Amtl icher Teil»
lklMMchW
Nr. 63t. 600/6. 17. K. R. U II. Aitg.,
betreffend Veffandserhebung von hoft- fpanen aller Art.
Dom 29. September 1917.
Nochstehenix- B^nntmachnng w-ird hiermit mxx allgemeinen
bfm «emettei bttfil SS
^.rafgesetzen fjoierr «tauen verwirkt sind, jede -Zu wlderhandlvng gegen die ^Aetdepflid>t nach r< bcv Bekannt K?.^k,nMspslicht vorn 12. Juli 1917 .Reichs.^
G 2^H M Ä Amh kann der Betrieb des Handels- fM^bes gematz der Belfamrtarackiunq zur Fernhffti.nq unniver-
Ä>^s vour 23. September 1915 («Heid*.
v»e)cBoI. L/. 60.3) Mterscuft werden.
. 8 1 .
Meldepflicht.
MiYu£ifL *511 Behnmlmaflsimg betroffenen Personen lnrelde- 3) uutnlieien hmsichtlrch der vpn dieser Be- ^ttnachnng -^^s^^^eirslmwe (meldepflichtige Gegen 1 künde, § 2) einer Meldepflicht (§ 4). H
§ 2 .
Meldcpflichtige Gegenstände
Don dieser Bckcmn'tmachimg werden betroffen-
(ZägemcW), frobtlfa jte und mrdere Holzspäne lTrchspdne, Maschinenspäne usw.)
^ ^ ?ber vorsätzlich die Auskunft, zu der er auf Grund dieser Bekanntmackung- verpflichtet nt, nicht m der gesetzten syrist erteilt oder iüifventfuX'i unrichtig -der- unvollständige Angaben mach ^.^^natzl'ch on- Gursicht in die Geschäftsbriefe oder Ge- schatt^btnhcr oder die Be,kchttgwlg oder Untersucl)ung der Betricbs- nnrrchtungen ot-cr Raume 'verweigert, oder wer vorsätzlich tto vorgeichrrebenen Lagerbnchcr emzurickflcn oder zu führen nnterlM
10 O 5 i 0 "E.?ü^'^ Monaden irnd mit Geldstrafe bis zu
v'"OOO -^rk oc.tr mit einer dieser Strafen bestraft, auch, sonnen die verschwiegt worden sind, im Urteile als dcnn Staate verwllen erklärt tvcrben, ohne Unterschied, ob sie dem AjuSkunstS- pslicl'llgen gehören oder nicht.
Wer fahrlässig die Auskunft, zu der er aus 0>rund dieser Be- kannlmachnng verpflichtet ist, inicht in der^ gesetzten Frist ect.-,flt oter unrichtige oder unvollständige Angaben macht, oder ,ver sal>v 4 lästig ine vorge,chriebenen Lagerbücher einzuri flicken oder zu führen unterlastt, wtw mtt (Geldstrafe bis zu 3001) Mark bestraft. '
§ Die Hessische Kunstausstellung Darmstadt 1917 !
Au melden srnd:
h Ö J[ C E in«^epflichlttgen Gogenitzanven)
" w S;. ^ Vp*rmq an qm GegenWnden
wahrend des dem Sckrchitng l«ra!uSgvg«ngenen Minrats.
8 3.
, Meldepflichtige Personen.
Zur Meldung vrrrstlichtet sind:
. u.llc ^ 7 /dnen, insd-sy^ere alle lanir.vrrrschaftliflien imd ge- ^rbUchen UrtternelMer. alle Men Ütch-rechkl schon Wrperfck.ften und Berbande also auch stoaUrflie Betriebe-, die meldepfliklflige Ge^eiistnnde erzeugen, m 6>err«hrs<rm l-aben oder gehabt haben oder ou * ^icjcnuyi svld-er Gegenstände Anspruch haben.
. „ r ^tichi»^ (§ 4) emtreffonden, aber schon vor
dein ^.ckichAiqe abgeiandten Vorräte sind mir von dem Empsärt«er zu melden.
8 4.
Stichtag, Meldefrist, Meldestelle.
