gd) l oitr. Nir tBfirn weitrr eritflt, Mt Me tatatbtn MLnrer dieses Frankreichs ^ zariMsck>! Rnßl-md durch
M immer stärkeren Rüstungen gegen das MedenÄievende Deutschland anspornten, und wir konnten uns Gmtlnillijng des ruisischfranzöftschn Geheim Vertrages Mw rer toc Aufteilung der Türkei bezweckenden feindlichen Pläne ***& das Ziel dieser sorgsam eingefädelten Kwre^politik auch noch im dritten Jahre des blutigen Völker- BW* 1e £? < l Verteidigung, sondern Machtgewinn auf fremden Rechts und fremder Freiheit tvar.
Das nene französische Kabinett.
Paris, 13. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Das Ministe- rtmn ist endgültig gebildet morden. Vorsitz und Krieg: £, aT n ™ ® Justiz : Perret, Auswärtiges: Ribot, Inneres: (^teeg, Marine: Chaumot, Rüstungsangelegenheiten: Lou- chE,synanzeu: Klotz, Kolonien: Renard Besnard, Oeffent- Uche Arbeiten: Claveille, Unterricht: Daniel Vincent, 9lrbeit: Elird, Handel: Clementel, Ackerbau: David, Lebens- mrttelverjorgung: Maurice Lang, Auswärtige Missionen: Trranklin Bouillon. Staatssekretäre und Vtttglieder des Kriegs ko initees sind: Barthou, Leon Bourgeois, Doumer und ^ean Dupuy. Das Ministerium Painleve umfaßt elf Unterstaatssekretariate und zwar: Gesund he itstvcsen: Gou- dart, ^uftschiffahrt: I. L. Dumesnil, Allgemeine Verwal- tung.^ Mourier, Militärjustiz: Contentieux, Zensionen und l,7rfindnngen:_Breton. Diese fünf UnterstaatsSekretariate sind dem Krregsmrnrsterium angegliedert. Inneres: Viktor Pey- tral, Finanzen: Bourely, Handel: Paul Lorel, Handelsmarine und Seetransporte sind dem Handelsministeriitm angegliedert. Monzie für Blockadeangelegenheiten ist dem Ministerium des Aeußern angegliedert, edenso Matin schone Künste: Dalttnier. Das Dekret setzt ein Kriegskomitee, bestehend aus Parnleve, den Ministern dcsAus- wartrgen, der Marine, des RüstungsWesens und den Staatssekretären Barthou, Bourgeois, Bonner und Jean Dupup und dem Finanzminister ein.
Paris,^13. Sept. (WTN) Reutermeldung. Die ver haben beschlossen, in das Ka brnett Parnleve nicht einzutreten.
Law schloß: Wir sind wch nicht am Ende angelangt. In chesem Augenblick haben mir in Rußland eine Lage, ton per eö ammig wäre, mehr zu sagen, als daß wir mit Rußland s? Schwierigkeiten sympathisieren und hoffen, daß wieder
ne kommen toter de. wd es uns bei unserem Kampfe lielsvnl un sere Lage heute ohne das Volk, w e l ch e s M c C o r m: ck vertritt! Wir wissen auch, daß das d« Gin sich: hat, daß dieser .Krieg sich bis zu hat, wo er zu einer Frage der Nerven .p-worden ist, daß wir mit diesem siegen können, und daß der Krieg auf keine den kann m CmCm befriedigenden Abschlüsse gebrackü iver-
Japan als Schiffsbauer für Eng ans.
■}$' Sept. (A A.) Englische Schisfsreeder lupamschen Werft Kttwasakr in Kobe 14 Dampfer W mm 9 ? 00 sonnen. Tie Gesamtbansumme ist
»««5£ U x Ctt P*vt Kriegsausbruch sind nach japanisck)en
Angaben durch U-Boote 433 74 Tonnen von Sckrf- 2f r spanischen Handels marine verseil kt wor- \Z L f't meisten Schiffe gingen irn Mittelmeer verloren, darunter der große Dampfer Yafaki Manu von rund 11000 Tonnen.
Dfchemal Pascha über die Zustande in Deutschland.
