Ausgabe 
20.9.1917 Erstes Blatt
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; L ByröcmdLurrg tzukückser-oGll^ aLS «m SteitenuLgitay TrfC&i-tr, bic V'iuirtihonm (Staaten gälten fld> auf tiwr Be- in ötuitwt fat «snahmslos für einen Höchftprtns - k Alk (emkWü'Hi. 50 Psa S«yn«lli-kettsprätnie imi> 251% ^rAtSbixifl) entschieden, teRen müsse diesen Preis mitmachen, fall ein Antvag der Wog. Adelung und Ullrich 'ilmurdme: Tic Reich.)tarwfsekstelle I>at trotz der guten lernte r Z. M schon luchen MrtofseLpreise rwch durch Sctmelligkct.

^ OrMrpram ien noän lvetter erhöht. Der unbemittelten Le- t^rna ist es infolgedessen unmöglich gemacht, ftch WX deir

Reiche dahin ipmui, wo v*«/ rr*

^rvfsMeife auf die Reichstasse übernehme. (Dcöchstr Sitzung

" «nerStag.

c'mnldcck'n. Wir brnntnagen deshc«b. die Regienmg w>»llc «irken, daß >das Reich einen Teil der erhöhten

hindendurg; Geburtstag.

-m Zu einer Besprechung über die Feier des Geburtstages ' nevaKeDrnarschalls von Hindenburg. der am 2. Oktober 70 Geburtstag begeht, hatte der Oberbür; 7 ermersber auf n nachmittag Uhr Vertreter der Behörden und Vereine em- m. Die Beteiligung war stark, und das Interesse, das der ' cntgegengebracht wurde, rege. Zn Beginn der Sitzung ... d'r Overbürgermeister ungefähr folgendes aus: linier der Bezerchmrng ..Dindenburg-Gabe" hat ftch vor ermger in Berlin ein Arbeitsausschuß gebUdet. um Mttel zu ge- 2j. für eine Gabe, die dem t^enernlfeldmarichaN von vmden aus Anlaß seines 70. Geburtstages am 2. Oktober dargebrmht ~LL n ,md die ihm die Möglichkeit gewähren soll jvnr Forderung ^Ä-itrsorqe, namentlich für Soldaten und Maruveherme. sonne . L c in sein bliche Kriegsgefangenschaft geratenen Deutschen ber- tTnaen Die hierzu nötigen Mittel sollen dadurch gewonnen wer- s-k «rst überall im Deutschen Reich aus Anlaß des Geburtstages

GetarM.tx^es Lnndonbwogs «und der dlwmt verbundenen Ziele für angebracht.

Staidchver motar OterteÄliothekar Dr Ebel legt ebensäLs Berwührung gegen die Veränderung in der Benennung alter, histo­rischer Straßen ein.

Der Itektor der Landesuniversttät, Professor D. Schian, schließt sich int wesentlichen den Vorrednern an.

Apotheker Schmied er ist rvoch dafür, daß «m 2. Oktober, mlorgens, die Glocken geläutet werden..

Damit en-digt die Aussprache und Oberbürgermeister Keller schließt die Sitzimg nach Bekanntgabe, der aus den Einzelanssüh- irungen der Bersammümg sich ergebenden Entschließung, die fol­gendes besagt:

Dsw Wunsche des GeneralfÄdTmrri challs, auf Unterblcrbimg von FeMch^etten 'wird aus jeden FM entsprochen Jedoch sollett GeLwitttal gespendet werden, sei es zum Zwecke der von Mrdenburg gewünschte-.i Förderung der Fürsorge sür Verwundete imb hinter Mieten«, sei es zur Unterstützung der Marine- und Soldatenberme, oder sei cs zur Belebung der kommunalen Fürsorge. Den Spen­dern soll in dieser Hinsicht keinerlei Zwang airserlegt werden. Der beantragte öffentliche Airsrus an die Bürgerschaft wird erfolgen, ebenso wird der Anregung, die ErMrungsoorstekkung im Tffeatar in der- rwvgeschtagen-en Art nutzbar *at machen, nLherqetveten Zu der. Frage der StttrsUntenenmE wird die nächste Versammlung bet Stadt verordn eben Stellung nehmen.

