tem die ganzem MSbel cruS dem Miauen erSKrm wvrven Tom
3 er «n^tidTtete ziemlich erlEichr- Schäden soll torrtf) Bcrsichermrg steckt sein. Das ist angeblich davirrck) «ttsttvrden, daß
urbeanffichtigt aus'der Gasse sich tzermnttvilst-tchc .Kmdtw bvenriettde ^rreichhSlzchen durch offene Stellen in den Möbelwagen lftn- ,jwv«sien.
dz. Worms, 1. Ott. Das Söhnchen des Kaufnianns Richard schenk von Landau hatte sich an die Puffer eines leeren Eiserchalpr- 'sagens gebangt. Ms der Wagen in Benwgamg gesetzt loiZrde, fiel ^ Kind limrrrbcr ^md die Räder des Wagens gingen ihiri. über bai Kopf, so daß der Tod lauf der Stelle erntnat.
Pcrmijd>kf,
* Wi e Sn de rmann Schrift steiler wurde. Hernrcmn Zudermann, der am 30. September sein 60. Lebensjahr :wl lendete, ,yar als 14jähriger Knabe durch den Vermögens Verlust seiner Eltern gWMNyen, einen pvaktisckien Lebensberus zu ergreifen. Er wurde '^pothekerlehrling. Freilich sehr bald durfte er wieder seine Studien < 7 !isi«ehnven. Nachdem er das Gtzmmrsrchn in. Tilsit besucht hatte, studierte er in Königsberg Philologie rund Geschichte. Dann kam er 1877 nach Berlin in der ansgesprochenen Absicht, sich der Literwttcr ju imbimnt. Schon zuvor , hatte er Emil Elaar vom Berliner Resi- dcnzthoater ein Stück geschickt, das dessen Gcrttftr, der mrsgezeich- ueMr Darstellerin H-ermine El-aa-r-Delia, gewinnet war. Das' Resi- Xulztbeater war damals die Stätte, an der das französische Gesell- fchästSdraTna von Sard»nl gepflegt wnrrde, ryrd diesen Slücken nach- gebildet :vlrr das Stück, das Sudermann eingereicht imfo „Äe ■'Xodjtn des Glücks" genannt lKrtte. Die Heldin war nach Suder- uÄlMls eigenen Ann-üpen ,^er IZvchnttrtige uujd odeltzstolze Sproß ärte& ruinierten Geschlechts, dem von einem sckxurttfthen Fitdustriel- len der' Boden unter den Füßen fvrtgezageir wird. Ern edler Dsmv-
der sich aus der Hefe des Vvßöes jum Motzen Gelehrten eim' e .Mingen hat, tritt als Retter dazwischen, vermag zwar W ijtemifte an: dem Untergang Ttidtf $u retten, «vvvvt sich aver die Hand der .^beugten DockMr: Auf einem Mrchhafe trifft er im mutten Akte imt iijr Msammen und fuhrt sie hei liimdeerfarl'ener Abendbeleuch- nmg — „rwn welcher ich mstr eine große Wirkmhg versprach," — n ,4 Leben zurück. In der Mrswcrftl bezeichneiöxu' Züge war er nicht bliiic. Den edlen Denwttxrten, NM die Rücksicküslosigteir seines trugglchar-ll.se-tums zn zeichnen, läßt er mit dol^ein Stolze von sich sagen: „Und wenn mich hungerte, so stahl ich!" Maar wird auch -.inschver erkennen, woher die Vorbilder stammen., auch datz die Halentine" Freytaas ihren matzgehenden Eiusiutz tteu de- uatrlni: hatte, ^drtürlrch erhiett Supermann sein Drama zurück: EN l-atte es nich gelesen, wie er seststellcu ftrnnte, wohl aber hatte nmn — die breiten ^veitzen Ränder des Mmruskrsiüs als das allein Brauchbare abgeschnitten. Das war SirderManns erste Tätigkeit sstr die Bühne. Erst über ein Jahrzehnt später^ hatte er dann setzten
aber freilich durchschlagenden Buhne ^verfolg mit der „Ehre".
~ )n& war am 27. Novenrber 1889. ^Bor'her freilich hatte er als Er- Mer schm Erfolge geliöbt. die aber erst dem Bschnendickster in 'firtou ?Ratze in den Schoß sielen.
