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29.9.1917 Erstes Blatt
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« ® ret ® (5wt).): Wir ntäften erft o&RnK SMtamg der *2? p^°g a*yp*a. e» w^endML-i urteüen. 'Der Reimer I * c: «f, «rMchurrgeii zu Säramarf.

«ä». SSarmutT) (D. A): Erst mLs»m wrr Gruf üurbur« tonra.r lim s*Tartrilai. Alimi man nicht Mittel mtbai. rnn iM«»rfomrtnw-röcn gcfceinw: d-rnticher Mtenstücke zu verhmtern?

^ l.'ul</.) pt^es, dal; d>re AGttxition der Entente an dem gesmcken? '^n der Ävllmider .zmll^llt. Ist von 7lcnr,i*i*nt das Hcquiimlent '.ul duschen für unsere Mto^enTicfeamffat erfolgt?

SSijefcnjI'Cr Dr Helfferich gibt ?üi^fimft Über den GüLersustau?ch znnsck-en Damnnark und De?:tschl<rnd mtb über die Drei sacstwltung.

Scheidern ann (SvzO verlangt, daß den Wünschen der ?ceutraten, mv es irgend angelst, entgegelrg>ed)Nlinen wird und smäckst über das Kohl engeschäft des Gewerffchaftskartells in Kopenhagen und seine rrützttche Wirftumkeit.

Wa. Go 1 hei n (Vp.): Auch in Deutschland gibt es G m. b. H. im KvUerchandel, die mit kleinem Betriebskapital erhebliche Ge- -vinne tznachen. Die Haltung des Grasen Lurburg ist auf das >SckȊrfste zu verurteilen.

^ Gegen 7 Uhr aberrds wurde die Sitzimg geschlossen, morgen, Sonnabend, wird über die besetzten Gebiete verhandelt.

Die Kämpfe in west und Gst.

Berlin, 28. Sept. (WTB.) Nachdem der schwere Groß- tcvnchf an der Flandern si-cn:t <rm 2i>. Septeiuber bis gegen Mitternacht fortgesetzt war, loste er sich in Teilcrngriffe auf, die bis Zirm Morgen des 27. Septenrber anduuerden. Bor- nttttags hielt sich die Arttllerüetättgkeit bei günstigem Wetter in rnäftigen Grenzen. Gegen Mittag setzte erneut von Holle- beke bis m Gegend Zarndwovrese Trommelfeuer ein. Um 7 Uhr abends erfolgte, von rnehrererl Tanks begleitet, ein starker englischer Feuerangriff in der Gegend St. Julien. Au gleicher Zeit lag ailch ans nurseren Stellungen nordöstlich Frelenberg bis Zanrdlvvorese stärkstes Trommelfeuer, dem ebenfalls er?: starker englischer Vorstoß in Gegend östlich Hooge folgte. Beide Angriffe wurde?c unter blutigen Ver­luste:: für den Feind in: Feuer und im Nalstkampf abgeschla- »Ml. Die Blutopfer Englands in diesem cnrssichts- losein Kcnnpf u?n die U-Boot-Basis steigern sich infolge der andauernd wiederholten Angriffe u?L> bei dem rücksichts­losen Menscheneinsatz in eischreckerrder Weise und lassen sich in eine Linie stellen mit der nutzlosen Menschenverschwendung Brussilows, Ni- vellesundCardornas.

An der Arras- und Aisnesiortt war die Artillerietätig­keit teiboeije lebhaft. Eigene Stoßtrupps und Patrvuilleu- unternehrmlngeu brachten uns Gefangene ein. Oestlich der Maas, südöstlich Beau?nont, griffe?: Stoßtrupps

schwarzer Mra??^osen »rnsere cHräbem an. Sie wurde?? u?:ter schwersten Verlusten tm Nahkainpf abgewiesen. Von 10 Uhr vormittags a?r lebte die Feuertätigkeit aus, steigerte sich von Mittag an gege:: den Wavrille-Wald zu größter Heftigkeit und Ibis in die Gegend Bezonvaux>'über. Erkaunte feind-

liche Ansammlungen wurden in ehr fach unter wirksamstes Vernichtungsfeuer genommen. ?luch nördlich St. Mihiel brach ei?: dreimaliger Vorstoß einer stärkeren feindlicher: Mteilu?:g i?: der: frühest Morgeirstunden des 27. in unsere??: Feuer zusarnmen.