^er

kl« uuviuu '.ui.. . . __

cnevalseldniarschfals Feielichkerten veranstaltet werden, deren

^ ^ ..._r., _frtff STOn' «Tr mmvpnwtT <117-

Versorgung entlassener Krieger mit bürgerlicher Kleidung, gäbe von Süßstoff. ^

Landkreis Gretzen.

Aus-

** Allendors a.d.L., 19. Sept- Dem am 1. Sept- «us dem

Amte geschiedenen Postagenten KcrrlO Dienstzeit das

Führung der Postagenllir^brcnd nner Großmütigen

silberne Kreuz des Verdienstordens Plilipp^ Unerken-

verliehen. Von der Oterpostdttektron erhrelt Otto erne

^Äfrt.Ur, 20 . ©ept. Ms dem FÄdc der Ehre fiel ^

20. Sept. Dem .^nkenträ^r Kto« der seit zwei Jahren im Felde steht, wurde das De st kreuz cmi Bande der Däpserkeitsmedackle veriieyen.

Kreis Büdingen.

^Michelnau, 19. Sept...lGestern. nachmrttag ^

brach, in der .Dofteüe des ^Ehrrchan Zuwm^a ^ Scherrne das in kurzer Zeit das ftha gerwimige hv0 ^

werden. Der SchÄ-cn D sehr vetr«htlrch. Die -e-

ÖVcnClXaitlUmUl.IUMH -- 1 üui uu;ivim.i. - H'..

; rlic a öcr dindeirbrrrffqäbe uiflu'Bai soll. Ww an iai)U'ciri>nt cur- vm, Stellen, so hat srch der Berliner Arbert^schntzmkch an S Stabtoenv.aiüui<i mit der 'Sitte gewandt, inctriorbtttiA m JSfc in die Weqe m leiten. Ms formen der 0 «bnrtotch,ss^n der Berliner ArbeitöMlSschusi cmptohlen. Feiern mit ^-est- 7 c-icder- Mnsik- nnd Gcdichtvorträgcn nntcr MMmr-kuna

" i£r sttWt. , Okfan« und Tnrnvereinc. A.ijsührimg eines 5ornoeii ,ESrstsviels. Pflanzung einer Sindenburg-Eich- Mid dgh mehr Nm cine HuSlproJv.- darüber lK*rbciimm»rcn, in welcher Weise der 7 ,'» stieburtstag Dindenburgs in der Stadt Gießen gesercrt werdet foVt ich durch öffentliche Ernl.rdnna Vertreter der Behörde

>»id' §reine zu einer Bcsvrcchuna lrierhcr gebeten .ich dmilc lcb°

Ä älfür.bah i» so En'irlxm Ätofie dmer ErnlnSMig entsprochen i^rdin ist. Ettie imenvartete Wendung i,t in dre VorlnnriMngen d« Geburtstagsfeier dÄiurrt, gekommen, ^i 8 Nindeutnirg Itrrn in sämtlichen deutschen Zeitnngen eure Kundgebimg v°r- ri,a tn der er folgendes delannt gibt. ,,^>ch bitte, ton

* und Elückwüns-in-n. die mir, zngedacht werden, wmn° M nehmen Unser- aller Zeit ist zu ermt. strr Feste, meine

zu sehr durch 'Arbeit in Anspruch genommen. UN' perwnlrchc iMckWünsche entgegen zunchmem oder zu ^beantworten. Wer an uremeni Geburtstage für Verwundete intb ömtcrMtetenc lornr, in yemem Derzen das Gelübde zum zu oersichst rchen Durchhalten cmeu' 0 -r und wer KriegsM,leihe zerchnet, machr nur die ichonsto - ebmistaqsgabc." Es fragt sich nun. wre nnr uns dre,cm olfent- M Ml^ftmochcncu Wunsche Dindenbnrgs gegenüber oeU-alten ? - Meine Meinung ist diese: Den .Worten vrndenburgs