* „S che r Er s i ch n i ch t um mich." Ern bezeichnendes! sei'viel'über die Tapferkeit der deutschen Soldaten auch &ur Zeit 7fM>ricks des Großen erzWt das soeben erselnenene Schlutzheft ^ verfto^kerren 52. Jchrgangs der beliÄöen F«nMewz Eilschrift .Das Buch für All e"? (Union, Dentzsch Berlagsgesellschaft, Mpaattsi Im Jcchre 1757 ritt Friedrich der Große u' Bchme' mit einem Husarenimterofnzier und sechs Ge- -inen aus. um in der Gegend nach dein Standort der Feinde zu
Unerwartet tauchte eine 15 Mann starke berittene Gruppe « Gegners auf. Der König fragte den Uirtewffizier: „Was will : r taut machen V" Kurz, gab der Mann tzur Antwort: „Wenn 'hre Ddaieftät erlauben, daß ich Vorgehen kann, als wären Sie nicht lei Ms. so jage ich die fürs^zcha schrls zum Tdufel." Friedrich er- „Gut Scher Er sich nicht um mich." Der Urrteroffizieü m semen' sechs Leuten Au: „Ihr kennt mich. Jeder von euch krieg, eil** Louisdor. Vorwärts nnrrfch!" Er ließ seine Mannschaft in einer Reib' aufmarschieren, jagte auf die Feinde zu. und nach uinqen Minuten lagert zwei Tote am Platz. sechs Vermlind'fte -'»eben sich« als Gefangene: der Rest jagte davon. Der Unteroffizier und ein Verneiner waren leicht verwundet, und ein Bserd , 2 g tot am Bvoerr Der 5?önig ritt dem Tapferen entgegen, nahm t«n Hut ab und sagte: „Herr Leutnant, ich danke für^ Seine Bravour und seine gute Gesinnung gegen mich. Den Husaren nmbe ich Sein Versprechen doppät erfüllen, und Mr Seme Eguipierurrg will üh sorgen." ^ Th. Sch.
* Lehrlingsüberschntz im Schornfteinfeger- gewerb e tro tz des Krieges! Fn ollen Berufen herrscht ein Mchfindlicher Maargel .an Lehrlingen, hervor gerufen durch die von der Industrie gege:üvärtig geübte höhere Bezahlrmg FirgenDlicher. Nur in ernenr Gewerbe ist zur Jetztzeit nicht nur kein Mangel, imdern sogar ein Uebersluß an Lehrlingen zu verzeichnen: im Gewerbe des Schornsteinfegers ? Das 'hat, wie im „Srl>or^e«ifvgettb tm Zentralorgan der Schornsteinfegergesellen Deutschl«rds, zu lesm ist, seinen Grmch darin., daß es im Deutsch«: Reich nur etwa iOOO Schmmsteinseyermeister gibt, von denen ieicht alle einnml Gesellen halten können. Die dLachfngge ist größer als der Bedarf, ba viel zu viel Lährlinge bereits eivgrftelll sind, besteht die ernste 'Mchr, das; die meisten twn ihnen mangels lohnender Beschäftigung lei Beendigimg der Lehrzeit keine Arbeit als Gesellen eryalten uii) sich einer anderen Tätigkeit curßerl^ialb des Benzes zuwenden
iamtSL Ttz Sdksdt % fei «fl dich-» FM» plS wtbxm m Sv-
KWpwai. ®bm Tcnb SftprBÄefenr find daher fcdsMtsb davor p 2 warnen, $rc PGoMdkstMenen ohne weiteres Schornstemieger werden zu lassen. Nachkvluchs ist hinreichend vvehmchen und weiterer für die nächsten Jahre direkt vom ItebfL Erft später dürften !vieder norinale Berhälttrisse im Lehrlingswesen des Schornsteinfeger- gen'erbes eintveten.
* Genutzmittel aus Kohle. Vvr einiger Zeit ist dar- ül>er berichtet toorden, daß das Schweizer Ele^trizftätswerk Lonza aus Kalkstein MLöhK, daneben m:ch Essigsäure gelvinnt, »vobei Karbid eine Zn-isä:enstt:fe ist. Dir „Nattirwissenschastan" mackxm rum: darauf aufmerscrm, datz, beveits seit mehr als einen: halbest Jahre ein in Bayern £?le$me3 Weif Essigsäure, Aldechyd und andere wichtige oigarnsche Stoffe in großen: Umfange aus Karbid erzeugt, und zivar nach dem Verfahren des Konsortiums für elektrochmüsck)e Industrie in Nürnberg, dessen Schrvei.zer Patente das ElettrizitätSnierk Lonza verwertet. Noch älmlichem Versahen lrird auch von anderer Seite in Deutschland Mrbid verarbeitet. Die Darstellung von Gemitzessigsäure und Alkohol ans Karbid, und somit aus .Koks, bedcnttet die .erste industtiell ausgeführte Fundamentelstmtl^se vau Gemißmitteln. Es ist möglich, datz der neue Weg, den die chemische Technik erftmden hat, auch zur künstlichen Darstellung anderer Genutzmittel, vielleicht auch einmal von NahruncMnitteln, ftihren wird. Darin liegt die Bedeuttmg, die diese Berühren für die 7'll^gen«inhert besitzen.
