JßtftttW; etne Sff«rÜtchc Jhmbgdwnig fttr bte 7. Jtrieaa- ^Ae-che jtütt. RLHrres srehe Stufige. ™
LebenSmittelmarlcn.
Für die Zeit vom 8. bis 14. Oktober 1917 haben nachstehende gebensniittelmarken Gültigkeit: "«cgueyenoe
Brotmarken der 41. Woche, gültig vom 8. 10. - 14 io 1917 Buttermarken , 41. t „8. 10. - 14! 1 <\
Fletschmarken . 41. . .8. __ ^ l0 "
Wurstmarken,der41.u.4S. , ^ , 8. 10. - 14 io' "
gartofielmarken w 41. „ 8. 10. - 14 10. "
Seüenlnarken für den Monat Oktober
Sin Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewahrt.
Reuanmeldungen und Anmeldung von Neugeborenen haben nunmehr unter Vorlage der nötigen Ausweise auf dem LcbeuSmittelamt zu erfolgen.
Umzüge innerhalb der Ltadt und Wegzüve von Gießen sind in den zuständigen Bezirken anznmeldeu.
GeschäftSstuuden des StädL. Lebens,nittelamteS von 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm.
Markenattsgabe für Urlauber:
Sonntags von Itf—12 Uhr vormittags.
®ctr<ibe«&Iieferwnflen und Wirtschafts-
karten. Tw Erfahnmgeu, die faft&et lMfichtlich der Verwendung wn (betreibe durch bie Lanttvirte gemacht worden sind, l^ben die Reichslerkung veranlagt, dem Btwbrwrch und ber Miesernng Der geerntttten Getreidemengen im Urnchnden Grirtejahr erhöhte Änfmerksamkert zuzuwendett. Für jeden landwtrtsclmftlicl^n Betrieb Ähren die Kvmmirnalverbände eine Wirtsckiaftskarte. Darin wird Mf Grund der LbÄcmftäll^ und der Ernte sch ätzu n g zunächst das oomiuSsichÜrche ErrtteergÄnrrs berechnet, denr dann der tatsächliche Ertrag nach dem anttlich ermittelten Drefchergebifts gegenübergestellt wird. Nach Abz-Ug der Mengen, die zur menschlichen Er- nährmtg, zur Fütterung des Viehs und als Saatgut verwendet loerdcn dürfen, kann festgestellt werden, wie viel jcder Landwirt Miefern muß. Heimliche Verwendung und unerlaubte Bersütte- rmrg ist hiernach wicht mehr möglich-, sie wird entdeckt werden. Den lautomrtschaftlichen Kreisen mich deshalb dringend ungeraten werden, auch über ihre Ernteerträgniffe und die Verweisung seftch 'buch m Ähren, um sich auch selbst ausweisen zu föimcu.
H. Die Gras Versteigerungen der Stadt Gießen lxtben ui den Kriegsjahven folgendes Ergebnis gehabt: 1915: 35 909 Mk. 1916: 39 297 Mk., 1917: 66 410 Mk. Die Menge des geernteten! >se«s und Grummets in 1015 ist gegen das Vorjahr nicht viel uöher und erklärt sich das bedeutendere Er-Tebnis der Versteigerung tMch die starke Nachfrage wach Heufutter.
** Geflügel- -und Vvg«elzuchtverein Gießen und Umgegend 1807 E. V. Bei seiner letzten lrnßewrdeirtlictxn l^neralverfammlung beschoß der Verein, den Ausstellr.ngsüb w- ichttß in Höhe von 250 THarf als Hindenburg spende zum besten non hessischen Verwundeten vder Verwundeten hier in Gießen an den Oberbürgermeister zu ül)erw«is-en und sich anßechem mit 800 WlttrC an der 7. Kriegsanlethe zu lieteiliigen.