13 ii { ^ t '. lWTB.) In einer von der „Köln. Ztg." vero,seiitllchten Unterredung zwischen dem türkischen Wiarinerninister
dem Herausgeber der Korrespondenz „Stanrbul-Berlur 2r. -b ü b e t.h o e r, äußerte sich der türkische rmenrmifter tolgendermaßeii über die bei uns gewonnenen Ett- u t i che Flotte, diese junge, aber so schlagkräftige der deutschen Arnree, ist einfach makellos. Ihre Ver- <r^o^dkng gegen die gemeinsamen Feinde sind ^?bnAweift. Die Deutschen Werften und Werkstätten ihrerseits werden dank der unübettrefflichen Organisation nach wie vor für die Fvrtsulwung des Krieges bis zu einem siegreiä-en Ende das nottrendige Material liefern können. Die deutschen Seeoffiziere und n 1 y>f^ENlMNlnngen aller Formationen, die ich so gut kennen lernte
Ans dem Reiche.
Meuterei im französischen Heere.
, Berlin 13. Sept. (WTB.) FranzosischeGe- fangene, die südlich der Malvalle-Ferme in deutsche H?nde steten, erzählen, daß die Meuterei im fran- i f ij c ¥ en H e r ? * ? so überhand genommen hat, daß man Anfang ^uli für die 5. Jnfanierie-Division ein eigenes ^aflager für Meuterer in La Plessier bei Soissons ciu- ^Abn,.^ußte. Die dort Internierten werden zu besonders Ehrlichen Arbeiten herangezogen. Das Jnfanterie-Regi- Z nt ^5-1 ^,^r Infanterie-Division weigerte sich Ende
*™*r, a k ? ^s erfuhr, daß es am Chemin-des-Dames ein- gchetzt werden sollte, in Stellung zu gehen. Die Leute setzten srch statt dessen auf Paris zu in Marsch, um dort Prottst- kundgebungeii zu veranstalten. Auf dem Marsche schlossen sich Demonstranten und zahlreiche andere Soldaten an Nur Muhe kannte die Kirndgebung schließlich unter- weroen. Die ALoral des Infanterie-Regiments Nr. 74 ,oll infolge der früheren Meutereien der 5. Jnfanterie-Divi swn jetzt noch nicht wiederhergestellt sein.
Der amerikanische Depescheu-Diebftahl.
l 4 S - e £ t - dtach der Pariser Ausgabe der „Dailp Mail der schwedische Gesandte in Buenos
Lowwen, erklärt, er habe niemals Bot- oder Nachrichten dem deutschen Gesandtmi über- rnittelt noch übermitteln lassen. Die Veröffentlichung über- rasche chn peinlich. Er habe der Regierung sofort in dieser Ameruana der argentinische Gesandte in Washington be-
Gesandte in Washington bestätige die Enthullimgen Lansrngs.
de« V 1 ' U ; !•** (Privattelegr.) Central News mel- A^res antideutsch e Kundgeb un- Ale deutsche Gesandtschaft wurde
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aufgefangenen Chis-- ^Hkburg tu einer Mitteilung des ^ mtjoLgt wiedergcgebm: Mai
Da Regierung hat letzt d,e deuftck-en und österreichi Aus b« bisher eine Wache gestellt war, fteigelassen '*1?^ ^.^Euegrmg des Monte, Prote-gik"-FalleS ist eine gofc Veränrernng tn der öffentlichrn Meinung einqetreten Die ^ L* n •^ ufur ä t . ^ argentinischen Schiffe mir bis §?^id^masausklarreren. Bitte den kleinen Dampfer „Oranknasa
3ll 1. (Washingtoner Zusatz: Das heißt, der Tarnpfe^ ist am or >Mrmrr misgeiahren-, 300 Donnen, der sich von Bordeaux nähert ruft der Absicht, mne Flagge zu verändern, entweder zu sckwnen!
Luxburg.) - 8. Juli
1017 gir. 95. Ich höre mtt Sicherheit, dap, der g e ge n w ar t i g e Auslandsminifter, der ein Esel von Ruf und ein ~ eunö ist, ot enter Geheimsitzung des Senats ge- sagt htt, da^ Argentinien in Berlin vor sprechen und fordern' Ele, daß keine ArgentinMxn Schiffe mehr in den Gnmd ge- pohtt werden WeigerungSsalle würde man die Beziehungen! aotrmkn. ^ch rate, ldas abzuleh'wen und eventuell die spanische c^aSi un H. ^Erbitten. (Gez.: Luxbnrg 9. Juli 1917. Nr. b4. Bitte dw Antwort an Argentinien, ohne irgendwelche Nei- mmg_ zu Zugestsändnmnr tzu zeigen, hftvaustzuschieben bis «um Empfang ireitever Berichte. sEin ^Wechsel des Ministeriums ist wahochemlnv. Bezüglich^ der jArgentmischen Dampfer rate ich, zur Umkehr zu znftngen oder sie ohne Hmterlassung vo-is ptnivai zu versenken oder ihnen freie Durchfahrt z-u geben Sie imd alle sehr klein.
vonar Law über die Kriegslage.