* Der wahre Ersitlder des Porzellans. Als der Erftnder des Porzellans gilt in Laienlreisen noch immer Ioliann Kourad Böttger. Es ist jedoch durch die tvissenschastliche Forschmu; immer nml)rscheinl:cl)er geworden, datz nicht Bötcher. sondern Erenfried Walter vcnl Tschirnl?«us, der gewöhnlich mrr als lein Gehilfe gilt, in Wahrheit der Ruhm dieser Erftndung zuzuspiechn' pt. Tieft AuLfassur:g hat neuerdings, wie wir einer Mitteillrng^ des nächsten Heftes der ,.pönEurwisfenschoffen'' (Verlag von Julius Springer in Berlin) entwchmen, eine werrtvotte Bestätigung erhalte:: durch die Untersmlnmgen, die H. Peters über Leibniz als Chemiker angestellt hat. Ans Leib:rizei:s Briefwechsel .mit zeit- geiwssisch«! Naturforschern tttrd msl>esvnderc Chemiker::, unter öerien sich -eben auch- Tschirnhaus' befindet, ergebe:: sich:wue Beweise dafür, daß dieser um die Wende des 18. Jahrhu-ndarts in Dresden lebende, ungeivsh'.llich kenntnisreickie Chemiker und Phvsiker derjenige gewesen ist, dem die Porzellcrndarsiellung zuerst gelungen ist.
* Käfer a l s P i l z z ü> ch t e r. lieber die bisher kaum be
kannte FälTigkeit verschiedmer Käser, Pilze sozusagen für ihren eigenen Hausbedarf zu züchten, berichtet Wilhelm. Bölsche im nächsknr Heft der bet der Deutsch:n Verlags-Anstalt in Stuttgart erscheinende,: Zeitschrift „Ucber Land und Meer". Bölsche geht bei seine:: Ausführungen oon den ,«rt.«nlen Mng^lterben und Arabesken ans, die er in der Hot,aberkk^' von Baim:zweigen in: Unvald von Bialomis beobachwte. Diese Ornmnente stammen von kleinen tierische,: Künstler::, näinilich den Borkenkäfern, die zwischen Rinde und Holz eine eifrige nagende und fressende Tätigkeit mtwicketn. Eim andere Grupt^e von Borkenkäfern geht aber noch weiter, indem sie in die Tiefe des l)arten Holzes selbst hinabdrftrgt, um dort durch Bohren, Fressen der 5)olzbesta::dteile, Nagen usw. regelrechte Berg- wcrksgänge anjulsgen. Die Frage ist nun, wie die in de:n Holzbergwerk verbleibenden Jnns«n genährt wett>Q:. Datz der Holzstoff allein iltnen genügt, erscheint wegei: des geradezu unglmü^ich geringen NälTrwertes und d.w Stickstofsarmut des Holzes höchst zrveifelhaft. Es ntntz also hier ein lxn'anderes kulinarisches Käfcr- geleimtlis mit im Spiele sein, das Böl'che erarundet. Wachend das vor dem Schachtloch ausgeinorfene Bohnnehl des .Holzes weiß ist, seien die Wände der von den Käsern beivohnlei: Schachte sin Baum tief braunschwarz aus, als ob sie von einem! Brand versengt wäre::. Dies :vird durch das Gesiecht eines nn .Holz schmarotzende:: Pilzes hervorgerufen. Solche Pilze in Jrffekdenbauten sind beretts ft: den Anreisen häufe:: tropftck^er Gegendeu nachgewiesen worden, und zwar handelte es sich dabei um Pilze, die gewisserinaßen in her Eigenen gärtnerischer: Zucht der Rimessen stehen. Das Blätteraverk wird von den Ameisen selbst eingefachen. die runge Königin bringt den ersten Pilzsteckling im Mmrde mit, und so rverden nun die Pilze nrustlich in geTvaltigen Luxusarten gezüchtet. Derartige Pilzzüchter grössten Schlages sind auch die Birkenknfer Es handelt sich in ihren Schächten um keinen rogellosen Zufallsschftnmel, da xrnüesenerm atzen jede der betteffenden .Holzkäferarte:: in den Gängen auch je eine nur ihr zukonrmende, mrr sie begkeitmche Pilzart besitzt. Der Pilz erscheint nicht an d«: Baum gebunden, sondern an das betreffend^' Käfergeschlecht, de:rn we.rn der .Käfer einer Art die Bäume wech'elt. gebt ftnnrer der für ilm charakteristische Pilz mit. Die Schachtwäirde tverden von dm: Pilzen durchsponnen :rnd so zu einem Ei'äftigen Nalwungsmittel für die jitnge,: Käser zubereitet. Wie die Ameise::, so bringen auch die Käfer als Pilzzüchker gärtnerische Luxusprodukte hervor, lieber die Methode, nach ivelcher der Käfer iedes- mal die eiche PDaussaat in sei:: neues Schachttverk verpflanzt, schwanke:: die Anschairungen. Am wahrscheinlichsten ist, daß jeder fertig ausschwärme:ft>e Käfer lxweits von der Kinderstube her mit Keinrsporen des Familien Pikees so ein gestäubt ist. datz er oljne besondere Müsbe seinen Pilzqarten anzulegen vernrag. .
