fcen SSöTtai gefagt, ba& nnr Belgien nicht behalten wollen!. Wtr bvauchen eme Regäerung größter Bolksttmckichkeck, die mit den bisherigen Methoden bttcht. (Beftall links.) f~r **^ 0 - ^trefeutann (itätl.): Tie Erörterungen übet die Ldeltkriege sind gegenwärtig ganz zwecklos. Ebenso wer- oen nlle Reden non den Tribünen der Parlamsente an deni Gang, werng ändern. Das Urteil des Vorredners über die Poli- trk des Fiftften B ü l o w ilt zn l>rrt ausgesallarr. Er dars nicht verseilen, daß ihm innere Verhältnisse sehr oft seine Arbeit er schnürt txroen. i&efyr richtig.) Hindenburg hat recket, wenn er sagt, niemals M uniere militärische Lage so günstig ge,v>esen, wie jetzt. Anch die Gegner erkenneii das an. Englands Scknffahrt leidet schwer unter deni Unter,ee-Boot-Krieg. Was England jetzt durchmacht, ist ein Wettrennen mit dem ^ Tode. (Sehr richtig.) England kämpft heute mit der Uhr in der Hand. Wir mären weiter. n>emx diplomatisch? ringe, chrcklickKeit unfern Feinden riicht geholfen hätte. Wie stark mntz Deutschland, sein, um solche Diplomaten ertragen zu können. (Znsttmnnmg.) Gras Lux bürg mn.ßte sofort desavouiert werden, ^errn 0. ^irpitz dars ?nmi nicht mit Wallenstein vergleichen Gr ist ein Mann von unvergänglichen Verdienste?! uni dir dnltsche Motte. Manche Gedanken gmrge des Herrn Staats; etaärs von 8ruylmann stimmen Nicht mit dein überein, was meine Freunde ln. richtig halten. (Hört, hört!) Wichtig ist. daß wir unsere Gegner erst an den Friedens tisch hevanzichen und daß wir dort die fähigsten Eomaten besitzen. Man l7at gehofft, durch die Frie>ensentichl!e- WlNg des Reichstages eine yltmvsphäre des FnH.i- zu schaffen D"r Erfolg ist ausgeblieben, selbst bei Rußland. Im Gegenteil bat bx Entschließung rm Ausland zunächst als Zeichi-n der Sch-.xich ge- waE uird ist.erst durch unsere Erfolge bei Dcrrnowi.tz und Riga ver- ^sstst worden. Ich bodaure die Bezugnahme aus die Reichstags- entschheßung rn der Papstnote. Ein Desinteresse! Nent für Belgien anrtlich zu erklären, würde Ich selbst dirrrn für falsch halten, stpenn.' ich ans Scheidenmnns Standst!mkt stände. Wir können nicht alle nn^re Ansprüche von vvrnlewün arrsgeben. Grgland wird noch am Vrnabend seines^ Zufmumenbrnckes von ferner Unbesiegbarkeit reden. Wir mühen unsere Nerven behalten, dann wird das' deutsche Volk umrbernnndlich sein. (Beifall, )
Westarp (Ctwtf.): Airch mir haben ein offenes -Ohr für dw Worte des Reichskanzlers. daß Volk und Parteien m- mmmenmirken müssen. Das deutsche Volk wirr einig in der seharien Zurückweisung des Präsidenten Wilson, der um des Geschäftes Millmr den Krieg um Jab re verlängert hat mit der heuchlerischen Maske ernes Predigers für Recht und Gerechtigkeit. In schnöder Werse hat er unfern Kaiser beleidigt, er kennt die deutsche Treue nrckst. (Sehr richtig! rechts.) Er beißt auf Granit. Für di-- Friedenskundgebung des Papstes haben wir die Achtung, die dem ^.bergoupr der katholischen Kirche gebührt: aber obiektiv entsprechen diese Vorschläge nicht den Lebensinteressen Deutschlands. ebensowenig loie die Ausfi'ihrung des Grafen Czernin. (Sehr richtig! rechts.) wie Interessen Deutschlands und seiner Bundesgenossen sind nicht in allen Punkten identisch (Hört. hört! links'' Die Inter? si en ge mein s cka f t der Mittelmächte ist so groß, daß Meinungs- verschiedenheiten ruhig ausgesprochen werden können. Eine inter- nattonale ßlbrüstung ist unnröglick. Ein Weltfriedensbund ist un- drrrckift'chrvar. Das beweist eine jach'Hundertüange Eriahrirng Ein unabhängiges Belchen halten wir für eine Utopie Die Flandrische Küste ist ein Hauptstützemkt unserer U-Boote. Es ist bih-r nickt Nicht richtig, daß nur um Elsaß-Lothringen gekämpft wird ^er Kampf geht auch um Belchen. (Sech richttg! rechts ft Wir beben die Pflicht, keine Bedrohung des rl-einischüvestfälischen Jndnsttiege- metes zuzulaften. War hoffen, daß die Feder nickt per derben wird was das Schwert erworben hat. Ter Reichskanzler hft gestern er- “f 1 *' daß nran in dem Rahmen der Reichstagscntschließnng vom 1 L. ^ackr TeuEands Zukunft sicherstellen kann. Wir sind wesent- anderer Meinung. Wir lehnen die BeranNoortung für die Mehrheitsbeschlüsse des Reichstages ab. Ter Friedensschluß ist And^ Kaisers. So wie wir, denken die weitesten Kreise des Volkes. Auch die neue Kriegsanleihe ist eine Schlacht, die gewonnen werden muß.