! -je schliäst und einfach 'vre ferne Persönlichstcit, ux ^

* wuchtrg ime seine Tatar sind, sind wir von leher gewohnt. iücMrc Bedeutung beizütegen Wenn H^wurg rnm klar nnd te- ,ümmt den Wunsch ausdrückt, es mochte Llntaßtarne^ V.uttsmges von allen Festlrchkerten und ststuchmmichnr

Timmen werden, so muß meiner Ansicht n ach dm^ r.-r allen Umständen Nechanrng Kiruna untarWeibai Wenn wrr dem Dringe unseres versus -ital'nd r»ch so gern den 70. Geburtstag des m dem ganzen tzeustchenMn auft höchste venchrtcn Atann^dwch eme noch w 'c*'t<v in Tveoebvit nwiiUditeit, so mülsen wrr drele uniere Äl* sklbstvr-rsiäudlick bot SSiiitfrfrit bt« «Wtart 8 to^»bitera -jnbrcrtOTcn Ich tot davor nur meine Wnrani-i batt" ««- X, dab in Wtkn anlässlich bee. »m »nÄen-

hirae von leber Vercmieattung abgesehen wrrd^Da der tvelb rtayalt erst gestern seinen Wunsch tetanntgegeben hat. - war rch au mehr in der Lage, die heutige angesrchts der veränderten ^ach^ binstNige Besprechung rechtzeitig rückgängig zu ^machen. My wallen den Wünschen hinderrburA <rulh m vollem Umßrn prochen, und wemr er öffentlich erklärt, daß derjenige ihm Waste Ocburtstags.mbe mache, der sür Verlvundete und gm blickite sorgt, da.> (Gelöbnis »um Durchhalten erncnlert M> »er ^W»e zeülme:. so ricprc ich von dieser Stelle aus <n\ bic S^ur lchrß die eindringliche Bitte, daß jeder Einzttne rn dieser . ><nWeburtslag Hindenburgs begehen möge. <>ch bm gern > w tabei ntgegenzunehmen, namhafte Und mir bereits m ^lul?i leßellt und ich hosle, daß mich bei dieiem AiUaß der Opserniut der Mn'er Bürgerschaft sich bewähren wich.

' Im Anschliifi hieran wird di« Aussprache erochret, Mmdgerichtsvat W, e " - r tritt Mr emo Speise «n, d« mrch -ür kommunale Fürsorge st. rvoendvng Mwen soll, womit man sicher

'*^nt« eine imMi-at.r

tmr unter glei<fe«rt?n: Ausnutzung bei Bausen, roo rnü H)yec und Wardelaängcn durch Berkmrj von Postkarten u->ü ^atg^grn- r von AcÄMiMgen aus di« Krirgsanloihe namhafte Betrage

l^fi-at^St/iulgo r tle r stimmt dein Vorschlag bei, weist ^ z-'i - iitn daü der i'VburtStag vindendurgs »uianiMl-nfallt Mit der KtoSS Wintenmel^it. so da» ohne boondm MtSStog duvch Aichfulluug der P-usen m ber oorgebruchtcn «rtberiette 3tSd «rreiAt werden und gleichzeitig dem Wuuichc bt7 ^ueralie'omaNllMtlo aui jebe Unterbleibung von Feierlich.

^staÄ^Tchulb /«"beantragt, arm Stratze, .md stvar a > 3l* zur ftaiferaite, dia flMfeac-Sttflftt. tat»tnbcnlntn». WstumzLsen und öi'bet an b« lainenben '.'lnlaq. > emcHindendurgILich^ zu p,lan,an

Ltadiveiordueter Krumm erklärt sul.Mgen die Umtouuq einer alten Lirage und findet nfit der Äersichenutg. dass man bei Lchchs.ing einer neuen Straszc, diese als Ninbeiikrrg-strabe de» zeistim mst. würdig gestalien .vcrde. Egonou« Zust...« Luch bäli er einen ösfeurlichen Äufrui an die Burger>chaN, aula^ii-.i

U«» §><-«»-t ««v Land.