* G l o cken g-ed i ch 1 e. Kern Opfer ist in dem unendlich vpfer-
heischenden gegenwärtigen Kriege unseren: Volke zu bri:vgen so schwer geworden, rvie die Hingabe der Durmglockcn. an denen alle mit ganzem hängen. Daß unsere Dichter angeregt wurden,
ihren Gedanken. Stftrnnnngen. Gefühlen beim 'Abschiede von de::
Wocken Ausdruck xu verfekl)en, ist nur :«tür1ich. Diese Getrickste til sammln, in einem leisttn:gsfähigen Berlage hevrus^ugeben und Üst bmrd) den Berkach zu erzielende:: Reinertrag dem Rotcm KvOiz zat- znftkhren, hat sich der Unterzeichnete zur Ausgabe gestellt, :mb t%
ergeht daher hierdurch <m alle Verfasser solcher Gedichte in deutfchv, Lande:: die Bitte, ihre Glocken-gedichte zu dem angegeben«: chvecke uuentgelttich zur Berfügmcg zu stellen :md deittliche Abschriften ztt senden an: Prof. Dr. Beruh. Rost, Chemnitz i. Sa., Mittelftr. 4-.
* Der Dresdner Komponist Max R. Albrechl, dessen Oper ,^Jelje,m" in Teplitz zur Uraufft:hru7rg kommt, bringt :mter seiner Leitirng beinr Ersten Modernen Mchipest zu Dresden (24.-29. Oktober) seine sinfonische Dichtung „Gespenster" 0 p. 9 «u« dem Mamiskript zur Aufführung.
Briefkasten der RedakUon«
Mnovvme Anfragen bleiben unberÜckfichtiE-^
h. rc. in L. Bares Geld. Es hat gar keftien Sinn barcS Geld, das nicht unbedingt für die Bedürfnisse der nächsten Ze« nötig ist, zurückzuhalten. Es soll sich jeder genau überlegen, wab er an Geld flüssig machn: kann und daftir .Kriegsa:tteil>e laufen, eher mehr als zu wmig. Bares .Geld ftn Hache trägt überhacsttt keiue Zinsen und auch die Sparkasse kann nicht über 3V2°/o, mS- nalnnsweift 4°/o, geben. Bei der Kriegsonleilie aber gibds ^ 5°/y! Und wenn Sie tvirklich in einern halben Jahr sehen, datz Sie zuviel in Kriegsanleil)e aTvgelegt habe:: und :nieder bares Geld M« irgendeinem Zweck l-enötigen, können Sie Ihre Anleilje jederzeit wieder verkaufen. Tann ))abei: Sie doch ein halbes Jahr laug statt 3V2°'° bei der Sparkasse volle 5°/ 0 bekonmun.
Gtonall. Leversicht der TodessMe kn der StS'>k SrchrL
Monat August tS17.
Einwohnerzahl: angenommen zu 331ll0.Sterbltchkeitsziffer: 2tz81 Nach Abzug von 42 Ortsfremden: 9,14°/,..
Zu!