London 13. Sept. (WTB. Nichcttmtl.) (Reuter-Meldung) Die „Empire Parliamentary Association" gab heute im Unter- dN^gli^» des Kvng^sses ^ Bereinigten Staaten MÄnll Mc. Elnmi-ick em FrülLtück. Lord Robert Eecil hielt eine Rede, in der er tagte, eine 5*rr größten Aebnlichkftten zwischen dem brittsichen und dem amerikanischen Volke sei ihr tiefer Abscheu öot dem Kriege. Deshälb seien fte fest entschlossen, zu kämpfen- bis ein befriedigendes Ergebnis erreicht sei. Mc. Cormick sagw in mner Antwort, Amerika wolle Deutschland zwingen, das wevelhatte Blutvergießen aufzngcben. Amerika wünsche den Frieden und tue Sicherheit der Völker sowie die Sicherheit seiner Bürger zu erreichen. Sonar Law sagte, England habe sick) dre Gewohnheit angeeigwet, im deutschen Feinde zuwellen für % rt u^. Weisheit anzusehen. In ewigen Fallen das auch zu Die m 1 1 1 1 ä r i f <6 e Kraft, die
? <U r^^ b J CS£ o 0t ^? &c 'J ei wirklich wunderes Gute am Feind, einschließlich
fernes persönlichen Mutes wegzuleugnen. Mücklicherweise aber begingen d^ Deutschen m allen Fällen, wo es sich darum handele., mit andern Menschm serttg werden, Jrrtümer, die n.ehr als einmal die Grvettung der Alliierten und der Sache für die sie kämpfen gewesen ^Vielleicht sei der einzige Worrrmrf, den man Englano mtt Bezug aus den .Krieg machen könne daß es ocn Stneci » ieifc tjante, ba« ti WMt üen Sam^öa^M.
rrf,»,. ßü- : r7 J . -i■' *''tr mwuum u-tu^u luuiut. ^on rer reum
Wien Küstenperteidigung habe ich den gleichen Eindruck wie die ^ ltm fie k-nmw Angriff wagen. Sollte.: fte doch diese Kühnheit besttsen, könnte dies für England zu einer schnelleren Kvtaitrop--e werden. Ich Mächte auch eine Fahrt mit einem^ U-Booi, dieser.herrlichen Waffe gegen die Jahrhunderte alte ^eetyramwi Eiiglant^. Große Hauptquartier mit dem rwli s. ^^udeiiburg und Ludendorff wirkt einfach majestätisch und ™ proste und machtvolle Deutsche Reich in vollkommener Der Me Hoffnung unserer gemeinsamen Gegner, Deutsch- vi r J c Ausbimgermrg aus die Knie niederzwingen zu können r J ^brhaft irrsinnig. Von seinem Besuch in Belgien trug Tschemal Z»tz! ^^-mdruck davon, daß alles, was über die angeblich ichleche BehaiM'ung Belaiens durch D-entschland gesagt wird, ein Martteu \-:x y n den großen Städten lierrscht freiestes Leben und Treiben auf tem Lande lleimst der Bauer ungestört seine Ernte ein Niemand karne von selbst a.nf den Gedanken, sich in eniem vom Gegner besetzten Lande zu befinden.
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TaS Programm des Kabinetts Wekerte.
Budapest, 12^SeM. (WTB.) MinWrprLftde.it Wekerle entwickelte heute im Abgeordnetenhaus^ das Prvlsramm der ne u- gebildeten R-egieruug. Er erklärte, daß er sich namentlich m Bezug aus das Wahlrecht zu denselben Grundsätzen bekenne wie 'Ech unmittelbarer Irrgänger. Sollte es unmöglich sein, im gegen-i pmrttgen Abgeordnetenbmrse die Wahlreform durchzubringen, so
Hindenburg an die Handelskammer Lübeck.