Gießen, 20. Sevtember 1917.

** Amtliche Perchonalnachrichten. Der Groß­herzig empfing rn besonderer Angelegenhert: den Prälat Gehermerat D. Dr. Flr>ring, den Kircheirrat Belte, den Pfarrer der Martinsgeinernte D. Waitz; zmn Vortrag den Slaatsnrinifter Dr. v. Ewald, den Vorstand des Kabinetts WrrA. Gehsrmerat-mheld. Der Gvoßherzog hat am 15. Septenrter den Lehranttsassess-or Dr. Adam Abt zu Darmstadt zwn Oberlehrer eriummt.

** Auszeichnungen. Dem Kemonier Emil Brück wurde das Eiserne K'renz 2. KloKe vsrftehen Die Deffiscl)? ^aprerrmta- med-ille « £*» Behrens, ^^0%»

d>cs Feuers ist noch.nicht sestgestellt.

Kreis Alsfeld.

ich. Ruppertenrod, 20. Sept. jjSS^caq vou^700 die Obswersteigerung den seither erzac^i v^.!^ ^ ^

Mark. Im vorigen Jahr betrug ^^^ooMark erzielt. Atark und in diesem Herbste wurden uter tandern

Das Obst au den .Krmschxrßen w^ ndch ^^^ Zentner gepflückt, und kommt zu einem sestgesetzteu Preis n zur Abgabe.

Kreis Laulerbach.

ltale der Mitteldeichchen Kreditbank. - J

wurde mit dem tefftfefcn SanftÄEreuI ausgezeichnet.

Die wesMffchM FerieEnder wieder in rtzre Hennat nach > bockum Mrückgekchrt.

Kreis Frievver-.

^ Dorn-Aissenheim, 20. Sapt. Dam Landsturmmann

Milch Herbert wurde das Eiserne Kveü^ 2. Klasstvmlfichen. Die Hessische Tcchserkeilsmedaillc 's« ^«1^ ' '

Lll Ernennung. Der Gvoßherzoa hat den ordent­liche» Profeff-or cm der Universität Basel Dr Otto E yer mit Mrkmrg vsm 1. AprK 1S18 xum ordentltchen Professor i» der iurMfchen Fakultät der LandesuMverjttat ernaarnt.

L U Beginn des Wintersemesters. Dre Bor- lesungem an der hiesigen Universität beginnen rn dresem Wintersemester, wie noehrnals mitgeteilt set, bereits am

l ' Gewährung von Kriegsteuerungsbeihil-

s>-n Mit ErmächtiAmgl des' GvoWerzogs hat die Grotzh. ö!e- qienmg der Zweit« Kammer die bereits Migetundigtc Regierungs­vorlage betreffend die (Sewährung von Kriegsteucriv,gobehchcn

an staatliche Se BvlMchuIich-er. Stuatsbtenftanirnrter usw fusefeu tafien. Tie Beamten und Anwärter für dre -tcllan der

)iC

st'icht

Geb^tcttrniien 110 der Bes-vldung wcbmixQ ftlleii danach 300 Mark, die sür die Stellen der GehaltMassen 1136. sonne die DdkkÄchulWbrer (-Lehrerinnen) und Schulvenvatter -VcrwalteriN- nm) E Mtark, die aller übrigen SteU«i der ^oLimgsordnuilg. soweit mit ifaeu nickü Re^mtattchmsgehalt verbunden ist, o00 Mark jährlich Famlli-NVuschkuß erhalten bem ^müian-

»ufdjaife wttd sür das Jahr,mb sür icdes Minb emie Kinderzulape rori 80 Mark gewährt. UnverheirateLc Beamte erhalten eme Bei­hilfe in Höhe des IMren Famiti«Mischuisses. Die neucir Al>riclwilttu Mm rMmb&m 1. JE l. I. ab gelten. Die Eiiizethe^i werden aus der Repi«Esv»rlw^, dre m Öderer ZeMmq m tei iiöffofien Tagen otepebxnira werden wird, erleben |cm. Deckung der e Ech enden 7«wen Ausgaben lvird ebenfalls ohne weitere ftTransprn «Imahme der Steuerzahler mögluh imn.