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vom 2 bi- I&. Jahr
s)lngeb. Lebenssä)wäche
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—
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Trivhus
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Tuberkulose der Luuqen
7 (4)
6 (3)
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Tuberklllose nud. Orgal:e
MD
1 (1)
—
—
Lunqeneutzündung
5(1)
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—
1
'Iftchr
3(3)
3(3)
—
—
Krankh. der Atmungsorgane
2
2
—
—
llrnrckh d. llreislaufsorqane
10 (5)
10 (5)
—
—
Geh:r,:schlag
1(D
1 (1)
—
—
llrankh. d Nervensystem- Dlageu- ui:b Tarmkatarrh,
5(3)
3(1)
1(1)
1 (1)
Brechdurchfall an Kraickhettsi: der Ver-
3(2)
2(1)
4(4)
KD
dauuugSorgane Krankheiten der Harn-- und
5(4)
1
KD
Geschlechtsorgane
2(2)
1 (1)
—
Krebs
7 (3)
7 (3)
—
—
anderen Neubildungen
2 (2)
2(2)
—
—
Verunglückung
1 (1)
1 (1)
—
—
and. bei:- Todesursachell
5 (4)
3 (2)
2 (2)
*—
Summa: 68(42) 54(31) 4(4) 10(7)
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betteffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Veröffentlichung des Grotzh. Kreisgesundheitsamts Gießen.
Dr. W a l g e r, Med -Rat.
Witterungsbericht.
(Oeffentlicher Wetterdienst.)
Zreiwlich heiter, bis auf M>el trocken, Temperatur wenig geantkert. __
Letzte Hrtcfcrtcfitcn-
Hervo mm den Sozialisten ausgefchlosseir.
Bern, 1. Okt. Auf dem Kongreß des Seine-Sozialisten- Berbandes wurde von der Minderheitsgruppe ein Antrag eingebrack>t, der die Sozialist^: des Departements Bonne anffordert, durch Ausschließung Hervös ans der sozialistischen Parhei ihre sozialistische Pflicht zu erfüllen.
Die zahlenmäßige UrÄerlegcnhi-it der Gegner.
Bern, 2. Okt. Ein französischer Mitarbeiter eines Schweizer Blattes, der sich mit der allgemeinen milttärv- schcn: Lage beschäftigte, sagte u. a.: Nach den Berechwtwgen des französischen Hauptqnnrtiers betrug die zahlenmäßige Ueberlegenheit im Frühjahr 1917 an der französischen Front 40 v.H., an der italienischen 30 v. H. Die Erfahrungen der Frühjahrsoffensive Nivelles haben gezeigt, daß angesickM der deusichen Adwehr- methode diese lleberlegenheit :licht ausgeirutzt werden, kann.
Danksagung«
Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme bei dem .Hinschetden unserer Neben Entschlafenen sagt herzlichen Dank 06156
Familie W. Feuerbach.
Bietzen (Marburger Str. 28). L Oktober 1917.
Danksagung.
Für die vielen Beweise innigster Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben' teuren Entschlafenen, sowie für die überaus trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Köhler sagen wir herzlichen Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: J.Schlurid,Zimmerm.,nebftAugehörchett. Hausen, 1. Oktober 1917. 06120
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank.
Familie Reuschling.
| Heuchelheim,
den 2. Oktober 1917. 732s
Heute morgen 8 3 / 4 Uhr verschied nach langem schweren Leiden unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwester und Schwägerin
Frsil Kathsniie Lind geb. Slhreiner
im 54. Lebensjahre.
Im ^tarnen der trauernden Hinterbliebenen: Luise 8^*5 geb. Lind nebst Kind Karl und Johanna Lind.
Gießen lKaiser-Allee 15), den 1. Oktober 1917.
Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittags 5 Uhr von der 5kapeüe des Neuen Friedhofes ank statt. 06t60
Statt Karten.
Augsburg
Röschen Pixner Karl Todtenbier
Köni^l. Gütenrorsteher
Verlobte
OkWtoer 1917.
7331
Gtassen
ÖefatmliiiadbMMg.
Die von der gestrigen Mitglieder-Versammlung bewilligten Belohnungen können von den ««gemeldeten n«,d hierz» berechtigten Dienstboten bei unserer Kasse in Empfang genommen werden.
Mit Rücksicht ans die Kriegsanleihearbeiten bitten wir, die Beträge möglichst innerhalb der nächsten vierzehn Tage abholen zu wollen.
Giesten. den 28. September ISH7.
yezirkssparkasse Gießen
Zacher».
78461)
Sa.a.t'beiase
( besser wie blauer Vitriol)
SST nur an Wlederverkftnfer
Benner & Krumm
Drohen, Material-u. Farbwaren-Großhandlun^
45ie8en. 7l«P
isjyLnKömjsMüiB®®®
Winlerkartoffelu
Bestellungen werden entgegcittvnon«i«:n.
W. Hantel. Kilt km 7 , Xd 812 . "
B.S'HiQ] I'