Abg. Wermuth (D. F.): Wilsons Note ist ein Gemisch von lügenhaften Verdrehungen. Ein Belchen, das Aufmarsch chiet Unserer Fernde ist, würde eine Basis für verheerende Fliegeran- grrsfe auf unser rheinisches Industriegebiet sein. Nur die Mackst kann uns schützen.
- Ledebour (U. Soz.): Die Mehrheit wollte den Rercks-
Lrnzler ftstlermen. Er hat sich aber losgcrissen. wenn mich ein Teil Hoiestbodens hangen geblieben ist. Jetzt sind die Herren von der Mehrheft bie Geleimten. Viele Redner, auch dlbgeorünete. spre- chen ruft Lercht,rnn von einer Verlängerung des Krieges um ein Vr } bm. überzeugt, daß nur das Proletariat durch große Massenstreiks rn allen Ländern den Krieg beendigen kann.
, .Mum m (Tisch. Fr.) weist Angriffe Ledebours gegen die
deutsche Bevölkerung der baltischen Provinzen zurück.
Abg. Tr. Heckscher (F. Vp.) nimmt den Fürsten Bülow gegen verschiedene Vorwürfe des Abgeordneten Hausmann in Schutz.
Damit schließt die Aussprache über die auswärtige Politik.
Das Dercins- und Versnmmlungsrecht.
Auf der Tagesordnung steht sodann die ,ozialdem0kritische ^5 nt e r pe l t a t io n über die Handhabung des Vereins- und Versammlnngsre-chts.
Al>g. Schmidt-Berlin (Soz.) begründet die Interpellation wid weist darauf hin, daß das Vereins- und Bersammtungsrecht geradezu aufgehoben sei. Aju seine Stelle sei Willkür und Diktatur der Siellverlreierrd-en Generallominaudos getreten. Die Werbearbeit der Sozialdenrokratie wird unterbunden, die des Vaterlandsvereins gefördert. Redner führt eine grv'-e Anzahl von Fallen an, in denen von den Generalkommandos sozialdemokratische Versammlungen verboten oder aufgelöst worden steien.
Preußischer Kriegsminister von Stein: Mir liegen soziale Fragen durchaus nicht fern, ich habe für alle Parteien gleiches Interepe. Der vom Vorredner erwähnte Erlach ging deshalb hinaus, weil wir aus Flugblättern wuchten, daß wir mit einem GteneraE streik zn rechnen hätten. Ich habe nur für diesen Fall zu einer schärferen Handhabung des Vereins- und Versammlungsrechts geraten. Trc Generalkonrmandos sind verautwortlicki für die Rübe im Lande und für die Aufrechterkxlltung der Heimarbeit Be- schw-er'ceff über Versammlungsverbote kommen ,aus allen Kreisen auch, aus alldeutschen. Die meisten Beschwerden werden auf srieb- lichem Wege schnell gelöst.
Die Besprechung der Interpellation wird beschlossen und mit ihr die Aussprache über Zensur und Belagerungszustand verbunden.
Abg. Schirmer (Ztr.): Es tft nicht zu bestreiten, daß, in der Handhabung des Versommluilgsrechts und der Zensur Verschärfungen eingetreten sind, und zwar seit dem Msschnden des! Generals Gröner. Wo bleiben die Versprechungm des Staatssekretärs Helfferich?
Hieraus wird die weitere Beratung auf Donnerstag, IOV2 Uhr vertagt.
