Äö$ Her frus^ijHen Kammer,
^ d5. OL. MTB. N«htmiri8L) Kammer. De s ch o n e l •«105 Ur ^ntcrpcllah^ Boiicö L-ar die Migeiogenheit Bvllr» a 2 D lUg^r ylnvu.. t& ki eine nettere von Ädalvy
iflocr dkc gleugeti (Segenfbanb ein gegangen. Die Kammer be\&ioh 2^ ^orterLurg. Malvy fagte, er mbtfe Sie Aufmerksam--
- Ärumn« <nn eine emffe Tatsache lenten. Poincare erhielt eenen Brres des El^fr^akiauxs der „Aktion Francaise", Daudet, "'ckstlgiten Veilemudunc^m gegen Mrüvy. Dieser Brie! )fX oera 'JJcaiiTfft'rpräset>cnteil übermittelt korben, der tbn Malvy 'nuttglte. Malvy nehme eilt ©tiflfirfiiRwigeit über diesen Brief nicht Icm. P ai ix [ ev6 sagte, die gegen Maloy vorgabr»chiten Anschuldi-- V»r^i- s«on m der Tal allerichwersder Art. Malvy sei beschuldigt, dver Iachren Deutschland alle Geheim nisse aus-- geliefert ,zu haben: er 'wbtlte in ein Kriegskomitee ern- cvabemirm der deuten AsrnLeitung den Plan der Angriffe auf vsn Ehemrn des Domes M liefern. Die Kammer verlangte die Der- v^rcng des Briefes. Parnleve entspvaxch dam Willen der Kammer. Der^Brny Daudets versichert, ba% bezüglich Malvys und Loy-- Marias, des Direktors der allgemeinen' Sicherheit, Beweise füll ertken Hochverrat im. Ueberstirß ^voihandni seien, und sagt, daß! es unum- rnglrck, no^oendtg sei, ittdalvy sofort der Militärgerichts- barvert ausz-uliefern. Malvy ergrjsft dann das Wort und erklärte, datz er an Hand der offiz-iellen Schiriftstücke die volle Wahrheit sagen tooilc. Gr setzte ausführlich seine Ralle in der Angelegenlieit AIrneyreda auseinander,^ ferner seine Beziehungen jnm ..Blv.NiSt Jitouge' uild gal- an, daß f li iand seinen Argwohn hinsichtlich des ’ mitteilt 'Briand erklärte seinerseits, daß
er Malvy mit der UeHuiomchmig beanfwagtre und in einem solchen Augenblick sagen '.lüjfe, «daß, Malvy, weit entsentt, ju Amidern. mwrduete, u?r der gr ätzten Strenge zuzupackl-n. S/cohrere Abgemdnet'e, t-i früher am „Bonnet Range'" mit- ffcyriteten, mochten dara < entlastende Angaben. Bi oia ni er- lllrrte zur Sck»?ckmrgeleal >,h'it, daß «er die Sckstttd deni znxiten Viweau des Generalstab.' zn''cknvche, das seinen Elstä nicht unter- rtchoete imo jul, «dar Schecks entledigte, da es der Ansicht war, daß, dre notwendigen Unterlagen zu einer gerichtlich.m Untersuchung mch ivstlogen. Mal«, antwortete, es sei-n auch im Kriegcmnnr-
Fehler begangen morden. Man Hab - alle Sckmld aut sc-ine ^olUrk uitb auf sein Werk alstvLlzeu mol Um er werde sich dos aber aichr gefallen lassen. Er gab sodann eine Schilderung seines politi-- !ch.n Lebens leit dem Juli 1914. Als bei eiirnt Ftvischmruf der .ycrnitc saures genannt wurde, erhob sich Bivian i urrd er- mner.c Er Beifall daran, daß Jan res ihn eines Abends Ende /tu tjgcnirm imb ihni ge lagt habe, es ,olle in dieser tragischen,' Vtnnoe teilt Abgrund in Frankreich z-wischen dein Frankreich der Negierung und dem der Arbeiter gähnen. Maloy sehte seine Rolle wähoend der Ansstande in, Mai anseüratrder und sclulotz, er könne m ; gutem Gewissen sagen, daß er seine Pflicht voll getan [>ai>e, iuu> ixnj er leurc Aufgabe in der Reilte seiner Frennoe weiter WlE werde Mmlsterpräiibetr. P ä i n l e Oe forderte oie Kammer am, dic Sitzulr-g in der gleichen Einigkeit zu beenngen. die Frank- revch seit dem oiUi 1914 besannt habe. Die Sitzung wurde um b Ulrr «wenos rmter brockten.