** In Feldgrau. Heldentaten hessischer Krieger ans TeUtschlands größter Zeit. Den Wirklichkeitsberichten nmherzälstt wn PH. Buxbau m , Verfasser der „Bilder aus dem Odenwälder Mkslchen". Mit Buchschmuck von M. Harro ch. 12 Bogen. Preis 1 Mk. (Verlag von Emil Rath in Giessen) Feldpostansgabe in brau Pen und daheim ! linier den vielen Schritten, die unsere ''.negerische Zeit hervor gebracht hat, nimmt „In Feldgrau" einen Iiervvrvlyendert Platz ein. Was der Verfasser von den ntit dem chnvez-weißen Bande ausgezeichneten Verwundeten, Beurlaubten und Ochvlungsbedürfttgert aus ihren und den Erlebnissen ihrer >hunrvrden erfahren hat, das stellte er mit der Freiheit des Ehwnislen, der Darstellung eine schöne Form m geben, zu wahren ^kabinettstüclchen fertiger Erzählungskunst zufamnten. Die handelnden Personen sind unerschrockene, kühne Männer, die neben den Waffen aus Stahl und Eisen in den arbeitgehärteten Händen ®*f) nrit den Waffen der vaterländischen Treue und unerschütterlichen Sieaesgewißheit in den Kampf gehen und, unbarutherzig «gen sich selbst, jeder Gefahr offen in die Augen sehen. Was ihre Taten sonnig verklärt, das ist der richtige Heldenhumvr. Das Buch wird _bei seinem reichen Inhalt, seiner gediegenen Ausstattung und seinem billigen Preise von nur einer Mark allgemein Eingang finden und besonders unseren „Feldgrauen" durch seinen humorvollen Einschlag manche Stunde kürzen. Es sei hiermit als iealwhaft herzerfrischender Lesestoff für jeden Soldaten, für jung md alt in der Familie aufs allerbeste empfohlen!
** S ani täts wa che. Bon der Scrnitätswache am Bahnhof wurden im Monat September 1017 an 1660 cmrch- t^ende Verwundete und Soldaten Grfrifcharngen verabreicht ^ die Sanitätswache am Bahnhof führte 407 Trans- rratte aus Und hat in 256 sonstigen Fällen Hilfe geleistet.
** Gießener K vn 5 ert - Ve rei n.. Das erste Konzert sitcket Sonntag den 14. Oktober, abends 5 Uhr, in der Neuen Äula der Universität statt. Näheres siehe die Anzeige in der heutigen Nummer.
** Stadt theater. Bei der morgigen Aufführung von „D r e i m ä d e r l h a u s", bei der bekanntlich Herr 0£entpnj3?r Herrnann Schramm aus Frankfurt a. M. gastiert, wirkt ein kleines Ortlfester unter Leitung von .Herrn Ludwig Marguth mit. — Es sei wiederholt darauf hingewiesen, daß, um Verz.ögerungen zu vermeiden, Karten- vvrbestellungen stets an die Kasse und nicht an die Direk- !ivn des Stcä>ttl)eaters zu richten sind.
** Thea t er-Frag en Vor Eröffnung der Theader- Äneheit bestanden in der Bürgerschaft Aöenrungsversihie- denhetten, ob in der Jetztzeit Theaterspielen wohl so recht
am Platze sei. Die „Tägliche Runds chau" vom 4. OV. gibt auch den Zweiflern einen Bescheid von Dr. Marlin Luther, welchen wir — -ur Beruhigung der Gegner des Theaterspieles — hiermit ebenfalls zur Berösfeutlichung briitgen: Jo-Hannes Eellarius fragte einst Luther uni 9iat: „Es iväre ein SclMlmeister in Schlesien, nicht ungelehrt, der hätte sich voraenommen, eine Komödie des Derenz agieren zu lassen. Viele aber ärgerten sich dararr, gleich als gebühre einem Christenmenschen nicht solch Spielwert aus 'heidni^ scheu Porten. Was der wohlweise Dr. Luther wohl davon halte?" Da sagte dieser folgendes: „Dergleichen zu spielen, soll man um der Kngüen in der Schule willen nicht wehren, sondern gestatten und zulassen. Erstlich, daß sie sich üben in der lateinischen Sprache. Zum anderen, daß in Komödien fein künstlich erdichtet, abgemalt und vorgestel'Lt werden solche Personen, dadrirch die Leute unterrichtet und jeglicher sein.es Amtes und Standes erinnert und ermahnt werden, was einem Knecht, Herrn, jungen Gesellen und Alten gebühre, wohl anstehe und was er tun solle. Es wird darin wie in einem Spiegel vorgehaltert und vor Augen gcstellet, ivte sich ein jeder in seinem Starrde halten sott im äußer- üdjen Wandel. Svlcl-es Nnrd in Komödien vorgehalten. welÄM demr sehr nütze und zu wissen 1 tätig ist; darmn ist kein Grund, daß ein Christ nicht solle rnögen dergleichen Stücke lesen und spielen." — „Komödien", so fügte ver Re- förnrator hinzu, „gefallen mir sehr rvohl bei den Römern, welche sürnehmste Meümng und endliche Ursache ist gewesen, daß sie dainit, als ntit einem Gemälde und lebendigen Exenrhel, zum Guten locken trnd vom Bösen abziehen wollten."