Schluß nach 1 / 2 7 Uhr.
Der neue Staatssekretär über die auswärtige Politik.
- , Unser gestriger Reichstagsbericht hat nur kurz die Rede des Staatsfekretärs Dr. Kühlmann wiedergeben können. Bei der Bedeutung, die diese Rede hatte, tragen wir ihren Inhalt hier ausfuhrlickier nach. v. Kühlmann führte aus:
cs™?™ D^whungen ^ per Republik Peru haben sich über- rasft'elw zr^espitzt. ^er Wbruch der diplomatischen Beziehungen v,tr m e ^ 1 ^ TQ ^ C twcbtt 3 eü Die peruanische Regierung
^ verlangt, den Fall des rwr wenigen Beförderung von .st'ontr^ande gemäß den Regeln ~ nb ItiQ. Rettung aller Menschenleben ver-
N^nwn dem Prisengericht 511
- und Schadenersatz zu aewähren.
zwischen Peru und ckeutfckstand den Fall des deutschen Dampfers Luror
.V^sn'änncht unterbreitet. Ein Nackgeben Teut chlaTids gegerniber der peruanischen Forderuna in tojn märe vol^mneu^Lmcksch d7 s
gesamten Prisengerickstsbarkeft uutkqrafoi
W« 4 >e. Wrr haben tue peruangche Note höflich mrd gemäßi^
553 er Hervorhebung mrsenes Rechtsstandpunttes be
antwortet. Davaufhm fort die permrnische Regieru.ug die in den dortigen Hafen liegenden deutschen Schis'« beschlagnahmt. Die deutjchen enteresten in Peru werden, durch die spanische Regierung vettreten werden. Die Republik Uvu.guay hat den dlbbricch der dftsto- mattjä^ BezrcHungen zu uns beschlossen. Der Präsident hebt in seiner B'stjchaftan den Kongreß hervor, daß er zwar von Deutscl)- lano inant unmittelbar beleidigt morden sei, daß es ihm aber not- wendrg erscheine^ ftch airs Gerechtigkeit und Syurpathie mit den llemen Bollern in Uebereinstimnvung zu setzen. (Heiterkeit.) Die Frage der Lchliefprng eines i
Ko hl c n- u n d Kreditabkommens mit Holland ftt sorveft gefördert wordeic, daß mrr wenige Fvrmalien nötig ftnd, um die endgültige Vollziehung.zu erinöglichen. (Beifall). Das Bemühen, erneu Gedankenoustausch mit feürdlick>en Staatsmännern herbeiznfülrrlm, hat. wie ich mit Bedauern feststellen muß. seit Beauftrortung der Papuuote auch uich' eineir Schritt vorwärts ge- nracht ! Hört, hört!). Ob luusere Gegner die Papftnote überhaupt noch- loantu. orten iverden, ist im Augeirblick noch nicht mit Sicher- herc abzusehen. Das eine läßt sich aber schon jetzt sagen: WaS an Kuudgedilugen mehr oder tveniger Mwantrvorttick-er feindlicher staatsuiäuuer vorliegt, was wir täglich in der feindlichen Presse lesen, eröfgnet nicht gerade günstige Aussichten dafür, daß durch die BoantUTiorturrg der päpstlichen Note die hochherzige Anregung Seiner Heurgreit irgendwie gefördert würde. (Hört, hört!). Trotzdem noch, rn den letzten Tagen inoin verehrter politischer Freund Graf
wird in dieser Gegenwari erobsri. Lim Großes gehi's, um alles! llnö wenn Du den letzten Groschen dem Vairr- lanö§ leihst, armselig und kfem bleibi's immer noch gegenüber dem, was draußen im§e djedersmzslne leistet.
Also
fori mit törichter Aengstlichkeit, fort mit „Wenn" und „Aber", fort mit Klagen und Zaudern!
Nede nicht! Krage nicht!
Zeichne!