Sozialist Poncet begründete die Jnterbellatiou über ^ollo und Huberte von der Regier.ing Maßnahmen g gc.i die non Zeitungen. Er äußerte sein Erstaunen über dir Leichtigkeit, nrU der Bvllo die Pässe nach der Schweiz erhielt,, und tritt,rerre die Regierung, die den Soz-ialisten die Pässe für Brr ^r,vei<^e, während sie sie Geistlichen, vor allem dem Monsignore -tImLrU.art, der tu Spanien einem mterr;crtionalen Kongresse bei- ivohnte, Mvahrte. Ribot würdigte- die von Bcrudrillart der sran- zchrscii,en Lackte .erwiesenen Dienste, Scmbat schloß sich Ribot- LSorten an. MiNilterprösident Painleve erklärte, was die Bcr- uerKonserenz betreff.-, so wütde die alleinige Amvesenheit der wotrzoluchen Sozialisten wie eine Berlaugwung der Organisation ulr « x™* **. ^rialtsdeu anssehen. Painlevö könne fratfec nicht netf&nrtrcn, hre Passe für Bern zu bewilligen. Iirstizminifter P e eret l)eI-uchteLe die inriftische Seite der AngelogMiheit MalvY-- sDmidet und sagte, die Regierung werde die Mittel prüfen, uni den DerleAnrdnngsfeldzng zu beendigen. Painlevw erklärte, daß, wenn Daudet für seine Anklagen gegen Malvy nicht binnen achtundvierzig Stunden Beweise ftrtJTitje Strafen verhängt würden. Die töegrerung werde eine GiyetzeSvorlage einbringen, um die Bet> tonitber xu treffen. Die Klanmuer nahm die Tagesordnung, die der Regierung mit 350 gegen 3 Stimmen das Ber- traven a^s spricht, an. Die Sitzung wurde daraus mrsge
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der Aivgetegenhert, die )te aufs |cf:<irf)te öenmer: :ü,' iuu) deuten iveitere Ein^elcheit«n der Abmachumgaii ztvischen der Genfer Polizei und dem sra.n^osiscl>en Konsulat an Die Demission des franz-ölijchen General ko msuls ist inzwischen Tatsache genZorden.
Di? Lage in kuhiand.
Taschkent, 4. Oft. (WTA) Meldnng der Peters- 0^6^- Telegraphenageniur s)?euch der gestern eingetretenen v-erl-altnismäßigen Ruhe verfchtimmerke sich die Lage plötz- lrch nrveder, da der Arbeiter- und Soldatenrat. um gegen die Entsendung ebner Strasexpeditron zu protcstte- Genera lst reik proklanirerte. Straßeribahnen, Beleuchtungsrveseli und Druckereien sind außer Betrieb. Die Regierung hat den BelagernngsMstand verhängt.
H e l s i n g s o r s , 5. Okt. (WTB) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Bei den Wahlen zum f i n n i s che n Landtag wurdeti abgegeben 30 706 Sriin- rnen für den Block der vereinigten Bürgerlichen. 30 106 für dve Sozialdemokraten, 6301 für die schwedische Partei 2621 für die Partei der Landivirte, 1591 für die christliche Arbeiterpartei.
r ung pal G.igaütfmet, daß m Zutunft jedes Schiff, das auf der Ausreise nach einem außerhalb Europas gelegenen Zxlfr« m einem amerikanischen Liäfen bunkert, sich verpflichten mutz, nach den Verei«igtekl Staaten zu rückzu kehren, um seine Ladung, wenn sie für ein an die Mittelmächte grenzendes neutrales Land besttmmt ist, untersuchen zu lassen.