^ e ^ '<*}■?• ^pk. (WTB.) Bei dem Präsidenten der Han-
ottsiMimer, D i M p k e r, ist so-lgendes Telegramm eingegangen^ ^bicht mir zu besonderer Genugtuung, daß allen voran oie Liausmannsckiaft der drei Hanse st ädte die richtige Antwort aus Wil)ons Versuch gesunden hat, das deutsche Volk von )emem ftm|er und dessen Regierung zu trennen. Die ganze W^elt weist setzt, wie unser Kaiser für die Erhaltung des Friedens gerungen hat. Das deutsche Volk dankt ihm dafür und steht fester je zu seinem kaiserlick>en Führer in uner- janktterlichem Vertrauen und unbedingter Siegessickierhett. Nahe d e m Z ie l e heiß t es: Nur nicht Nachlassen! Die Zähig- chL Lübecks schöne Tochter st adt das alte end- lich befrette Riga sein Deutschtum verteidigt hat, sei uns ein Vorbild in dem schweren Kamps um Deutschlands Zukunft.
Generalfeldmarsck-all v. Hindenburg.
Bundesratsbeschlüsse.
Berlin, 13 Sept. (WDB. Amtlich.) In der heutigen Sitzung des Bundesrats wurden angenommen eine Bor- die Kontingentierung der ohne Steuer- zujchlag herstellbaren Zündw-arenmengen für das Betriebs- jahr 191^/18, der Entwurf einer Bekanntnrachunp betreffend die Zollfferheit von frischem Obst, eine Vorlage betreffend dre Ernährung der Gemernschaft der Kohlensteuer Mischen dem Deutschen Reich und dem Großherzogtum Luxemburg und erne Vorlage über die Aenderung der Bersickierungs- marken für die 'Angestelltenversicherung.
Auszeichnungen.
- (WTB. NichtanEch.) Der „Reichsaw-
meldet: ä.em General der Infanterie von Kathen ist dav Eichenlaub zum Orden Pour le msrite, dem General der Jn- fanterie Grafen von K i r ch ba ch , dem Generalmajor v. Wedel Obersten Frerherni v W angen heim, dem Oberslleutnant A s und dem Masvr Grafen zu Eulenburg und dem
Kgl. Baycrtzchen OberleutnaM Dostler ist der Orden Pour le ™ en *£, und dem General der JUfanteiüe z. D. von Bäume ist me Königliche Krone zum Großkreuz des Roten Wlerordens mit dem Eichenlaub verliehen worden.
»* »«.•* ^nufiiv.u.vii 'Ottunuumya^Mucigci'r
zu fchas>euden Reformen imo jagte: 2öas unsere auswärtige Politik anbelongt, nuig ich erwähnen, daß diese auf den vor dem geehrten, DMpe wiederholt dargelegten Gründen selbst in ihren Nuancen voll- tommen unverändert bleibt, so daß ich mein vollständiges Einvernehmen nnt dc'm Mini.ber des Acwßeru nicht -nur über cüe Richtung und die .Grundsätze, sondern auch die Art imd Weise der Tiirch- fuhrung bewnders hervorheben möchte. Treue Anhänglichkeit au uujere Berbundeten sowie übereinstimmendes Vorgehen mtt ihnenj allen sind die Grimdpftller dieser Politik, wllche uns in dem uns, aufgezwungenen Verteidigungskriege nicht nur im gemeinsamen Kwupfe. sondern auck> in seinem (Äidziel, dem einträchtigen, gemein- ,-chaftlichen Abichiusse eines auftandig-en. dauernden Friedens vereinigen.
Secfrfeg.
Rene U-Boot-Erfolge.
Berlin, 13. Sept. (WTB. Amtlich.) Im Mittelmeer wurden
43 000 Bruttoregistertonnen neu versenkt. Darunter befanden sich die französischen Truppentransportdampfer „Parana" (6248 Tonnen), mit Truppen für die Saloniki-Armee, und „Admiral Olry" (8567 Tonnen), auf dem Wege nach Alexandrien, low« ein tiefbeladener Transportdampfer mit Kurs nach Saloniki. Diese drei Dampfer wurden von demselben U-Boot (Kommandant Kapitänleutnant Marschall) im Aegäischen Meer ans starker Sicherung hrrausgeschossen, zwei davon im Nachtangriff aus einem Geleitzug. Damit hat der Kommandant in letzter Zeit vier feindliche Truppentransporter vernichtet.
Der Chef des Admiralstabs der Marine. Der letzte deutsch-englische Ziisammenstoft an der dänischen Küste.