Wofür wir fechten werden bis zum letzten Blutstropfen, sind rricht phantastisch?. Eroborimgeu, es ist die Unversehrtheit dos Deutschen Reiches. ^Beifall.) In Frankreich lfaban Staatsmänner, als es ilncen gotacku schien, die von Rußland ausgeherrde Formel .phne. Annexionen" auzunehmen, den durchsichtigen Kunstgriff gebraucht, das, was in Wirllichkeft eine nackte geivaltsame Eroberung ist, mit dem Worte „Te^annexion" zn umkleiden. Der Kunstgrift ist zu vüump, um einer Wiicrlegimg wert zu sein. Man muß die Väter des Gedankens darauf aufmerksam machen, daß nirgend geschrieben stel)t, welcher Zustand der Weltgeschichte das „ne varietur" mit )id) bringen soll. Wenn nur Deutsche mrs das Wort Desannexion zn eigen inachen wollten, so fallen uns schöne Worte wie Tool und Verdun ein. Eine Richtigstellung verlangt auch eine Ansicht, die m der Preise unsrer Gegner iinmer fviederkehrt, kürzlich auch ,eil . l 5 x . Rotiz des RLanchefter Guardian, daß die politische .Haltung Deutschlands sich schärfer abzeick«ren wlftde, sobald die militäri- sck>en Ergebnisse der großen Herbstschiachtcn abgescküossen vorliegen.
rL, * etn ^ vollkommen irrtümlich? Auftassung der deutschen Politik, zu glauben, daß wft, je nach Ausfall einer Unternehmung' leiirer oder billiger, nachi.ftebiger oder hartnäckiger sind. Das ist vollkommen falsch Tie Grirndzüge unsers Berhalteils sind vvii allen Faktoren iiach sorgsälttger Beratung festgelegt. Außer dem franzö>isck>en Wunsche aus Elsaß-Lothringen gibt es kein abso- liites Hiiidernis für den Frieden, keine Frage, die nicht durch Beratungen gelöst werden könnte, um deren willen sich die Aufwendung so vielen Blutes und so imgeheurer Mittel vor den Völ- kern und der Gescknckikte rechtfertigen ließe. Ein weiterer Grund- fehler der Anschauungen unsrer Gegner, der auch im Inland manch- mal hervorgetteten ist, ist, als ließe sich.heute noch im heuttgew Stadium des Ungeheuern Kampfes durch ösfentlickie Erkläriingen wn der Rednerttibüne die politische Lage um ein wesentliches fordern, ^.en öffentlichen Erklärungen haftet naturgemäß der für ciiien dorattimm Zweck schvere Räangel an, daß sie ihrer Natur nach verhältnismäßig emsach sein müssen. Gerade dadurch, daß alle schivebeiiden Fragen niireinairder verknüpft sind, sich gegen- f?itig bedingen, ihnen Abhängigkeit innervohnt, kann die öffent- Wk Erklärung den Anforderungen des Augenblicks nur in be- fchrauickm Matze gereM werden. Tann hat auch die öffentliche ErNarung die Diskussion der Parlamente, den DLackgel, daß der peranttvortliche reiiidlich' Widerpart fehlt. Die öffentliche Er- Narung bindet alleiir einseitig den. der sie abgibt, läßt aber dem Gegner vollkommene Bewegungsfreiheit. Wir dürfen einen wesentlick'Ln Punkt nicht vergessen, welchen rmsre Gegner mit groner taktischer Kunst verschleiert haben. Sie lmben noch NickN einmal ihre Friedens ziele in einer Weise knndgegebeii die Eaherrch den bestehenden Tatsachen entsmicht. .'Lehr pe der Welt.Mftge!eckt haben, ist ein vollkommen, ia iftopisck-e-' Maximal- mw Evoberungsprogramm, das nur durch- ! ^rbeii tan nachher vollständigen Niederringung Deutsch-
“^r ^ ler ^Endeten. Ihnen auf diesem Wege zu
wlgen. ßaRii wir teme Veraickapung. (Sehr gut!) Tie^utsche Reerwiina Hai dav bisher abgelehnt und wird es ablehneii. Unsere ist real und michteru unö rechnet mit den Tatsachen, wie 5 e Mf n . vch unsere Gegner so. als köliitten sie über da^.
m» die ReichKeitag rvas das deutsche Volk will und beab- sntzugt.keine LcarGut baftunmen, sv ist das Heuchelei (Beifall ! e i\ Erbere Antwort auf die Note des Heiligen Stuhls
u. ,^01 e daran rm Parlameott, rvie ich heifte wieder hervor heben, moch e. rn vrefter Ueberernftlmimurg gegebenen Erttärungen, können der Horm und versahen Ml, über die wesentlichen l^rund- ^ politischen Friedenspwgramms keinen Zweifel £
lafteii^Sehr rickftrg.'). Die auswärtige Politik kann nur erfolg-I lelltz fem, wenn sie von der ZuftimiMing der brerteii Menge des ^^es g^agen ist (lebhafte Zustimmung', Irak sie bci i Bockes m ferner fvesentlichen Gesamtheit vettrill
und vert orpe rt. (BeifalD. Um deswillen darf der zur Vertretung
imnlcr wiei>er
« t>re der tmteren volrttschvi Mermmqs-
mmeb aifpttrn mrch mixpm, fefet m dieser ernsten und
scknckml. schweren -AtiLvde fed^r mftberiifen ist, unserer auswärtigen drefenrge^Wucht und (^schlossen Heft zu verleihen, die sie Ausharren zu erreichen: -Sieg und Frieden! (Lturmischer anhaltender Beifall.^
Staatssekretär v. Kühlmann in Wien.