** Es gibt ein Leben nach dem Tode. Zu Stunden ernster Einkehr für die sehr zahlreich erschierrene Zuhörerschaft gestaltete sich der im großen FürstenhoiMrl am gestrigen Abend von dein Vorsitzenden des dc.ntscl-en. Ftchmbniwes, Herrn K e s s e m e i e x, veranstaltete Vortragsabend. Das edle, leitendc^ Motiv der mehr als zweiitündigen Ansführnnaen war. die von der harten Schick- salsf-crult des Weltkrieges dtiedergädrüclten rmd Zermürbten durch Nenerlvecknng der zuversichtlickren Hoffnnstg auf einen jenseitigen Ausgleich der^ scheinbaren Dissonanzen des Erdenübens tröstend ausznrichten, indem Vortragender versuchte, vor allem dem Tode fatne Herbheit m nehmen und die Klnst znüschen dem Hüben und Trüben zu übersparmerc. Der ungestillten Sehnsucht nach dem rettenden ?lusweg N us dem Labvrinth der quälenden Gedanken über die Menschheitsfrage „Was oarrn?" suchte er in rein rationeller Veweisfülirung einen Wegweiser zu geberr. Durch die warm empfundene Art seines Vortrages fand er bei den gespannt lau- schenden Zuhörern eilten dankbaren Resonanzboden. Zu bedauern rst mtr, daß die Kürze der Zeit es Herrn Kessemeier niäst gestattete, nrauche Einzelheit eingehender zu stützen, so daß verschiedene Bausteine des Gebäudes in ihrer apodirtisch und mehr oder minder postulierten Form nicht genügend fest eingefügt erschienen. Die vom Redner entwickelte Gedankenreihe ist kurz folgertde: Gegenüber den ^„Verneinern" der Seeleneristenz, den Vertretern der ma- terialistisck-en Wissenschaft, mit denen er scharf zu Gericht ging, behaupbel er das Vorliandeusern eurer übersinnlichen Seele, aus deren drei Funktionen, der äußeren und inneren Gestaltung der Menschen und dem Mchtgebundenseitt an den Körper, er die Körre- spondeirz der Seelen untereinander über den Raum hinweg folgett. Für il/n ist der Tod ein Auslösnngsprozes; nur des in rem passivem Verhältnis der Seele gegenüberstehenden Körpers und der Gestalt. Das Effenttelle, der eigentliche Wesenskern der Seele, die in voller^ Freiheit sich äußernde Aktion, wird vom Tode nicht berührt, Albt vielmetir dem küicstigen ^>ein erst Ztveck Und Inhalt. Dieses trete Fortwirken, nickst das „Sattgefühl einer ervigenGlückseligkeit, vermag ihm die gähnende Kttcft Mischen Endlichkeit und Ewigkeit, Mischen Mensch und Geist auszufüllen.
LanvkreiS Gießen.
tt Treis a. d. L., 6. Okt. Die Hessische Tapferkeitsmedaille er'hielt der Wehrnchmn Otto Zecher von hier. — Auf dem Felde der s§hre fiel der, DcUsketier Wilh. Bergen, Inhaber der Hessischen Dapferkeitsmedoille. Den Heldculvd fürs Vaterland fand der MuÄ. Jöhs. Raben« u. Er hat noch 5 Brüder unter den Waffen. — Bei der Obstversteigerung der hiesigen Gemeinde wurde der noch nicht dagewesene Betrag von 3500 Mwrk, bei der der hiesigen Pfarrei 1300 Vöark gelöst.