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«e sioSer-ie Krirgsanleihe fslt ihn besiegeln. Nur nicht nach- kasi'sn, nicht mürbe werben in letzter Stunde! - Keinem deutschen Krieger wird es einfullen, plötzlich im enrschsidenden Sturmangriff zurückzubleiben. Ebenso wenig darf jetzt zu Hause auch nur ein einziger mit seinem Gelds fehlen. Mit der siebenten Kriegsanleihe muß der Sieg im Wirtschsftskampf erfochten werden! Dann ist der Krieg gewonnen!
Darum zeichne!
Dke Oterrfer SpionageaffSre.
' 5- Okt. (WTB.) Zu den unerhörten Genfer Skandalen werden weitere Einzelheiten bekannt. Der Angeber der kürzlich wegen Schonageverdachts Verhafteten, unter denen der Deutsche Otten von der Genfer Polizei mit Ltsy un.d Gewalt der französischen Gendarmerie in die Dande gespielt wurde, ist ein italienischer Deserteur namens Francesco Perry. Er arbeitete ursprünglich gemeinsam mit den mrderen, wurde aber durch hohe Bestechung zu ihrem Verräter gedungen. Seine Dienste wurden dem französischen Ko-ninlat durch erneu Mvokaten Georges Bernard vcr- nnttelt, der sich für Schmuggelgeschäfte im Hause des Kon inls emgennetet hatte. Die beiden betätigten sich derart ge uremsam. Daß Perry Leuten, die er ausliefern wollte, fran- zosttche Passe vericlpaffte und sie dann auzeigte, woraus sic an der französischen Grenze abgeßangen wurden. Perry hatte Och nt letzter Zeit bte Feindscl>aft des Genfer Polizeichefs Magnm zugczpgen, indem er ihn öffentlich der Spionage für ^ Frankreich beschuldigte. Als nun Mrry den rumanlschen Spitzel Hamovici an die Grenze locken wollte, gab Magnin dem Rumänen den Rat, zum Schern dararrf eruzugehen, in Wahrheit aber Penry zur Ver^ Haftung zu bwrnaen. Penry fuhr indessen wicht selbst mit Ha- nvoviln mit, sondern sandte seinen Komplicen Bernard. Es wuwden darm auf Veranluffwng Magnins alle Beteiligten mich Bewiiard, verhaftet und dem eidgenössischen Unter- suchmtgsriMer vorgeführt. — Die Blätter such voll von
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^icfjcncr StadttheaLerr.
Der dunkle Punkt.
Lustspiel in 3 Akten von Gustav Kadelburg und Rndol f Pr esber.
Allztl tiefgründig sind ja die Weisheiten der beiden Äutoreii Nicht aoer- immcrlün spricht die Auswärmung des Saisonschlagcrs vom ^xihre 1910, der auch hier schon mehrfach über die Bretter SPÄ) ,^ r a 5 et ^ vorl-andene fröhliche Er,olg für die Zugkraft des p.ujtipie!s. Man mag darüber denken wie man ivill, das Ri- veau Kadellmrgs ist imd bleibt ein modriges. Viel Worte werden unk me; 15 verloren, aus Micken wenden Elefanten geinacht und da^ u li l ,lriL ' b ttnml mehr oder minder geschickten Dialog, ausgestattet mit S>pltziMdlgkeilen und Schlagwörtern, zusammenge- £ - 1 chinackhast zu bereitet. Die Eintagsfliege ist fertig,
das Publnum lacüt, unterhält sich und vergißt übec^ einigen heiteren Abendsttrnden des Tages Ml-e und Last. Damit' ist der pwetf aber auch erreicht, und zivar für alle Parteien. Ter Besucher hak. seine gcwimschte Wlenkung, die Theaterleitung die gefüllte ^öa,w und der oder die Verfasser die dementsprechenden Tan- ^ , verlangen? Rein, uusere hastende
ff? im f 'r die Mitten im schärfsten Eristenzkampse stehende brette Mcpse — ganz ab-uselMn von den durch den ftYkg qe- f^offerten Verhaltnmen — hat weder die Möglichkeit noch die Mirse, im geiMgen ^ustschel auszuleben oder den Wortspielen und den Sprachfeinheiten zu folgern Und nur allein uach dem kleinen Kreis der Auserwahlten kann ein Spielplan auch iricht gestaltet werdett. Laßen wir also ruhig hie und da die Firma Kadclburg mtt tyren verschiedenen Mitarbeitern zu Worte kommen und
Zeekrteg.