Im O sten, an der Düna und in Mazedonien herrschte zeitweise an eiiMlnen Stellen lebhafte Feuertätigkeit.

vle demokratische ttonserenz in Petersburg.

Petersburg, 28. Sept. (WTAl.) Meldung der Peters­burger Telegraphen-Agenrur. Um 5 Uhr nachmittags lvurde rn dem mit rote?: Fahnen und Bändern geschnüickten Saal des großen städtischen Theaters in Gegenwart von 1200 aus aLlea: Teilen Ruhkands herbeigveilben Vertreter?! die demo­kratische Konferenz eröffnet. Die gesamte vorläufige Rsbieruug :nit Kerenski cm der Spitze bescrnd sich in der Kmserloge und mehrere Mitglieder des diplomatischen Korps in einer besondere?: Loge. Der Vorsitzende des Hcurptvoll- zugsausschusses des Arbeiter- und Soldatenrats. Tscheidse, erklärte die Konferenz für erösftrct und hielt eine Rede, in der er die lAriucke für die Einberufung der Konferenz u?rd nan:entlich die außerordentlich schwere Lage des Landes u??d die e r n st e st e Not w endigkeit der Bildung einer revolutionärer: Regierungs­gewalt betonte, die aller: Elementen verantwortlich wäre, u?:d auf die sie sich stützen könnte. Der Vorsitzende des Rates der Bauernabgeordneten, A v k s e n t i e n , sagte: Der Augen­blick ist gekommen, in dern die Demokratte alie ihre politische Weisheit aufdieten muß, um die Errungenschaften der Revo­lution zu retten, die vor: einer nie wieder gutzurnacheriden Katastrophe bedroht ist, wenn diese nicht jetzt beschworen wird.

Nach der Wahl des Buvsaus, das au3 33 Mitglieder?: besteht, darunter Tscheidse, Tseretelti, Arserrtinv und Tscheruow, ergriff Kerenski, von der Mehrzahl der Techrehnver mt± lebhaftem Beifall empfangen, das Wort. Er begrüßte die Kvnfererrz imnrens der Regierung der russischen Republik und' als Oberbefehlshaber iHtb stchc fort: Da die Regierung schon auf der Moskauer Staats- Vorrsevenz ihr Pnogramrn dargelog-t I«be, gestatte er sich, nur einige Worte zu sanier eigenen Verteidigurrg, besonders hinsichtlich des Kvnnlvtv-Falles, zu sagen. Kerenski erklärte, er habe seit lar^pem Nachrichten, über den sich vorbereitende?: Staatsstteich gchäot und von Dag Tag glle Maßnahme:: getroffen, um diesen unerfreulichen Ersignissen vorzubeugen. Seit der Ernenlni?:g livornilorvs pn Oberbefehlshaber habe das 5) auptq uartier begonnen, ein U.lti??:atr:m über das andere an die vorläufige Regierung zu richten.