~ »ien.lO- «Dkt. (WTB. Nichtamtlich.) Staatssekretär ' -rz v. Kuhlmann ist heute vormittag hier eingetroffen urid nachmrttags tvertergereist.
Seekrieg.
Czernin in Budapest in seiner großen Programmrede nicht mrv
auft' neue dn Berectalligkeft der Mittelmächte zu einem ehren- vollen ^cden betont und in großzügiger, fveit über den Tag hi'aiiS führend er Wcuse .auf die Grundlagen hinge^oiesen Kat, auf eei-en etit neues Eunova wft gebaut worden könfte. sind wir dem Frieden nich!- nähngcÄnnmen. In London hat jüngst der ehemalige Marmennnister Churchill, der Führer der genialen Ex- tefttwn nach Anttrer-pm .Heiterkeitl, gesagt. England rechne mit dern mneuen Zi'sammenbruch De 'tschlands': die Wand, die Deutfch- endgültigen Ziisammenbruch trennte, sei nur iwck> eng. Churchill sagte in dieser Rede auch, ein Staatsmann, der aus den ^ Erfahrungen nicht lerne, sei nicht nur dumm, »ondern ein Verbrecher (Zusttmnnmgh Ich nftll nicht so hart urteüen (Heta- feit); immerhin sollte Churchill im Hiiiblick auf seine zwecke geniale Expedition, die auf Kvnstxrntftwpel zielte mid auf E^allipoli unter den Bajonetten der Tür'cen ein maiiq rühmliches Ende fand, ge- leriit haben, daß ftetbst eine dünne Mauer Widerstand zu felften vermag, wmn diese Mairer aus Männern besteht. (Sehr gut! Bei- tail! ) Zwischen dem Rcrttefftoch in der Nordsee, das auf englisch Dvrnsftff heißt, und dem Jsonzo ist eine reckt dicke und unerschütter- lrckfe Rtauer anfserrchtet. We-gn Churchill auf deren Zusammenbruch wartet. tan er sich in Geduld fassen. Die Rede Ascniitl>s sollte eine Lehre für dre fern, die aus der von Asgufth im Parlament in ftiorm einer Zwischenfrage vorgetragenen Frage nach Deutschlands Absichten rn Belgien hoffmiwgSvolle Schlüsse auf den Friedenswillen dieses Parlamentariers glaubten ziehen zir können J'n seiner lelzta Rede lxft Asguich die sranzösisckje Forderung'nach der Rückgabe Elsaß-Lothringens als volllonimen gleichwertig ge- ste lt nebeii der Forderrrng einer Wiederher>tellimg Belgiens (Hört dorrt ft und^damit die Tinge so hin-gestellt, wie sie sich nach "ein- gehmdem Ltudrum der Gesamttd. "ach Nachrichten aus den verschiedensten Quellen, mrs deii neutralen Ländern Mid aus dem Lager der Femde, mit überzerrgender Teutlichceck darstellen: die Frage um dre dre Böller Europas kämpfen, ist nicht in erster Lrnre, die belgische Frage: es ist die Zittaft Elsaß-Lothringms ftZnsttmmnng). England hat sich nach zuverlässigen Nackwichten Frankreich gegenüber diplomatisch verpflichtet, so lange für die Rückgabe Elsaß-.LeEhrrngens taziftrcten. als Frantach selbst an ^^Er^vrberwig Malt. Teshcckb sckwint es angebracht zu senr die Ltellung DerrtsckLandS zu dieser Frage rulsig, klar, aber mich fest zu umschreiben. Demi merkwürdigerweise werdeii nicht nur bei unseren Feinden, sondern manchmal ^ogar bei neutralen ft-reunden Zweifel mi unserer Stellungnahme in dieser Grmidfrage laut. Arft die Fraget:) Km'<u kDeuftchland in Elsaß-Lothringen Frankreich irgendwelche Zugeständnisse machen? habeil wir eine Antwort: Nem, niemals? (Beifall.) Solange eine deutsche Faust nne Klmge halten kann, kann die UnVersehrtheit des Reiches, wie nnr sie von rmsern Vckern übernomnren haben, nicht Gegenstand von Zugestandnifsen sein. Elsaß-Lothringen ist Deutschlands Schild das Symbol der deiftsctxn Einheit. (Lebhafte Zustimmung.) Dafür bm ich sicher, treten alle ein. von links bis rechts. (Beifall.) Ich gehöre Nicht Mdenen. die glauben, daß ein offenes Aussprechen einer solchen Latsackw dem Aiisöomrnen eines aufrichtigen Friedens- wilckns rn der Welt schädlich sein könnte. Ich glaube, daß ein solcher aufrichtiger Friedenstollle mrr auf dem Boden der vollkommensten .Klarheit gedeihen und fruchtbar wechen kann Deswegen Halde ich es für notwendig, gegenüber den andern Dingen die in neurer Zeit m der Oeffentlichkeit einen so breiten Rrwm eingenommen lacken, mit aller Schärfe imid Deutlichkeck dem Lande und noch mehr dem Auslände gegenüber heute zu mttorstteichen:
Neue N-Voot-Erfolge.