Ä Für die Meldepflicht ist der am 1. Oktober 1917 1.
o«riuaT und 1. Aprrl 1918 i§kich*rg) nta&frbenb. Tie erste kEdunghtt ms «mm '15. OfMrr 1917, die haben bis
frum ffMsMMrn Tage des auf den Sttchdag fvlglichen Monats ;yu erfolgen.
, . 2ie TOeflnungm fhib an die ..Bescl^fkmMirlle für Hol,-
späne "ua Ltreimnttel bei her fhlUrtfl .ffrrentzantur der mtliläri- Berlm W30, BEtoria-Luife-Platz 8, M er-
,8 5.
ilrt der Meldung.
Auch die uwniMekb<r Ml yeuerzwecken verbrauchten Mengen ^ .^^^rchen, gleichviel, in welcher Weise
ie deri F^icrirngsaiil^eii zirgeführl werden, sind in der Meld,ing Eugebivr. omr dre Meldung der verfeuerten Mengen gÄfftqen qe- wilienhaft ermittelte T^r-hschnittStz.hlal. ^ugen ge
Die Mekd«>vn lMben rmx «riff den amtlichen Meldescheinen
P^nKschen .^ieg^mivisiermmS, Berlin oW 4o, fl^rl. /^mannstratzr 10, unter Angabe der Bsrdrucs- rrummer Bst. 1 ^.34d pvstfrei anmfl'»rder 7 l sind.
lst nrit derctlichrr Unter- chritt Anschrift zu versehe*.
-±cv Meldeschein darf zu anderen Mitteilungen als zur Be- d^ gestellte F-r^ennicht verw«ndr ive^e*: er ist PoMn m i^ersenben. Tfof die der Kur Ueber^Mmg
der Meldim, b^ten De^chl>se ist dor 9munf suie£n: „Betrifft. Bef^lmGOechldimg üter zforfißäiTC." ri n if!} te t tn Mcsdungen ist eine ^mtc Ausfertigung -^rchschrrit. Kopie' von deur Meldenden bei fernen Geschastspapierm zurückziibehalten.
8 6.
Al»Sm»htt»en.
Aiisgeniommem i*m brr Meide Pflicht ist a> vorhandener Vorrat von nicht rnehr als
d eru ÄnfaU ran ^5ausc txK dem Ätichtagr vorangegangrM»
v.hDnatz von nicht mehr als 1 Tanne.
ot nur eine der Voraussetzungen unter a und b öm. l«gt, bleibt die Meldepflicht bestehen.
8 7.
Lagerbuchsührung.
Jeder Meldepslichrige (§ 3) hat, abgesehen von derr Ausnahmen ^aZerbuch fit sichren, aus dem jede 'ckkenderung der mett)epslrchttMm GeDe*stiinde und ihre Verwendung ersichtlich sein l* 01 ? .^owett der tchtige bereits ein derartiges Lager-
buch iuhrr, braucht er ein besonderes nicht cinzurichten.
^ ""LermidLNeu Gegenstäiiden, die im eigenen Betrieb« oe^ Melbepflich^geir mlmittelbar verfeuert werden, genügt die Angabe der m»M-tlich verfeuerten Gesamtmenge als Anfall und ÄkbWv«i tm L»Derhuch.
. . Ä^.dkr«HEen her Polizei- oder Militärbehörden ist jederzeit bw JSruVno der Geictzäftsbriese und Geschäftsbücher sowie die -lirtt, Untersuchung der Betriebseinrichlungen und NMeme zu^estatten, in denen meldepflichtige Gegenstände erzeugt, ftwrgert, mngechMten werden oder zu verinuten sind.
8 8 .
Anfragen und Anträge.
Mt Anfta,-n, >md Antränr, meid* diese Bekamitmachmig ■ H vT' •' t ,,Bcfch«sbrn-Kstelle für Hvlzspäne und ^treu»
mrt»l bet der st^ngl. Intt«tzaiMlr der militärisfl>en Institute"5 Berlin 30, ^iftvrui-Lmie-Platz 8, zu ricliten. Sie müssen auf dem Briefumschlag ,owre am Kopfe des Briefes den Vernreri tragen:
„Betrifft: Beshcrndserchebung über Sägespäne."
3 9.