Die Regierung sei sich bewußt gewesen, daß die Ereignisse in Galirien nmc Llnstremuingen erforderte?:, um die Zerrüttung der Armee zu bekärüpsien. ?lber er sei zu diesem Zwecks seinen eigenere Weg gegangen, nÄhceird das 5?auptguartter ihin eine?: ganz anderen aufzunöligen versrkä'.r habe. Ziemlich If.n&c Zsit sei es ein Kampf der beilben Richtungen gewesen und das 5>auptguartier habe jedes Mißgeschick mr der Front dazu benutzt, sofort ein Ulti?nattun nach Petersburg ?,?: richte?:. Kurz! vor der Mio s ka u e r K o u ser c u z sc: der Regierung ein neues ?:vch, stärkeres Ultii??attim vom Haupt- auartter^ überreicht nwrden, das im Wi^igcnmgsfalle gedroht habe, die Konferenz zun: Scheitern zu 7>ringe?:. Mer die Regierrmg habe auch dieses Ultimatum zilrückgewiesen. Nach dem Zusamnrenbruch bei Riga seien die genannten Bestrebungen des Hauptquartiers n-o-ch> eindringlicher gervorde?:.

Tie Regierimg wurde sogar benachrichtigt, daß in Zukmrst keine ümbilduug des Kabinetts olme Genehmigu?:g des Hauptquartiers stattsinden dürfe. Zu derselben Zeit, als e:?:c Annäherung der militärischen Zone gegen Petersburg infolge des Falles von Riga stattfand, verlangte Kvrnilow, daß alle Tn:ppen des Bezirkes der Hariptstadt ihm unterstellt werden sollten. Die Regierung ver­weigerte dies entschieden, da sie voraussah, daß eine solche Maß- ?ml?mc gefährliche Folgen haben?.rde. Kerenski kam dann weiter aus die bereits bekannten späteren Vor kämm?:: sst zu sprechen. Er setzte dann mrsei??a:ü)er, daß er energisch und' imverzügsich ha.?:'- del?: mußte, angesichts der plötzliche?: unerwarteten Be­wegung der Armee des Generals Krymow gegen Petersburg. Auf das Programm der Ko?:ferenz übergeheird,

habe chn be«uftrvgr cruSru- Mrecheu, daß m d^semAuyenlKrck mehr als stnurls bas große, sehr große Anstrengung inack?en müsst, denndicAnar-

?rZ )} J! ntDit> 'J l aLi utlb verbreite sich in enormen Wellen über den ganzen Staat. Kerenski führte ein T e l e g r a m m

<u?' m dem die Regierung benackyrichtigt örtlichen revobttronaren Genxüten es nicht erüubte?:, mue Wredcrerosinuug des Larck-tnas, der sich msigelöst batte LZmdem. (Die Maprrnalisten Natichien Beifall u?ü schrrcm 8 aegen ihre Bänke und sagte:

]nyd} lncht DCTtomt hat, S » ff **!j*n tatljcn, besonders in dem Augeir- t blC der deutschen Flotte

wiL C V\£ n - lfd,eTt §«"eldet wird. Kwensk: fuhr

£ du Regrevimg und das Lmrd dir Konferenz nicht ?nft Mder «tvgvnscher «.tmrnw spreck^n hören, imcd die Sache der mevolütton nu?:üderrustrch verloren sei?:. Das ist um so irvtrvendi- ger, als wir von der Fron-; gfroße Ereignisse ec- ?varlen und nicht wissen, mit welchen Mitteln w:r ihnen die S-tiru Vieren solle?:. Kerenski schloß wme Rede, mdem er sagte: Ich Hube bisher als dNensch <?rsprvcl>en. setzt spveck^' :ch als Inhaber der obersten Gaoalt: Ich erkläre von neuem, dag iedm, der die freie .russische R-epublick mrtastet, die ganze Mackst der revoblttwimre?: Regierung erfahren ivrrd. (Lrh- l-after Be:still.)