?7eue N-Boot-Erfotge.
^ Berlin, 5. Okt. (WTB. Amtlich.) Durch die TätigkeiL unserer U-Boote im Sperrgeb iet um England wurden neuerdings 17 000 Bruttoregistertormen versenkt. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich drei bewaffnete Dampfer, von denen zwei englischer RatiomtlitLL sind, ferner der englische FisckTkntter „P. M. 206 Hvnald".
Der Chef des Admiralstabes der Marine. Ern englischer Panzerkreuzer gesunken. London, 4. Okt. (WTB.) Die Admiralität meldet: Das Kriegsschiff „Drakc" wurde Dienstag morgen ttn der Rvrdküste Irlands torpediert und erreichte einen Hafen und sank in seichtem Wasser. Die Explosion tötete einen Offizier und 18 Mann. Die übrigen wurden gerettet. „Drake" ist ein Panzerkreuzer vou 14 300 Tonnen.
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Die Verschärfung der Blockade Durch Amerika.
^t. (WTB.) „Algemeen Handelsblad meldet aus L ondon: Die amerikanische Rcgie-
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^rl an ben klug erdachten Verwickluugen und Scherzen. ^ dem ,,Dunklen Punkt" haben.Kadclburg und Presber nickst ^ ^ck gehabt, londerii 'auch ein Lustspiel geschaffen, ixrs schon aus dem Grunde angenehm ausfällt, daß es im Vergleich zu der Unzahl der letztgahrrgen SchNünke mid Possen, vernünftiger ist kräftiger Satire manchen artigen Gedanken und manche trcTtlid)« Lcbeiisbcol'achtung enthält. Das Ganze ist eine Art Bweivampl zwi>axni den Vertretern der alten un£> der neuen Zeit oder, ivcitm; gelaßt, zwischen dem ahnenstol--en, rn Vorurteilen be- wngenen Europa und der frisch darcucflos stürrnenden, von keinem befck)4verten neuen Welt jenseits des L^eans Es steckt Temperameitt in dem Ausbau der beid-cu Verfasser, und mögen die 0-e geni atze auch noch so sehr an den Haaren herbei gezogen sein, lo beugt mau nch doch vor dem derben Hunwr und der üvmik.
Darsteller entledigten sich ihrer 9ttrsg<ibe mit viel Go- twrzüglrche ßeiuimg bot üi Maske, Sprache und Spiel ^?^^enze l als , ahncnstolzer, kritisckxmpsindlicher Freiherr von Duhnen, dcn, glerckstam mit dem Gothüfchu Ad-clskalender in den Hantln, einem jeden neu lynzutretcuden Famil-ienmitglied mrf den Zalm W Pt. na cg ,,dunklen Punkten" im Stammbaum lucht mid doch schließlich ist bst den dunkelsten erhält. Würdig stand ihm Viktoria S a n d o r als (vcttttn zur Seite. Willi B o r ch a r d t war, zwar ein gemessener Ulrich von .Kuckrott, vergaß aber als Major a. h den alten Militär vollständig. Voll präckstiaem Hu- Goll als Brinknieyer, schneidig und gewandt MoU Falken als Emmerrch. würdig und von eindrucksvoller wahrer Vvrnehncheit Oskar Feigel als Wvodleigh. Die übrigen Perionen wurden durch die Herren Lerch und Wa l den durch ür- Damm T closea. Wossidlo. Kallmar und Kretzer entsprechend verkörpert. v. m I
Mb Deutscher Reichstag.
121. Sitzung. Fvettag. den ö. Oktober 1917, nachm. 2 Uhr. ' Aus oer TLigesordmiNH der heutigen Sitzung stehen ziorächü Anf ragen. Aus Antrag des Abg. Fehrenbach (Ztr ) mufr ine vrerw Ergänzung jur Besoldungsvrdnung nachträglich auf die Tagesordnung gestellt.
Aus Anfrage des Mig- Sta hl (Soz.) betreffend die Explv» livn in Hennigsdorf erwidert Generatseldzeugmeister Soa« pettc, es sei richtig, daß diirch diese EnLosion in deti .Kriegs» cwteuungen der Allgemedien Eiekträzitcjtt>gx ellschatt Lachchaden aw- -Tettchtet norden sei, iüdeispn liegen dieselben ruckst üi deni be> NIvlyiten Teil des Ortes Für die lleberwachung der Prüfer und Sprengstossbetriebe bestehe bei jeder Kri^samtsstelle ein 1M*s* wachungsausschuß.
