Rittmesiter Frhr. v. Richthvftn und die Leutnants Gon­termann, Bernert, Max Mütter, Dostler, Frhr. v. Rickfthvfen Oberleurnants 3titter v. Tutschek, Berthold und Bildüeckd rnd mrt dein Orden Pour le nrorite ausgezeichnet.

M$ dem Reiche.

Der sozialdemokratische Parteitag- *

f/J Ür + l B 11 r , 5 ''3 9 ft. c^' UT Einleitung des soritüdemokrati- cgen P-LttMtags hielt S ch e r d e m a n n heilte in einer überaus stark bciudrten VÄisvenammlung eine Siebe über btc ^zialbemokmtft ^ Bexstaickiwirtgsfrieben umb bk Vaterlandspartei. Er boeufir nete bie Sozralbenwkvatie als bk Partei des Vülkersriedens, schift bet te die i rülrereu Bemühuiigen der Sozialdemokratie, den Frieden ristreast zu erl-alten, und das geringe Entgegenkommen der Partri- sreunbe aus den ftiitdlicheii Ländern Die Politik der Batersands- eine ge.-ahrliche, kein vernünftiger Mensch könne sie mit- 5H 1L . Wonn auch bie Konferenz in Stockholm an den erbärmlichen Mmhenichasten der Gegirer gescheitert sei, so hoffe er dmh, daßsi ^ Sammen ü^vde, wmm die Völker aufgeklärt seien.

Interesse der Arbeiter verhütet mcht verzichten aus etwas, was ihm ge- lr!w 3 ^bne faiit4>Ten nicht für junkerliche Jntereff^

Partei ftehe, verlängere den Krieg. Deo veilangte schlleftich nrtt allem Nachdruck den Rücktritt des Reichskanzlers und des Marinesekvetärs Copelle.

Mandatsniedcrlegung de» Abg. Traub.

14. Okt. Pfarrer Traub entschloß sich zur N : et> e r le g u n g seines Landtagsmandats. (Traub an Berlmer Bororttvahlkreis Wilmersdorf-Teltow- Beesww gewählt worden.)

*

Aur Hessen.

. . Zur Loimnenden Tagung der Landstande.

^ ^ ^ Okt. Der Präsident der Zweiten Mam-

hfl t r) ^?^adung zur 45 PlenMlitzung für Dienstag ben 2 3. Oktober ergehen. Aus der Tagesordnung find fol- gende wichtige Punkte hervorznheben: Die Regierungsvorlage über die KrlegstQterungsbethllfen, über die sich Regierung und beide J^lAsEsen geeinigt haben. Die Regiv- .^deitüvurf betr. btc Wahlen zum 37. Landtag (Außer der abermaltaen HinMiSsckstebung der Wckhltermine. die ^ bedingt ist. handelt es sich mit

dün^£S 719 ^ ^ Rechte der Kriegstellnehmer getroffenen

Schutzbesttmmun^n aus die rm vaterländischen Hilfsdienst tätigen D« Regierungsvorlage über dre ^Schaffung eines Nvb betr. bie Mlßerordcnlliche Ergänzung der Gememdever- ^lwigen während Krieges. Zur Weiterbildung der Verfassung rm Sinne der Erweiterung der Volksrechte liegen ein freisinniger

M ^ tr ? g ^r- Sie dürften einem treu 1 w^^st Verftssungsausschuß zur Vorberattmg überwiesen lL^N- Auch, dürfte die kommende Tagung wieder eine lebhafte b-rttrgQi über Ernährnngssiagen und Kohlenverso-rgiurg: frellich konnnen diese Erörterungen meist zu spät, da der Landtaa vor vollendeten Tatsachen steht, an denen nichts mehr zu ändern ift.

Speckabgabe.

Avg. Lcu n hat in der Zweiten Kammer den Antraa

^ beschließen, Gwßh. Regierung zu ersuck-en, die Softrti ^ ^brm Milchkttl) besitzen, von der Speckabgabe aus der demnachstigen Hausschlachttmg zu befreien.

Aus Stadt unv Laus,

Gießen, den 15. Oktober 1917. w; fett längerer Zeit treibt in

btn 18 Jahre alter, mittelgroßer, blonder Mtger Mensch mtt rundem vollen Cftsicht und roten Backen fern Unwesen, rnoem er dre Geschüftslertte dadnrck) schädiat. daß er sich ans den Nmnen anderer Leute Waren erfeä- ^m+rTrt Tt eX welterveräußert. So lyat er auf diese Weise ^tttzenmacher mit Militürmützen, fast fämft siche hresige Zigarren Händler mit Zigarren geprellt nnd jetzt ist er auf den Trick mit Rasierrnesser verfallen Auch hat er sich inemy&am FMen Geld umb für Eier, »ute Dri

brücHüHt 0 w2- W ^ eU ' Publikum wird hiermit und)*

k . ljur- b^^or getvarnt, unbekairnten Personen ^crren oder Geü> an^uvertrauen, da von derarti.gen Schwindlern nvetjt^ nichts wvederzub-eckommen ist. ^ ^cynimobern

t t he a te r. Der ^opagandw-Ernirrkter für die KriegvanlerheStahl und Gold", der die aestriae Vorsteft

flctet taÄSÄ