^-Kriegs minister Gene r al Werchows ki begarm seine Rwe nrit der Erklärung: Deutschland machte i?n Hinblick auf me Schwache Rußlands Versuche, eineu Sonderfrieden mit ud England zu schließen, iüdern es diesen auf Koste?: Rußlands alles r?: ?lussickst stellte, dessen sic bedürfte?:. Die lMdenhasten Alliierten lstrtten mit Entrüstung diese Vorschläge ab- g>ewre:e?i, da sie rwch rmerschütterlich daran glaubten, daß die russpchc Armee trotz allen? ilwe Pflicht tun werde. Der Minister lteMe fest, die ArrM und Flotte NTeig-.'rlrn sich nicht xu kämpfen, aber unglücklicherweise seien sie nicht von dem Geist des Sieges beseelt, welcher allein Rußland retten könnte. Mne der §?<rnpt- urfachen liege darin, daß die Brsiehunge?: znnschen den Soldater/ und den? Oberkotmntandanie?? nicht rwnnale scicm. Diese hätte?: sich vi^l?ncbr seit dein 's'VirfsttariLSversuch Kornilows, an wel­chem die Partei des Oberkommandos teilgenomnreu hatte, fühlbar verschleckstert. Diese Partei müffe mis der Llchnee e??tfernt und durch andere ersetzt werden, dere.: Wlcchl augenblicklick) den Obe:-»- befehlslmber beschäftige. Werckwlvski simrch sodann vom Krieg und und sagte, er müsse fortgesetzt wecken., bis MM? die stste Sicherheit habe, daß der Friede, den so viele begehrten, ein Friede der Freiheitaller Nationen sein v>erde. Der Minister betvitte sodann die Notwerrdig-feit, die Marrneszncht mit allen Mitteln, auch den äußersten, wieder lrer^cstellen.

Der ehencalige Ackerbarrminister Tschernow nastm darauf das Wort und sprach) sich entschieden gegen ei?re Verbind?mg mit den Kadetten aus. Der Maximalist Kamenow erhob Einspruch gegen eine Berbiudimg nickst ?n:r mit den Kadetten, sondern auch alle?? bürgerliche?? Parteien, mit welchen sich die Sorstalisten niemals verstä?ü»igeu kön?tten. Tseretelli, begrüßt mit dem Ruf: Es lebe der Führer der Revolution!, erllätte, ein ausschließ­lich sozialisftscbes Ministerium sei ein ?:ndurchsi:hrbarcr Plan, denn ein derartiges Kabinett würde nicht la??ge bestehen. Anderer­seits müßten die bürgerlichen Elemente auf ei?:ei? .Kampf gege?: die De?nokrcrtie verzickste?:, die soeben aus dem Aufstandsversuch Komnlows wesentlich gestärkt hervorgegangen sei. Mithin, so schloß der Redner, 'drängt )ich der Grundsatz der Vereiuiguicg gebiete­risch auf.

Die Sitzung schloß um Mitter?:acht. Heute findet keine Sitzung statt. Währerü? des ganze?: Tages werden geschlossene Beratunge?: der pol:tisck?ien Parteien :md Gruppe?: stattsiude-n.

Petersburg, 27. Sept. (WDB.) Meldinrg des Reu- terschen Bureaus. Der Minister der auswärtigen A?:gelege?r- heiten Derescht schenkv ftal? seine Entlassu?:g. Das Kabinett ist jetzt ein rein sozialistisches.

Petersburg, 28. Sept. (WDB) Die Blätter ver­zeichnen das Gerücht, daß Lenin rvnch Petersburg ziurücb- gekehrt sei. Der Minister des Innern ordnete an, daß Lenin, wenn er in Petersbu?7g e?ttdeckt wird, verhaftet werden soll, daß die Verhaftung aber ?ncht im Sitzungssaal der demo­kratische?: Konferenz stattfinden dürfe.

Der Schiffsmangel der Entente.

Washington, 28. Sept. (WTB. Nichtaintlich.) Rew- termelduirg. Das Schiffahrtsaint teilt mit, daß jedes für den Ozeandienst verfügbare amerikanische Han­delsschiff über 2500 Donnen a?n 15. Oktober -requi­riert wird. Die Frachtraten werden bede?:tend niedriger angefetzt werden, als sie jetzt s:?ck.

Argentinien.