Abg. K u n e r t (Unabh. Soz.) führt Beschwerde über das Ber» bot von Ver san m clu ngen der Unabhängigen So zia ldemokraten m Magdeburg. .Halle, Kiel usw.
Diinisteiüaldireffen: Lewa ld : Gegen svlckst Verbote besteht jetzt ein Beschwerbereckst. Die Entscheidung über solche Versammlungen lregt m den Händen der Stell vertretenden O^enevalkoinmandos.
f?lbg. Vogtherr (lliiabh. Soz) weist aus einen Erlaß des evaugelisckien Oberkirchenrats hin, nach welchem die Bevölkerung durch die Pfarrer über die zur Bierbereitung gebrauchten Gerltermiengen aufgeklärt werden soll.
lluterstaatsß'kretär Freiherr v. Braun veckstfecttgre dies« ENaß. der aus den Erw'ergebnissen ftche. Bon einer L>ergeubrarg von Aabrungsmitteln kann gar nickst die Rede sein, auch sott di? Brei-ynsbestlimg nickst noch weiter eingeschränkt werivu.
. A b g. H e l d (natt.) führt Beschwerde über die s-chießu'ng der meisten O e l m ü h l e n. .
Ministe:ialdrrcckwr Frhr. v. Braun: Die ZusMnnrenl«NMg der Oelm uhlen war aus 6>rü.iden der Ersparnis von .Kohlen not, roemng. ■ *
n-W Anfrage des Abg Bock (U. So».) erklärt Mach teia^nxflor Lewald: Tie Unterstützung der Familien de, Krieg-dc'ilnehmer gescheht im Rechnen der geietlichen Bestim, mimgen, der Beschverdeweg gehe an das Ministerium.
3 ur e?Anlage des Abg. Quarck lSoz. teilt ÜRinisterialH ^ o^''' 5 fl ^ ör El, daß die Taxen der StellenvernritLer m» der Landeszentralbehö-rde festgesetzt werbcnu
Die neuen Stellen in der Reichsregierung.
- Bl #°5 te Berattmg der Rachtragssrrderimgen im
Rercc-shanshalt innerster Linie für den Stellvertreter des § e l J } l e r ? das neue ReichÄvirtschftSamt. Der
Hauptausschuß h,rt beschlossen, die Stelle des Vizekanzlers nur bis zmn 31. Marz 1919 zu bewilligen, im übrigen die Nachtragsfov- derungen an zu nehmen.
,, Reichskanzler Tr. Michaelis: Die rechtlichen Grundlagen ur die Stelli>ertretung des Reichskanzlers sollen nickt geändert bsEchtiat, zwischen dem Reick-Äanzler und . R^ck^aintern eine Zwr,ckeninstanz und ein neues Vorgesetzten- verhalttns zu schassen. Dem Stellverttrter des Reichskanzlers sotten wdigttch die al..jcmniien Bewgnisse übertragen werden welche die Staatsiekrelare ruckst haben. Während des .Krieges bat sich vielfach eiiie B erp.Hebung der Kompetenzen entwickelt, die ifnren Rieder- T P. E Gründung neuer Amrtter hatte. Desbilb hat sich bk Ic ottven m gkeit erncr cinhrütli cken Leitung hier der herausgeßell t, oer Reichskanzler kann diese Zentralisation iricht in seiner Hand,
^onbem nchß hierfür einen besonderen Vertreter haben, ^lbg. Tr. ^avid (Soz.): Das Reick>samt des Innern war em vls zum Platzen gefüllter Schlauch. Die vorgeschlagenr Zwei- tcilung befriedigt uns nickt. Tas R e, ckHwirtschastsamt nnrd von oer Fmlle wmer Arbeit erdrückt Mr brauchen ein bv-.