** Aortrag^svereinig"ung. Der dritte Li-chtbildeivvr- trag der Vorttmgsverneinigwrg stKaiMnEr^cher »wifflb gemerteverein) findet am Sonntag, W« W

-«?. irstrt.ss/rös ^ ->-»

n 1, m.. uni. JB,ftonbäfr|e6unfi bre asschur und des Wvllgefälles. «m 20 <-N>tember lvxJ ist eine BekmrnLmachung IV. I. l 492/8. 17. ». 3LjL,v**

ÄrfSnb Beschlagnahme und Bestandserhebung der deuftchen Schafschur und des Wollgcsälles bei den teiitjchen Gerbcweien, m Kraft getreten. Danach erhalten Schaf Halter, welche Oireu ge­samten Anfall au Wolle von eigcnni schalen eiillpreäxich den 'skhs«vnrabmebeftimniunqen zur Äbliesernng gebracht^ lzaben, aus Aütrag^oeils einmal im Jahre vmi der Kriegswollbedars- -t.klien - Gesellschaft Berlin SW 48, Berl. HeX-mannftraw: 3. gute. Strick- aarn mm PrE« von 6 .Mark sür das Pfund «gen Nachnahme des Vettaufsprmsec-i aeliefert. Die Menge des zu lresernden Strickgarnes > M nachdM Bestand an Schafen al>gestuss Antrag e^auf Liesmung des Garnes ivcrdeu mm der zuständigen Ortspüizero^wrde ichrift- li.ch oder mündlich entgeqengenvmmen tmd Mid von ihr out 'IIÄS111* Richttgbefimd an die 3 u-

ftftnbwu^ri^tTrtttWte 1 entweder an! OterntMenmg

« l : 3'"sXfn, tttb^er «US dem Dienstverhältnis

uföft stist gD . r Wollieserrmg an den Schifhaltcr haben. { *W , ÖÄr&^ ist m ber heutigen

Mer eüpufe««^ ^ Anmeldung vvn^äs-

,-ern. « Ke Ämrntn'ach-mg im ®n^i< t c 1 rtfil der Anrtis«

D?eisb^Ttt 9er. 162 enthält B»vrdinmgm über. Ä^^prteffiSrrWcW^ifefiir Obst; Verwiegen deS Getreides:

ii oererrs ui it-uhi» ewiw .

O ckst«dt. 20. Sept. Aus der Kir-lie imirdm

zwei rote, mit weißen Spitzen umrandete Aft. - Die Diebe konnten bisher nicht ermrttelt wewen.

Kreis Wetzlar- ^

W. R, Brauufels, 20. Sept. Herrn ^heüE^anita^- rat Dr Oberster ist von^Groszherzvg von öflicO I. Klasse des OrdensStern von Brabant verliehen lvorv

Hessen-Nassau.

mi* SCranTfiirta M. 20. Sept. Die städtische Nachrichten­stelle gibt zur Werbung auf die 7. Kriegsanleihe eine eigene Korre-

pondenz heraus, die über alles Wissenswerte. <jj e qic-

= Kassel. 20. ^ept. Der Londesausichutz mr den .negie- rungsbezirk Kassel bewilligte für ArmenuiitersMtzung, w,i°lp°ttti 'che Zwecke und Kriegssürsorgemahnahmen 1^000

acnebmiate er 250 000 Mk. ftir bie Anpedlulig von Kiiegsveima Mn im LZ uud stellte ^gleich °u me St°^reg^mg ^ Ersuchen, für denselben Zweck die gleiche oder nne noch hoirerc Summe in den Haushaltsplan einzustellen.