B u e n o s A i r e s, 26. Sept. (Priv.-Tel.) Meldung der Agence Havas. Heute fand auf de?: Straßen eine Kundgebung mit 200000 Teilnehmern statt, welche den Abbruch der Beziehungen z u D e u t s ch l a n d feierte. In vielen Re­den wurde die Regierung zum Handeln aufgefordert. Die Ah- ordnung überreichte der Kammer eine Lldresse, welche die Zu­stimmung zu deren Beschluß ausspricht.

Seekrieg.

Neue N-Bvot-Erfolge.

Berlin, 28. Sept. (WTB. A?ntlich.) Im Sperr­gebiet um England wurden durch die Tätigkeit unserer U-Boote wiederum 22 000 Bruttorcgistertonnen versenkt. Uitter den vernichteter: Schiffen befanden sich der.bewaffnete englische Da?npferQuem: Amalie" (4278 Tonnen) mit Flachs von Archangelsk nach Englaird, zwei ties beladene Dampfer, davon einer bewaffnet u?id englischer Nationalität, ferner die französischen SeglerBlanche" und Armorique", mit Kohlen für Frankreich, und der russische SeglerMeeta", welch letztere drei unter Sicherung fuhren.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

U-Bootwirknngen im Mittelmeer.

Berlin, 28. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die von de?: Deutscheu an der Saloniki-Foont gefangenen G?:bente-Sol- daten lassen in ihrer? 2le?:ßerungen von Woche zi: Woche stärker die katastrophale Wirkung des U-Boot-Krieges im Mittelmeer erkennen. Für die kurze Reise von Doulon nach- Saloniki, die früher drei Tage dauerte, brauchen die Damp­fer jetzt et?va 16 Tage, da sie trotz der Begleitung durch U-Boote, Torpedoboote und sonstige Kriegsschiffe unter-' Wegs in allen Häfen längere Zeit liegen und A::söunft über die deutsche?: U-Boote abivarten müsse?:. Teck)?lisch ge­sprochen?, bedeutet eine derartige zwangsweise Verlängerung aller Fahrten genau dasselbe rote der Verlust von Tonnage durch Versenkirrig.

AU5 dem Reiche.

PapierrrsparniS.

Berlin, 28. Sept. (WTB.) Durcher?reBeka?mtn:achur?g des Rerck)skanzlers vom 25. Septeniber werden die Bezugs- und Verbrauchercecchte vo?? maschinenglattem, holz­haltigem Druckpapier für die Zett vom 1. Oktober b:s zum 31. Dezember d. I. in der gleick)en Höhe ttrie bisher festgestellt. GleickMttig wird im Interesse der Erspar,fts vor: Papier die ^ Beifügung von Fahrplärcen, Zbursbüchern und Kalendern jeder Art verboten u?ck fer?:er m:geordnet, dich Extrablätter ?rur in einer bestmrntten Größe a-r-sgearberr werde?:-rfen.

Dic Vereinfachung der Verwaltung in Preußen.

Berlin, 28. Sept. (Privattel.) Die ,^oss. Ztg." be- rrchtet: Dem Abgeordnetenhaus ist der Entwurf e:?:es Gesetzes über die Ermächtigirng des Staatsministe- m:m:s zu Maßnahnien betreffend die B e r e in s ach u ng der Verwaltung zu gega??gen.

Aus Stadt und C(in(*

Dießen, 29, September 1917 .

^ Auszeichnung. Musketier Fritz Alt, Inhaber des Ersernen Ktteuzes 2. Klasse, lvurde mit der HesssickMn ^apferkeitsn:edaille ausgezeickpret.

,, *"DicWochenka rto ffelm arken für die 40. bis 44. Woche (gültig vom 1. Oktober bis 4. November 1917). können alsbald bei einer Städttschen Kartoffelverkaufsstelle emgelöst werden. (Näheres siehe Bekannttnachu?^ in heur- tlger Nummer.)

** Dank- C ho r a l. Dienstag, 2. Oktober, wird vor- mtttags 7 Uhr cnlläßlich des Geburtstages Hindenburgs von dem Turm der Stadtkirche ein Dank-Choral geblasen.