Inkrafttreten.
TieseBe-atiutinachu^ tritt am 29. Septentber 1917 in Kraft. * trztt die Bestnimmachirng Nr. Lgt. 600,6. 17.
^ 1 ' Bestanidserhebrmg von Holzffvinrn aller
Ark^vom 27. Iunr 1917 crnster Kraft.
t$ rankfnrt «Main«, den 29. September' 1917.
Stellv. Generittkemnmndo des 18. Armeekorps.
Betr.: BestmrdSachebuna von Holzspäiien aller Art.
«n den ^erbürOermerfter zu Gießen, Großh. Polizeiamt Gaffen uno.die Grofth Dftrgermeisternen der ^andg.-meinden des Kreises.
Indem wir auf vorstehende Bekanntmachung des stell vor treierwen Generattommantws von heute verweisen, beauftragen wtt <-ie, von dcnr Inhalt derselben den Iutercsseuten alsbald Kennttns zu qrbm und die Bcßanutmachnng in Ihrem Amtszimmer zur ePvvigrn Ginsicht offen zu legen.
Gießrn, den 29. September 1917.
Groscherzogliches .s?rcisamt Giester..
Or. U i \ ii n e r.
72220
i§t äul vielseitigen Wunsch bis ein- | schliesslich 14. Oktober verlängert.
| Geöffnet täglich von 10 bis 5 Uhr. -- Geöffnet täglich von 10 bis 5 Uhr. Eintrittspreis ab 1. Oktober 50 Pfg., Mi'itär vom Feldwebel abwärts 25 Pfg.
ttriegz-Anleihe- Versicherung.
Baraufwand auf 10 Jahre verteilt. Keine ärztliche Untersuchung. Keine Wartefrist. Kriegsgefahr in voller Höhe eingeschlossen. Versicherungen bis 10000 Mark zulässig.
Näheres durch:
Alfred Kröhlich, Gtnerili-Aßekt,
Giegen, Norü-Anlage 3f. 7005
Die Möglichkeit
Lllriestsanseihe zu zeichnen
t ohne dafür den Anschaffungspreis sofort E erlegen zu müssen, gewährt in vorteilhafter Weise die
j 'AikßMiilkilie-LttftikrliW
! Gchner LeiikllSöerßllzklllüilSbiNlk
auf Gegeafeitigkeit.
I Vertreter: Gedr. gullmann, Giehen
£ Grnbcnstrnke 7. 0448 v
Geschäfts-Eröffnung.
MiÄ. Älcr n d l e PUbliknm die Cr8ßben °
Restauration „Zur Stadt Wetzlar“
mit dem heutigen Tairo übernommen habe.
Um gütigen Zuspruch bittet, unter Zu- lfr
Sicherung aufmerksamer, reeller Bedienung
0 1 Job. Bohl. 2
Bernhardtshäuser Hof
iUdn-Lhufeti
Sonntag den f]0. September
Wirtschafts-Eröffnung
06072
|GO GO OOW»G O GGGG
Bekanntmachung
cm- A U, V.^nftfiränfung beS Licht- und Kohlenverbrauchs im kommenden Lvrnterhalbjahr haben wir unsere öffentlichen Sprechstunden
von, l. Oktobev an
wie folgt festgesetzt: - ^
SMeigverein vom Neten Urr«z (Vorstand, allgemeine Auskunft, Geschäftsstelle der freiwilligen Sanitäts-Kolonne und der National Stiftung für die Hinterbliebenen) Alte ftlimt, Zimmer 2 ,
nur werktags von 10—12 Uhr vorm, und 3—4 Uhr nachm.
vezirkraurschich für vermiß «ftt fritfSfeftHfene Deutsche (Hilfe für deutsche Kriegsaefaugene), Wte Klunk, Zimmer 4s
werktags von 10-12 Uhr vorm, und 3—4 Uhr nachm., Sonntags von 11—12 Uhr vorm.