Berlin, 14. De.pt. Zch^dem!Z!usamme7rst>o>ß!iiInferer Nor- vostenboote am 1. September nördlich Horns Riff mit enq- Irschen Seestreitkrästen liegt jetzt der eingehende Bericht des albe)den Offiziers der Borposteiibopte vor, in dem e>s u. a heißt: Um 6 Uhr morgens wurden von den vier arbeicken- >en Bvoten Rauchwolken wahrgenomnien, die nur von erndlichen Kreuzern oder Zerstörern starnmen konnten. Unsere an Kampfkraft nnterlegenen Vorpostenb-oote steuerten deshalb dre dänische Küste an. Wir hatten bereits die dätirsche-n Hoheitsgewäfser erreicht, als die feindlichen Fahrzeuge, dre als inindestens zehn englffche ZerftSrer zu er- terrnen waren, das Feuer cröffneten, das von uns nicht erwidert wurde. Die Erralä-wder setzten das Feuer auch noch vrl, als unsere Borpostenboote bereits auf Starnd gelaufen waren. Nachdem unsere Besatzungen teils schwimmend, teils rn Booten den Strand erreicht hatten, setzten die Engländer dre Beschreßung unserer Leute mit Maschinengeivehreu fort Nicht genug damit, wurden die hinter den Dünen liegenden Leute mit SchraMells beschossen. Zahlreiche Granaten der Engländer fielen bis 5000 Meter tn das Land hirrein Der Bericht beweist, dah die Englcttttwr mit voller Absicht die däirische ddeutralttät verletzten.
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Genf, 14. Sept. (L.-A.) Das französische Ma- rrneamt beziffert die Gesamtzahl der versenk- tenHandelsschiffein der abgelaufenen Woche auf slchs Dampfer imd zwei Segler. Die Durchschnittszahl ist somit abermals überschritten. Die Verluste sind umso schmerzlicher als jede Nahrungsmittel- und Kohlenladung vermißt wird'
Aus SterHt und £<m&.
Gießen, 14. September 1917 . Pferdemarlt.
. \ r v., mc . ^ ^h- Gießen, 14. September.
Auf dmr Serbft-Pferdemarkt waren 100 Pferde und 8 Fohlen Misgettieben, von denen etwa 60 Tiere, moisdens aus schweren Arbettsschlagcn besteheird, zum Verkauf standen.
der hohen Forderungen der Verkäufer lebhaft, -rne stark vorhandene Kauflust für Tiere mtttlerer Güte konnte nicht befriedigt werden, da es hier an ausreichenden Aft- geooten fehlte.
, Im Vorführungsring, in dem die Preisrichter ihres Amtes Walteren MNg es ganz besonders lebhaft zu. Die Mitglieder der ^urt hatten zwar verschiedenllich zu tadeln und den Züchtern die <zeyler vorzuhalten, die begangen waren, meistens aber könnte nur ^ochste Lob ausgesprochen werden über die erzielten Fortschritte der vLechessischm Pferd^M. .
Die Prämiierung nahm solgeliden Verlauf: Schwere ttrdeits, chl äae, paarweise prämiiert: Simon Kauf- mann-Rieder-Wegel (4- und 5jähr. Fuchsst.) 1. Pr — Jakob Heching-Kttchham (4- und öjähr. Fuchsst.) 3. Pr. — Leichte Z>'bettsi chlage paarweise prämiiert: S. Michel- Gießen s^ch^rwllach, 8iähr.) 2. Pr. - Simon Kaufmaun- Nieder-Weiiel (Fnckis- und Rotschimmelstuleu, 4- und djähr.)
Pr. —. I. R ü l f - Holzhcmsen (4jähr. braune Belgierstuten) ^ Lr. Aug. r5rensdorf-Gießen (4jähr. Rappen und braune r9tute) Anerk. Sch were Arb eitsschl äae, einzeln Prä- ?Si ert: |? ott Stotttfm an n-MÄ)er-Wei§et (öjähr. Fuchsstute) " r e n s d o r f-Gieften (7iähir. brauner Wallach) 3. Pr
o~ c,?Eching-Kirchhain (4jähr. Fuchsstute) 4. Pr) —
^eich te Arbeitsschlage, einzeln prämiiert: Simon m r ö ^Mieder-Weisel (5iähr. Fuchsstute) 2. Pr — S )M ichel-Gießen (Schnnnwlstute) 3. Pr. — Dieselbe (3jähr' Stute) 4. Pr-, — Aug. Frensdorf -Gießen (4jähr Rappewtttte) Anerkennung. — Schwere Arbei ts schl ä g e' prämiiert: Heinrich Dreut II.-Griedel (6jähr^ d-uc^istute) ll Pr. — Aug. P e t r h - Hattenrod (8jähr. Fuchsstute)
' s f r r - —Müller I.-Kirckmöns (5jähr. braune Stute) a ~ Ellh. Wagner Il.-Kivchgons (dchhr. Rotschimmelstute) f. Pr> — ^onr. Hauser XIX.-Moder-Weisel (8jähr. Fuchs- — Freiherr E. v. D i e m a r - Eberstadt (8j^- ^uchSstute) 6. Pr. In dieser Klasse erhielten ferner noch Anerken- mmgen: Heinrich Häuser III.-Nieder-Weisel (7jähr braune Joh Keßler l^-Gros^n-Lindeii ^4jach-. Fuchsstute). — PH. Luh Vlll.-Großen-Lmden l?mhr. Fuchsstute) — Daniel (10jähr. braune Stute). (Tie weitere Beroffenllrchung erfolgt in der nächsten dtummer.)