sonderes Reichsarbeitsamt. Die Staatssekretäre bei uns sind weiter c ^ e^Untoftaatg-fefretore in den parlamentarisch regierten Mündern Die unriötig sckstvierigen Verhälttrisse bei uns sotten werben durch die Shaffung eiwes Reichs- vanzler-Ersatzes. (Herterkett.) Wer kennt sich denn in diesem Chaos Werhaupi nvck^ rms? Unter einem BiKekanzler Tr. Helfserrch kann es möglich ,ern, daß die schöpserische Arbeitskraft eines sonst tück- ttgeii Staatslekretars gelähint und gehemmt wird. kSebr richtta) Demm,chul-e haben mir wirttich genug. (Zustimmung links) vedaure, day die zu Attinstern ernannten Abgeordneten ihre parlamentanichen Mandate ncedergelech Ipten, sie sind jetzt weiter uichlA als Kvnzesswnsschulzen, (Heiterkeit.)
ld (Ztr.): Tie ZEteilung des Reichscnnts des ^ netIC Ers. Die Notwendigkeit eines Stellvertreters des Nsnch^kanzlers hat Dr. Mick^elis vorhin bewiesen. Wir ^stimmen der vo rgeschlagenen Aenderung zu.
-chg. D o ve (F. Bp.): Auch wir tun ims Gleiche, aber wir find gegen ein besonderes Rcichsarbeitsamt. Wenn sich Tr f t kroch urt| gegenüber oft wenig liebenswürdig gezeigt hat so weiß ex
ÄÄÄ) Uttk ™ a^- ich iT aß .ta
©mrt^ 9 ’+^ ra ^ (kons.): Während draußen die schtwerste»
Kampfe toben, darf nickst an den föderativen Gnrndlagen des (werden Das parlamentarische Regime in Frank- ,!fn gerührt .daß neben den Ministern
WA)Miden fern müssen. Eine Vcrmeh- ^^Xoamterlst uns an sich nicht wivünscht, vor allem cÄ! BL ^ rn i cf ^ e ^nennuiwg von Staatssekretären zu preußb A>en ^taatvminiyern. Wir lttmmen der Aenderung nach dem Vvrichlage des Haupbansschusses zu.
Abg. Gras Pvsadowsky (D. F.): Ich, halte diese v^tung für keine glückliche. Die LtsLich^ Ausfübruw! geu oev Reich.'kauz-lers fordern z-um Widerspruch heraus Meine F.eu^ lehnen däe Neu,chaftung ab. (Hört, hört!) ' 1
^chatzsekretar Gras Noederu wandte sich gegen die Be-
°baA> dem ’Ä & 0 iM. nutstv geick-ehe, und betonte. Deuticlstand gehe aus diesem Gebiet zwei settos in der Welt voran und werde auch nach dem Kriege, m der Sozialwlittk nicht Halt machen. Der Staatssekretär polemitterte bann «jp den.Alm. Grafen Pvsadowsky.
Reichs« Ü ^ aWhmfl b-mrder«
ra<j?a& Stab±&ase « tU.Sv»-): Wir lehnen die Der-
Tie D^orla ge iviP txrnamf gegen dir beiden jojialSorafnrti. tdj.it «towi und die Teurer ,^-ra«»n angenommen. Eben- all- angenommen nur der luirnniallrbcralc Antrag ccui Säias^in--
E Besoldungsgesetz gelangt ohne Aussprache zur AunakuM 2 Mer d?/ 1 V 111 ^ Sozialdemokratische Juterve„ation«r
^ die Agitation fitr
Aor bm eiche.
m , Berlin, 5. Okt. (WTB.) Dem Reichstag ging ein Gesetzentwurf zur Ergänzung des Gesetzes über die privaten Veriicherungsunternehmen zu.
Aus SScrHt und Land.
Gießen, 6. Oktober 1917.
< c>**. ^?^.^che Personal Nachrichten. Am 1. September 0' ^kvmvtivfühver Otck' Rnpv zu Kvanickrkem
d^J. 'vor Wc-usennwister Fohmmes Schilling zu Biickzvfsheim, dnde m ber HessisckEieußischon Eisenbahn- grtneritldran, au) ihr Nachsuchen vom 1. OkL>ber d I g-n rn den Ruhc,tcrno versetzt.
^^llentlich-e Ku !i-d geb-ung. Mitttvoch den 10. Oktober, abends 8 Uhr, findet trn Saale des Gaschofes