Kreis Schotten.
--- Schotten, 6. Ott. Die Kteiskasse gibt den Kreisbe-, wvhnern bekannt, daß sie sänttliche Zg hl tragen für geliefertes Getreide, Kartoffeln usw. nicht rnehr in barem Gelbe ausführt, sondern) die betveffendert Stratwen >durch die im Kreise porha-ndenen Sparkassen den ein.zelnen EnttffätWern auf ihr Konto gutschreiben lässt. Wer kein Konto besitzt, muß sich ein solck-es bei irgerrdeinem Geld- mslitut eröffnen lassen. Tie Kreiskasse fügt dieser Bekamrtmachung hinzu, daß gegemvarrig jeder verpflickstet vertu muß, sich dem bargeldlos enAahlurrgs v estkehr crnzu's chlies>eu.
□ Laubach 6. Okt. Ztcr Versorgung mtt Obst für die Lazarette der Großstädte rmtrderr von jungen Mädchen am vergangenen Sonntag in hiesiger 'Stadt 30 Zentner Aepfel durch Haus- samntlung eingebracht.
Q Ru pperts bu rg, 6. Ott. Ein schwerer Unglücksfall hat sich hier, ereignet. Die Pferde eines, aus dem Feld dommenden Fuhrwerks scheuten vor dent Eisenbahrtzug der Strecke Vitt in gen— Friedrichshütte. In rasendem .Galopp gfftg es eine Böschung hinab, die^Insassen, .KiNver, wurden berausgeschleudert imd trugen l-et dem Fall schwere Verletzungen davon. Wie durch ein Wunder rvttrdett sie vor dem Ueberfahrettwcrden durch die Eiseirbalin gerettet. Bis es dem Fnhrmaitn gelan-g. die Werde in Gewalt zu bekommen, war der Wagen vollständig .zertrümmert.
Ltreis Frieoderg.
Q. Bad-Nauheim', 6. Okt. In der gesl-ern abgehalttnen S t-ad.tverv r dne ten versa m m ln n g wurden folgende Beschlüsse gefaßt: Tie Stadt zeichnet für die siebente Kriegsanleihe
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30000 Mark und gsvährt ihren Beanrden. die sich an der Kriegs» anlerhe beteiligen rvollen, weitgehendste Erlevchtemmg und Untere
stützung. — Die für die Kriegskiuderkrippe angestellte Südwester »vird von der Stadt verpflegt. — Ajujf Ersuchen der Großh. Bado- unv Kurverwaltung gcrrel)nffgt die Versammlüuug, daß ein Stück der verlängertert Luthersttaße mit gärtuerischw Anlagen versehen wird. — Dnn Fuhruntentehnter Christoph Hartmann wttd ein» Erhöhung des Fuhr- und Abladebohn.es für Kokslusörderung bewilligt. — Die Minterdienststurt'den der städtisch^ Nnreans werden ab 1. Noventber von 8—1 und von 3—6 Uhr sest^setzt. — Di» Wirtschaftsrechnung für Eriverterung des Faselstalles ivird mit 1702 Däark genehmigt. — Tor Firma Stock u. Fischer-Bürger brück wird die Lieferung von Gaskohlen zum Preise von 307 Akark für Zechen- hrnd 331 Mark für Zusatzkvhlen per Waggon übertragen. — Der lAstfffvrderung ^ der Kreisschulkommission entsprcaxnd, wird der Unterricht in der Fortbildungsschule in diesem Wrnte» ausfallen.
HessenMasfau.