^ ^ Gefaßte Diebin. Am 13. September gelang es
der hwsigen Polizei, eine sich in einem hiesigen Hotel unter falschem Namen auffallende Frauenspers'vn festz-unehmen. die ihrem in der Wetterau wohnenden Vater 1200 Mk. entwendet hatte. In ihrem Besitz wurden noch 300 Mk. vor- gefunden, das übrige Geld hatte sie bereits auf ihren Ausflügen nach ManiA mrd Frankfurt verausgabt.
ft pein st und j etz t. lieber dieses Thema sprach
gestern abend m der großen Aula Freiherr von Reitze n stein ?? .Er raVl.reu- Eicnenen Hörerschaft, welche seinen sesseln- den Worten, die von schviven Lichtbildern begleitet rvaren, mit sicht« lichvn^Interesse folgte Der Redner ging aus von der Deutuna' Samens Aegypten, zeigte kurz, wü: ^5*
, ^uan gewöynlich mtt dem LandL des Nils ver- vorhanden sind, und wandte sich dann der Schicht' Aegyptens zu, die er bis m bic heutige Zeit verfolgte und darleche Em farbiges buntschillerndes und lebhaftes Gemälde wuchs vm den Augen der Aruvesenden empor. Es gibt wohl kaum ein Land ^^ff loich große Vergangenheit, nicht nur historisch, sondern auch lutturell, zuruckblicken kann, wie gerade Aegypten. Schon in dw Früchzett der 1.—3. Dynastie (etwa 3400—2930 v. Ehr) stand das r trter fr*™ Stüfe der Entwicklung, welche die Seit des
* (4.4. ® SS
'' ^0^72475 v. Ehr.) rn ihren Wunderwerken der Cheops-, Chefren- ^^Z^s-Py^miden^zur^höchsten Blüte brachte. Ist irechsel- Sw^ 'Ä 30 Aktien hindurch, unter ständiger Ent- talttmg einer gewalttqM Bolkskraft, einer regen entwichelnden Tä-
m r? uT,tt bat das ägyptische Reich stand-
gelnlt«^ bises wr Jahre 332 nach dem Stuwe des Perserreiches dem Großen zunel, dann unter griechisch-römisch- .Herrschaft kckm, rm Mtttelalter türkisch Provinz wurde mid ^lttßlich ^^ichtÄose Bolittk der Beute- und Geldgier ^tan^aiksgeliefttt^chirde. Dies alles brache der Redner in schöner übersichtlicher, die .Hauptpunkt.' lrerilbvender Weise zu Gebär - nnterstücht^durch die mächtigen Lichtbilder, die mit den Bauten' und .KiMstschatzen, Land, Leuten und Erzeugnissen des alten und neuen ^bpteus b^unt machen Da sab rn-au auch die drei
bk aufgeftmdenen Mumienköpfe ™ Karnak und Lullor. die Ebepbnnstatue, dre bekannte .Kalksteiugn,rpve "Prinz Rabottv und Pmnzeffm NoftrtP ine Memftou-Säüle, Nillaudschften, Volks- ^ l> J! lr SL^^I• ^leresse waren die Darlegungen des
rn d«> ^Krvg'ruisse gift erngeweryten Redners über die Feit der 5° Jftbre, in der A'>mpteii durch den Aiifkauf d-4 &ne*. kanalaktten langsam! nt englisch Hände überging und, als Schlüssel
Mnou bis beute ausgesaugt wird: ovne Mt# auf das Land, seine .Kuuftschätze und seine Bewohner. ZUW SMusfe wres Freiherr von Rertzensten, darauf hin, daß ge-