Berlin, 1. ^)kt. (Älnrttich) In alten Teilen des Mittelmeeres tourden dem feindlichen Schiffsverkehr durch unsere U-Boote lnieder schwere Verluste zugefügt. 12 Dampfer und 00 Segler mit zusammen über 46 000 Brutto- regist er tonnen sind trotz d^s bereits stark vennin- derten Seeverkehrs versenkt worden. Daruitter waren zloei Transporter, beide wahrscheinlich mit Truppen an &OTb, ferner der englische Dampfer Gibraltar (3803 To ) mrt 5000 Tonnerl Getreide nach Südfrankreich nnd der grie- dyi)dye Dampfer Myon (2464 Domren) mit 3500 Tonnen Kohlen für Italien.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
S. M. Schiff „Seeadler".
roaus ^D^Dckw'Et"^^.) Meldung des Reuterschen Bu- rsau^. Ler „L.acky Vdack wird aus Srdney berichtet: Der Hilss-
Er^ieü ^^1015010^ 4000 Donnen Größe..
06 ^vrrvegisches Hol schiff vermummt, Deutschland Tie an Deck aufgestapelt, daß innerl-all, der Bretter- l Ur bl r e dNannschasteii blieb. Ein Torpedojä^r hielt den „Seeadler an, ließ tljoi aber, da die Schisfspapiere in Or-mmia waren, passieren. ?lls der Hilfskreuzer den südlichere Teck des ^tt- lanttschen Ozeans erreicht 5 aftc, wurde das Holz über B^rd ae- wrwfm und mit den Operationen begonnen. Die Besatzung er kl ä^ m flIr ?£ r Lchisft nrt' Werte von 8 Mcktwiien Pfund Abling zum Sinken gebracht habe. Der „Seeadler" tar iribk Sri? ^lusttalien und fing dort ein Schiff crb. das nrck Steinkohle nach Lwnolnlu unterwegs war. Nachdem der Hilfskreuzer ackü Monate m -**c gewesen war. mar der Schiffskörper rtaiauna^ bedursttg geivvrden, daß der Kapckän in der Buckt d/, K>!^E schritt Eslwifen li^D^Nemigimgsarbeiten machten gute Faxt- &Lt5 S ^ Hilfskreuzer "E Jfin
Die englischc Einfuhr.
Berlin, II.Okt. Die englische Einfuhr sclrriunvrt z°^MckgL wichen Einstr^i^n mnfJn
Dur dem Rerchr.
M ü nch e n, 10. Okt. (WTB.) Die Korresvondenr Hall- mann veroffchttlicht die von der bayerischen Staatseis'cnbabn- verwaltnng rm Einklang mit den übrigen deutschen Staats- beschlossenen Tarrferhöhungen b e?Eil- und Schnellzügen sowie beim Personenverkehr- r,™
U)0^Prozent" V ° betragen 60 bis
JJ Prozent, je nach der Hohe der Grundfahrpreise.
Neformationrfeier öc$ evangelischen Sundes.
^ Dittenb erg, 9 Okt. (WTB. Nichtamtlich ) Der Wi? s (1 k^ e ® ^ b^elt die Neformations- und Iubel-
q c / f Heimatstadt der Reformation, Wittenbcra ab Zahlreiche Vertreter aus der Provmz Sachsen und