Aliee-Frauen-Derein (Ziveigyerein) Alte Klinik, Zimmer 3,
nur Montags und Donnerstags, vorm, von 11 — 12 1 / 2 Uhr. kaffestuuden (Geburtstagsspende usw.). Alte Klinik, Zimmer 3, nur werktags, vormittags von 1 / 2 11—12 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten 'ist das Rote Kreuz in dringenden Fällen, ,vie Herbcirufnng 31 t Hilfeleistungen (nachts Nebenanschluß auf der Sanitätswache am Bahnhof) durch Fernruf 2025 zu erreichen.
-^Gießen, den 29. September 1917.
Der Vorsitzende der ZVügvereins vom Roten Rreuz und der sonftäts-Rolonne Gießen.
I. V.: E>i\ Schneider. 721 g,
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12
7 Photographien
i2Kab neil (Glanz)
. ... T ^ c Wochenfiirtvsfelmarkeil für die 40.—
lffultta.vom 1. Cftetcr li$ J.jjiouciiibct* 1017) fä»mcit
—17. Woche
die ihre Bertretcr mit nrost-ügiaer Reklame weit- ncöcnhft unterstüvt, bat für den dortigen Bezirk die Atleinverireiung zu vergeben. Eingeführte, solvente gtrmen erfahren näheres unter F. H» M. 818 an
Rudolf Slowe, biefien. 7053ss
C b stver ste i r 4 e vtt tt
Dienstag den 2 . Oktober solleil all der Kreiöslraße Lich — Eberstadt — Oberhörgern von 25 Bäumen die Birnen (etwa 70 Ztr.) versteigert werden. Anfang am Hof Gill, vormittags 10 Uhr. Gießen, den 28. September 1917. 72S] ß
Ter Großherzogl. Kreisbauinspektsr ^ des Kreise» Gieste».
alebald bei einer Stäknttchen Kartofft'loerk«l-.s»sleae ein. «'l°L »Ut We*«vfe Hnö 7 Pfund tz'n.Wb-n
d.r, 5'»bn> °di-r .ucbr liffiriint
oer iicit) 7.,wft JÄf. für den ^einner und bei Akenoeu unfu einem Beniner 8 Ufr*ui« ffl r t, n<5 dkund.
Gieffen, den 28. Se»1ember 1917. . 72001)!
Der Obcrbür^-rmcistrr lLevensinitlßlamt)/
Bekattntmachnng.
verieben sind aus der (klttabettz^S cü m i d t .! Stistmm 4 05«Den zu je 17 Mk. «n br^ürffitc, uiideschsl ’ ^ ledige Dienstmädchen im Alter von über n0 Jahren uno 10 desgleichen an arnie ^ttwen. '
^.Meldungen werden bis 15. Oktober 1917 bei dem
n ?Jin/,i l ! Jvfi s nnn !Mi ^ l ’ v,l,e 1 ' entaegengenommen.
Glefzen, den W. Se»temder 1917. 7L57N
Ter Oberbürgerlnoistrr. iArmenperMaltnna,.
Keller.
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^^^ETn^Vergrösserung
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50 om broit 36 om hoch
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Karton!
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breit ) cm hoch (einschl.) Karton i
-\uf‘ pielfireitrgea Verlangen unseror^vverten Kundschaft haben wir uus trotz Preissteigerung aller Fabrikate entschlossen, für einige Zeit wieder die allseitig beliebten Gratisbilder zu geben
Es erhält sonaph: Ä vom ESept. ds. Js.
h|C 1 QSfffthfftr nns »otnöhmen lässt, eine Ver-
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Die > ieSjübrigen Zinsen der 5eUis.-Gch,td Etiitn«« jjjii ii. De.e«ber l. ;V in «.den R 7C mm%lit OH -rllmtii und Afifcn «tee#r ffmlruif oder «n arar Sans!eine selbst, sofern ste «nverfMnltzet in Not Gekommen sind, ohne Unterschied der Konsefilon z!t verteilt
^ Armen««., Aster-
weg S, bis 15. Oktober 1917 entgegen.
Glotzen, den Al. Gevleniber 1917. 7 >>*k
Der Oberbchrgermeistei lArme,.Bern»e<tung.i Keller.
12 Postkarten
von Ji l.»0 an
12 Visät (matt) uf 4.—
Bei in^hr. Personen kleine Proi»ertje 1 »m a -
"* ßiir. Straiss
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