** Frankfurt a. M., 6. Ott. Am Sonntag vormittag fr*- trägt^ der Eintrittspreis in den ZoollogiMen Garten bis 1 Uhr 30 Pfennig für Erwachsene !uud 20 Pfennig für Kinder. (Aquariitn, 20 Pfennig für Erwachisenc, 10 Pfennig für .Kinder.) Von 1l bis 12V- Uhr findet ein Frühtonzert des Frankftrrter Orchester-Vereins, unter Leittmg von Kapellmeister Wleidig statt. Um 1 Uhr wird der Garttm für die Vornttttagsbesuch^r gesckst-ossen und von da an kostet der. Eintritt 1 Mark für Erwachsene und 50 Pfennig für Kinder. (Aquarium.Erwachsene 20 Pfennig, Kinder 10 Pfennig.) Nach.inittags 4 Uhr und abends 8 Uhr finden Milttär-Streich- konzerte statt.
fc. Frankfurt a. M., 5. Ott. Die Stvaßensammlung M« gunsten der Deutschlandsspende für Säuglings- mtd K'leinkmdeo- schütz erbrachte dort ansehnlichen Betrag von 24 000 Mark.
^7 Fulda, 6. Ott. Zahlreiche Landwirte des Kreises haben im Hinblick auf ihre reiche Kartoffelernte auf die SchnelligkeitsV trmuten und Znfnhrgebühren verzichtet, und liefern ihre Kartoffeln zu 5 Mari dort Zc-ntner nach hier frei Keller. Sic erklären soffen, daß bei der diesjährigen Riefenernte 5 Mark für einen Zent-, ner völlig genügten.
— Heidesheim, 6. Ott. Durch ausströmende Gärgast von Traubenmost chMrve der Landwirt Bohland im Keller betäubt. DaS gleiche Schicksal hatten ein russischer Kriegsgefangener und Frau Bohland. Diese konnte, ehe sie niedersank, rrock) nur Hilfe schreien tmd damit vorübergehende Soldaten l-erbciholen. Unter eigener Lebensgefahr gelang es den drei Soldasten die dent Tiode nahen Personen aus dem Keildr tz-u tragen utrd wieder ins Leben zurückzurufen.
= Kön igstei n, 6. Ott. Das Luxencknrrgische Großh^rzogs» hatrs hat die hiesige evangelische .Kirchengemeinde mit einer Anzahl Stiftungen bedacht. Tie verstorbene Großherzogin Adelheids Herzogin, zu Nassau, vermachte letztwiltig der Pfarrei ein größeres Grundstück zrtr Anlage^ eines Gartens und dem Fr au eit verein 1000 Mark. Gvoßherzogin Maria Adell-eid von Luxemburg stiftete der Genteiride ein Piano. Ferner spendete Gwßherzog Fricdrick von Baden dem Sldelheid-'Stift 600 Mark. — Zur Beschaffung eine» netten Kirchenorgel stifteten Albertt Andreae und Freiherr von Bethmann je 1000 Marck, Frau Ar 1 ur Andreae, Tr. Du Bois (und Editard Ku chler je 500 Mmck.
** Limburg, 6. Ott. Ein Pvachtexemplar einer Kartoffel würbe dieser.Tage von der Firma Münz und Brühl vorgezeigt. Das „niedliche" Ding, eftie Jndustriekartoffel, hat das ungewöhtD- liche Gewicht von 1300 Gramm
st M a r b u r g, 6. Okt. Recht halsbrecherische Diebstähle führten hier ein Dachdecker- itnd ein Malerlehrling aus. Sie versaMften sich fünfmal zu rtächtlich^r Sttmde mittelst einer Leiter Eingang in die Elisabethikirche, erkletterten das Dach des hohen GotteshauseSl und rissen dort meterlarrge Bletstücke von der First, die sie dann unter allerbind Vorspiegelungen an einen Händler verkauften. Si» wurden zu 3 Monaten bM. 6 Wachen Gefängnis verurteilt. — Drei onbepe Burschen, die im Walde bei Gladenbach Beerensttcherinmut übersallett, mit Rckoolvern bedroht und sie ihrer Beeren beraub- lütten, wurden ebenfalls mit 2 Monaten roch einer mit 1 Woche Gefängnis perurteitt.
st Marburg, 6. Ott. Wie bei der letzten Kriegsanleihe, so zeichnet Mich diesrnal die Stadt Marburg 2 Millionen Mark.
vevnrZfchtes.
ch. Mus Württe m ber g , 6. Ott. Die Weftckese rft überall im Gange. In Strümpfelbach! wurden 85—90 Grad Mostgewickrt fest gestellt. In Erlenbachi kosteten die 300 Liter Traubenmost 830—850 Mark, Riesling 855—860 Mark. In Korb-Steinreinmch i. 'R. beträgt die Ernte 4500 Hettvliter. Bezahlt werden für die 300 Liter 775—780 Mark.