Besta ndserhc bu ng von Hol-spänen. ?lm 29^ September 1917 ist oine Beka??utn:achung Nr. llgt. 6M/6. 17. K. R. A II. Ar?g., betreffend BeftlrndSerhckrmg von Holzspänen « ? brMnen. lGleichzeitig ist die Be8crn?Unrach?mg M. Ost. 600/6. 17. K. N. betreffend Bestandserhcbung von Holz- spcmen aller Art, vom 27. Jjuni 1917 außer Kraft getrevar. Nach der Treuen Beürnntnwckiung sind mÄdepflichtig alte Vorräte ans ^aaespä??en (Sägemehll. .Hobelsvänen hrnd andeon Holzsp-'nen (Drehspänen, Maschincnspänen ustv.), sowie aller Anfall nutz Ab- g>crng an diesen ß>c gen ständen wähvack des dem Stichtage voraus- g^gmrgeiven Mo?mts. Z?:r MÄdmrg.vervflichdet fi??d alte Personen, ösfentlich-rechtlichen Körperschafte?! u??d Verbände, ins'^svndereanck) staatluhe Betrielv. Zu ?nelde?? ist der Bestand am 1. Oktober 1917, 1 Januar und 1. April 1918. Die erste Meldung hat bis z?rm ll>. Oktober 1917 zu ersolge?r Besonders hervo?^uheben ist, :^ß> «ruck? die un???ittelbar zu Feuerungsz?mcke?, verbrauch:e?? Mengen an meldepslick'.ftiten Gege??ihänden, gleickiviel n? welcher Weise ?äe den Feuerungsanlagen zugeführt roerden, in der Meldung gebe?: sind. Für die Meldung der verfeuerten Mengen genüge?: gennsscnhaft ermittelte Dnrck'.sch?nttszal)lei?. Außerdem ist ttrre Lagerbuchführung vorgefcbrieben. Besti?nmte Ausnah?nen vo?? :>er Meldepflicht sind in der Bekanntmachung vorgesehen. Der Wort­laut der Bekannttnachülng ist in der heutigen N?m?n?er unseres Blattes einzusehen.

** K ani nchen-Lo ka l -Ausstel l ung i m Caf6 Lei b. Es erhielten Staatsehrenpreisc: Hch. dNüller auf Deutsche Riesenschecken, Will). Christ aus HasenkanärchTN, Hch Wahl aus Silberkaninchen ?rnd Hch. Weber aui SchlachtKuchttiere. Stadt­ehrenpreise: Hch. Weber auf M. Riefen-simgtier, Karl Fleischer auf Deutsche Riesensthecke, Jungtier, Pfarrer Hch Wagner, Beuern, aus Blaue Wiener und Friedrich Schnvall ans Silber. Ehren- preise: aus^Belg. Riesen: Christian Kipper, K. Iohcmssvn, Hch. Müller und Hch Weber. Deustche Riejenschocken: Rud. Rödigcr, Hch. Müller imb Gg. Krug. Weiße Riesen: Martin Schmall und Hch- Müller. Iaparlerkaninckxn: Math. Hüsch Maue Wiener: Pfr. Hch Wagner, Bnrern. Hasenkarinchen: Wilh. Cbristt