vermischte».

ch

B - * 6 u ns rück,. 19.

ii r ,ir i u Ellern ist gänzlich iiiedcrgebraiUit. Das bis letzt nicht «ufgeMrte Weis«. Die Versuche, den Brand M lv'chen.

gelangen nicht. ^ ^

Dresden 19. Sept. Paul G r a e n e t, der ftcmujoiutf der auch in Dresden ersolgreiKM Oper ,,Don tauet" ift nach Dresden übcriietelt und wird temi Enken Moter- neri Musitfest zu Dresden (24.-29 OMber ^17> d,e reu^ deutsche Uraufführung seiner L-mstnne (d-mvll) op. -39 perwnl.ch letten.

Letzte ri<rchkrchten

Petersburg bombardiert.

Stockholm, 19. Sept. Noch ..Nußkoje Wolja" warte Petersburg Frettag nacht von stee stuft aus bombardiert. Die Geschosse fielen in das Gerolwwo-Viertel sowreaus bei Suworin-PvospeA, wo zahlreiche Menjchen geftoftet wur­den. Ein imbekannter Flieger warf ferner ProklMnatwnen an die Bürger von Petersburg ab, dre batin cnifgefordert werden, ruhig dem unausbleiblichen ,chließfichen Ege te» Generals Kornilow zu vertrauen Man rrrnnnt Wer mii Sicherheit an, daß es sich um einen Racheakt tev damals rn Mohilow eingeschlossenen Generals handelt.

40 Mllionen Pfimd Schadenersatz strr Luftangriffe. Aus dem Haag, 19. Sept. Von englischer Sette im Haag ist, wie versichert wird, mitgeteilt Worten, daß die y^te des Betrages der fiir die bisherlgen deutschen Flieger- und Lustschisssangrisse an die britische Regierung gerichteten Schadenersatzansprüche die Summe von vierzig Millionen Pfimd Sterling erreicht habe. _____

Amtlicher Teil

Betr.: Kartoffel Versorgung

An den Oberbürgermelster zu Gießen und du Großy. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Es ist sofort ortsüblich bekannt zu machen, daß durch Grvyh. Ministerium des Jmicrn der Kar tos sel chst preis tur Erzeuger auf sechs Mark für den Zenyier nTtfdiiie^ tich Prämien (Schnelliglcits- und Anfiehrprämie' festgesetzt worden ist. Tie Bezugsscheine fiub jetzt zu gelassen, nnd empfehlen wrr deren alsbaldige Ausstellnng. Auch die Zulassung der Bezugsscheine ist ortsüblich zu veröffenllichen.

Gießen, den 20. September 1917.

Großherzoglicbes Kreisamt Gießui.

Dr. U s i n g e r. ^

Gießen.

5 BM ^ »w... - -

verb. mit Produktenschau, Schlachtzucht, Verlosung, Verkaufsmarkt am 22., 23. u. 24. Sept. 1917 im Cafe Leib, Gieäen, Waiitorstr.

unter dem Protektorat des Herrn Oberbürgermeisters Keller, Gießen.

Bekanntmachung.

ääsäääu Hk

vordiioiiuehi. Oie Ausstellungs-Leitung

7. deutsche Kriegsanleihe.

reich.tt.nae» auf bie 4V 2 % Reichöschatzanweisu >6-.., »°/i. Re.chs- anleitze» nehme ich zu den amüichen Bedingungen bis »um IS. Oktober ,V mittaas 1 Uhr entgegen. Gleichzeitig empfehle ich zur Auf- bewahrm'ig von Kriegsanleihe die in meinem feuer- und diebessicheren Ge- ivölbe eiugebautcu eisernen Schrankfächer gegen mäßige Vergütung

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