Eeszte ZI 01 dbricfttcit
Großfürst Nikolai Nikolajewitsch ver'fchvnmden.
St'ockholm, 5. Okt. Nach einer Meldinrg des „Utrv Roßjff' ist Großfürst Nikolajewitsch, der' sich bisher auf seinen Gütern im Kaukasus aushielt, verschwunden. Die von der Regierung sofort crngesdeUten Erntittelungen sind ergebnislos verlaufen.
Japan und Amerika.
L 0 n d 0 n, 5. Okt. (WTB. Nicht amtlich.) Central News- Meldung. „Daily Telegraph" erfährt aus Washington, daß zwischen Japan mtd deu Vereinigten Staaten Noten über internationale Beziehungen gewechselt ivev- den sollen, u. a. über das japanische Protektorat in China und über die japanische Flottenbewogting im Stillen Ozean.
UnOb«rtr.
s.raschea u. vorzOn' Wirkung. Erfc&tl. in A»«Yfl»ken
Giessen©!!* Konzert ■Verein
===== 127. Vereinsjahr 1917/18. ..■.
Vcrgssehsn sind folgende sechs Konzerte:
Kgl. Hofopernsänger Max Krauls (Bnssbariton) und Prof. Carl Fuchs, Grossh. Kammervirtuose (Cello'. Franz von Vecsey (Violine) u. György Kosa (Klavier). FrauFriedaKwast-IIodapp,Kammervii’tuosin(Klavier) Voraussichtlich Orgelkonzert Das Wendling-Quartett.
Chorkonzert.
I. 14. Okleb&r 181?:
II. 28. Oktober 1817:
III. 11. November 1317:
JV. 2. Dezember 1317:
28. Jsuoar IMS:
VI. Tag Doch Eicht fostgesotst:
Der Ueberschuss aus den Konzerten fließt wolf !Sti3C0 Zwecken zu.
Oon bisherigen Inhabern bestimmter Pliitzc werden diese auf Wunsch auch für f| öe sechs Konzerte im voraus bis 7. Oktober in der Musikalienhandlur.g von Ohalller reserviert. — Mitgliedern des Konzert-Vereins Saalbau-Vereins und Akadem. Gesangvereins werden bei Entnahme von Karten für alle sechs Konzerte die Mitglieds beitrüge, wie seither, in Abzug gebracht.
EjntrittS^r*än ‘ ** Platz Mk - 3.—, Z Platz Mk. 2—, 3. Platz Mk. 1.—, 4. Pint/. —— — Mk. 0.50, sämtlich numeriert, Studentenkarten Mk. 0.75, fü;
Mittler und Militär vom Feldwebel abwärts 30 Pfg., sind in der Musikalien Handlung von Ernst Chailier, Neuenweg 9, Telephon 671, zu haben
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yf(aöier= Unterricht
erteilt
Johanns, Vogt, Goethestr. 32 III.
Bekanntnrachung.
Der vom Genteinderat durchberatcnc Bo - auschlag der Gemeinde Grüuber^ für 1917 Rj. liegt vom 8. Oktober d. I. ab eine Woche lang auf unserem Bureau zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen können innerhalb dieser Frist schriftlich oder zu Protokoll bei dem Unterzeichneten .'orgebracht werden. Es werden Umlagen erhoben, \u denen auch die Ausmärker beizutragen haben.
Grünberg, den 5). Oktober 1917. 1U9
Großh. Bürgermeisterei Grünberg.
N a n s t.
Tüürtä
antik. Porzellan zur Einrichtung einer Billa zu kausen gesucht. Off. unt. il>. V.ftLSS an KudolfMosse, Frankfurt a/ffl.