Stlberkanrucken: Karl Bmneck, Mi Wahl, Ph. Psaff, .Will). Münck,. Sä/warzlohkanftichen: Frrmrz Bock. Hermelinkaniirchen: Karl Wiedmeyer. Sästachzmbttiere: Hch. Größer, Th. Bäulke und K. Johansson. Jimgtiere: Hch. Weber, Hch. Müller, 3X, .Hch. So?n?nertvri:, K Johansson, Hch.?rnfelder, Reiskirck)en, Karl Fle:sch>er, 2x, Wilh. .Krebs, Will). Rau, Georg .Schütz, Wilh. Christ, Wilh. Mürch mrd Mbett Bill. 1. P reise: Fech. Schmidt, Näartrn Schmoll, Girst. Kochi, Däath. Hüsch, Frau Charlotte Freund-' lieb, Gg. Krug. H. Horst, Hch. Weber, Hch. Müller, Gg. Schütz, Pferfser, Fr. Dielst, Jos. Schumann. 2. Preise: Martin Schmatt, W:1h. Rohr cg, Ferd. Schmidt, Rud. Röhiger, Karl Fleischer, 0>g. Krug, Wilh. Rau. Johann Hattos, Frcmz Beck, Tb Bäulke, Gg. Schütz, Karl Wiednreyer. Hch. Weber, Gust. Koch, H. Horst.

3 Preise: Martin Stmall, Gg. Kuug, Gg. Sck)ütz. H. Müller, H. Melier, Will). .Rohrig, Ferd. Schnnibt, Gust. .Kock?., Wilh. Backl-aus, Wilh. Rau, Wilh. Christ, Karl Herr, Wilh. Münch, Viziffttdw. Arnold, Franz Bock, Hchl. Wähl, Hch. .Henke, Ludwig Kreiling, Reiskirch??. M. Sauer, Hch Sch-ei.?ver, Christ. Kipper, Wilh. Krebs, Rud. Röoi'.ier, Joh. Harlos, H. Horst.

** L: ch t spiel haus, Bah?chofftra.ße 34. Es tvird nochmals auf des bereits ariMkündiate Festprogramu: hin- gcwiese?:. Die Leitung des Lichtspielhauses ivird eiueri Teil des Erlöses -dem Roten Kreuz zuführen. Durch die Auf- .führung zweier großerPorten"-Filins:Christa Har- turvgen" :mdDie Wäscher-Resl" erhält das Programm ein harmonisch abgeschlossenes, eürheitliches Gepräge, tveshalb der Besuch einpsohlen werden kann. Die Künstlerkapelle spielt bei dem großen Festprogramm ab nachmittags 4 Uhr.

Wittevirngsbericht.

(Oeffentlicher Wetterdienst.)

Fortdauer der bestehend>er: Witter?rüg. Nachts kalt.

71 cdcBrielften.

Hindenlmrg Ehrenbürger von Hamburg und Koblenz.

H a m b-ur g, 28. Sept.- (WTB. Nichtamtlich.) Aus Aftlaß des 70jährigen Geburtstages Hindenburgs wurde be­schlossen, diesen: das Ehrenbürgerrecht der Stadt Hamburg zu verleihen. Die gemeinsame Beschlußfassung mit der Bürgerschaft erfolgt Montag in besonderer Sitzung.

C-obleuz, 28. Sept. (WTB. Nichtamtlich) Die Stadt Coblenz ernannte Generalfeld?ncrrschall v. Hindenburg z:nn Ehrenbürger.

Verhaftungen von Deutschen in Amerika.

New York, 28. Sept. (WTB. Nichtarntliöh.) Reuter­meldung. Die Verhaftungen von Deutschen und Deutsch freunden Haben gestern eingesetzt und dauern an. Heute wurde?: viele Personen nach Ellis Island gebracht, rvo sie ,wie mitgeteilt lvurde, wahrscheinlich, während der Dauer des Krieges interniert werde?:. Die »reiften Verhaf­teten waren in Geschoßfabriken oder bei Scksiffsarbeiten be schästigt. Man glaubt, daß ein lveit verbreitetes Komplott zur Beschädigung von Maschinen, das auf Anweisung von deutschen Agenten in Europa arbeitete, zum Scherlern ge­bracht worden ist. Die Verschwörer lvurden von Agenten des Marinedeparternents seit Monaten beobachtet.

LLKLLL konstatieren «*,. rasche Besserung a« Blutbeschaffenheita neue Belebung an.ch

LECIFERRIN b.. Heruntergekommenen w geistigera nervöser Abspannung. °Se